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Phantomime
Rezensionen:
14 Rezensionen
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hilfreich: 11

nicht hilfreich: 1

Rang:
1314

Phantomimes Rezensionen

12

buch

Verbrechen

Ferdinand von Schirach

EUR 16,95
auf Merkliste

40

04.03.2010

„Ganz interessant...”

Verbrechen ist ein interessant geschriebenes Buch,weil es aus der Sicht der Täter geschrieben wurde und die Dinge wirklich genauso geschehen sind.In elf verschiedenen Kurzgeschichten erzählt Ferdinand von Schirach hier von den aussergewöhnlichsten Verbrechen.Dennoch fand ich es "nur" interessant,mehr nicht.Es geschehen natürlich einige schreckliche Dinge darin,aber wie so mancher Leser es getan hat,als grausam würde ich persönlich es nicht bezeichnen.Der einzige Fall,der mir in Erinnerung bleiben wird,ist gleich der erste Fall gewesen.In diesem Fall konnte ich tatsächlich sowas wie Mitleid und Verständnis mit dem Täter empfinden,was mich dann doch mehr als überrascht hat. Von Schirach zeigt hier schonungslos die Hintergründe auf,die zu den jeweiligen Verbrechen geführt haben und gibt tiefe Einblicke in die dunklen Winkel der menschlichen Seele.Das Buch ist durchaus empfehlenswert,da es einen unkomplizierten Schreibstil hat,man muss keine Paragraphen studiert haben,um es verstehen zu können.Aber mehr so ein Buch zum Zwischendurchlesen.Vielleicht bin ich zu abgehärtet,da ich zuviele Psychothriller lese,ich weiß es nicht,schocken konnte mich dieses Buch jedenfalls nicht

20

18.01.2010

„Ich habe mir mehr Gruseleffekte von diesem Buch versprochen”

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir einen spannenden Krimi mit Gruseleffekten versprochen.Stattdessen las ich einen eigentlich ganz "normalen" Roman,der nicht mal in das Genre Krimi passt.

Die Pastorin Merrily Watkins wird zur "Beraterin für spirituelle Grenzerfahrungen",einfacher "Exorzistin" ernannt.

Sie hat selbst schon einige aussergewöhnliche Erfahrungen dieser Art erlebt,fragt sich aber die ganze Zeit,ob dieser Posten der richtige für sie ist.

Man hofft in diesem Buch so einiges über Exorzismus zu erfahren,doch dem ist leider nicht so.Wenn es wirklich zu Erscheinungen kommt werden diese nur kurz angerissen,ohne jedoch ins Detail zu gehen,sodaß für mich persönlich keine Gänsehautstimmung aufkam.Stattdessen gibt es Unmengen von Informationen über Kirchenpolitik,Bischöfe und krichliche Zeremonien,was ich mindestens genauso langweilig finde wie Merrilys Tochter Jane.

Das einzig Interessante an diesem Buch waren überhaupt die Streitgespräche von Merrily mit ihrer pubertierenden Tochter Jane,die sich eine "Freundin"ausgesucht hat,Rowenna,die ihrer Mutter nun überhaupt nicht passt,weil sie zur "New-Age" Szene gehört und Jane immer mehr in ihren Bann zieht.

Das Buch lässt sich zwar flüssig lesen,aber es kommt über die ganzen fast 600 Seiten nicht einmal wirkliche Spannung auf :-(

Ich hatte mir wirklich viel mehr davon versprochen...

50

18.01.2010

„Man kann richtig mitfühlen...”

bei diesem tollen Roman!Man ist enttäuscht,daß sich anfangs nur der Systemmanager meldet,dann freut man sich mit Emmi,als Leo endlich wieder persönlich schreibt.Dann ist man sauer auf Leo,weil er sich nur sporadisch meldet,eifersüchtig auf "Pam",empört als Emmi die ganze Wahrheit über Bernhard erfährt (die der Leser ja aus "Gut gegen Nordwind" schon kannte ;-)
Schockiert über Emmis heftige Reaktion darauf,man freut sich auf jedes Treffen mit Leo und ist dann tieftraurig als das definitv letzte Treffen stattfinden soll.
Man denkt,die Welt geht unter,als Leo verkündet,daß er ganz nach Boston gehen will und ist dann erleichtert als er wieder zurückkommt.Man kann nicht bereifen,daß er die Email mit der "siebten Welle" die Emmi aus ihrem Urlaub schreibt nicht verstehen kann oder will.Und dann ist man überglücklich und gleichzeitig todtraurig über das Ende,glücklich wegen des Ausgangs und traurig daß es wohl keinen weiteren Roman mehr geben wird :-( Soviele Gefühle gleichzeitig habe ich noch nie beim Lesen eines Romans erlebt,auch nicht bei "Gut gegen Nordwind".Aber eines habe ich vermisst: Die Auflösung der Überraschung,die Emmi Leo bei ihrem Treffen gab ;-) Und seit dem Lesen dieses Buchs warte ich darauf daß die siebte Welle auch mich erfasst ;-)

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

In Todesangst

Linwood Barclay

EUR 16,90
auf Merkliste

50

29.10.2009

„Die Ängste eines Vaters...”



In dem Buch geht es um Tim Blake,einen nicht besonders erfolgreichen Autoverkäufer,geschieden und Vater eines 17jährigen Mädchens:Sydney,die von allen Syd genannt wird.

Sie verbringt wie üblich die Sommerferien bei ihrem Vater Tim in Milford.

Wie jedes Jahr nimmt sie einen Ferienjob an,um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen.In diesem Jahr arbeitet sie nebenbei angeblich im Hotel "just in Time" an der Rezeption.

Eines Morgens hat sie einen kleinen Streit mit ihrem Vater,verlässt danach das Haus und kehrt abends nicht mehr zurück.

Zuerst macht sich Tim keine allzugroßen Sorgen,er denkt,sie komme einfach nur später.Doch als es langsam nacht wird beginnt er ihr hinterherzutelefonieren,aber ihr Handy ist ausgeschaltet und auch ihre Freundin Patty weiß nicht wo sie sich befindet.

Er fährt zum Hotel und fragt dort nach seiner Tochter,doch dort ist Syd niemandem bekannt und Tim wird bewusst daß seine Tochter ihn diesbezüglich angelogen hat und langsam beginnt er zu begreifen,daß sie spurlos verschwunden ist.

Er meldet dies der Polizei,doch die nimmt ihn nicht allzuernst,sodaß er sich selbst auf die Suche nach Sydney macht.

Seine Exfrau Susanne macht ihm schwere Vorwürfe,deren neuer Freund Bob behandelt Tim wie ein kleines Kind,sie wollen ihm nicht bei der Suche nach Syd helfen und durch sein ständiges Fehlen steht er kurz vor dem Jobverlust.

Doch Tim gibt nicht auf,er sucht weiter nach seiner Tochter,wobei er auf immer mehrere seltsame Dinge stösst:

Was hat es mit Patty,der Freundin von Syd,auf sich?Weiß sie mehr als sie zugibt?Dann muss Tim noch entdecken,daß seine Tochter Kontakt zu Evan hatte,den Tim schon immer für kriminell gehalten hat.Evan ist der Sohn von Bob,des Freundes seiner Exfrau.

In diesem Buch sind die Dinge niemals so wie sie zu sein scheinen.Die Suche nach Sydney wird für den traurigen und verzweifelten Tim immer gefährlicher und es geht mehrmals um Leben und Tod.Doch für Tim gibt es nur eines: Seine Tochter um jeden Preis zu finden,koste es,was es wolle.

Linwood Barclay spielt in diesem Buch gekonnt mit den Urängsten eines jeden Vaters und einer jeden Mutter und man wünscht sich nur eines: Nämlich,daß einem selbst sowas niemals geschehen wird.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

22.09.2009

„Männergeschichten...”

Paul ist 42,geschieden und hat urplötzlich neue Mitbewohner:

Schamski,Bronko und Günther,allesamt nach Liebesproblemen und sonstigen Turbulenzen von ihren Frauen bzw. Freundinnen von zuhause rausgeworfen und einer war obdachlos.Gemeinsam suchen die Männer nach Antworten.Was ist der Unterschied zwischen einer Affäre und einer Beziehung und wie kann man dem Kollegen das Handwerk legen,der mit der Tochter des Chefs ins Bett steigt? Nachdenken kostet viel Kraft und so schwinden Pauls Weinvorräte rapide.Irgendwann steht dann auch noch plötzlich eine nackte Sekretärin in Pauls Küche...

Unterhaltsam,witzig und in einem Zug durchgelesen.Die perfekte Urlaubslektüre oder ein Buch zum "eben mal zwischendurch lesen"

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

22.09.2009

„Farben der Schuld von Gisa Klönne”

Karnevalsdienstag,nachts in Köln:
Da fällt ein mit Schwert bewaffneter Ritter kaum auf,ebensowenig wie ein Priester in Soutane.Der Priester wird an der Kirche von Sankt Pantaleon getötet und neben seiner Leiche steht auf der Treppe das Wort "Mörder".
Zunächst kann man die Verbindung des Mordes zur katholischen Kirche ausschliessen,da sich hinter dem Priesterkostüm ein Chirurg verbirgt.
Aber dann wird ein echter Priester auf genau die selbe Art und Weise ermordet,der der Leiter der Telefonseelsorge,bei der auch Ruth Sollner,die Mutter des Grufti-Teenagers Beatrice,genannt Bat ehrenamtlich arbeitet.

Nach dem Selbstmord ihrer Freundin Jana,an den sie nicht wirklich glaubt,sie glaubt daß Jana ermordet wurde und hat auch schon einen Verdacht,wer dies getan haben könnte,ist ihr Haustier,ein Chamäleon,welches auch auf dem Buchcover abgebildet ist ihr einziger Halt.Sie flüchtet sich in die Alkoholsucht und hat deswegen immer öfters Streit mit ihrer Mutter.

Bat feiert auf dem Melaten- Friedhof am Grab ihrer Freundin Jana deren 18. Geburtstag,während der erste Mord geschieht.

Dann ist da noch die Hauptkommissarin Judith Krieger,die gerade erst aus der Klinik entlassen wurde.

Sie hat einen Menschen getötet um ihr eigenes Leben zu retten.

Sie hat schwere Schuldgefühle deswegen und wendet sich an die Telefonseelsorge.

Sie ist zunächst einmal vom Dienst suspendiert und Manni Korzilius muss die "Soko Priester" erstmal alleine übernehmen.

Nach dem zweiten Mord entdeckt die Gerichtsmedizinerin aber tatsächlich Gemeinsamkeiten der beiden Toten und Judith Krieger muss,früher als ihr lieb ist,wieder in den Dienst zurück,da die Polizei überall auf Schweigen stösst.

Diese drei Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben und laufen ganz am Ende des Buches wieder zusammen,so daß das Buch durchgehend spannend bleibt und man es kaum zur Seite legen mag.Man muss die ersten drei Bücher nicht zwingend gelesen haben,um dieses Buch zu verstehen,denn dieses war das erste Buch was ich von Gisa Klönne gelesen habe,aber bestimmt nicht das Letzte ;-)

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

10

17.08.2009

„Pass auf was du dir wünschst..denn es könnte in Erfüllung gehen...”

Leider muss ich genau diesen Satz zu diesem Buch schreiben...ich habe mir so sehr gewünscht es zu bekommen,aber es war so enttäuschend,daß ich es abbrechen musste :-( Ich kam von Anfang an nicht in die Handlung rein...fand den Hauptprotagonisten Jonas mehr als unsympathisch und leider war von Wünschen in dem Buch auch gar keine Rede,man (also ich zumindest) konnte auch nichts von unterschwelligen Wünschen herauslesen :-( Die Idee war gut,aber mehr als schlecht umgesetzt,sehr,sehr schade.:-(((

1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Frau Ella

Florian Beckerhoff

EUR 14,90
auf Merkliste

50

17.08.2009

„Eine mehr als ungewöhnliche Freundschaft”

Sascha,30 Jahre alt,liegt aufgrund eines Unfalls schon seit einer Woche im Krankenhaus und staunt nicht schlecht,als er seine neue Bettnachbarin sieht,die aufgrund eines Wasserschadens des Krankenhauses zu ihm ins Zimmer ziehen musste.

Denn sie ist 87Jahre alt,hat dünne Haare und ein faltiges Gesicht und jedesmal wenn sie schläft schnarcht sie auch noch furchtbar laut!Aber Sascha muss sich zähneknirschend auf die neue Situation einstellen.

Doch als die beiden sich miteinander unterhalten haben und Sascha mitbekommt,daß die Ärzte und Krankenschwestern die alte Frau gar nicht ernst nehmen,denn diese möchte sich gar nicht operieren lassen,und möchte die Einwilligungserklärung für die Narkose gar nicht unterschreiben.

Sie bekommt aber Beruhigungsmittel verabreicht und unterschreibt die Erklärung eben dann doch.Sascha ist geschockt und sieht keinen anderen Ausweg,als mit "Frau Ella",wie er sie nennt zu flüchten.

Er nimmt sie kurzentschlossen mit zu sich nach Hause.Am nächsten Tag lernt sie dort die Freunde von Sascha kennen und die vier haben viel Spass miteinander,sodaß sich eine richtige Freundschaft entwickelt zwischen den jungen Menschen und der alten "Frau Ella".

Ein unterhaltsames Buch,das humorvoll geschrieben ist und als Buch für zwischendurch,wenn man mal lachen möchte durchaus zu empfehlen ist!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

10

09.06.2009

„Sehr enttäuschend”

Die Leseprobe des Buches fand ich ja noch ganz unterhaltsam und dachte mir,es sei in so humorvollem Stil geschrieben wie "Senk ju vor träwelling".Leider trifft dies ganz und gar nicht zu,ich habe mich über die ersten drei Kapitel hindurchgequält und dann entnervt aufgegeben.Ich bin sonst nie der Typ,der Bücher abbricht,normalerweise zwinge ich mich dazu,Bücher komplett zu Ende zu lesen,aber bei diesem Buch war es mir schlicht unmöglich weiter zu lesen.

Entweder hat Thomas Baumann eine seltsame Art von Humor oder ich verstehe diese Art von Humor leider nicht.

Man hätte aus diesem Buch viel mehr machen können,aber es ist (zumindest bei den ersten drei Kapiteln,den Rest habe ich mir nicht mehr angetan...) sowas von langatmig und langweilig geschrieben,man sollte sich wirklich die Zeit sparen,um bessere Bücher zu lesen.

Es ist kein Reiseführer,es ist kein heiterer Roman,vielleicht soll es ein ironisch geschriebener Roman über das Reisen sein,aber diese Art von Ironie verstehe ich leider nicht...

Absolut nicht empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Die Hütte

William P. Young

EUR 16,90
auf Merkliste

50

26.05.2009

„Ein ganz besonderes Buch”

Mackenzie Allen Philips fünfjährige Tochter Missy wird von einem Serienmörder entführt und ermordet,während dieser seinen Sohn Josh vor dem Ertrinken rettet.Ihre Leiche wird nie gefunden,nur ihr blutiges Kleid in einer Hütte.

Danach verfällt Mack in tiefe Depressionen,weil er Missy nicht retten konnte,ihn plagen Selbstzweifel und immer wieder die Frage "Warum lässt Gott so etwas zu?"

Zwei Jahre später erhält Mack eine Einladung zu dieser Hütte zu kommen,unterschrieben einfach mit "Papa"

Da seine tiefgläubige Frau Gott so nennt,beschliesst er zu dem Treffen zu gehen.

Als er bei der Hütte ankommt,geschieht ein Wunder: Die Hütte verwandelt sich vor seinen Augen in ein wunderschönes Blockhaus,der Schnee schmilzt (es ist tiefer Winter) und die ganze Umgebung verwandelt sich in ein Paradies.

In der Hütte lernt Mack drei Personen kennen:

Eine Afroamerikanerin,die gleichzeitig Frau,Papa und Gott ist.

Eine Asiatin,die gleichzeitig der Heilige Geist ist.

Und ein junger Mann,ein Handwerker,der gleichzeitig Jesus ist.

Zusammen bilden sie Gottes Dreifaltigkeit.

Da sie allwissend sind kennen sie natürlich Macks Lebensgeschichte.Er kann ihnen Fragen stellen und bekommt Antworten darauf.Hierbei geht es hauptsächlich um die Liebe Gottes zu den Menschen und das alles Böse was geschieht,dem freien Willen des Menschen unterliegt.

Das Buch ist sehr empfehlenswert,z.B.wenn jemand unheilbar krank ist oder in einer großen Lebenskrise steht,auf dem Rückcover steht folgendes:

Dieses Buch verändert.

Es nimmt dem Zweifler die Zweifel,

dem Traurigen die Trauer,

es gibt dem Hoffnungslosen neue Hoffnung.

Diesem Zitat kann ich uneingeschränkt zustimmen und viel mehr braucht es auch nicht,um das Buch zu beschreiben.

Eines der besten Bücher,die ich jemals gelesen habe!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Avatar Trixie