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Der Monstrumologe

William James Henry. Roman

buch
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Artikeldetails zu Der Monstrumologe

AutorRick Yancey

Untertitel William James Henry. Roman

Abbildungsvermerk s/w. Illustrationen

  • ISBN-103-7857-6040-X
  • ISBN-139783785760406
  • Verlag Lübbe
  • ÜbersetzerAxel Franken
  • Einbandartgebunden
  • Seiten410
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht11.10.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht593g
  • Altersempfehlungab 14
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Monstrumologist

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Kurzbeschreibung zu Der Monstrumologe

1888: Der Junge Will Henry ist ein Waisenkind und arbeitet als Assistent des kauzigen Dr. Warthrop. Der gute Doktor hat sich auf ein ganz besonderes Gebiet spezialisiert: Er ist Monstrumologe, das heißt, er studiert Monster und macht Jagd auf sie. Eines Abends kommt ein Grabräuber zu Will und dem Doktor ins Labor. Er hat einen schrecklichen Fund gemacht: eine Leiche, in die sich ein Monster verbissen hat. Der Doktor weiß, diese Monsterart ist äußerst gefährlich, da sie Menschen tötet. Und die einzigen, die nun zwischen diesen Bestien und den Menschen stehen, sind der Doktor und der kleine Will -

Portrait

Rick Yancey:
Rick Yancey arbeitete zwölf Jahre lang in den USA als Steuerbeamter. Er hat bereits mehrere Theaterstücke und Romane geschrieben. Die außergewöhnlichen Abenteuer des Alfred Kropp ist sein erstes Jugendbuch.

Bewertung unserer Kunden zu Der Monstrumologe

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40

20.10.2012

„Monströs!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wir schreiben das Jahr 1888 und das Volk wird von Aberglaube beherrscht. In dieser Zeit lebt der junge Will Henry, der seine beiden Eltern bei einem Brand verloren hat, im Haushalt des einsiedlerischen, mürrischen und sehr seltsamen Dr. Warthrop. Hinter vorgehaltener Hand reden die Leute schon lange über den so genannten "Doktor", denn dieser ist nicht nur sonderbar und eigenbrötlerisch, ihn umgibt auch eine Aura des Düsteren und er beschäftigt sich mit Dingen, mit denen sich ein normaler Doktor, der etwas auf sich hält, lieber nicht beschäftigt. Will Henry, der seit dem Tod des Doktors Assistent, weiß, wovon die Leute reden, der er bekommt dessen gruselige Aktivitäten aus nächster Nähe mit: Dr. Warthrop ist nämlich ein Monstrumologe, ein Spezialist für die Abnormitäten dieser Welt, und was Will Henry mit dem Doktor so alles erlebt, ist nicht nur abenteuerlich, fantastisch und aufregend, sondern reizt auch des Öfteren seinen Magen und erschreckt ihn über die Maßen...

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50

03.07.2012

„Azubi eines Monsterexperten”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem Tod seiner Eltern übernimmt der kleine Will Henry die Anstellung seines Vaters als Assistent des undurchsichtigen Dr. Warthrop, der sich auf das Studium der Monstrumologie spezialisiert hat. Als eine menschenfressende Spezies von Antrophagen über ihre Heimatstadt New Jerusalem herfällt, machen sich Will Henry und sein Mentor auf die Jagd.
Neben der Monsterjagd steht bei diesem Roman vor allem das verschrobene, unterkühlte Verhältnis zwischen Will Henry und seinem Herrn im Vordergrund, das sich durch die bedingungslose Loyalität und Bewunderung des Jungen auszeichnet, welcher die autoritäre, unterkühlte Erziehung des Doktors gegenübersteht. So erhält das Zusammenspiel der Hauptcharaktere eine tiefe emotionale Dimension, welche man in den meisten Gruselgeschichten vermisst. Daneben hat mir besonders das Settings des Romans, der im Amerika des frühen 19. Jahrhunderts spielt, gefallen. Die Monsterjagd zu Pferd in düsteren Gassen und auf alten Friedhöfen garantiert Gänsehaut beim Lesen. Gleiches gilt für die Illustrationen, die rostige, blutverschmierte Obduktionswerkzeuge neben den Textpassagen zeigen.

Ein viktorianischer Schauerroman der Extraklasse der neben seinem Inhalt auch durch die optische Gestaltung glänzt!

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50

17.03.2012

„Gruselfaktor und Spannung bis zum letzten Satz!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Magdeburg
Ich suchte eigentlich nach einem amüsanten Buch und hielt Rick Yanceys Werk in den Händen.

Bücher über Vampire und andere Fantasiegestalten amüsieren mich eigentlich nur, doch dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen.

Yancey schafft es seinem Leser Zweifel einzupflanzen.
Gibt es möglicherweise doch Monster? Er stellt die Monstrumologie als Wissenschaft dar, in einer Art, die über jeden Zweifel erhaben scheint.

Den Fehler das Buch abends vor dem Einschlafen zu lesen, mach ich gewiss nie wieder.

Seine Texte bauen eine Stimmng auf die auch nach dem Weglegen des Werkes nicht vergeht.

Ich bin völlig fasziniert von dem Schaffen des Autors und bin froh endlich wieder ein Buch zum gruseln gefunden zu haben. Selbst wenn man nicht an Monster glaubt oder keine Lust aufs Gruseln hat, sollte man sich auf das Werk einlassen. Es lässt einen nicht mehr los!

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50

15.03.2012

„Der Monstrumologe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Will Henry, ein Waisenjunge, arbeitet als Assistent für den griesgrämigen und verschrobenen Dr. Warthrop, der sich auf ein äußerst sonderbares Gebiet spezialisiert hat: Er studiert und jagt Monster.

Als sich eine nicht heimische, gefährliche Monsterart auf mysteriöse Weise in New Jerusalem einnistet und Menschen tötet, müssen die beiden auf ihre spannendste und nervenaufreibendste Mission.

Yancey reißt einen förmlich mit ins Abenteuer und öffnet eine völlig neue fantasievolle Welt,voller ausdrucksstarker Charaktere, Geheimnissen, menschlicher Nähe oder auch Distanz und natürlich den Monstern.

Für alle mit starken Nerven, die mal etwas anderes Lesen möchten, fern von Vampiren und Magiern!

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40

09.02.2011

„Einäugige Schleimer und Monster in Menschengestalt”

von einer Kundin oder einem Kunden
„Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass mein Vater den Doktor mit einer Innigkeit liebte, die an Götzenverehrung grenzte, ebenso wie es nicht übertrieben ist zu behaupten, dass eben diese Liebe ihn letzten Endes dazu führte, das höchste Opfer zu bringen: Mein Vater starb für Pellionore Warthrop. Seine Liebe zum Doktor kostete meinem Vater das Leben.“

Und nun ist es an Will Henry das schwere Erbe seines Vaters anzutreten und für den Doktor als Assistent arbeiten. Eine Art väterliche Liebe bleibt Henry verwehrt, stattdessen wird der Junge immer, je nach Laune des Doktors, mitten in der Nacht aus dem Bett geholt und bekommt eklige Monster auf den Untersuchungstisch geknallt, die er sich genauestens ansehen muss. Eines Tages kommt eine sehr sonderbare Lieferung und das verhängnisvolle Abenteuer beginnt...
Ganz gut gemacht. Teilweise merkt man doch, dass man nicht ganz so abgebrüht ist, wie man glaubt, und findet das eine oder doch irgendwie eklich, spannend und gruselig. Überraschend gut gelungener Grusel, allerdings nichts für Kinder.

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40

09.01.2011

„Glauben Sie an monster?”

von Sarah Strauß aus Bürs
Rick Yancey wagt den Schritt und stellt eine Frage in den Raum die wir uns sicher alle schon gestellt haben. Gibt es Monster?
Kann es sein dass sich paralell zum Getümmel der Menschheit eine weitere Spezies im dunkeln und verborgenen entwickelt hat, eine Spezies die sich schnell Fortpflanzt 2x so groß und 4x so stark ist wie der Mensch selbst. Als der junge Will Henry nach dem Tod beider Eltern beim Arbeitgeber seines Vaters dem Monstrumologen Dr. P. Warthrop aufgenommen wird begibt er sich gleichermassen auf eine Reise in ein Erfahrungsgebiet jenseits der menschlichen Vorstellungskraft. Er wird kurzerhand zum Monstrumologieassistentenlehrling und diese Aufgabe fordert seine vollkomene pysische und phsychische Hingabe an der Belastungsgrenze. Wer wird im Kampf gegen die Antropophagen-Monster am Ende überleben die Monster oder die Menschen???

In einer spannenden und intensiven Reise durch das Buch konnte ich mir diese Frage bereits beantworten....

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40

05.11.2010

„Monster gibt es tatsächlich!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Andere Leute haben in der Halloweennacht wahrscheinlich unheimliche Partys gefeiert oder sich Horrorfilme angeschaut. Auch ich habe mich -wenn auch eher ungewollt- gegruselt, als ich „Der Monstrumologe“ von Rick Yancey gelesen habe. Auf Anhieb hat mich das Buch durch die ungewöhnliche Covergestaltung angesprochen. Schon der erste Blick auf die detaillierte Tuschezeichnung, in der das Labor samt Reagenzgläser, Erlenmeyerkolben und eingelegten Gliedmaßen dargestellt ist, lässt dem Betrachter eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Der geprägte Titelschriftzug und das perforierte Lesezeichen tragen dazu bei, dass sich dieses Buch schon optisch aus der Masse der Fantasyschmöker heraushebt.
Das Thema Monster und Monsterjäger kam mir als vampir- und werwolfüberdrüssige Fantasyleserin besonders entgegen. Nach dem Tod der Eltern wird der 12-jährige Will Henry von Dr.Warthrop aufgenommen und tritt als Assistent in die Fußstapfen seines Vaters des Monsterumologen. Gemeinsam kommen sie auf die Spur eines menschenfressenden Rudels kopfloser Monster: den Anthropophagen.
Der Roman beginnt relativ unspektakulär, steigert sich aber bereits im ersten Kapitel in ekelige Beschreibungen und nervenaufreibende Szenen. Obwohl ich überwiegend Kinder- und Jugendliteratur lese, möchte ich mich nicht als zartbesaitet bezeichnen. Doch was mir in den darauffolgenden Kapiteln an ausgeschmückten Unappetitlichkeiten begegnet ist… Lesen Sie selbst und verbringen Sie eine schlaflose Nacht mit diesem äußerst schaurigen Fantasythriller!!

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50

11.10.2010

„Oliver Twist begegnet Cthullhu”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Anfang des Romans ist harmlos.
Der Autor berichtet, von einem Direktor (scheinbar aus anderen Büchern Yanceys bekannt) mehrere Bände von Tagebüchern erhalten zu haben mit der Bitte, diese nach Hinweisen auf die Identität eines jüngst Verstorbenen zu durchforsten. Was dann folgt, sei eine Abschrift dieser Tagebücher, der Tagebücher der jungen Waise Will Henry.
Will ist nach dem Tod seiner Eltern von dem Monstrumologen Dr. Warthrob (*) aufgenommen worden, für den sein Vater gearbeitet hat.
(*Monstrumologie= 1. Das Studium von Kreaturen, die sich den Menschen gegenüber grundsätzlich böswillig verhalten und deren Existenz von der Wissenschaft nicht anerkannt ist[...]. 2. Die Jagd auf solche Kreaturen)

Dann wird es sehr schnell sehr gruselig. Will (zarte 12 Jahre) und der Dr. bekommen von einem Grabräuber einen seltsamen und morbiden Fund geliefert. Die Leiche eines jungen Mädchens, umschlungen von einem fremdartigen Monster ohne Kopf, welches stattdessen die Augen in den Schultern und das Maul auf der Brust trägt.

Will und sein Arbeitgeber versuchen, das Rudel dieses Monsters ausfindig und unschädlich zu machen, können jedoch nicht verhindern, dass Menschen sterben.

Alles in allem eine spannende Lektüre, die jedoch nichts für schwache Nerven ist. Auch die Sprache ist ungewöhnlich. Mir gefällt der Stil sehr gut, wenngleich ich ihn als ein wenig spröde bezeichnen würde. Der junge Will ist ein in sich gekehrter Zeitgenosse und die Arbeit bei dem exzentrischen Dr. Warthrob setzt ihm körperlich und seelisch stark zu. Er neigt dazu, dies in (für die Zeit in der der Roman angesiedelt ist vollkommen angemessenen) beinahe träumerischen und etwas gestelzten inneren Monologen zum Ausdruck zu bringen. Ich finde das wunderbar umgesetzt und die Stimmung, die dadurch kreiiert wird, hat schon Dicken-esque Züge.
Da der Plot in Neuengland zum Ende des 19.Jahrhunderts stattfindet, fühlte ich mich auch an Lovecraft erinnert. Nicht zuletzt tragen die Illustrationen, die ganzseitig und als Randdekor eingestreut sind dazu bei, dem Roman einen "historischen" Anstrich zu geben. Sehr gelungen!
Ich hoffe ehrlich auf eine Weiterführung der Reihe um den Monstrumologen und seinen Assistenten.

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40

28.09.2010

„Monstermäßig faszinierend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Neuengland 1888: Der Waisenjunge Will Henry ist der Assistent eines ganz speziellen Wissenschaftlers. Dr. Warthrop ist seines Zeichens Monstrumologe, er erforscht Monster.... und sollten seine Forschungsobjekte eine Gefahr für die Menschen werden macht er Jagd auf sie. Als eines Abends ein totes Exemplar einer bestimmten Spezies auftaucht ist Warthrop entsetzt. Das Monster gehört einer menschenfressenden Spezies an und ist extrem gefährlich und der Doktor weiss: Wo eines dieser Biester ist, dort gibt es auch ein ganzes Rudel. Schnell wird klar, dass nur Dr. Warthrop und sein Assistent sich den Monstern in den Weg stellen können um das Schlimmste zu verhindern.

Ein Buch das Fantasy mit wissenschaftlichem Forschungseifer verbindet. Dies hat man seit Frankenstein nicht mehr gesehen. Doch so verrückt wie Dr. Frankenstein war, so kauzig ist der Doktor dieses Buches. Die Rolle des Assistenten übernimmt in diesem tollen Buch nicht ein buckliger Igor, sondern der kleine Waisenjunge Will Henry. Obwohl er kein wirkliches Interesse daran hat in dem selben Gewerbe wie Warthrop tätig zu sein, steht er diesem unerschütterlich im Kampf gegen die Monster bei.
Ein wirklich faszinierendes Buch das, in Anbetracht der Kulisse vor der es spielt, einen Hauch Geschichte mit sich bringt.

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