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Ich bin kein Serienkiller

Ich bin kein Serienkiller

Gekürzte Lesung. 394 Min.

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Artikeldetails zu Ich bin kein Serienkiller

Untertitel Gekürzte Lesung. 394 Min.

SprecherStefan Kaminski

SpracheDeutsch

  • Autor Dan Wells
  • ISBN-103-86952-018-3
  • EAN9783869520186
  • VerlagOsterwoldaudio
  • ÜbersetzerJürgen Langowski
  • Veröffentlicht09.2009
  • MediumCD
  • GenreLesung/Thriller
  • Spieldauer006:34:00
  • Gewicht142g
  • Anzahl5 Tracks

Kurzbeschreibung zu Ich bin kein Serienkiller

Du spürst, da ist etwas Böses in dir.
Deine Familie behauptet, es sei bloß Einbildung. Doch du weißt es besser, denn du kennst das Monster, das in dir lebt. Du versuchst mit allen Mitteln, es zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu dem Mädchen, das du liebst, besuchst freiwillig den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Du hast keine Freunde. Dein einziges Hobby ist das Einbalsamieren von Leichen im Beerdigungsinstitut deiner Mutter. Doch niemand kann dir helfen. Und diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird das Monster ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur - wann?

Portrait

Dan Wells:
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«.
Stefan Kaminski:
Stefan Kaminski wurde am 06.06.1974 geboren und lebt in Berlin. An der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« absolvierte er sein Schauspielstudium. Seit 2003 gehört er fest zum Ensemble des Deutschen Theaters Berlin.

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40

18.03.2010

„Killer vs. Killer”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Köln
Das Hörbuch zu "Ich bin kein Serienkiller" hat mir gut gefallen. Der Sprecher Stefan Kaminski liefert hier wieder mal eine ganz hervorragende Arbeit ab, die es leicht macht dem Text zu folgen.
Da die Geschichte aus der Perspektive von John erzählt wird, lebt das Buch besonders von der Beschreibung seiner Gedanken und Sichtweisen. John ist nicht empfindungslos, auch wenn er keine emotionale Bindung zu anderen Menschen herstellen kann, und so lässt er uns auch an seiner Gefühlswelt teilhaben. Innerlich ist er zerrissen zwischen seinem Wunsch ein guter Mensch zu sein und dem Trieb, dem Monster in sich nachzugeben. Man hat beim hören nicht den Eindruck, dass es sich bei John um einen schlechten Menschen handelt auch wenn er zu wirklich schlechtem fähig ist. Sicherlich soll dieses Buch kein Plädoyer für die Akzeptanz von Serienkillern sein, doch es wird klar, dass John einem eigentlich nur leid tun kann und unter einer schlimmen Krankheit leidet. Er macht es sich selbst nicht einfach und das ist es, was ihn trotz seiner Gelüste und bösen Gedanken zu einem Sympathieträger macht.
Dan Wells hat es sehr gut geschafft die Balance zu halten zwischen dem Jungen, der schon genug Probleme durch Familie und Pubertät hat und dem Jungen, der sich selber als zukünftigen Serienkiller sieht, wenn er es nicht zu verhindern weiß.
Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, sind die Episoden über den Clayton Killer. Das war mir etwas zu abgehoben und auch Johns "Endlösung", bzw. der Weg dorthin hat mir nicht ganz so gut gefallen. Mehr möchte ich von der Geschichte hier auch nicht verraten.
Der Autor Dan Wells hat auf jeden Fall bewiesen, dass er ein kreativer Schreiber ist, der nicht dem mainstream folgt und neue Wege wagt. Sicherlich kann man da für die Zukunft noch einiges erwarten.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

30.11.2009

„Ein Serienkiller erwacht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Wunderbar wird hier das 'erwachen' eines Serienmörders beschrieben, der eigentlich gar keiner sein will.
Der innere Konflikt von John Wayne, das zu tun, was seine innere Stimme ihn sagt und dem, was er eigentlich will und was alle Anderen für normal halten, wird wirklich überzeugend dargestellt.
Stefan Kaminski liest so toll, dass man richtig in die Geschichte eintaucht.
'Ich bin kein Serienkiller' ist fast ein bisschen wie das fehlende Bindeglied zwischen 'Six feet under' und 'Dexter'.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

07.10.2009

„ich bin kein Serienkiller”

von robberta
In Clayton County geschehen Morde. Der Junge John Wayne Cleaver schaut seiner Mutter beim präparieren der Leichen der Mordopfer zu, ihm fällt dabei auf, dass jeder Leiche ein Organ fehlt. John beschäftigt sich mit Vorliebe mit dem Profil von Serienkillern. Bei der ersten fehlte eine Niere und bei der zweiten ein Arm. Seine Mutter verbietet ihm die Leichenhalle wieder zu betreten. John Wayne weiß,dass er laut seinem Psychologen und seiner Mutter ein Soziopath ist. Ist er wirklich ein Soziopath oder wird ihm das nur eingeredet, wird er durch das Verhalten seiner Umwelt in der alles von der Norm abweichende als krank gilt, gemacht? Er versucht was z.B. beim Halloween-Tanz eindrucksvoll geschildert wird, seine Wut unter Kontrolle zu bringen. Was angesichts der Tatsache dass er von einigen seiner Altersgenossen ziemlich drangsaliert wird schon fast Bewunderung abringt.
Eine ganz andere Sichtweise. Ein Buch aus der Sicht eines angehenden Killers, eines Killers der eigentlich keiner sein möchte. Man bekommt sogar Mitleid mit dem Monster. Der schmale Grad zwischen Gut und Böse.

Das Hörbuch gelesen von Stefan Kaminski, der den inneren Kampf von John und seinem Monster sehr gut verdeutlicht, verstörend und genial.

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40

07.10.2009

„ich bin kein Serienkiller”

von robberta
ich bin kein Serienkiller

In Clayton County geschehen Morde. Der Junge John Wayne Cleaver  schaut seiner Mutter beim präparieren der Leichen der Mordopfer zu, ihm fällt dabei auf, dass jeder Leiche ein Organ fehlt. John beschäftigt sich mit Vorliebe mit dem Profil von Serienkillern. Bei der ersten fehlte eine Niere und bei der zweiten ein Arm. Seine Mutter verbietet ihm die Leichenhalle wieder zu betreten. John Wayne weiß,dass er laut seinem Psychologen und seiner Mutter ein Soziopath ist. Ist er wirklich ein Soziopath oder wird ihm das nur eingeredet, wird er durch das Verhalten seiner Umwelt in der alles von der Norm abweichende als krank gilt, gemacht? Er versucht was z.B. beim Halloween-Tanz eindrucksvoll geschildert wird, seine Wut unter Kontrolle zu bringen. Was angesichts der Tatsache dass er von einigen seiner Altersgenossen ziemlich drangsaliert wird schon fast Bewunderung abringt.
Eine ganz andere Sichtweise. Ein Buch aus der Sicht eines angehenden Killers, eines Killers der eigentlich keiner sein möchte. Man bekommt sogar Mitleid mit dem Monster. Der schmale Grad zwischen Gut und Böse.

Das Hörbuch gelesen von Stefan Kaminski, der den inneren Kampf von John und seinem Monster sehr gut verdeutlicht, verstörend und genial.

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