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Friesensturm

Kriminalroman

buch
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Artikeldetails zu Friesensturm

AutorBirgit Böckli

Untertitel Kriminalroman

  • ISBN-103-426-51022-7
  • ISBN-139783426510223
  • Verlag Droemer/Knaur
  • ReiheKnaur Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten254
  • Veröffentlicht01.03.2012
  • GenreKrimi
  • Gewicht224g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Friesensturm



Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althus erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen ...


Autorenportrait zu Friesensturm

Birgit Böckli, geboren 1972 in Mönchengladbach, hatte schon immer den Traum, Schriftstellerin zu werden und begann bereits in jungen Jahren damit, erste Geschichten zu Papier zu bringen. Die Autorin veröffentlichte bislang mehrere Kurzgeschichten. ?Friesensturm" ist ihr erster Roman.
Die gelernte Wirtschaftskorrespondentin lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in Baden Württemberg.

Portrait

Birgit Böckli:
Birgit Böckli, geboren 1972 in Mönchengladbach, hatte schon immer den Traum, Schriftstellerin zu werden und begann bereits in jungen Jahren damit, erste Geschichten zu Papier zu bringen. Die gelernte Wirtschaftskorrespondentin lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in Baden Württemberg.

Autorenportrait

Birgit Böckli, geboren 1972 in Mönchengladbach, hatte schon immer den Traum, Schriftstellerin zu werden und begann bereits in jungen Jahren damit, erste Geschichten zu Papier zu bringen. Die Autorin veröffentlichte bislang mehrere Kurzgeschichten. ?Friesensturm" ist ihr erster Roman.
Die gelernte Wirtschaftskorrespondentin lebt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in Baden Württemberg.

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40

18.09.2012

„Spiekeroog-Krimi - fast ohne Spiekeroog”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem tragischen Tod seiner Schwester, an dem er sich die Schuld gibt, läst sich Kommissar Thomas Berg auf die Nordseeinsel Spiekeroog versetzen. Hier wird er nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Erst als ein Mord geschieht und sich die Ereignisse überschlagen findet Berg seinen Platz - nicht nur auf der Insel sondern auch wieder im Leben. Der Krimi selbst ist nicht sonderlich spannend und wird erst zum Ende hin wirklich gut. Vermisst habe ich an einem Spiekeroog-Krimi vor allem vermehrte Beschreibungen der Insel. Das findet nur am Rande statt und ist auch eher unspezifisch. Schade, aber es lohnt sich dennoch, diesen kleinen Krimi zu lesen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

31.07.2012

„Friesensturm”

von Ikopiko aus Hesel
„Ich sorge hier schon seit über zwanzig Jahren für Ruhe und Ordnung, und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man Sie überhaupt hergeschickt hat. Nun gut, jetzt sind sie eben da. Wir werden schon irgendwie klarkommen.“

Mit diesen demotivierenden Worten wird Kommissar Thomas Berg in seiner neuen Wirkungsstätte auf der Nordseeinsel Spiekeroog begrüßt. Er fühlt sich schuldig an dem Tod seiner Schwester und hofft, auf Spiekeroog besser mit der Situation umgehen zu können. Er wird jedoch nicht freudestrahlend von seinem Kollegen aufgenommen und kommt sich zunächst recht überflüssig vor.

Jedoch bereits in der folgenden Woche passiert der erste Mord. Ein „Zugezogener“ wurde erschossen. Vom Festland wird Unterstützung zur Aufklärung des Mordes angefordert. Die resolute Kommissarin Freda Althuis reist mit ihrem Team an und übernimmt schnell die Ermittlungen. Sie erkennt das Potential in Thomas und gemeinsam machen sie sich an die Arbeit. Der alteingesessene Inselpolizist zieht sich schmollend zurück.

Bei dem einen Mord bleibt es nicht. Bereits kurze Zeit später wird ein im Dorf als Trinker bekannter Mann tot aufgefunden.

Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran. Die Insulaner sind sich einig, dass der Mörder keiner der ihren ist und sind verschlossen wie Austern. Ohne die Unterstützung von Erik Johanssen wäre ihnen kaum eine Aussage zu entlocken. Aber auf Johanssen, einen alteingesessenen Insulaner, lassen sie nichts kommen. In Teamarbeit schaffen sie es doch noch, den Täter zu überlisten.

Als Ostfriesin und Liebhaberin der Ostfriesischen Inseln habe ich mich sehr auf diesen Krimi gefreut, zumal Spiekeroog einen besonderen Inselcharakter hat. Gerade da es sich um Spiekeroog handelt, habe ich mit deutlich mehr Inselbeschreibungen gerechnet. Auf die Besonderheit der Natur wird jedoch kaum eingegangen. Darüber hinaus hat mich etwas befremdet, dass so häufig Kaffee statt Tee getrunken wird und dass die Namen der Insulaner nicht typisch friesisch lauten.

Als ich mich damit abgefunden hatte, dass es sich um einen sachlichen Krimi und keinen „Inselroman“ handelt, konnte ich mich doch mit dem Buch anfreunden. Die Geschichte ist in sich strukturiert und nachvollziehbar. Jedoch sind die Figuren ein wenig lieblos gezeichnet.

Ich hätte gern mehr über die Protagonisten erfahren. Was sie denken, was sie fühlen, was das Inselleben für sie ausmacht. Das kam mir alles etwas zu kurz.

Eine gelungene Kriminalgeschichte, die jedoch nicht unbedingt auf einer Insel, sondern an jedem anderen Ort hätte spielen können.

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40

18.06.2012

„Toller Krimi mit authentischen Charakteren”

von Cleo [www.ichlesehaltgern.wordpress.com]
Passend zum Cover kommt das ganze Buch recht düster daher. Ein Nordseeheilbad im Sommer, in dem Petrus nicht wirklich gut gelaunt gewesen zu sein schien: es regnete sich ganze 253 Seiten regelrecht ein.

Tatort ist Spiekeroog. Heilbad und Inseltraum im Wattenmeer. Autos sind tabu und jeder kennt mehr oder weniger jeden. Schon alleine letzteres macht die Sache für mich ein bisschen "unidyllisch". Die Polizeihauptwache besteht aus dem Dorfpolizisten Revierleiter Herrlich und der guten Seele Johanssen, der ein bisschen aushilft, weil er sich sonst nicht gebraucht fühlt. Irgendwie traurig. Beide.

Dass die Insulaner wie jede andere eingeschworene Gemeinde Neuen gegenüber ein bisschen zurückhaltend und misstrauisch sind, merkt man spätestens dann, als Thomas Berg auf den Plan tritt. Seines Zeichens Kommissar aus Berlin und ziemlich kaputt. Das wird auch nicht besser, indem man ihm von vornherein klar macht, dass man ihn auf der Insel ja eigentlich gar nicht haben will.

Richtig unidyllisch wird's aber erst, als die erste Leiche auf der Insel gefunden wird. Natürlich war's keiner. Und wenn's schon einer war, dann definitiv keiner von der Insel! Es ist was faul auf der Insel Spiekeroog!

Als der gute Herrlich plötzlich seine Siebensachen packt, weil er nicht mehr den Alleinherrscher spielen darf, wird eine Delegation von Kripobeamten vom Festland auf die Insel entsandt und ab da geht der Spaß erst richtig los. Freda Althus, die toughe Leiterin des Teams, beginnt, zusammen mit Berg zu ermitteln und deckt mehr als ein gut gehütetes Inselgeheimnis auf.

Um eins vorweg zu nehmen: ich habe schon längere Zeit keinen Krimi mehr gelesen. Seit Friesensturm weiß ich: das muss sich ändern! Es macht mir einfach viel zu viel Spaß, mitzuraten, kurz vom Glauben abzufallen um dann munter weiter zu verdächtigen.

Die Protagonisten waren allesamt sehr authentisch und lebensecht. Insulaner sind hinlänglich dafür bekannt, nicht unbedingt die "Offensten" gegenüber Fremden zu sein - danke an Birgit Böckli, die dieses Klischee voll und ganz bedient! Die Ermittler waren keine Superbullen, sondern Menschen wie Du und ich (also mehr oder weniger), mit alltäglichen als auch weniger alltäglichen Problemen.

Der Fall war gut konstruiert und grub ganz nebenbei - wie bereits erwähnt - die eine oder andere Leiche, die es sich in den Spiekerooger Kellern gemütlich gemacht hatte und schon längst vergessen war, aus.

Doch bei der Auflösung, da hat mich die liebe Frau Böckli ein bisschen, wie sag ich das jetzt, miss gestimmt. Der Ansatz war recht gut (wenn auch ein bisschen offensichtlich, aber das kann auch daran liegen, dass ich solch eine gewiefte Ermittlerin bin ;)); aber was danach kam, war... nein, das war nicht schön. In meinen Augen sowohl unrealistisch als auch unpassend. Ein fieser Pickel mitten auf der Stirn vorm 1. Date. Eine dicke Blase an den Füßen, obwohl man noch die ganze Nacht weiter tanzen möchte. Kurzum: das hat's mir ein bisschen verdorben.

Nichtsdestotrotz (ich weiß, das Wort gibt's eigentlich gar nicht) ein spannender Krimi mit charakterstarken Protagonisten und einer tollen Atmosphäre, der regelrecht nach weiteren Teilen des Ermittlerduos Berg/Althus schreit.

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40

14.06.2012

„Gelungenes Debüt”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Buxtehude
Birgit Böcklis Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist spannend bis zum Schluss. Die Autorin beschreibt gut die Charaktere der Hauptdarsteller. Bin schon gespannt auf ihren nächsten "Insel-Krimi", der hoffentlich bald kommen wird.

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50

24.01.2012

„Schöner Spiekeroog Krimi”

von Claudia Junger aus Gütersloh
Man sollte doch nicht meinen, dass sich auf so einer kleinen Insel solche Abgründe auftun...

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil und konnte mich mit ihrer spannenden Story überzeugen. Die Protagonisten sind sehr authentisch und die wortkargen Inselbewohner haben ihre Ecken und Kanten. Mir hat es Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen und ich würde mich über weitere Fälle mit dem sympathischen Ermittlerteam freuen.

Fazit: Guter, klassischer Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit: Nicht nur für Spiekeroog-Fans ein Vergnügen.

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