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48 Rezensionen
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hilfreich: 4

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914
Über mich:

liebe Bücher in denen es noch um etwas geht

Rezensionen

12345

buch

Der Augenjäger

Sebastian Fitzek

EUR 19,99 *
auf Merkliste

50

14.10.2011

„Fitzek wird einfach immer besser!”

Ich möchte zuallererst, ebenso wie der Autor in seinem Vorwort allen raten vor dem "Augenjäger" erst den "Augensammler" zu lesen, man versteht den Augenjäger zwar auch so, aber man würde sich die Spannung im Augensammler verderben, weil im Augenjäger zu viel verraten wird.

Zum Buch:

Alexander Zorbach durchlebt einen Albtraum. Seine Frau wurde ermordet, sein Sohn entführt und die Chancen, dass er noch lebt stehen eher schlecht. Der Entführer stellt ihn vor die Wahl: Entweder er erschießt sich selbst, oder er, der Augensammler tötet seinen Sohn Julian. Zorbach hat keine Wahl und drückt ab.

Während Zorbach seine ganz persönliche Hölle durchlebt ist ein neuer Mörder in der Stadt: der Augenjäger. Wobei, als Mörder kann man ihn nicht direkt bezeichnen, er ermordet seine Opfer nicht, er treibt sie in den Selbstmord. Er entführt sie, schneidet ihnen die Augenlider ab und vergewaltigt sie über Stunden und Tage, bevor er sie vor Bordellen, Pornoläden oder an Straßenstrichs aussetzt. Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen, bis auf eine: Tamara. Sie ist die einzige Zeugin, die Zarin Suker ins Gefängnis bringen kann, den Mann, der angeblich der Augenjäger ist. Doch Tamara ist verschwunden und Zarin steht kurz vor seiner Freilassung, die letzte Hoffnung ist die blinde und anscheinend auch übersinnlich begabte Physiotherapeutin Alina. Sie hat Visionen und half der Polizei bereits im Fall des Augensammlers. Jetzt soll sie es irgendwie schaffen eine Vision von Zuker zu bekommen und der Polizei dadurch hoffentlich einen entscheidenden Hinweis geben. Denn Zuker hat, wie Alina später erfährt, anscheinend vor seiner Verhaftung noch eine Frau entführt, die 16-jährige Nicola...



Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Ich bin ein bekennender Fitzek-Fan, ich habe alle seine Bücher verschlungen und kann nur sagen: er wird immer besser! "Der Augenjäger" ist definitiv nichts für schwache Nerven oder Menschen, die regelmäßig zum Augenarzt müssen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und obwohl es aus der Sichtweise von verschiedenen Charakteren geschrieben ist und der Handlungsort und die Zeit sehr oft hin und her springt schafft man es immer Schritt zu halten. Das Buch ist ein Muss für Thriller-Fans und absolut zu empfehlen!

buch

Der Stalker

Tania Carver

EUR 14,99 *
auf Merkliste

50

14.10.2011

„Der Stalker - Er sieht dich, wo immer du auch bist”

Eine junge Frau erlebt einen Albtraum. Ein Mann kommt mitten in der Nacht in ihre Wohnung und betatscht sie. Sie kann sich nicht bewegen, nicht schreien, nicht aufwachen. Als sie am nächsten Morgen erwacht findet sie ein Foto von sich, aufgenommen in der vergangenen Nacht. Ihr wird schlagartig klar: es war kein Albtraum, sondern ist wirklich passiert. Die Polizei nimmt sie nicht wirklich ernst, das tut niemand, bis auf ihre beste Freundin. Bald darauf wird jedoch allen Beteiligten klar: die Sache ist sehr ernst.

Die junge Frau ist, wie der Polizei nach einiger Zeit klar wird, nur das jüngste Opfer eines Serientäters. Zuerst stalkt er seine Opfer, dann entführt er sie und schließlich bringt er sie um. Eine Frau ist bereits tot, ihre grausam verstümmelte Leiche wurde auf einem Boot gefunden; eine weitere Frau ist noch verschwunden und bald verschwindet auch die nächste. Detective Inspector Phil Brennan und sein Team versuchen ihr Bestes, um den Täter zu finden und die Frauen zu retten, doch scheint er ihnen immer mindestens einen Schritt voraus zu sein. Werden sie es schaffen dem Stalker das Handwerk zu legen, bevor noch mehr unschuldige Frauen ihr Leben verlieren? Denn eines ist von Anfang an klar: er wird niemals von allein aufhören.



Das Buch wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, überwiegend aber aus der des Stalkers, der von Phil Brennan und der des jüngsten Opfers. Man wird sehr schnell in das Buch hineingezogen und einem wird als Leser bald klar, dass der Stalker total irre ist aber gerade das macht ihn umso gefährlicher...

Ich fand das Buch sehr gut. Es ist sehr spannend und die Handlung ist teilweise sehr überraschend. Man kann das Buch fast gar nicht aus der Hand legen. Zwischendrin gibt es allerdings auch einige eher langweilige Passagen, die man hätte kürzen können, dann wäre das Buch noch besser geworden. Ich würde außerdem empfehlen zuerst "Entrissen" von Tania Carver zu lesen, da man, wenn man zuerst den Stalker liest im Prinzip weiß, wie Entrissen ausgeht und das würde die Spannung dann doch sehr verderben.

Das Buch ist nichts für schwache Nerven, aber absolut zu empfehlen!

30

24.08.2011

„Ein Serienmörder in den Niederlanden”

Eine junge Polizistin wird in ihrer Wohnung überfallen. Sie wehrt sich, doch am Ende verliert sie. Aber sie hat Glück, sie überlebt, schwer verletzt und kann einen Kollegen anrufen, der ihr schließlich das Leben rettet. Der Täter hat eine römische Ziffer in ihren Bauch geritzt "I" und anscheinend hat er versucht sie zu skalpieren. Sie bleibt nicht das einzige Opfer, eine weitere Frau wird angegriffen und sie hat nicht so viel Glück. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und versucht fieberhaft den Täter zu schnappen, bevor er noch mehr Frauen umbringt.

Ein Mann ist unzufrieden mit seinem Leben. Er ist mit einer Frau verheiratet, die er hasst, aber er will ihr Geld, also nimmt er Drogen, um sich besser zu fühlen. Doch auf die Dauer hilft das nicht, er will mehr: einen Ausweg.



Das Buch ist leider nicht so ganz mein Fall. Die Geschichte ist originell, aber leider meiner Meinung nach nicht sehr spannend. Das Buch an sich ist gut und flüssig geschrieben, doch man weiß schon gleich zu Beginn wer der Mörder ist. Es geht also nicht um die Mördersuche, sondern einfach nur um die Frage, ob die Polizei ihn stoppen kann, bevor er seinen Plan ausführt oder ob sie zu spät kommen und ihren Zeitpunkt ihn zu schnappen verpassen werden.

Das Buch ist aus unterschiedlichen Blickwinkeln geschrieben. Sowohl aus der Sicht der Polizistin, der ihres Kollegen aber auch der des Täters und später aus der Sicht der Frau des Täters, was das ganze noch viel interessanter macht. Aber wie gesagt, mein Fall ist es leider nicht, mir wird zu viel zu früh verraten und deshalb kommt für mein empfinden zu wenig Spannung auf.

50

11.08.2011

„Die Wunden der Vergangenheit”

Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Stadt der Engel. Zuerst wird ein katholischer Priester enthauptet und mit einem Hundekopf auf den Schultern aufgefunden, dann entdeckt man die Zahl 3 auf dem Opfer. Hat der Täter also schon zwei andere Menschen ermordet? Oder hat die Zahl eine ganz andere Bedeutung? Detective Robert Hunter ermittelt. Er hat damals den Kruzifix-Killer geschnappt und wäre dabei beinahe selbst gestorben. Jetzt sieht er sich erneut mit einem Mörder konfrontiert, der es was die Grausamkeit der Taten angeht alle mal mit dem berüchtigten Mörder aufnehmen kann. Bald meldet sich ein junges Mädchen bei Hunter, das behauptet Visionen zu haben, sein Partner Garcia nimmt sie nicht ernst, Hunter dagegen merkt, dass mehr hinter der ganzen Sache stecken könnte. Als dann das nächste Opfer entdeckt wird, gibt ihm Mollie eine mysteriöse Botschaft mit auf den Weg: "Er weiß wovor sie Angst haben". Und wirklich, es scheint so, als foltere der Mörder seine Opfer mit ihren größten Ängsten buchstäblich zu Tode. Doch was ist der Grund dafür? Zuerst ein Priester und dann eine Maklerin, wo ist die Verbindung? Hunter hat bald eine abenteuerliche Theorie: vielleicht waren die Opfer als Jugendliche in der selben Gang?



Ich fand das Buch wirklich super. Ich habe bereits das erste Buch von Chris Carter gelesen, und ich kann sagen: er hat sich sehr gesteigert. Das erste Buch war ab der zweiten Hälfte sehr vorhersehbar, ohne große Überraschungen, dieses Buch hier jedoch steckt voller Überraschungen, gelungener Wendungen und sehr viel Spannung. Ich kann es wirklich nur empfehlen. Aber Achtung: lesen Sie das Buch besser nicht wenn sie gerade gegessen haben, es ist nämlich zum Teil wirklich richtig eklig! Ich hoffe, dass Carter noch weitere Bücher heraus bringt und sich weiter so steigert.

50

18.07.2011

„Gefallene Engel”

Die junge Ellie ist eine Nephilim, halb Mensch, halb Engel. Sie ist dazu auserwählt am Tag des Jüngsten Gerichts über die Menschen und die Gefallenen Engel zu richten. Und doch versuchen sie und ihr Freund Michael, ebenfalls ein Nephilim, den Weltuntergang zu verhindern. Dazu müssen sie die Gefallenen Engel davon abhalten die sieben Siegel zu öffnen. Doch das ist nicht so leicht, schließlich sind die Gefallenen immer noch Engel und damit deutlich stärker als Ellie und Michael. Und als wäre das noch nicht schlimm genug bröckelt es in ihrer Beziehung. Eifersucht und Stolz stellen sich zwischen sie, vor allem als auch noch Rafe auftaucht, ein attraktiver junger Mann, der sich zu Ellie hingezogen zu fühlen scheint. Was also wird Ellie tun? Wird sie ihrer Bestimmung und dem Wunsch Gottes folgen oder gibt sie auf? Das Schicksal der Welt hängt einzig von ihr ab. Kann sie diese Aufgabe bewältigen und den Weltuntergang verhindern?



Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe es, ebenso wie seinen Vorgänger an einem einzigen Tag verschlungen! Die Charaktere sind wirklich einfühlsam beschrieben. Gut, zu einem Großteil ist die Handlung nicht schwer zu erraten aber ich finde das stört nicht sonderlich. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Bücher der Autorin geben wird, ich werde sie auf jeden Fall lesen!

buch

Kein Entkommen

Linwood Barclay

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

30.04.2011

„Deiner Vergangenheit kannst du nicht entkommen...”

Ein Ehepaar macht einen Ausflug in einen Vergnügungspark, wie viele andere auch. Ihr kleiner Sohn Ethan schläft nach kürzester Zeit ein und das gibt den Eltern einen seltenen Moment der Zweisamkeit. David, der Vater holt ein Eis, doch kurz darauf kippt die Situation von alltäglich zu schrecklich. Seine Frau Jan kommt ihm aufgelöst entgegen: Ethan ist verschwunden! Sofort beginnen beide mit der Suche und bald findet der Vater den kleinen Jungen, ihm ist nichts passiert, doch warum kann er Jan jetzt nirgendwo finden? Hatte es der Entführer vielleicht gar nicht auf den Jungen abgesehen, sondern in Wirklichkeit auf seine Mutter?

Zwei Tage davor deckt David, der als Journalist arbeitet, einen Skandal auf, der einen Stadtrat in Bedrängnis bringen würde, da dieser sich anscheinend hat schmieren lassen. Ist die Entführung von Jan dessen Rache? Oder hat sie der anscheinend abgrundtief böse Gefängnisbesitzer entführt, der mit Hilfe des Stadtrates ein Privatgefängnis am Rand der Stadt bauen will? Will er den Jornalisten erpressen? Oder steckt vielleicht noch viel mehr dahinter?

Die Polizei ist sich bald sicher: David Harwood hat seine Frau Jan umgebracht und die ganze Geschichte von der Entführung nur erfunden. Doch David, der schwört nichts mit Jans verschwinden zu tun zu haben macht sich selbst auf die Suche nach seiner Frau und stellt bald fest, dass wohl nichts so ist wie es scheint. Er fährt zu ihren Eltern, zu denen sie angeblich seit Jahren keinen Kontakt hatte, doch die erzählen ihm, dass ihre Tochter Jan seit Jahren tot ist. Wer ist also die Frau die David geheiratet hat? Und hat ihr Verschwinden mit seiner Arbeit über etwas zu tun? Oder macht auf ein mal die Vergangenheit jagd auf die Beteiligten?



Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin sowieso ein großer Linwood Barclay Fan aber ich muss sagen, bei diesem Buch hat er sich mal wieder selbst übertroffen. Man wird gleich zu beginn mitten in die Handlung hinein geworfen und lernt die Charaktere schnell kennen und lieben. Aber Barclay wäre nicht Barclay wenn er der scheinbaren Idylle nicht einen heftigen Stoß verpassen würde. Und es ist ebenfalls typisch Barclay, dass die letzten Geheimnisse, die die Story zu bieten hat erst in den letzten 1-2 Kapiteln aufgelöst werden. Spannend bis zur letzten Seite, eben einfach typisch Barclay!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

05.04.2011

„Stille Wasser sind eben tief...”

Das kleine Städtchen Perry Hollow im US-Bundesstaat Pensylvania ist ein idylischer Ort, dort gab es noch nie einen Mord und auch geringere Straftaten gibt es dort eher selten. Doch plötzlich ändert sich das. Ein Mann wird brutal ermordet und in einem Sarg an der Straße abgelegt. Zuerst scheint eine Verbindung zu einem Serienmörder die einzige Erklärung für diesen wahllosen Mord. Doch bald stellt sich diese Hoffnung als falsch heraus, Perry Hollow wird nicht von irgendeinem Serienmörder heimgesucht, nein, der Täter ist einer von ihnen. Doch wer versetzt diese kleine Stadt in Angst und Schrecken? Die Polizeichefin Kat setzt alles daran den Mörder zu fangen, ebenso wie Nick, der Anführer eines kleinen Teams von Experten der Landespolizei. Und doch scheint er ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Er schickt Henry, dem Nachrufschreiber der örtlichen Zeitung gefälschte Todesanzeigen in denen er seine Taten ankündigt, ist dies vielleicht die Chance den Täter zu fangen, oder wenigstens einen weiteren Mord zu verhindern?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand die anfängliche Schilderung der Stadt als fast schon utopisch idylischen Ort super, vor allem wenn dann nach und nach die dunklen Geheimnisse Perry Hollows ans Licht gezerrt werden und man fest stellt, dass es kaum etwas idylisches an diesem kleinen Städtchen gibt. Die Hauptcharaktere, Kat, Nick und Henry haben alle mit ihrer Vergangenheit und zum Teil auch mit ihrer Gegenwart zu kämpfen, was sie menschlicher macht. Das Buch fängt langsam an, steigert sich aber was die Spannung angeht von Kapitel zu Kapitel, bis man es am Ende kaum noch weg legen kann. Ich kann das Buch nur empfehlen!

50

16.11.2010

„Der Teufel New Yorks”

Ein junges Mädchen wird brutal am Valentinstag von einem Jungen getötet, der meint sie zu lieben. Er glaubt der Teufel habe ihn zu dem Mord getrieben.

Jahre später erschüttert eine Serie von grausamen Morden die Stadt New York. Immer sind die Opfer jung, weiblich, blond und reich. Der Täter arrangiert ihre Körper auf groteske Weise und nimmt sich immer ein Souvenier, mal sind es die Haare, mal die Augen und sogar die Gesichtshaut. Vor nichts scheint der Mörder, der in den Zeitungen bereits als "American Devil" bezeichnet wird, zurück zu schrecken. Er verfolgt einen Plan, hat eine Mission und will sich von nichts und niemanden abhalten lassen.

Tom Harper, der die Trennung von seiner Frau nicht verkraftet übernimmt den Fall, obwohl er eigentlich suspendiert wurde. Er setzt alles daran Zusammenhänge zu finden, und den Täter zu schnappen. Doch allein, das merkt er bald, kommt er nicht wirklich weiter. Die Psychologin die eigentlich ihn therapieren soll wird bald zur unerlässlichen Stütze für die Ermittlungen. Doch diese Hilfe hat ihren Preis, als sie schließlich die Aufmerksamkeit des "American Devil" auf sich zieht. Wird sie sein nächstes Opfer werden? Oder kann Harper sie retten? Und vor allem: Kann der "American Devil", wer auch immer er sein mag, gestoppt werden?



Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist durchgehend spannend geschrieben und man wartet darauf, dass die Polizei endlich die Richtigen Schlüsse zieht und der "Teufel" gestoppt wird. Man fiebert mit den Ermittlern mit und kann sich beinahe vorstellen wie erschüttert eine Stadt ist, die ein so grausamer Mörder heimsucht. Der Stil des Autors sagt mir auch sehr zu, dass er lieber viele kürzere Kapitel gestaltet mit Orts- und Zeitangaben als wenige, in denen man den Überblick verliert. Und so wird auch immer wieder klar, wie knapp der Mörder teilweise entkommt, wo die Ermittler wirklich nur wenige Minuten zu spät kommen.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. Ich habe es verschlungen und jede einzelne Seite genossen. Ich hoffe es kommen noch viele Bücher des Autors hier bei vorablesen.

50

14.11.2010

„Gestatten: John, 16, Dämonenjäger”

Genau 63 Tage ist es her, seit John Wayne Cleaver einen weiteren Dämon in seiner Heimatstadt Clayton getötet und einen anderen herausgefordert hat. Seit dem ist er fieberhaft auf der Suche nach Hinweisen auf die Ankunft von "Niemand" in Clayton. Doch noch scheint alles ruhig. John, der davon überzeugt ist, dass er selbst eines Tages zum Serienkiller wird, und Regeln aufgestellt hat um das zu verhindern, sieht sich nun in Zugzwang. Er will die Dämonin aufspüren bevor sie tötet, so überwacht er weibliche Einwohner von Clayton um sicherzustellen, dass es sich bei ihnen wirklich "nur" um Hausfrauen und Mütter handelt. Dann jedoch geschieht der erste Mord. Ein Priester wird verstümmelt und ermordet aufgefunden. Das Werk des "Handlangers" wie die Presse ihn seit Jahren nennt, das wird John schnell klar. Die Jagd ist eröffnet.

Allerdings gibt es Komplikationen mit denen er nicht gerechnet hat: nachdem sie gemeinsam dem letzten Dämon entkamen, hatte er keine Verabredungen mehr mit seiner fast-Freundin Brooke, doch jetzt zeigt auf einmal ein Mädchen namens Marci Interesse an ihm. Er geht also mit ihr aus und stellt zu seiner großen Überraschung fest, dass es ihm Spaß macht und er Marci wirklich mag. Zusammen erstellen sie ein Täterprofil des Handlangers auf dessen Grundlage John ihn finden und schließlich vernichten will. Während dessen tötet der munter weiter. Autoritätspersonen so scheint es, sind seine bevorzugten Opfer.

Doch diese Opfer machen John nicht wirklich betroffen, anders als eine Reihe von Selbstmorden junger Mädchen in seinem Alter. Tut er doch alles um sie und alle anderen Einwohner Claytons zu retten und zu beschützen, und sie bringen sich selbst um. Das kann er nicht verstehen.

John kommt dem Handlanger immer näher, und stellt ihm schließlich eine Falle. Doch es stellt sich heraus, dass John sich dieses eine Mal fatal geirrt hat...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fand bereit die ersten beiden Bücher "Ich bin kein Serienkiller" und "Mr. Monster" ganz toll, und "Ich will dich nicht töten" ist meiner Meinung nach einen ganz gelungener Abschluss der Trilogie, auch wenn ich mir persönlich noch mehr Bücher über John wünschen würde.

Der Stil des Autors sagt mir sehr zu, das Buch ist flüssig und sehr gut zu lesen und die Tatsache, dass man alles aus Johns Sichtweise erlebt und so auch seine inneren Konflikte mitbekommt finde ich sehr spannend und interessant.

Das Buch startet wie auch seine Vorgänger eher gemächlich und nimmt dann immer mehr fahrt auf bis es am Ende Schlag auf Schlag kommt. Das Ende an sich fand ich super, nicht nur überraschend sondern auch ein toller Ausblick, wie es wohl weiter geht mit John, dem Dämonenjäger.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich das Buch und die ganze Trilogie jedem empfehlen kann, der gerne ungewöhnliche Bücher liest, mit einer Prise Fantasy aber nicht vollkommen abgehoben.

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