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Leichenblässe.

Thriller

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Artikeldetails zu Leichenblässe.

AutorSimon Beckett

Untertitel Thriller

Abbildungsvermerk 21 cm

  • bol.de-Verkaufsrang20.988
  • ISBN-103-8052-0866-9
  • ISBN-139783805208666
  • Verlag Wunderlich
  • ReiheDavid Hunter
  • ÜbersetzerAndree Hesse
  • Einbandartgebunden
  • Seiten416
  • Veröffentlicht16.01.2009
  • GenreThriller
  • Gewicht503g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Leichenblässe.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Simon Beckett. Engländer. Mehr als 2 Millionen verkaufte Bücher alleine in Deutschland. Die Reihe um Dr. David Hunter gehört bei uns damit zu den erfolgreichsten Thrillern des Jahrzehnts. Wie einen Beckett packt, das packt sonst kaum ein anderer Thriller-Autor. Und gegen den Killer aus "Leichenblässe" wirkt der aus "Das Schweigen der Lämmer" wie ein zartes Mauerblümchen.

Kurzbeschreibung zu Leichenblässe.

Bei seinem letzten Einsatz ist der Forensiker David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Von einer vollständigen Genesung weit entfernt, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Hunter sagt alle neuen Aufträge ab und kommt dennoch nicht zur Ruhe. Er beschließt daher, die Body Farm in Tennessee aufzusuchen - eine bekannte Akademie, an der er sein Handwerk erlernte.Dort trifft Hunter einen alten Freund, den er bei den Ermittlungen im Fall eines sadistischen Mordes unterstützen soll. Das Opfer wurde gefoltert, die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt weit mehr, als es unter diesen Umständen der Fall sein dürfte. Am Tatort finden sich Fingerabdrücke, mit deren Hilfe der Täter identifiziert werden kann. Doch schon bald stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Und dass David Hunter im Begriff ist, einen folgenschweren Fehler zu begehen

Portrait

Simon Beckett:
Simon Beckett, 1968 in Sheffield geboren, ist ein britischer Journalist und Autor. Nach seinem Studienabschluss als Master of Arts in Englisch und vor seinem Durchbruch als Autor arbeitete er als Hausmeister, Lehrer und auch Schlagzeuger. Seit 1992 arbeitete Simon Beckett als Journalist. In dieser Tätigkeit recherchierte er auch auf der Body Farm, der Forschungsanstalt für Verwesungszwecke an der University of Tenessee. Dieses Wissen und seine Kenntnisse der internen Polizeiarbeit(die er ebenfalls durch Recherchearbeiten erlangte) kommen ihm beim Schreiben seiner Krimi- Romane zugute. Doch schon vor seinem Durchbruch mit "Die Chemie des Todes" schrieb Simon Beckett Romane, für einen seiner ersten wurde er sogar mit dem internationalen Marlowe- Preis ausgezeichnet. "Animals", der ausgezeichnete Roman, ist leider noch nicht übersetzt worden. Simon Beckett ist verheiratet und lebt mit seiner Frau Hilary in Sheffield.

Meinung der Redaktion

Mit seinen Romanen um Dr. David Hunter stand Simon Beckett monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste und das vollkommen zu recht. Die anderen Romane sind anschaulich geschrieben, spannend, mit interessanten Figuren und genialen Wendungen. Simon Beckett: absolut lesenswert!
Andree Hesse:
Andree Hesse wurde 1966 in Braunschweig geboren und wuchs bei Celle auf. Nach einer Sattlerlehre studierte er an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Er lebt als Schriftsteller und Übersetzer englischsprachiger Literatur in Berlin.

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50

16.04.2010

„David Hunter im Konflikt mit sich selbst”

von Bellexr aus Mainz
Bedingt durch den Mordanschlag im vorherigen Roman Kalte Asche, den David Hunter nur knapp überlebt hatte, nagen Selbstzweifel an ihm. Er ist sich nicht sicher, ob er seinen Beruf noch ausüben kann und die psychischen Belastungen des Anschlags machen ihm schwer zu schaffen. Einer Einladung seines Mentors Tom Liebermann folgend, reist Hunter nach Knoxville, Tennessee, um auf der "Body Farm" zu prüfen, ob er wieder in seinem Beruf zurückkehren kann. Zusätzlich möchte er bei seinem Freund Tom Liebermann und in bekannter Umgebung zur Ruhe kommen, um über seine Zukunft nachzudenken.

Als Liebermann zu einem Tatort gerufen wird, begleitet Hunter ihn und nimmt anfangs noch recht zögerlich an den laufenden Ermittlungen teil. Als er sich jedoch bereit erklärt, Liebermann bei der Obduktion zu unterstützten, ändert sich langsam sein Desinteresse an dem Fall. Zu viele Unklarheiten bei der Obduktion wecken wieder sein Interesse an seiner Arbeit, nach und nach schwinden seine Selbstzweifel und er unterstützt voller Elan die laufenden Ermittlungen.

Simon Beckett versteht es wieder einmal sehr gut, einen sofort an seinen Roman zu fesseln, auch wenn er es dieses Mal recht langsam angehen lässt. Allerdings passt dies auch gut zur momentanen Gefühlslage von Hunter und der Anfang ist hierdurch auch in keinem Fall langatmig. Außerdem sorgen gut gelegte Wendungen dafür, dass die Neugier während des Lesens geweckt bleibt. So baut sich die Spannung kontinuierlich auf und je mehr Seiten man liest, umso fesselnder wird der Thriller, bis hin zu Simon Becketts typischen fulminanten Ende.

Nichts für schwache Mägen sind wieder einmal die äußerst präzisen Beschreibungen der Leichen bzw. Obduktionen und da dieses Mal auch die "Body Farm" eine kleine Rolle in dem Thriller spielt, lässt es sich der Autor nicht nehmen, hier die unterschiedlichsten Stadien der Verwesung recht genau zu beschreiben.

Der innere Kampf von Hunter, bedingt durch den Mordanschlag, ist überzeugend dargestellt und schlüssig. Auch die weiteren Charaktere des Romans sind gewohnt facettenreich beschrieben, sodass sie problemlos während des Lesens Konturen annehmen.

Interessant zu lesen sind die Gedanken des Mörders, die in einem Nebenstrang erzählt werden. Da man lange Zeit nicht ahnt, um wen es sich handelt, der Mörder aber bereits sehr früh um die Beteiligung von Hunter an dem Fall weiß, reizt dies die Neugierde beim Lesen schon sehr, zumal auch das Motiv bis zum Schluss im Dunkeln liegt.

Auch mit seinem dritten Band rund um seinen Protagonisten David Hunter ist Simon Beckett wieder ein sehr spannender Roman gelungen, der kaum Wünsche offen lässt.

Auch wenn das Buch "Leichenblässe" wieder ein sich abgeschlossener Roman ist, empfiehlt es sich jedoch, die beiden Vorgänger Die Chemie des Todes und Kalte Asche gelesen zu haben, da Simon Beckett das Leben von David Hunter weitererzählt und dem Leser ansonsten einige Hintergrundinformationen fehlen.

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50

28.09.2009

„Unbedingt lesen (nichts für schwache Nerven)!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand
legen bis ich am fulminanten und ver-
blüffenden Schluss ankam.
Die Body Farm gibt es übrigens echt!
Für Fans forensischer Krimis ein Muss!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Chemie des Todes Bis auf die Knochen (Thriller)

40

28.09.2009

„Auf zur Body Farm”

von dark_angel aus Mainz
Nach "Chemie des Todes" und "Kalte Asche" konnte ich es kaum erwarten, den dritten Teil aus der David-Hunter-Reihe zu lesen.
Dr. David Hunter hat es im dritten Teil in die USA verschlagen - um genauer zu sein: nach Tennessee auf die berühmte Body Farm. In der Hoffnung, die letzten Ereignisse in England hinter sich zu lassen, ist er der Einladung seines Mentors Tom Lieberman gefolgt. Auf der Body Farm will er sich in Ruhe seinen Forschungen widmen und herausfinden, ob er seinem Job noch gewachsen ist. Auf Tom Liebermans Bitte hin befindet er sich jedoch plötzlich mitten in einer Mordermittlung...

Simon Beckett nimmt im dritten Teil Bezug auf die Ereignisse des letzten Bandes und schafft es, David Hunter noch mehr Tiefe zu verleihen. Über das ganze Buch hindurch ist deutlich ersichtlich, wie sehr David Hunter mit den vergangenen Ereignissen zu kämpfen hat und an sich selbst und seiner beruflichen Kompetenz zweifelt.
Sehr überrascht war ich darüber, dass die Handlung diesmal in den USA spielt. Doch Simon Beckett hat wirklich gute Arbeit geleistet. Die Beschreibungen zur Body Farm sowie die Arbeitsweise des Instituts wurden sehr gut rübergebracht. Und auch die Suche nach dem Mörder war durchgehend spannend.

Einziges Manko: Leider hab ich die englische Atmosphäre aus den beiden ersten Bücher vermisst. Das Buch liest sich nämlich wie ein amerikanischer Forensik-Krimi à la Patricia Cornwell oder Kathy Reichs. Nicht, dass ich letztere nicht gut finde. Aber wenn ich nach einem Simon Beckett greife, dann doch mit der Erwartung nach einem englischen Krimi und der damit verbundenen Atmosphäre ;)

Ich bin schon sehr gespannt, wie es im vierten Teil weiter geht. Dabei hoffe ich wieder auf die alte Stärke aus den vorherigen Büchern :)

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50

17.08.2009

„David on US tour”

von ZeRoHuNt3r aus Gelsenkirchen
Habe mich richtig gefreut als das Buch im Regal war.
Der dritte Teil hat mich auch sehr gut gefallen, allerdings reicht es nicht an Kalte Aschen.
Werde mir aber auch das 4te kaufen bin mal echt gespannt !
Trotzdem 5 Sterne ^^

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50

22.04.2009

„Neuer Schauplatz bringt frischen Wind ... ”

von Nicole W. aus Brakel
Der Schauplatz des dritten Romans um den forensischen Anthropologen David Hunter liegt dieses Mal nicht in England, sondern in Amerika.
Hunter, der zum Ende des zweiten Bandes von Grace Strachan schwer verletzt wurde, ist wieder wohlauf und besucht seinen Freund Tom Lieberman in den USA. Es ergibt sich zufällig, dass er mit Tom zusammen arbeitet, der zu einem schwierigen Fall hinzugezogen wurde, denn auch in den USA treibt ein Serienmörder sein Unwesen und legt falsche Spuren für die Polizei, die Hunter und Lieberman aber allesamt durchschauen.
Auch "Leichenblässe" ist wie schon seine beiden Vorgängerbände wieder ein sehr spannender Thriller. Durch den Ortswechsel bringt Beckett auch neue Aspekte und ein wenig frischen Wind in seine Geschichte um David Hunter.
Becketts Schreibstil ist flüssig wie immer und einfach angenehm zu lesen, Spannung wird aufgebaut und gehalten. In diesem Band konnte ich mir allerdings schon recht früh denken, wer der tatsächliche Täter ist, obwohl auch dieses Mal wieder etliche falsche Spuren und Hinweise gestreut werden, die nicht nur die Protagonisten, sondern auch den Leser ins Boxhorn jagen sollen.
Sehr interessant fand ich auch die Erwähnung und Beschreibung der sogenannten Body Farm in Tenessee, auf der Hunter ein wenig mitforscht. Dieser Schauplatz wurde ja bereits in einem der ersten beiden Bände erwähnt.
Ein wenig schade ist es sicherlich, dass dadurch leider auch Jenny und Grace Strachan, die schon als Mörderin und Freundin aus den Vorgängerbänden bekannt sind, nur am Rande erwähnt werden, aber so können wir uns sicherlich im nächsten Band auf ein Wiedersehen mit Grace Stachan freuen und das wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt, an dem niemand mehr damit rechnet.
Insgesamt also eine gelungene Fortsetzung der Reihe, vielleicht nicht ganz so stark, mir aber dennoch 9 von 10 Punkten wert.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

20.02.2009

„Vom Forschungsaufenthalt auf Jagd nach einem irren Massenmörder”

von Uli Geißler aus Fürth Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
David Hunter, Forensischer Anthropologe verschlägt es nach einer Auszeit infolge eines fast tödlichen Angriffs und Überfalls ins amerikanische Tennessee und dort auf die so genannte Body-Farm. Dort arbeitet auch sein Freund Tom Lieberman mit weiteren Mitarbeitenden an der Erforschung von Verwesungsprozessen an menschlichen Leichen.

Der Mord an einem auf grausame Weise gefolterten Mann und die dort aufgefundenen Fingerabdrücke einer längst verstorbenen ganz anderen Person ziehen den „Urlauber“ mehr und mehr in den Fall hinein, nicht zuletzt aufgrund der Bestärkung und Bitte seines Freundes. Unbeliebt und geradezu abgelehnt wird Hunter lediglich von dem in dem Fall ermittelnden Gardner. Nach und nach tauchen weitere Leichen auf und der geradezu unmögliche Verwesungszustand der Toten verwirren sowohl Kriminalpolizei als auch die anthropologischen Pathologen. Spuren werden entdeckt, die es nicht geben kann.

Neben vielen Selbstzweifeln des Protagonisten, ob er seinen Beruf überhaupt noch ausüben kann, den permanenten Anfeindungen und bösartigen Bemerkungen Gardners ausgesetzt, entwickelt David Hunter doch eine ganz eigene Theorie. Nachdem Tom Lieberman stirbt – anders, als erwartet – wird die gute und hochschwangere Freundin des Arztes Hunter, der er außerdem ist, entführt. Gemeinsam mit deren Ehemann, aber auch mit der Polizei beginnt eine nervenzerfetzende Suche nach dem Entführer – zugleich auch der gesuchte Serienmörder. Spätestens als die zwei Männer Hunter und Sams Mann und Davids Freund Paul dem Mörder in einer verfallenen und ausgesprochen gruseligen Villa immer näher rücken, gerät auch der britische Verfolger Hunter selbst in höchst-bedrohliche Lebensgefahr.

Der atemraubende und in dichten, spannungsgeladenen Tempo erzählte Thriller fesselt enorm. Simon Beckett gelingt in seinem dritten Pathologie-Roman ausgezeichnet, nicht nur wieder eine Vielzahl an Fachinformationen über ein verborgenes Feld von Ermittlungstätigkeit darzustellen, sondern entwickelt aus den unappetitlichen und teilweise gruseligen Erscheinungsbeschreibungen menschlichen Verfalls ein packender und mitreißender Plot. Man kann fast riechen, was in der Geschichte vor sich geht, emotional fesselnd und gleichzeitig verstörend unterstützt von den extra hervorgehobenen Gedanken des Mörders. Ein Spitzenthriller für Menschen, die auch hintergründigen Zugang in die Gedankenwelt und Empfindungen der Figuren in der Geschichte brauchen.

© 2/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

23.01.2009

„Er ist zurück und gut wie nie”

von cornelia watson aus heiden
Auch den dritten Teil habe ich verschlungen und hatte meine Freude daran, habe im Einband gelesen,dass Er an einem neuen David Hunter Roman schreibt, kann es kaum erwarten.

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