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Der Geiger

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Artikeldetails zu Der Geiger

AutorMechtild Borrmann

Untertitel Roman

  • ISBN-103-426-19925-4
  • ISBN-139783426199251
  • Verlag Droemer/Knaur
  • Einbandartgebunden
  • Seiten298
  • Veröffentlicht20.08.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht400g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Der Geiger

Das mit dem sich gut unterhalten, hat zwar hervorragend geklappt. Aber dieser Roman ist kein Kriminalroman. Es ist die unglaublich spannende Bestandaufnahme über die Zustände in der Sowjetunion nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Es ist fast ein historischer Roman, interessant und sehr gut erzählt.
WDR frauTV, Christine Westermann, 17.01.2013

Kurzbeschreibung zu Der Geiger



»Nie habe ich eine Geige mit einem solchen Klang besessen. Es ist, als folge meine Seele den Tönen in tiefste Schatten und hellstes Licht.«

In einer Münchner Hotellobby wird Sascha Grenko Zeuge, wie seine Schwester Vika kaltblütig erschossen wird. In ihrem Zimmer entdeckt er brisante Hinweise über den Verbleib der geliebten Stradivari seines verstorbenen Großvaters, des Star-Geigers Ilja Grenko. Der eigenwillige Sascha macht sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder seiner Schwester. Die Spur führt ihn nach Russland, zurück zu jener schicksalhaften Nacht im Mai 1948, als sein Großvater verhaftet und zu zwanzig Jahren Arbeitslager verurteilt wurde ...


Beschreibung der Redaktion zu Der Geiger

In einer Nacht im Mai 1948 verliert der begnadete Geiger Ilja Grenko seine beiden wertvoll­s­ten Schätze: seine Familie und seine Stradivari. Erst dem eigensinnigen Sascha Grenko, Iljas Enkel, wird es viele Jahrzehnte später gelingen, Licht in das grausame Geschehen von damals
zu bringen. Doch der Preis dafür ist hoch -
viel zu hoch ...

Der neue Roman der Deutschen-Krimi-Preis-Trägerin 2012

Autorenportrait zu Der Geiger

Mechthild Borrmann wurde 1960 geboren und lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. Tanz- und Theaterpä;dagogin, Groß;- und Auß;enhä;ndlerin und als Gastronomin tä;tig. Seit 2011 ist Frau Borrmann freie Schriftstellerin und Mitherausgeberin des Literaturmagazin “Tentakel”. 2012 wurde ihr Roman “Wer das Schweigen bricht” mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet. Weitere Informationen ü;ber die Autorin und ihre Romane unter www.mechtildborrmann.de.


Portrait

Mechtild Borrmann:
Mechthild Borrmann, geb. 1960 geboren, lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. Tanz- und Theaterpädagogin, Groß- und Außenhändlerin und als Gastronomin tätig. Seit 2011 ist Frau Borrmann freie Schriftstellerin und Mitherausgeberin des Literaturmagazin 'Tentakel'. 2012 wurde sie mit dem Deutschen-Krimi-Preis ausgezeichnet.

Autorenportrait

Mechthild Borrmann wurde 1960 geboren und lebt heute in Bielefeld. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. Tanz- und Theaterpä;dagogin, Groß;- und Auß;enhä;ndlerin und als Gastronomin tä;tig. Seit 2011 ist Frau Borrmann freie Schriftstellerin und Mitherausgeberin des Literaturmagazin “Tentakel”. 2012 wurde ihr Roman “Wer das Schweigen bricht” mit dem Deutschen Krimi Preis 2012 ausgezeichnet. Weitere Informationen ü;ber die Autorin und ihre Romane unter www.mechtildborrmann.de.


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12

50

18.03.2013

„eine fesselnde Familientragödie”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mechthild Borrmanns neuer erschütternder Roman beginnt im Mai 1948 in Moskau,
als "der" Geiger Ilja Grenko den Schlußakkord von Tschaikowskys Violinkonzert in
D - Dur über die Köpfe der Menschen im Parkett, hinauf zu den Rängen schweben läßt.
Tosender Applaus braust auf im Tschaikowsky Konservatorium. Diese Anerkennung erfüllt
Ilja mit besonderem Stolz. Seinen Erfolg verbindet er unmittelbar mit seiner Stradivari, die
sich seit 4 Generationen im Familienbesitz der Grenkos befindet. Er verläßt verschwitzt, aber
zufrieden die Bühne , trägt seine Stradivari vorsichtig zu seinem Geigenkoffer.
Doch in Iljas Gaderobe warten 2 Männer in billigen Anzügen auf ihn.
" Ilja Wassiljewitsch Grenko, Sie müssen uns begleiten !"
Nun beginnt ein bedrückendes Schicksal, es kommt zu einem erzwungenden Geständnis,
zu 20 Jahren Zwangsarbeit unter übelsten Bedingungen. Doch davon erfährt niemand.
Es heißt nun für " alle " : Ilja Grenko hat Landesverrat begangen und ist ins Ausland geflohen.
Doch in Wirklichkeit wird seine Familie in die Kasachische Verbannung geschickt, seine
Stradivari wird konfisziert.
Aus dem Wechsel der Perspektiven und den historischen Zeiträumen, ist eine fesselnde
Familientragödie im damaligen, sowie im heutigen Russland entstanden.
Dieses Buch hat zu Recht den Deutschen Krimipreis 2012 erhalten.

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50

10.02.2013

„Wundervoll!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ilja Grenko, ein begnadeter Geiger, wird im Mai 1948 verhaftet und wegen geplanter Landesflucht zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Seiner Frau Galina sagt man, er wäre ins Ausland geflohen, und schickt sie und die Kinder als Strafe in die Verbannung nach Kasachstan. Die kostbare Stradivari verschwindet spurlos.
Sechzig Jahre später wird Iljas Enkel Sascha Grenko, Zeuge, wie seine Schwester brutal ermordet wird. Sie hinterläßt ihm Unterlagen, die auf die Stradivari des Großvaters hindeuten, und er macht sich auf dei Suche. Dabei gerät er in große Gefahr. Die Menschen, die damals für das Unglück der Großeltern sorgten, haben immer noch Macht und Einfluß.
Lassen Sie sich von Mechthild Borrmann in die Welt der Familie Grenko nach Russland entführen. Das Buch ist wundervoll geschrieben! Es ist kein "normaler Krimi" sondern eine großartige Geschichte.
Fünf Sterne und ein dickes Plus!

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40

24.01.2013

„Der Geiger”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die fesselnde Familiengeschichte spielt 1948 in Moskau. Der berühmte Geiger Ilja Grenko wird völlig unerwartet nach einem Auftritt verhaftet. Ohne einen Prozeß wird er zu 20 Jahren Arbeitslager verurteilt. Jahre später wird Iljas Enkel Zeuge des Mordes an seiner Schwester, die Hinweise über den Verbleib der Geige des Großvaters sammelte. Auf der Such nach dem Mörder stößt er immer mehr auf Korruption und Verwicklungen im stalinistischen Rußland. Es ist ein spannender Krimi mit realitätsbezogenem Hintergrund.

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50

29.12.2012

„Das Schicksal einer Familie”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Geigenvirtuose Ilja Grenko weiß nicht wie ihm geschieht, als er direkt nach einem Konzert verhaftet wird. Seiner Familie wird allerdings mitgeteilt, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Während Ilja nach Sibirien in eine Mine geschickt wird, muss seine Frau Galina in Kasachstan Zwangsarbeit leisten. Keiner weiß vom Schicksal des anderen. Als beider Enkel über 60 Jahren später Licht in diese Familientragödie bringen und die verschwundene Stradivari seines Großvters aufspüren will, gerät er in Lebensgefahr.

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50

06.11.2012

„Sie mochten "Kind 44"? ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wer "Kind 44" mochte, wird auch bei diesem Buch ein unglaubliches Lesefutter finden.
" Man hat mich verhaftet, Wassili Iwanowitsch. Bitte geben Sie meiner Frau Bescheid" - diese Worte ruft Ilja Waailjewitsch Grenko dem Pförtner des Tschaikowsky-Konservatoriums zu, als er im Mai 1948 verhaftet wird.
" Sascha, ich bin in Schwierigkeiten. Es geht um unsere Vergangenheit, und ich brauche deine Hilfe". - so lautet die Nachricht von Viktoria Freimann an ihren Bruder Sascha Grenko im Juli 2008. Und hier verbinden sich die beiden Geschichten um den Musiker Ilja Grenko und seinen Enkel Sascha. Für Ilja und seine Familie wird es ein Kampf um´s Überleben in der Verbannung und für den Anderen eine tödliche Reise in die Vergangenheit seiner Familie. Eine unglaublich fesselnde Handlung mit vielen Überraschungen, erzählt in einer schon fast distanzierten Sprache - ein Lesefutter, dem man sich nicht entziehen kann. Davon hätte nicht gerne noch viel mehr !!!

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50

05.11.2012

„Der Fluch der Stradivari”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Der aus der ehemaligen UDSSR nach Deutschland eingewanderte Sascha bekommt Post von seiner verschollenen Schwester, sie bittet ihn um Hilfe. Als er zu ihr fährt, kommt er zu spät, vor seinen Augen wird sie ermordet. Das Letzte was sie ihm noch geben kann, ist der Schlüssel für ein Abholfach am Bahnhof. Dort findet er Papiere , die ihm beim Auffinden der verschwundenen Stradivari seines Großvaters, einst ein großer Geigenvirtuose, helfen sollen.Er begibt sich auf Spurensuche in seine Heimat und gerät dabei mehrfach in Lebensgefahr. Sascha erfährt dort aber auch die Lebens- und Leidensgeschichte seiner Großeltern, die in einem Regime zu Tode gekommen sind , welches vor Drohungen, Folter und Verschleppungen nicht zurückgeschreckt hat. Eine ergreifende Geschichte um die Tücken eines Systems, das bis ins Heute seine Spuren hinterlässt. Die Geschichte um eine wervolle Geige , erzählt aus 3 Perspektiven.Gefühlvoll, gehaltvoll und ehrlich.Ein bewegendes Dokument aus der Vergangenheit ,der Nachkriegszeit und der sogenannten kommunistischen Freiheit.

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50

03.11.2012

„Der Geiger”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mechthild Borrmann erzählt die packende Geschichte einer Familie, die aufgrund eines fürchterlichen Systemverbrechens zerbricht.
Aus drei Perspektiven schildert sie abwechselnd Ereignisse aus der Nachkriegszeit Russlands und der Gegenwart.
Fesselnder Lesestoff!!!

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50

29.10.2012

„Der Geiger und seine Stradivari”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein ausgesprochen spannendes Buch (Krimi?) welches seinen Leser zunächst in das Moskau der vierziger Jahre führt. Verhaftung, Arbeitslager, das Zerbrechen einer Familie. Jahrzehnte später wird der Enkel des Geigers Klarheit in die Vergangenheit bringen, auf höchst gefährliche Art.
Einmal zu lesen begonnen, kann man sich dem spannenden Sog nicht mehr entziehen.

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40

27.10.2012

„Ein tolles Buch!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zeitlich spielt der Roman in den 40er und 50er Jahren sowie in der Gegenwart, wird durch die Familie Grenko verknüpft und aus 3 Perspektiven erzählt.
Es ist ein gelungener Roman über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Russland unter dem Kommunismus, wo westlich orientierte Personen in Arbeitslager abtransportiert werden. So auch Ilja Grenko, ein talentierter und erfolgreicher Geiger.
Seine zurückgelassene Frau bleibt in dem Glauben, dass sich ihr Mann nach Westeuropa abgesetzt hat und muss nun die zwei kleinen Söhne irgendwie allein durchbringen.
Jahrzehnte später stösst der Enkel Sascha auf ein dunkles Geheimnis.
Der Roman hätte gerne noch 200 oder 300 Seiten mehr haben können, in denen die Autorin die Geschichte ausführlicher und detailreicher hätte erählen können, daher nur 4 Sterne.

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50

14.10.2012

„Ein Buch, das einen bis ins Tiefste erschauern lässt.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Moskau im Jahre 1948: Nach einem Konzert wird der hochbegabte und beliebte Geiger Ilja Grenko von der Justiz abgeführt. Er wird verhaftet, angeklagt, zur Zwangsarbeit verurteilt und von seiner kostbaren Stradivari getrennt. Natürlich unter absolutem Stillschweigen nach außen. Seine Frau Galina, der gesagt wurde, ihr Mann habe als Verräter das Land verlassen, wird mit ihren zwei Söhnen in die Verbannung geschickt.
So beginnt für jeden ein langer und unvorstellbarer Leidensweg.

Sechzig Jahre später macht sich Grenkos Enkel Sascha auf die Suche nach der Stradivari und versucht Licht in die Vergangenheit seiner Familiengeschichte zu bringen. Dabei stößt er auf jede Menge Widerstand und bringt nicht nur sich selbst in große Gefahr…


Erschreckend, wie weit und wie lang der Arm der Machthaber reicht!

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40

01.10.2012

„Spannende Mischung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Man ist sofort mittendrin – in einer willkürlichen staatsgewaltlichen Bedrohung, als in Moskau im Jahre 1948 der Geiger Ilja Grenko nach einem Auftritt noch im Konzertsaal verhaftet und seine wertvolle Geige konfisziert wird. Grenko verschwindet unauffindbar und seine Frau Galina muss sehen, wie sie sich und die beiden Söhne durchbringt. Erst sechzig Jahre später erhält Enkelsohn Sascha Hinweise auf das, was damals wirklich geschehen ist. Eine gefährliche Suche beginnt.
„Der Geiger“ ist eine spannende Mischung aus historischen Ereignissen, Familientragödie und Krimi. Ein Buch, das man nicht mehr zur Seite legen kann!!!

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40

28.09.2012

„Dramatischer Familienroman”

von Marlen Hecht aus Bernburg (Saale)
Ein begnadeter Geiger wird plötzlich und unbegründet der Landesflucht verdächtigt. Von seiner Unschuld kann er Niemanden überzeugen. Unter Zwang unterschreibt er ein Geständnis, mit der Voraussicht, dass seine Familie unter Schutz steht. Seine Stradivari wird konfisziert. Er selber kommt für 20 Jahre in ein Arbeitslager und seine Familie wird ohne sein Wissen in kasachische Verbannung geschickt. Ein Wiedersehen bleibt aus. Dieses Ereignis und das Geheimnis um die Stradivari ziehen sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte. Jeder, der die Beweggründe der Verhaftung und den Verbleib des wertvollen Instrumentes aufdecken will, wird kurze Zeit später ermordet. Erst der Enkel bricht Jahrzehne später den Bann...
Ein Roman der Spannung und Dramatik verbindet.

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40

23.09.2012

„Der Geiger ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein packender Thriller, der auf drei Erzählebenen den Leser fesselt. Der Bogen beginnt sich in der Stalinzeit zu spannen, in der Menschen willkürlich verschwinden und sich in Arbeitslagern wieder finden. So auch Ilja, ein gefeierter Solo-Violinist. Seine Familie wird in die Verbannung geschickt und in dem Glauben gehalten, dass der Familienvater ins Ausland geflohen sei. Jahre später entzerrt sich dieses Bild, doch erst in der Jetztzeit und in Deutschland werden die Enkel auf brutalste Weise mit den Hintergründen konfrontiert, die sich erst langsam offenbaren und Opfer verlangen.
Wer hier einmal beginnt zu lesen, legt das Buch erst am Ende wieder aus der Hand.

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50

21.09.2012

„Fesselnder Krimi mit vielen geschichtlichen Hintergrundinfos”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Spannend und raffiniert eingefädelt, erzählt uns Mechthild Borrmann eine erschütternde Geschichte, die von den Grauen des sowjetischen Regimes in der Nachkriegszeit berichtet. Schon in ihrem Debütkrimi "Wer das Schweigen bricht" gelang ihr der Spagat zwischen einer spannenden Story und einer ambitionierten Handlung, die von Nazi-Deutschland bis in die Gegenwart führte. Mit "Der Geiger" gelingt ihr wieder ein subtil fesselnder Krimi mit vielen geschichtlichen Hintergrundinfos. Dieses Mal beschäftigt sie sich mit den grausamen Deportationen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetunion unter Stalin. Wie schon in den dreißiger Jahren wurden auch jetzt wieder viele Intellektuelle und "Bürgerliche" unter meist scheinheiligen Gründen in den Osten verbannt und mussten dort unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und leben. Diesen geschichtlichen Background verbindet sie geschickt mit den Bedingungen im heutigen Russland, in dem "Druschba" (Freundschaft) noch immer viel zählt und in dem sich immer wieder zeigt, wie pragmatisch die Machtverhältnisse zwischen Kriminellen und Offiziellen nur zu oft verteilt sind.

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50

13.09.2012

„Spannender Kriminalroman, dramatische Familiengeschichte.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wirklich gut geschrieben! Mitreißend und ergreifend beschreibt die Autorin das Leben in den sibirischen Straflagern und beklemmend kommt das Gefühl des Misstrauens, dass man seinen Mitmenschen gegenüber empfindet, rüber. Alles gut verpackt in einer interessanten Kriminalgeschichte! Wenn Borrmann den Deutschen Krimipreis noch nicht hätte, hätte sie ihn auf jeden Fall für dieses Buch verdient. Bitte lesen!

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50

10.09.2012

„Verbannung im sowjetischen Russland und Mord in der Gegenwart”

von Michael Lehmann-Pape Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eine Mischung der Genres ist es, die Mechtild Borrmann ebenso in ihrem neuen Roman vorlegt, wie auch ein Wechsel der Perspektiven und der historischen Zeiträume.

Als roten Faden verfolgt sie den Mord an einer jungen Frau, Viktoria, durch die Seiten des Buches. Ein Mord, bei dem der Bruder Viktorias, Sascha, unerkannt anwesend war. Die Geschwister hatten sich seit Jahren, seit der Zeit als sie Waisen wurden und in Heimen getrennt waren, aus den Augen verloren.

Parallel erzählt Borrmann die Geschichte des Großvaters und der Großmutter Saschas und Viktorias. Der Großvater, einer begnadeter Geiger, im Besitz einer Stradivari, wird von jetzt auf gleich im Russland der Nachkriegsjahre verhaftet und zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die Großmutter ist tief erschüttert, denn sie glaubt, dass ihr Mann ohne die Familie geflohen ist und wird nun selber Opfer persönlicher Verbannung unter Verlust ihrer Bürgerrechte.

Beide Lebenswege finden sich nun ebenso Kapitelweise im Buch aus den Perspektiven von Ilja Grenko und seiner Frau Galina zu ihrer Zeit an ihren „Verbannungsorten“, wie Borrmann den Leser Sascha begleiten lässt, der im Nachlass seiner Schwester Hinweise auf das damalige Geschehen findet. Hinweise auf die Wichtigkeit der Stradivari für all das Unglück damals, aber auch auf Verbrechen seitdem. Saschas Eltern und Onkel fielen Unfällen zum Opfer, die keine Unfälle waren, seine Schwester erschossen und auch er selbst spürt, dass er sich im Fadenkreuz Unbekannter befindet. Aber warum?

Ohne die Lösung vorweg zu nehmen, das letztendliche Motiv für die Morde der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit ist sicherlich ein wenig schwach auf der Brust. Ob sich aus den genannten Gründen wirklich jemand zu einer Mordserie hinreißen lassen würde, darf bezweifelt werden. Wobei in Russland sicherlich die Uhren anders ticken und vieles denkbar ist. In sich logisch zumindest ist die Auflösung der Hintergründe auf den letzten Seiten des Buches durchaus.

Eindrucksvoll aber gestaltet Borrmann ihre Protagonisten ohne Frage, bis in Nebenrollen hinein wird das Eigenleben der handelnden Personen und deren Motive deutlich und kommt dem Leser nah. Ebenso bildreich und bedrückend gelingt es der Autorin, die Zustände im Straflager der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts und die Härte gegenüber Verbannten an den äußeren Ecken des Reiches zur gleichen Zeit in den Raum zu setzen.

Mit einem Fingerschnipsen ändern sich ganze Schicksale, werden Menschen zerstört. Auch wenn Borrmann sich nicht in blutrünstigen Beschreibungen ergeht, die emotionale Lage im Gefängnis, die Folter und ihre Folgen, dies steht deutlich fühlbar im Raum und erreicht den Leser emotional durchaus.

In ruhigem Erzählfluss stellt Mechthild Borrmann eine Familiengeschichte dar, die sie durchaus spannend mit Verbrechen in der Gegenwart verbindet, wobei hier und da der ein oder andere Erzählstrang durchaus weitergeführt hätte können (Die Beziehung zwischen Sascha und seiner russischen Helferin). Trotz des etwas matten Motivs gerade für die Morde in der Gegenwart des Buches ist das Buch gut, informativ, in Teilen spannend und immer unterhaltsam zu lesen.

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50

10.09.2012

„Eine Geige bringt den Tod”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich hab ja eh eine Schwäche für "kriminelles" aus und über Rußland. Deswegen war der "Geiger" Pflicht für mich. Frau Borrmann ist ein intelligenter, klassischer Krimi und Familiendrama gelungen indem Sie famos Vergangenheit und Gegenwart verbindet. Auch erstaunlich fand ich die Tatsache, wie man auf knapp 300 Seiten so packend schreiben kann. 5/5

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40

01.09.2012

„Komplott unter Stalin”

von einer Kundin oder einem Kunden
Stalinzeit in der Sowjetunion: Es heisst, dein Mann - ein berühmter Geiger - hat Landesverrat begangen und ist ohne dich nach Österreich geflohen. Es heisst seine Millionenteure Stradivari ist verschollen. Doch warum müssen alle, die danach suchen sterben? Der Enkel des berühmten Geigers versucht herauszufinden, was wirklich mit seinem Grossvater geschah und deckt die Lügengeschichten der Stalinzeit auf.
Spannender Kriminalroman, packend hinterlegt mit der russischen Geschichte und einer Familientragödie.
Für alle Fans von Tom Rob Smith und William Ryan.

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50

31.08.2012

„Packend, bewegend - ein Muss!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mechtild Borrmanns "Der Geiger" fesselt ab der ersten Seite!
Der Roman ist eine perfekte Mischung zwischen Krimi, Familien - und Zeitgeschichte.
Die Autorin verbindet die verschiedenen Erzählebenen sehr geschickt und hält den Spannungsbogen immer oben.

Eine wirklich gut erzählte Geschichte!

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50

26.08.2012

„Klasse, Spannung und ein perfekter Spannungsbogen”

von einer Kundin oder einem Kunden
„Der Geiger“ von Mechtild Borrmann ist ein Paradebeispiel dafür, wie man einen Krimi sowohl auf dramaturgischer als auch emotionaler Ebene packend und mitreissend schreiben kann, ohne die Handlung auf mehreren Hundert Seiten auszuwalzen.
Mit präzisen Formulierungen und wenigen Worten gelingt der Autorin einer der besten Krimis des Jahres. Für mich mein Highlight des Leseherbstes 2012!

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