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Artikeldetails zu Julia für immer

AutorStacey Jay

  • ISBN-103-86396-021-1
  • ISBN-139783863960216
  • Verlag Egmont INK
  • ÜbersetzerAntje Görnig
  • Einbandartgebunden
  • Seiten352
  • Veröffentlicht09.02.2012
  • Gewicht639g
  • Altersempfehlungab 14
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelJuliet Immortal

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Kurzbeschreibung zu Julia für immer



Was ist wirklich geschehen, damals in Verona, im Schicksalsjahr 1304? Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Als Söldner der Apokalypse verhindert er seit 700 Jahren, dass Liebende zueinander finden. Doch auch Julia ist in Wahrheit unsterblich geworden - und kämpft auf der Seite der Botschafter des Lichts für die wahre Liebe. Als erbitterte Feinde kämpfen sie in verschiedenen Körpern für ihre jeweilige Mission. Jahrhunderte später "erwacht" Julia im Körper des Mädchens Ariel. Auf der Suche nach deren Seelenverwandten trifft sie zu ihrem großen Entsetzen zum ersten Mal auf Romeo selbst. Dies könnte ihr letzter Kampf werden. Es sei denn, die Liebe holt die beiden wieder ein, wenn auch anders als jemals vorstellbar ...


Beschreibung der Redaktion zu Julia für immer

Was ist wirklich geschehen, damals in Verona, im Schicksalsjahr 1304? Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Als Söldner der Apokalypse verhindert er seit 700 Jahren, dass Liebende zueinanderfinden. Doch auch Julia ist in Wahrheit unsterblich geworden – und streitet auf der Seite der Botschafter des Lichts für die wahre Liebe. Als erbitterte Feinde kämpfen sie in verschiedenen Körpern für ihre jeweilige Mission. Jahrhunderte später „erwacht“ Julia im Körper des Mädchens Ariel. Auf der Suche nach deren Seelenverwandtem trifft sie zu ihrem großen Entsetzen zum ersten Mal auf Romeo selbst. Dies könnte ihr letzter Kampf werden. Es sei denn, die Liebe holt die beiden wieder ein, wenn auch anders als jemals vorstellbar ...

Autorenportrait zu Julia für immer

Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

Portrait

Stacey Jay:
Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

Autorenportrait

Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas.

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12

30

01.06.2013

„von der Grundidee her gut, aber...”

von Sharons Bücherparadies


Julia ist eine Gestalt, die seit mehreren Jahrhunderten immer in die Körper von Menschen eintaucht und so auch in Ariel, als diese zusammen mit Dylan einen Autounfall hat. Ariels Seele wandelt somit in einer anderen Sphäre umher, soll aber im Laufe der Geschichte wieder in ihren Körper zurück kehren. Doch auch Dylan ist nicht mehr der, der er einmal war. In Dylan steckt seit dem Unfall Romeo. Die echte Julia und der echte Romeo hassen sich jahrelang, bekämpfen sich und sind daher im Körper von anderen unterwegs, um Liebende zusammenzuführen. Doch Romeo führt nichts Gutes im Schilde und für Julia beginnt ein harter Kampf gegen Romeo und auch sich selbst, denn sie verliebt sich unsterblich in einen anderen und muss dazu auch noch eine Aufgabe erfüllen.

Anfangs war ich etwas verwirrt, da ich mich erst in die Geschichte reinfinden musste um zu begreifen, was es mit Ariels Körper und Julias "Dasein" auf sich hatte. Doch das legte sich nach einigen Kapiteln sehr schnell und ich begann die Geschichte interessant zu finden. Diese wird aus Julias Sicht erzählt, wie sie lebt und wie sie leidet im Körper einer anderen. In diesem Buch geht es eigentlich nur um eines: um Liebe und Beziehungen und um eine Mission die Romeo und Julia zu erfüllen haben. Es geht um Ariel alias Julia, um Dylan alias Romeo und um deren Freunde Ben und Gemma. Was anfangs wie eine dramatische Liebesgeschichte klang, änderte sich schnell in ein aufregendes Miteinander, doch was mir hier sehr fehlte, waren die Spannungseffekte. Es gab zwar einige, aber diese waren mir einfach zu schwach. Der Schreibstil war einfach und jugendlich doch teilweise fehlte mir hier die Tiefgründigkeit. Ich möchte nicht zuviel verraten, doch was ganz positiv war, waren die überraschenden Wendungen, welche zum Ende hin auftraten.

Wie schon erwähnt, geht es hier im Eigentlichen um vier Hauptcharaktere. Gemma, Ben, Ariel/Julia und Dylan/Romeo. Es gab für mich keinen Charakter, den ich sonderlich mochte, da jeder sehr oberflächlich und ohne jegliche Hintergrundinformationen beschrieben wurde. Einzig und allein hatte Romeo in zwei Teilen des Buches aus seiner Sicht erzählt. Da erfuhr der Leser doch ein wenig mehr über ihn, was die Geschichte interessanter machte.

Die Beziehungen zwischen den Protagonisten waren ein reinstes Durcheinander. Das störte mich leider ziemlich. Ben verliebte sich in Ariel/Julia und nicht in Gemma, welche schon länger was von ihm wollte. Doch Ariel/Julia wäre normalerweise für Romeo bestimmt usw. Das hätte man doch schon viel mehr vertiefen können und so ließ man den Leser immer nur vermuten, was für eine Person in dem jeweiligen Charakter wirklich steckte. Auch über die Söldner und Ammen wurde hier wenig berichtet, sondern diese sorgten lediglich für Verwirrung in mir.

Da ich dennoch die Grundidee dieses Buches super fand, werde ich dem zweiten Teil eine Chance geben und diesen auch ganz bald lesen. Ich vergebe die folgende Wertung

- Covergestaltung: 4/5 Palmen

- Story: 3/5 Palmen

- Schreibstil: 4/5 Palmen

- Emotionen: 3/5 Palmen

- Charaktere: 1/5 Palmen

- Gesamt: 3/5 Palmen

http://sharonsbuecher.blogspot.de

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.01.2013

„Ein Hauch von Verona”

von einer Kundin oder einem Kunden
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut und habe ihm wochenlang entgegengefiebert. Seit meiner Zeit in der Oberstufe ( in der wir im Englischleistungskurs fast nur Shakespeare und zum größten Teil Romeo und Julia behandelt haben) bin ich ein großer Fan dieses Stoffes. Als ich gehört habe, dass er mit phantastischen Elementen neu aufgemacht wurde, musste ich dieses Buch einfach haben. Das Buch entpuppte sich ( zumindest am Anfang) als echter Pageturner. Der Leser wird in die Geschichte geworfen und folgt in der Geschichte dem Mädchen Ariel, in dessen Körper die wiedergeborene Julia steckt. Auch Romeo kehrt in einem anderen Körper in die Welt der Lebenden zurück: in dem Körper des einen Menschen, der Ariel so sehr verletzt hatte. Stacy Jay schafft es immer wieder trotz des aktuellen Settings einen Hauch von Verona mit in die Geschichte zu bringen.

"Julia für immer" ist ein Buch, das allein wegen des Charakters des Romeo und der innovativen Idee zu lesen lohnt. Es ist vor allem gegen Ende ziemlich kitschig, aber ich persönlich mag so Geschichten ab und zu recht gerne. Trotz mancher Schwächen habe ich "Julia für immer" sehr gerne und auch in einem Rutsch weg gelesen ( abgesehen von der ein oder anderen Stelle an der ich kurzzeitig mal gehangen habe.) Durchaus zu empfehlen.

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50

08.10.2012

„Julia für immer”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich würde dieses Buch als spannend, blutrünstig und unterhaltsam beschreiben. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es eine andere Fassung von Romeo und Julia ist. Die Geschichte bleibt zwar dieselbe, aber die Handlung verändert sich. Es gibt Zeitreisen, neue Personen usw...

Romeo und Julia sind gestorben, aber ihre Seelen schlüpfen in neue Körper. Julia muss für die Liebe zweier Personen kämpfen und Romeo zerstört sie. Wenn Julia es geschafft hat zwei Seelenverwandte zueinander zu führen, kommt sie wieder in den Himmel bis sie einen neuen Auftrag bekommt und sie wieder auf die Erde geschickt wird.

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40

30.09.2012

„Romeo und Julia - neu :)”

von Christina Rolle
„Fesselnd und umwerfend romantisch, gibt ´Julia für immer´ den Worten ´bis dass der Tod uns scheidet´ eine völlig neue Bedeutung“ (Michelle Zink – Autorin)

Inhalt:
700 Jahre ist es nun schon her, als sich Romeo und Julia ineinander verliebten. An einem verhängnisvollen Tag im Jahr 1304 stirbt Julia – durch die Hand von Romeo – der ihr Leben gegen seine Unsterblichkeit eingetauscht hat. Seit dieser Zeit sind die Beiden zu erbitterten Feinden geworden, denn Julia ist nicht wirklich gestorben an diesem Tag. Seit ihrem „Tod“ kämpft Julia auf der guten Seite und spürt Menschen auf, die für eine ewige Liebe bestimmt sind. Romeo hingegen will verhindern, dass Paare zueinander finden. Eines Tages findet Julia selbst ihren wahren Seelenverwandten – doch Romeo ist ihr dicht auf den Fersen und versucht ihr neugewonnenes Glück zu vernichten…

Autorin:
Stacey Jay wurde in den USA geboren. Sie arbeitete schon in verschiedenen Jobs wie als Schauspielerin, Tänzerin oder Yoga-Lehrerin. Seit 2005 arbeitet sie als Schriftstellerin und veröffentlichte unter verschiedenen Pseudonymen diverse Fantasy- und Science-Fiction-Romane. Zurzeit lebt sie mit ihrem und Mann und ihren zwei Kindern in Maumelle/USA.

Eigene Meinung:
Das Cover von „Julia für immer“ ist in Braun und Rot gehalten. Rot ist für mich die Farbe der Liebe und vielleicht soll die Verwendung dieser Farbe auf dem Cover eine Anspielung sein, dass es in dem Roman um Liebe geht. Das Jugendbuch basiert auf die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia, die den meisten bekannt sein sollte. „In Julia für immer“ nimmt die Handlung aber einen etwas anderen Lauf als wie in der Originalfassung. Außerdem finden sich in dem hier rezensierten Buch auch Elemente aus der Fantasy, die dem Klassiker „Romeo und Julia“ von William Shakespeare einen neuen Pepp geben. Von Anfang an ist die Lektüre ein Pagetuner, was zum Großteil an dem schönen und flüssigen Schreibstil liegt. Julia ist eine sympathische und unscheinbare Hauptperson, der leider – wie einigen Nebencharakteren auch – die Facetten fehlen. Das Ende der Lektüre gefiel mir persönlich nicht so gut (darauf will ich aber nicht näher eingehen, da ich sonst spoilern müsste). Trotzdem werde ich den Nachfolgeband „Romeo für immer“ – der im Oktober 2012 erscheinen wird – lesen. Empfehlen würde ich „Julia für immer“ Jugendlichen ab 15 Jahren und älter.

Insgesamt gefiel mir die Idee von „Julia für immer“ recht gut. Doch leider hätten einige Charaktere mehr Facetten vertragen können. Aus diesem Grund vergebe ich an das Buch 4 von 5 Monden und kann es weiterempfehlen.

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50

25.07.2012

„In Namen der Liebe..”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Dortmund
Inhalt:
"Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein ,Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen." Seit schon 700 Jahren kämpfen die beiden gegeneinander. Julia kämpft für die Liebe, indem sie Seelenverwandte zusammen bringt. Romeo dagegen will die Liebe zerstören ...

Meine Meinung :
Mich hat dieses Buch einfach nur gefesselt ich konnte es nichht aus der Hand legen. Es gab emotionale Momente wie auch Spannende. Man hat mitgefiebert und nur gehofft das Julia wieder glücklich sein kann. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und liebevoll gemacht sodass, man sich gut in ihnen hinein versetzen konnte. Der Schreibstil war super zu lesen so, waren 100 Seiten im Nu gelesen. Für mich hat dieses Buch die 5 Sterne absout verdient und ich kann es nur empfehlen.

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50

16.07.2012

„Liebe wagt, was irgend Liebe kann..”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einfach bezaubernd. Julia für immer ist ein wahrhaft magisches Buch, welches von Liebe und Zuneigung zeugt. Anders als im Usprungswerk steht hier nicht die Liebe zwischen Romeo und Julia im Mittelpunkt. Denn Julia und Romeo sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Romeo hat Julia das Leben genommen um als Söldner Unsterblichkeit zu erlangen. Doch auch Julia ist unsterblich und dient als Botschafterin für die Liebe. Ihre Arbeit besteht darin, Liebende zueinander finden zu lassen und Romeo, ihr einstiger Geliebter, möchte dies um jeden Preis verhindern.


Stacey Jay hat einen wirklich bemerkenswerten Schreibstil, sehr expressiv und vor allem impulsiv. Ein Buch, bei dessen Lesen man die Liebe in jedem Satz greifen kann. Allein an den Zitaten, die meiner Rezension beigelegt sind, stellt man fest, dass der Schreibstil einzigartig ist.


Auch die Ausarbeitung der Charaktere ist hier mehr als gelungen. Julia befindet sich im Körper von Ariel. Diese hat aufgrund eines Unfalls im sechsten Lebensjahr, Narben im Gesicht. Sie fühlt sich unansehnlich und sowohl ihre Mutter als auch ihre beste Freundin Gemma bestärken sie darin. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist angespannt und aufgrund von fehlender Kommunikation voller Missverständnisse. Bewundernswert finde ich hier wie Julia auf ihre eigene Art versucht, die beiden wieder auszusöhnen.



Ihre beste Freundin Gemma ist ein fürchterlicher Mensch. Sie ist niederträchtig, egoistisch und abschätzig. Ständig macht sie sich über Ariel lustig und lässt ihre Wut auf ihr eigenes Leben an ihr aus. Auch hier gelingt es Julia für Aufklärung zu sorgen. Die Gefühlswelt von Julia ist sehr angenehm zu lesen und nachvollziehbar, denn Gemma stellt ihr ausgerechnet Ben als ihren Freund vor. Scheinbar ist Julia zu Ariel gerufen worden um Ben und Gemma zueinander finden zu lassen und das fällt Julia schwerer als vermuten lässt. Sie und Ben stehen sich nahe und sie empfindet Dinge für ihn, die sie nicht fühlen sollte, nicht fühlen darf. Hinzu kommt auch noch Romeo, der bei ihrem Auftrag in Dylans Körper gelandet ist. Dylan hat sich mit der echten Ariel verabredet, nur um sie so gefügig zu machen. Romeo steckt also im Körper eines Menschen, der fast so durchtrieben und böse ist wie er selbst.


Ben und Julia. Für Ben hat es zu keinem Zeitraum eine nennenswerte Rolle gespielt, dass Ariel Narben hat. Er ist der erste, der ihr nicht ständig vorhält wie hässlich sie doch sei. Ein überaus sympatischer Charakter.


Romeo wird hier ganz wundervoll verkörpert. Er ist böse, durchtrieben, hinterhältig und möchte um jeden Preis erreichen, was er sich vornimmt. Alle samt Eigenschaften, die ihn nicht gerade liebenswert machen. Dennoch, so zweifelhaft es sein mag, schließt man ihn in sein Herz. Man fühlt, dass hinter seiner Fassade mehr steckt und durchlebt langsam wie er vom liebenden Gemahl zu dem jungen Mann geworden ist. Julia für immer ist kontinuierlich spannend, fesselnd und atemberaubend schön. Romeo verfolgt hier seine ganz eigenen Ziele und versucht Julia wieder für sich zu gewinnen, während diese im Begriff ist Gefühle für Ben zuzulassen, die nicht sein dürfen.

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50

23.06.2012

„Ein wunderschönes Buch...”

von Selina
Cover:
Absolut passend, wunderschön, genial! Mehr müsste ich dazu eigentlich nicht sagen... Julia auf dem Cover habe ich mir genauso vorgestellt, die Farben sind ebenfalls super gewählt!

Meine Meinung:
Ich habe mich lange nicht getraut, dieses Buch zu beginnen, da ich wirklich wahnsinnig große Erwartungen hatte. Dass diese nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen werden, hätte ich niemals gedacht…
Bereits in den ersten Seiten wird so viel Spannung aufgebaut, wie manchmal nicht einmal in einem ganzen Buch. Ich fühlte mich komplett in die Geschichte verankert und wollte immer wissen, wie es denn weitergeht. Besonders gut gefallen haben mir die Zwischenspiele, in denen die Sichtweise von Romeo kurz geschildert wird. Sie warfen ein anderes Licht auf die Geschichte und machten sie nur noch interessanter.
Überhaupt ist Romeo ein sehr vielfältiger Charakter und keineswegs nur "der Böse" in dieser Geschichte. Natürlich ist da eine gewisse Wut, weil er Julia ja umgebracht hat, aber dennoch nicht zu viel Hass. Er wird nicht als so schlecht dargestellt, dass man ihn gar nicht leiden kann. Stacey Jay schafft nämlich, ihn trotz seiner Vergangenheit als Charakter einzustufen, mit dem man mitfiebert und dem man nicht nur ewige Verdammnis wünscht.
Auch Julia ist ein interessanter Charakter und als Hauptperson sehr geeignet. Ich konnte ihre Entscheidungen stets nachvollziehen und hatte niemals das Gefühl, sie nicht verstehen zu können. Alles in allem kam sie wahnsinnig glaubwürdig und echt rüber. Ein großes Lob also an die Autorin!
Ebenfalls begeistert war ich vom Schreibstil. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass er neben denen von Lauren Oliver, Veronica Roth und Jenny Han (und Lara, deren Geschichte aber noch nicht veröffentlicht wurde) wohl zu den besten gehört, die ich je in einem Buch gelesen habe. Die Wörter wurden toll gewählt und auf wundersame Weise miteinander verknüpft, sodass man sich eigentlich nur "Wow" denken kann, wenn schon wieder so ein genialer Satz auftaucht.
Der Storyverlauf an sich war natürlich auch sehr gut, wie sollte dem auch anders sein. Ich fieberte mit Julia und den anderen Charakteren bis zum Ende mit, das dann viel zu schnell eintrat. Von mir aus hätte das Buch ruhig auch noch 100 Seiten mehr haben können…

Fazit:
Eine ganz klare Leseempfehlung an euch! Das ganze Buch ist sozusagen perfekt, ich finde absolut keine Kritikpunkte. Lest es!

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50

22.06.2012

„Das moderne Romeo und Julia”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Bramstedt
"Julia für immer" man könnte es auch " Romeo und Julia neu erzählt nennen". Denn die Geschichte basiert zwar auf Shakespeares Werk, ist aber in Wahrheit ganz anderes ausgegangen als auf der ganzen Welt angenommen wird Romeo hat Julia ermordet und wurde unsterblich, doch auch Julia ist am Leben und nun kämpfen die beiden gegeneinander. Julia für die Liebe. Romeo gegen die Liebe.
Mit " Julia für immer" hat Stacey Jay eine faszinierende Geschichte geschrieben. Es ist anders, spannender und actionreicher als das Original. Ich hatte zuvor noch nie solch ein Buch gelesen und die Einflüsse Romeo und Julias fand ich wirklich interessant.
Stacey Jays Schreibstil ist toll und wirklich sehr passend für das Buch. Die ganze Story wird aus der Sicht von Julia erzählt, die sich im Körper von Ariel befindet.Man kann sich sehr gut in Julia hineinversetzen und bekommt Einblicke in ihr früheres Leben und in ihre Gedanken. Doch auch über Ariel erfahren wir jede Menge. Julia will Ariels Leben verbessern. So versucht sie beispielsweise ein engeres Verhältnis zu Ariel Mutter herzustellen oder die Freundschaft zwischen Ariel und Gemma zu verbessern.
In vereinzelten "Zwischenspielen" wird dann auch aus der Sicht von Romeo erzählt. Auch dieser Teil der Geschichte konnte mich hell auf begeistern. Er hat nochmal eine extra Portion Spannung beigetragen.
Bei der Wahl der Charaktere hat Stacey Jay sehr viel Kreativität bewiesen. All unsere Protagonisten sind nicht gerade unkompliziert.
Ariel hat eine Narbe im Gesicht, fühlt sich hässlich und nicht wohl in ihrer Haut. In der Schule wird sie von allen gemieden. Ihr Körper wird von Julia übernommen. Julia, die einst dachte ihre große Liebe gefunden zu haben und dann feststellen musste, das Romeo ihr Leben lieber für seine Unsterblichkeit opferte, als mit ihr glücklich zu sein. Seiddem lebt sie im Nebel und sorgt alle paar Jahrzehnte dafür, dass Seelenverwandte zueinander finden. An manchen Stellen ist sie mir aber etwas zu kindlich und gutgläubig.
Dylan , in dessen Körper Romeo schlüpft, ist ein richtiger Herzensbrecher und fieser Kerl.
Auch Gemma, Ariels beste Freundin ist nicht gerade sympathisch. Sie ist viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, eingebildet und Ariel keine gute Freundin.
Wer mir jedoch wirklich total gut gefiel, war Ben. Er hat für herzzerreißend schöne Momente gesorgt. Ihn muss man einfach lieben!
Zum Schluss wird es dann nochmal rasant. Den einzigen Kritikpunkt den ich habe, ist das Ende des Buches. Es ging mir alles ein bisschen plötzlich und ich hätte mir gewünscht, dass es etwas langsamer herbeigeführt und genauer geschildert wird. Ich persönlich habe gehofft es geht anders aus. Der Übergang zum zweiten Band ist allerdings wirklich gut gelungen und sorgt dafür, dass man das Buch unbedingt lesen will.

Fazit:
"Julia für immer" ist das moderne Romeo und Julia. Es ist ein romantisches, abwechslungsreiches Jugendbuch, das die tragischste Liebesgeschichte der Welt ganz neu erzählt. Ich persönlich fand es toll und habe mir nach Beendigung des Buches gewünscht, es noch nicht gelesen zu haben, um noch einmal in die Geschichte tauchen zu können und sie zu entdecken.

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50

11.06.2012

„eine zweite Chance für die wahre Liebe?”

von his-and-her-books
Meine Meinung:

Ich hatte schon etliche Rezensionen und Beschreibungen zu "Julia für immer" gelesen, gute wie schlechte... Hätte ich gewusst, dass mich das Buch dermaßen überzeugen würde, hätte ich es schon längst gelesen!

"Für immer und ewig. Dieses Versprechen hat er mir in unserer Hochzeitsnacht abgenommen. Diese Lüge hat er mir abgenötigt. [...] Ich habe für dieses "für immer und ewig" nicht mehr viel übrig. Es stimmt mich ängstlich und traurig." (S.121)

Entgegen meiner (typischen) Erwartungen ist Julia in Stacey Jays Geschichte die Kühle, die nicht mehr an die Liebe glaubt. Julia zweifelt, ob sie als Dienerin der Botschafter geeignet ist. Sie hat geschworen, dem Guten und dem Licht zu dienen, doch ihr Herz ist voller Hass, nicht nur auf Romeo.
Der Leser hat nicht Shakespeares verliebte, glückliche Julia vor sich. Denn Shakespeares Worte waren seiner Zeit inspiriert von Romeos Sicht der Dinge und dieser hat die Tragödie zu einer Waffe für die Söldner gemacht: den Tod aus Liebe.
Julias "Leben" verändert sich, als sie auf Ben trifft, den sie zu kennen glaubt. Zwischen ihren Gefühlen und ihrer Aufgabe hin und her gerissen, kämpft Julia um das Leben von Ariel, in deren Körper sie steckt. Sie versucht den Intrigen von Romeo zu entgehen und gleichzeitig, ihre Vergangenheit zu bewältigen und ihre eigenen Gefühle zu ordnen.

Romeo ist das Böse. Ohne Unterlass versucht er, die Seelenverwandten zu trennen. Er scheint der Dunkelheit durch und durch wohlgesonnen, doch ein Blick auf sein Inneres belehrt den Leser eines Besseren. Auch wenn er vielleicht falsche Entscheidungen getroffen hat, so wird eine Sache immer klarer...

Schreibstil:
Stacey Jay hat ein unglaubliches Talent. Ich habe mich schon lange nicht mehr in einer Geschichte von Beginn an so wohlgefühlt. Mit jeder Zeile schwingen die Gefühle der Erzähler mit. Als ich dann diesen einen Blick auf Julias Tod werfen konnte, hatte ich eine Gänsehaut und war dermaßen mit Julia verbunden, dass ich all ihre Gefühle spüren konnte.
Anfangs erfährt der Leser viel aus Julias Perspektive, die in der ersten Person von den Ereignissen berichtet. Aber immer dann, wenn Julia mich überzeugt hatte, dass Romeos Absichten einfach nur böse sind, kam ein Kapitel aus Romeos Sicht, das sich nicht nur durch den unterschiedlichen Schriftstil von Julias Erzählung unterscheidet, sondern seine wahren Gefühle offenbart.

Urteil:

Es gibt hunderte "Remakes" von "Romeo & Julia", beinahe in jeder zweiten Liebesgeschichte geht es um zwei Liebende, die auf unterschiedlichen Seiten stehen. Doch keine dieser Geschichten konnte mich persönlich so sehr überzeugen wie "Julia für immer". Denn sie erzählt nicht auf überdramatische und kitschige Art von der wahren Liebe, sondern zeigt auf, dass es nicht nur einen Seelenverwandten geben muss und keiner die Hoffnung aufgeben darf.

"Es ist mir egal, wenn ich nicht der erste bin... Solange ich der Letzte bin."

Und all das mit Spannung verpackt in dieser zeitlosen Vorlage, verschnürt mit Fantasy-Elementen und unerwarteten Wendungen... Genau so muss ein Buch für mich sein. Deshalb war das Urteil nicht schwer: "Julia für immer" erhält von mir 5/5 Bücher.

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40

31.05.2012

„Eine wunderbare Mischung aus Magie, Spannung und Liebe!”

von Pauline Gehrke aus Schwerin
Die Autorin hat sich mit ihrem Roman und ihrer Idee, die hinter dem Buch steckt, sehr viel vorgenommen. Die Geschichte der Julia und ihres Romeos ist ein Klassiker und so in die Köpfe der Menschen eingebrannt, dass sie das ultimative Bild der wahren Liebe darstellt. Jetzt alles umzudrehen, und die Liebe in Hass zu verwandeln ist ein echtes Wagnis, das die Autorin eingegangen ist. Doch dieses Wagnis, hat sich durchaus gelohnt.
Dem Leser ist es schnell möglich sich in das Buch einzufinden. Die Autorin schafft es, den Leser immer mit kleinen "Informartionshäppchen" zu versorgen, ohne ihn jedoch zu unter- oder überfordern. Unterstützt wird das durch den gelungenen Sprachstil von Stacey Jay. Er ist einfach, ohne den Leser jedoch zu unterfordern, und flüssig zu lesen.
Die Charaktere des Romans sind der Autorin unheimlich gut gelungen. Sie sind so natürlich dargestellt, dass man glauben könnte, dass sie real wären. Sie wirken rund und wecken während des Lesens das Bedürfnis, immer mehr über sie und ihr Leben zu erfahren. Jede einzelne Person besitzt Stärken und Schwächen. Der Leser kann gar nicht anders als mit ihnen mitzufiebern und sie ins Herz zu schließen.
Die Autorin hat eine große Begabung dafür, den Leser mit plötzlichen Wendepunkten und Überraschungsmomenten zu schocken und damit das gesamte Geschehen auf den Kopf zu stellen. Gerade wenn man das Gefühl hat, die Handlung jetzt einigermaßen vorhersagen zu können passiert etwas, womit der Leser nicht einmal im Entferntesten gerechnet hat. Dadurch steigert sich die Spannungskurve bis zur letzten Seite praktisch ins Unermessliche und dem Leser ist es praktisch unmöglich das Buch guten Gewissens aus der Hand zu legen, bevor er nicht die letzte Seite erreicht hat.
Der Roman wird sowohl aus der Sich Julias, als auch aus der von Romeo erzählt. Das steigert die Spannung noch zusätzlich und lässt dem Leser deutlich die unterschiedliche Sichtweise der beiden Figuren erkennen. Interessant ist, dass sich auch die Schreibweise mit dem jeweiligen Protagonisten leicht ändert. Aus Romeos Sicht wirkt das Geschehen wesentlich düsterer und grausamer.
Dennoch muss ich gestehen, dass ich das Buch an einigen Stellen verwirrend finde. Das Innenleben der Personen bzw. deren Handlungen scheinen manchmal etwas konfus, sodass es dem Leser teilweise etwas schwer fällt dem Gedankengang zu folgen. Auch finde ich das Geschehen an einigen Stellen etwas zu übertrieben. Dieser Makel nimmt aber keinesfalls Oberhand und die positiven Aspekte überwiegen deutlich.
Alles in allem finde ich das Buch äußerst lesenswert. Eine wunderbare Mischung aus Magie, Spannung und Liebe! Mit großer Vorfreude warte ich auf den zweiten Band!

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50

26.05.2012

„:)”

von Anna Patrizia Beck
Über diesen Teil:

Klappen- bzw. Rückentext:
Der Rückentext war anfangs etwas unverständlich für mich, da nicht klar wurde, warum Julia nicht tot ist, obwohl Romeo sie ermordet hat und warum sie ihn erst dann zum esten Mal sieht, was eigentlich gar nicht stimmt. Ich wollte sehen, ob das Buch generell nicht ganz schlüssig ist oder ob der Rückentext einfach nur merkwürdig ist. Der Klappentext, den ich vorher ja nicht lesen konnte, ist sehr logisch und klingt wahnsinnig spannend, im Gegensatz zu dem Rückentext.

Aussehen und Titel:
Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, fand ich es nicht so schön, da mir der Gesichtsausdruck des Mädchens nicht gefallen hat. Als ich dann aber Romeo für immer gesehen habe, war klar: Ich muss diese Reihe haben. Außerdem sieht das Buch ohne Schutzumschlag so wahnsinnig toll aus. Es ist nicht in einem eintönigen und langweiligen blau oder schwarz gehalten, sondern es ist ein wirklich schönes Muster in wunderschönen Farben drauf.

Inhalt:
Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet und es wird nicht nur auf die Hauptfiguren eingegangen, sondern auch auf viele Nebenfiguren. Julia ist eine facettenreiche Person, die mir auch sehr sympathisch ist. Ihre Handlungen sind größtenteils logisch und sie gibt niemals auf. Da das Buch in der Ich-Sicht geschrieben ist, tritt das noch deutlicher hervor und es liest sich einfach toll weil die Ich-Sicht mit einer wirklich tollen Protagonistin perfekt harmoniert.
Die wechselnde Ansicht mit Romeo ist auch gut gelungen, aber obwohl er zeitweise die Hauptperson ist, konnte ich seine Absichten nicht bestimmen und wusste nicht, ob er nun gut oder böse ist.
Was ich an diesem Buch ebenfalls toll fand, ist, dass es nicht einfach nur Gut und Böse gibt, sondern auch der Raum dazwischen und dass Gut nicht einfach Gut und Böse nicht einfach Böse ist.
Das Buch hat mit vom ersten Augenblick gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich finde wirklich nichts, das ich bemängeln könnte.

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40

16.05.2012

„Romeo und Julia, wie es wirklich war”

von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin
Wer kennt sie nicht, die Geschichte um die Liebenden Romeo und Julia von Shakespeare. Dass die Geschichte eigentlich eine ganz andere ist und so wie wir sie kennen, von Romeo diktiert wurde, erfahren wir in dem vorliegenden Roman.
Romeo brachte Julia um, damit er unsterblich wird und wurde damit auf die dunkle Seite gezogen.
Julia, die ebenso wie Romeo unsterblich wurde, gehört der Seite der Guten an. Sie ist dazu erwählt, die Liebenden zu beschützen. Romeo dagegen, versucht das zu verhindern.
Seit rund 700 Jahren schlüpfen sie für kurze Zeit in die Körper von Personen und versuchen beide, ihre Mission zu erfüllen. Sie begegnen sich all die Jahrhunderte als Feinde.
So geschieht es auch dieses Mal, Julia landet im Körper von Ariel und Romeo in dem von Dylans. Nur dieses Mal ist alles ganz anders.
Julias Aufgabe ist es, die Seelenverwandten Gemma, die Freundin von Ariel, und Ben zusammenzubringen. Aber sie muss erkennen, dass sie nach all den Jahrhunderten ebenfalls Gefühle entwickelt ... für Ben. Ist er ihr Seelenverwandter?
Der Roman beginnt in der Vergangenheit im Jahr 1304 und vermittelt dem Leser kurz die Liebenden Romeo und Julia.
Rund 700 Jahre später geht die Geschichte weiter und wird zum größten Teil aus der Sicht Julias wiedergegeben, die von ein paar Zwischenspielen aus der Sicht Romeos unterbrochen wird.
Julia erwacht im Körper von Ariel und stürzt sich sofort in ihre Mission, Ben, den Seelenverwandten von Gemma zu finden und die Liebe der beiden zu stärken. Dabei muss sie feststellen, dass sie selbst ihren Seelenverwandten gefunden hat und zwar in Ben. Den Kampf, den sie mit sich selbst austrägt, kann man gut nachvollziehen, denn einerseits stehen sich ihre Pflichterfüllung und andererseits ihr eigenes Glück im Wege.
Romeo versucht derweil, Julia mit Versen davon zu überzeugen, dass sie ihn erhört und zu ihm auf die dunkle Seite wechselt.
Romeo ist in dem Roman alles andere als ein Sympathieträger. Ihn kann ich nur ganz schlecht einschätzen. Ich schwankte immer zwischen der Hoffnung, dass er es Ernst meint und dem Glauben, dass alles inszeniert ist. Vom ihm erfährt man nicht allzu viel, so sind mir die eigentlichen Beweggründe, warum er sich für die Unsterblichkeit und die dunkle Seite entschieden hat, verborgen geblieben.
Was ich gar nicht nachvollziehen konnte, war das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter. Wie die Mutter auf die Narben von Ariel reagiert, diese zu überschminken, finde ich einfach nur daneben. Überhaupt fand ich die Mutter-Tochter-Beziehung ziemlich überzogen.
Auch habe ich keine Erklärung gefunden, wo denn die Seelen der Personen hin sind, in deren Körper sich Romeo und Julia gerade befanden. Es wird zwar darauf hingewiesen, dass sie wieder zurückkommen, aber wie das vonstatten gehen soll, ist mir nicht ganz klar.
Pluspunkte sammelt der Roman im Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig und leicht verständlich und lässt sich sehr gut lesen.
Alles in allem ein sehr schön gestaltetes Jugendbuch, das völlig von der bekannten Liebesgeschichte von Romeo und Julia abgeht und diese neu umsetzt.

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30

10.05.2012

„Romeo und Julia mal anders!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die romantische Geschichte von Romeo und Julia wird von Stacey Jay neu erzählt:

Im Jahre 1304 kommt die Liebe von Romeo und seiner geliebten Julia zu einem Ende, allerdings nicht weil sich Julia umbrachte (nachdem sie den toten Romeo erblickte), sondern weil Romeo sie, mit dem Ziel unsterblich zu werden, umbrachte! Gut 700 Jahre später sind die beiden erbitterte Feinde. Julia arbeitet nun als Botschafterin und hilft Liebenden zueinander zu finden, ganz im Gegensatz zu Romeo, der als Söldner dies verhindern will. Bei Julias neuestem Auftrag treffen die Beiden wieder aufeinander, allerdings scheint dieses Mal einiges schief zu laufen...

Stacey Jay hat es mit 'Julia für immer' geschafft, Shakespeare's 'Romeo und Julia' auch für Jugendliche interessant zu machen. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis der zweite Teil bei uns erscheint!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

05.05.2012

„Die wahre Liebesgeschichte”

von Devilishbeauty78 aus Gödenroth
Julia für immer..
Im Jahr 1304 ging eine Liebe tragisch zu Ende....und seit nun gut 700 Jahren treffen die sich damals Liebenden wieder aufeinander....Julia hat sich den Botschaftern des Lichts verschrieben und Romeo den Söldnern....die Botschafter sollen den Liebenden helfen auf den Rechten Weg zu kommen, weden aber von den Söldnern immer wieder angegriffen, die dies unter keinen Umständen zulassen wollen.
Indessen tobt in Julia ein stetiger Hass auf Romeo, da er sie damals ermordet haben soll. Alles bitten von Romeos Seite, dem endlich ein Ende zu setzen, und das ein Zauber helfen könne, bringt sie zum Nachdenken. Denn keiner von beiden möchte eigentlich so weiterleben.
Unterdessen bewohnt sie Ariels Körper als Botschafter und sucht die Seelengefährten, die sie schützen und zusammen bringen soll, was gar nicht so einfach ist, da Romeo sich Dylans Körper zu eigen macht, und kräftig mitmischt.
Was ist damals im Jahr 1304 wirklich passiert? Und wird es ein HappyEnd für Romeo und Julia geben?
Fazit:
Dies ist ein wunderschönes Jugendbuch in dem Gefühle eine große Rolle spielen.
Auf der einen Seite sehen wir Julia, die sich verliebt und von sich selbst überrascht ist, denn sie dachte ja erst Romeo hätte sie wirklich geliebt, und auf der anderen Seite steht Romeo....bei ihm hat man das Gefühl das er erst an sich denkt. Aber ob er aufrichtig geliebt hat? Ich hoffe das Band 2 mich diese Frage beantworten lässt.
Die Charaktere in diesem Buch sind einzigartig beschrieben, so das man sich, auch wenn zeitweise zwei Persönlichkeiten in einem Körper sind,sehr gut einfinden kann in die Personen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, alles lies sich flüssig lesen ohne irgendweilche Unstimmigkeiten.
Da sich dieses Buch so gut lesen lies, würde ich es für ab 13/14 Jährige empfehlen.
Cover:
Der INK Verlag hat wirklich ein Händchen für coole Cover, dieses ist genau auf die Geschichte abgestimmt, und dieser Farbton ist wirklich schön. Und wenn man den Schutzumschlag abnimmt wird auch wieder angenehm überrascht, da sind verträumte Schnörkeleien mit dem satten Farbton vom Schutzumschlag, es war eine wahre Freude für mich, dieses Buch zu lesen.
Kleiner Tip....plant euch Lesezeit ein, denn zum weglegen ist dieses Buch nicht bestimmt :-)
Titel:
Julia für immer
ISBN-13: 978-3863960216
Der zweite Teil dieser Serie wird im Herbstprogramm von INK erscheinen
Titel:
Romeo für immer
ISBN-13: 978-3863960223
Zur Autorin:
Die amerikanische Autorin Stacey Jay hat unter verschiedenen Pseudonymen diverse Paranormal-Romance-, Urban-Fantasy- sowie Science-Fiction-Romane veröffentlicht. Sie lebt mit ihrer Familie in Maumelle/Arkansas

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40

02.05.2012

„Eine Geschichte voller Gefühle”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte beginnt damit, dass Julia in Ariels Körper aufwacht, man bekommt ein paar Erklärungen, weshalb sie ihren Körper übernommen hat und was geschehen ist bevor Julia Ariels Körper eingenommen hat. Dann taucht auch schon Romeo auf und Julia muss schnellstens von ihm weg kommen, da sie noch nicht genug Kraft hat, um gegen ihn zu kämpfen.
Man ist also sofort mitten im geschehen und hat genau wie Julia nicht wirklich Zeit sich zu orientieren. Die Geschichte geht dann auch ziemlich rasant weiter, denn Julia hat es alles andere als einfach die beiden Seelenverwandten zusammen zu bringen und das nicht nur wegen Romeo. Denn die beiden Seelenverwandten Ben und Ariels beste Freundin Gemma scheinen nicht wirklich zusammen zu passen.
Dass Julia sich dann selbst auch noch verliebt macht das ganze natürlich auch keineswegs einfacher, besonders da sie sich in Ben verliebt, den sie eigentlich mit Gemma zusammen bringen sollte.Erzählt wird die Geschichte grösstenteils aus der Sicht von Julia, mit kleinen Zwischenspielen, die aus der Sicht von Romeo erzählt werden. Den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen, sonst aber nicht weiter erwähnenswert.

Die Geschichte ist durchwegs spannend, manchmal allerdings auch etwas verwirrend, da irgendwie weder Romeo, noch Julia wirklich viel über ihre Aufgabe und ihre "Auftraggeber" zu wissen scheinen und schon gar nicht, weshalb bei dieser Mission nichts normal verläuft. Obschon Romeo zumindest mehr zu wissen scheint als Julia, die so ziemlich ahnungslos ist. Leider kann man sich bei Romeo aber nie sicher sein, ob er die Wahrheit sagt.Sowieso wurde ich aus Romeo nicht schlau. Ich wusste nicht ob er mir Leid tun sollte, da er ziemlich verrückt zu sein scheint oder ob er es verdient hat. Manchmal kam er sogar ziemlich "nett" rüber, aber man kann sich nie sicher sein, ob er Julia wirklich helfen will oder ob er sie am liebsten umbringen würde.
Ich muss aber zugeben, dass ich ihn irgendwie trotzdem die ganze Geschichte über mochte, obschon sich Julia in ihren Hass und ihre Abscheu ihm gegenüber ziemlich hineinsteigert und kein gutes Haar an ihm lassen konnte.

Julia hingegen ist ein sehr sympathischer Charakter, trotz ihrer Verbitterung versucht sie alles in ihrer Macht stehende um Liebende zusammen zu bringen. Sogar Gemma und Ben, obschon sie Gemma nicht mag, da diese zickig, egozentrisch und eine schlechte Freundin ist, und in Ben verliebt ist. Ihr innerer Konflikt, oder besser ihre inneren Konflikte, denn von diesen gab es viele, wurden gut dargestellt. Trotzdem hat mir irgendwas an ihr gefehlt, ich kann nicht mal benennen was, um sie wirklich ins Herz schliessen zu können. Ben fand ich zwar durchaus sympathisch, aber er war mir auch ein bisschen zu flach, ich hätte gern mehr über ihn erfahren.
Auch über Ariel hat man nach meinem Geschmack etwas wenig erfahren, denn der Fokus liegt schon stark auf Julia.

Julia für immer ist eine spannende Geschichte mit sehr viel Liebe, aber auch Hass, die zwar teilweise etwas verwirrend ist, insgesamt aber dennoch überzeugt.

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50

29.04.2012

„Romeo und Julia mal ganz anders!”

von Besra
Im Jahre 1304 wurde Julia durch ihren Romeo getötet. Er hatte ihr die ewige Liebe geschworen, doch stattdessen stieß er ihr kaltblütig einen Dolch ins Herz. Seit dem Tag an sind Romeo und Julia Feinde. Julia arbeitet für die Botschafter. Ihre Aufgabe besteht darin, Seelenverwandte zueinander zu bringen. Romeo dagegen ist ein Söldner, der die liebenden auseinander bringen soll. Er empfindet keine Freude, keinen Schmerz und keine Berührungen. Darum bezeichnet Julia ihn als einen Ungeheuer, der nur Freude am Töten hat.
Während ihrer Einsätze bewohnt ihre Seele den Körper von Ariel Dragland. Ariel ist ein 18jähriges Mädchen, das Narben im Gesicht hat und eine Außenseiterin ist. Romeo verbringt die Zeit seines Einsatzes im toten Körper von Dylan.
Gemma, die einzige Freundin von Ariel, ist die Seelenverwandte, die Julia beschützen muss. Doch sie ist ein verwöhntes und egoistisches Mädchen, die Julia zu hassen scheint. Julia muss dafür sorgen, dass die Beziehung zwischen Gemma und Ben funktioniert, sonst gewinnt Romeo. Bens Herz muss rot leuchten, damit sie ihre Aufgabe erfolgreich erfüllt hat. Doch Julia hat verbotene Gefühle für Ben entwickelt und Ben interessiert sich wenig für Gemma.
Am Abend merkt Julia, dass etwas nicht stimmt, denn Julia hat weder zur Amme noch zu den Botschaftern Kontakt. So ist ihre größte Befürchtung, dass dies ihr letzter Einsatz ist und sie danach für immer im Nebel verschwindet. Romeo hat auch dieses Problem und möchte sich mit ihr zusammentun. Das Leben von den beiden hängt nun am seidenen Faden.

Kritik:
Zum ersten Mal habe ich die Geschichte von Romeo und Julia auf eine andere Art und Weise gelesen. Normalerweise kennen wir es so, dass sie füreinander sterben würden, doch diesmal wurde Romeos Geliebte für die Unsterblichkeit geopfert.
Die Autorin Stacey Jay behält weiterhin in einigen Szenen die berühmte Verssprache, die man vom wahren Stück kennt. Ansonsten ist der Schreibstil sehr modern und flüssig zu lesen.

Die Emotionen und Feindschaften konnte die Autorin sehr gut rüberbringen. Julia ist ein sehr großherziges und von Liebe getriebenes Mädchen. Ich finde, dass etwas sie und Ariel verbindet: beide sind traurig und ihr Mitgefühl wird von anderen zum eigenen Zweck ausgenutzt. Dennoch sind sie sehr starke Persönlichkeiten, die sich nicht runterkriegen lassen. Julia sehnt sich nach der großen Liebe. Romeo hatte sie vor 700 Jahren enttäuscht und heute hat sie sich in einen Jungen verliebt, den sie nicht lieben darf.
Romeo dagegen wird hier als ein Feind, Mörder und Lügner dargestellt, der stets versucht, Liebende auseinander zu reißen. Während der Geschichte versucht er meistens das Vertrauen und die Liebe von Julia für sich zu gewinnen. Doch Julia traut ihm nicht.
Gemmas egoistisches Verhalten ist im gesamten Buch nicht zum Aushalten und Ben ist ein sehr gefühlsvoller Junge, der von Kopf bis Fuß in Julia verliebt ist.


Die Geschichte wird aus der Perspektive von Julia erzählt. So kommen alle Gefühle besser zur Geltung und der Leser kann sich in die Lage von Julia versetzten. Sie hat über 100 Jahre für die Liebe anderer Leute gekämpft, nachdem ihr ihre eigene weggenommen wurde.

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50

25.04.2012

„Julia für Immer”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Sonthofen
Meine Meinung:
Von vornherein: Ich habe in einer anderen Rezension gelesen, dass jemand enttäuscht war, keine Liebesgeschichte zwischen Romeo und Julia zu lesen zugekommen und ich muss sagen, wer so etwas erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Ich kann aber nicht ganz nachvollziehen, warum man so etwas erwarten sollte, denn der Klappentext macht doch von Anfang an klar, dass die beiden hier Feinde sind. Romeo ist ganz sicher nicht der selbe Junge, wie der den Shakespeare beschrieben hat. Er hat wirklich nichts edles an sich. Eigentlich ist er nicht einmal sympathisch. Er ist absolut kaputt und am Ende, liebt den Tod, lebt in Leichen und würde seiner ehemaligen Geliebten ohne mit der Wimper zu zucken den Hals umdrehen. Zumindest sieht es oberflächlich so aus. Es ist doch viel komplizierter. Er hat auch Angst vor dem was er geworden ist und Angst vor dem Ende, das ihn erwartet. Egoistische Wünsche, die ihn zwar nicht besser, aber irgendwie doch nachvollziehbarer machen. Julia ist das genaue Gegenteil zu ihm. Sie existiert nur um Gutes zu tun. Versucht die Seelenverwandten zu retten, obwohl sie genau weiß, dass sie niemals selbst glücklich sein wird. Sie hat überhaupt keinen Nutzen an ihrer Situation und ihre Aufenthalte im Jenseits sind die reinste Qual. Trotzdem würde sie nie zu den Söldnern wechseln, obwohl sie die Möglichkeit hätte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich auch so gut wäre. Etwas unrealistisch? Vielleicht, aber auf jeden Fall wunderschön. Ben ist der Erste, der sie an ihrer Situation zweifeln lässt. Der Erste, der ihr einen Grund gibt die Regeln zu brechen, obwohl er nicht für sie bestimmt ist. Es ist ihre Aufgabe ihn und seine Seelenverwandte zusammen zubringen, sonst wird er sterben, oder das Mädchen. Die gesamte Geschichte zu beschreiben ist sehr kompliziert und eigentlich doch ganz einfach. Sie ist romantisch. Unglaublich und zum dahinschmelzen romantisch und doch nicht die Spur kitschig, weil die harte Realität, mit der Julia ständig zu kämpfen hat, immer präsent ist. Egal ob in Form Romeos, der sie am liebsten an seiner Seite und wenn er das schon nicht haben kann: tot, sehen will, in Form der Auren ihrer Schüzlinge, die ihr immer zeigen, das sie zusammen gehören und wenn alles nichts nützt: Ein Blick in den Spiegel. Ariels Körper, nicht ihrer. Ariels Leben, nicht ihres. Der Schreibstil in diesem Buch ist nur ein weiterer Pluspunkt: Schöne Formulierungen, flüssig zu lesen und wandelbar. Das erste Kapitel spielt noch in Verona und ich finde Shakespeares Art zu Schreiben wurde in diesem Kapitel gut adaptiert. (Keine Angst, auch nur im ersten Kapitel. Später ist der Schreibstil so modern, wie es die Zeit zulässt). Das Ende war zwar nicht ganz mein Fall, macht aber neugierig auf den nächsten Band: "Romeo für Immer"
Ich glaube nach dieser Rezension wird es niemanden mehr wundern, dass ich 5 von 5 Leaves vergebe. Ein wirklich FANTASTISCHES Buch. Ihr müsst es lesen, unbedingt.

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40

16.04.2012

„Die wahre Geschichte von Romeo und Julia”

von einer Kundin oder einem Kunden aus dortmund
Jeder kennt zumindest im groben die Story von Romeo & Julia. Natürlich die von Shakespeare. Stacey Jay schafft aus der bereits bestehenden Geschichte eine neue, spannendere Version.

Ich muss sagen, dass ich Shakespeares Romeo & Juliet nie gelesen habe und nur die Story im groben kenne, was mir bei diesem Buch vielleicht zu Gute kommt. Denn ich fand es klasse. Zu Anfang begeistert mich der flüssige, leicht zu lesende Schreibstil und das man von Stacey Jay direkt ins Geschehen katapultiert wird. Keine langweiligen "Einführungszenen" im voraus, nein, man ist direkt mitten drin und so gelingt es ihr dann auch, die Spannung von Anfang an aufrecht zu erhalten

Ich persönlich wusste bis zum Ende einfach nicht, wie es ausgehen wird, was mich umso mehr angetrieben hat, es schnell zu lesen. Und schwupps, innerhalb eines Tages war es verschlungen.

Julia selber ist ein sehr selbstbewusster Charakter und Anfangs fällt es ihr wahnsinnig schwer, sich in die Rolle der Aussenseiterin Ariel einzufinden. Denn diese ist durch Narben entstellt, hat null Selbstbewusstsein und einen Hass auf sich selbst. Ihr Verhältnis zu ihrer Mutter ist mehr als angeknackst und auch ihre "beste Freundin" Gemma hilft Ariel wohl auch nicht, in der Welt klar zu kommen.
Trotz ihrer eigenen Probleme, versucht Julia das Leben für Ariel besser zu machen. Sie kittet die Beziehung zu ihrer Mutter und bemüht sich sehr, gegen Ariels Außenseiterstatus anzugehen.
Alles in allem fand ich die Charakter sehr interessant gestaltet, wobei ich bei Ben nie wusste, ob er nun der Sanftmütige oder der Rowdy ist.

Auch die Story wurde hier sehr gut "verdreht", ich zumindest fand den Verlauf aus der Sicht wirklich logisch. Julia ist die Gute, die Starke, die man einfach mag. Romeo hingegen ist vom Hass zerfressen, doch seine Gestalt wird nach und nach von Angst gezeichnet und letzten endes hatte ich wirklich Mitleid mit ihm. Ich will nicht zuviel von der Story verraten, aber ich hab ihm seine Erklärung und seine Entschuldigung irgendwie abgekauft - auch wenn er der Böse ist.
Stacey Jay hat hier interessante Charakter in einer sehr komplexen Storyline geschaffen, sehr schön gelungen.

Soweit also zu den positiven Dingen. Einige Kleinigkeiten haben mich aber dann doch gestört, so dass es hier nicht für die vollen 5 Punkte reicht. Einiges blieb ungeklärt, viele Fragen offen. Auch das Ende fand ich etwas... dünn erklärt. Da hätte ich mir doch noch etwas mehr wie, weshalb, warum gewünscht. Vorallem zu den Söldnern und den Botschaftern, denn bei diesen bewegt sich die Autorin wohl weißlich immer in der Grauzone, ein klares Statement und vorallem bei den Botschaftern eine Aufklärung hätten mir da wesentlich besser gefallen.
Aber gut, man kann ja nicht alles haben.



Ich denke, dass "Julia für immer" nichts für jemanden ist, der die Story von Shakespeare vergöttert. Für alle anderen und jene, die für Neues immer offen sind, ist es ein spannendes, interessantes Buch. Und vorallem einfach mal was anderes und mit einem Ende, dass man in keinster Weise vorhersehbar nennen kann.

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40

15.04.2012

„Liebe, Spannung, Hass, was will man mehr?”

von Glitzerfee's Buchtempel aus Hildesheim

Das Buch ist in der Ich-Form von Julia geschrieben. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und man wird mitten ins Geschehen geworfen. Man hat die Szenen bildlich vor Augen. Anfangs ist es alles ein wenig wirr. Das Buch fängt 1304 in Verona an. Dann geht es im hier und jetzt weiter. Julia ist im Körper von Ariel. Sie bekommt die Gefühle von Ariel nach und nach in ihre eigenen Erinnerungen. Ich musste mich auf das Buch konzentrieren um alles zu verstehen. Doch es fügt sich alles sehr gut zusammen.

Julia die in Ariels Körper steckt, schafft es schnell sich in ihr Leben einzufinden. Versucht ihr Leben wieder auf die Reihe zu bringen. Julia macht sie Selbstbewusster. Julias Aufgabe ist es nun Ben und Gemma zusammenzubringen. Eigentlich fühlt Julia sich selbst zu Ben hingezogen, es entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Julia erfährt erst später dass die beiden ein Paar waren. Was ihr noch klarer zeigt, dass sie zusammen gehören. Ben merkt jedoch, Gemma ist nicht die Richtige für ihn. Doch Julia muss schnell sein und ihnen beweisen dass sie füreinander bestimmt sind, egal wie schwer es ihr selber fällt. Denn Romeo wird versuchen einen von beiden für sich zu gewinnen.

Julia hat einen starken Hass auf Romeo, was man ihr nicht verdenken kann. Dieser Zorn und das Rachegefühl was sie in sich trägt werden sehr gut rübergebracht. Julia muss wenn sie keinen Auftrag hat in den Nebel, Romeo hingegen wohnt in den Körpern der verstorbenen.

Romeo versucht Julia immer wieder davon zu überzeugen dass es ihm leid tut. Doch Julia bleibt hart. Manchmal habe ich mich gefragt wie sie das geschafft hat. Romeo hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und war oft zuckersüß. Doch Julias Gefühle konnte er nicht umstimmen.

Ben ist ein wirklich wahrer Freund wie man es sich nur wünschen kann. Kein Wunder das Julia ihn so gerne hat. Er ist für einen da, kann sich gut mit ihm unterhalten und sieht nicht nur Äußerlichkeiten.

Die Nebencharaktere haben alle ihren eigenen Charakter und werden kein bisschen vernachlässigt. So erfährt man einiges von Gemma, Ariels bester Freundin, von der Mutter von Ariel und auch von Klassenkameraden. Sie alle haben ihre Rolle bekommen.

In diesem Roman steckt sehr viel Hass aber auch Liebe einfach sehr viel Gefühl was Stacey Jay wirklich perfekt beschreibt. Aber auch Spannung und Action haben wie hier viel im Buch. Dieses Buch wird wirklich nicht langweilig. Ich habe keine Stellen gefunden die sich zu lang hinzogen.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich war verzaubert von dieser Geschichte die sehr gut umgesetzt wurde.

Besonders gut fand ich, dass man immer wieder im Dunkeln tappte. Es fügte sich aber alles nach und nach und man erfuhr wer welchen Part hat.
Das Ende, muss ich allerdings sagen, war so gar nicht meins und irgendwie empfand ich auch Mitleid mit Romeo, egal was er früher getan hat. Aber ich will nicht zu viel verraten, wer das Buch gelesen hat versteht bestimmt was ich meine.

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50

12.04.2012

„Another Story about Romeo and Juliet”

von Amarylie
Meine Meinung:

Die Geschichte fängt mit einem Prolog an, der drei Seiten füllt. Dort wird der Leser in die Vergangenheit katapultiert. Man wird Zeuge einer schönen Liebesgeschichte zweier bekannten Menschen, die sich ihre gegenseitige Liebe versprechen.
Auch wenn es nur drei Seiten Prolog waren, hatte es mich gleich gefesselt. Die Atmosphäre war berauschend schön und die Emotionen spürbar.
Nach dem Prolog kam die eigentliche Geschichte, in der es um die Revalität zwischen dem eins verliebten Paar geht. In der Gegenwart fahren sie in zwei andere Personen. Julia fährt dabei in den Körper von Ariel und Romeo in den von Dylan. Ab diesem Zeitpunkt fängt die eigentliche Tortur des Grauens an. Nach und nach erfährt man die Details des Handels und des Hasses zwischen ihnen. (Näher zur Geschichte möchte ich dabei nicht gehen, da es euch die Spannung nehmen könnte.)

Bei Julia für immer lag der Fokus meistens auf Julia, aber auch nur meistens. Denn Romeo durfte den Lesern in einigen Kapiteln zeigen, zu was er im Stande war. Er ist keiner der Sorte Typ, der sich mit halben Sachen zufrieden gibt. Er weiß, wie man jemandem um den Finger wickelt und am meisten bei Frauen. Er weiß aber auch, wie er sie manipulieren kann und sich selbst begehrenswert macht. Obwohl er offensichtlich einer von der bösen Sorte ist, rennen ihm die Frauen die Bude ein. Er ist ein Mörder, hinterhältig und ein Schurke und dennoch wette ich, das viele Leserinnen ihn lieben werden, denn seinem Charme kann man nicht entfliehen!
Julia hingegen ist liebenswert und spielt in dem Buch die Gute. All ihre Stimmungen und Gefühle - wie Liebe, Hass, Angst und vieles mehr – konnte man als Leser nachvollziehen und sich entsprechend mit ihr mitgühlen.
Natürlich gibt es auch Nebenrollen, die bei Stacey Jays Schreibstil lebhaft rüberkommen, ohne unauthentisch zu wirken. Die Charaktere sind somit sehr gelungen.

Eine Liebesgeschichte durfte auch bei diesem Buch nicht fehlen, welches jedoch sehr im Hintergrund steht. Dabei merkt der Leser bereits auf den ersten paar Kapiteln eine Durftfahne einer kleinen Liebe zwischen Julia und Ben, der eine Nebenrolle in dem Buch besetzt.

Im Grunde hat Stacey Jay ihre Grundidee zu Julia für immer gut umsetzen und wiedergeben können. Die Idee eine all bekannte und berühmte Liebesgeschichte in einem ganz anderen Winkel sehen zu lassen und dabei das Niveau zu halten, so dass sich die Geschichte steigerte, fand ich klasse. Stacey Jay wusste, wie man mit einem anfänglichen kleinen Gedanken umzugeht, um dies in eine Geschichte zu verpacken. Dabei hat sie all ihr Potenzial ausgeschöpft, wie man es an Julia für immer sehen kann.Dem Leser konnte sie vieles vermitteln, dabei blieben die Emotionen und Gefühlsachterbahnen nicht außen vor. Es gab sowohl gefühlsvolle, schöne und romantische Momente, als auch brutale und abschreckende Momente.

Fazit:

Das Buch hat mich überzeugen könnnen. Dennoch denke ich, das Julia für immer nicht für die Lesenswert sein wird, die ein riesen Fan der eigentlichen dramatischen Liebesgeschichte von Romeo und Julia sind.

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