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Garp und wie er die Welt sah

Garp und wie er die Welt sah

Roman

buch
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Artikeldetails zu Garp und wie er die Welt sah

AutorJohn Irving

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 1982.

  • bol.de-Verkaufsrang9.662
  • ISBN-103-499-15042-5
  • ISBN-139783499150425
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerJohannes Sabinski, Jürgen Abel
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten656
  • Auflage50. Auflage
  • Veröffentlicht04.11.1982
  • GenreRoman
  • Gewicht406g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Garp und wie er die Welt sah

"Ich wurde geboren mit einem sonnigen Gemüt und der Gewißheit, daß die Welt verrückt ist." Die Welt des Schriftstellers Garp ist bevölkert von Lehrern und Huren, Spießern und Randexistenzen, Verlagslektoren und Mördern, Transsexuellen und Sittenstrolchen, Männern, Frauen und Kindern - grotesk, brutal, banal, perfide. Ein Pandämonium: unsere Welt. Diese Geschichte ist so absurd, so komisch, so tränenreibend, so kühl und sachlich, so wirklich und genau, daß man das Buch nicht mehr los wird.

Beschreibung der Redaktion zu Garp und wie er die Welt sah

Mit seinem vierten Roman « Garp und wie er die Welt sah » wurde John Irving über Nacht berühmt - in den USA brach die « Garpomanie » aus. Stilistische Virtuosität, groteske Eskapaden und die für Irving typische Mischung aus Realismus und Absurdität machen den einzigartigen Charakter dieses Buches aus. Zum Ende der Schulzeit entdeckt Titelheld Garp seine Begabung, Geschichten zu erzählen. Fortan ist er hin und her gerissen zwischen den phantastischen Welten seiner Einbildungskraft und der Notwendigkeit, das wahre Leben in den Griff zu bekommen. Auf einer Reise mit seiner Mutter nach Wien macht Garp die Erfahrung, dass Leiden, Schmerz und Vergänglichkeit Grundtatsachen des Lebens sind - und dass der Glaube an einen festgelegten Sinn oder daran, das Leben lenken zu können, nichts als pure Illusion ist. So gelangt er zu der Überzeugung, dass das Chaos des Lebens allein durch Sprache und Sexualität zusammengehalten wird. Garp wird Schriftsteller - ein höchst ungewöhnlicher ...

Portrait

John Irving:
John (Winslow) Irving, geboren am 2. März 1942 in Exeter, im Staat New Hampshire, als ältestes von vier Kindern. John Irvings Vater war Lehrer und Spezialist für russische Geschichte und Literatur. Seine Kindheit verbrachte Irving in Neuengland. 1957 begann er mit dem Ringen; 19jährig wusste Irving, was er werden wollte: Ringer und Romancier. Studium der englischen Literatur an den Universitäten von New Hampshire und Iowa, wo er später Gastdozent des Schriftsteller-Workshops war. Deutschkurs in Harvard. 1963-1964 Aufenthalt in Wien. 1964 Rückkehr in die Vereinigten Staaten. Arbeit als Lehrer an Schule und Universität bis 1979. Lebt heute in Toronto und im südlichen Vermont. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag.
Jürgen Abel:
Jürgen Abel ist Journalist und Literaturkritiker in Hamburg.

Bewertung unserer Kunden zu Garp und wie er die Welt sah

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50

19.04.2010

„Hall of Fame”

von einer Kundin oder einem Kunden
In meiner eigenen Hall of Fame immer noch und immer wieder die Nr. 1. Zum ersten Mal gelesen vor 20 Jahren bin ich immer noch fasziniert von diesem Buch und jedes Mal lache ich auf der einen Seite, schlage die nächste um und muss heulen. Ganz grossartig!!
Ich habe es gerade mal wieder gelesen, die Wiederholung tut dem Lesevergnügen überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, man findet immer wieder neue Facetten.

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50

06.03.2010

„Garp und wie er die Welt sah”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Es gibt Bücher, da weiß man noch nach zehn Jahren, was man dachte und fühlte, als man sie zum ersten mal las.
So geht es mir bei "Garp und wie er die Welt sah"...dieser überschäumende, von skurrilen Personen und Situationen nur so strotzende Roman nahm mich -nach anfänglicher Irritation- in seinen Bann. Ich lebte, liebte und litt mit der Hauptfigur Garp und verdrückte Tränen als es zu Ende war!
Und schlug sofort wieder das Buch auf, um meine Lieblingsstellen nochmal zu lesen!
Und so verfahre ich seither mit jedem neuen Irving...Seit "Garp" bin ich den Büchern von ihm verfallen!

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40

23.08.2008

„Irving kann´s besser”

von Andrea Koßmann aus Marl (kossi@kossis-welt.de)
Nachdem ich von "Gottes Werk und Teufels Beitrag" dieses Autors ja so begeistert war, habe ich mich nun an einen zweiten seiner Romane getraut. Leider hat mich dieses Buch aber nicht so begeistert. Der Schreibstil von John Irving ist schon sehr außergewöhnlich und gewöhnungsbedürftig und vielleicht habe ich momentan den Kopf nicht so frei, wie man ihn für solche Bücher haben sollte. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob der Autor mich als Leser irgendwie veräppeln will. Vielleicht habe ich das Buch auch einfach nicht verstanden.

Es baut sich keine Spannung auf. Wir begleiten das Leben des Garp von seiner doch sehr nicht alltäglichen Zeugung an, aber so richtig passieren tut irgendwie nichts. Zumindest nichts, was mich nun sehr an das Buch gefesselt hätte.

Was mir an Irving aber sehr gut gefällt ist die unverblümte Art, mit der er manche Dinge beschreibt. Und ich muss gestehen, dass auch in diesem Buch ein paar sehr an/er-regende Sequenzen enthalten sind. Wenn man bedenkt, dass dieses ein Buch aus den 80er Jahren ist, wo man eigentlich noch nicht so frei und offen mit dem Thema Sex umgegangen ist, so muss ich sagen, dass Irving sich für die damaligen Verhältnisse ganz schön was getraut hat.

Alles in allem bleibt mir aber zu sagen, dass es ein mittelmäßiges Buch war. Nicht besonders schlecht, aber eben auch nicht besonders gut.

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50

28.09.2007

„Wie am Lagerfeuer”

von Polar aus Aachen Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
An diesem Roman mißt John Irving sich immer wieder selbst. Ihn zu übertreffen wird ihm kaum gelingen, doch wie jeder Autor besitzt er ein Thema, eine Handvoll Figuren, die es zu variieren gilt, eine Welt, die nur die Kulisse stellt. Wer kennt Garp nicht, wer empfiehlt ihn nicht, wer weiß nicht sofort, zwei, drei Szenen, die er brüllend komisch fand. Irvings Familien leiden trotz ihres Zusammenhalts zumeist unter einem Mangel. Entweder fehlt die Mutter, sind Söhne zu früh verstorben oder suchen einen Ort, an dem sie bleiben können und bedecken ihre Sehnsucht mit Umtriebigkeit, unverwüstlichem Optimismus, Begegnungen, die uns Normalsterblichen versagt bleiben und scheinen irgendwo, irgendwann, ganz kurz, trotz aller Tragik, glücklich zu sein. Garp und wie er die Welt sah beruht in erster Linie darauf, wie sie ihn sieht. Er ist ein sympathischer Abenteurer, schlittert durch seine Zeit, verwandelt sie in eine Groteske, bestärkt uns darin, daß wir alles überleben. Wir wachsen nur mit einer starken Mutter auf ... es muß weitergehen ... wir verlieren die Ehefrau ... es muß weitergehen ... wir werden von übergeschnappten Feministinnen ohne Zunge verfolgt ... es muß weitergehen ... und selbst am Ende geht es weiter ... nur nicht ganz ohne hin. Nie ohne ihn. Tragik, die Mut macht, denn eines sollte jeder ganz schnell lernen, über sich selbst lachen. Es geht viel zu schnell vorbei dieses Leben, also laßt uns alles mitnehmen. Transsexuelle, Bären, Seitensprünge, Karrieren wie Abstürze. Ein Roman, den man wieder in die Hand nimmt, weil man seine Geschichten vermißt.

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

09.02.2007

„-viel Stoff zum Nachdenken-”

von Detlef Stahnke aus Berlin Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
John Irving
Garp..., 1978
Garp, die Geschichte eines Möchte-Gern-Erfolgsautors und gleichzeitig vieler Geschichten aus dem wahren Leben, von der ewigen Pension-Grillparzer-Geschichte, vom Unfall in der Garageneinfahrt und anderer möglicher Phantastereien. Ein Bild des heutigen US-Amerikas. Da hat sich in dreißig Jahren nichts zum Besseren verändert.

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50

28.05.2005

„Strotzend vor Genialität!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
"Garp und wie er die Welt sah" ist für mich ein sehr wichtiges und berührendes Buch, da John Irving meiner Meinung nach mit so viel Gefühl und Sensibilität, andererseits aber mit genauso viel Distanz und Wirklichkeitstreue das Leben und Zusammenleben von Menschen aller Art beschreibt - Frauen, Männer, Kinder jeglicher Schichten, Berufe, Alter und Lebens- und Leidenswege. Mit sehr viel Humor, Mitgefühl, Toleranz, Optimismus und Tiefe schafft es Irving, den Leser mitzunehmen - in die Welt, so wie Garp sie sieht, aber auch wie seine Umgebung und die Menschen, die ihm nahe stehen, ihr Leben verwirklichen und meistern. Während des Lesens fühlt man so viel Verständnis, Mitgefühl und Energie, dass man nicht mehr aufhören möchte, die unwirkliche, aber auch reale Welt Garps weiterzuleben. Trotz dem eigentlich kummervollen Ende nimmt man so viel positive Energie aus diesem Buch mit, um davon noch viele Tage zehren zu können. Und das Werk lässt einen immer noch nícht los...

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50

„Ein Fest”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Fest. Hundert Geschichten in einem Buch. Macht mich endgültig zu einem Irving-Fan.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

von einer Kundin oder einem Kunden
"Der" Klassiker von John Irving. Wer noch nichts von Irving kennt - gibt es das überhaupt? -, sollte mit Garp anfangen. Danach wird er entweder nie wieder ein Buch von Irving zur Hand nehmen oder er wird süchtig. Letzteres ist wahrscheinlicher. Irving ist ein Meister im Erfinden aberwitziger Geschichten. Auch Garp strotzt nur so von ausgefallenen Einfällen. Gezeugt wird er von einem Soldaten der im Koma liegt, aber eine andauernde Erektion hat. Und das ist nur der Anfang eines ganzen Panoptikums, das sich irgendwie doch nicht von der ganz normalen wahnsinnigen Welt unterscheidet. Wer gut genug Englisch kann, sollte das Buch im Original lesen. Dann gehen unvermeidliche Unschärfen der dennoch erstklassigen Übersetzung nicht verloren.

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