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Rezensionen:
53 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 8

nicht hilfreich: 3

Rang:
813

Rezensionen

40

26.05.2011

„Ein wunderschöner Australien Schmöker”

Südaustralien, 1866:
Die schöne und mittellose Abigail wird gegen ihren Willen mit einem alten Landbesitzer verheiratet, der dringend Erben braucht. Doch in der Hochzeitsnacht geschieht etwas schreckliches .... Entsetzt flieht Abbey aus Martindale Hall. Sie selbst hat keine Erinnerung an die vergangene Nacht, aber niemand glaubt ihr. Sie weiß nicht, wo sie Zuflucht suchen soll, und taucht zunächst in der benachbarten Stadt Clare unter. Dort scheint sich das Glück zu ihren Gunsten zu wenden. Sie trifft auf Jack Hawker, der für seine Mutter eine Gesellschaftsdame sucht, um ihr das Leben auf seiner abgelegenen Farm erträglicher zu machen. Aber wenige Tage später erscheint ein Besucher aus Martindale Hall auf der Farm, der unglaubliche Vorwürfe gegen Abbey erhebt ...

Meiner Meinung nach beherrscht Elizabeth Haran ihr Handwerk vollkommen. Jedem ihrer Bücher fiebere ich freudig entgegen und wurde noch nie enttäuscht.

40

30.04.2011

„Band 2 ist da, GRANDIOSER NACHFOLGER !!!”

Über 800 Seiten dürfen sie sich erfreuen. 800 Seiten um Matariki Drury, Violet und natürlich den beiden Familien den Drurys und Burtons, aus Band 1 (Das Gold der Maori). Abwechselnd erfahren sie die Geschichte von Matriki und Violet. Sehr lesenswert.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

30.04.2011

„Keine Familie kann das Schild heraushängen: "Hier ist alles in Ordnung".”

Unter dem Dach der Familie Faraday treffen sehr unterschiedliche Temperamente aufeinander: Der Vater Leo ist in seinen Gedanken oftmals mehr bei seiner verstorbenen Frau Tessa als bei seinen fünf heranwachsenden Töchtern. Juliet, die Alteste, ist die Fürsorglichste, Clementine, die Jüngste, zeichnet sich durch ihren analytischen Verstand aus, Miranda ist berüchtigt für ihre spitze Zunge, und Elizas Leben scheint nur aus Sport zu bestehen. Nur Sadie hat noch keinen klaren Weg in ihrem Leben gefunden und flüchtet sich in den Schatten ihrer Schwestern. Doch als Clementine schwanger wird und eine Tochter zur Welt bringt, erfährt Sadies Leben eine radikale Wende ...

Monica McInerney erzählt eine Familiensaga über einige Jahrzehnte. Einfühlsame Worte lassen die einzelnen Personen entstehen. Deren Wünsche, Träume aber auch ihre negativen Seiten werden aufgezeigt.
Es ist ein Buch, welches man nicht ohne nachzudenken lesen kann. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, so habe ich dem Ende der Geschichte entgegengefiebert.

40

23.01.2011

„Eine Pilgerreise mit ungeahnten Folgen”

Seit 15 Jahren sind sie beste Freudinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf Frauen bei ihrem Lieblingsfranzosen, und einmal im Jahr vergnügen sie sich auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin, beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Eine sehr realitätsnahe Geschichte und sehr einfühlsam geschrieben. Manche Passagen sind heiter, und dann wieder Details, welche zum Nachdenken anregen. Fünf gegensätzliche Charaktere sowie die unterschiedliche Lebenswege, die sie eingeschlagen haben, sind ansprechend und amüsant beschrieben. Aber allesamt fünf sehr sympathische Frauen.
Beim Lesen wurde ich an meine Freundinnen und mich erinnert, wenn wir jedes Jahr (allerdings keine Pilgerreise) für ein verlängertes Wochenende dem Alltag entfliehen.
Fazit: Gute Freunde sind in bestimmten Situationen einfach unentbehrlich.
Ein Buch, welches ich ihnen sehr gerne weiterempfehle.
Im Moment wird das Buch verfilmt und soll im Sommer dieses Jahres im Fernsehen ausgestrahlt werden.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

40

09.01.2011

„ENDLICH .... Das Warten hat ein Ende, es geht weiter mit dem fünften Teil der Romanreihe um Christine”

Christine - mittlerweile 47 - bekommt einen merkwürdigen (Hilfe-) Anruf ihrer Freundin Marleen aus Dubai, wo sie gerade ihren Urlaub verbringt. Sie sitzt dort mit ihrem Freund fest und kann nicht heimreisen. Sie bittet Christine ihre kleine Pension auf Norderney vertretungsweise zu leiten und ihren Anwalt zu kontaktieren. Marleen scheint in echten Schwierigkeiten zu stecken, wenn sie ihre Freundin um Hilfe bittet, denn Christine hat weder Ahnung von der Gastronomie noch von der Hotelbranche. Christine Schwester Ines, die bei dem Telefonat anwesend ist, will ihr helfen. Sie ist sowieso der Meinung, die Beziehung, in der Christine steckt, tue ihr nicht gut und sie braucht Ablenkung. So machen sich beide auf nach Norderney.
Was da passiert und alles los ist, werde ich ihnen auf keinen Fall verraten. Lesen sie selbst. Das Lesevergnügen wird konstant hochgehalten.

40

09.01.2011

„Thriller-Highlight ”

Bei einem Bombenattentat wird die Tochter des Multi-Millionärs Reynolds getötet. Kurz danach bringt sich seine Frau um und das Leben von Reynolds gerät aus den Fugen. Mit seiner Assistentin Rachel macht sich Reynolds auf die Suche, um den Mörder seiner Tochter zu finden. Bald tritt ein Waffenhändler an beide heran und bietet ihnen Informationen an, denn sein Sohn war der Freund von Reynolds Tochter, welcher ebenfalls getötet wurde. Reynolds und Rachel erfahren, dass das Bombenattentat auf das Konto des größten Drogenbarons der Welt geht - El Toro. Bei der Suche nach diesem El Toro lernt Reynolds den Schlangenmann kennen, welcher verspricht zu helfen.

Die "Geschichte" wirkt ab und an etwas durcheinander geraten, aber nach wenigen Seiten weiterlesens, wird stets alles entwirrt und es wird immer spannender.

Absolute Empfehlung !!!

40

09.12.2010

„Zu jedem Zeitpunkt spannend”

Kaum jemand kennt das Mädchen, dessen Schädel mehrfach auf bestialische Weise gegen eine Mauer geschlagen wurde. Schwierig für die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond, die in diesem Fall ermitteln soll. Und so klammert sie sich an einen Mord nach ähnlichem Schema, der nur wenige Monate später erneut die Kleinstadtidylle des nordenglischen Städtchens Scarborough trübt. Nur ist das Opfer dieses Mal eine alte Frau. Die Parallelen sind allerdings mehr als mager, so dass nicht nur Almond bald Zweifel daran hegt, einen Zusammenhang zwischen beiden Straftaten herstellen zu könnnen. Die von Selbstzweifeln geprägte Polizistin droht mehrfach zu scheitern, weil sie die Fälle mit Gewalt lösen und damit gern eine Beförderung erreichen will.

Wieder hat sich Charlotte Link auf britisches Terrain gewagt.
Moderne kriminaltechnische Ermittlungen spielen eine untergeordnete Rolle, sie baut auf psychologische Zusammenhänge.

Sehr empfehlenswert!!!