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Mehr als du denkst - Zehn Menschen, die ihre Bestimmung fanden. Gabriel Verlag im Thienemann Verlag GmbH

Mehr als du denkst - Zehn Menschen, die ihre Bestimmung fanden. Gabriel Verlag im Thienemann Verlag GmbH

Zehn Menschen, die ihre Bestimmung fanden

buch
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Artikeldetails zu Mehr als du denkst - Zehn Menschen, die...

AutorAlois Prinz

Untertitel Zehn Menschen, die ihre Bestimmung fanden

Abbildungsvermerk 22 cm

  • ISBN-103-522-30161-7
  • ISBN-139783522301619
  • Verlag Thienemann Verlag
  • ReiheGabriel Verlag...
  • Einbandartgebunden
  • Seiten208
  • VeröffentlichtJanuar 2009
  • Gewicht430g
  • Altersempfehlung13 - 15
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Mehr als du denkst - Zehn Menschen, die...

Wie wird aus dem Skeptiker Augustinus einer der großen Lehrer der Christenheit? Aus dem Kriegshelden Franziskus ein Ordensgründer? Was muss passieren, dass sich eine überzeugte Atheistin wie Edith Stein taufen lässt? Wie begründet die Theologin Dorothee Sölle ihr politisches Engagement? Alois Prinz erzählt von Menschen, die an ihre Grenzen kamen, sich nicht mehr zufrieden geben wollten mit der bestehenden Situation und sich auf die Suche machten. Von Menschen, die alle auf ihre Weise erlebt haben, dass etwas gänzlich Neues ins Spiel kam. "Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht", so fasst es Edith Stein zusammen. Lebensgeschichten für Jugendliche ab 13 Jahren von:
Aurelius Augustinus, Franz von Assisi, Teresa von Avila, Martin Luther, Jesus von Nazareth, Blaise Pascal, Dorothee Sölle, Edith Stein,
Elisabeth von Thüringen, Simone Weil

Portrait

Alois Prinz:
Alois Prinz, geb. 1958, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Er lebt mit seiner Familie in Feldkirchen-Westerham.

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10

19.08.2010

„Mehr als du denkst”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
In diesem Buch zeichnet der Autor -Alois Prinz- das Leben und Wirken von zehn meist historischen Persönlichkeiten nach.Er stellt uns Franz von Assisi , Teresa von Avila, Blaise Pascal, Marthin Luther und einige andere vor.

In sehr einfachen und knappen Sätzen erzählt er von ihrem 1. Leben bis hin zur 2. Geburt. Dabei stellt die 2. Geburt die Bekehrungserlebnisse und das Finden zu Gott dar.Jeder dieser 10 Persönlichkeiten kam irgendwann an ihre innere Grenze auf ganz unterschiedliche Weise, auch die Frömmigkeit stellte sich bei vielen erst in der 2. Lebenshälfte ein, dafür aber umso intensiver. Fast bessesen folgten sie ihrer neuen Glaubenserkenntnis.



Der Autor schafft es leider nicht diese so unterschiedlichen Personen gebührend darszustellen. Ich hatte zeitweise das Gefühl von ein und derselben Person zu lesen, da dieser Erzählstil dazu neigt alles gleich klingen zu lassen. Am meisten entäuschte mich die von ihm beschriebene Lebensgeschichte Martin Luthers, sein Leben und Werken auf so plumpe Art dargestellt zu wissen, schmerzte schon fast.

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20

28.09.2009

„Interessante Diskussionsgrundlage für Christen”

von farbe.von.kristall
Alois Prinz wendet sich in seinem neusten Buch an ein jugendliches Publikum, dem er Schlüsselszenen aus dem Leben von zehn historischen Persönlichkeiten vorstellen möchte. Ziel des Buches ist es, die Leser zum Nachdenken über das eigene Leben zu bringen, über das was man selbst bewirken könnte.

Die Auswahl der Personen finde ich als erwachsene Leserin durchaus interessant. Begonnen mit Jesus, über Augustinus, Luther bis hin zu Dorothee Sölle. Einige der Namen sind bekannter als andere und ich erfuhr einige mir noch unbekannte Details. Auf verhältnismäßig wenigen Seiten zu jeder Person soll das Interesse des Lesers an deren Entscheidung(en) und Verhalten geweckt werden.

Meiner Meinung nach wird Alois Prinz seine Zielgruppe vermutlich nur als Pflichtlektüre in der Schule oder Kirche erreichen. Nur wenige Jugendliche in meinem Bekanntenkreis lesen freiwillig Kurzbiographen und eine noch geringere Zahl würde zu einem Buch mit religiösem Hintergrund greifen. Anfangs hatte ich die Hoffnung, dass "Mehr als Du denkst" sich von anderen Büchern aus diesem Bereich abheben würde, aber dem ist leider nicht so.

Die vorgestellten Menschen waren ausnahmslos sehr starke Persönlichkeiten, die ihren Weg gingen, teilweise ohne Rücksichtnahme auf Familie und Freunde. Manche ihrer Handlungen waren sehr extrem (Essensverweigerung, Ablehnung jeglichen Besitzes oder gar der eigenen Familie als Beispiele) finde ich nicht unbedingt vorbildhaft. Meiner Meinung nach hätte das Thema Nächstenliebe eine größere Rolle spielen können. Auf der anderen Seite bieten diese extremen Handlungen eine gute Diskussionsgrundlage. Als erwachsene Leserin habe ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe, mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Oft zum Auslöser und den Folgen der "2. Geburt", die doch Thema des Buchs sein soll. Doch in vielen Fällen wurde dieser Wandel leider nur kurz und bündig abgehandelt.

In diesem Sinne kann ich "Mehr als Du denkst" für Lehrer und Theologen empfehlen. Als Geschenk würde es bei den mir bekannten Jugendlichen eher auf Ablehnung oder Langeweile stoßen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

21.08.2009

„Konnte nicht richtig überzeugen”

von stjerneskud aus Stuttgart
Alois Prinz stellt mit Jesus von Nazareth, Augustinus, Francesco (Franz von Assisi), Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und
Dorothee Sölle zehn Menschen vor, die ihre Bestimmung fanden.

Keine Biographie ist länger als 20 Seiten und sie lesen sich alle locker und leicht. Nur fehlte mir manchmal einfach noch etwas und ich fand es nicht immer ganz nachvollziehbar, was der genaue Auslöser war und warum sich die ein oder andere Person für diesen Lebensweg entschieden hat und warum es genau so gekommen ist. Auch einen chronologischen Ablauf hätte ich bevorzugt, denn dieses vor und zurückspringen verwirrte ein wenig - insbesondere in der Jesus von Nazareth-Biographie. Ich fand es auch nicht so gelungen, dass in den Biographien auf andere Persönlichkeiten zurückgegriffen wurde. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich die Luther-Biographie von Christian Nürnberger in seinem Buch „Mutige Menschen“ gelesen, die mir sehr gut gefallen hatte. Hier wiederum beeindruckte sie mich kaum und auch sein Lebensweg kommt nicht so richtig rüber. Jetzt finde ich die Stelle nicht mehr wieder, aber einmal wird ein Dichter erwähnt, aber nie sein Name genannt. Manches hätte schlichtweg besser herausgearbeitet werden müssen. Die Biographie von Elisabeth von Thüringen gefiel mir am besten.

Für Jugendliche mag es vielleicht ausreichend sein, aber es ist kein Buch, das ich weiterempfehlen würde, denn für meinen Geschmack sind die Biographien nicht gut genug geschrieben worden.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

31.05.2009

„Alois Prinz - Mehr als du denkst”

von hasewue
In seinem Buch „Mehr als du denkst“ stellt Alois Prinz dem Leser zehn verschiedene Persönlichkeiten vor, die im Glauben ihre Bestimmung fanden.
Jede Person bekommt dafür ein Kapitel für sich, indem von ihrem Leben vor und nach einem gewissen, oft prägendem Ereignis in dessen Leben erzählt wird.
Der Schreibstil war ganz nett, aber nicht außergewöhnliches, genau wie das ganze Buch. Für Nichtgläubige wirkt alles eher unwirklich und nicht wirklich glaubhaft, vor allem die „zweite Geburt“. Mit diesem Begriff bezeichnet der Autor das Leben nach eben diesem prägenden Ereignis im Leben der jeweiligen Person.
Das wirklich Interessante an diesem doch eher speziellem Buch waren die Schicksale der Betroffenen. Ansonsten ist es wohl eher etwas für sehr Gläubige, oder die, die sich einfach dafür interessieren.

2,5 von 5

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30

09.05.2009

„Wer wir sind und was wir wollen”

von hrafnaklukka aus Rüthen
„Wir kommen nicht an der Frage vorbei, wer wir sind und was wir wollen.“ (Edith Stein)

Einige Menschen gelangen irgendwann in ihrem Leben an einen Punkt, an dem sie sich die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen. Durch gewisse Ereignisse, positive oder negative, erweist sich das oft als Wendepunkt im Leben, sozusagen als „zweite Geburt“, in dem sie ihre wahre Bestimmung finden. In „Mehr als Du denkst“ hat Alois Prinz die Wendepunkte bekannter , aber auch (mir) unbekannter Persönlichkeiten auf eine äußerst unterhaltsame Weise beschrieben. Geschildert werden die Lebensgeschichten (und Wendepunkte) von Jesus, Augustinus, Franz von Asssisi, Elisabeth von Thüringen, Theresa von Avil, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle. Dabei geht der Autor geschichtlich durch die verschieden Epochen, angefangen bei Jesus und endend bei dem Tode von Dorothee Sölle im Jahr 2003. Wichtige historische Ereignisse verknüpft er dabei geschickt mit dem Leben der verschieden Menschen.

Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mir das Buch überhaupt liegt. Das hat sich jedoch direkt nach den ersten Seiten gelegt. Das Buch ist spannend, unterhaltsam und zudem noch informativ. Ich denke, das liegt daran, das die wesentlichen Information über diese Menschen in eine Kurzbiografie eingefasst wurden und die ganzen unnützen Informationen, die eine Biografie meiner Meinung nur belasten, aussen vor geblieben sind. Trotzdem fehlt nichts, da die Wendepunkte klar herausgearbeitet worden sind. Mir hat das sehr gut gefallen.Und was ich auch ganz wichtig finde – es regt zum nachdenken an. Das Buch ist eine ganz ungewöhnliche Mischung aus einer Auseinandersetzung mit dem Glauben, der Geschichte quer durch die Zeit und den jeweiligen Zeitzeugen. Ein schönes Buch für alle, die bei Biografien gerne an der Oberfläche bleiben und nicht zu tief ins Thema abgleiten möchten. Oder aber auch einfach, um sich Appetit auf mehr zu holen. Bei mir war letzteres der Fall, und mit einigen mir unbekannteren Persönlichkeiten wie Blaise Pascal werde ich mich sicher nicht zum letzten mal beschäftigt haben.

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40

12.03.2009

„Eine Tür öffnet sich”

von thorlac
Eine Tür öffnet sich.
Und der Leser darf eintreten in die Lebensgeschichten zehn außergewöhnlicher Menschen.
Zugegeben, es ist jeweils ein recht kurzer Besuch,
eher eine Stippvisite als ein langer Aufenthalt.
Das tut der Freude an den Einblicken in diese 10xLeben aber keinen Abbruch.

Die einzelnen Porträts sind eher erzählerischer als historischer Natur.
Besonders auffallend ist dies schon beim Lebensweg des Jesus von Nazareth.
Alois Prinz beschränkt sich hier ausschließlich auf die biblischen Zeugnisse.
Historisch-kritische Bibelforschung lässt er dabei völlig außer Acht.
So versteht er die einzelnen Lebensgeschichten, von denen er erzählt,
wohl oft auch eher wirklich als erzählende Deutung denn als historische Information.
Dies tritt in allen der zehn Lebensporträts zu Tage.

Letztlich sind es aber eben auch Glaubensgeschichten,
in die wir einen Einblick erhalten.
Glaubensgeschichten haben einen viel tieferen Wahrheitskern,
als auf historischem Weg zu ermitteln und vermitteln ist.
Und gerade diesen verbindenden Wahrheitskern arbeitet Alois Prinz so gut heraus:
Es geht um Wendepunkte im Leben, die zum Eigentlichen führen, zum Inneren Kern,
eng verbunden mit dem Traum von einer schöneren, besseren, gerechteren Welt.
Prinz nennt dies die "zweite Geburt".

An diesen beispielhaften Menschen verschiedener Epochen und ihrer Geschichten
wird der Leser angeregt, über seine eigene Lebensbestimmung nachzudenken.
Besonders erfreut mich dabei der in unsrer Zeit fast schon mutige Versuch,
die christliche Perspektive dafür aufzuzeigen, einen christlichen Antwortversuch zu wagen.
Keinesfalls aufdringlich missionarisch, sondern philosophisch durchdacht.

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20

17.02.2009

„Vielversprechend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Ulm
ist der Titel Mehr als du denkst, in dem es um 10 Menschen geht die Ihre "zweite Geburt" erlebt haben. Hier werden Historische Persönlichkeiten kurz dargestellt und es wird kurz, wirklich kurz, auf das Endecken Ihrer Religiosität hingewiesen.

Der Schreibstil find ich ist farblos und fast schon gelangweilt, es ist zum teil ein herunter Beten von Eckdaten die bereits bekannt sind. Man erfährt nichs neues.

Es ist schade das dies sehr intressant Thema nicht auf lebend Personen bezogen wird, denn da hätte man wirklich die Möglichkeit direkt auf diese "Zeite Geburt" einzugehen

So ist dieser Vielversprechende Titel nur enttäuschend.

Man kann es durch aus als Kurzinfo nutzen um evtl. auszuwählen welche Biographie man als nächstes liest.

Das Desing des Buches selber finde ich sehr ansprechend

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20

15.02.2009

„Nicht was ich dachte ”

von Nicole W. aus Brakel
In dem Buch "Mehr als du denkst" stellt der Autor Alois Prinz zehn Persönlichkeiten vor, die ihre Bestimmung im Glauben gefunden haben.
In jedem Kapitel geht es um das Leben einer anderen Person. Der Autor beschreibt das Leben vor und nach den Wendepunkten im Leben der verschiedenen Leute, die der Autor die "zweite Geburt" nennt. Auf wenigen Seiten wird eine kurze Biografie der Personen gegeben. Teils zitiert der Autor aus dessen Werken und gibt auch gleich seine eigene Interpretation dazu zum besten.

Der Schreibstil ist recht angenehm, das Buch liest sich schnell, aber auch recht unspekakulär. Der jeweilige Wendepunkt, die "zweite Geburt" geht teils ein wenig unter und wirkt auch einfach überhaupt nicht glaubhaft für Leser, die nicht gläubig sind.

Die Aufmachung des Buches an sich fand ich allerdings sehr ansprechend. Der Schutzumschlag ist in dezenten Farben gehalten und der Kapitelaufbau im Buch selbst ist gut gegliedert mit seinen zahlreichen kurzen Absätzen.
In Anlehnung an den Titel muss ich sagen, dass das Buch eher weniger enthielt als ich dachte. Einzig interessant fand ich teils das persönliche Engagement und das Schicksal einiger der beschriebenen Personen.

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50

13.02.2009

„Glaube verändert”

von robberta aus nrw
Kurzbiographien von zehn Menschen die, nach langer Suche , Ihre Bestimmung fanden.
Jesus von Nazareth, Augustinus, Fancesco, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil, Dorothee Sölle.
Wer hätte gedacht, das Martin Luther ein ängstlicher und schüchterner Junge war, wo er doch später selbstbewusst und unverrückbar für seinen Glauben einstand und seine Thesen anschlug. Dorothee Sölle und die zweite Geburt, Glaube an Gott, Freiheit, Emanzipation, das Recht immer wieder ein anderer zu werden. Ein Buch das zum Nachdenken anregt und bestimmt nicht an einem Tag gelesen werden kann. Viele interessante Wege auf der Suche nach etwas für Sie noch unbestimmten. Sie kommen immer wieder an Wendepunkte und doch geben Sie nicht auf, bis Sie endlich ihre Bestimmung finden, jeder von Ihnen auf seine Weise. Sie hören auf Ihre innere Stimme und gründen z.B. Orden oder Klöster oder verschenken Ihre weltlichen Güter. Geschichte einmal einfach und interessant, wenn doch manche Lehrer so neugierig machen könnten. Es muss nicht immer eine trockene wissenschaftliche Abhandlung sein.
Dorothee Sölle „Wir beginnen den Weg zum Glück nicht als Suchende, sondern als schon Gefundene.“
Ein Buch bei dem man immer wieder verweilen kann.

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20

09.02.2009

„Der Titel reizt geradezu zum Widerspruch”

von sillesoeren aus Hürth
In "Mehr als Du denkst" versucht Alois Prinz, anhand von zehn Kurzbiografien seine These zu beweisen, dass es im Leben neben der biologischen Geburt noch eine geistige Geburt geben muss, um ein vollwertiger Mensch zu sein. Dass diese zweite Geburt aus Sicht des Autors allein in der Hinwendung zu Gott liegen kann, war mir klar, als ich das Vorwort gelesen hatte.

In simpel formulierten Erzählungen beschreibt Alois Prinz die Wendepunkte im Leben von Jesus von Nazareth, Aurelius Augustinus, Franz von Assisi, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Elisabeth von Thüringen, Simone Weil und Dorothee Sölle. Er legt dabei stets den Schwerpunkt in die Kindheit und Jugend des jeweiligen Menschen. Das ist ok für ein Kinder- und Jugendbuch, damit sich der Leser auch mit den beschriebenen Figuren identifizieren kann. Oft bricht er für meinen Geschmack zu knapp nach dem Erleuchtungsmoment ab und lässt den Leser allein mit der Frage, was weiter aus der beschriebenen Person geworden ist. Die einfache Sprache störte mich nicht, weil mir ja schon aus der Leseprobe klar war, dass es nicht für Erwachsene geschrieben ist. Wohl aber hatte ich oft das unbestimmte Gefühl, man präsentiere mir nur die halbe Wahrheit und nicht in Konzept und Theorie des Autors passende Teilaspekte würden mir verschwiegen. Mitunter war dieser Zweifel so stark, dass ich meine Brockhaus-Enzyklopädie und Wikipedia hinzu zog.

Das Buch hinterlässt mich unsicher. Unsicher, ob die These des Autors wirklich ein ganzes Buch tragen kann. Unsicher, ob man jugendlichen Lesern wirklich unterschwellig sagen darf, sie seien noch keine vollwertigen Menschen, solange sie noch keine solch lebensbestimmende Erleuchtung hatten wie die beschriebenen Personen. Unsicher, ob ich dieses Buch weiter empfehlen kann. Unsicher, was ich nun mit diesem Buch mache. Ich werde es wohl einem Erwachsenen schenken, obwohl in diesem Frühjahr zweimal Kommunion einmal Firmung und dreimal Konfirmation in meiner Umgebung anstehen. Denn ich bin auch unsicher, ob der Autor dieses Buch nicht aus bloßem Kalkül geschrieben hat, mit genau diesen kirchlichen Initiationsfesten sein Geld zu machen, wenn gutmeinende Großeltern, Tanten und Paten auf der Suche nach einem geeigneten Geschenk die Buchhandlungen durchstreifen.

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20

04.02.2009

„Wendepunkte im Leben”

von Avathea aus Großalmerode
Mehr als du denkst beschäftigt sich mit zehn Menschen, die an Wendepunkte in ihren Leben kamen und dadurch ihre Bestimmung fanden. Geschichten, chronologisch aufgebaut, über Jesus von Nazareth, Augustinus, Franz von Aissisi, Elisabeth von Thüringen, Teresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil und Dorothee Sölle.

Bei allen behandelten Personen beginnt Alois Prinz mit der Kindheit. Wie und in welcher Familie sind sie aufgewachsen, in welchem geschichtlichen Rahmen und ob Religion und Glaube überhaupt gleich von Anfang an Themen waren. Viele haben nämlich zuerst überhaupt nichts mit Gott anfangen können oder nahmen die Religion innerhalb ihrer Familien als gegeben hin, ohne zu hinterfragen oder sich selbst über den eigenen Glauben Gedanken zu machen. Der Bogen wird gespannt, bis sie schließlich durch eine bestimmte Erfahrung, ein Erlebnis oder einen Gedanken an einen Wendepunkt kamen und ihre zweite Geburt erlebten - Die Geburt als Christ in den Glauben hinein.

Das Buch ist sehr verständlich und flüssig geschrieben. Man kann es, auch als nicht gläubiger Mensch, gut lesen, da es nicht versucht zu bekehren oder zu belehren. Man gewinnt Einblicke in die unterschiedlichen Leben, die meiner Meinung nach, aber leider doch etwas kurz abgehandelt wurden - In der Regel 15-20 Seiten pro Person. Gleichzeitig habe ich Menschen kennen gelernt, von denen ich noch nie etwas gehört habe und somit mein Wissen erweitern können.

Trotzallem konnte mich das Thema nicht komplett mitreißen. Es wurde mehr über die Zeit geschrieben, wo der Glaube noch keine tiefere Rolle im Leben der Einzelnen gespielt hat und weniger über die Zeit nach der zweiten Geburt, das mich doch etwas mehr interessiert hätte. Für Leser, die Sachbücher gerne lesen, selber Christ sind oder sich auf dem Weg dorthin befinden, ist Mehr als du denkst sicherlich ein zu empfehlendes Buch, da es Personen aufzeigt, die ihre Bestimmungen fanden und vielleicht zum weiteren Nachdenken anregen.

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20

29.01.2009

„fragwürdig aber informativ”

von finala
Mehr als du denkst von Alois Prinz
Alois Prinz ist ein Schriftsteller, der sich auf das Schreiben von Biographien spezialisiert hat.
In diesem Buch wird beschrieben, wie 10 außergewöhnliche Persönlichkeiten den Weg zu ihrer jeweiligen Bestimmung fanden. Manchmal waren die Wege sehr holprig. Alle Protagonisten haben eins gemeinsam, sie sind mit ihrem ersten Leben nicht glücklich und finden ihre wahre Bestimmung, jeder auf seine spezielle Weise
Jesus von Nazareth, Augustinus, Francesco, Elisabeth von Thüringen, Theresa von Avila, Martin Luther, Blaise Pascal, Edith Stein, Simone Weil, Dorothee Sölle
Der Schreibstil ist einfach und fast ohne Fremdworte, so dass das Buch für jugendliche Leser sehr geeignet ist. Diesen Lesestoff könnte man gut im Religionsunterricht oder in anderen Unterrichtseinheiten nutzen. Vielleicht würde so mancher Schüler nochmal genauer im Internet recherchieren.
Meine Meinung zu diesem Buch ist gemischt. Interessant sind die Wendepunkte und Informationen aus dem Leben der Berühmtheiten. Manchmal sind mir manche Begebenheiten zu unrealistisch und fadenscheinig , z.B. die Jugenddarstellung von Jesus von Nazareth. Andererseits wird der Leser, wie ich oben schon schrieb, zum recherchieren angeregt. Es ist auch nicht einfach die Biographien soweit zu kürzen und die Masse an Informationen auf die wenigen Buchseiten zu bringen. Durch die Kürze der Informationen, bleibt doch einiges ungesagt und lässt es leicht oberflächlich erscheinen.
Obwohl ich nicht christlich bin fand ich die Geschichte über die Göttervögel im Vorwort bahnweisend und einfach schön. Es wird einem dargelegt, dass man sein Leben ändern kann und alles einen Sinn hat.

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30

24.01.2009

„Doch mehr als ich dachte”

von Scylla
In diesem Buch stellt Alois Prinz anhand von 10 Biografien bekannter christlicher Persönlichkeiten seine These der zweiten Geburt vor. In einem kurzen Vorwort geht er auf anschauliche Weise darauf ein, was mit der „zweiten Geburt“ gemeint ist und stellt diese dann anhand der Biografien dar. Dabei beschränkt er sich auf Wesentliches und beschreibt die Personen anschaulich und sehr lebendig. Durch den lockeren angenehmen Schreibstil wirken die Biografien eher wie kleine Geschichten und sind leicht verständlich. Das Buch verliert sich nicht in religiösem Geplänkel, sondern kommt ohne Umschweife auf den Punkt. Es wird sehr viel Wert auf den Charakter und die Gefühle der Personen gelegt, sodass man sich gut in die Personen einfühlen kann und bereits bekannte Persönlichkeiten in einem ganz neuen Licht sieht. Dadurch ist das Buch auch für Nichtchristen durchaus interessant. In fast jeder Biografie finden sich Probleme, die jeden Menschen betreffen, auch wenn er nicht religiös ist. Jeder kann sich in dem ein oder anderen Aspekt einer Biografie wiederfinden. Allerdings kann man als Nichtchrist mit den religiösen Erlebnissen der Personen meist nicht viel anfangen, weil sie einfach zu fremd sind. Im Nachwort zieht der Autor dann Schlussfolgerungen aus den Biografien, die allerdings etwas mager ausfallen. Sie hätten auch etwas ausführlicher sein können.

Fazit: Für Christen ist das Buch ein gutes Beispiel dafür, was Glauben bewegen kann. Für Nichtchristen ist es ein netter Zeitvertreib, bei dem man Einblicke in das Leben interessanter Personen gewinnt und vielleicht auch eine Kleinigkeit für sein eigenes Leben lernen kann.
Insgesamt gesehen hat mich das Buch etwas überrascht, denn ich hatte eine religiös-abstrakte Vorgehensweise bei den Biografien erwartet. Durch die interessante Aufmachung des Themas finden jedoch auch Nichtchristen einen einfachen Zugang zum Buch.

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40

03.01.2009

„die zweite Geburt”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Daisendorf
Was ist ein Leben !!!! Ein wirklich erfülltes Leben ?????? Disese philosovisches Buch führt uns ihn eine spirituelle Welt ein. Die Welt der zweiten Geburt, die uns anhand der Geschichte von Dorothe Sölle erzählt wird. Wie wird man derjenigen der man ist???Gibt es irgendwan im Leben eine Zeit des wandels??? Wachsen und verändern wir uns ist unser Weg vorbestimmt????????

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