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Name:
Corinna Top 100 Rezensent
Ort:
der Nähe von Bremen
Rezensionen:
361 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 36

nicht hilfreich: 24

Rang:
80
Über mich:

kann mir ein Leben ohne Bücher einfach nicht vorstellen.

Corinnas Rezensionen

20

13.01.2013

„5 Kurzgeschichten”

In dem Buch „Bis in die Ewigkeit“ sind 5 phantastische Kurzgeschichten der Autorinnen

Meg Cabot
Lauren Myracle
Kim Harrison
Michele Jaffe
Stephenie Meyer

enthalten.

In allen Geschichten geht es um Highschool-Schüler, die auf irgendeine Weise mit etwas übernatürlichen in Berührung kommen. Sei es mit einem Vampir, einem Zombie, etc.



Meine Meinung zu Kurzgeschichten wurde mit diesem Sammelwerk leider noch einmal bestätigt. Denn sicherlich waren sie zum Teil unterhaltsam, aber trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass die Geschichten unterbrochen wurden.
Denn die Ideen der einzelnen Kurzgeschichten bieten Platz für einige hundert Seiten, wurden hier aber auf ca. 40-80 Seiten reduziert und nach jedem Ende hinterließ diese Tatsache mich unbefriedigt zurück. Denn es könnte noch so viel spannender weitergehen und als Leserin hatte ich das Gefühl mitten im Buch enden zu müssen.

Mein Fazit steht hier sehr schnell fest.
Kurzgeschichten sind einfach nicht mein Bereich und ich denke zukünftig werde ich meine Finger davon lassen. Meine Lesezeit ist dann doch zu kostbar.

30

10.01.2013

„Shades of Grey Nr. 1”

Die junge Studentin Ana ist alles andere als erfahren in Sachen Liebe. Als sie ihre Freundin bei einem Interview vertreten muss, lernt sie den gutaussehenden und selbstbewussten Geschäftsmann Christian Grey kennen. Sofort spürt Ana ein Knistern zwischen ihnen und auch Christian scheint es so zu gehen, denn er nimmt Kontakt zu der Studentin auf.
Was dann passiert und wie Ana in einen Strudel aus Gefühlen und sexuellen Neigungen gerät, wurde weltweit von Leserinnen diskutiert und besprochen…



„Shades of Grey“ ist sicherlich das meist besprochene und gefragteste Buch des Jahres 2012. Für mich war es mein erstes Buch aus dem Bereich Erotik.

Nur was schreibt man zu einem Buch, dass so viele verschiedene Meinungen bildet und von vielen Frauen geliebt, oder gehasst wird?
Ich denke selbst wenn man mit Büchern nichts am Hut hat, wird man wissen um was genau es bei „Shades of Grey“ geht.

Was von der Autorin E.L. James noch zu Beginn als eine Twilight-Fanfiction geschrieben wurde, änderte sich schnell und bekam schließlich eigene Charaktere. Dennoch konnte ich beim Lesen Verbindungen der verschiedenen Bücher erkennen.

Ich selber empfand den Schreibstil der Autorin als sehr einfach. Ohne böse dabei klingen zu wollen. Wiederholungen gab es so einige (z.B. die Beschreibungen der Augen, das Knabbern an der Lippe und auch die innere Göttin), die mich teilweise ein wenig nervten. Irgendwann hat es auch die letzte Leserin begriffen, dass Christian Greys Augen grau sind. ;)

Trotzdem… ich denke auch wegen dieses einfachen Schreibstils kommt man mit dem Buch so schnell voran. Und seien wir ehrlich, jeder der sich dieses Buch kauft möchte die „skandalösen“ Szenen lesen und ist neugierig auf das, was im TV, Internet und im Freundeskreis diskutiert wird.

Diese Abschnitte habe ich für mich als nicht so extrem empfunden wie ich vor dem Lesen dachte. Klar geht die Neigung von Christian in eine bestimmte Richtung, aber halt nicht nur. Und mich interessierte irgendwann doch mehr, was sein Geheimnis ist, denn dass er eines hat wird häufiger erwähnt und steht außer Frage.

Mein Fazit ist hier:
„Shades of Grey – Geheimes Verlangen“ liest sich schnell und einfach. Irgendwie bleibt man dran und möchte wissen wie es ausgeht. Und nach Beendigung des Buches war ich froh, bereits den 2. Teil vor Ort zu haben. Allein um zu wissen wie es zwischen Ana und Christian weitergeht. Die Neugierde ist immer noch da.
Trotzdem verstehe ich auf der anderen Seiten diesen Hype nicht so ganz, denn die Verkaufszahlen sind für die Qualität des Buches wirklich sehr hoch.

50

09.01.2013

„Wo die Liebe hinfällt”

Harper ist eine erfolgreiche Scheidungsanwältin und nun bereits seit 2,5 Jahren mit ihrem Freund zusammen. Da sollte es doch so langsam einen Heiratsantrag geben, oder?! Doch wenn Frau die Frage aller Fragen stellt und Mann in tiefes Schweigen verfällt, dann stimmt irgendetwas nicht.

Doch bevor Harper lange darüber nachdenken kann, muss sie sich auch schon auf den Weg zur Hochzeit ihrer jüngeren Schwester machen. Freude darüber sieht anders aus, denn der Bräutigam ist ausgerechnet der Bruder ihres Ex-Mannes.
Kompliziert und unschön könnte man meinen, aber es kommt noch mehr, denn am Tag der Abreise kommt Harper durch einen Softwarefehler nicht nach Hause und die einzige Möglichkeit ist hier ausgerechnet mit Nick, ihrem Ex, zu fahren.

Und dies ja „nur“ einmal Quer durch die USA…
Und ja, es gibt noch Redebedarf…
Und vielleicht gibt es auch noch Gefühle, die nie ganz verschwunden waren…



Was für ein wunderbares Buch! Für mich steht jetzt schon fest, dass die kommenden Romane es schwer haben werden, gegenüber „Zurückgeküsst“ von Kristan Higgins, mithalten zu können.

Die Autorin hat es mit ihrer Geschichte geschafft, dass ich die letzten beiden Nächte kaum geschlafen habe. Aber das Buch gibt auch so viel her! Da sind die lustigen Szenen, bei denen ich laut lachen musste, die Rückblenden in Bezug auf Harper, die unheimlich spannend, aber auch traurig zu lesen waren und auch die romantischen Teile, bei denen ich einfach dahin geschmolzen bin.

Harper als Hauptcharakter erzählt in diesem Buch aus der Ich-Perspektive. Teilweise passiert dies, als würde sie mit uns eine Tasse Tee trinken und die Neuigkeiten berichten. Dabei lernen die Leserinnen so viele Familienmitglieder, Kollegen und Bekannte kennen, dass man doch einige davon ins Herz schließt.

Wo ich zu Beginn noch dachte das Harper ein wenig oberflächlich sei, entdeckte ich dank immer neuer Auflösungen die verschiedenen Gründe ihrer Handlungen. Das Bild verfeinerte sich und dies auf eine sehr sympathische Art und Weise. Gerade auch was die Trennung von Nick betrifft (ihrem Ex), kommen so neue Sichtweisen ans Licht und Kristan Higgins hat zum Glück niemanden als alleinigen Verursacher dargestellt. Was mir gefallen hat, denn an einer Trennung haben ja meist beide Parteien ihre Schuld.

Für mich ist es mein Buch des Monats und ich kann es Fans dieses Genres nur empfehlen!

40

03.01.2013

„Die Magie der Düfte”

Stellt Euch vor, es liegt ein nackter Mann in Eurem Bett! Und nicht irgendeiner, sondern ein besonders gutaussehendes Exemplar.
Die passiert Sukie Ambrose, als diese nach einer Schulung ihr heimisches Schlafzimmer betritt. Total geschockt, weiß sie zunächst nicht was sie machen soll, doch schnell stellt sich heraus, dass der Unbekannte, namens Derry, ein Bekannter ihrer Mitbewohnerin Milla ist.

Als Derry und Sukie sich nach einigen Tagen wiedersehen, freunden sie sich schnell an und ausgerechnet Derry ist es auch, der ihr hilft ein einer Notsituation Duftöle für ihren Job als Masseurin zu mischen... Für Sukie ist er der Traummann schlecht hin, nur leider auch schon vergeben.

Was die gemischten Düfte dann in dem kleinen Wohnort mit den Leuten anrichten und ob Sukie doch noch einen Weg zu ihrer Liebe findet, muss selbst nachgelesen werden...




Christina Jones hat es mit „Sommernachtszauber“ geschafft, einen gemütlichen, lustigen Roman für schöne Lesestunden zu schreiben.

Mit ihrem lockeren und flüssigen Schreibstil hatte sie mich jedes Mal am Buch halten können und ich habe die Geschichte rund um Sukie, aber auch um die anderen Dorfbewohner, genossen. Ich spürte beim Lesen richtig die Düfte, die Sukie in ihrer Aromatherapie und in ihren Massagen verwendet.

Trotzdem habe ich einen kleinen Punkt, den ich nicht mochte. Die Geschichte ging leider in eine etwas andere Richtung, als ich zu Beginn noch vermutete. Was mich zu einem bestimmten Punkt schon sehr störte, besserte sich dann aber schnell wieder und machte diesen kleinen Moment wieder gut.

Ich selber möchte nun auf jeden Fall noch weitere Bücher von Christina Jones lesen, denn ihr Stil sagt mir schon sehr zu.

40

28.12.2012

„Wie ein Freundschaftsbrot das Leben verändern kann”

Alles fängt mit einer Tüte Freundschaftsbrotteig an...

„Teilen und genießen!“ steht auf dem Beutel, den Julia und ihre Tochter Gracie vor ihrer Haustür finden. Der Inhalt: Freundschaftsbrot. Spontan probieren Mutter und Tochter das Rezept aus und haben nach 10 Tagen einen fertigen Brotteig und drei weitere Beutel zum Verschenken.

Für Julia ist die Weitergabe des Teiges eine kleine Überwindung, lebt sie doch seit ein paar Jahren komplett in sich zurückgezogen. Und doch schafft sie es und entfacht damit eine Freundschaftswelle, die sie sicher nie für möglich gehalten hätte...



Dieses Buch erzählt uns die Geschichte eines großen Schicksalsschlags, entdeckt aber auch das Geschenk der Freundschaft und der Liebe.
Ziemlich viel auf einmal, aber Darien Gee hat ein kleines, feines Buch geschrieben, dass mich selber gut unterhalten hat.

Die Idee ist das „Freundschaftsbrot der Amish“, dass sich im kleinen Ort Avalon blitzschnell verteilt. Die Leserinnen und Leser lernen zu Beginn Julia kennen, die den Tod ihres Sohnes nicht verkraften kann und sich komplett zurückgezogen hat. Dann liegt auf einmal dieser Teig vor ihrer Tür, den sie kneten und weitergeben soll.
Schnell findet sie Gefallen daran und schon beim ersten Verteilen kommt sie neuen Leuten wieder näher. Damit ändert Stück für Stück ihr einsames Leben.

Das Freundschaftsbrot gibt es wirklich und ihn in den Mittelpunkt des Buches zu stellen, empfand ich als eine erfrischende Idee, die mich sehr neugierig machte.
Daraus dann eine unterhaltsame Geschichte zu schreiben, machte für mich als Leserin Spaß und hat mich gut unterhalten.

Übrigens finden Besitzer des Buches auf den letzten Seiten auch das Rezept des Brotes. Und Lust auf das Backen wird man spätestens nach Beendung der Geschichte bekommen.
Ich überlege nun schon ernsthaft selbst ein Freundschaftsbrot zu backen und den überschüssigen Teig zu verschenken. Ist doch eine super Idee!

buch

Öland

Johan Theorin

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

22.12.2012

„Bildgewaltig und geheimnisvoll”

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit der kleine Jens auf der Insel Öland verschwunden ist. Bis heute gibt es keinen Hinweis auf ein Verbrechen und so wurde vermutet, dass er an dem nebligen Tag seines Verschwindens, ins Wasser gegangen ist.
Nur seiner Mutter Julia und ihr Vater Gerlof haben nie an ein Ertrinken geglaubt. Als Julia, die sich komplett zurückgezogen hat, dann einen Anruf von Gerlof bekommt, keimt neue Hoffnung auf. Denn Gerlof erhielt eine Sandale per Post und die Suche ist wieder neu entfacht...



„Öland“ ist ein typisch skandinavischer Krimi, der durch seine Bildgewalt und seine geheimnisvollen Momente besticht.

Alles dreht sich in diesem Buch um das Verschwinden von Jens. Dieser verließ sein zu Hause an einem nebligen Tag und ward nie mehr gesehen. Gleichzeitig lernen wir, in kleinen Rückblenden, Nils Kant kennen.
Nils lebte auch auf Öland, war sehr gewaltbereit und zum Zeitpunkt des Verschwindens bereits verstorben. Trotzdem geistert er immer noch in den Köpfen der alten Öländer herum, denn ihn umgibt ein schlimmes Verbrechen und die Vermutung, dass er in Wirklichkeit noch am Leben sein könnte.

Was mir beim Lesen des Buches sofort aufgefallen ist, war diese ruhige, aber packende Stimmung die vom Erzählstil ausgeht. Johan Theorin versteht es durch immer neue Fährten den Leser/ die Leserin prima zu unterhalten.
So war auch ich in immer neue Theorien verstrickt und mir (dank der Rückblenden) nicht sicher was genau geschehen ist.

Für Krimi-Fans ist „Öland“ ein wirklich zu empfehlendes Buch.

Ich selber habe mir schon die komplette Reihe notiert um bei Gelegenheit weiterlesen zu können.

1) Öland
2) Nebelsturm
3) Blutstein
4) So bitterkalt

50

15.12.2012

„Einfach schön zur Weihnachtszeit”

Weihnachten bedeutet für Maureen alles! Die Bibliothekarin lebt für das Fest und den Zauber der davon ausgeht.
Als sie dann das diesjährige Krippenspiel der Gemeinde organisieren und leiten darf ist sie überglücklich. Nur wie fast überall gibt es auch hier einen Haken und der heißt in Maureens Fall Eddie Haven. Denn er, der ehemalige Kinderstar, ist alles andere als ein Weihnachtsfan und Maureen im ersten Moment eher ein Klotz am Bein.
Als dann auch noch ihre Bibliothek wegen mangelnden Geldes geschlossen werden soll, ist es Eddie, der ihr versucht zu helfen. Und langsam schleicht er sich auch in ihr Herz...



„Weihnachtsengel gibt es nicht“ war mein erstes Buch von Susan Wiggs und nach dem Lesen bin ich so davon angetan, dass es sicher nicht mein letztes bleiben wird.

Wie schon Titel und Inhalt verraten, dieser Roman spielt in der (Vor-)Weihnachtszeit und dies passte für mich, Mitte Dezember, richtig gut. Susan Wiggs versteht es Stimmungen ihrer Charaktere, aber auch des Umfeldes perfekt in Szene zu setzten und mir damit sehr nahe zu bringen. So konnte ich auch Maureen, ihr Verhalten und ihre Reaktionen gut verstehen, auch wenn wir uns nicht unbedingt ähnlich sind.

Zusätzlich mag ich Geschichten in denen Personen kleine Stars sind. Das heißt in Eddies Fall, ein Kinderstar. Wir lernen ihn hier kennen und machen uns (wie auch in Leben) ein Bild. Das Besondere ist nur, dass ich denke, viele Leserinnen werden wie ich auch, ihr Bild noch einmal ändern müssen. Was ich während des Lesens schon klasse fand, nun aber beim Schreiben noch besser. Denn Eddie ist sicher anders, als man es vorher denkt.

Die Kleinstadt dieses Buches ist Teil einer ganzen Reihe und obwohl „Weihnachtsengel gibt es nicht“ mitten aus eben dieser Reihe stammt, hatte ich zu keinen Moment das Gefühl nicht mitkommen zu können. Personen, die für Kenner sicherlich bekannt sind, wurden für die Neuleser hier noch einmal liebevoll beschrieben. Zusätzlich wurde für die Neugier der Leserinnen auch eine neue Geschichte begonnen, die im nächsten Buch noch einmal ausführlich erzählt wird.


Für Freunde von weihnachtlichen Liebesgeschichten ist „Weihnachtsengel gibt es nicht“ genau das Richtige. Ich selber genoss dieses Buch mit einer leckeren Tasse Tee, während draußen der Schnee fiel.
Die Stimmung des Buches, und das schöne Gefühl von Weihnachten harmonierten so perfekt mit der Geschichte von Maureen und Eddie, dass es einfach Spaß machte Seite um Seite zu lesen.

Susan Wiggs Bücher stehen nun auf meiner Wunschliste und ich freue mich schon auf ein Wiederlesen.

50

11.12.2012

„Der 3. Fall für die Fallen Angels”

Die dritte Schlacht um die Seelen beginnt…

Wieder einmal muss Jim Heron, der gefallene Engel, den Kampf gegen seine Gegnerin Devina aufnehmen und es scheint, dass es eine schwierige Aufgabe für „Das Gute“ sein wird.

Denn Jim muss versuchen Thomas DelVicchio jr. zu retten. Der Polizist hat sein Leben lang mit der Vergangenheit zu kämpfen. Als Sohn eines Serienkillers trägt er auch dessen Gene in sich und Thomas (genannt Veck) ist sich nie sicher auf welcher Seite er selbst steht.

Als es dann zu einem Vorfall kommt, glaubt Veck kaum noch an das Gute in sich…



Ebenso wie die Vorgänger (1. Die Ankunft, 2. Der Dämon) habe ich auch dieses Buch mit Freude gelesen.
Ich selbst bin ja noch ein J.R. Ward-Neuling, denn die Black Dagger kenne ich nicht, aber ihre „Fallen Angels“-Reihe hat es mir angetan.

Die Geschichte rund um Veck, dem Sohn eines Serienkillers, würde ich momentan als die beste der bestehenden Reihe sehen. Ich mochte Veck und auch seine Kollegin Reilly sofort.

Denn gerade bei Veck ist es so, dass er sich selbst kaum über den Weg traut. Er möchte nur das Beste, aber weiß selber nicht wie er in bestimmten Situationen reagieren wird. Gerade auch, weil sein Vater alles andere als ein guter Mensch ist und er nun glaubt, dass ihn dieses Los auch treffen könnte.
Wo hingegen Reilly die überaus korrekte Polizistin ist, die sich an Regeln hält und dies auch von ihren Mitmenschen erwartet.

Besonders gelungen war für mich, wie böse und durchdacht Devina wieder war. Wo ich bei den Vorgängern schnell sicher war, wie das Buch ausgeht, wusste ich es hier nicht. An wen geht dieser Punkt um die Seelen? Bis zum Ende muss man als Leserin hier mitzittern.

Und auch Überraschungen hatte J.R. Ward bereitgehalten, über die ich natürlich nicht schreiben werde. Schließlich gibt es noch genug Leserinnen, die „Der Rebell“ noch nicht kennen.

Einen kleinen Minuspunkt gebe ich dennoch für die Abschweifungen bzgl. der Engel Neil und Collin. Dies wird sicherlich auf ein Ziel hinauslaufen, aber ich fand diese Episoden momentan noch eher störend.

Für mich eine empfehlenswerte Reihe, auf dessen Fortsetzung ich mich jetzt schon freue.

50

08.12.2012

„Ein schönes Buch für Kinder”

Nur alle 100 Jahre wird eine besondere Spitzmaus geboren. Eine Maus, die nicht wie andere ist und kleine Flügel auf dem Rücken trägt. Und genau so eine Maus ist Adele.

„ Die Geflügelten“, wie diese kleinen Mäuse genannt werden, haben in ihrem Leben eine besondere Aufgabe. Und Adele gerät schon schnell in ein rasantes Abenteuer mit ihren neuen Freunden, bei dem es um Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt geht.




Ich habe „Adele, die fliegende Spitzmaus“ zusammen mit meiner Tochter (6 Jahre) gelesen. Da sie noch nicht zur Schule geht, war sie der hörende und ich der lesende Part.

Was uns sofort aufgefallen ist, war das Besondere an Adele, denn sie ist nicht wie andere Spitzmäuse. Adele kann fliegen.
Gerade für meine Tochter war dies etwas ganz wunderbares und anhand der liebevoll gestalteten Bilder, die es alle paar Seiten in diesem Buch gibt, hat sie schnell auch einen bildlichen Eindruck der Maus bekommen.

Was mir als Mutter gut gefallen hat, war der Aufbau des Buches. Die Kapitel sind kurz gehalten, so dass es beim Vorlesen, als auch beim späteren Selbstlesen immer wieder Punkte gibt an denen man für den Abend enden kann. Zusätzlich sind die Bilder für mich wirklich gelungen. Jedes für sich spiegelte den momentanen Stand der Geschichte und war durch seine Farbkraft und seine Niedlichkeit (ich muss es einfach so schreiben) wunderschön.

Zusätzlich hat Michaela Knospe es geschafft viele lustige, aber auch lehrreiche Szenen einzubauen. Hierbei fiel mir anhand meiner Tochter auf, dass sie die Informationen die in kleinen „Portionen“ gereicht wurden, sofort gespeichert hat. Und so weiß sie z.B. das Spitzmäuse stinken.

Wir hatten schöne Lesestunden und ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Für Kinder ab ca. 4 Jahren zum Vorlesen und ich würde sagen ab der 2. Klasse zum Selbstlesen.

Für unentschlossene sei noch kurz erwähnt, dass der Verlag einen kleinen Teil des Erlöses bei jedem Buch an den Tierschutz spendet.

40

02.12.2012

„Das Leben ist kein 5-Jahres-Plan”

Gracie Flowers ist nicht nur eine erfolgreiche Immobilienmaklerin in London, sie hat auch alles im Blick. Mit ihrem 5-Jahres-Plan, der sichtbar im Bad hängt, ist alles organisiert.
Nur leider ist das Leben kein Ponyhof und gerade als sie dachte ihr Plan sein erfüllt, bröckelt ihr Leben langsam. Die ausstehende Beförderung geht so an einen verhassten Kollegen und auch ihr Freund Danny beendet die Beziehung von heute auf morgen.

Langsam merkt Gracie, dass das Leben sich nicht komplett verplanen lässt und es immer neue Überraschungen bereit hält.




Was für ein gemütliches, lustiges und perfektes Buch für einen Sofa-Lesetag. Ich habe die Geschichte über Gracies Leben genossen.

Noch zu Beginn des Buches lernen wir sie sehr organisiert kennen. Gracie hat ihre Ziele und ziemlich feste Pläne, die sie auf jeden Fall einhalten möchte. Und es scheint auch vieles perfekt zu laufen, doch dann geht alles auf einmal schief und sie lernt, dass nicht jeder Zukunftsplan so eingehalten werden kann, wie man es gerne möchte.



Übrigens ist dieses Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben und vermittelte mir so eine freundschaftliche Sichtweise. Ich hatte das Gefühl, als würde Gracie mir ihr Leben ausführlich erzählen. Sowohl Geschehnisse aus der Gegenwart, als auch die aus ihrer Vergangenheit.

So baute ich mit Personen eine doch besondere (Lese-)Beziehung auf und mir brachte es die Ereignisse noch näher.

Jetzt, am Ende, habe ich nur noch einen Wunsch. Bitte liebe Lucy-Anne Holmes schreibe noch ein weiteres Buch über die bezaubernde Gracie Flowers. Ich würde so gerne wissen wie es bei ihr weitergeht.

Ein schönes Buch für die kalte Jahreszeit.