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Darling Jim
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Darling Jim

Psychothriller

buch
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Artikeldetails zu Darling Jim

AutorChristian Moerk

Untertitel Psychothriller

Abbildungsvermerk 22 cm

  • ISBN-103-492-05256-8
  • ISBN-139783492052566
  • Verlag Piper
  • ÜbersetzerVioleta Topalova
  • Einbandartgebunden
  • Seiten350
  • Veröffentlicht01.03.2009
  • GenrePsycho-Thriller
  • Gewicht568g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDarling Jim

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Kurzbeschreibung zu Darling Jim

Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr ... Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend - Darling Jim ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

Beschreibung der Redaktion zu Darling Jim

Ein einsames irisches Haus, drei rätselhafte Frauenleichen und ein skrupelloser Geschichtenerzähler ? Christian Mørk erzählt in seinem packenden irischen Thriller »Darling Jim« mit einer solchen Sinnlichkeit, dass man den Atem des Teufels im Nacken zu spüren glaubt.
Die Bewohner des kleinen irischen Dorfs Malahide mieden das Haus, noch lange nachdem es desinfiziert und wieder bewohnbar gemacht worden war und die Leichen friedlich unter der Erde ruhten. Drei tote Frauen waren in dem Spukhaus gefunden worden, Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Sie waren auf grauenvolle, unerklärliche Weise gestorben. Wer aber hatte sie gequält und getötet? Hing das alles mit diesem Fremden zusammen, Jim? Jim Quick war als Märchenerzähler durch die Pubs der Gegend gezogen und hatte Schauergeschichten zum Besten gegeben. Die meisten Frauen waren seinem teuflischen Charme auf der Stelle erlegen. Aber auch von Jim gab es seit einiger Zeit kein Lebenszeichen mehr ? Atmosphärisch dicht, raffiniert und atemberaubend spannend ? »Darling Jim« ist ein einzigartiger psychologischer Thriller.

Portrait

Christian Moerk:
Christian Moerk wurde in Kopenhagen geboren, wanderte aber bereits mit Mitte zwanzig in die USA aus. Nach einem Studium der Geschichte und des Journalismus war er in Hollywood tätig und schrieb für Variety. Heute arbeitet er für die New York Times. Eminenza ist sein erster Roman.

Bewertung unserer Kunden zu Darling Jim

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1234

20

18.09.2011

„Nicht mein Darling!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Vorab: Ich mag Thriller. Ich mag Krimis. Und die dürfen auch gern mal ein bisschen abgefahrener sein. Aber "Darling Jim" fand ich einfach nur sehr abgefahren, leider im negativen Sinn.

Der Klappentext klang sehr verführerisch und somit ist das Buch aus der Bibliothek zu mir gewandert. Auch die Idee mit der "Geschichte in der Geschichte", also die Geschichte der Schwestern wird gefunden und der Leser erlebt sie "nacherzählt" in den Tagebüchern mit, fand ich fantastisch. Leider war die Umsetzung nicht wirklich packend und ich wurde zu keiner Zeit wirklich vom Buch gefesselt.

Das geht schon damit los, dass die Geschichte, die Jim erzählt, für mich gänzlich uninteressant war. Märchen, Wolf, Blabla - ich habe die paar Seiten, auf denen seine ja angeblich vor allem für die weibliche Zuhöhrerschaft so beeindruckenden Schilderungen geschrieben standen, überblättert. Denn da ist dann schon der nächste Kritikpunkt, den ich nicht nachvollziehbar fand: Für mich hat Christian Mork nie wirklich klargestellt, warum denn nun Jim so anziehend ist. Er sieht gut aus (kenn ich auch ein paar), er erzählt gute Geschichten (kenn ich auch ein paar) und ist wohl auch charmant (kenn ich auch ein paar) - aber: Die Damen im Buch schlagen sich ja die Köpfe ein, nur um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Und jedes Mal saß ich vor den Textstellen und dachte: WARUM?

Die wirkliche Überraschung kommt - zumindest für mich - wirklich erst ganz zum Schluss des Buchs, wenn der Briefträger dann auf des Rätsels Lösung um die Geschichte der dritten Schwester stößt, denn das hatte ich so einfach nicht erwartet. Ansonsten war aber alles relativ vorhersehbar und keine große Wendung im Buch vorhanden (auch wenn der Überraschungsmoment, den ich erlebt habe, eigentlich auch mit logischem Nachdenken erkennbar sein kann).

Wer vielleicht ein bisschen auf "außergewöhnliche" Geschichten steht und etwas in die Richtung Fantasy angehaucht ist, hat an diesem Buch mehr Freude - realistisch wirkte das gesamte Buch für mich an fast keiner Stelle, so dass es bei mir eher zur Kategorie "durchgefallen" zählt.

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20

30.07.2011

„zu konstruiert”

von Ivonne Wiese aus Berlin
Leider merkt man, dass der Autor mehrere Jahre an dem Buch geschrieben hat. Nicht weil es besonders gut ist und toll recherchiert ist, nein weil es wirkt als wären mehrere Ideen krampfhaft miteinander verbunden worden. Und das Ende und die Auflösung sind leicht unzusammenhängend und stark konstruiert.
Dass ein irischer Geschichtenerzähler die Damenwelt becirct und nebenbei ein paar davon umbringt, ist ein spannender Ausgangspunkt. Dass drei Schwestern ihn umbringen, nachdem er eine der dreien vergewaltigt hat, ein weiterer spannender Baustein. Dass diese drei Mädchen dann wiederum von ihrer Tante, die den Casanova gerade eben heiraten wollte, gefangen gehalten werden – auch spannend. Der Außenstehende weiß nur, dass drei tote Frauen in einem Haus gefunden wurden, gegenseitig getötet. Und dann finden sich zwei Tagebücher der Schwestern an. Alles spannend bis dahin. Aber leider sind die einzelnen Aspekte so schlecht zusammen geschustert, besonders das Verbindungsglied des Postboten klingt so konstruiert, dass es keinen wirklichen Spaß macht das Buch zu lesen. Und das Ende scheint fast ohne Zusammenhang zum sonstigen Handlungsverlauf. Schade, die Ansätze waren gut.

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50

19.08.2010

„Darling Jim”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Greifswald, Hansestadt
In Malahide, einem kleinen irischem Dorf, werden die übel zugerichteten Leichen dreier Frauen gefunden. Komisch war den Dorfbewohnern das Haus schon lange. Eine Zugereiste ca. 40 jährige Frau lebte dort, anscheinend allein. Kontakte zu den Dorfbewohnern gab es nicht. Dass aber in diesem Haus drei Frauen gelebt haben sollen ist ihnen nie aufgefallen. Als die ersten Ergebnisse der Obduktionen und Kriminaltechnischen Untersuchungen vorliegen, und feststeht, das es sich um Moira Walsh und ihre zwei Nichten handelt, und das die Tante die beiden jungen Frauen gefesselt, eingesperrt und mit kleinen Dosen Gift gefüttert hat und das es noch eine dritte Gefängniszelle im Haus gab, ist das Entsetzten in dem kleinen Kaff riesengroß.

Und dann taucht in dem kleinen Postamt des Ortes ein Umschlag auf, der an das Postamt adressiert ist, und der etwas unfreiwillige Held dieser Geschichte, seines Zeichens Briefsortierer, nimmt ihn an sich, öffnet ihn, und findet ein Tagebuch, das anscheinend von einer der Walsh-Schwestern geschrieben wurde. Nach dem Lesen beschließt er Hals über Kopf den Spuren der Schwestern zu folgen, denn es muss noch ein Tagebuch geben…



Fazit: So hat mich schon lange kein Buch mehr gefesselt! Die Geschichte ist mörderisch spannend geschrieben, unterbrochen von den mystisch und erotisch anmutenden Erzählungen des Darling Jim.

Teilweise ging es mir wie dem jungen Neill, ich habe die Zeit vergessen, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte (oder wollte).

Ein einzigartig raffiniert geschriebener Psychothriller.

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10

24.07.2010

„Sprachliche Verirrungen und weitschweifiges Geplänkel in Erwartung des Todes”

von sabatayn76
Inhalt:
Der neugierige Postbote Desmond entdeckt eines Tages durch den Briefschlitz die Leiche von Moira Walsh. Kurz darauf werden auch die Leichen zwei ihrer Nichten gefunden, die auf qualvolle Weise ums Leben gekommen sind. Wer ist für ihren Tod verantwortlich? Welche Verbindung besteht zwischen den drei Frauen und dem mysteriösen Jim Quick, der eines Tages in Malahide auftaucht und mit seinem Charme und seinen Schauergeschichten für viel Verwirrung sorgt?

Mein Eindruck:
Der Psychothriller von Christian Mørk beginnt spannend, weist aber bereits früh inhaltliche Inkonsistenzen und sprachliche Verirrungen auf. Im weiteren Verlauf wird der „Psychothriller“ dermaßen langweilig, dass ich ganze Seiten lediglich überflogen habe. Vor allem das Märchen, das Jim erzählt, ist sehr zäh. Die Tagebuchaufzeichnungen der Schwestern wirken aufgesetzt, nicht authentisch und wenig nachvollziehbar. Hier werden kleinste Kleinigkeiten erwähnt, obwohl gleichzeitig immer wieder geschrieben wird, dass nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Das wirkt alles völlig konstruiert, die Zeit war genau ausreichend, um unnütze Informationen einzubauen und dann im letzten Moment mit der Geschichte fertig zu werden. Ich habe eigentlich nur weiter gelesen, weil ich auf die Auflösung der Morde gespannt war, doch auch dies war eine herbe Enttäuschung.

Beispiele für sprachliche Verirrungen und sinnfreie Phrasen:
„Als man sie fand, war sie in eine schmutzige Decke gewickelt, wie ein Hund, den man ausgepeitscht hatte.“.
„(...) er glänzte, als wäre er mit Perwoll gewaschen (…) worden.“.
„Denn mein Handy hatte die ganze Nacht lang lauter gesummt als Courtney Loves Vibrator.“.
„(...) trug Trauerkleidung, die so schwarz war, dass selbst die Raben in unserem Garten neidisch geworden wären.“.
„Origami des Satans“.

Mein Resümee:
Ich mag Märchen und lese auch gerne gute Thriller. Außerdem liebe ich das Genre des Magischen Realismus (solange Sachverhalte geschickt und überzeugend geschrieben sind), bin also durchaus für eine Verwebung von Realität und Fiktion offen. Doch „Darling Jim“ ist mit Abstand das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Mørk verbindet einen flachen Plot und das völlige Versagen sprachlicher Fertigkeiten zu einer konstruierten und unglaubwürdigen Geschichte. Absolute Zeitverschwendung!

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50

14.05.2010

„Die Geschichte von Euan, dem Wolf”

von Bellexr aus Mainz
Der Däne Christian Moerk erzählt seine Geschichte um den Geschichtenerzähler Jim, dem Seanchai, aus verschiedenen Perspektiven. Und so hat der Psychothriller auch verschiedene Dynamiken in der Erzählung. Den roten Faden in der Geschichte hält Niall, der Comiczeichner und Briefträger, in Händen, der die Tagebücher von Fiona und Roisin liest und man hierdurch das schreckliche Schicksal der Walsh-Schwestern nach und nach erfährt. So verfolgt man gespannt ihre erste Begegnung mit Jim, wie er ihr Leben und das ihrer Tante Moira beeinflusst und wie es letztendlich zu ihrem grausamen Tod im Haus ihrer Tante kam.

Geschickt baut der Autor in seine Geschichte die Mythologie Irlands mit ein, sodass sie von Anfang an atmosphärisch dicht, spannend und rätselhaft erzählt wird und durch seinen wirklich sehr bildhaften, flüssigen Erzählstil fesselt er einen mühelos während des gesamtes Buches an seine Geschichte. Die Story ist bis zum Ende hin schlüssig und rund erzählt und Fragen bleiben keine offen.

Die Charaktere der Schwestern werden ausführlich, detailreich und lebendig beschrieben. Da ist zum einen die älteste Schwester Fiona, eine Grundschullehrerin, eher bodenständig, vernünftig und verantwortungsbewusst. Zum anderen sind da die jüngeren Zwillinge Roisin und Aoife, beide rebellisch, intelligent, sehr selbstbewusst und in ihrer Art so gar nicht angepasst an das gutbürgerliche Leben in ihrem kleinen Dorf. Der Charakter von Jim ist natürlich sehr charismatisch, geheimnisvoll und absolut undurchsichtig und überraschend angelegt. Er spielt mit seinem Charme, verzaubert jedes weibliche Wesen und ist der geborene Seanchai.

Fazit: Das Buch verzaubert. Christian Moerk ist ein spannender, mythologisch angehauchter Psychothriller gelungen, der mit einer runden, schlüssigen Geschichte aufwartet.

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40

22.04.2010

„Die gründe Insel und der große böse Wolf”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Bei der Bewertung dieses Buches stieß ich auf einige Schwierigkeiten. Stellte sich mir doch die Frage, welche Maßstäbe ich anlegen sollte, da dieses Buch einem Genre nicht einwandfrei zugeordnet werden kann.

Autor Christian Mørk ist zwar in Dänemark geboren und aufgewachsen, ging aber mit Anfang zwanzig zum Studium (Geschichte und Journalismus) in die USA. Eine Entscheidung, die wohl auch seinen späteren Schreibstil beeinflusst zu haben scheint, denn "Darling Jim" liest sich sehr amerikanisch. Auch wenn Mørk dies mit einer gehörigen Portion irischer Mythologie zu kaschieren versucht. Die Geschichte sei schnell angerissen:

In dem ruhigen irischen Dörfchen Malahide herrscht friedliche Idylle - bis der neugierige Postbote Desmond eines Tages eine schaurige Entdeckung macht. Bei seiner täglichen Auslieferungstour stößt er in einem Haus auf drei übel zugerichtete Frauenleichen. Die Tante scheint ihre Nichten als Gefangene gehalten und langsam vergiftet zu haben. Laut Untersuchungen der Polizei endete ein verzweifelter Ausbruchsversuch schließlich im Tod aller drei Frauen. Nach diesem grausigen Fund ist es mit der Ruhe im Dorf vorbei. Nachbarn beginnen sich misstrauisch zu beäugen, der seltsame Desmond wird zum Ausgestoßenen und selbst der Comiczeichner Niall bleibt von den Auswirkungen nicht verschont.

Auf seiner Arbeit in der Poststelle stößt er während des Sortierens auf das Tagebuch einer der drei Schwestern und macht sich, angezogen von dieser Geschichte aus Gewalt, Lügen und Märchen, auf die Suche nach der Wahrheit. Was ist mit den Walsh-Schwestern in dem Haus passiert? Wer ist der mysteriöse seanchai (irischer Geschichtenerzähler) Jim Quick? Die Antwort auf all diese Fragen beinhaltet eine grausige Wahrheit, welche das Leben des jungen Künstlers verändern und den Leser über weite Strecken ans Buch fesseln wird.

Seltsam und eigenartig liest sich Mørks Buch, das, für einen Thriller ungewöhnlich, in Tagebucheinträge und die von Jim Quick vorgetragenen Märchen eingeteilt wird. Anfangs lässt sich zwischen den einzelnen Handlungssträngen kein Zusammenhang herstellen, was jedoch kein Manko ist, dass sich jeder für sich äußerst spannend liest. Auch wenn die Figuren gegenüber dem wahren Leben natürlich etwas überzeichnet sind, können sie überzeugen. Die Walsh-Schwestern waren mir trotz ihrer extremen Art belustigend sympathisch, Jim Quick ein überzeugender, äußerst diabolischer und hassenswerter Bösewicht. Beste Zutaten also für ein gutes Krimi-Gericht. Leider hat der Autor dies etwas zu lang köcheln lassen.

Vor der lang ersehnten Auflösung werden immer wieder abweichende Sprünge gemacht, Passagen unnötig in die Länge gezogen, was das Lesetempo extrem bremst und dem Spannungsaufbau wenig zuträglich ist. Spaß findet man an all dem dennoch, da sich "Darling Jim" in seiner Art erfrischend von der Konkurrenz abhebt und sich die Tragödie sehr nah (leider ist das so) an der Realität orientiert. Wie nah zeigt Mørks aufschlussreiches Nachwort.

Insgesamt ist "Darling Jim" ein kurzweiliger, psychologisch fesselnder Thriller mit Schauermärchen-Faktor, der aufgrund seines drastischen Beginns für dünnhäutigere Leser aber eher nicht zu empfehlen ist.

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50

13.03.2010

„Darling Jim”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
In Malahide, einem kleinen irischem Dorf, werden die übel zugerichteten Leichen dreier Frauen gefunden. Komisch war den Dorfbewohnern das Haus schon lange. Eine Zugereiste ca. 40 jährige Frau lebte dort, anscheinend allein. Kontakte zu den Dorfbewohnern gab es nicht. Dass aber in diesem Haus drei Frauen gelebt haben sollen ist ihnen nie aufgefallen. Als die ersten Ergebnisse der Obduktionen und Kriminaltechnischen Untersuchungen vorliegen, und feststeht, das es sich um Moira Walsh und ihre zwei Nichten handelt, und das die Tante die beiden jungen Frauen gefesselt, eingesperrt und mit kleinen Dosen Gift gefüttert hat und das es noch eine dritte Gefängniszelle im Haus gab, ist das Entsetzten in dem kleinen Kaff riesengroß.

Und dann taucht in dem kleinen Postamt des Ortes ein Umschlag auf, der an das Postamt adressiert ist, und der etwas unfreiwillige Held dieser Geschichte, seines Zeichens Briefsortierer, nimmt ihn an sich, öffnet ihn, und findet ein Tagebuch, das anscheinend von einer der Walsh-Schwestern geschrieben wurde. Nach dem Lesen beschließt er Hals über Kopf den Spuren der Schwestern zu folgen, denn es muss noch ein Tagebuch geben…


Fazit: So hat mich schon lange kein Buch mehr gefesselt! Die Geschichte ist mörderisch spannend geschrieben, unterbrochen von den mystisch und erotisch anmutenden Erzählungen des Darling Jim.

Teilweise ging es mir wie dem jungen Neill, ich habe die Zeit vergessen, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte (oder wollte).

Ein einzigartig raffiniert geschriebener Psychothriller.

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30

04.03.2010

„Die dunkle Seite der Liebe”

von einer Kundin oder einem Kunden aus München
Etwas unsagbar grausames ist in der Strand Street 1 im alten Strandbad Malahide geschehen.

Der Postbote Desmond macht eines Tages nach einem kurzen Blick durch den Briefschlitz eine grausame Entdeckung. Die angerückte Polizei entdeckt im Haus zuerst die Leiche der zurückgezogen lebenden Eigentümerin, Moira Walsh, im oberen Stockwerk werden, stark abgemagert und in grausamer Gefangenschaft gehalten, zwei weitere leblose Körper gefunden, die sich kurz darauf als Moiras Nichten Fiona und Róísin entpuppen.

Dies ist der Anfang des Buches. Doch wie konnte es zu dieser Tragödie führen und was veranlasste Moira Walsh zu dieser Tat?

Dies erschließt sich dem Leser durch den Fortlauf der Geschichte.

Der Postangestellte Niall, ein verkannter Comiczeichner, der immer noch auf seinen großen Durchbruch wartet findet er in der Box, in der Briefe und Sendungen mit ungültigen Adressen oder nicht ausreichender Frankierung aufbewahrt werden ein in einen Umschlag verpacktes Tagebuch von Fiona Walsh. Der Name ist in Malahide natürlich bestens bekannt und so macht sich Niall an Lesen. Als später auch noch das Tagebuch von Róísin in seine Hände gelangt wird das Motiv der Tat klar – es geschah alles aus Liebe.

Er erfährt vom Leben der Schwestern im irischen Castletownbere. Und wie sich alles bis zu jenem Tag hin entwickelte, an dem das Leben der Walsh Schwestern so ein tragisches Ende nehmen musste.

Er erfährt von Jim Quick, dem Geschichtenerzähler, und seiner Legende um die beiden Brüder, die in dem Schloß mit der schwarzen Tür lebten. Jim hat eine unglaublich Wirkung auf Frauen, reihenweise verfallen sie seinem Charme und lauschen von Mal zu Mal faszinierter seinen Geschichten. Doch kein Mensch hat nur gute Seiten, schon gar nicht Jim Quick....

Ich durfte hier ein spannendes Buch lesen, dass mich trotz einiger Längen immer wieder in seinen Bann gezogen hat. Die Charaktere sind lebendig und interessant beschrieben. Der Plot, der für mich eigentlich schon vorhersehbar war, hält zum Ende hin doch noch einige Überraschungen bereit.

Besonders gefällt mir der Schauplatz, Irland, wo die Legenden und Mythen ohnehin recht glaubwürdig wirken

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50

27.12.2009

„Genial”

von einer Kundin oder einem Kunden
Was für ein spannender, gut durchdachter Pychothriller!

Lange habe ich nicht mehr einen so gut konstruierten, fesselnden Krimi gelesen, obgleich der klassische Begriff Krimi hier sicherlich nicht passt.

Die Geschichte wird von hinten durch die Tagebücher der verstorbenen Nichten, aufgerollt, die durch Zufall in die Hände eines jungen Mannes fallen, der sich auf die Spuren der tragischen Geschichte der Familie Walsh macht, und die Verwicklungen mit dem unheimlichen Jim Quick, der das personifizierte Böse zu sein scheint.

Durch die Geschichte der Schwestern Walsh werden nicht nur die Verbindungen innerhalb der Familie klar, sondern auch die tragischen Geschehnisse einer ganzen Region.

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40

26.10.2009

„Ungewöhnlich...”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Thriller im klassischen Sinne ist dieser Roman nicht,und wie man an den sehr unterschiedlichen Bewertungen sehen kann, polarisiert der Titel. Ich gehöre eindeutig zu den Fans dieser ungewöhnlichen , morbiden Geschichte.Ein Mann,dem die Frauen verfallen, der sie einlullt mit schönen Worten und für den man sogar mordet? Toll umgesetzte Idee, fesselnd erzählt, stellenweise auch sehr mystisch...Das Richtige für einen nebligen Novembertag!

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20

30.09.2009

„Atem des Teufels? - Wohl eher heiße Luft!”

von rebellyell666 aus Münster
Inhalt:

In Irland werden drei Frauenleichen in einem Haus aufgefunden; der Täter nie gefasst. Doch augenscheinlich gibt es den Mörder: In Gestalt eines fahrenden Sängers, der Irland nicht mehr los lässt...

Erzähl-/Schreibstil:

Mork schreibt schon beinahe gruselig schlecht. Üble und derbe Metaphern findet man zu Hauf, teilweise soll seine Sprache poetisch leicht und zauberhaft klingen, doch vielmehr findet man Schimpfwörter und Fäkalsprache, die so gar nicht ins Bild passen. Hier wäre mir eine klare Linie lieber gewesen. Im Erzählstil verhaspelt er sich nicht, er legt es eher darauf an, noch mehr und noch viel viel mehr Handlungsstränge aufzubauen, die ein unaufmerksamer Leser gerne mal überliest, da die Situationen ins Abstruse driften. Teilweise sind seine Vergleiche stümperhaft wie sinngemäß: "Das dunkle, butterfarbene Gras." Ob es in Dänemark, wo Mork ja schlussendlich herstammt dunkle Butter gibt? Hierzulande habe ich noch keine gesehen.

Meine Meinung:

Der Anfang war bereits dröge und ziemlich langweilig. Da findet ein mittelloser Zeichner, Postbeamte ebenfalls, einen "Dead Letter" (derjenige, der The Rasmus kennt, weiß spätestens dann auch, was Mork meint), eher ein Tagebuch, was ihm das Geheimnis um den Tod der drei Frauen näher bringen soll.

Der Beginn des Tagebuchs wiederum regte meine Gedanken an, doch auch hier machte Mork all seine Ideen, einen "Pyschothriller" zu schreiben, komplett zu nichte. Psycho hat es an sich, komplett gegruselt zu werden, bei Thrillern hat man das Gefühl, schnell durch die Geschichte zu rasen, weil der Autor kaum selbst den Atem beim Schreiben anzuhalten schein. Mork hält immer an und macht Pause zwischen den Geschichten, die er nicht gerade förderlich füllt.

Teilweise interessierte mich schon gar nicht mehr, was mit den blöden Hennen passiert ist, die den achsotollen Darling Jim getroffen hatten und nicht mehr ohne ihn konnten. Vielleicht klinge ich jetzt wie eine Feministin, aber das scheint der George Clooney für arme Iren gewesen zu sein.

Das Ende war die Höhe! So einen konstruierten Ausgang habe ich lange nicht gelesen, völlig sinnfrei und merkwürdig schafft es Mork, aus seinen vielen Handlungssträngen hinauszusteigen und den Leser in gähnender Langeweile alleine zu lassen.

Fazit:

Eine interessante Idee, ein falsch betiteltes Buch (falsches Genre vor allem), tausend neue Geschichten, unglaubwürdige Charaktere und eine schlechte Umsetzung! Den zweiten Stern gibt es nur für teils interessante Strecken.

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10

25.09.2009

„Sprachliche Verirrungen und weitschweifiges Geplänkel in Erwartung des Todes”

von sabatayn76 aus Deutschland
Inhalt:
Der neugierige Postbote Desmond entdeckt eines Tages durch den Briefschlitz die Leiche von Moira Walsh. Kurz darauf werden auch die Leichen zwei ihrer Nichten gefunden, die auf qualvolle Weise ums Leben gekommen sind. Wer ist für ihren Tod verantwortlich? Welche Verbindung besteht zwischen den drei Frauen und dem mysteriösen Jim Quick, der eines Tages in Malahide auftaucht und mit seinem Charme und seinen Schauergeschichten für viel Verwirrung sorgt?

Mein Eindruck:
Der Psychothriller von Christian Mørk beginnt spannend, weist aber bereits früh inhaltliche Inkonsistenzen und sprachliche Verirrungen auf. Im weiteren Verlauf wird der „Psychothriller“ dermaßen langweilig, dass ich ganze Seiten lediglich überflogen habe. Vor allem das Märchen, das Jim erzählt, ist sehr zäh. Die Tagebuchaufzeichnungen der Schwestern wirken aufgesetzt, nicht authentisch und wenig nachvollziehbar. Hier werden kleinste Kleinigkeiten erwähnt, obwohl gleichzeitig immer wieder geschrieben wird, dass nicht mehr viel Zeit zum Leben bleibt. Das wirkt alles völlig konstruiert, die Zeit war genau ausreichend, um unnütze Informationen einzubauen und dann im letzten Moment mit der Geschichte fertig zu werden. Ich habe eigentlich nur weiter gelesen, weil ich auf die Auflösung der Morde gespannt war, doch auch dies war eine herbe Enttäuschung.

Beispiele für sprachliche Verirrungen und sinnfreie Phrasen:
„Als man sie fand, war sie in eine schmutzige Decke gewickelt, wie ein Hund, den man ausgepeitscht hatte.“.
„(...) er glänzte, als wäre er mit Perwoll gewaschen (…) worden.“.
„Denn mein Handy hatte die ganze Nacht lang lauter gesummt als Courtney Loves Vibrator.“.
„(...) trug Trauerkleidung, die so schwarz war, dass selbst die Raben in unserem Garten neidisch geworden wären.“.
„Origami des Satans“.

Mein Resümee:
Ich mag Märchen und lese auch gerne gute Thriller. Außerdem liebe ich das Genre des Magischen Realismus (solange Sachverhalte geschickt und überzeugend geschrieben sind), bin also durchaus für eine Verwebung von Realität und Fiktion offen. Doch „Darling Jim“ ist mit Abstand das schlechteste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Mørk verbindet einen flachen Plot und das völlige Versagen sprachlicher Fertigkeiten zu einer konstruierten und unglaubwürdigen Geschichte. Absolute Zeitverschwendung!

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40

30.08.2009

„Der Geschichtenerzähler und der böse Wolf”

von anushka aus Berlin
In Malahide, Irland, findet ein alter Briefträger die Leichen von Moira Walsh und zwei ihrer Nichten. Die jungen Frauen müssen eingesperrt und gequält worden sein. Doch warum? Aus Liebe, die "heißer brennt als ein Hochofen".
Niall Cleary arbeitet im Postamt Malahide. Dort fällt ihm das Tagebuch von Fiona Walsh, einer der toten Nichten, in die Hände. Niall macht es sich zur Aufgabe herauszufinden, was den Mädchen passiert ist und auch das Tagebuch von Roisin Walsh zu finden. Dabei begegnet er mehr als einmal der Geschichte vom bösen Wolf. Er findet ein Dorf vor, das vor Liebe zu ihrem Geschichtenerzähler fast wahnsinnig ist und kann sich nicht mehr von der Geschichte um die Walsh-Schwestern und Darling Jim losreißen. Er muß wissen, was passiert ist, auch wenn er sich selbst damit in Gefahr begibt.

Das Buch ist unterteilt in Szenen über Niall und die beiden Tagebücher von Fiona und Roisin. Dabei schildert jedes Tagebuch einen anderen Teil der Geschichte, da die Schwestern diese unter sich aufgeteilt haben. Zu Tage tritt die Geschichte um den Geschichtenerzähler Jim, der in den Ort kommt und alle Frauen in seinen Bann schlägt. Doch Jims Geschichte von einem Mann, der sich in einen Wolf verwandelt, ist kein erfundenes Märchen und immer mehr zeigen sich Parallelen.
Christian Moerks Gleichnis zwischen dem Märchen und der Geschichte Jims ist gut gelungen und ruft ein ums andere Mal beim Leser ein Schaudern hervor. Die Stimmung ist düster und teilweise gruselig. Leider wurden mir manchmal die Verbindungen und Bedeutungen einzelner Episoden nicht ganz klar und auch die Beziehung zwischen Jim und seiner Geschichte hätte teilweise expliziter sein können. Das war für mich teilweise verwirrend. Auch fand ich es schade, dass immer noch ein Teil der Geschichte fehlte und nicht auch noch Aoifes (die dritte Schwester) Tagebuch mit einbezogen wurde. Ansonsten ist dem Autor eine gute Mischung aus Mystik, Schauermärchen und Thriller gelungen, die mich in ihren Bann geschlagen hat und menschliche Abgründe betrachten ließ. "Darling Jim" ist auf jeden Fall ein Buch, das sich von der Masse der Krimis und Thriller abhebt und dem dieses Gefühl von etwas ganz Besonderem anhaftet. Daher würde ich für dieses Buch eine klare Leseempfehlung aussprechen.

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50

27.08.2009

„Darling Jim”

von einer Kundin oder einem Kunden
Mit „Darling Jim“ ist dem in Dänemark aufgewachsenen und in Brooklyn lebenden Autor ein Psychothriller der besonderen Art gelungen. In literarisch anspruchsvoller Erzählweise hören, lesen und erfahren wir in sinnlicher Weise von einem verführerischen Geschichtenerzähler, der die Frauen fasziniert und ins Unglück stürzt. Die Bewohner des irischen Dorfes Malahide erleben einen Psychotrip, der mit allerlei Rätseln verbunden ist, bis die Tagebücher der Toten auftauchen. „Darling Jim“ verbindet auf intelligente Weise die menschlichen Tragödien mit den Mythen des faszinierenden Landes. Ein intelligenter Krimi, den man/frau nicht mehr aus den Händen legen mag.

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30

24.08.2009

„naja...”

von Tikva aus Eislingen
Bei dieser Rezi tat ich mir anfangs schwer, da es kein Thriller in herkömmlichen, blutigen Sinne ist. In diesem Buch gibt es zwar Leichen und einen Mord, denn man "miterlebt", doch wirkt es recht nebensächlich.
Im Vordergrund geht es hauptsächlich um die Schwestern Walsh und wie sie zu dem Geschichtenerzähler Jim standen, was sie mit ihm verbindet. Dies alles eingefasst in Tagebucheinträgen, die ein Postbote lesen darf und der sich wiederum selbst auf die Spuren der Schwestern macht.
Auf dem Cover steht zwar Psychothriller, aber man könnte es genauso gut als Mystikthriller bezeichnen, da es in der Handlung selbst auch noch um eine "fantastische" Geschichte geht, die mir zumindest regelrecht unter die Haut ging.
Teilweise musste ich aufpassen, dass ich die Geschichte der Mädchen nicht mit der mystischen Geschichte des Geschichtenerzählers vermische...
Und durch dieses "vermischen" könnte man es allerdings wirklich als Psychothriller sehen! Das ist dem Autor auf alle Fälle super gelungen.

Eine Geschichte in der Geschichte des Tagebuchs in dem Buch... Könnte interessant klingen, aber der Autor bringt es leider nicht immer gut rüber. Als die Geschichte des Tagebuches anfing, wurde es plötzlich ziemlich langweilig. Das hielt so lange an, bis Jim's Geschichte begann. Ab da wurde es wieder spannender und nun fesselte mich die Geschichte streckenweise richtig gehend.
Der Geschichtenerzähler selbst kann gut erzählen. Das hat der Autor, meiner Ansicht nach, gut rübergebracht.

Aber es gibt allgemein immer wieder Momente, wo die Geschichte kurz vor einem Einbruch steht und gerade noch so die Kurve kriegt. Das hat der Handlung leider den Lesefluss genommen. Allerdings lässt es sich leicht lesen.
Die Handlung wird in der Erzählform dargestellt und man kann sich jeden Charakter gut vorstellen. Jeder einzelne Protagonist ist so dargestellt, das man ihn im gesamten Bild gut sieht.
Die Beiträge im Tagebuch allerdings sind meiner Meinung nach teilweise zu weit ausgeholt.

Fazit:
Es ist jedem zu empfehlen, der es sehr verworren mag.
Ich schwanke zw. 3 und 4 Sternen...

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50

11.08.2009

„Darling (?) Jim”

von einer Kundin oder einem Kunden
Das Buch ist wirklich der Hammer, einfach unglaublich!

Es beginnt damit, dass der etwas merkwürdige und vermutlich geistig zurückgebliebene Postbote Desmond in einem kleinen irischen Dorf zufällig eine Leiche findet. Zuerst denkt man: gut da ist eben eine Frau allein gestorben und niemand hat etwas mit bekommen. Die Polizei taucht auf und stellt fest, dass die Tote, Mrs. Walsh ermordet wurde. Als sie das Haus durchsuchen finden sie eine weitere Leiche, ihr Nichte und später noch eine, die zweite Nichte. Schließlich finden sie im Keller Hinweise auf eine vierte, verschwundene Person: Jim, wie sich später herausstellt. Desmond zieht sich nach diesem Horrorerlebnis endgültig von allen anderen Menschen zurück. Sein Nachfolger, der genauso neugierig ist wie Desmond es war findet nach und nach Tagebücher in denen die toten Mädchen von einem Geschichtenerzähler schreiben, in denen sie sich sofort verliebt haben: Jim. Doch was hat dieser Jim mit dem Tod der drei Frauen zu tun? Tja das verrate ich nicht, aber es macht echt Spaß es heraus zu finden!

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50

18.07.2009

„Die verhängnisvolle Begegnung mit einem seanchai”

von lesemaus
Die Geschichte der Walsh Schwestern und ihrer Tante beginnt mit deren Tod. Aber warum die Tante ihre 3 Nichten eingesperrt hat, und Sie langsam mit Rattengift vergiften wollte, weiß zu Beginn niemand.

Bis der Postangestellte Niall das Tagebuch von Fiona Walsh auf seiner Poststation bei den "nicht zu zustellenden"Sendungen findet, und er beginnt zu lesen.

Man wird sofort in die Geschichte mit hineingezogen, und ich kam mir vor, als schaue ich Niall beim lesen und beim zeichnen über die Schulter. Fiona erzählt ihre Geschichte und die verhängnisvolle Begegnung von ihr und ihren Schwestern sowie ihre Tante mit dem seanchai (irischer Geschichtenerzähler) Jim Qick. Als das Tagebuch endet, weiß man so Einiges mehr.

Unter anderem auch das ein 2.Tagebuch von Schwester Roisi existiert, das Pater Malloy besitzt, und so reist Niall in die Heimatstadt der Schwestern Malahide um das Geheimnis zu lüften. Wo ist Jim?, und wo ist die 3 Schwester, die sich aus dem Gefängnis im Haus ihrer Tante Moira befreien konnte?. Niall kommt auf die Spur eines Serienkillers und kommt der Spur der 3.Schwester immer näher. Die Geschichte die Jim über den Prinzen Euan und Prinzessin Ailsing im Buch erzählt, kommt einem im ersten Augenblick etwas deplaziert vor, aber man merkt schnell, das es ein sehr entscheidentes Puzzelteilchen in der Geschichte der Protagonisten spielt.

Niall bekommt alle Antworten die er sucht, und noch viel mehr, die Erlebnisse der Schwestern versucht er in Zeichnungen fest zuhalten. Allerdings gelingt Ihm eine Zeichnung zu Beginn der Geschichte nie. Die eines Wolfes, da er bis dato mit Grausamkeit nicht in Berrührung kam, und immer den Ausdruck der Augen des Tieres nicht grausam genug in seinen Zeichnungen einfangen konnte. Nach seinem Erlebnis mit den Walsh Schwestern und Jim Quick kann er es.

Der Autor verwebt in diesem Buch die Geschichte zu einem brillianten Teppich, das ich in Rekordzeit gelesen habe. Er ist ein wirklicher seanchai. Ich werde den Autor und seine nächsten Bücher wie sagte Aoife im Buch: Ich habe dich die ganze Zeit im Auge behalten.



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40

31.05.2009

„Der etwas andere irisch-mystische Krimi”

von vöglein
Lt. Buchrückseite ein Psychothriller voller Leidenschaft und ausgesuchter Teuflischkeit.

Auf den Inhalt muß ich nicht mehr näher eingehen, darüber wurde genug geschrieben.

Ruckzuck ist man mitten im Geschehen und es wird auch schnell ein Spannungsbogen aufgebaut. Die Sprache ist sehr bildhaft und auch die etwas andere Art der Schreibweise macht unbedingt Lust auf mehr. Interessant die in der Geschichte eingebauten Tagebücher der Mädchen.

Leidenschaft und Teuflischkeit, gepaart mit der Mystik Irlands und es entsteht ein Buch wie Darling Jim.

Für mich ein spannendes und schön erzähltes Buch, leider aber kein Psychothriller wie erwartet.

Interessant fand ich auch wie der Autor überhaupt auf die Idee dieses Buches kam, er fand einen Zeitungsausschnitt über 4 zu Tode verhungerte Frauen, die in einem Haus in Kildare gefunden wurden.

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40

29.05.2009

„töten oder lieben?”

von Bücherwürmchen
Über dem ganzen Buch liegt eine gewisse Melancholie, denn man weiß, dass es Tote gibt. Das Buch beginnt mit dem Fund der Leichen und befasst sich damit, die Dinge von hinten aufzurollen und zu erklären, wie es so weit kommen konnte.

Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte von verschiedenen Leuten und damit aus verschiedenen Perspektiven, auch zeitlich gesehen, erzählt wird. Trotzdem erfährt man ziemlich linear, wie sich alles zugetragen hat. Die Titelfigur Jim ist allerdings nicht in der Riege der Erzähler dabei und gerade dessen Perspektive hätte mich sehr interessiert. Von außen gesehen ist er einschichtig böse , und das macht ihn ein bisschen leblos und blass. Die erzählenden Personen sind allerdings lebendig geschildert und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Die exzentrischen Schwestern und der stinknormale Postbote Niall wachsen einem sofort ans Herz. Der Autor schreibt spannend, aber für meinen persönlichen Geschmack etwas zu erzählerisch und zu wenig handlungsbetont.

Durch die für unsere Augen fremdartigen irischen Namen und das Märchen, das Jim erzählt, bekommt das Buch selbst etwas märchenhaftes und eine mystische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Fazit: Ein gelungener Thriller.

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40

29.05.2009

„töten oder lieben?”

von Bücherwürmchen aus Bayern
Über dem ganzen Buch liegt eine gewisse Melancholie, denn man weiß, dass es Tote gibt. Das Buch beginnt mit dem Fund der Leichen und befasst sich damit, die Dinge von hinten aufzurollen und zu erklären, wie es so weit kommen konnte.

Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte von verschiedenen Leuten und damit aus verschiedenen Perspektiven, auch zeitlich gesehen, erzählt wird. Trotzdem erfährt man ziemlich linear, wie sich alles zugetragen hat. Die Titelfigur Jim ist allerdings nicht in der Riege der Erzähler dabei und gerade dessen Perspektive hätte mich sehr interessiert. Von außen gesehen ist er einschichtig böse , und das macht ihn ein bisschen leblos und blass. Die erzählenden Personen sind allerdings lebendig geschildert und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Die exzentrischen Schwestern und der stinknormale Postbote Niall wachsen einem sofort ans Herz. Der Autor schreibt spannend, aber für meinen persönlichen Geschmack etwas zu erzählerisch und zu wenig handlungsbetont.

Durch die für unsere Augen fremdartigen irischen Namen und das Märchen, das Jim erzählt, bekommt das Buch selbst etwas märchenhaftes und eine mystische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Fazit: Ein gelungener Thriller.

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