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Annas Spuren

Annas Spuren

Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

buch
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Artikeldetails zu Annas Spuren

AutorSigrid Falkenstein

Untertitel Ein Opfer der NS-"Euthanasie"

Abbildungsvermerk zahlreiche Abbildungen und Fotos

  • ISBN-103-7766-2693-3
  • ISBN-139783776626933
  • Verlag Herbig
  • Einbandartgebunden
  • Seiten191
  • Veröffentlicht21.06.2012
  • Gewicht344g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Annas Spuren



Per Zufall stößt sie auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; die Nazis vollstreckten an ihr 1940 den »Gnadentod« in der Gaskammer von Grafeneck. Als Sigrid Falkenstein den Namen ihrer Tante auf einer Tötungsliste im Internet findet, beginnt sie zu recherchieren: Aus dem Familiengedächtnis, mithilfe alter Fotos und durch das Studium von Patientenakten rekonstruiert sie Annas tragische Lebensgeschichte, um sie gemeinsam mit dem Psychiater Frank Schneider in einen größeren Kontext zu stellen. Annas Tod steht für den Massenmord an etwa 300 000 psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen, die im Sinne der Rassen- und Erbhygiene vernichtet wurden. Ein anrührendes Buch und zugleich eine eindringliche Mahnung.


Autorenportrait zu Annas Spuren



Sigrid Falkenstein, Jahrgang 1946, wuchs im Ruhrgebiet auf und lebt seit 1971 in Berlin, wo sie als Lehrerin arbeitete. Mit großem Engagement setzt sie sich u.a. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Topographie des Terrors für das Gedenken der Opfer der NS-"Euthanasie" ein.
Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider, Jahrgang 1958, war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde und arbeitet als Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen. Die Aufarbeitung der Geschichte seines eigenen Berufsstandes ist ihm ein großes Anliegen.


Autorenportrait



Sigrid Falkenstein, Jahrgang 1946, wuchs im Ruhrgebiet auf und lebt seit 1971 in Berlin, wo sie als Lehrerin arbeitete. Mit großem Engagement setzt sie sich u.a. in Zusammenarbeit mit der Stiftung Topographie des Terrors für das Gedenken der Opfer der NS-"Euthanasie" ein.
Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider, Jahrgang 1958, war Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde und arbeitet als Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen. Die Aufarbeitung der Geschichte seines eigenen Berufsstandes ist ihm ein großes Anliegen.


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40

30.11.2012

„Gegen das Vergessen und Verharmlosen!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Einem über Generationen verschwiegenen Familiengeheimnis kommt die Autorin durch Zufall
auf die Spur und beginnt zu recherchieren: Ihre Tante Anna war (möglicherweise) geistig behindert,
wurde zwangssterilisiert und schließlich in der Gaskammer von Grafeneck ermordet. Diese Gräueltat bemänteln die Nazis als „Gnadentod“, dem 300.000 (!) Menschen zum Opfer fielen - Personen, die wegen ihrer psychischen, geistigen und körperlichen Beeinträchtigung „im Sinne der Rassen- und Erbhygiene“ entsorgt/ermordet wurden!
Aus den einfühlsamen Briefen, die die Autorin an ihre Tante schreibt, entsteht ein würdevolles Porträt über eine junge beeinträchtigte Frau, deren Existenz von den Nazis als „lebensunwert“ abgestempelt wurde. Die vielzitierte „deutsche“ Vergangenheitsbewältigung findet hier einen wichtigen Widerhall und sollte viele Leser im Geschichtsunterricht, in der Biografie- und Erinnerungsarbeit finden! Besonders empfehlenswert für alle, die sich im sonderpädagogischen Bereich engagieren!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

29.09.2012

„Zum Andenken”

von einer Kundin oder einem Kunden

Durch einen Zufall stößt Sigrid Falkenstein im Internet auf den Namen ihrer Tante Anna. Auf einer Liste von Opfern deutscher Ärzte im dritten Reich, taucht auch die Schwester ihres Vaters auf. Entsetzt recherchiert sie weiter über das Euthanasie Programm der Nazis, dem Tausende kranke und behinderte Menschen zum Opfer fielen. Sowohl in Archiven und alten Akten, als auch in der eigenen Familie, sucht sie nach Spuren von Annas Leben. Und Schritt für Schritt, wächst Anna ihr ans Herz, und damit das Entsetzten über ihr trauriges Schicksal. Ein sehr berührendes Buch. Aufwühlend und doch so wichtig, gegen das Vergessen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

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