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Die fünfte Kirche

Ein Merrily-Watkins-Krimi

buch
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Artikeldetails zu Die fünfte Kirche

AutorPhil Rickman

Untertitel Ein Merrily-Watkins-Krimi

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • bol.de-Verkaufsrang31.234
  • ISBN-103-499-24907-3
  • ISBN-139783499249075
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • ÜbersetzerNicole Seifert
  • Einbandartkartoniert/broschiert
  • Seiten560
  • VeröffentlichtMai 2010
  • Gewicht418g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Die fünfte Kirche

Kaum hat der Bischof Merrily Watkins zur Exorzistin ernannt, muss sie schon in eine Krawall-Talkshow zum Thema Satanismus. So richtig ist der Teufel aber erst los, als Hippies in einer Ruine einen heidnischen Tempel errichten wollen: ausgerechnet in einer der fünf Sankt-Michaels-Kirchen, die nach alter Überlieferung das Land vor dem Bösen bewahren. Und das Böse ist da, in Gestalt eines Serienmörders.
Dann macht Merrily eine Entdeckung, die sie daran zweifeln lässt, auf der richtigen Seite zu stehen ...

Beschreibung der Redaktion zu Die fünfte Kirche

Christen, Heiden und ein Mörder



Kaum ist Merrily Watkins zur Exorzistin ernannt, sitzt sie auf Anordnung des neuen Bischofs in einer Krawall-Talkshow zwischen Satanisten und selbsternannten Hexenjägern. So richtig ist der Teufel aber erst los, als ein Hippie-Pärchen im Nachbarort eine geschichtsträchtige Ruine erwirbt. Eine heidnische Kultstätte soll hier entstehen – ausgerechnet in einer der fünf Sankt-Michaels-Kirchen, die nach alter Überlieferung das Land vor dem Bösen bewahren. Und das Böse ist da, in Gestalt eines skrupellosen Mörders ...

«Eine der besten Krimiserien überhaupt.» Spectator

Portrait

Phil Rickman:
Phil Rickman, geboren in Lancashire, ist ein englischer Autor und Radiomoderator. Zu seinen Werken gehören auch bemerkenswert erfolgreiche Spannungsromane, die er unter dem Pseudonym Will Kingdom verfasst. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er an seiner Krimireihe um Merrily Watkins, die in England seit langem Kult-Status genießt.
Nicole Seifert:
Nicole Seifert, geboren 1972, studierte nach einer Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin Nordamerikastudien sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der Freien

Bewertung unserer Kunden zu Die fünfte Kirche

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30

11.08.2010

„die fünfte Kirche”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Merrily Watkins gerät zwischen zwei ziemlich verhärtete Fronten. Auf der einen Seite stehen Betty und Robin, ein Heidenpaar, welches eine ehemalige Kirchenruine gekauft haben und diese in einer heiligen Zeremonie auf die alten Riten zurückführen möchten. Auf der anderen Seite steht Vater Ellis, ein sehr radikaler Kirchenmann, der die Dorfgemeinschaft gegen das Heidenpaar aufstachelt und sie exorzieren will. Wie auch in der vorhergehenden Romanen, stolpern Merrily und ihre Tochter Jane eher zufällig in die ganze Sache hinein und bilden ein kleines Ermittlerteam, unterstützt von Gomer, der sich mitlerweile zu einem sehr guten Freund entwickelt hat.

Phil Rickman schreibt in seinem gewohnt ruhigen Schreibstil, der Zeit für eigene Überlegungen lässt. Diese ist diesmal auf von Nöten, da das Buch verworren wirkt. Für mich sind zu viele Handlungsstränge, bzw. Ermittlungswege parallel. Leider wird das Buch dadurch nicht mit Spannung erfüllt, sondern wird unübersichtlich. Der Klapptext mit Schlagworten wie Krawall-Talkshow und skrupellosen Mörder, versprechen mehr, als das Buch hält. Immerhin sind die Charaktere gut ausgearbeit, nehmen allerdings viel Bezug auf die vorherigen Bände. Diese sollte man gelesen haben, da der Roman ansonsten noch verworrenen wird. Das Mystische, welches der Dreh- und Angelpunkt der anderen Bände war, kommt leider zu kurz.

Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, es aber auch gerne beendet. Ich freue mich auf den nächsten Teil und verbuche diesen als kleinen Ausrutscher.

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20

16.06.2010

„wirr”

von robberta aus nrw

Betty und Robin haben ein altes dem Verfall preisgegebenes Gemäuer gekauft, die Einheimischen legen ihnen ein Holzkästchen vor die Tür. Die junge Ehefrau von J.W.Weal stirbt an einem Schlaganfall. Merrilyn Watkins die Pfarrerin will dem Witwer Weal seelischen Beistand leisten, wird von dem großen Mann aber brüsk abgewiesen. Ihre sechzehnjährige Tochter Jane nimmt derweil ein Telefongespräch von Tania Beauman an, die die Pfarrerin für die Sendung live-night gewinnen will. Im Verlauf des Buches wird jedoch eine andere Richtung eingeschlagen, die man auch mit Hilfe des Covertextes nicht ahnt.
Nicht nur auf den ersten Seiten (Betty und Robin und die weiteren Figuren) sehr sprunghaft. Man weiß zuerst nicht worum es genau geht. Spannung wird erst angedeutet, als die Plastiktüte vor die Tür gelegt wird. Die vielen verschiedenen Figuren sind nicht gut dargestellt bzw. voneinander abgegrenzt, man braucht lang um in das Buch herein zu finden. Die Begegnung von Merrilyn und Mr.Weal ist wiederum interessant und man möchte wissen wie es weiter geht. Dann geht schon wieder mit den beiden wirren Betty und Robin weiter. Ich finde das Buch ziemlich wirr und das Thema Sekten in Kombination mit sexuellen Ausrichtung ist nicht mein Ding, ebenso wie das Ende des Buches.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

01.06.2010

„Wer weckt den schlafenden Drachen?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Kirchardt
Das junge Ehepaar Robin Thorogood von Beruf Illustrator mit Hang zum Übersinnlichen und bekennender Heide und seine Frau Betty eine Heilerin, Kräuterfrau, weiße Hexe und Anhängerin des Wicca Kultes ziehen von London in ein historisches Haus mit dazugehöriger Kirchenruine. Robin ist zu Anfang Feuer und Flamme für die geheimnisvolle und heidnische Geschichte der Ruine. Betty ist nach dem Fund einer Beschwörungsformel das Hexen und Zauberer fern halten soll, allerdings nicht mehr so sicher, ob der Kauf der alten Ruine das Richtige für Sie ist. Robin plant nämlich die Wiedereinführung des Heidentums in der Kirche am keltischen Imbolg Fest. Als auch noch der karismatische örtliche Pfarrer Nicholas Ellis eine Hexenjagd gegen die Beiden als Teufelsanbeter und Kirchenentweiher beginnt, um wie er einer alten Legende zufolge glaubt den schlafenden Drachen zu wecken der durch die fünf Kirchen die dem Erzengel Michael geweiht sind um ihn in Schach zu halten, ruft das Merrily Watkins als Exorzistin auf den Plan.

Pfarrerin Watkins hat aber nicht nur an dieser Front zu kämpfen. Die Schwester einer Verstorbenen verschwindet auf mysteriöse Weise, nachdem Sie den Witwer ihrer Schwester als Besessen dargestellt hat.

Diese beiden zu Beginn parallel verlaufenden Handlungsstränge verstrickt der Autor wieder nach und nach so ineinander bis zum großen Showdown in der Kirchenruine der fünften Kirche der Kampf zwischen Gut und Böse, die Enttarnung eines Mörders und den alten Hass zwischen zwei Brüdern sein spannendes Ende findet.

Nur leider verliert die Figur von Merrily Watkins sehr an Profil und Charakter. Sie schwächelt sehr, wirkt saft ,kraft- und farblos. Man kann für die weiteren Folgebände nur hoffen, das sich dies nur auf diesen Band beschränkt.

Auch der 3. Band um die sympathische Pfarrerin Watkins ist, wenn man sich an den Schreibstil des Autors gewöhnt hat wieder gut gelungen. Allerdings muß man sich an den streckenweise langatmigen und ruhigen "englischen" Stil gewöhnen. Also kein Buch für Thrillerleser die hohe Spannungsbögen gewöhnt sind , sondern für Krimileser die den biederen Stil als Christie zu schätzen wissen.



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50

15.05.2010

„Fast wie "Mittwinternacht"”

von Claudia Sieber aus Vlotho
Ein wenig kam mir beim Lesen des Buches die Fernsehserie "Buffy" und die dort im Mittelpunkt stehende Stadt Sunnydale in den Sinn. Sunnydale liegt über dem Höllenschlund - und eigentlich passiert alles, was rund um Dämonen, Monster & Co. nur passieren kann, ausgerechnet dort. Einen Höllenschlund gibt es zwar in der Gegend an der englisch-walisischen Grenze nicht (wobei - wer weiß?), der eigentlich idyllische Landstrich scheint jedoch verstärkt merkwürdige Vorkommnisse, seltsame Menschen und mystische Wesen anzulocken, sowohl im zweiten Teil der Serie ""Mittwinternacht", wie auch nun im Nachfolgeband "Die fünfte Kirche". Immerhin hatte der Verlag scheinbar ein Einsehen und aus "Ein Merrily-Watkins-Krimi" auf dem Einband wurde bei diesem Buch "Ein Merrily-Watkins-Mystery" - denn dieses Buch ist alles, aber kein Krimi. So sehr der - nicht wirklich angemessene - Klappentext dieses auch suggerieren möchte.

Abgesehen vom Wechsel Krimi/Mystery weist das Buch - in mancherlei Hinsicht leider - etliche Parallelen zu "Mittwinternacht" auf. Wieder ist Lichtmess der zentrale Punkt, auf den das Buch zusteuert und wieder plätschert die Geschichte, trotz Grusel-Elementen und der sehr hübschen Grundidee mit dem Drachen, so vor sich hin - die Höhepunkte zwischendurch: die Gruselbeerdigung, die Krawalltalkshow und das massive Presseaufgebot - ehe sie wieder in ein fulminantes, mitreißendes Finale einmündet, das den Leser wieder mit dem zuvor vielleicht etwas langsam geratenen Erzähltempo versöhnt.

Die große Stärke des Romans liegt, ebenfalls erneut, in den Figuren - juchu, Merrily ist zurück! Und Jane! Gerade Jane - ich liebe sie! Aber wo wir gerade von Liebe sprechen: Ein wenig kurz kommt Jane schon, es interessiert mich ja brennend, was aus ihr und Irene denn nun wird. Aber vielleicht im nächsten Band? Ich bin gespannt! Denn trotz eines auf meiner Seite so gut wie nicht vorhandenen Interesses an Kirche, ihren Mythen und ähnlichem hat Phil Rickman es wieder geschafft, mich zu packen, so dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte.

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50

15.05.2010

„Fast wie "Mittwinternacht"”

von Claudia Sieber aus Vlotho
Ein wenig kam mir beim Lesen des Buches die Fernsehserie "Buffy" und die dort im Mittelpunkt stehende Stadt Sunnydale in den Sinn. Sunnydale liegt über dem Höllenschlund - und eigentlich passiert alles, was rund um Dämonen, Monster & Co. nur passieren kann, ausgerechnet dort. Einen Höllenschlund gibt es zwar in der Gegend an der englisch-walisischen Grenze nicht (wobei - wer weiß?), der eigentlich idyllische Landstrich scheint jedoch verstärkt merkwürdige Vorkommnisse, seltsame Menschen und mystische Wesen anzulocken, sowohl im zweiten Teil der Serie ""Mittwinternacht", wie auch nun im Nachfolgeband "Die fünfte Kirche". Immerhin hatte der Verlag scheinbar ein Einsehen und aus "Ein Merrily-Watkins-Krimi" auf dem Einband wurde bei diesem Buch "Ein Merrily-Watkins-Mystery" - denn dieses Buch ist alles, aber kein Krimi. So sehr der - nicht wirklich angemessene - Klappentext dieses auch suggerieren möchte.

Abgesehen vom Wechsel Krimi/Mystery weist das Buch - in mancherlei Hinsicht leider - etliche Parallelen zu "Mittwinternacht" auf. Wieder ist Lichtmess der zentrale Punkt, auf den das Buch zusteuert und wieder plätschert die Geschichte, trotz Grusel-Elementen und der sehr hübschen Grundidee mit dem Drachen, so vor sich hin - die Höhepunkte zwischendurch: die Gruselbeerdigung, die Krawalltalkshow und das massive Presseaufgebot - ehe sie wieder in ein fulminantes, mitreißendes Finale einmündet, das den Leser wieder mit dem zuvor vielleicht etwas langsam geratenen Erzähltempo versöhnt.

Die große Stärke des Romans liegt, ebenfalls erneut, in den Figuren - juchu, Merrily ist zurück! Und Jane! Gerade Jane - ich liebe sie! Aber wo wir gerade von Liebe sprechen: Ein wenig kurz kommt Jane schon, es interessiert mich ja brennend, was aus ihr und Irene denn nun wird. Aber vielleicht im nächsten Band? Ich bin gespannt! Denn trotz eines auf meiner Seite so gut wie nicht vorhandenen Interesses an Kirche, ihren Mythen und ähnlichem hat Phil Rickman es wieder geschafft, mich zu packen, so dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen konnte.

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40

12.05.2010

„Nicht schlecht”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Jena
Nachdem ich schon Phil Rickmans "Mittwinternacht" gelesen habe, hatte ich eine ungefähre Vorstellung, was mich erwartet.

Ich muss sagen, dass ich auch "Die fünfte Kirche" sehr spannend fand und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Allerdings finde ich, dass Rickman an einigen Stellen ein wenig detaillierter hätte schreiben können. An vielen Stellen wurden interessante Dinge angerissen aber dann nicht weiter erläutert. Deshalb wirkt der Roman auf mich irgendwie unvollständig. Es bleiben viele Fragen offen und nicht nur das Ende des Romans schreit nach einer Fortsetzung.

Die Handlung besteht zum größten Teil aus Dialogen zwischen den Protagonisten. Vielleicht wäre da noch Verbesserungsbedarf. Auch die vielen Wechsel der Erzählperpektive waren mitunter verwirrend.

Trotzdem war die Handlung mitreißend und ich würde gerne noch mehr von Rickman lesen.

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