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Apfeldiebe

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Artikeldetails zu Apfeldiebe

AutorMichael Tietz

Untertitel Roman

  • ISBN-103-937357-52-1
  • ISBN-139783937357522
  • Verlag Bookspot Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten450
  • VeröffentlichtNovember 2011
  • Gewicht652g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Apfeldiebe

Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ferien. Und eine Entdeckung, die das Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten verwandelt sich Hoffnung in Panik, wird Freundschaft zu Wahnsinn.
Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet.

Autorenportrait zu Apfeldiebe



Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger und lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Nach seinem erfolgreichen Debüt "Rattentanz" ist "Apfeldiebe" sein zweiter Roman, ein weiterer befindet sich in Vorbereitung..


Portrait

Michael Tietz:
Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger und lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald.

Autorenportrait



Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger und lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Nach seinem erfolgreichen Debüt "Rattentanz" ist "Apfeldiebe" sein zweiter Roman, ein weiterer befindet sich in Vorbereitung..


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50

03.02.2012

„Vom Äußeren ins Innere...”

von Sandra aus Euskirchen
Die Apfeldiebe sind fünf Jungs, die sich in ihren Sommerferien im kleinen Dorf Wittlekofen im Schwarzwald eine Beschäftigung suchen. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere und Eigenarten, lassen sich Max und sein jüngerer Bruder Timi, der Außenseiter Rufus und der ständig von allen unterdrückte Kasi auf Vorschlag von Alex auf eine interessant klingendes Spiel ein: Alex hat den Zugang zu unterirdischen Höhlen unter der nahe gelegenen Burgruine gefunden und lotst die Kinder mit gepacktem Rucksack zur Erkundung in diese. Was wie ein harmloses Kinderspiel aussieht, wird schon bald bitterer Ernst, als das so genannte Spiel außer Kontrolle gerät und sich die Fronten zwischen den Kindern verhärten. Als plötzlich der einzige Ein- und Ausgang der Höhle und Teile der Decke einstürzen, müssen sie erkennen, dass nicht so einfach wie gedacht ist, diesen Ort wieder aus eigener Kraft zu verlassen. Das Unglück nimmt seinen weiteren Lauf, als sie unter den Steinmassen einen Jungen ihrer Gruppe tot auffinden und auch der kleine Kasi kann aufgrund des fixierten Hasses von Max sich seines Lebens nicht mehr sicher sein. Lediglich Leni, die kleine Schwester von Alex weiß, wo sie sich aufhalten könnten, doch dieser wurde von ihrem Bruder verboten, sie zu verpetzen. Und der alte Seiler, der kauzige Dorfbewohner mit seinem Schäferhund, hat sie auf ihrem Weg zur Ruine gesehen, doch warum sollte er sich um den Verbleib von fünf rotznasigen “Apfeldieben“ Gedanken machen?
Mein Fazit: Nach dem vorherigen Buch “Rattentanz” war ich sehr gespannt, was sich Michael Tietz in seiner neuen Geschichte einfallen lässt. Und ich wurde nicht enttäuscht, dreht sich doch auch dieses Buch erneut um die in einer scheinbar ausweglosen Situation, nur dass es diesmal ein eingeschränkter Kreis von fünf Jungen ist, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und dies bietet ausreichend Explosionsstoff! Als Leser verfolgt man mit zunehmender Unruhe den zunächst idyllisch wirkenden Schauplatz und das zwar leicht ruppige Spiel der Kinder, aber erwartet nicht, dass die Beziehungen zwischen diesen so ausarten können. Die beruht sicher auf die Vorgeschichte, die jedes Kind hat sowie auf einzelne Stärken und Schwächen, die klar ausgespielt werden. Sowie die extreme Situation des Eingesperrtseins und den Gedanken, an diesem Ort unaufgefunden sterben zu müssen.
Das Schlimme ist eigentlich, dass diese Geschichte realistisch vorstellbar ist oder dass sie genau so stattgefunden haben könnte. Der Außenseiter, der Sonderling oder der Anführer, Mitläufer sowie Kinder, die ihren eigenen Schmerz an anderen auslassen, sind wohl in dieser Gesellschaft keine Seltenheit. Hier wird dem Leser vor Augen geführt, was alles möglich ist, wenn sie zusammentreffen!

Auch die Schreibweise vermittelt mir sowohl eine gute bildliche Vorstellungskraft über den Ort und die Jungen als auch eine stetig wachsende Spannung bis zum Schluss. Man fiebert mit den Hoffnungen, Schmerzen und Entbehrungen mit, und obwohl ich alles andere als einen doch noch guten Ausgang erwartet habe, bin ich mit dem Ende sehr zufrieden. Es hinterlässt Spuren und auch Verluste, aber wirkt absolut nachvollziehbar und auch länger nachhaltig! Vielen Dank für die gute Unterhaltung!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Rattentanz

40

17.01.2012

„Ein spannender, überaus beklemmender psychologischer Thriller”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Nach seinem Überraschungserfolg „Apfeldiebe“ legt Michael Tietz nun seinen zweiten Roman „Apfeldiebe“ vor. Darin beschreibt er sehr anschaulich, wie eine kleine Gruppe von Jungen sich verhält, als diese in eine Situation geraten, aus der es scheinbar kein Entkommen mehr gibt. Immer beklemmender wird die Lage, immer extremer das Verhalten der einzelnen Charaktere. Und obwohl Tietz bei der Wahl seiner Figuren doch etwas im Klischeehaften verbleibt (der frustriert-sadistische Dicke, der depressive Schwarzgekleidete, der gehänselte Langhaarige) versteht er es dennoch, die Gruppenstruktur der Fünf sehr anschaulich und mit all ihren Spannungen zu schildern - fast fühlt man sich an den Klassiker "Herr der Fliegen" erinnert. So ist „Apfeldiebe“ ein spannender, überaus beklemmender psychologischer Thriller aus dem tiefsten Schwarzwald.

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