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Licht am Ende des Tunnels

Licht am Ende des Tunnels

Thriller

buch
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Artikeldetails zu Licht am Ende des Tunnels

AutorKlaus-Peter Wolf

Untertitel Thriller

Abbildungsvermerk 21 cm

  • ISBN-103-7607-2821-9
  • ISBN-139783760728216
  • Verlag Ars Edition
  • Einbandartgebunden
  • Seiten192
  • VeröffentlichtJanuar 2009
  • GenreThriller
  • Gewicht397g
  • Altersempfehlung12 - 13
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Licht am Ende des Tunnels

Auf wen soll man hören, wenn man niemandem auf der Welt vertrauen kann?
Als Robert von einem angeblichen Geschäftsfreund seines Vaters aus dem Internat abgeholt wird, ahnt der Junge nicht, dass er das Opfer einer brutalen Entführung werden soll. Gefangen in einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in den Schweizer Bergen versucht Robert seinen Peiniger zu überlisten. Zwischen Opfer und Täter entspinnt sich ein dramatischer Psychokrieg, dessen Ausgang über Leben und Tod entscheidet.

Portrait

Klaus-Peter Wolf:
Klaus Peter Wolf, 1954 geboren; verweigerte den Kriegsdienst, studierte "lustlos" und vagabundierte kreuz und quer durch Europa. Er lebte mit einer kriminellen Jugendbande und schrieb darüber einen Roman. Weitere Veröffentlichungen und zahlreiche Filme. 1996 erhielt er den Rocky Award for best made TV-Movies (Kanada) und den Erich-Kästner-Preis (Berlin-Babelsberg), sowie 1998 den Magnolia Award Shanghai für das beste internationale Drehbuch. Auch mit den Anne-Frank-Preis wurde er bereits ausgezeichent. Seine Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt.

Bewertung unserer Kunden zu Licht am Ende des Tunnels

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12

20

19.08.2010

„Nicht überzeugend”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
Robert Sonntag der II. , benannt nach seinem über alles geliebten Opa, muss in seinem jugendlichen Leben schon eine Menge Schicksalsschläge überstehen. Sein Opa stirbt und er steht mit seiner Trauer ziemlich allein da. Dann hat er einen Reitunfall der ihn für Monate ins Koma versetzt, und da begegnet ihm das "Licht zum Tunnel " zum ersten Mal.Aber er kämpft und überlebt seine schwere Krankheit, vielleicht auch mit Hilfe seines Opa's dessen geisterhafte Anwesenheit ihm die Reise in den Tunnel schlicht verbietet. Nach erfolgreicher Genesung muss er allerdings feststellen, das seine Eltern sich getrennt haben, und er jetzt in ein Internat abgeschoben wird. Er findet dort wenig Anschluss und ist deshalb hocherfreut, das der Geschäftspartner seines Vaters in abholt um mit ihm in die Schweizer Berge zu fahren, dort soll er mit seinem Vater die Ferien verbringen.Doch warum hat sein Vater im keine SMS geschickt, und warum darf er nicht telefonieren, ist es vielleicht eine Entführung...?





Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen.Die Geschichte um die Entführung ist zwar gut aufgebaut driftet zum Ende aber in Unglaubwürdigkeit und haarsträubenden Geschichten ab. Auch fehlt mir ein Hinweis auf das Alter von Robert, stellenweise klingt er wie ein kleines Kind, um dann mit verblüffenden Fachwissen ( Medizin und Kriminalistik) zu verwirren.

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20

12.12.2009

„Thriller ist anders...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Herrnburg
Zum Inhalt:

Robert steht seinem Großvater sehr nahe;so nahe, das er auf seiner Beerdigung spürt, das sein Opa noch immer bei ihm ist. Seid dem Tag der Beerdigung spricht Robert fast täglich mit seinem Opa , er ist immer bei ihm,hilft ihm.Doch seid einem schweren Unfall, in dem er für längere Zeit im Koma lag und Opa ihm "vom Licht" weggelockt hat, hat er nichts mehr von ihm gehöhrt.

Während er im Koma liegt trennen sich Roberts Eltern und schon bald zieht ein neuer Mann ein und Robert selbst kommt auf ein schweizer Internat.Von dort wird er einem Tag, vor den Ferien von einem Arbeitskollegen seines Vaters abgeholt.Nicht´s böses ahnend geht er mit. Doch schon bald merkt er, das der Arbeitskollege nicht vorhat, Robert zu seinen Eltern zu bringen...Und was ihn noch mehr beunruhigt: Er weiß ja wer ihn da entführt! Heißt das, das er nun sterben muß? Wird er diese Entführung überleben? Kann Poa nochmal helfen? Steckt da vielleicht noch viel mehr hinter der Entführung?...

Mein Fazit:

Das Buch hat gerade mal gut 180 Seiten, dazu noch recht groß geschrieben.Ein Thriller wird uns hier versprochen, aber in wirklichkeit ist es eher ein Krimi,den durchaus auch schon Jugendliche lesen könnten.Obwohl die Geschichte an sich gar nicht mal so schlecht ist, hatte ich doch völlig andere Erwartungen an das Buch.Für mich war das Buch insgesamt eher enttäuschend.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

29.08.2009

„Entführt und verlassen - spannender Jugendthriller”

von anushka aus Berlin
Robert Sonntag der Zweite ist Millionärssohn. Der Vater ist ständig unterwegs und die Mutter ihm nicht sehr zugewandt. Robert hat eigentlich nur seinen Opa, doch der ist gestorben. Allerdings steht er Robert in Notsituationen und Schwierigkeiten mehr mit Rat als mit Tat zur Seite. Durch eine Nahtoderfahrung findet Robert das Licht am Ende des Tunnels, nach dem er sich immer wieder sehnt, wenn das Leben zu kompliziert scheint. Dann wird Robert plötzlich entführt und der Täter erpresst Roberts Eltern. Nun muss Robert sehr mutig sein und mit Hilfe der mystischen Gegenwart seines Großvaters durchhalten, überleben und versuchen zu fliehen, bevor sich der Entführer entscheidet, ihn umzubringen.

"Licht am Ende des Tunnels" ist ein Thriller für eine jugendliche Zielgruppe. Die Aufmachung durch den Verlag ist sehr originell und weckt sicherlich die Neugier von manchem Leser: eine Pappschachtel in der Optik einer Holzkiste, das Buch, ein "Zeitungsausschnitt" über die Entführung und eine kleine Taschenlampe. Das könnte auch manchen Lesemuffel ansprechen. Oder ist dies nur eine Geschenkverpackung, die nicht zum regulären Produkt gehört?
Das Buch an sich ist ziemlich spannend und bei 180 groß bedruckten Seiten schnell gelesen. Die Handlung ist geradlinig und wenig überraschend und leider fehlt am Ende ein bißchen die Auflösung. Erst hatte ich befürchtet, dass Roberts Nahtoderfahrung und der Kontakt zu seinem Großvater mir recht bald auf die Nerven gehen würden, jedoch hat der Großvater einen guten Sinn für Humor, der manche Situation etwas auflockert. Typisch für ein Jugendbuch, und für mich daher etwas übertrieben, sind die regelmäßigen Lebensweisheiten. Ansonsten konnte man Robert jedoch abnehmen, dass er mit seinem Großvater redet, denn Kinder halten sich selten an die Grenzen der erwachsenen Welt und haben eine rege Fantasie. Sie sind auch eher bereit, an übersinnliche Phänomene zu glauben. Zudem scheint Robert der vermeintliche Kontakt zu seinem Opa zu helfen. Doch auch Loslassen ist ein Thema und die vermeintliche Gegenwart des Großvaters wird nicht übermäßig romantisiert. Allerdings finde ich Roberts Ausdrucksweise für ein Kind doch sehr unrealistisch. Große philosophische und sprachlich anspruchsvolle Gedanken wollen nicht so recht zu einem Kind passen. Alles in allem ist dieses Buch aus Sicht eines erwachsenen Lesers trotzdem recht gelungen. Doch letztlich zählt die Meinung der Zielgruppe und diese kann ich für dieses Buch nicht wirklich einschätzen.

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30

26.03.2009

„Allein in der Enge einer Holzkiste”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Neuendettelsau
Der Thriller "Licht am Ende des Tunnels" von K.P. Wolf ist eher ein "Jugend"-Thriller, was ihn aber nicht schlecht macht! Denn trotz der Teenager-Sprache Roberts bleibt der Verlauf des Geschehens erst mal im Dunklen und enthüllt langsam den Kern des Buches.

Am Anfang des Ganzen steht die Beerdigung des geliebten Opas, Robert Sonntag, einem Selfmade Millionär. Nach einem schrecklichen Reitunfall muss Robert entdecken, dass die Ehe seiner Eltern in Trümmern liegt und dann wird er auch noch in ein Internat abgeschoben, da seine Mutter einen neuen Freund hat! Schließlich wird Robert von einem vermeintlichen Freund, Freddy, entführt und in eine Kiste gesperrt. Als Robert schon keinen Ausweg mehr sieht, kommt ihm dann die Seele seines Großvaters zur Hilfe. Der unterstützt seine geplante Flucht mit vielen hilfreichen Tipps. Und das ganze steuert auf das Finale zu.

Das Buch ist super schön aufgemacht, mit den Schnörkseln auf den Seiten ein echter Hingucker. Durch die leicht verständliche Sprache (Ich-Erzähler, jugendlicher Schreibstil) lässt es sich schnell und flüssig lesen und vermittelt einen Eindruck von Roberts Leben, der zum nachdenken anregt. Nicht nur wegen der Auseinandersetzung mit dem Tod und der Einsamkeit.
Und was mir besonders gefällt, es wird keine übertriebene Gewalt genutzt. Mir selbst hat der Thriller wirklich gut gefallen und ich kann ihn nur weiterempfehlen!

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40

13.03.2009

„Der Glaube versetzt bekanntlich Berge”

von Kerstin Haase aus Zittau
Obwohl am vorliegendem Roman nichts darauf hindeutet, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, würde ich es eindeutig in diese Kategorie einordnen und es weniger als Thriller sehen. Es ist in recht einfacher Sprache aus der Sicht des Protagonisten Robert Sonntag geschrieben, lässt sich flüssig weglesen und hält konstant die Spannung. Die Ausstattung ist sehr ansprechend, auch wenn der Roman durch dickes Papier und große Schrift etwas gestreckt erscheint.

Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Entführung des Millionärssohns Robert aus dem Internat, in welches er nach einem Reitunfall und daraus folgendem Koma, von seinen Eltern, die sich zwischenzeitlich getrennt haben, gesteckt wird. All das scheint Robert nicht all zu viel auszumachen, steht er doch nach wie vor mit seinem verstorbenen Opa in einer Art seelischen Verbindung. Diese, bereits bei seiner Nahtoderfahrung besonders intensive Beziehung, wird noch verstärkt, als Robert entführt und in einer einsamen Berghütte in einer Kiste festgehalten wird. Nur durch den Glauben und die eindringliche Zwiesprache mit seinem Opa gelingt es Robert den sowohl seelischen wie körperlichen Strapazen der Entführung zu trotzen und zu entkommen.

Mir hat besonders der Aspekt der Verbindung von Robert mit seinem Opa gefallen, der mit Witz, aber auch mit harschen Worten, ein Aufgeben von Robert nicht zulässt. Mag man daran glauben oder nicht, letzten Endes, auch wenn es nur die Einbildung eines Teenagers war, so hat es ihm doch die Kraft zum Überleben gegeben. Interessant auch die leise eingeflochtene Kritik an heute vorherrschenden Geschäftsgebahren. Das nur zum Teil befriedigende Ende lässt den Leser etwas ratlos zurück. Ich hätte mir schon eine Auflösung des Falles gewünscht, da ich mir eine Fortsetzung der Geschichte nicht so recht vorstellen kann. Insgesamt lässt sich sagen, das mit dem Roman ein spannender Unterhaltsroman für Jugendliche vorliegt, in den sich auch die etwas älteren Generationen sicher einfühlen können.

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40

27.02.2009

„Klein aber fein!”

von hrafnaklukka aus Rüthen
Das Jugendbuch „Licht am Ende des Tunnels“ von Klaus-Peter Wolf ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Thriller.

Der 14-Jährige Robert Sonntag wächst in einer reichen Unternehmer-Familie auf. Sein bester Freund und Beschützer ist sein Großvater – um so schwerer ist es für den Jungen, als dieser plötzlich stirbt. Aber Opa hat Robert nicht verlassen, er ist als Schutzengel bei ihm geblieben.

Kurz darauf hat Robert einen Unfall und liegt 196 Tage im Koma, bis sein Großvater ihn „vom Licht am Ende des Tunnels“ wieder zurück schickt. Als er erwacht, ist alles anders als zuvor – Mutter und Vater haben sich getrennt und die Scheidung eingereicht, die Mutter hat auch schon einen neuen Lebensgefährten. Kurzerhand stecken schicken sie Robert in ein Internat in die Schweiz. Die einzige Konstante in seinem Leben ist die tröstliche Nähe seines Opas.

Von dort wird er von einem Mitglied des Vorstands entführt, und ein spannender Psychokrieg zwischen Täter und Opfer beginnt.



„Der ängstliche Mensch stirbt tausend Tode. Der Mutige nur einen“.



Das sind die Worte, die Roberts Opa ihm bei seiner Flucht aus der Hütte des Entführers mit auf den Weg gibt. Das Buch ist eine sehr einfühlsame Geschichte über Liebe, Tod und Vertrauen. Die Personen, besonders Opa und Robert, sind sehr lebendig dargestellt und vermitteln eine Art von Liebe, die auch über den Tod hinausgeht. Die Geschichte an sich ist eigentlich sehr kurz, 182 Seiten, zudem wurde noch eine sehr große Schrift gewählt – für einen schnellen Leser also nur ein Happen für zwischendurch.Und doch wurde auf den 182 Seiten alles Wichtige gesagt, knapp und schnörkellos. Erzähler in dieser Geschichte ist Robert, die Sprache und die Ausdrücke passen auch zu einem 14-jährigen und insbesonders zu der dargestellten Person. Das Ende hat mir allerdings nicht so gut gefallen, da zu viele Fragen offen bleiben und die Hintergründe bzw. Beweggründe der Entführung nicht ausreichend ausgeleuchtet werden. Ich fand die Geschichte sehr schön und spannend und werde sie sicher auch – gerade an junge Leser- weiter empfehlen.

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10

22.02.2009

„Viele Fragen bleiben offen”

von sinsa
Robert Sonntag ist die Hauptfigur dieses Romans. Er erlebt gleich zu Beginn die Beerdigung seines geliebten Großvaters. Der Mann, der im Gegensatz zu seinen Eltern immer Zeit für ihn hatte, ist gestorben. Doch das berührt Robert nicht wirklich. Er fühlt, dass sein Großvater noch immer bei ihm ist und mit ihm spricht.
Als Robert dann nach einem Reitunfall ins Koma fällt, ist es sein Großvater der ihn wieder zurückholt. Und auch später, als Robert vom Geschäftsführer der Firma seines Großvaters entführt wird, steht ihm sein Opa bei. Er macht ihm Mut, seinem Entführer zu entkommen und zu überleben.

Für einen Jugendthriller mag die Spannung genügen und auch die geringe Seitenzahl (184) ausreichen. Für mich aber blieben am Ende viel zu viele Fragen offen.
Vor allem hätte mich brennend interessiert, wie alt Robert eigentlich ist.
Bei Beginn des Buches führt Robert sich auf, wie ein altkluges Kind. So auf 14 hätte ich ihn zu Beginn schon geschätzt.
Dann vergehen „einige Monate“ und Robert hat den Reitunfall, nach dem er ins Koma fällt, Statt das dieses Ereignis die Eltern enger zusammen bringt, befinden sie sich in einem Scheidungskrieg. Dabei geht es auch um Opas Fabrik. Dabei besagt doch das Testament, dass Robert der Alleinerbe ist.
Dafür, dass Robert ein halbes Jahr lang im Koma gelegen hat, geht es ihm dann recht schnell wieder gut. Als seine Mutter einen anderen Mann kennen lernt, spielt das nur eine untergeordnete Rolle. Lediglich insofern, als das dies der Grund dafür ist, Robert in ein Internat zu schicken.
Als Robert dann von Freddy abgeholt wird, läuft er wie ein 10jähriger freudig durchs Internat und ruft sogar noch in die Sporthalle, dass er zu seinem Vater fährt. Gibt es in so einem exklusiven Internat eigentlich keine Sicherheitsvorkehrungen? Das Robert einfach so naiv in das Auto steigt und mitfährt kommt mir etwas merkwürdig vor.
Wieso ist Freddy überhaupt auf die Idee gekommen, Robert zu entführen? Wieso sollte ein hoch bezahltes Vorstandsmitglied solch ein Risiko eingehen und sich dabei noch so beschränkt aufführen, wie Freddy es in dem Buch tut?
Nach der Entführung sind sein Vater und seine Mutter plötzlich wieder ein Herz und eine Seele, und das obwohl die Mutter ja noch mit dem anderen Mann zusammen ist und sogar ein Kind von diesem bekommt. Doch nachdem die Familie wieder zu hause vereint ist, ist dieser Freund abgemeldet und der Vater freut sich sogar auf das „Kuckuckskind“. Hat die Scheidung jetzt, wo nichts mehr zu holen ist, keinen Reiz mehr?
Das Freddy Komplizen hatte, kommt in dem Buch deutlich zum Ausdruck. Egal wie verwirrt Freddy dargestellt wird – über diesen Aspekt der Entführung verliert er kein Wort. Da bleibt zu guter Letzt auch die Frage, ob Roberts Vater nun etwas damit zu tun hatte, oder nicht.

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30

22.02.2009

„Klaus-Peter Wolf - Licht am Ende des Tunnels”

von hasewue
Die Geschichte in Klaus – Peter Wolfs Buch „Licht am Ende des Tunnels“ wird von dem Teenager Robert aus der Ich – Perspektive erzählt.
Durch die jugendliche Sprache von Robert wirkt das Buch eher wie ein Jugendbuch, als wie ein Thriller. Dies ging mir dann mit der Zeit auch auf die Nerven. Oftmals kam mir Robert mit seiner Art sehr naiv vor. Das kann sich schnell negativ und nervend auswirken. So richtig warm wurde ich also mit dem Hauptprotagonisten nicht.
Dennoch ist das Buch gut und flüssig zu lesen und Stellenweise fand ich die Geschichte auch spannend und unterhaltsam.
Das Ende fand ich sehr offen und es blieben einige ungeklärte Aspekte offen. Auch fand ich die Geschichte etwas zu spirituell was Roberts Großvater anging, der eine Art Schutzengel für diesen war. Nicht wirklich passend, wie ich fand.

Ich habe mir aber letztendlich mehr davon erwartet.

2,5 von 5 Sternen

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40

15.02.2009

„Opa im Kopf”

von D. Möhrke
Dieses Buch kann man eigentlich nicht wirklich in ein Genre stecken. Es ist zugleich Jugendbuch, Thriller und auch eine Familiengeschichte.

Robert lebt nach der Trennung seiner Eltern im Internat. Kurz zuvor ist sein geliebter Opa gestorben. Doch er ist nicht wirklich gegangen, denn Robert kann von Zeit zu Zeit mit ihm sprechen. Er hört die Stimme seines Opas in sich. Als Robert dann entführt wird, ist es diese Stimme, die ihm Mut macht und auch entscheidende Gedanken liefert.

Die Verzweiflung Roberts und sein innerer Kampf mit sich selbst und der Situation, in der er sich befindet, sind beeindruckend beschrieben. Da das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist, kann man sich durchgängig in seine Lage hineinversetzen. Sicher ist es unmöglich solches Grauen vollkommen über ein Buch zu transportieren, aber das soll es ja auch gar nicht. Man fühlt und leidet mit Robert mit und ist selbst genauso wie er mal niedergeschlagen, ängstlich, traurig oder auch in Hochstimmung und zuversichtlich.

Sprachlich ist das Buch für Jugendliche und Erwachsene interessant. Empfehlen würde ich es ab einem Alter von 12 Jahren.

Gerade die Nachdenklichkeit der Geschichte und Roberts starke Bindung zu seinem Opa haben mich sehr für dieses Buch eingenommen. Etwas skurril erschien es mir schon, dass Robert die Stimme seines toten Opas hört, aber zugleich ist es unerlässlich für den Fortgang des Buches. Darauf muss man sich schon einlassen können, denn eine Erklärung wird nicht geliefert. Man kann seinen Spekulationen folglich freien Lauf lassen.

Positiv anzumerken ist auch, dass das Buch durchweg spannend bleibt und atmosphärisch sehr dich ist. Zudem ist das Ende so halb offen und lässt Platz für eigene Gedanken, was mir persönlich sehr gut gefällt. Es bleibt auf diese Weise noch nachträglich ein Schauer, der einem über den Rücken läuft.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

14.02.2009

„einfach wunderbar”

von robberta aus nrw
Ich fühlte mich sofort an meine Internatszeit erinnert. Wirklich authentisch beschrieben. Der Autor versteht es Bilder zu erzeugen und zieht einen rasant ins Buch hinein. Man sieht Robert ängstlich im Auto sitzen. Die Figuren sind so gut beschrieben, das man sie vor Augen sieht. Auch die feinen Gefühls-Nuancen sind stimmig. Protagonist ist der Junge Robert ,der bei seiner Entführung an seinen verstorbenen Opa denkt und ihn in Gedanken um Hilfe bittet, da dieser wohl der einzige in seiner Familie war der Zeit für ihn hatte und mit dem er sich verstand, kann man gut nachvollziehen. Es wirkt nicht übertrieben oder unmöglich. Der Antagonist Freddy, hat immer noch einen kleinen Hauch eines netten Protagonisten. Die Seele von Roberts Opa, hilft Robert die schwere Zeit der Entführung gut zu überstehen und nicht aufzugeben. Ein sehr einfühlsames Buch und doch spannend wie ein Thriller.

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40

06.02.2009

„Gib die Hoffnung nie auf!”

von Leserin aus Deutschland
Roberts heißgeliebter Opa ist vor einigen Monaten gestorben. Zu seinen Eltern hat Robert kein enges Verhältnis. Der Vater führt die Geschäfte von Opas Sanitärfirma, die Mutter hat auch wenig Zeit für ihren Sohn. Nachdem Robert einen schweren Unfall hat, seine Eltern sich trennen und seine Mutter einen neuen Partner findet, landet Robert in einem Internat in den Alpen. Doch er hat das Gefühl, als ob sein Opa - unsichtbar - immer noch bei ihm wäre, als eine Art Schutzengel. So vertraut Robert auch auf Opas Worte, als er von einem Angestellten seines Vaters entführt wird und die Situation ausweglos erscheint.

Als ich noch zur Schule ging, bekam ich von meiner Oma zu jedem Fest Jugendbücher aus christlichen Verlagen. Deren Autoren hätten von K.P. Wolf viel lernen können. Ganz unaufdringlich wird hier von Roberts verstorbenem Opa gesprochen, der seinem Enkel in einer schwierigen Zeit zur Seite steht. Genauso selbstverständlich wird von der Nahtod-Erfahrung von Robert berichtet, auf die der Titel sich bezieht. Auf Drängen seines Opas geht Robert nicht zum Licht, sondern aus dem Koma zurück ins Leben.

Roberts Leben ist nicht das eines gewöhnlichen Jugendlichen, er ist der Erbe der Firma, die sein Opa aufgebaut hat. Vielleicht hat sein Opa sich deshalb auch so sehr bemüht, ihn für das Leben stark zu machen. Das ist auch die Grundbotschaft des Buches: "Gib die Hoffnung nie auf! Vertraue auf Dich selbst!" Gerade in der schwierigen Zeit der Pubertät ist das eine wichtige Botschaft. Auf der einen Seite erlebt der Leser Robert in einer außergewöhnlichen Situation, auf der anderen Seite hat Robert zum Teil die gleichen Probleme wie die Zielgruppe des Buches.

Passend zur Botschaft des Buchs gibt es auch kein Happy End, sondern der Leser erlebt mit, wie Robert mit Zuversicht in seine komplizierte Zukunft blickt. „Licht am Ende des Tunnels“ ist ein Jugendbuch, das einen auch nach dem Ende der Lektüre noch eine Weile beschäftigt und auf keinen Fall als "Esoterik" verschmäht werden sollte. Das Cover und der Titel passen zum Inhalt und sind ansprechend gestaltet. Ein Buch, das ich bereits weiterempfohlen habe.

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40

27.01.2009

„Licht am Ende des Tunnels”

von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme)
Es handelt sich um einen spannenden Jugendthriller mit sehr wenigen Gewaltszenen. Dadurch, dass das Buch in der Ich-Form geschrieben ist, wird das Einfühlen in Robert erleichtert. Es kommen auch alltägliche Probleme eines Jugendlichen, wie Trennung der Eltern, Tod eines nahe stehenden Angehörigen zur Sprache. Der Thriller fordert zum Nachdenken auf.
Der Schreibstil ist flüssig und für Jugendliche gut verständlich. Mich haben das große Schriftbild und die Aufmachung sehr angesprochen.

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30

25.01.2009

„Guter Einstieg für jugendliche Neu-Leser”

von Bücherwürmchen aus Bayern
Es handelt sich um einen spannenden Jugendroman mit einfacher, direkter Sprache, die zur Erzählung aus Sicht eines Jugendlichen passt, leicht und flüssig zu lesen.
Die Handlung ist fesselnd geschildert. Und auch die Zwiegespräche mit dem Geist des Opas kann man nachvollziehen, weil sie aus der großen Liebe Roberts zu seinem Opa kommen oder auch aus den Erinnerungen und dem, was Robert von seinem Opa erwartet hätte, wenn er tatsächlich neben ihm gewesen wäre. Opa ist in jedem Fall eine entscheidende Hilfe, mit der schrecklichen Situation zurecht zu kommen. So einen Schutzengel kann man sich nur wünschen.
Allerdings empfand ich die Handlung zu wenig ausgefeilt und verwickelt, um einen spannenden Thriller daraus zu machen. Dafür war die Geschichte zu gradlinig und direkt und in manchen Details auch unlogisch.
Das offene Ende war für mich nicht befriedigend. Man kann sich gut vorstellen, dass da im Laufe der folgenden Jahre noch mehr Licht ins Dunkel der Verwicklungen gekommen ist, aber der Leser erfährt nichts mehr davon und hat ein schlechtes Gefühl, Robert in so einer Situation zurückzulassen.
Dass die Aura seines Opas am Ende doch nicht sang- und klanglos ins Nichts verschwunden ist, finde ich allerdings eine zauberhafte Idee und hat mich mit dem Ende zumindest teilweise wieder versöhnt.
Das Buch ist mit weniger als 200 Seiten recht kurz, aber trotzdem nicht mit Handlung oder Informationen überfrachtet, das Erzählerische kommt nicht zu kurz. Um Jugendlichen die Welt des Lesens nahezubringen, ist dieses Buch hier eine gute Wahl.

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30

23.01.2009

„Zu wenig um gut zu sein”

von Nicole W. aus Brakel
"Licht am Ende des Tunnels" beschreibt das kurze Abenteuer des jungen Roberts, kurz nachdem sein Opa gestorben ist. Kurz nach dem Tod seines Opas fühlt sich Robert eh ein wenig allein gelassen. Seine Mutter und sein Vater lassen sich scheiden und schieben ihn ins Internat ab. Der einzige Mensch, der immer für ihn da war, sein Opa, ist nicht mehr. Eines Tages wird er von einem Kollegen seines Vaters überraschend aus dem Internat abgeholt. Angeblich soll er ihn zu seinem Vater bringen. Er hat allerdings etwas ganz anderes mit Robert vor: Eine Entführung.

Dieses Buch als Thriller zu bezeichnen finde ich ein wenig übertrieben. Es gibt zwar spannende Momente, aber dennoch hatte ich beim Lesen eher das Gefühl, als würde ich ein Jugendbuch lesen. Dass das Buch aus der Sicht des Jungen geschrieben wurde trägt nur noch dazu bei. Wir erleben mit wie Robert verzweifelte Zwiegespräche mit seinem toten Opa hält. Robert beschreibt diese Gespräche so, dass der Leser sich eigentlich aussuchen kann, ob nun tatsächlich etwas mystisches mit reinspielt, oder aber ob Roberts Psyche ihm einen Streich spielt. Genau so schaut es auch mit dem Ende und der Auflösung aus. Nicht nur, dass der Leser allein gelassen wird bei der Frage, wie es nun weiter geht. Nein, er muss sich auch noch selbst beantworten, ob Roberts Erklärungen was seine Entführung und den potentiellen Täter angeht, richtig sind oder nur Hirngespinste.
Das Buch ist mit knapp 200 Seiten sehr kurz, aber das war mir an Inhalt einfach zu wenig, auch wenn die Botschaft, dass man kämpfen muss im Leben um etwas zu erreichen ganz nett ist.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

23.01.2009

„Der junge Forrest Gump”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Hamburg
In einem Leseeindruck schrieb ich damals, dass Licht am Ende des Tunnels niemals an Jugendbüchern a la Morten Rhue herankommen wird – falsch gedacht. Klaus-Peter Wolfs 182 Seiten starker Jugendthriller muss den Vergleich mit bekannten und für gut befundenen Schriftstücken keineswegs scheuen. Im Gegenteil. Er ist manchen tiefgründigen Jugendromanen einen ganzen Schritt voraus. Und das liegt neben seiner tollen, einfachen Erzählweise auch an der außergewöhnlichen Story, die klasse umgesetzt wurde. Vor allem hat es mir aber Hauptcharakter Robert angetan. Ein 14-jähriger Junge, der seinen gestorbenen Opa noch immer als helfende Hand wahrnimmt. Zusammen mit seinem Großvater, der in brenzligen Situationen wie ein Schutzengel an seiner Seite steht, entrinnt Robert gleich mehrere Male knapp dem Tod. Seine lässige, unschuldige Art, erinnert mich dabei stark an Tom Hanks in „Forrest Gump“. Auch, wenn die eigentliche Story eine komplett andere ist. Ferner beeindruckt mich, wie Wolf es schafft, auf den ersten Blick lächerliche Sachverhalte so selbstverständlich erscheinen zu lassen. Bestes Beispiel: Die Sonntags sind Eigentümer einer Firma, die Toiletten herstellt. Der Autor hätte hier genauso gut ein übliches Bauunternehmen benutzen können, entschied sich aber für den Badezimmerbetrieb und verpackt diesen grandios in der Geschichte. Das mehr oder weniger offene Ende passt letztendlich perfekt in das Buch und ein würdiger Abschluss der großartigen Story. Zudem verfehlt es auch nicht sein eigentliches Ziel: Es regt definitiv zum nachdenken an, denn wer ist hier eigentlich der besorgte „Vater“?!

Alles in allem ist „Licht am Ende des Tunnels“ ein sehr gutes Jugendbuch. Ich, der dieser Generation scheinbar noch angehöre, vergebe daher die volle Punktzahl. Trotzdem kann ich aber auch nachvollziehen, wenn bei einigen Rezensionen ein oder zwei Sterne weniger vergeben wurden, denn für erfahrene Leser ist dieses Buch wahrscheinlich eine zu einfache Lektüre. Auch, wenn es eigentlich genau das sein will.

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30

20.01.2009

„Licht am Ende des Tunnels”

von einer Kundin oder einem Kunden
Psychologisch sehr interessante Geschicht, über einen Jungen, der die einzige wirkliche Bezugsperson im Leben verloren hat und nun lernen muss ohne diese klar zu kommen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Tod in diesen jungen Jahren ein sehr wichtiger Schritt in der Verarbeitung. Diese Thematik zeigt sich auch schon im Titel, welcher im Buch mehrmals mit dem Tod zusammen genannt wird.

Allerdings kommt dem Titel noch eine zweite, eher indirekte Bedeutung zu. Interpretiert man den dunklen Tunnel als die schwere Zeit Roberts (also den Tod seines Großvaters und die Entführung durch einen Mitarbeiter seines Vaters) und das Licht an dessen Ende Roberts Bestimmung, auf seine kleine Schwester aufzupassen (welche ihn in jungen Jahren schon fast erwachsen werden lässt) dann zieht sich der Titel geschickt durch das ganze Buch.

Interessant ist auch die vom Autor gewählte Bewältigungsstrategie des Jungen. Robert "hört" immer wieder die Stimme seines verstorbenen Großvaters, begleitet von Erinnerungen an gemeinsam erlebte Ereignisse.

Trotz diesen sehr gut umgesetzten Teilaspekten der Geschichte, war ich enttäuscht vom Spannungsverlauf und dem Aufbau der Geschichte. Irritierend waren auch die Gefühlslage des Jungen während der Entführung. Mir fehlte die Panik, die Leidenschaft, mehr Gefühl. Im Allgemeinen bringt der Autor Gefühle nicht sehr gut aufs Papier, bzw. lässt sie an Stellen wegfallen, an denen ich, als Leser, sie als sehr wichtig empfunden hätte. Dieser Schreibstil erschwerte die Empathie zu Robert zusehends.

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40

16.01.2009

„Ein Buch das Mut macht”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Robert lebt als Sohn reicher Eltern in einem Eliteinternat in der Schweiz. Eines Tages wird er von einem Geschäftsfreund seines Vaters abgeholt und entführt. Es beginnt ein spannender Kampf ums überleben, bei dem Robert immer wieder Unterstützung seines bereits verstorbenen Großvaters erhält, zu dem er eine enge Bindung hatte.

Bei Klaus-Peter Wolfs Roman „Licht am Ende des Tunnels“ überrascht zu erst einmal die Aufmachung. Das Buch kommt in einer Box und das Licht am Ende des Tunnels gibt es auch noch dazu.

Auch wenn es sich bei dem Buch um einen Jugendroman handelt, lässt es sich auch als Erwachsener gut lesen. Besonders gut gefallen hat mir die einfache, jedoch flüssige Sprache des Autors. Die meiste Zeit fand ich das Buch sehr vorhersehbar, dies hat der Spannung jedoch keinen Abbruch getan. Und durch das offene Ende bleiben viele Fragen dann doch ungeklärt, so dass es gar nicht so vorhersehbar ist wie gedacht.

Während seiner Entführung erhält Robert immer wieder Unterstützung von seinem verstorbenen Großvater. Ich habe immer wieder überlegt, ob er die Stimme seines Opas jetzt wirklich hört oder sich dies nur einbildet. Auch dies lässt das Ende offen. Die Botschaft des Großvaters nicht aufzugeben und zu kämpfen hat mir gut gefallen. Ich finde es gut, dass es in diesem Buch nicht nur um die spannende Thrillerhandlung geht sondern eben auch darum, dass man manchmal viel mehr Kraft hat als man denkt und so auch Dinge erreichen kann, die vorher unmöglich erschienen.

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40

14.01.2009

„Zum Glück: kein Licht am Ende des Tunnels”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Maisach


Warum das Buch unter Thriller läuft bleibt mir ein Rätsel. Vielleicht, weil man unter diesem Genre am besten das Buch den Jugendlichen nahe bringen kann. Das ist wirklich der einzige Grund, den ich dafür nachvollziehen und verstehen kann. Ein Entführungsfall ist noch längst kein Thriller.

Im Gegensatz zu vielen meiner Mitrezensenten sehe ich die Stärke des Buches im Ende. Aber ich denke, dass sich hier auch deswegen das Leserurteil spaltet, weil es eventuell eine Altersfrage ist wie man mit den Gedanken dieses Romans umgeht.

Ich finde es dankenswert, dass der Autor die Themen Tod, Lebensende, Beziehung zu einem Verstorbenen, Nahtoderwartung in seinem Buch anschneidet. Mehr als ein Anschneiden ist es natürlich nicht, denn das wäre zu viel. Ich finde es dennoch nicht oberflächlich, denn ich könnte mir vorstellen, dass dieser Roman auch gut eine Schullektüre werden könnte, aufgrund der man sich mit diesen existentiellen Fragen beschäftigt.

Mich hat sehr berührt wie Klaus-Peter Wolf die Beziehung zwischen Robert und seinem verstorbenen Großvater darstellt. Sehr oft ist es ja so, dass geliebte Verstorbene ein Begleiter durch das Leben werden.Dies geschieht manchmal wie hier bei Robert in wirklichen Zwiegesprächen, ist aber auch oft so, dass der geliebte Mensch in dem Zurückgelassenen inwendig lebendig bleibt. Das sehe ich als "Licht am Ende des Tunnels" und empfinde dieses Thema äußerst klug und sensibel aufgenommen.

Ich möchte nicht alle Elemente beleuchten, denn sonst wird es vielleicht ein eigener Roman und keine Rezension. Aber ich möchte zumindest noch auf das Thema "Lebensende" eingehen. Hier ist durch die Entführung in diese grausame Kiste und durch den Tod des Großvater auch sehr viel Raum entstanden für viele Gedanken.Ist der Tod das Ende? Gibt es dieses Licht? Braucht es dieses Licht überhaupt? Die Religionen und Ideologien geben Antworten, habe ich mich da irgendwo wiedergefunden? Oder habe ich da sogar in den verschiedenen Lebensabschnitten eine andere Antwort gefunden?

Ich bin keine jugendliche Leserin, aber bin doch sehr angetan von diesem Buch. Und wie schon in der Überschrift deutlich, gefällt mir, dass das mit dem Licht offen bleibt. Und das entnehme ich der Tatsache, dass Roberts Aufgabe offen bleibt.

In meinen Augen eine Lebensaufgabe.

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50

14.01.2009

„Spannend bis zum Ende des Tunnels”

von stjerneskud aus Stuttgart
Auf Robert kommen schwere Zeiten zu. Erst stirbt sein Großvater – seine wichtigste Bezugs- und Vertrauensperson –, dann wird er bei einem Unfall schwer verletzt, schwebt lange Zeit zwischen Leben und Tod und während er im Koma liegt, trennen sich seine Eltern. Als er vom Verkaufsleiter, der in dem Unternehmen seines Vaters arbeitet, kurz vor den Ferien aus dem Internat abgeholt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter eine Entführung verbirgt. Der Tod des Großvaters ist ein Schock für Robert und umso wichtiger ist es für ihn zu erfahren, dass er nicht ganz verschwunden ist, sondern ihm weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht. Im Gegensatz zu seinem Vater brachte ihm der Großvater einiges bei und nach diesen Leitlinien kann er sich weiterhin richten. Es ist leichter aufzugeben, sich treiben zu lassen und sich vom Licht am Ende des Tunnels anziehen zu lassen, aber der Großvater prophezeit Robert, dass noch viele Aufgaben im Leben auf ihn warten. Sich an die Lebensweisheiten des Großvater erinnernd, den er schmerzlich vermisst, kann er sich den extremen Situationen widersetzen, denen er gegenüber stehen muss.

Ein großartiges Jugendbuch und es ist mehr als nur ein Thriller. Die Geschichte vermittelt Mut zu beweisen, schwierige Situationen zu meistern, die Flinte nicht gleich ins Korn zu werfen und Durchhaltevermögen zu haben. Zwar steht die Entführung Roberts im Vordergrund, aber auch Themen wie Tod, Trauerbewältigung, familiäre und gesellschaftliche Probleme werden behandelt. Gerne wird in der heutigen Zeit übersehen, dass die jungen von den älteren, erfahrenen Menschen genauso viel lernen können wie umgekehrt. Außerdem ist es nicht selbstverständlich für Andere Verantwortung zu übernehmen und auf sie aufzupassen. Der unterschiedliche Führungsstil des Unternehmens, Roberts Vater und Großvater haben ganz andere Ansichten, verdeutlicht es nur zu gut.

Der Schreibstil ist einfach klasse – mitreißend – so dass man mit dem Lesen gar nicht aufhören möchte, bis man die letzte Seite erreicht hat. Und selbst dann möchte man das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil das Ende offen ist und man die Geschichte noch nicht abschließen kann. Es legt eine Fortsetzung nahe, um zu erfahren, wie es mit Roberts Leben weitergeht und um die ungelösten Fragen aufzuklären.

Ein spannendes und anregendes Buch für die junge Leserschaft.

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40

10.01.2009

„90 Minuten”

von Rennie aus Ingolstadt
90 Minuten – so schnell habe ich schon lange keinen Thriller mehr am Stück verschlungen.
Robert Sonntag, Sohn aus reichem Hause und Millionenerbe seines erst kürzlich verstorbenen Großvaters, wird entführt. Nach einer Nahtoderfahrung, die Robert kurz zuvor durchlebte, nachdem er durch einen Reitunfall knapp ein halbes Jahr im Koma zubrachte, kann er im Geiste die Stimme seines geliebten Opas hören. Durch dessen Hilfe gelingt es Robert die Oberhand im Verhältnis zu seinem Entführer zu gewinnen und zeitweise vertauschen sich im Zwiegespräch die Rollen zwischen Peiniger und Opfer.
Klaus-Peter Wolf hat es geschafft, mit einfachen Worten, einen derart fesselnden Thriller zu schreiben, dass ich mich beim Lesen richtig in die Rolle von Robert hineinversetzen konnte und gemeinsam mit ihm nach Fluchtmöglichkeiten suchte.
Ein packender Roman mit einem unerwarteten Ende.

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