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Digitale Demenz

Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

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Artikeldetails zu Digitale Demenz

AutorManfred Spitzer

Untertitel Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

Abbildungsvermerk s/w. Abbildungen, Grafiken, Tab.

  • bol.de-Verkaufsrang9.474
  • ISBN-103-426-27603-8
  • ISBN-139783426276037
  • Verlag Droemer/Knaur
  • Einbandartgebunden
  • Seiten368
  • Veröffentlicht03.08.2012
  • Gewicht597g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Digitale Demenz

"Klar, der Mann ist vom Fach! Für Eltern, die ihre Kinder ohnehin vernünftig erziehen - also unter weitestgehenden Umschiffung digitaler Ablenkmedien -, bietet das Buch vor allem eine Bestätigung und eine fundierte Argumentationsgrundlage. Die konkreten Tips zum adäquaten Hirntraining, die Spitzer bietet, mögen banal erscheinen, sind aber goldrichtig."
Sezession, 01.12.2012

Kurzbeschreibung zu Digitale Demenz



Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt. Das birgt immense Gefahren, so der renommierte Gehirnforscher Manfred Spitzer. Die von ihm diskutierten Forschungsergebnisse sind alarmierend: Digitale Medien machen süchtig. Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden. Bei Kindern und Jugendlichen wird durch Bildschirmmedien die Lernfähigkeit drastisch vermindert. Die Folgen sind Lese- und Aufmerksamkeitsstörungen, Ängste und Abstumpfung, Schlafstörungen und Depressionen, Übergewicht, Gewaltbereitschaft und sozialer Abstieg. Spitzer zeigt die besorgniserregende Entwicklung und plädiert vor allem bei Kindern für Konsumbeschränkung, um der digitalen Demenz entgegenzuwirken.


Autorenportrait zu Digitale Demenz

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte sich anschließend für das Fach Psychiatrie. Zweimal war er Gastprofessor an der Harvard University. Er leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!". Auf Bayern Alpha moderiert er wöchentlich die Sendereihe "Geist & Gehirn". Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart unterhaltsam und anschaulich präsentieren.

Portrait

Manfred Spitzer:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Psych. Manfred Spitzer, geb. 1958 in Darmstadt, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte 1989 in Freiburg. Nach zwei Gastprofessuren an der Harvard University wurde er 1997 an den Lehrstuhl für Psychiatrie nach Ulm gerufen. Er ist Ordinarius für Psychiatrie, Lernforscher und Bestsellerautor und Autor von über einhundert Publikationen aus dem Bereich Hirnforschung.

Autorenportrait

Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie und habilitierte sich anschließend für das Fach Psychiatrie. Zweimal war er Gastprofessor an der Harvard University. Er leitet die Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm und das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, darunter die Bestseller "Lernen" und "Vorsicht Bildschirm!". Auf Bayern Alpha moderiert er wöchentlich die Sendereihe "Geist & Gehirn". Manfred Spitzer ist einer der bedeutendsten deutschen Gehirnforscher. Kaum jemand kann wissenschaftliche Erkenntnisse derart unterhaltsam und anschaulich präsentieren.

Bewertung unserer Kunden zu Digitale Demenz

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50

31.10.2012

„Wahrscheinlich das wichtigeste Buch des Jahres”

von einer Kundin oder einem Kunden
Manfred Spitzer ist ein Warner und ein Rufer gegen den Mainstream. Erstaunlich, dass er dabei immer Bestseller landet. Dieses Buch zeigt mit wissenschaftlicher Genauigkeit die Auswirkungen unseres veränderten Medienkonsums. Das Buch ist wachrüttelnd - und ja, ich gebe es zu - für BuchhändlerInnen Balsam für die Seelen. Denn ganz ehrlich: wir haben es immer schon gewusst und wir haben es Ihnen, liebe KundInnen immer schon verraten: Lesen Sie, lesen Sie, lesen Sie - das wirkt der Demenz und dem Unwissen energisch entgegen!

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50

18.10.2012

„Wohl wahr”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Neuss
Hier wird ein Problem unserer Zeit erfrischend und leicht verständlich erläutert und analyziert. Ein sehr zu empfehlendes Buch, nicht umsonst ist es ein Spiegel-Bestseller!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

15.10.2012

„Must Read”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ist unser Umgang mit den Neuen Medien noch gesund?

Dieser Frage geht Gehirnforscher und Psychiater Manfred Spitzer nach und sein Fazit lautet eindeutig "NEIN".

Zuerst einmal sei folgendes gesagt: egal, wie man zu den Neuen Medien steht, eines sollte man sich in Erinnerung rufen. Zuviel von einer Sache ist nie gut. Zucker und Alkohol sind in Maßen genossen nicht schädlich, aber jeder weiß, was passiert, wenn man zu viel davon zu sich nimmt. So ist es auch mit den Neuen Medien. Stundenlanges Spielen auf PC oder Konsole oder Fernsehen können nicht gesund sein. Spitzer wettert nicht gegen Gelegenheitsspieler und -seher, sondern er ist viel mehr dagegen, dass man Kinder zu früh in die Neuen Medien einführt und sie zuviel Zeit mit TV & Co verbringen lässt.

Thema Neue Medien und Schule: ist es wirklich sinnvoll, allen Kindern in der Schule PCs oder Tablets zur Verfügung zu stellen? Klar, PCs sind schon mal hilfreich, wenn man das eine oder andere lernen möchte, aber welches Kind will abends nicht ins Bett gehen weil es am PC noch etwas lernen will? Neue Medien werden selten für das Lernen herangezogen und wenn doch, ist das Lernen mit ihnen offenbar doch nicht so einfach, wie man uns suggerieren möchte. Kaum verwunderlich, wenn man hört, dass eine Vielzahl der Studenten trotzdem immer noch lieber aus dem guten alten Buch lernt als mit Hilfe eines PCs.

Aber einmal ganz abgesehen davon, wie man zu den Neuen Medien steht: Spitzers Buch bietet weit mehr als seine persönliche Ansicht. Es lehrt uns eine Menge über das Gehirn und die Vorgänge darin. Es macht Lust aufs Lernen. Stark vereinfacht zusammengefasst: Je mehr man gelernt hat im Leben, desto länger dauert es, bis man alles wieder vergessen hat. Tatsächlich hat Bildung Einfluss auf Krankheiten wie Demenz oder Alzheimer.

Spitzer bezieht sich auf mehr als 400 Quellen (Studien etc.). Man muss nicht alle seine Ansichten teilen, aber man sollte sein Buch lesen und es weiterreichen. Denn Bücher wie diese sollte man weitergeben und nicht ins Regal stellen. Und das sage ich als jemand, der die Neuen Medien gut und gerne nutzt.

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40

05.09.2012

„Lassen Sie uns über dieses Thema nachdenken”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Digitale Demenz, was bedeutet das für mich? Diese Frage zog sich durch das ganze Buch. Und ich möchte Herrn Spitzer in vielen Punkten recht geben. Die Digitalisierung unserer modernen Welt schreitet stetig voran und da stellen sich zwangsläufig Fragen. Im täglichen Leben erlebe ich immer häufiger, daß so viele angeblich arbeitserleichternde Erkenntnisse sich zum Hemmschuh entwickeln, Menschen ihren Laptop oder ihr Handy dem persönlichen Kontakt vorziehen. Und dann noch ein ganz simples Beispiel: Wer beherrscht noch das Kopfrechnen?
Viele Gedanken die überdenkenswert sind, für mich auf jeden Fall.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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20

22.08.2012

„Einseitig”

von Harason
Keine Frage: Die Absicht der Publikation ist positiv. Akribisch hat der Autor weltweite Studien zusammengetragen, ausgewertet und zitiert, um die schädlichen Auswirkungen der so genannten neuen Medien auf unsere Gesellschaft aufzuzeigen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf die Folgen für Jugendliche und Kinder - also auf unsere Zukunft.

Doch wenn er dann resümiert: "Meiden Sie die digitalen Medien", ist er selbst nicht mehr auf der Höhe seiner Zeit. Es gleicht der Aufforderung:"Fahren Sie nicht mehr Auto!" Und als Beweis dafür werden ausschließlich Statistiken über Unfälle und Umweltverschmutzung herangezogen. Damit erinnert es auch etwas an die Warnungen der Mediziner seinerzeit vor der Benutzung der Eisenbahn.

Leider ist also nicht die kritische Auseinandersetzung mit der Problematik der Gegenstand, sondern fast ausschließlich eine einseitige und negativ behaftete Sichtweise darauf. Zwar werden auch Ergebnisse von Studien erwähnt, welche die Vorteile der neuen Medien aufzeigen, doch nie ohne danach das zugleich wieder in Frage zu stellen.

Allein der Titel des Buches mag zwar diese Einseitigkeit rechtfertigen. Ich hätte mir angesichts der brisanten Problematik aber doch eine weniger tendenziöse Haltung gewünscht. Der gesellschaftliche Nutzen, den die Auseinandersetzung mit dieser hoch aktuellen Thematik hätte bringen können, wäre dann vielleicht noch größer gewesen.

3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

21.08.2012

„Überragend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Was ich schon lange dachte,hat Herr Spitzer auf den Punkt gebracht.Wir werden nicht unbedingt klüger durch unsere digitale Welt,sondern denkfauler.Unser Gehirn baut ab,unwiderruflich.Das hatte ich geahnt,nun bekomme ich es schwarz auf weiss.Was mich daran so fasziniert,ist,daß er nicht mit dem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend läuft,sonder auch zugeben kann,daß er bei seinen grossen Kindern sicher einiges nicht optimal gemacht hat.Wobei die Generation ja noch nicht einmal Smartphones kannte.Es beruhigt mich ungemein,zu wissen,daß mein minimaler Computergebrauch.mein Verzicht auf Smartphones und mein Hang,meinen Gesprächspartnern lieber live gegenüber zu stehen und neue Menschen im realen Leben kennenzulernen,nicht von Technikfeindlichkeit zeugt,sondern von gesundem Menschenverstand.Danke!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

20.08.2012

„Herr Spitzer übertrifft noch alle meine unangenehmen Erwartungen!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Es ist schon ein paar Tage her, daß ich dieses Buch gelesen habe. Und es "arbeitet" gewaltig in meinem Gemüt! Der Einwand eines Kollegen:" die Thesen hätten auf zwei DIN-A-4 Seiten gepasst", ist durchaus berechtigt, aber ich frage: wer würde es dann zur Kenntnis nehmen? Ich bin jedenfalls froh, daß der Autor (Gehirnforscher, Psychiater) nicht noch mehr Einwände gesammelt hat. Und ich finde es auch gut und richtig, daß er seine Thesen über die "digitale Demenz" immer wieder wiederholt. So bleibt doch sehr vieles "hängen", auch wenn wir es vielleicht gar nicht so genau wissen wollten! Fazit: schenken Sie Ihrem Kind keine Spielkonsole. Suchen Sie einen Kindergarten, in dem Fingerspiele gemacht werden, aber keine Laptops vorhanden sind. Und, nehmen Sie selber Ihre Finger möglichst oft vom Computer und iphone zuhause weg! Warum? Das erklärt Spitzer äußerst überzeugend, sehr einleuchtend und mit allen beklemmenden Folgen in seinem Buch "Digitale Demenz". Es hat mir viele "Aha-Erlebnisse" beschert.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

17.08.2012

„Digitale Überlastung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einer Gesellschaft, die verlernt, sich auf Inhalte zu konzentrieren, werden eines Tages die Experten fehlen.
Manfred Spitzer, Autor und Hirnforscher provoziert: Computerspiele machen dick, dumm und stumpfen ab.
Lesenswerte Thesen für Lehrer und Eltern

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40

16.08.2012

„Gefährlich digital!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Linz
Der Neurologe Manfred Spitzer warn in "Digitale Demenz" eindringlich vor der Demenz, Faulheit, Verblödung durch digital Medien. Dabei geht er speziell auf die Gefahr durch digitale Medien auf Kinder ein.

Ein höchst interessantes Buch über die neuen Medien. Allerdings teilweise zu einseitig und schwarzseherisch beschrieben.

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50

15.08.2012

„Einfach genial!”

von Dr. Exitus Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Ein echt geniales Buch!Der Autor macht auf ein sehr wichtiges,aber noch immer ignoriertes Problem aufmerksam:die Nutzung der modernen digitalen Medien bringt auch Gefahren mit sich.Spitzer ist einer der bedeutendsten Hirnforscher und weiß daher genau wovon er redet.Die Ergebnisse der Untersuchungen sind alarmierend und sprechen eine eindeutige Sprache.Z.B. Baby TV hindert Kinder an der Sprachentwicklung.In Südkorea, ,wo die Verbreitung der digitalen Technik weiter fortgeschritten ist als hier,hat man bereits einen Namen für das neue Phänomen gefunden:digitale Demenz.Der Computer und das Internet führen bei jungen Menschen zu Konzentrations- und Verhaltensstörungen und erhöhter Vergesslichkeit.Oder können sie noch alle Handynummern auswendig?Das Buch ist einfach und leicht verständlich für alle geschrieben,ohne medizinisches Fachchinesisch.Ein Kritikpunkt muß jedoch geäußert werden:Der Autor wirft vielen Wissenschaftlern einen lockeren und unpräzisen Umgang mit wissenschaftlichen Daten vor,handelt aber leider selbst genauso.So wird zum Beispiel behauptet der Computer im Kindergarten schadet dem lesen.Lesen im Kindergarten??In der zitierten amerikanischen Studie ist aber in Wirklichkeit vom Fernsehen die Rede und nicht vom Computer oder Internet.Leider wird nach eigenem Geschmack vieles in einen Topf geworfen.Dadurch wird leider einiges unglaubwürdig.FAZIT:Geniales Buch über ein wichtiges und unterschätztes Thema, das uns alle angeht.Leider lockere Interpretation von Forschungsergebnissen.SEHR LESENSWERT!!

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50

07.08.2012

„Mit einem" Klick" ist alles weg ?!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Manfred Spitzer ist einer der bedeutensten deutschen Gehirnforscher. Es gelingt ihm, wie immer, in diesem alarmierenden Bericht wissenschaftliche Erkenntnisse sehr anschaulich zu präsentieren. Alarmierend deshalb: Der Konsum von Alkohol und Nikotin ist rückläufig, aber Computer-und Internetsucht steigen dramatisch an. Trotzdem lernen mit World of Warcraft ?
Facebook statt face to face ?
Wie wir uns und unsere Kinder schützen können, unbedingt lesen!!!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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