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Hochsaison

Alpenkrimi. Originalauasgabe

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Artikeldetails zu Hochsaison

AutorJörg Maurer, Jörg Maurer

Untertitel Alpenkrimi. Originalauasgabe

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • bol.de-Verkaufsrang682
  • ISBN-103-596-18653-6
  • ISBN-139783596186532
  • Verlag Fischer Taschenbuch...
  • ReiheFischer Taschenbücher...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten400
  • Auflage2. Auflage
  • VeröffentlichtMärz 2010
  • Gewicht355g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Hochsaison


Sterben, wo andere Urlaub machen
Nach dem Bestseller Föhnlage der zweite Alpenkrimi mit Kommissar Jennerwein.
Beim Neujahrsspringen in einem alpenländischen Kurort stürzt ein Skispringer schwer und das, wo Olympia-Funktionäre zur Vergabe zukünftiger Winterspiele zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein ermittelt bei Schützenvereinen und Olympia-Konkurrenten. Als ausgerechnet in einem Gipfelbuch per Bekennerbrief weitere Anschläge angedroht werden, kocht die Empörung im Ort hoch: Jennerwein muss den Täter fassen, sonst ist die Hochsaison in Gefahr

Portrait

Jörg Maurer:
Jörg Maurer stammt aus Garmisch-Partenkirchen. Er studierte Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie und ist Krimiautor und Musikkabarettist. Eine feste Größe in der süddeutschen Kabarettszene, leitete er jahrelang ein Theater in München und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kabarettpreis der Stadt München (2005) und dem Agatha-Christie-Krimi-Preis (2005 und 2006). Sein Krimi-Kabarettprogramm ist Kult.

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50

19.08.2010

„Jennerwein auf der Pirsch”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
Im Loisachtal verunglückte der dänische Skispringer Age Sorensen beim Neujahrsspringen. Dieser Unfall entpuppt sich als feiger Anschlag, und schon rückt Jennerweins Team samt Spusi an ,denn dieser Ort kämpft um den Olympiazuschlag 2018. Auf der Suche nach Täter, Motiv und Indizien kommen die Kriminalisten aber nicht weiter, keine Waffe oder Kugel , kein Tatmotiv oder Verdächtiger lässt sich ermitteln. Ernüchternd ziehen sie wieder ab. Erst als im Frühjahr ein Bekennerschreiben durch Zufall entdeckt wird, fangen die Ermittlungen von vorne an. Nun bekommt Jennerwein es mit der Urbevölkerung, Dorfpolizisten, Gymnasiasten mit einer Vorliebe für Serientäter und merkwürdigen Koreanern zu tun.


Ein urkomischer Krimi. Maurer versteht es ausgezeichnet seine Leser zu unterhalten.
Er zeichnet die bayrische Landschaft, deren Bewohnern und ihre Eigentümlichkeiten humorvoll und treffend, flicht lustige Anekdoten der nordischen Göttergestalten gekonnt ein, um am Ende in einem furiosen Finale zu enden. Es ist halt Hochsaison.

Ich habe selten bei einem Krimi soviel gelacht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

11.04.2010

„Sehr gelungen”

von Claudia Sieber aus Vlotho
Über dieses Buch kann man eigentlich gar nicht viel sagen, ohne zu viel von der Handlung zu verraten. Alle Schicksale sind irgendwie miteinander verwoben und alle haben sie ihre Eigenheiten, oftmals ganz urbayrischer Art – seien es die kriminellen Asiaten, die unbedingt die Olympischen Spiele in ihrem Land haben wollen. Oder Al-Hasid, der besessen ist von dem Plan, eine Skisprungschanze in der Wüste Dubais zu errichten. Oder die heldenhafte Ilse Schmitz, die von einem Unglück ins nächste rast – übrigens eine meiner Lieblingsfiguren im Buch. Neben Gisela. Leider bleiben manche Figuren ein wenig flach, aber bei der Vielzahl der Handelnden war das fast zu erwarten.

Der Krimi, der sich hinter all diesem Geflecht versteckt, scheint zu Anfang viel zu einfach zu sein, viel zu offensichtlich scheinen die Beteiligten schon vom Autor verraten zu werden. Aber die Wahrheit liegt, glücklicherweise, ganz woanders und die Person, nach der alle suchen ist dann doch wieder jemand, den niemand erwartet hat.

Auch optisch macht das Buch einiges her. Schon das Cover ist hübsch anzusehen; Autor, Kuh und Almwiese auf der Innenseite tun ein übriges – und die Kühe am Anfang eines jeden Kapitels fügen eine ordentliche Prise Charme hinzu, die es auch wieder wett macht, dass man manchmal so gar nichts versteht, wenn man nicht selbst aus der beschriebenen Gegend stammt. Der Stil ist locker und liest sich rasch, die Kapitel sind erfreulich kurz und durch Verhörprotokolle, Bekennerschreiben & Co. so aufgelockert, dass man sich oft dabei ertappt „nur noch ein Kapitelchen“ lesen zu wollen, weil einen die Handlung nicht mehr loslässt.

Ein absolutes Highlight ist übrigens auch die geschäftstüchtige Bäckerei, in der es alles gibt – nur keine normalen Semmeln.

Alles in allem ein großer Lesespaß und die hohen Erwartungen, die durch das große Lob für den ersten Band des Autors („Föhnlage“) geschaffen wurden, sind nicht enttäuscht worden.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

24.03.2010

„Viel Alpendorfklatsch, wenig Krimi”

von Scylla
Beim Neujahrsspringen stürzt ein dänischer Skispringer schwer und das vor den Augen tausender Zuschauer. Da außerdem die nächsten Olympischen Winterspiele vergeben werden sollen und bald über den Austragungsort entschieden wird, ist die Medienwirkung entsprechend groß. Als dann auch noch klar wird, dass der Skispringer eventuell sogar beschossen wurde und per Bekennerbrief weitere Anschläge angekündigt werden, ist der Bürgermeister des Ortes mit den Nerven am Ende. Kommissar Jennerwein muss den Täter so schnell wie möglich fassen, sonst war es das mit der Olympiabewerbung.

Hört sich spannend an, ist es aber nicht. Denn den „Krimi“ sucht man in diesem Alpenkrimi anfangs vergeblich. Nach 100 Seiten wurde noch nicht einmal ansatzweise mit einer vernünftigen Ermittlung begonnen. Dafür ergehen sich die zahlreichen Protagonisten in sinnlosen Dialogen über unwichtige Themen und machen sich gegenseitig über einander lustig.
Während ich den Schreibstil am Anfang noch witzig fand, wird der Humor im Verlauf des Buches immer flacher. Gekrönt wird der bemüht witzige Schreibstil noch von einigen Eigenheiten der bayrischen Sprache, über die wohl nur der eingefleischte Bayer wirklich lachen kann. Für mich waren die gewollt lustigen Beschreibungen der Landschaft und das klischeehafte fast schon dorftrottelige Verhalten der Einwohner nach einiger Zeit einfach nur nervig. Die Ortspolizisten haben in ihren Zeugenbefragungen nichts anderes zu tun als eine halbe Stunde lang über die Namen und Verwandtschaftsverhältnisse der Befragten zu philosophieren.
Aber nicht nur die Polizisten vor Ort zeichnen sich durch Unfähigkeit aus. Die Asiatischen „Attentäter“ sind auch eher damit beschäftigt, sich zu überlegen, wie sie sich gegenseitig im Falle eines Misserfolges umbringen können.
Nach den ersten 100 Seiten war ich ziemlich enttäuscht, dass ein so schönes und interessantes Thema so dermaßen ins Lächerliche gezogen wurde. Ich hatte mir mehr erhofft und auch etwas mehr erwartet.
Nachdem ich mich bis zur Seite 200 vorgekämpft hatte, wendete sich das Blatt aber dann überraschenderweise doch noch. Ernsthafte Ermittlungen wurden aufgenommen und verdrängten die „lustigen“ Passagen größtenteils. Der Humor stieg auf ein erträgliches Niveau und es kam sogar etwas Spannung auf. Richtiges Kriminiveau konnte der Roman jedoch trotzdem nicht mehr erreichen, dazu waren einige Wendungen des Geschehens zu skurril und die Identität des Täters viel zu offensichtlich.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem spannenden Krimi ist, sollte von diesem Buch eher Abstand nehmen. Es eignet sich eher für Bayerncomedy-Freunde und eingefleischte Fans des Schreibstils von Jörg Maurer. Für mich war das Buch definitiv nichts.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

20

24.03.2010

„Viel Alpendorfklatsch, wenig Krimi”

von Scylla
Beim Neujahrsspringen stürzt ein dänischer Skispringer schwer und das vor den Augen tausender Zuschauer. Da außerdem die nächsten Olympischen Winterspiele vergeben werden sollen und bald über den Austragungsort entschieden wird, ist die Medienwirkung entsprechend groß. Als dann auch noch klar wird, dass der Skispringer eventuell sogar beschossen wurde und per Bekennerbrief weitere Anschläge angekündigt werden, ist der Bürgermeister des Ortes mit den Nerven am Ende. Kommissar Jennerwein muss den Täter so schnell wie möglich fassen, sonst war es das mit der Olympiabewerbung.

Hört sich spannend an, ist es aber nicht. Denn den „Krimi“ sucht man in diesem Alpenkrimi anfangs vergeblich. Nach 100 Seiten wurde noch nicht einmal ansatzweise mit einer vernünftigen Ermittlung begonnen. Dafür ergehen sich die zahlreichen Protagonisten in sinnlosen Dialogen über unwichtige Themen und machen sich gegenseitig über einander lustig.
Während ich den Schreibstil am Anfang noch witzig fand, wird der Humor im Verlauf des Buches immer flacher. Gekrönt wird der bemüht witzige Schreibstil noch von einigen Eigenheiten der bayrischen Sprache, über die wohl nur der eingefleischte Bayer wirklich lachen kann. Für mich waren die gewollt lustigen Beschreibungen der Landschaft und das klischeehafte fast schon dorftrottelige Verhalten der Einwohner nach einiger Zeit einfach nur nervig. Die Ortspolizisten haben in ihren Zeugenbefragungen nichts anderes zu tun als eine halbe Stunde lang über die Namen und Verwandtschaftsverhältnisse der Befragten zu philosophieren.
Aber nicht nur die Polizisten vor Ort zeichnen sich durch Unfähigkeit aus. Die Asiatischen „Attentäter“ sind auch eher damit beschäftigt, sich zu überlegen, wie sie sich gegenseitig im Falle eines Misserfolges umbringen können.
Nach den ersten 100 Seiten war ich ziemlich enttäuscht, dass ein so schönes und interessantes Thema so dermaßen ins Lächerliche gezogen wurde. Ich hatte mir mehr erhofft und auch etwas mehr erwartet.
Nachdem ich mich bis zur Seite 200 vorgekämpft hatte, wendete sich das Blatt aber dann überraschenderweise doch noch. Ernsthafte Ermittlungen wurden aufgenommen und verdrängten die „lustigen“ Passagen größtenteils. Der Humor stieg auf ein erträgliches Niveau und es kam sogar etwas Spannung auf. Richtiges Kriminiveau konnte der Roman jedoch trotzdem nicht mehr erreichen, dazu waren einige Wendungen des Geschehens zu skurril und die Identität des Täters viel zu offensichtlich.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem spannenden Krimi ist, sollte von diesem Buch eher Abstand nehmen. Es eignet sich eher für Bayerncomedy-Freunde und eingefleischte Fans des Schreibstils von Jörg Maurer. Für mich war das Buch definitiv nichts.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

19.03.2010

„na frau schmitz sind wir mal wieder tot”

von cornelia watson aus heiden
Ein gelungener Nachfolger von Föhnlage, trotzdem hat der erste Teil mir besser gefallen. Witzig war, dass unser lieber Herr Swoboda auch wieder mitgemischt hat.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

15.03.2010

„Lesenswert”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Story werde ich hier nur kurz anreißen, denn ich finde man sollte das Buch lieber selber lesen.

In einem bekannten Kurort in den Alpen stürzt bei dem Neujahrsskispringen ein Däne tragisch. Ein böser Unfall, wie zunächst alle glauben wollen. Doch Kommissar Jennerwein bekommt den Auftrag in diesem Fall zu ermitteln und es stellt sich heraus, dass womöglich ein Attentat hinter der ganzen Sache steckt.

Es folgen weitere Anschläge in dem sonst so beschaulichen Kurort, bei denen aber niemand zu Tode kommt. Ist das Glück, oder will der Täter nur spielen?

Ich bin kein absoluter Krimikenner. Ich muss gestehen, dass mich viele Krimis schnell langweilen. Selbst wenn sie nicht vorhersehbar sind, finde ich sie meistens unglaublich trocken und öde geschrieben. Regionalkrimis tue ich mir nicht mehr an.

Wieso habe ich mich dann überhaupt dafür entschieden Hochsaison" zu lesen?
Ich hatte eine klischeebeladene Atmosphäre, mit einen der Bulle von Tölz-Verschnitt mit Assistentin im Dirndl erwartet, aber habe mir trotzdem die ersten Seiten mal angesehen.
Und ich habe gleich gemerkt, dass dieses Buch anders ist.
Das einzige, das ich davon vorgefunden habe waren die Klischees. Diese waren aber meistens amüsant, manchmal eher ausgelutscht, aber darüber lässt sich hinwegsehen.
Die Bekennerbriefe, die eingefügten Erklärungen aus dem Duden und vor allem die humoristische Seite sind Dinge, die ich von einem Krimi bisher nicht so kannte.

Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die ich aber nicht verwirren fand. Am Anfang ist es vielleicht ein bisschen so - zumindest bei dem allerersten Kapitel über die Frau mit dem Lederhut" war ich mir nicht ganz sicher, was das jetzt sollte und auf welcher Zeitebene wird uns gerade befinden.
Jeder engagierte Leser, der bereit ist sein Gehirn beim Lesen nicht völlig abzuschalten, sollte in der Lage sein zu folgen.
Viel mehr haben die vielen Handlungsstränge zur Folge, dass das Buch richtig Fahrt aufnimmt und es nie langweilig wird. Außerdem lernt man eine Menge interessanter Randfiguren kennen.

Natürlich hat es zur Folge, dass man die Personen nicht sehr gut kennen lernt, sondern alle eher oberflächlich betrachtet werden, besonders die Hauptpersonen, wie Kommissar Jennerwein und sein Team. Das ist meiner Meinung nach aber auch nicht die Hauptaufgabe eines Krimis.

Abschließend kann ich also sagen, dass Hochsaison" endlich mal ein Krimi war, der mir zugesagt hat, eben weil es nicht nur ein Krimi, sondern auch eine meistens doch recht amüsante Satire ist, und es ebenfalls kein Krimi ist, in dem es eigentlich nur darum geht die besonders brutalen Methoden eines Serienkillers bis ins blutigste Detail zu beschreiben.
Ja, die Story mag manchmal ein bisschen an den Haaren herbei gezogen sein, genauso sind es die Klischees. Das ist aber die Kunst der Satire, etwas überspitzt und etwas lächerlich darzustellen.
1 Stern Abzug gibt es wegen der sich manchmal doch etwas zu häufig wiederholenden Witze (bis zu den Barack-Obama-Semmeln fand ich es noch ganz lustig. Irgendwann hätte ich den täglich wechselnden Semmelnamen der örtlichen Bäckerei aber nicht mehr jedes Mal wissen müssen...)

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