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Selbstauslöser

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Artikeldetails zu Selbstauslöser

AutorMichael Lister

Untertitel Roman

  • ISBN-103-455-40328-X
  • ISBN-139783455403282
  • Verlag Hoffmann und Campe
  • ÜbersetzerBarbara Christ
  • Einbandartgebunden
  • Seiten237
  • Veröffentlicht29.08.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht359g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelDouble Exposure

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Kurzbeschreibung zu Selbstauslöser



Remington James steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Sein Beruf füllt ihn nicht aus, und seine Ehe ist nicht mehr zu retten. Nach dem Tod seines Vaters kehrt er ins ländliche Florida zurück und entflammt bald für eine alte Leidenschaft: die Fotografie. Als er eines Nachmittags in die Wildnis aufbricht, um die Schnappschüsse seiner im Wald installierten Kamerafalle zu kontrollieren, erwartet ihn eine böse Überraschung. Schockiert stellt er fest, dass der selbstauslösende Apparat einen bestialischen Mord aufgenommen hat. Bevor er einen klaren Gedanken fassen kann, steht der Täter vor ihm. Es beginnt eine atemlose Hetzjagd, während der Remington nicht nur ums Überleben kämpft, sondern sein bisheriges Leben wie einen Film an sich vorbeiziehen sieht. Nur wenn er bis zum Morgengrauen durchhält, gibt es Hoffnung auf Rettung. Knapp und rhythmisch, mit rasanter Wortgewalt treibt Lister die Spannung voran und schafft eine Atmosphäre aus Angst und Beklemmung.


Autorenportrait zu Selbstauslöser



Michael Lister wuchs im Nordwesten Floridas auf, wo er heute noch lebt. Er hat sich als Autor von Romanen, Essays, Theaterstücken und Drehbüchern einen Namen gemacht. Wenn er nicht schreibt, studiert er Literatur, Film und Theologie und unterrichtet am Gulf Coast Community College. Lister engagiert sich außerdem im Naturschutz. »Selbstauslöser«, wurde mit dem Florida Book Award ausgezeichnet.


Portrait

Michael Lister:
Michael Lister wuchs im Nordwesten Floridas auf, wo er heute noch lebt. Er hat sich als Autor von Romanen, Essays, Theaterstücken und Drehbüchern einen Namen gemacht. Wenn er nicht schreibt, studiert er Literatur, Film und Theologie und unterrichtet am Gulf Coast Community College. Lister engagiert sich außerdem im Naturschutz.

Autorenportrait



Michael Lister wuchs im Nordwesten Floridas auf, wo er heute noch lebt. Er hat sich als Autor von Romanen, Essays, Theaterstücken und Drehbüchern einen Namen gemacht. Wenn er nicht schreibt, studiert er Literatur, Film und Theologie und unterrichtet am Gulf Coast Community College. Lister engagiert sich außerdem im Naturschutz. »Selbstauslöser«, wurde mit dem Florida Book Award ausgezeichnet.


Bewertung unserer Kunden zu Selbstauslöser

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40

24.09.2012

„ein philosophischer Krimi”

von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Inhalt:
Kann durchaus ein, dass du heute Nacht stirbst. Als Fotograf Remington James in die Wälder Floridas aufbricht, hat er eigentlich nur ein Ziel: den Schnappschuss seines Lebens zu machen. Er weiß nicht, dass ein gnadenloser Existenzkampf auf ihn wartet

Am ehesten kann man diesen Roman als philosophischen Krimi bezeichnen. Es ist spannend, dabei zu sein, wenn Remington James durch die Wildnis gejagt wird, denn er befindet sich bis zum Schluss in Lebensgefahr. Auf seiner Flucht philosophiert er über sein Leben und das Leben im allgemeinen (hört sich langweilig an, ist es aber nicht !!) Hat mir gut gefallen, obwohl ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte.

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50

07.05.2012

„memento mori - Bedenke, dass du sterben wirst.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Remington, einst erfolgreicher Werbetexter, droht der Zusammenbruch. Der Vater viel zu früh verstorben, muss er sich um seine Mutter kümmern. Er ist depressiv, trinkt zu viel. Die Ehe krankt. Um seinen Seelenfrieden wieder zu erlangen, verschreibt sich Remington ganz und gar der Fotografie. Auf der Suche nach dem vollkommenen Bild begibt er sich tief in den Wald im grünen Nordwesten Floridas. Dann plötzlich Schreie, Schmerzensschreie. Remington wird zufällig Zeuge, wie ein Uniformierter eine Frau tötet. Das Verbrechen zeichnet er Bild für Bild auf. Er wird entdeckt. Der Mörder und seine Kumpane sind hinter ihm her. Treiben und jagen ihn, wie ein Tier.

- Hast du ihn?
- Hab ihn.
- Erschieß ihn ... oder bring in mir, und ich mach das.
- Ich erschieße ihn ... .
- Gut.

Und genau wie der Gejagte Remington, bedient sich Michael Lister in SELBSTAUSLÖSER der künstlerischen Elemente der Fotografie. Motiv, Ästhetik, Bildaufbau, Unmittelbarkeit. Dabei formuliert Lister präzise wie die Scharfschützen eine Kontemplation des Todes.
Den Schreck, die Fassungslosigkeit Remingtons drapiert Lister in abgerissenen Fragmenten, zu gehetzt für ganze Sätze, eine Art Telegrammstil. Klick. Klick. Klick. Beunruhigende Stakkatobilder, aufflammende Blitzlichter, Bilder, dessen Schwarzweiß beängstigend grell ins Auge stechen. Eine Abfolge von Schnappschüssen zu einem literarischen Daumenkino gebunden;

Künstlerisch. Bewegend. Kraftvoll.

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30

23.01.2012

„Weder Hü noch Hott”

von einer Kundin oder einem Kunden
Remington ist Hobbyfotograf und besitzt ein großes, bewaldetes Areal in den Sümpfen Floridas. Als er eines Tages in den Wald fährt um seine Kamerafallen zu kontrollieren, stößt er auf einen suspekten Mann mit Flinte, einen hingerichteten Bären, der einer seltenen Art angehört und ein paar menschliche Schreie. Letzteres verdrängt Remington, zumindest so lange, bis er sich die Fotos der Kamerafallen ansieht. Eine tödliche Jagd beginnt.
Klingt alles auf den ersten Blick sehr spannend. doch leider rückt die Geschichte der Vater-Sohn-Beziehung und die Beziehung mit seiner Frau durch Remingtons Erinnerungen zu sehr in den Vordergrund. Wen interessieren denn irgendwelche ermüdenden Retrospektionen einer erdachten Romanfigur, wenn sie sich von einer mordenden Meute hetzen lassen muss?? Hinzu kommt auch noch der stichpunktartige Schreibstil, der ebenso an den Nerven zerrt. Die Atmosphäre allerdings lässt nicht zu wünschen übrig. Man steht direkt mit Remington im Wald und entdeckt, so wie er, seine Umgebung. Auch die Idee gefällt mir gut. Trotzdem: der Roman ist weder Fisch noch Fleisch und deswegen gibt's nur drei Sterne.

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30

06.12.2011

„Weder Fisch noch Fleisch”

von Jost Weiss aus Dinslaken (jost.weiss@freenet.de)
Er hätte ein großer literarischer Wurf werden können, der Roman "Selbstauslöser" von Michael Lister. Doch was in der Verkleidung eines Thrillers daherkommt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als mißglückter Versuch, Spannung und schriftstellerisches Know-How miteinander zu verbinden. Dabei ist die Grundidee zum Plot des Buches vielversprechend: Es geht um den nächtlichen Überlebenskampf eines Mannes in den Wäldern Nordfloridas.

Remington James, Mitarbeiter in einer Werbeagentur und passionierter Hobby-Fotograf, liebt es, die Wälder seiner Heimat zu durchstreifen, die wilden Tiere zu beobachten und zu fotografieren. Eines abends entdeckt er, dass eine seiner installierten Kamerafallen Bild für Bild einen Mord aufgezeichnet hat. Noch geschockt von dem, was seine Kamera ihm soeben offenbart hat, steht Remington bald dem skrupellosen Mörder leibhaftig gegenüber. Eine gnadenlose Jagd beginnt, die erst im Morgengrauen ihr Ende finden soll.

Eigentlich ein Stoff, aus dem gute und spannungsreiche Thriller gemacht sind, doch Michael Lister begeht den Fehler, mit ganzen Sätzen zu geizen. Ja, in großen Teilen besteht die Story lediglich aus einer Aneinanderreihung von Wörtern: "Herbststimmung. Verglühendes Rot. Abtauchende Sonne". Das kann man ja mal machen, doch bei Lister ist diese Verknappungsstrategie geradezu inflationär eingesetzt, so dass aufkeimen wollende Spannung "wortgewaltig" erstickt wird und der Lesefluss ins Stocken gerät. Hinzu kommen die schier endlosen inneren Monologe des Protagonisten Remington James, der sich gerade in einer Sinnkrise befindet und sein bisheriges Leben - vor allem das ungeklärte Verhältnis zu seinem kürzlich verstorbenen Vater und die schwächelnde Beziehung zu seiner Ehefrau Heather - Revue passieren läßt und hinterfragt.

Sicher: Auch diese Seite des Buches ist wichtig. Sie wird nur in unglücklicher Weise mit der eigentlichen Handlung - dem Überlebenskampf in tiefster Wildnis - verquickt. Und so kommt es, dass "Selbstauslöser" weder Fisch noch Fleisch ist.
Weder ein flüssig geschriebener, spannender Thriller, noch eine metapherreiche Parabel, die die Sinnkrise eines vom Leben und sich selbst Enttäuschten zum Inhalt hätte.

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20

04.11.2011

„umgewöhnlich”

von einer Kundin oder einem Kunden
Gehetzt durch die Nacht, Mann gegen Mann, einzelne Worte, kurze, prägnante Sätze, begleiten den Leser / die Leserin durch diesen Roman der zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her schwankt.
James Remington, dessen Leben aus den Fugen geraten ist. Dessen Leben am Wendepunkt steht wird zum Gejagten

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40

25.10.2011

„Lauf um dein Leben”

von Kerstin Thieme aus Zittau
Remington James ist seit frühester Jugend passionierter Fotograf, hat sich jedoch aus finanziellen Beweggründen in der Werbebranche niedergelassen. Mit dem Tod seines Vaters kehrt er in seine Heimat in Nordflorida zurück, um die Pfandleihe der Familie zu übernehmen. Die alte Leidenschaft erwacht wieder und so stellt er auf seinem weitläufigen Grundstück, das auch einen großen Wald beinhaltet, Kamerafallen auf, um seltene Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum festzuhalten.

Als er eines Nachmittags in den Wald geht, um die Fallen zu überprüfen, weiß er nicht, dass ihm seine längste Nacht bevorsteht. Eine der Fallen hat einen Mord an einer Frau aufgezeichnet, jedoch ist der Mörder noch vor Ort und wird auf ihn aufmerksam. Und Gauge ist nicht allein. Er und seine Kumpane beginnen eine gnadenlose Jagd auf ihn und scheuen auch vor weiteren Gewalttaten nicht zurück. Für Remington zählt einzig und allein, die Beweise in Form der Speicherkarte zu sichern, und vor allem, die Nacht zu überleben.

Wenn man „Selbstauslöser“ als einen Thriller bezeichnen möchte, dann auf jeden Fall als einen ungewöhnlichen. Es gibt einen Mord, mehrere Mörder und ein Opfer, welches gnadenlos gejagt wird. Aber der Roman ist noch viel mehr. In erster Linie auch eine Art Selbstfindung des Protagonisten. Während also Remington James kreuz und quer durch den Wald hetzt und dabei mehr als eine Herausforderung zu bestehen hat, läuft sein bisheriges Leben vor ihm ab. Er denkt über sein Verhältnis zu seinen Eltern und seiner Ex-Frau nach und vor allem, über die Fehler, die ihm dabei unterlaufen sind. Mit dem Tod vor Augen beginnt er das Wesentliche zu sehen. Dies mag für den einen oder anderen Leser den Thriller-Charakter zerstören.

Auch die Schreibweise des Autors ist ungewöhnlich, jedoch sehr bildhaft. Oftmals werden einzelne Worte wie Salven oder eben auch wie die Klicks beim Fotografieren stakkatoartig abgeschossen. Damit kann man sich anfreunden oder auch nicht. Auf jeden Fall führt dies dazu, das ohnehin nicht sehr dicke Buch im Eiltempo zu verschlingen. Wenn sich zwischendurch an berühmte Fotografien oder auch Gedichtzeilen erinnert wird, so verlangsamt dies das Tempo ein wenig und lässt Luft zum Atem holen, bremst aber auch den Storyverlauf enorm.

Das Ende ist glaubwürdig und schafft es, zu berühren. Ich schwanke bei der Bewertung des Romans zwischen 3 und 4, tendiere jedoch schlussendlich zur 4, weil kurzweilige Unterhaltung und streckenweise enorme Spannung geboten werden. Naturverbundenen Lesern, die sich einmal abseits vom Serienkillerplot bewegen wollen, sei der Roman empfohlen.

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40

19.10.2011

„Nur tagsüber lesen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Puuh, ich bin jetzt noch außer Atem. Spannend und sehr rasant.
Remington James findet in seiner Kamera, die Tiere an einem Wasserloch fotografieren soll,
Bilder eines Mordes. Sein Problem: Der Mörder ist noch in der Nähe. Eine atemberaubende
Jagd beginnt. Sehr packend geschrieben und mit knappen Worten auf die Spitze getrieben.
Memento mori.
Es hat nicht nur Action, sondern auch einige nachdenkliche Stellen.
Alles was ein gutes Buch haben sollte.
Ungedingt lesen!

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40

04.10.2011

„Eine wilde Jagd folgt der anderen”

von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der leidenschaftliche Hobbyfotograf Remington James ist in den Wäldern Floridas aufgewachsen und ein großer Natur und Tierliebhaber. Die familieneigenen Wälder kennt er so gut wie in- und auswendig, hat er doch als Kind sehr viel Zeit gemeinsam mit seinem geliebten Vater Cole dort verbracht. Der wollte den kleinen Remington eher für die Jagd begeistern aber der kleine Mann interessiert sich viel mehr dafür, die Umgebung und Lebewesen in der Natur festzuhalten. In dieser Hinsicht schlägt er eher nach seiner Mutter, die leider seit seinen Kindertagen durch eine schwere Multiple Sklerose Erkrankung stark eingeschränkt ist. Remington liebt seine Eltern über alles und leidet daher nach dem Tod seines Vaters Cole sehr. Er versorgt liebevoll seine kranke Mutter. Seine Ehe ist leider kaputt. Obwohl Remington seine Frau Heather über alles liebt kommt es immer wieder zu Streitereien.
Daher zieht es den Fotografen in die Wildnis, in die heimischen Wälder. Dort hat er Kamerafallen aufgestellt und macht sich relativ spät am Tag noch auf den Weg, um die Ergebnisse anzusehen und vielleicht schafft er es auch noch einige spektakuläre Fotos in der Dämmerung zu schiessen. Seine Frau erreicht ihn noch kurz auf dem Handy, bevor das Handysignal im Wald nicht mehr vorhanden ist und teilt ihm mit, dass sie ein seltsames Bauchgefühl hat. Das Gespür das etwas geschieht.
Da liegt sie leider nicht falsch, denn als Remington seine erste Kamerafalle überprüft und die Fotos auf der Speicherkarte ansieht, erkennt er, dass die Kamera einen Mord aufgezeichnet hat. Diese Bilder schocken den eher gefühlvollen Mann zutiefst und noch bevor er sich sammeln oder die schrecklichen Bilder verarbeiten kann, steht der Mörder vor ihm.
Eine schreckliche Hetzjagd durch die Wälder und Sümpfe Floridas beginnt….

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30

28.09.2011

„Kurz und Knackiger Thriller”

von Katrin
Michael Lister - Selbstauslöser

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Remington James kehrt nach dem Tod seines Vaters zurück in das ländliche Florida. Er findet seine Liebe zum Fotografieren wieder und begibt sich in die Wälder um das Bild seines Lebens zu machen. Er ahnt jedoch nicht, dass seine Kamerafallen einen Mord aufgezeichnet haben. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt…

Meine Meinung zum Buch:
Das Buch ist kurz und knackig geschrieben. Leider sind die Gedankengänge von Remington oft zu verwinkelt und nehmen dem Buch oft das Knistern und die Spannung.

Titel und Cover:
Passend zum Thema ist das Cover sehr düster und geheimnisvoll gestaltet.

Mein Fazit:
Die Spannung wird leider oft durch die Gedanken von Remington unterbrochen. Im Großen und Ganzen ist das Buch jedoch gut gelungen!

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40

16.09.2011

„Selbstauslöser”

von einer Kundin oder einem Kunden
Remingtons große Leidenschaften sind das Fotografieren und die Natur. Wie so oft ist er in Floridas sumpfigen Wäldern unterwegs. Immer auf der Suche nach dem perfekten Motiv. Als er eine seiner Kamerafallen inspiziert, die scheue Tiere aufnehmen soll, entdeckt er Grausamens: Die Kamera hat einen brutalen Mord gefilmt. Und die Mörder sind noch dort. Eine Hetzjagd bis aus Blut beginnt. Die ganze Nacht lang versucht Remington schneller und klüger als die unbarmherzigen Killer zu sein. Ein brutaler Kampf ums Überleben beginnt.

Sauspannend! Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.

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50

02.09.2011

„Hier wird der Leser gequält”

von Ricarda Cebulla aus Berlin
Remington ist leidenschaftlich gerne Fotograf. Seine Motive sind wilde Tiere in freier Natur. Eines Abends, als er seine Standkameras mit Bewegungsmelder kontrollieren will, wird er Zeuge eines brutalen Mordes. Welchen er mit seiner Kamera aufgenommen hat. Dabei wird Remington vom Mörder entdeckt, wie er sein Material (das Beweismaterial) sichern will.
Remington begreift, das er jetzt nur noch eines tun kann, und zwar rennen! Er versucht sich vor 7-8 Scharfschützen im Wald zu verstecken.
Es beginnt eine Hetzjagd um Leben und Tod.

So etwas habe ich noch nicht gelesen. Ich musste das Buch zwischendurch zuklappen und einfach mal kurz durchatmen.

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50

01.09.2011

„Weniger ist mehr”

von einer Kundin oder einem Kunden
Kurze, knappe aber anspruchsvolle Sprache - und sehr spannend: Bei mir bewirkte der Schreibstil das Gefühl, dass ich gerade dabei bin.
Die Story ist toll, das Ende sehr gelungen und die Bilder im Kopf ergeben sich wie von selbst.
Vielleicht wird uns irgendwann eine Verfilmung erwarten? Gute Vorraussetzungen dafür hat das Buch allemal!

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40

29.08.2011

„Rasantes Tempo”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die kurz gehaltenen, rasant schnellen Kapitel, zwingen den Leser förmlich den Text in einem Atemzug aufzusaugen.
Es ist schier unmöglich das Buch auch nur für eine Minute wegzulegen.
Es scheint als würde man dem fliehenden Helden der Geschichte so die Chance nehmen zu entkommen.

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50

28.08.2011

„Minimalistisch. Tödlich. Grandios!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Naturfotograf stellt für Tierfotos mitten in der amerikanischen Wildnis automatische Kameras auf. Als es diese kontrolliert, sieht er einen Mord auf den Fotos - und steht kurz darauf einem der Mörder gegenüber. Diese können sich keine Zeugen erlauben und eröffnen eine gnadenlose Jagd...

Dem Autor gelingt es durch seinen prägnanten Schreibstil bis zur letzten Seite zu fesseln. Keine überflüssigen Worte, keine unzähligen Handlungsstränge, dafür die Angst des Protagonisten, als er nachts allein durch die Wälder gehetzt wird, auf der Flucht vor Mördern, Raubtieren und Insekten.

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40

26.08.2011

„Gnadenlose Menschenjagd ”

von einer Kundin oder einem Kunden
Literarischer Thriller mit Spannung auf hohem Niveau.
Knapper prägnanter Erzählstil, rasant, beklemmend

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

19.08.2011

„Dieses Buch ist anders, gewöhnungsbedürftig und sperrig - aber gut!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Dieses Buch ist nichts für nebenbei, karge, knappe Prosa, getränkt mit an expressionistische Lyrik erinnernder Wort- und Bildgewalt. Gewalt - das richtige Stichwort. Es beginnt:

"Abend.
Herbst. Nordflorida.
Blaugrüner Himmel über rostigem Rand der Erde. Schwarzer Wald vor leuchtend pflaumenlila Wolken. Verblassende Glut. Wachsendes Dunkel."

Wortgewalt, die inhaltliche Gewalt transportiert. Ein Tag und eine Nacht. Existentieller Kampf ums Überleben. Erinnerungen. Abschluss. Frieden.

Diesen Roman muss man für sich entdecken - oder ihn beiseite legen. Entweder oder. Formal wie inhaltlich. Geht man allerdings den Weg mit Remington James bis zum bitteren und doch versöhnlichen Ende, so hat man Prosa gelesen, die man so schnell nicht vergessen wird. Für mich war 'Selbstauslöser' wie ein Meteorit, der mal eben einen Krater in meine Lesegewohnheiten riss.

"Beschwörende Prosa, die an Cormac McCarthy erinnert.", schreibt der Panama City News Herald. Beschwörend, trifft es zu 100%. McCarthy ist allerdings noch trockener, staubiger, noch weniger zugänglich. Die Schublade ist allerdings die richtige:

"Daraufhin drückt Remington ab, die linke Seite von Gauges Kopf explodiert, und seine letzten Gedanken landen auf einer Eiche, die in der Nähe steht.
Telegrafie.
Zeitlupe.
Wie neben sich stehen und zuschauen."









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