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Darling Jim
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Darling Jim

Psychothriller

buch
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Artikeldetails zu Darling Jim

AutorChristian Mørk, Christian Moerk

Untertitel Psychothriller

Abbildungsvermerk 22 cm

  • ISBN-103-492-05256-8
  • ISBN-139783492052566
  • Verlag Piper
  • ÜbersetzerVioleta Topalova
  • Einbandartgebunden
  • Seiten352
  • VeröffentlichtMärz 2009
  • Gewicht568g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Darling Jim

Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr ... Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend - "Darling Jim" ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

Beschreibung der Redaktion zu Darling Jim

Ein einsames irisches Haus, drei rätselhafte Frauenleichen und ein skrupelloser Geschichtenerzähler ? Christian Mørk erzählt in seinem packenden irischen Thriller »Darling Jim« mit einer solchen Sinnlichkeit, dass man den Atem des Teufels im Nacken zu spüren glaubt.
Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr ? Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend ? »Darling Jim« ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

Portrait

Christian Mørk:
Christian Mørk, geboren in Dänemark, ging mit Anfang zwanzig in die USA. Dort arbeitete er als Journalist für Variety und die New York Times, bevor er als Filmproduzent für Warner Bros. nach Los Angeles ging. Für sie drehte er mit dem irischen Regisseur Neil Jordan einen Film und verliebte sich in Irland und seine Mythen. Heute lebt Christian Mørk als Schriftsteller und Drehbuchautor in Brooklyn.
Christian Moerk:
Christian Moerk wurde in Kopenhagen geboren, wanderte aber bereits mit Mitte zwanzig in die USA aus. Nach einem Studium der Geschichte und des Journalismus war er in Hollywood tätig und schrieb für Variety. Heute arbeitet er für die New York Times. Eminenza ist sein erster Roman.

Bewertung unserer Kunden zu Darling Jim

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50

19.08.2010

„Darling Jim”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
In Malahide, einem kleinen irischem Dorf, werden die übel zugerichteten Leichen dreier Frauen gefunden. Komisch war den Dorfbewohnern das Haus schon lange. Eine Zugereiste ca. 40 jährige Frau lebte dort, anscheinend allein. Kontakte zu den Dorfbewohnern gab es nicht. Dass aber in diesem Haus drei Frauen gelebt haben sollen ist ihnen nie aufgefallen. Als die ersten Ergebnisse der Obduktionen und Kriminaltechnischen Untersuchungen vorliegen, und feststeht, das es sich um Moira Walsh und ihre zwei Nichten handelt, und das die Tante die beiden jungen Frauen gefesselt, eingesperrt und mit kleinen Dosen Gift gefüttert hat und das es noch eine dritte Gefängniszelle im Haus gab, ist das Entsetzten in dem kleinen Kaff riesengroß.

Und dann taucht in dem kleinen Postamt des Ortes ein Umschlag auf, der an das Postamt adressiert ist, und der etwas unfreiwillige Held dieser Geschichte, seines Zeichens Briefsortierer, nimmt ihn an sich, öffnet ihn, und findet ein Tagebuch, das anscheinend von einer der Walsh-Schwestern geschrieben wurde. Nach dem Lesen beschließt er Hals über Kopf den Spuren der Schwestern zu folgen, denn es muss noch ein Tagebuch geben…



Fazit: So hat mich schon lange kein Buch mehr gefesselt! Die Geschichte ist mörderisch spannend geschrieben, unterbrochen von den mystisch und erotisch anmutenden Erzählungen des Darling Jim.

Teilweise ging es mir wie dem jungen Neill, ich habe die Zeit vergessen, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte (oder wollte).

Ein einzigartig raffiniert geschriebener Psychothriller.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

10

25.09.2009

„Sprachliche Verirrungen und weitschweifiges Geplänkel in Erwartung des Todes”

von sabatayn76 aus Deutschland Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Inhalt:
Der neugierige Postbote Desmond entdeckt eines Tages durch den Briefschlitz die Leiche von Moira Walsh. Kurz darauf werden auch die Leichen zwei ihrer Nichten gefunden, die auf qualvolle Weise ums Leben gekommen sind. Wer ist für ihren Tod verantwortlich? Welche Verbindung besteht zwischen den drei Frauen und dem mysteriösen Jim Quick, der eines Tages in Malahide auftaucht und mit seinem Charme und seinen Schauergeschichten für viel Verwirrung sorgt?

Mein Eindruck:
Der Psychothriller von Christian Mørk beginnt spannend, weist aber bereits früh inhaltliche Inkonsistenzen und sprachliche Verirrungen auf. Im weiteren Verlauf wird der „Psychothriller“ dermaßen langweilig, dass ich ganze Seiten lediglich überflogen habe. Vor allem das Märchen, das Jim erzählt, ist sehr zäh. Die Tagebuchaufzeichnungen der Schwestern wirken aufgesetzt, nicht authentisch und wenig nachvollziehbar. Hier werden kleinste Kleinigkeiten erwähnt, obwohl gleichzeitig immer wieder geschrieben wird, dass nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Das wirkt alles völlig konstruiert, die Zeit war genau ausreichend, um unnütze Informationen einzubauen und dann im letzten Moment mit der Geschichte fertig zu werden. Ich habe eigentlich nur weiter gelesen, weil ich auf die Auflösung der Morde gespannt war, doch auch dies war eine herbe Enttäuschung.

Beispiele für sprachliche Verirrungen und sinnfreie Phrasen:
„Als man sie fand, war sie in eine schmutzige Decke gewickelt, wie ein Hund, den man ausgepeitscht hatte.“.
„(...) er glänzte, als wäre er mit Perwoll gewaschen (…) worden.“.
„Denn mein Handy hatte die ganze Nacht lang lauter gesummt als Courtney Loves Vibrator.“.
„(...) trug Trauerkleidung, die so schwarz war, dass selbst die Raben in unserem Garten neidisch geworden wären.“.
„Origami des Satans“.

Mein Resümee:
Ich mag Märchen und lese auch gerne gute Thriller. Außerdem liebe ich das Genre des Magischen Realismus (solange Sachverhalte geschickt und überzeugend geschrieben sind), bin also durchaus für eine Verwebung von Realität und Fiktion offen. Doch „Darling Jim“ ist mit Abstand das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Mørk verbindet einen flachen Plot und das völlige Versagen sprachlicher Fertigkeiten zu einer konstruierten und unglaubwürdigen Geschichte. Absolute Zeitverschwendung!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

30.08.2009

„Der Geschichtenerzähler und der böse Wolf”

von anushka aus Berlin
In Malahide, Irland, findet ein alter Briefträger die Leichen von Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Die jungen Frauen müssen eingesperrt und gequält worden sein. Doch warum? Aus Liebe, die "heißer brennt als ein Hochofen".
Niall Cleary arbeitet im Postamt Malahide. Dort fällt ihm das Tagebuch von Fiona Walsh, einer der toten Nichten, in die Hände. Niall macht es sich zur Aufgabe herauszufinden, was den Mädchen passiert ist und auch das Tagebuch von Roisin Walsh zu finden. Dabei begegnet er mehr als einmal der Geschichte vom bösen Wolf. Er findet ein Dorf vor, das vor Liebe zu ihrem Geschichtenerzähler fast wahnsinnig ist und kann sich nicht mehr von der Geschichte um die Walsh-Schwestern und Darling Jim losreißen. Er muß wissen, was passiert ist, auch wenn er sich selbst damit in Gefahr begibt.

Das Buch ist unterteilt in Szenen über Niall und die beiden Tagebücher von Fiona und Roisin. Dabei schildert jedes Tagebuch einen anderen Teil der Geschichte, da die Schwestern diese unter sich aufgeteilt haben. Zu Tage tritt die Geschichte um den Geschichtenerzähler Jim, der in den Ort kommt und alle Frauen in seinen Bann schlägt. Doch Jims Geschichte von einem Mann, der sich in einen Wolf verwandelt, ist kein erfundenes Märchen und immer mehr zeigen sich Parallelen.
Christian Moerks Gleichnis zwischen dem Märchen und der Geschichte Jims ist gut gelungen und ruft ein ums andere Mal beim Leser ein Schaudern hervor. Die Stimmung ist düster und teilweise gruselig. Leider wurden mir manchmal die Verbindungen und Bedeutungen einzelner Episoden nicht ganz klar und auch die Beziehung zwischen Jim und seiner Geschichte hätte teilweise expliziter sein können. Das war für mich teilweise verwirrend. Auch fand ich es schade, dass immer noch ein Teil der Geschichte fehlte und nicht auch noch Aoifes (die dritte Schwester) Tagebuch mit einbezogen wurde. Ansonsten ist dem Autor eine gute Mischung aus Mystik, Schauermärchen und Thriller gelungen, die mich in ihren Bann geschlagen hat und menschliche Abgründe betrachten ließ. "Darling Jim" ist auf jeden Fall ein Buch, das sich von der Masse der Krimis und Thriller abhebt und dem dieses Gefühl von etwas ganz Besonderem anhaftet. Daher würde ich für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

29.05.2009

„töten oder lieben?”

von Bücherwürmchen aus Bayern
Über dem ganzen Buch liegt eine gewisse Melancholie, denn man weiß, dass es Tote gibt. Das Buch beginnt mit dem Fund der Leichen und befasst sich damit, die Dinge von hinten aufzurollen und zu erklären, wie es so weit kommen konnte.

Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte von verschiedenen Leuten und damit aus verschiedenen Perspektiven, auch zeitlich gesehen, erzählt wird. Trotzdem erfährt man ziemlich linear, wie sich alles zugetragen hat. Die Titelfigur Jim ist allerdings nicht in der Riege der Erzähler dabei und gerade dessen Perspektive hätte mich sehr interessiert. Von außen gesehen ist er einschichtig böse , und das macht ihn ein bisschen leblos und blass. Die erzählenden Personen sind allerdings lebendig geschildert und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Die exzentrischen Schwestern und der stinknormale Postbote Niall wachsen einem sofort ans Herz. Der Autor schreibt spannend, aber für meinen persönlichen Geschmack etwas zu erzählerisch und zu wenig handlungsbetont.

Durch die für unsere Augen fremdartigen irischen Namen und das Märchen, das Jim erzählt, bekommt das Buch selbst etwas märchenhaftes und eine mystische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Fazit: Ein gelungener Thriller.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

07.04.2009

„Die Schönen und der Wolf”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Neuendettelsau
In dem ruhigen irischen Dörfchen Malahide ist nichts mehr wie zuvor, eines Tages findet der Postbote Desmond, durch seine Neugier angetrieben, drei Frauenleichen, zwei Schwestern und ihre Tante. Nach diesem Fund hat sich sein Leben für immer verändert, doch die Frauen verändern auch noch das Leben des Comiczeichners Niall, der in der Poststelle eines der Tagebücher der drei Schwestern, die von ihrer Tante gefangen halten wurden, findet. Durch die letzten Notizen einer dieser Schwestern wird Niall in einen Strudel aus Sex, Gewalt, Lügen und Märchen gezogen. Niall macht sich auf die Wahrheit zu finden, die Wahrheit der drei Walsh Schwestern, ihrer Tante und dem seanchai Jim Quick. Es wird eine Reise für den jungen Künstler, die ihn von grundauf verändern wird, an deren Ende sowohl auf den Leser auch als auf Niall die ganze traurige Wahrheit wartet!

Christian Moerk überrascht durch die ungewöhnliche Einteilung des Thrillers in Tagebucheinträge und die Märchen von Jim Quick, die am Ende in einem gemeinsamen Nenner enden. In dieser Geschichte gibt es keinen Ermittler der junge Niall stolpert zufällig über die Tagebücher und beginnt sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen.

Man bekommt hier keinen gewöhnlichen Thriller vorgesetzt, es ist eher die Analyse einer Familie, die durch ein intrigantes Spiel zum Mord getrieben wird, ein Schauermärchen für ältere Leser! Der Autor schreibt fesselnd und schafft es dem Leser bis zum Ende wichtige Details vorzuenthalten, ohne dass es langweilig wird. Die düstere Sprache passt sich der Situation an und durch die Tagebucheinträge fühlt man sich selbst als Spion in fremden Gedanken.

Mit "Darling Jim" ist Christian Moerk ein kleines Meisterwerk gelungen, das man nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man nicht wirklich alles über Fiona, Roisin und Aoife erfahren hat!

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30

13.03.2009

„Interessanter Aufbau, überwiegend spannend erzählt”

von Kerstin Haase aus Zittau
Die Geschichte beginnt mit einem schockierenden Verbrechen, welches die ortsansässige Polizei nicht aufklären kann. Dadurch, dass die eigentlichen Opfer, die Nichten der hasserfüllten Tante Moira, Tagebücher hinterlassen haben und diese auch weitergeben konnten, klären sie den an ihnen verübten Mord und vor allem die Hintergründe selbst auf. Der Postbote Niall, dem vorerst eines der Tagebücher in die Hände fällt, folgt ihren Spuren.

Das Buch beginnt rasant. Die interessant scheinende Figur Desmond, der die Leichen entdeckt, taucht allerdings nie mehr auf, was ich als Manko empfand. Er wird ersetzt durch einen weiteren Postboten, Niall, der schließlich Fionas Tagebuch findet. In diesem sowie dem ihrer Schwester Rosie wird recht ausführlich die komplette Geschichte um „Darling Jim“ erzählt. Durch die überwiegende Erzählweise in den Tagebüchern nimmt der Spannungsbogen doch um einiges ab.

Die große Hysterie um Jim, vor allem noch nach seinem Tod, ist nicht so leicht nachzuvollziehen. Seine Geschichten, obwohl ein Spiegelbild seines eigenen Lebens, waren mir dann doch ein wenig zu viel Geschichte in der Geschichte, obwohl die Verknüpfung mit dem Märchen recht interessant ist. Seine Handlungsweise ist auch teilweise nicht nachvollziehbar. Da das Rätsel durch die 2 Tagebücher eigentlich gelöst ist, hätte mich schon interessiert, was nun eigentlich im 3. Tagebuch hätte stehen sollen. Das Setting mit den kleinen irischen Dörfern ist, wenn man von den Pups absieht, relativ austauschbar.

Insgesamt ist das Buch durch seinen verschachtelten Aufbau schon interessant zu lesen und wer mal eine etwas andere Erzählweise ausprobieren möchte, dem kann das Buch uneingeschränkt empfohlen werden. Streckenweise ist es sogar richtig spannend, aber für meinen Geschmack halt nicht durchgehend genug.

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50

12.03.2009

„märchenhafter Psychothriller”

von thorlac
Selten wurde ich beim Lesen eines Buches so sehr mit in die Geschichte hineingenommen, wie bei Christian Mørks Buch "Darling Jim". Mit seiner mitreißenden und spannenden Sprache hat mich der Autor von den ersten Zeilen an derart in einen Bann gezogen, dass ich das Buch in Rekordzeit zu Ende gelesen habe. "Darling Jim" ist ein Psychothriller par excellence und zugleich ein mystisches Märchen über Liebe und Hass, Leben und Tod.

Ausgangspunkt ist ein eine geraume Zeit zurückliegendes Verbrechen im kleinen irischen Dorf Malahide. Drei Frauenleichen geben der örtlichen Polizei Fragen und Rätsel auf. Was der Hausbesitzerin und ihren beiden Nichten widerfahren ist, wird zunächst in Vermutungen angedeutet, bleibt aber spürbar offen und ungelöst.

In der Poststation des Ortes fällt dem jungen Postboten Niall ein Tagebuch in die Hände. Dieses enthält die Aufzeichnungen Fionas, einer der toten Nichten. Langsam beginnt sich die Geschichte zu entwirren und gleichzeitig zu verwirren. Niall wird durch das Lesen des Tagebuchs getrieben, den Fall um die Tante und ihre Nichten zu lösen. Die Grenzen zwischen Fantasie und Realtität verschwimmen.

Christian Mørk versteht es in gekonnter Weise, den Leser genau so zu fesseln, wie Niall vom Tagebuch Fionas in den Bann gezogen wurde. Das in die Handlung hineinverwobene Märchen, das der mysteriöse Geschichtenerzähler Jim in den umliegenden Kneipen an mehren Abenden erzählt, gibt dem Buch sein besonderes Geheimnis - ein Geheimnis, tief verborgen in einem rätselhaften Wald, in dem sich finden wird, wer Jim in Wahrheit ist.

Ein ungewöhnliches, spannendes Buch - eine kurzweilige mystische Reise!
Unbedingt lesen!

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50

12.03.2009

„märchenhafter Psychothriller”

von thorlac
Selten wurde ich beim Lesen eines Buches so sehr mit in die Geschichte hineingenommen, wie bei Christian Mørks Buch "Darling Jim". Mit seiner mitreißenden und spannenden Sprache hat mich der Autor von den ersten Zeilen an derart in einen Bann gezogen, dass ich das Buch in Rekordzeit zu Ende gelesen habe. "Darling Jim" ist ein Psychothriller par excellence und zugleich ein mystisches Märchen über Liebe und Hass, Leben und Tod.

Ausgangspunkt ist ein eine geraume Zeit zurückliegendes Verbrechen im kleinen irischen Dorf Malahide. Drei Frauenleichen geben der örtlichen Polizei Fragen und Rätsel auf. Was der Hausbesitzerin und ihren beiden Nichten widerfahren ist, wird zunächst in Vermutungen angedeutet, bleibt aber spürbar offen und ungelöst.

In der Poststation des Ortes fällt dem jungen Postboten Niall ein Tagebuch in die Hände. Dieses enthält die Aufzeichnungen Fionas, einer der toten Nichten. Langsam beginnt sich die Geschichte zu entwirren und gleichzeitig zu verwirren. Niall wird durch das Lesen des Tagebuchs getrieben, den Fall um die Tante und ihre Nichten zu lösen. Die Grenzen zwischen Fantasie und Realtität verschwimmen.

Christian Mørk versteht es in gekonnter Weise, den Leser genau so zu fesseln, wie Niall vom Tagebuch Fionas in den Bann gezogen wurde. Das in die Handlung hineinverwobene Märchen, das der mysteriöse Geschichtenerzähler Jim in den umliegenden Kneipen an mehren Abenden erzählt, gibt dem Buch sein besonderes Geheimnis - ein Geheimnis, tief verborgen in einem rätselhaften Wald, in dem sich finden wird, wer Jim in Wahrheit ist.

Ein ungewöhnliches, spannendes Buch - eine kurzweilige mystische Reise!
Unbedingt lesen!

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50

12.03.2009

„märchenhafter Psychothriller”

von thorlac
Selten wurde ich beim Lesen eines Buches so sehr mit in die Geschichte hineingenommen, wie bei Christian Mørks Buch "Darling Jim". Mit seiner mitreißenden und spannenden Sprache hat mich der Autor von den ersten Zeilen an derart in einen Bann gezogen, dass ich das Buch in Rekordzeit zu Ende gelesen habe. "Darling Jim" ist ein Psychothriller par excellence und zugleich ein mystisches Märchen über Liebe und Hass, Leben und Tod.

Ausgangspunkt ist ein eine geraume Zeit zurückliegendes Verbrechen im kleinen irischen Dorf Malahide. Drei Frauenleichen geben der örtlichen Polizei Fragen und Rätsel auf. Was der Hausbesitzerin und ihren beiden Nichten widerfahren ist, wird zunächst in Vermutungen angedeutet, bleibt aber spürbar offen und ungelöst.

In der Poststation des Ortes fällt dem jungen Postboten Niall ein Tagebuch in die Hände. Dieses enthält die Aufzeichnungen Fionas, einer der toten Nichten. Langsam beginnt sich die Geschichte zu entwirren und gleichzeitig zu verwirren. Niall wird durch das Lesen des Tagebuchs getrieben, den Fall um die Tante und ihre Nichten zu lösen. Die Grenzen zwischen Fantasie und Realtität verschwimmen.

Christian Mørk versteht es in gekonnter Weise, den Leser genau so zu fesseln, wie Niall vom Tagebuch Fionas in den Bann gezogen wurde. Das in die Handlung hineinverwobene Märchen, das der mysteriöse Geschichtenerzähler Jim in den umliegenden Kneipen an mehren Abenden erzählt, gibt dem Buch sein besonderes Geheimnis - ein Geheimnis, tief verborgen in einem rätselhaften Wald, in dem sich finden wird, wer Jim in Wahrheit ist.

Ein ungewöhnliches, spannendes Buch - eine kurzweilige mystische Reise!
Unbedingt lesen!

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40

10.03.2009

„Mystischer Psychothriller”

von Nicole W. aus Brakel
Nach dem Genuss einer Leseprobe zu diesem Buch war die große Frage: Wer ist "Darling Jim"? Damals habe ich noch nicht gewusst, dass sich diese Frage durch das ganze Buch ziehen wird, auch dann noch, wenn eigentlich längst klar zu sein scheint, wer Jim wirklich ist ...

Wie viele Bücher zuvor, fängt auch dieses Buch nicht am Anfang an, sondern ziemlich am Ende. Im sogenannten Vorspiel wird berichtet, dass drei Frauen tot in einem Haus aufgefunden wurden. Über die Gründe wird der Leser im Unklaren gelassen.
Es folgt ein kurzes Zwischenspiel und die Geschichte beginnt damit, dass ein kleiner Postbeamter, der gerne Comics zeichnet, das Tagebuch einer der verstorbenen Frauen findet und liest.
Der darauf folgende Teil besteht dann aus dem Inhalt des Tagebuches von Fiona und es erzählt die Geschichte um sie und ihre beiden Schwestern, ihre Tante und Darling Jim, dem Mann, dem sie alle verfallen, bald aber zu hassen beginnen.
Die Geschichte aus Fionas Sicht endet allerdings ohne komplett aufzuklären und so macht sich der Postbeamte Niall auf um die Geschichte komplett aufzuklären. Mehr oder weniger durch Zufall gerät er an das Tagebuch der zweiten Schwester und erfährt dadurch nahezu die komplette Geschichte.

Hinter der tragischen Geschichte um drei Schwestern, ihrer Tante und Jim steckt allerdings nicht nur die pure Realität, sondern etwas viel mystischeres. Etwas, was mit den Geschichten um Wölfe in Irland zu tun hat, die Jim seinen begeisterten Zuschauern erzählt. Niemand ahnt, dass hinter diesen Geschichten mehr Wahrheit steckt, als eigentlich möglich ist.
Und genau das hat mir an dem Buch nicht so gut gefallen. Es ist nicht so wirklich mein Geschmack in einem eigentlich doch realistischen Psychothriller dann viel mysteriöses und gar mystisches zu bekommen. Das macht die ganze Sache für mich leider unglaublich unglaubwürdig. Auch wenn die Geschichten an sich beide wirklich klasse geschrieben und sehr interessant waren, aber diese Verflechtung hat mir überhaupt nicht gefallen.
Eigentlich schade, denn ansonsten fand ich dieses Buch wirklich toll. So kann ich allerdings nur 7 von 10 Punkten geben.

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40

10.03.2009

„Rendezvous mit einem Wolf”

von villawiebke
Der Postbote Desmond Kean findet drei Frauenleichen, die auf grausamste Art und Weise ums Leben gekommen sind. Erschlagen, vergiftet, an Ketten gefesselt. Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide sind geschockt. "Sklavenschwestern von eigener Tante ermordet" schreibt die Presse. Fantasiegespinste der Journalisten oder Wahrheit? Eine Klärung erfolgt zunächst nicht. Das Dorf möchte mit den Morden nichts zu tun haben. Die Ermittlungen der örtlichen Polizei verlaufen im Sande.
Als Desmond von Schuldgefühlen geplagt den Ort verlässt, bekommt das Dorf einen neuen Postboten, den jungen Hobbyzeichner Naill Cleary. Aber auch dieser bleibt ihnen nicht lange erhalten. Kurz nachdem er inmitten der unzustellbaren Sendungen das Tagebuch von Fionah Walsh, einer der toten Fremden, findet, verliert er seinen Job. Er verlässt das Dorf, nunmehr mit einem neuen Ziel. Er möchte den Tod der Walsh-Schwestern aufklären.

Hunger nach Liebe, das zeichnet die Frauen aus, die auf den Charme des Märchenerzählers Jim Quick hereinfallen. Gut aussehend, charmant und mit dem gewissen Etwas zieht er sie in seinen Bann und bringt ihre Herzen zum Schmelzen. Tag für Tag tingelt er durch die Pubs von Irland und erzählt die tragische Geschichte eines Prinzen, der seinen Zwillingsbruder tötet und zur Strafe als Wolf weiterleben muss. Die Erzählungen des charismatischen Wanderers gehen auch an den drei Walsch-Schwestern und ihrer Tante nicht spurlos vorbei und ebenso wie die anderen weiblichen Dorfbewohner, erliegen sie dem Charme des fremden Mannes. Eine Entwicklung, die für sie verheerend enden soll.

Christian Mørk hat für sein Buch „Darling Jim“ eine ungewöhnliche und interessante Art der Erzählung gewählt. Eingebettet in die Ausführungen eines Erzählers, hat er zwei Tagebücher gestellt, die von den Opfern kurz vor ihrem Tod geschrieben wurden und auf ihre eigene Art und Weise die Geschehnisse erklären. Ohne Kommissar oder Sonderkommission, nur durch das Engagement eines Postboten und der aufgefundenen Tagebücher, werden dem Leser die Motive des Verbrechens und seine Aufklärung nach und nach deutlich. Eine Geschichte, die an ein Märchen für Erwachsene erinnert, aber in ihrer Grausamkeit seines gleichen sucht.

Nicht nur die ungewöhnliche Art der Erzählung, auch der Schreibweise des Autors hat überzeugt. Seite für Seite enthüllen die Tagebücher der Schwestern die für das Verständnis des Lesers notwendigen Fakten, ohne auf die Darlegung der Gefühle und Sichtweisen der Opfer zu verzichten. Stück für Stück entwickeln sich die Ereignisse und lassen sich letztendlich wie ein Puzzle stimmig aneinanderfügen. Aber bis es soweit ist, wartet der Leser voller Ungeduld auf das entscheidende Teil, das dem Ganzen einen Sinn verleiht. Leicht und flüssig, ohne unnötige Ausschweifungen schafft es der Autor, eine gleich bleibende Spannung aufzubauen, welche es dem Leser leicht macht, das Buch in einem Zug durchzulesen.

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50

09.03.2009

„Ein sehr ungewöhnlicher Krimi mit Gruseleffekt”

von Goldsternfamily aus Hamm
Spannend bis zum Schluß. Ein etwas anderer Krimi - ab Seite 60 ließ mich das Buch nicht mehr los. Kann es tatsächlich sein, dass ein Mann und sei er noch so gut aussehend und charismatisch - ein ganzes Dorf für sich einnimmt und sogar mit Mord und Vergewaltigung durchkommt, ohne Konsequenzen ???? Die Geschichte könnte vielleicht sogar tatsächlich so passieren.

In einem abgelegenen Haus werden 3 Leichen gefunden - eine Frau mittleren Altes und ihre zwei jungen Nichten, die von der Tante offensichtlich gefangen gehalten wurden und die Gefangenschaft nicht überlebt haben, da sie langsam verhungerten bzw. zusätzlich noch vergiftet wurden. Die Geschichte erzählt wie es dazu kam und die beiden jungen Frauen habe es geschafft jeweil ein Tagebuch zu verfassen und aus dem Haus zu bekommen. Es sind mehrere Geschichten, die zu einer zusammenfließen und ich habe selten so eine eindringlich gute gruselige Geschichte gelesen.

Ich will nicht zuviel verraten, da vielleicht der ein oder andere das Buch noch lesen möchte. Es sei nur gesagt, dass es sich hier nicht um die normale Krimikost handelt, sondern um etwas ganz außergewöhnliches.

Die Geschichte am Ende mit dem Bruder war allerdings für meine Begriffe to much !!!!

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20

27.02.2009

„Darling Jim”

von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme)
Zu Beginn sind die Morde und es wird knisternde Spannung aufgebaut. Im weiteren Verlauf dieses Handlungsstranges kommt schon immer mehr der Erzählstil durch, die Spannung nimmt ab. Als die Tagebücher nach und nach veröffentlicht werden, ist das Romanniveau erreicht. Es passiert nur sehr selten etwas Überraschendes. Der Fortgang und auch der Schluß des Buches sind vorhersehbar.
Mir fehlen für einen Psychothriller der Nervenkitzel und die Spannung. Für mich handelt es sich mehr um einen Roman mit kriminalistischen und mystischen Beigaben.

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50

25.02.2009

„Ein verführerischer Wolf auf Schäfchenjagd”

von stjerneskud aus Stuttgart
Im malerischen Küstenort Malahide, nördlich von Dublin, werden in einem Haus drei Frauen – zwei Schwestern und ihre Tante – tot aufgefunden. Nachdem die Polizei auch noch nach Monaten im Dunkeln tappt und weitere Familienangehörige nicht aufzuspüren sind, die zur Klärung beitragen könnten, wird der Fall zu den Akten gelegt. Eines Tages fällt dem Briefträger Niall ein Umschlag in die Hände, adressiert an das Postamt und mit der Absenderadresse des Hauses in dem die Morde geschahen. Zwei hingekritzelte Sätze bewegen ihn dazu den Umschlag zu öffnen. Niall findet im Inneren ein Tagebuch, das eine der ermordeten Schwestern schrieb. Seine Neugierde ist geweckt und er beginnt darin zu lesen. Er ist so gebannt von den Ereignissen, dass er es nicht als Beweismaterial der Polizei übergibt, sondern sich eigenmächtig auf die Suche nach einem weiteren Tagebuch macht. Sein Weg führt ihn nach Castletownbere, wo alles seinen Anfang nahm. Nach und nach fügt sich ein Puzzleteil zum anderen und auch welche Rolle Jim (Geschichtenerzähler und Liebling der Frauen) dabei spielt, kommt ans Licht.

Allein schon der erste Satz: „Die Bewohner des Ortes mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und für Nachmieter bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten.“ (S. 11) begeisterte mich und machte mich neugierig darauf zu erfahren, was es mit diesem Haus auf sich hat, was in ihm geschah und warum es von den Bewohnern des Ortes gemieden wird. Der Schreibstil ist klasse – er fesselt und reißt einen mit. Sofort fühlte ich mich nach Irland versetzt und fand mich am Ort des Geschehens wieder. Beim Lesen vergisst man die Welt um sich herum und ist gebannt von der Geschichte, beziehungsweise von der Erzählung, die Jim zum Besten gibt. Als übermäßig spannend empfand ich den Thriller nun nicht – da gibt es andere, die einen mehr packen – aber der Schreibstil macht es wett. Die Idee das Vorgefallene teilweise anhand von Tagebüchern Revue passieren zu lassen, die die Mordopfer hinterließen, gefiel mir sehr gut. Zum Schluss bleiben leider ein paar Fragen noch unbeantwortet und es wäre schön gewesen, wenn auch die überlebende Schwester eins geschrieben hätte, um sie zu klären. Somit bleibt einem nicht anderes übrig, als sie mit seiner eigenen Phantasie auszufüllen. Mir ging die Betonung von Nationen, bzw. Markennamen ein wenig auf den Geist, aber das ist nun wirklich Geschmackssache.

Es lohnt sich das Buch zu lesen.

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50

09.02.2009

„Wolf im Schafspelz”

von hrafnaklukka aus Rüthen
Der Anfang des Buches ist eine sehr spannende Einführung in das Buch, flüssig zu lesen und führt uns in das Leben der der toten Frauen und ihrer Umgebung ein ohne persönlich zu werden. Dem Autor gelingt es auf Anhieb, der Story eine Struktur zu geben.

Der nächste Teil des Buches ist in Ich-Form verfasst, da es sich um die Aufzeichnungen von Fiona handelt. Der Leser wird mit einem locker-witzigen Erzähl-Stil in die Geschichte der Walsh-Schwestern (in der die bisher noch nicht erwähnte dritte Schwester, Aoife, eine nicht unbedeutende Rolle spielt) hineingezogen, unterbrochen von dem Märchen des seanchai. Langsam aber stetig steigt der Spannungsbogen, und spätestens am Ende des Tagebuches kann man „Darling Jim“ nicht mehr aus der Hand legen. In einem kurzen Zwischenspiel wird auch Niall von der Lektüre in seinen Bann gezogen und ist mitten in seinem Abenteuer. Um der Geschichte auf den Grund zu gehen reist er in zum Ort der Geschehnisse und versucht, Rosies Tagebuch zu bekommen.

Mit Roisins Tagebuch (wieder in Ich-Form verfasst) geht es dann auch weiter. Viel mehr möchte ich von der Geschichte auch nicht vorweg nehmen, denn selber lesen lohnt sich auf jeden Fall! Das einzige, was ich mir noch gewünscht hätte, wäre mehr über den Hintergrund der Beziehung von Tante Moira und ihren Nichten zu erfahren.

Hinter der Geschichte steckt mehr, als man zunächst annimmt. Die Idee, die hinter der Story steckt, ist gut und wurde zudem noch genial umgesetzt – eine Kombination, die man leider nicht allzu häufig findet. Ich finde es auch sehr erfrischend, das ein Thriller nicht durch zahllose Opfer und die Jagd nach einem unbekannten Serienkiller glänzt, sondern vielmehr die Geschichte dahinter erzählt. Dem Autor gelingt es von Anfang an, den Leser in seinen Bann zu ziehen und ich bin recht schnell in den „Leserhytmus“ gekommen und habe das Buch innerhalb weniger Stunden verschlungen. „Darling Jim“ hat viele unerwartete Wendungen, die das Buch von der ersten Seite an von den üblichen Psychothrillern unterscheidet. Das Ende des Buches ist auch kein typisches Happy End (das ja auch durch den Tod der Frauen direkt am Anfang nicht möglich ist), dennoch könnte man sagen, es siegt das Gute und die Liebe. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven und dem eingebundenen Märchen macht es das Buch in diesem Genre schon zu etwas besonderem.

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40

06.02.2009

„Christian Mørk - Darling Jim”

von hasewue
Christian Mørk hat mich mit seinem Buch „Darling Jim“ total überzeugt und umgehauen.
Er schreibt lebhaft und fließend und fesselt den Leser so an die Geschichte, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen.
Durch die verschiedenen Zeitstufen gewinnt die Handlung zunehmend an Tempo und der Leser ist völlig in den Bann der Geschichte gezogen.
Das Thema des Buches und die Geschichte um den Postboten Niall wurden von Mørk erfolgreich und bildhaft umgesetzt. Man erlebt dadurch die ganze Geschichte wie einen guten Film.
Das Ende kam für mich sehr unerwartet, dennoch blieben für mich dadurch auch einige Fragen ungeklärt.
Ansonsten kann ich dieses sehr spannende Buch nur jedem empfehlen!

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50

02.02.2009

„Ein Gruselmärchen für Erwachsene”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Ohne es zu wissen, habe ich schon lange auf genau dieses Buch gewartet.

Eigentlich könnte in dem kleinen irischen Dorf Malahide alles so idylisch sein. Und das wäre es auch geblieben, hätte nicht der Postbote Desmond eines Tages eine grausige Entdeckung gemacht und die Leiche von Moira Walsh gefunden. Kurz darauf werden in Moiras Haus zwei weitere Frauenleichen gefunden und der Leser wird in eine Geschichte aus Liebe, Verrat und Gewalt gezogen.

Es sind keine großen Worte die Christian Moerk benutzt, und dennoch schreibt er so eindringlich, dass sich mir beim lesen die Nackenhaare aufstellten.

Gut gefallen hat mir die Idee, die Morde nicht von der Polizei oder einem privaten Ermittler sondern von den Opfern selbst aufklären zu lassen. Das ist mal etwas völlig neues und hat mir gut gefallen.

Der Postangestellte Niall findet im Korb für unzustellbare Sendungen das Tagebuch von Fiona Walsh, einem der Opfer. Voller Neugierde fängt er an in dem Tagebuch zu lesen und erfährt wie der Geschichtenerzähler Jim Quick in das Leben der Frauen tritt und es völlig verändert. Gleichzeitig mit Jims auftauchen geschehen Morde an Frauen, die nie aufgeklärt wurden. Dennoch ist dem Leser bald klar, dass Jim dahinter stecken muss. Niall macht sich auf den Weg zum Ort des Geschehens und gelangt dort an ein weiteres Tagebuch von Fionas Schwester. So setzen sich dann schließlich alle Puzzlestücke zusammen und gemeinsam mit Niall kommt der Leser den Gründen für die Morde auf die Spur.

Gut gefallen hat mir, dass Niall ein ganz normaler Typ ist, der nur zufällig in die Geschichte der Walsh-Schwestern und des Geschichtenerzählers Jim gezogen wird.

Die Charaktere sind vielseitig geschildert, so dass man schnell ein Gefühl für sie bekommt. Dadurch sind sie mir Näher gekommen, als so manch andere Opfer in anderen Thrillern.

Dieses Buch ist durchaus spannend geschrieben und trotzdem nicht nur ein Thriller. Vielmehr verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln eine spannende Geschichte mit teilweise märchenhaften Elementen. Ich lese gerne Thriller und ich lese auch gerne Bücher, die in Irland spielen. In Darling Jim wurden diese beiden Elemente gelungen vereint.

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