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Rezensionen:
223 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 8

nicht hilfreich: 4

Rang:
135

Rezensionen

50

22.05.2012

„Drama, Baby ”

Am Anfang empfand ich die Story als viel zu glatt. Katniss und Peeta sind natürlich die schönsten Tribute von Panem, Katniss bekommt fast volle Punktzahl und natürlich, wenn sie's braucht, Medizin, die sofort hilft. Aber einiges ändert sich im Laufe der Geschichte. Auch wenn man weiß, dass Katniss und Peeta überleben werden (Überraschung! Es gibt zwei weitere Teile) tut dies der Spannung keinen Abbruch. Auch die Liebesgeschichte, die gar keine ist, ist sehr gut beschrieben. Denn bloß weil ein gutaussehendes Mädchen und ein gutaussehender Junge zusammengepfercht sind, müssen sie sich noch lange nicht ineinander verlieben, wie es in so vielen Romanen und Filmen der Fall ist. Katniss hat widersinnige Gefühle und kommt auch einfach nicht ins Reine mit sich. Angesichts der Umstände, die den beiden so unbarmherzig mitspielen, gar kein Wunder.
Viel Medienkritik wird ebenso laut. Und wer weiß; vielleicht spielen wir auch mal irgendwann in irgendwelchen Gameshows um Menschenleben, weil dies die einzige Art ist, den Zuschauer noch zu unterhalten. Gefakete Liebesbeziehungen gibt es ja schon und an psychische Grenzen gehen die Medienmacher heute ebenfalls...
Wirklich großes Kino voller Dramatik, Unbarmherzigkeit, innerer Zerrissenheit und Hoffnung!

40

11.02.2012

„Ein Dschinn hat die Schnauze voll”

Nathanael ist Zauberlehrling, wohnt in einer Dachkammer und hintergeht seinen Meister mit heimlichen Beschwörungen. Als er Bartimäus beschwört, einen ziemlich genervten Dschinn, deckt er mit dessen Hilfe eine riesige Verschwörung im alternativen London auf...
Ein nettes, unterhaltendes und zugleich humorvolles Jugendbuch, welches man aber auch gerne zum 35. Geburtstag an Fantasy-Fans verschenken kann :). Da es aber einige Längen beherbergt, gibt‘s nur 4 Sterne, was der Unterhaltung jedoch keinen Abbruch tut.

50

11.02.2012

„Amerikas Bullerbü”

Eine liebevoll gezeichnete, heitere Familiengeschichte, in der jeder der -von Grund auf verschiedenen- Charaktere sein Päckchen zu tragen hat, und doch immer wieder auf das Positive im Leben zurückgreift. Eine tolle Sommer- und Urlaubslektüre für Kinder ab 10 Jahren.

50

01.02.2012

„Mehr, mehr, mehr”

Ricos Mutter scheint ein Geheimnis zu hüten, der Bühl geht mit einer Champagnertussi fremd und an Oskar ist auch schwer ranzukommen. Doch mit viel Humor, Witz und Feinfühligkeit werden fast alle Probleme wieder einmal gelöst. Genauso charmant wie sein Vorgänger ("Rico, Oskar und die Tieferschatten") mit einem Ende, an dem noch nicht alle Fragen geklärt sind und das Lust auf mehr macht, obwohl Fortsetzungen ja manchmal ermüdend sind. Hier funktioniert es aber super, da eben noch Dinge offen bleiben und Steinhöfel ein hohes Maß an Klasse beweist.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

50

01.02.2012

„Gegensätze ziehen sich an”

Liebe, viel Witz und grandiose Spitzfindigkeiten, garantiert dieser Kinderkrimi. Nachdem der tiefbegabte Rico den hochbegabten und beschutzhelmten Oskar kennenlernt, machen sich beide auf die Suche nach einem Kidnapper. Sehr gut gefallen mir auch die pointierten Randbemerkungen Ricos. Ein Buch mit Klassikerpotential!

buch

Seven Souls

Jordan Orlando

EUR 16,99 *
auf Merkliste

30

01.02.2012

„Mobbst du mir, so mobb' ich dir”

Mary weiß nicht wie ihr geschieht. Erst wacht sie nackt und ohne Erinnerung auf dem Bett im Schaufenster eines Einrichtungsgeschäftes auf und dann sieht sie auch noch Dinge, die nicht da sind. Außerdem verhalten sich ihre Freunde von heut‘ auf morgen extrem merkwürdig...
Ich weiß nicht, ob ich Mary Shane wirklich leiden kann. Dafür sorgt ihre außerordentliche Oberflächlichkeit zu Beginn des Buches. Auch die detaillierten Beschreibungen der Klamotten, die die da so anhaben, sind manchmal ein wenig ermüdend. Aber die Dinge ändern sich, als Mary die Sichtweisen der von ihr verletzten Personen kennenlernt. Zunächst erscheinen die Gründe dafür, Mary umzubringen, banal. Würde das jeder so durchziehen, gäbe es auf der ganzen Welt keine Menschen mehr. Doch ist einiges anders als es zunächst scheint. In sich ist diese Geschichte ein dramatisches und wirklich spannendes, komplexes Verwirrspiel. Allerdings hat sie auch unter einer gewissen Langatmig- und Vorhersehbarkeit zu leiden. Trotzdem spannend und empfehlenswert.

50

23.01.2012

„Hihi”

Also wirklich, ein total niedliches Buch, in dem auch die Dramatik nicht zu kurz kommt, denn Fennymore hat kein so leichtes Leben ohne Mama und Papa. Dafür liebt er seine Tante umso mehr, auch weil sie ihm sonntags Dackel im Salzmantel serviert. Eine unerkannte Delikatesse. Die Dackel sind übrigens nicht von der Straße, sondern von ihren reichen, dicken Besitzern geklaut. Doch als die Tante stirbt, krempelt sich Fennymores Leben komplett um.
Klasse Story, schwarzer Humor und herausragende Illustrationen

50

23.01.2012

„Sozialkritisch, aber mit viel Humor”

Die Herdmann-Kinder sind richtig schlimme Lümmel. Niemand mag sie und andere Kinder sind nur zu Haus oder in der Sonntagsschule vor ihnen sicher. Doch nicht lange, denn per Gewaltandrohung und unter Anwendung jener, verschaffen sich die Herdmann-Kinder sämtliche Hauptrollen beim Krippenspiel in der Sonntagsschule. Das Schicksal nimmt sein Lauf...
Barbara Robinson erzählt hier eine Geschichte, die urkomisch und flott daher kommt. Ganz wichtig sind dabei natürlich auch die Übersetzer. Ein großes Lob an Paul Maar und seine Frau Nele, die hier enormes Feingefühl beim Übersetzen bewiesen haben.
Herzerfrischend, sympathisch, sozial- und gesellschaftskritisch. Und eben nicht nur zu Weihnachten. Eigentlich schon ein Klassiker!

50

23.01.2012

„Eine kurze Geschichte über Menschlichkeit”

Obwohl der Roman eher infantil geschrieben ist, beweist er einiges an Intelligenz und Gefühl. Vor allem der Balanceakt zwischen furchtbaren Dingen, mit denen Kinder konfrontiert werden und der neugierigen Unbefangenheit mit denen sie diesen Begegnen, ist hier sehr gut gelungen. Auch für Erwachsene zu empfehlen.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Harold

Einzlkind

EUR 8,99 *
auf Merkliste

50

23.01.2012

„Harold, ohne viele Worte”

Witzig und spitzfindig. Eine Mischung aus "Herr Jensen steigt aus" und "About a Boy". Ein grandioser Rollentausch, denn eigentlich ist Marvin nun plötzlich der Erwachsene mit Verantwortung und Harold das Kind, das die Welt entdeckt. Und das Schönste; Harold kommt über das ganze Buch fast ohne ein gesprochenes Wort aus und ist trotzdem herrlich wie nie. Unbedingt lesen! Großartig!