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Das Seil
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Das Seil

Roman. Originalausgabe

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Artikeldetails zu Das Seil

AutorStefan aus dem Siepen

Untertitel Roman. Originalausgabe

  • ISBN-103-423-24920-X
  • ISBN-139783423249201
  • Verlag dtv
  • Reihedtv-Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten175
  • Veröffentlicht01.06.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht296g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Das Seil

"Eine außergewöhnliche, faszinierende Parabel über menschliche Obsessionen."
Jürgen Beese, Westdeutsche Zeitung 15.09.2012

Kurzbeschreibung zu Das Seil



Ein abgelegenes, von Wäldern umschlossenes Dorf. Einige Bauern führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas vermeintlich Belangloses: Einer der Bauern findet auf einer Wiese am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neugier verbreitet sich im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen, um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in ein ebenso gefährliches wie bizarres Abenteuer: Das Ende des Seils kommt auch nach Stunden nicht in Sicht - und die Existenz des ganzen Dorfes steht auf dem Spiel.


Autorenportrait zu Das Seil

Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in Mü;nchen und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Ü;ber Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau fü;hrte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Planungsstab des Auswä;rtigen Amtes arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) ist ›Das Seil‹ sein dritter Roman. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Potsdam.


Portrait

Stefan aus dem Siepen:
Stefan aus dem Siepen, 1964 in Essen geboren, ist Jurist und seit 1992 im Diplomatischen Dienst. Nach Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und im Auswärtigen Amt in Berlin arbeitet er seit 2006 an der deutschen Botschaft in Moskau.

Autorenportrait

Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in Mü;nchen und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Ü;ber Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau fü;hrte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Planungsstab des Auswä;rtigen Amtes arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) ist ›Das Seil‹ sein dritter Roman. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Potsdam.


Bewertung unserer Kunden zu Das Seil

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50

15.03.2013

„Ein großes Stück Literatur!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was für ein Stück Literatur!
Für mich reichte es schon aus nur den Klappentext zu lesen, um unglaublich neugierig auf dieses Buch zu werden. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Stefan aus dem Siepen schafft es mit diesem kleinen, schmalen Buch ungeheuer viel zu sagen.
Ein Gleichnis zu unserem Leben. Wie weit würden wir gehen? Kann man rechtzeitig aufhören?
Ein philosophisches Buch und gleichzeitig ein spannungsgeladener Roman bei dem ich nicht aufhören konnte zu lesen. Selbst wenn die letzten Zeilen gelesen sind, ist der Text noch lange im Kopf!
Einfach nur großartig.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.08.2012

„Wie weit können Menschen gehen?”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was sind sie bereit aufzugeben? Und vor allem, aus welchem Grund?

Hier ist der Grund nicht etwa Krieg oder ein schwerer Schicksalsschlag. Nein, es ist nur ein Seil.

Ein Bauer findet das Ende eines Seils. Immer mehr Dorfeinwohner möchten wissen, wo es hinführt. Sie ziehen los, lassen ihre Frauen und Kinder zurück. Immer weiter entfernen sie sich von ihrer Heimat und geraten immer tiefer in einen Strudel aus Verrat und Gewalt.

Stefan aus dem Siepen ist ein Buch gelungen, das uns Leser berührt, schockiert und noch lange nach dem Ende beschäftigt. Absolut genial!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

22.06.2012

„Unbedingt lesen!”

von Marlen Hecht aus Bernburg (Saale)
Die Einwohner eines kleinen Dorfes, vorwiegend Bauern, führen ein zufriedenes Leben, abgeschieden im Wald. Sie gehen täglich strebsam ihren Abeiten nach. Eines Abends findet einer der Einwohner am Dorfrand ein Seil, geht diesem nach, findet aber dessen Ende nicht. Auch den anderen Bewohnern bleibt dieses Geheimnis nicht lange verborgen. Und so brechen die Männer auf, gepackt von dem Drang, das Rätsel unbedingt zu lösen.
"Das Seil zerrte die Bauern jetzt aus alldem heraus, es weckte eine Sehnsucht in ihnen, die bisher in unzugänglichen Bezirken der Seele verborgen gewesen war: ein Mal ihrer angestammten Kleinwelt zu entrinnen, tausend Fäden, mit denen sie an Haus und Dorf gefesselt waren, lustig-irrsinnig zu kappen." S.70f.
Sprachgewaltig und spannend erzählt, wird der Leser förmlich zum Weiterlesen bewogen, ja förmlich angetrieben.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

22.06.2012

„Die Männer eines Dorfes und das Seil”

von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin
Ein ganz normales kleines Dorf zu irgendeiner Zeit an irgendeinem Ort. Die Dörfler kennen sich alle von klein an und verstehen sich ohne víel Worte.
Einer von ihnen, Bernhardt, findet eines Tages auf einer Wiese ein Seil. Dass es niemandem aus seinem Dorf gehört, ist ihm sofort klar, als er die Qualität des daumendicken Seils sieht. Was macht es da, hat es ein Kind nach dem Spielen vergessen?
Bernhardt macht sich auf in den Wald und guckt, wo es hinführt. Nach einem Stückchen Weg kehrt er um, ohne das Ende erreicht zu haben. Inzwischen hat es sich im Dorf herumgesprochen und die Männer treffen sich am Seil. Sie beschließen, am kommenden Tag in den Wald zu marschieren, um zu sehen, wo das Ende ist und wo es hinführt. Nachmittags wären sie wieder zu Hause und würden dann endlich an die Ernte gehen.
Es kommt jedoch ganz anders ...

Das war seit langer Zeit mal wieder ein Buch, dass mich so gar nicht angesprochen hat.
Stefan aus dem Siepen erzählt über 180 Seiten eine Geschichte, die man auch auf 50 Seiten in Kurzfassung hätte bringen können.
So gut wie alle Männer aus dem Dorf machen sich auf den Weg, um zu sehen, wo ein Seil endet und was es damit auf sich hat. Wohlgemerkt: ein Seil.
Die Ernte sollte eingebracht werden, aber nein, das hat Zeit, man will ja erst mal nach dem Seil sehen. Die Frauen bleiben derweilen fast sich selbst überlassen.
Selbst nach Tagen vergeblichen Suchens nach dem Ende ist an eine Umkehr nicht zu denken, denn das Rätsel ist ja noch nicht gelöst.
Derweilen treten Charakterzüge auf, die man an den einzelnen Dörflern nicht kannte, sei es die Gier, die Zerstörungswut oder einfach auch nur die Macht der Stimme, die der Lehrer zu Überzeugungszwecken anwendet. Einer erhebt die Stimme, die anderen folgen, um nur nicht aus dem Rahmen zu fallen.
Die Protagonisten werden als eine Herde muffeliger, abgestumpfter Dörfler beschrieben, die glauben, das große Rätsel lösen zu können.

Der Roman endet mit vielen aufgeworfenen Fragen zu Personen und Ereignissen.
Obwohl sich die Geschichte gut lesen lässt, plätschert sie ohne Höhen und Tiefen so vor sich hin.
Was mich anfangs ein wenig verwirrte war die Tatsache, dass Gespräche nicht in Anführungszeichen gesetzt wurden, sondern sie begannen mit einem Anstrich. Auch wenn man sich schnell daran gewöhnt, stört es ein wenig den Lesefluss.

Eine Geschichte, die man sehr schnell gelesen hat, aber ebenso schnell auch vergessen hat. Mich hat sie leider nicht überzeugt.

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40

21.06.2012

„Spannung bis zum Schluss”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hagen

Ein Dorf, mehrere Bauernfamilien. Sie führen ein eigentlich zufriedenes Leben, bestimmt von den Jahreszeiten. Die Ernte steht bevor. Doch dann findet Bernhardt plötzlich ein Seil. Ein Seil ohne Ende. Wohin mag dieses Seil führen? Mehrere der Bauern beschließen, zusammen das Ende des Seils zu suchen. Das Seil führt sie immer tiefer in den Wald hinein. Stunde um Stunde laufen die Männer, doch ein Ende des Seils ist nicht in Sicht. Sie wollen unbedingt das Geheimnis dieses Seils erkunden. Sie laufen und laufen, sie laufen mehrere Tage. Während die Frauen, Kinder und Alten im Dorf sehnsüchtig auf die Rückkehr der Männer warten, können diese nicht mehr aufgeben. Sie fühlen sich gezwungen, das Geheimnis zu lüften. Währenddessen entlädt sich ein Unwetter über dem Dorf.

Ein sehr ungewöhnlicher Roman. Auch ich konnte nicht mehr los lassen. Auch ich musste immer weiter lesen, bis ich am Ende ankam. Ein Roman, der anschließend sehr nachdenklich macht über Menschen, die nicht loslassen können, über Menschen, die sich in etwas hineinsteigern.

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50

18.06.2012

„Die bäuerliche Routine gerät ausser Kontrolle...”

von einer Kundin oder einem Kunden
...durch ein Seil, das scheinbar ohne Ende in den Wald hineinreicht.
Das kann nicht sein - denken sich die Handvoll Bauern des Dorfes und beschliessen, diesem Mysterium auf den Grund zu gehen.
Am Abend wollen sie wieder im Dorf sein. Die Ernte muss eingefahren werden. Doch ein Tag vergeht, noch ein weiterer, und noch einer...
Eine schöne -wenn man so will - soziologische Studie der kleinen Gemeinschaft, die an die Grenzen ihres Verstandes und ihrer Moral stossen.
Für alle Leser von "XY" oder "Die Stadt der Blinden".

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Stadt der Blinden (9783499224676) XY (9783608939606)

50

16.06.2012

„nicht mehr aufhören und immer weiter gehen”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Spannend, bizarr, verstörend und mit voller Sprachwucht - anders kann ich es nicht beschreiben. Außerdem so beklemmend, das ich unbedingt weiter lesen musste , obwohl die Geschichte eher schlicht ist - sehr außergewöhnlich !

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

12.06.2012

„Ein Seil, das alles verändert”

von Julia Klode
Wir befinden uns mit diesem Werk irgendwo zwischen Parabel, Märchen und Roman.
Wann genau, wo genau spielt keine Rolle- wichtig ist nur…das Seil.

„Ein solches Seil besaß niemand im Dorf, das stand fest- aber wem konnte es gehören?“

Eine Gruppe Männer, allesamt pflichtbewusst, stets auf das Wohl ihrer Ernte bedacht, vernünftig und brav, macht sich auf den Weg, das Geheimnis eines Seils zu entdecken- wo hört es auf? Wem gehört es? Wie kommt es an den Waldrand des Dorfes?

„Vielleicht wollen uns die Kinder einen Streich spielen? Na das wäre wohl gelungen- 8 Männer haben nichts besseres zu tun, als am frühen Morgen ein Seil anzustarren!“

Der Marsch beginnt, zum Abend wollen sie zurück sein- es werden Tage, Woche, vielleicht sogar Monate. Die Emotionen des Männer fahren Achterbahn, die Frauen bleiben voller Sorge zurück. Eines der Schlüsselerlebnisse darf man gar nicht schildern, deswegen sage ich nur : Die Männer finden mitten im Wald ein Dorf… (Der weitere Verlauf ist einfach großartig)

Es passiert nichts und doch so viel- das Gemüt verändert sich, der Charakter der Männer dreht sich um 180 Grad.

Alles wird sich verändern---

Nur das Seil, das bleibt…

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50

30.05.2012

„Großartig!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Diese Buch ist von gewaltiger und intensiver Sprachkraft. Beklemmend spannend bis zur letzten Seite! Folgen Sie (nicht) dem Seil! Es werden zwangsläufig noch andere Seile hinzukommen! Eine Geschichte vom Nicht-Umkehren-Können, auch wenn längst bewiesen ist, dass der Weg der falsche ist!

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50

05.04.2012

„Abseits aller Pfade”

von einer Kundin oder einem Kunden
Stellen Sie sich vor, sie leben in einem kleinen Dorf am Waldrand. Einer der Dorfbewohner entdeckt im Wald nahe des Dorfes ein gespanntes Seil - er geht ihm nach, gelangt aber nie an sein Ende. Die restliche Dorfgemeinschaft wird alarmiert und die Männer machen sich auf, das Geheimnis zu erkunden. Es folgt ein abenteurlicher Marsch und für den Leser oder die Leserin ein spannendes Abenteuer. Alles ist zu beobachten: wer sich als Anführer der Gruppe sieht, wer mit wem rivalisiert, wer der Außenseiter ist ....
Ein sehr spannender und sprachlich ausgesprochen ausgefeilter Roman!

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50

15.03.2012

„Das Seil”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Mann findet am Waldesrand ein Seil, das scheinbar kein Ende hat. Gemeinsam mit den männlichen Bewohnern des kleinen Dorfes macht er sich auf den Weg in den Wald,überzeugt,bald das Ende des Seils zu finden. Was nun folgt, ist eine archaische, im höchsten Maße außergewöhnliche und spannende Geschichte, die den Leser erschüttert und mit Unmengen neuem Gedankengut zurückläßt. Ein genialer Roman!

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