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Chaos im Kopf

Chaos im Kopf

ADS/ADHS: Lösungen für eine Krankheit, die keine ist!

buch
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Artikeldetails zu Chaos im Kopf

AutorKristina Venus

Untertitel ADS/ADHS: Lösungen für eine Krankheit, die keine ist!

  • ISBN-103-934594-51-4
  • ISBN-139783934594517
  • Verlag Asug Verlag
  • Einbandartkartoniert/broschiert
  • Seiten150
  • VeröffentlichtAugust 2009
  • Gewicht232g
  • SpracheDeutsch

Leseprobe aus Chaos im Kopf

Einleitung

„Ich vermute, Ihr Sohn hat ADS.“, sagte die Psychologin zu mir.

Irgendwie hat es mich nicht umgehauen. Nein! Ich habe es vorher nicht geahnt. Niemals hatte ich auch nur ansatzweise den Verdacht, dass er ADS haben könnte. Und doch nahm ich diese Aussage mit einer vollkommenen Ruhe entgegen.

ADS – Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität! Das erste Mal hatte ich ca. neun Jahre zuvor davon gehört. Ich hatte eine Praxis zur Bach-Blüten-Beratung und immer mehr Mütter kamen zu mir und erzählten mir von der Diagnose ihres Arztes, dass ihr Kind ADS habe.

Die Symptome kamen mir bekannt und absolut normal vor. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum hier von einer Krankheit gesprochen wurde.

Ich war früher in der Politik und auch dort sprach man auf einmal von ADS und ich bekam immer wieder Diskussionen mit, dass da ein Medikament zigfach verschrieben wurde, das wie eine Droge wirke. Es hat mich nie sonderlich interessiert, da ich nicht persönlich betroffen war und auch niemanden kannte, der ADS hatte, geschweige denn ein Medikament bekam. Ich dachte, das sei wieder so ein Werbefeldzug der Pharmaindustrie.

In meiner Praxis, in der ich, wie erwähnt, das erste Mal mit der Betroffenheit der Mütter konfrontiert wurde, erzählten diese mir oft, dass die Auffälligkeiten im Kindergarten anfingen und in der Schule so stark wurden, dass die Eltern immer wieder dorthin zitiert wurden.

Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen wurde meine Einstellung zur Schule erneut bestätigt.

Da wird versucht, Kinder in eine Schablone zu pressen, in welche die meisten nicht hineinpassen. Geht das nicht, wird von einer Auffälligkeit gesprochen. Lehrer passten meiner Meinung nach sehr gut in diese Schablone. Wie sehr ich das noch aus meiner Schulzeit kannte ...

Kurzbeschreibung zu Chaos im Kopf

Während sich die meisten Bücher über ADS mit betroffenen Kindern und Jugendlichen beschäftigen, zeigt die Autorin in ihrem Buch Hilfen sowohl für diese jungen Menschen, als auch für die betroffenen Erwachsenen und ADS-Paare auf.Sie setzt der überwiegend medikamentösen Therapierung die Forderung nach einem anderen Umgang mit ADS-Betroffenen entgegen, denn sie sieht ADS/ADHS nicht als Krankheit, sondern als ein Anders-Sein.Die Autorin ist selbst betroffen, lebt in einer ADS-Familie (zwölfjähriger Sohn und Partner haben ebenfalls ADS) und berichtet somit aus erster Hand.Aufgrund ihrer reichen Erfahrung als ADSlerin, aus dem familiären Umgang mit Betroffenen und aus dem Umgang mit fremden ADSlern, die bei ihr Rat suchen, kann die Autorin zahlreiche praxiserprobte Empfehlungen, Tipps und Infos zur Erkennung von ADS, zum Umgang mit ADS-Kindern, zum Umgang mit ADS-Erwachsenen und zum Umgehen von ADS-Paaren miteinander, geben.Sie hat außergewöhnliche Lösungen gesammelt, ausprobiert und aufgeschrieben. Auch hat sie ein Training entwickelt, mit dem sie große Erfolge bei ADSlern erreicht hat.Sie zeigt anhand lebendiger Beispiele, auf welch einfache Weise und mit welch einfachen Hilfsmitteln einem ADS-Betroffenen geholfen werden kann, sich besser zu konzentrieren und zu organisieren. Betroffene, Eltern und Lehrer haben dadurch den entscheidenden Vorteil, zeitsparender und mit wesentlich geringerem Problempotential zu arbeiten. Und damit entsteht die Chance, den Umgang mit dem ADS-Kind, dem ADS-Partner oder mit sich selbst zu verändern, so dass es für alle leichter wird.

Beschreibung der Redaktion zu Chaos im Kopf

Während sich die meisten Bücher über ADS mit betroffenen Kindern und Jugendlichen beschäftigen, zeigt die Autorin in ihrem Buch Hilfen sowohl für diese jungen Menschen, als auch für die betroffenen Erwachsene und ADS-Paare auf.

Sie setzt der überwiegenden medikamentösen Therapierung die Forderung nach einem anderen Umgang mit ADS-Betroffenen entgegen, denn sie sieht ADS/ADHS nicht als Krankheit, sondern als ein Ander-Sein.

Die Autorin ist selbst betroffen, lebt in einer ADS-Familie (zwölfjähriger Sohn und Partner ebenfalls ADS) und berichtet somit aus erster Hand.

Aufgrund ihrer reichen Erfahrung als ADS-lerin, aus dem familiären Umgang mit Betroffenen und aus dem Umgang mit fremden ADS’ lern, die bei ihr Rat suchen,, kann die Autorin zahlreiche praxiserprobte Empfehlungen, Tipps und Ratschläge zur Erkennung von ADS, zum Umgang mit ADS-Kindern, zum Umgang mit ADS-Erwachsenen und von ADS-Paaren miteinander, geben.

Sie hat außergewöhnliche Lösungen gesammelt, ausprobiert und aufgeschrieben. Auch hat sie ein Training entwickelt, mit dem sie große Erfolge bei ADS’ lern hat.

Sie zeigt anhand lebendiger Beispiele, durch welche einfachen Hilfsmittel und Möglichkeiten einem ADS-Menschen geholfen werden kann, sich besser zu konzentrieren und zu organisieren. Betroffene, Eltern und Lehrer haben dadurch den entscheidenden Vorteil, zeitsparender und mit wesentlich geringerem Problempotential zu arbeiten.

Und damit entsteht die Chance, den Umgang mit dem ADS-Kind, dem ADS-Partner oder sich selbst zu verändern, so dass es für alle leichter ist.

Inhaltsverzeichnis zu Chaos im Kopf

Vorwort 5
Einleitung 11
I. Unsere „ADS-Laufbahn“ 13
II. ADS – nur eine „Modekrankheit“? 23
Gibt es überhaupt ADS? 23
Was ist ADS? 24
Wie erkennt man ADS? 26
Wie wird eine Diagnose erstellt – wer kann und darf das?Woran erkennt man ADS nun konkret?Diagnosekriterien für KinderConners Fragebogen
Meine Vorschläge für Kriterien bei Erwachsenen 35
Woran kann ich erkennen, dass ich selbst ADS habe? 40
Risikofreude jeglicher Art / Charisma / Choleriker /Das Leben in Extremen / Ungeduld / Unmotivierte Gewalt / Neigung zu Unfällen / Schwierige Partnerschaften / Neigung zum schlechten Umgang mit Geld / Suchtverhalten / Träumereien
III. ADS – Heilung oder Behandlung? 49
Ist ADS überhaupt heilbar? 49
Erwachsenen-ADS ist bisher kaum wissenschaftlich erforscht! 50
Welche Behandlungsmethoden gibt es? 53
Wie ist die Versorgung? 54
Wenn es zum Verdacht kommt, sind die Wartezeiten bei Psychologen sehr langEs gibt zu wenig SpezialistenLanger Leidensweg für Betroffene und Angehörige/PartnerGroße Unkenntnis



IV. ADS – Der Umgang mit Betroffenen 59
Wie gehe ich als Familienmitglied eines Betroffenen mit ADS um? 59
Die Umgestaltung des Lebens von ADS-Betroffenen und deren Partnern und Angehörigen 61
V. Lösungsvorschläge für einen anderen Umgang mit ADS 67
VI. Sehen wir es positiv! 71
Unruhe/Zappeligkeit / Leichte Ablenkbarkeit / Ungeduld / Kurze Aufmerksamkeitsspannen / Die Suche nach ständiger Abwechslung / Geldprobleme / Die Aufmerksamkeit wird vermehrt auf das Negative gerichtet / Stimmungsschwankungen
ADS ist positiv, wenn man gelernt hat, damit umzugehen 78
Wie gehe ich als Angehöriger am besten mit ADS um? 79
Wie gehe ich innerhalb einer Partnerschaft am besten mit ADS um? 81
Was ist zu tun, wenn beide Partner ADS haben? 83
Wie gehe ich selbst als Betroffener damit um – welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? 85
Schaffen Sie sich immer wieder Zeiten und Räume der Ruhe! / Versuchen Sie sich in unterschiedlichen Sportarten / Behalten Sie den Überblick und machen Sie aus allen großen Aufgaben kleine Schritte! / Schaffen Sie sich Ruhezonen für wichtige Dinge, bei denen Sie sich konzentrieren müssen! / Halten Sie sich immer wieder vor Augen, was Sie alles können und schon geschafft haben! / Lernen Sie, Geduldsmomente in Ihrem Leben einzubauen! / Wandeln Sie Wörter in Bilder! / Machen Sie klare Aussagen! / Morgens den Tag mit positiven Gedanken und Gefühlen beginnen und ihn abends auch positiv beenden / Arbeiten Sie an einem aufgeräumten Arbeitsplatz / Arbeiten Sie an Ihrem Selbstbewusstsein / Lernen Sie, mit Ihren Widersprüchen zu leben / Fördern Sie Ihre Kreativität


Wie unterstütze ich das ADS-Kind? 91
Bitten Sie um Unterstützung bei Überforderung / Klare Aussagen und Strukturen / Ziehen Sie als Eltern an einem Strang / Loben Sie mehr als Sie tadeln / Schau mir in die Augen, Kleines! / Geben Sie dem Kind in Krisensituationen Hilfestellung / Geben Sie dem Kind Raum für Konzentration / Arbeiten, Tests und Abfragungen / Erlauben Sie den Kindern ihren Bewegungsdrang / ADS-Kinder brauchen länger für ihre Aufgaben / Leben Sie mit Humor / Alles in Maßen / Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes / Lernen Sie mit Ihrem Kind, wie es sich Dinge einfacher merken kann / Lieber einfach als kompliziert. / Punktesysteme haben sich bewährt / Lernen Sie mit dem Kind Verhaltensregeln / Setzen Sie das Kind solange im Klassenraum um, bis es sich wohlfühlt und sich konzentrieren kann / Freundlichkeit, Bemühen und Gleichwertigkeit / Nehmen Sie ADS nie als Entschuldigung / Änderungen am gewohnten Tagesplan bitte so früh wie möglich ankündigen / Suchen Sie gleichaltrige Unterstützung für das Kind / Thematisieren Sie ADS in der Klasse / Wecken Sie die Leselust / Besuchen Sie Selbsthilfegruppen oder ähnliches / Bewegung, Bewegung, Bewegung / Bei Stress rechtzeitig eingreifen / Konsequenzen und Belohnungen bitte nur zeitnah / Geben Sie dem Kind seine Verantwortung / Geben Sie den Kindern Aufgaben / Vermeiden Sie Die Bezeichnung „Krankheit“ / Unterstützen Sie nicht gefühlsmäßige Berg-und-Tal-Fahrten / Setzen Sie sich für den anderen Umgang mit ADS ein
Zur Nutzung von Beispiellisten 111
Lösungsvorschläge für ADS-Partnerschaften (Empfehlungen) 112
Entwickeln Sie eine Gesprächskultur / Seien Sie kreativ / Unternehmen Sie etwas / Verändern Sie öfters Ihre Einrichtung / Genießen Sie Ihre Zärtlichkeiten / Lernen Sie von der Andersartigkeit Ihres Partners / Nehmen Sie in Streitsituationen nichts persönlich / Leben Sie auch mit Listen / Verteilen Sie die Hausarbeit gerecht

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