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1812

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Napoleons Feldzug in Russland

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Artikeldetails zu 1812

AutorAdam Zamoyski

Untertitel Napoleons Feldzug in Russland

Abbildungsvermerk mit 60 Abbildungen und 24 Karten

  • ISBN-103-406-63170-3
  • ISBN-139783406631702
  • Verlag C. H. Beck
  • ÜbersetzerErhard Stölting, Ruth Keen
  • Einbandartgebunden
  • Seiten720
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht07.12.2012
  • Gewicht990g
  • SpracheDeutsch
  • Originaltitel1812. Napoleon's Fatal March on Moscow

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Rezensionen der Redaktion zu 1812

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.04.12
Das Buch ist bereits 2004 in England erschienen und zum 200-jährigen Jahrestag erscheint es endlich auch bei uns. 1812 ist eine meisterlich erzählte Geschichte. Hier werden historische Fakten zu einer lebendigen Geschichte, eine triste Dokumentation sucht man hier vergebens. Adam Zamoyski schreibt, dass von Napoleons Russland-Feldzug ?jeder schon mal etwas gehört hat, aber nur wenige genaue Kenntnisse besitzen?. Dieses Buch schafft zu 100 Prozent Abhilfe. 1812 werden Sie nicht mehr aus der Hand legen können. Man erfährt von den Umwälzungen in Europa vor dem Jahr 1812; wie viele in Europa das französische Denken und die Lebensweise gut fanden, aber nicht Napoleons Mittel, diese überall in Europa zu installieren; wie sehr Napoleon und Zar Alexander auf ihren Seiten beharrten und so auf einen Krieg zusteuerten; wie unbequem die Armeen ausgestattet waren; wie schwer es war, einen Krieg zu organisieren, Nahrung für Mensch und Pferde durch ganz Europa zu schaffen; dass die Schlacht um Russland schon verloren war, bevor man überhaupt in Moskau ankam ? man hatte bereits über ein Drittel aller Soldaten verloren und Zehntausende Pferde waren verendet; dass das Sterben der französischen Armee nicht durch russische Siege zu Stande kam, sondern durch die Widrigkeiten des Marsches und der Natur; der verlustreiche Kampf um Moskau; und danach, das langsame Ende der Grande Armée. Das Buch zeigt, dass es nichts Grausameres gibt, als wenn Menschen Krieg führen. 1812 ist im Stile eines Ken-Follett-Epos geschrieben. Eine Geschichte, erzählt wie ein großer historischer Roman.

Kurzbeschreibung zu 1812



Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte.
Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein "Krieg und Frieden" der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt.
"Mitreißend ... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit." (T.J. Binyan)


Autorenportrait zu 1812



Graf Adam Zamoyski, geb. 1949 in New York, ist Autor und Historiker. Er lebt in London. 1812 erschien in acht Sprachen ebenso wie seine Chopin-Biographie.


Portrait

Erhard Stölting:
Dr. Erhard Stölting ist Professor für Allgemeine Soziologie in Potsdam.
Adam Zamoyski:
Adam Zamoyski, geboren 1949 in New York, wuchs in England auf und studierte Geschichte und Sprachen in Oxford. Seine adlige Familie floh 1939 nach der deutschen und sowjetischen Invasion aus Polen. Er lebt als freier Autor und Historiker in London. Adam Zamoyski ist Fellow der Society of Antiquaries, der Royal Society of Arts und der Royal Society of Literature. Er ist mit der Malerin Emma Sergeant verheiratet.

Autorenportrait



Graf Adam Zamoyski, geb. 1949 in New York, ist Autor und Historiker. Er lebt in London. 1812 erschien in acht Sprachen ebenso wie seine Chopin-Biographie.


Bewertung unserer Kunden zu 1812

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50

10.05.2013

„Glänzende Unterhaltung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zamoyski zeichnet den dramatischen Verlauf des letzten großen Feldzugs der Grande Armee erstmalig aus den privaten Aufzeichnungen von Offizieren und Mannschaften eindrucksvoll nach.
Für Einsteiger in diese Materie gleichermaßen interessant wie für Kenner zeitgenössischer Schriften beispielsweise Metternichs und Talleyrands.

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50

12.09.2012

„Lesen !”

von Tom Kratzsch
Zamoyski schildert den Feldzug Napoleons nach Russland. Der Leser wird größtenteils mir Frontberichten an die Thematik herangeführt. Absolut lesenswert, spannend, toll !!!

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50

18.08.2012

„Ich lese es gerade zum zweiten Mal ....”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich lese dieses Buch zum zweiten Mal und bin immer noch fasziniert. Ich habe mich erst gar nicht heran getraut - und wurde überrascht: Natürlich kennen wir die Eckdaten des Rußlandfeldzugs der "glorreichen Armee". Aber durch die Berichte der Zeitzeugen mildert sich die strenge Form des Inhalts in eine Dokumentation, die Ihresgleichen erst mal suchen muß. Wir begegnen Napoleon, Zar Alexander - aber auch den "kleinen Leuten", für die dieser totale Krieg die Katastrophe ihres Lebens wurde. Menschlichkeit trifft auf Unmenschlichkeit - so ist mir das russische Kindermädchen immer noch im Kopf geblieben, das die Kinder ihrer schon gefallenen französischen Herrschaft versucht zu retten. Auf die Nachfrage eines russischen Offiziers antwortet sie :" weil die französischen Herrschaften mich gut behandelt haben." Und sie stirbt mit den Kindern...
1812 - läßt mich nicht mehr los und Sie sollten es auch für sich entdecken!

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50

09.07.2012

„Geschichte hautnah!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieser gut 600 Seiten umfassende Text über Napoleons Russlandfeldzug ist grandios. Adam Zamoyski lässt den Leser an einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte mit Haut und Haar teilhaben. Obwohl sehr detailverliebt, ist dieses Buch nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Leser schlüpft man sowohl in die Rollen Napoleons und Zar Alexanders und weiß nun um deren Motivation. Aber genauso leidet man mit dem gemeinen Soldaten auf dem Schlachtfeld. '1812' ist lebendige Geschichte und absolut lesenswert!

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50

31.05.2012

„Geschichte excellent erzählt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Zamoyskis Buch ist vor allem deshalb eine faszinierende Lektüre, weil der Autor ausschließlich authentische Quellen von Zeitzeugen zu Wort kommen läßt, die das Buch so lebendig und spannend machen, als spiele sich das Ereignis unmittelbar vor den Augen des Lesers ab. Absolut empfehlenswert.

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50

06.05.2012

„Was für ein Buch!”

von Jan-Henrik Haß aus Hamburg
Dieses Buch läßt einen nicht mehr los - ich ertappe mich, wie ich mittags Freunden von den unfassbaren Schilderungen erzähle. Und ja, es ist ein Geschichtsbuch, ein Sachbuch, zumal mit 720 Seiten ein schöner Ziegelstein. Wo kommt dieser Adam Zamoyski auf einmal her? Das Buch ist wirklich brillant. 100 Seiten (!) Anhang zeigen die Quellenvielfalt mit den unzähligen Tagebuchaufzeichnungen, die großartig in den Text eingeflochten werden. Immer wenn ich als Leser denke, nein, das ist unmöglich, so etwas kann es nicht gegeben haben, taucht ein kleiner Stern im Text auf mit dem jeweiligen Verweis. Diese Detailversessenheit wird nie langweilig, im Gegenteil, es treibt einen auf diesem grausamen Feldzug immer tiefer hinein. Später kann ich nicht nur von Entbehrungen bis ins Detail berichten, ich kenne auch die verschiedenen Regimenter (und das was von ihnen übrigbleibt), weiß um den Charakter der Generäle und kann von einzelnen Schlachten die Taktik der Franzosen und Russen erinnern...
Und das alles wunderbar in den Kontext der Weltgeschichte eingebettet. Was für ein Buch!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

02.03.2012

„Ein fulminantes Buch”

von Michael Lehmann-Pape Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Es war einer der Feldzüge, die in ihren Folgen das Gesicht Europas verändert haben, der vor allem den Anfang des Untergangs Napoleons I. darstellt.
Den Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren. Zigtausende Soldaten verloren und die „glorreiche Armee“ entscheidend geschwächt. Noch schwerer mochte wiegen, dass Napoleon mit diesem Feldzug 1812 gegen Russland auch die bis dato fast unbedingte Bewunderung, das Vertrauen seines Volkes, stark erschüttert hat.

Dieser Feldzug mit seiner Umbarmherzigkeit, seinen taktischen und strategischen Fehler, seiner „menschlichen Tragödie von beispiellosen Ausmaßen“, der „erste totale Krieg“ der Menschheitsgeschichte, ist das Thema dieses ganz hervorragend und mitreißend geschriebenen Buches von Adam Zamoyski. Ein Buch, in welchem Zamoyski allen Facetten der Operation nachgeht, in dem er es vor allem, neben allen Beschreibungen von Schlachten und Elend, Sieg und Niederlage, Matsch und Winter nicht versäumt, die eigentlichen Ursachen dieses Desasters zwingend in den Blick zu rücken. Die unglaubliche Hybris, den Caesarenwahn Napoleons, politische Fehleinschätzungen der „Großwetterlage“ im Vorfeld des Feldzuges, militärische Unentschlossenheit und Widersprüchlichkeit währenddessen, genauso wie hier und da reine Zufälle, aus Verwirrungen entsprungen .

Ein zudem historisch wichtiges Buch. Denn legendenumwoben, literarisch zigfach ausgebreitet und filmisch zudem in vielfacher Weise bereits umgesetzt ist es nicht einfach, hinter all den modernen Bildern dieses Feldzuges der historischen Wahrheit habhaft zu werden. Eine Lücke, die Zamoyski nun eindrucksvoll zu schließen versteht. Fast in Romanform, mit vielen Erläuterungen und Verweisen auf das alltägliche Leben jener Zeit, auf die Atmosphäre und Stimmung in Paris, in Moskau unter und zwischen den Kontrahenten entwirft er eine immens lebendige Grundlage, auf deren Basis seine historischen Schilderungen eines zunächst zögerlichen, dann totalen Kriegs, folgen, Die Schlacht um Moskau, das folgende Patt, der Einbruch des Winters, ein Rückzug, der tatsächlich hier und da auch ein „Marsch ins Nirgendwo“ war mitsamt der fast völligen Auflösung der riesigen „Moskauer Armee“ der Franzosen, ohne Brüche und nie langweilig legt Zamoyski dieses Drama der Militär- und Zivilgeschichte vor die Augen des Lesers.

Nicht nur dem lebendigen Stil des Buches ist dies geschuldet, auch die vielfache Verarbeitung der Berichte von Beteiligten, die Zamoyski verwendet, trägt erheblich zur Lebendigkeit der Darstellung bei. Briefe, Tagebücher, Memoiren, reichhaltig sind die Quellen, aus denen der Autor schöpft. Quellen aus allen Schichten der Beteiligten. Und so, Seite für Seite, ein objektives Bild der Vorgänge darstellt. Ein Bild, das aufräumt mit der dramatisch-romantischen Verklärung, nur der Winter habe Napoleon wie ein „göttliches Schicksal“ in die Knie gezwungen. Auch wenn die Witterung tatsächlich eine wichtige Rolle spielte, strategische Fehler, eine grundlegende Fehleinschützung schon zu Beginn des Feldzuges und vielfach weitere, auch kleinere Ereignisse, führten zur Zerschlagung der größten (und erfolgreichsten) Armee, welche die Welt bis dato gesehen hatte. Zufälle, Unentschlossenheit, widersprüchliches Handeln und allgemein Verwirrung boten viel mehr die Gründe für den Ausgang des Feldzuges als klares militärisches Handeln.

Ein fulminantes Buch in Inhalt und Form, eine breite Darstellung, der es nirgends an Tiefe mangelt und die eingängig und höchst lebendig geschrieben vorliegt.

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