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Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga.

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Artikeldetails zu Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga.

AutorKen Follett

Untertitel Roman

  • bol.de-Verkaufsrang1.824
  • ISBN-103-7857-2465-9
  • ISBN-139783785724651
  • Verlag Lübbe
  • ÜbersetzerRainer Schumacher, Dietmar Schmidt
  • Einbandartgebunden
  • Seiten1023
  • Auflage2. Auflage 2012
  • Veröffentlicht18.09.2012
  • Gewicht1101g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelNight of the Devils

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Rezensionen der Redaktion zu Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 08.10.12
Was mit Sturz der Titanen begann, setzt Weltbestseller-Autor Ken Follett jetzt seine Jahrhundert-Saga mit Winter der Welt fort. Ken Follett lässt Geschichte lebendig werden, als Leser bewegt man sich mit den Figuren darin, so lebendig ist Winter der Welt geschrieben. Ein Buch, das einen über 1000 Seiten lang durchgehend fesselt, wo gibt es so was? Ken Follett schafft das Unmögliche! Man lernt etwas von der Weltgeschichte, man durchlebt dramatische Ereignisse, man ist immerzu höchst gespannt, vor dem, was als nächstes passiert. Deutschland, Amerika, England, Russland, aus der Sicht von Menschen aus diesen vier Nationen erzählt Follett diese große Geschichte, die in den Jahren 1933 bis 1949 spielt. Ein kleinwenig kehrt Follett mit diesem Roman auch zu seinen Anfängen zurück, zu dem Weltbestseller Die Nadel. Winter der Welt ist großes Hollywood-Kino, das am besten von Steven Spielberg verfilmt gehört. Ein monumentales Meisterwerk.

Kurzbeschreibung zu Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga.

Es ist eine Zeit des Umbruchs, eine Zeit der Finsternis. Aber auch der Hoffnung, die selbst das tiefste Dunkel erfüllt. Während sich die Lage in Europa gefährlich zuspitzt, versuchen drei junge Menschen heldenhaft ihr Schicksal zu meistern: Der Engländer Lloyd Williams wird Zeuge der Machtergreifung Hitlers und entschließt sich gegen den Faschismus zu kämpfen. Die deutsche Adelige Carla von Ulrich ist entsetzt über das Unrecht, das im Namen des Volkes geschieht, und geht in den Widerstand, während die lebenshungrige Amerikanerin Daisy nur vom sozialen Aufstieg träumt - und eine bitterböse Überraschung erlebt! Liebe und Hass, Anpassung und Widerstand bilden ein schicksalhaftes Geflecht vor dem großen Panorama des Zweiten Weltkriegs, der dramatischen Zeitenwende des zwanzigsten Jahrhunderts.

Portrait

Ken Follett:
Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Meinung der Redaktion

Die Romane von Ken Follett sind spannend, und entwerfen ganz neue Welten, die den Leser in den Bann ziehen. Egal welches Genre, ob Unterhaltung oder Thriller, die Fans werden jedes neue Werk von ihm lieben!

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50

22.02.2013

„Winter der Welt”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wie schon bei "Sturz der Titanen" ist man von der ersten Seite an mittendrin. Inzwischen sind es die Kinder der Protagonisten aus Teil 1, die die Geschichte tragen. Und es ist ein dunkles Kapitel, das wir miterleben. Erzählt wird über die Jahre von 1933 bis etwa 1948 in Deutschland, Russland, England und Amerika.

Auch hier hat Ken Follett wieder ein wahres Meisterwerk abgeliefert. Es sind nicht die vielen historischen Fakten, die das Buch so fesselnd machen, auch wenn diese hervorragend recherchiert sind, sondern die vielen kleinen und großen persönlichen Schicksale, die sich so oder ähnlich millionenfach abgespielt und eine ganze Generation geprägt haben.

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30

19.02.2013

„Unterhaltsam, aber teilweise sehr trivial”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
Im zweiten Band seiner Jahrhundert-Trilogie behandelt Ken Follett nun also den zweiten Weltkrieg. Man begegnet den meisten Gesichtern aus dem ersten Band (Sturz der Titnten) wieder, vor allem aber deren Kindern, die allesamt in den Strudel der Ereignisse geraten. Ken Follett bündelt und verästelt auf 1023 Seiten wirklich gekonnt alle Handlungsstränge, und kaum ein wichtiges Thema der Epoche wird ausgelassen: die Nazis, der Faschismus in Europa, Russland unter Stalin, vor allem viel Raum wird den Engländern und den Amerikanern (Pearl Harbour, Hiroshima etc.) eingeräumt. Die meisten Figuren sind sehr lebendig und wachsen dem Leser ans Herz, vor allem Lloyd, Daisy und Carla. Manches bleibt allerdings ziemlich blass und unkonkret. Das Ausmass der Nazi-Gräuel wird vergleichsweise wenig geschildert, es kommt z.B. keine einzige Szene in einem KZ vor; die Juden spielen eher eine Nebenrolle. Das mag daran liegen, daß Follett Engländer ist, und ich fand es eigentlich ganz spannend, mal mehr über diese Zeit aus der Perspektive der Engländer und Amerikaner zu erfahren.
Stilistisch bleibt es aber sehr simpel gestrickte Belletristik, und manchmal sind die Zufälle, mit denen sich manche Protagonisten verbinden, schon sehr, sehr unwahrscheinlich, um nicht zu sagen, an den Haaren herbei gezogen. Als sich im schlimmsten Kampfgetümmel bei einem Flugzeugabschuss in Frankreich dann noch zwei verfeindete Halbbrüder begegnen, wurde es mir etwas zu viel. Da ist mit Herrn Follett eindeutig die Phantasie durchgegangen! Auch hätten hundertfünzig Seiten weniger nicht geschadet.
Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch!

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30

19.01.2013

„Phasenweise Fadesse. phasenweise großartig”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Selten hat der Spruch "weniger, wäre mehr gewesen" seine Gültigkeit gehabt, als bei Follletts zweitem Teil seiner Jahrhunderttrilogie. Rein geschichtlich steht die Welt in Flammen, der zweite Weltkrieg tobt. Bei all den stattfindenden hisorischen Ereignisssen hat Follett eine Pranke. Da wird einem wieder so zu Mute wie bei den "Säulen der Erde". Da steigt Lesegier auf. Wird´s dagegen privatissimo, wird´s seicht, manchmal elegisch dahin plätschernd. Trotzdem: bin schon sehr neugierig auf den abschlussband!

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50

15.01.2013

„Top”

von Pablo S.
Das "Büchlein" mit über 1000 Seiten hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ken Follett ist ein Meister der Spannung und der historischen Akkuratheit.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Sturz der Titanen, Die Nadel, Die Löwen usw.

50

13.01.2013

„wunderbar”

von Anja aus Oberhausen (anja923@arcor.de)
Ein Roman, den man nicht so schnell vergisst. Schließlich geht es hier um eine düstere Epoche, aber in dem auch die Hoffnung nicht zu kurz kommt. Hitlers Machtergreifung und die Folgen, einhergehend mit Liebe und Hass der Protagonisten. Ein echter Follet.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Rules of Beauty von Astrid Korten Ein atemberaubender Thriller rudum die Sekte Lux Humana, die sich selbst als Schaltstelle der Wissenschaft im Dienste der Schönheit bezeichnet. Grandios.

50

02.01.2013

„epochal”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ken Follett schreibt wieder meisterhaft - verschiedene Handlungsstränge, unterschiedliche Personen, konträre Charaktere und gerade deshalb ein Buch, das man nicht vergißt!

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50

29.12.2012

„Wow. Einfach Spannend”

von einer Kundin oder einem Kunden

Mitten im dicksten Weihnachtsgeschäft habe ich dieses Buch angefangen und musste leider feststellen, dass ich gar nicht so viel Zeit erübrigen konnte wie es das Buch wert ist.
Nun habe ich es endlich geschafft und kann nur sagen, es hat sich gelohnt auch kleine Zeiteinheiten zu nutzen um es lesen zu können.

Wie schon der erste Band dieser Trilogie – Sturz der Titanen – war der Winter der Welt eine Geschichtliche Reise in die nahe Vergangenheit. Während der Sturz der Titanen die Zeit von 1911 bis 1924 einschl. des ersten Weltkrieges großartig aufarbeitet ist der zweite Teil – Winter der Welt rund um die Machtergreifung Adolf Hitlers und dem zweiten Weltkrieg angesiedelt. Auch hier wird die Geschichte Europas und der Welt aus der Sicht dreier Familien unterschiedlicher Nationalität erzählt.
Ich gehöre der Generation, an dessen Eltern leider noch aktiv diese Zeit erlebt und als Jugendliche und junge Erwachsene mitten drin gelebt haben. Aber in diesem Buch kamen Fakten zu Tage die weder durch persönliche Erzählungen noch durch den Schulunterricht vermittelt wurden. Ich war manches Mal sehr überrascht.

Es ist ungemein fesselnd geschrieben und so authentisch dass ich es nur empfehlen kann. Wer neben einem brillant geschriebenen Roman auch noch an Geschichte interessiert ist, ist hier genau richtig.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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30

23.12.2012

„Am Anfang verschlungen dann stockte es...”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Recklinghausen
Als ich Sturz der Titanen (1.Teil) gelesen habe,war ich regelrecht geflasht und konnte kaum auf den Zweiten Teil warten,jedoch ist dieser nicht so gut wie der Erste. Einige Passagen sind einfach zu langwierig! Schade!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

03.12.2012

„Die Geschichte geht weiter....”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Wir erleben die gleichen Familien wie in "Sturz der Titanen", jetzt in der wohl dunkelste Zeit der neueren Geschichte.

Der Erste Wltkrieg ist zu Ende und die Welt scheint sich zu erholen, bis die Nationalsozialisten in Deutschland immer mächtiger werden und Hitler einen Weltenbrand auslöst. Ob Reichstagsbrand, Pearl Harbor oder die Atombombe, Follett hat hervorragend recherchiert und vieles zu Tage gebracht, das mir so nicht klar war. Er hat sich außerdem dazu entschieden eher die Randgruppen zu berücksichtigen, ohne die Judenfrage ganz zu vernachlässigen, ein interessanter Schachzug!

Die Schicksale sind berührend, das Geschichtliche spannend und gängig verarbeitet und die Erzählstränge perfekt miteinander verbunden.

Eine spannende und gut erzählte Geschichte die Lust auf den dritten Teil macht!

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50

02.12.2012

„ Wollt ihr den totalen Krieg?”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Im zweiten Teil lässt Ken Follet den Charakter aus Sturz der Titanen die Machtübernahme der Nazis erleben. Da man als Leser in tief in die Geschichte eintaucht, empfindet man die Ängste und Hoffnungen der Protagonisten fast wie am eigenen Leib. Selbst kleinste geschichtliche Fakten hat Follet in den zweiten Teil eingebaut.

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50

28.11.2012

„Winter der Welt: Jahrhundert-Saga”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Udligenswil
Winter der Welt hat mir sehr gut gefallen. Ein spannender Roman mit Details aus der Geschichte. Wichtig finde ich, dass "Sturz der Giganten" vorher gelesen wurde.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Alle Ken Follet

50

15.10.2012

„eine der dunkelsten Kapitel der Menschheit...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Dieser zweite Band der Jahrhundertrilogie hat mich noch mehr überzeugt, als der Erste. Ausgehend vom brennenden Reichstag steigert sich die Dramatik und überschlagen sich die Ereignisse in den jeweiligen Ländern. Die Verbindungen der jeweiligen Familien sind gelungen dargestellt und vermitteln Zusammenhang über die Gesamtsituation und vieles an zusammengetragenen Fakten war mir schlichtweg unbekannt -für mich also auch ein durchaus gelungener Geschichtsunterricht ! 1023 Seiten , die sich absolut lohnen !

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

13.10.2012

„Ausgezeichnet!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Münster
Als ich mir das Buch bestellt habe, wusste ich nicht, dass es meine Erwartungen so gewaltig übertreffen würde! Die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" ist meiner Meinung sogar besser gelungen als der erste Teil! Die Charaktere sind wunderbar. Die Handlung ist spannend, lehrreich und herzzerreißend. An einigen Stellen wurde ich richtig sauer. Ich habe mit den Figuren gelitten und mich mit ihnen gefreut. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, als würde ich als "unsichtbarer Geist" neben den Figuren das Geschehen verfolgen, so super waren die Schauplätze beschrieben. Viele Fakten aus Zeiten des 2. Weltkriegs, die mir wenig bekannt waren, werden hier ausführlich erläutert. Fazit: Goldwert für alle, die Interesse an guter historischer Literatur haben!

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

08.10.2012

„Winter der Welt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der zweite Roman der Jahrhundert-Saga liegt jetzt vor. Der erste Weltkrieg ist vorbei und die Irrungen und Wirrungen nehmen ihren Lauf. Seine Fortsetzung von "Sturz der Titanen" ist ein fesselnder Roman. Alle anspruchsvollen Leser von historischer Literatur kommen auf ihren Genuß.

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50

03.10.2012

„Eine ungewöhnliche Geschichtsstunde”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Lange haben die Fans von Ken Follett auf diesen Roman warten müssen. Aber, der Autor ist genau in seinem gesetzten Plan. Er wollte eine Jahrhundert-Trilogie schreiben, deren Bände immer in 2 Jahren Abstand erscheinen sollen. 2010 ist der 1. Band „Sturz der Titanen“ (Bastei Lübbe Taschenbuch) erschienen. Jetzt ist der 2. Band „Winter der Welt“ erschienen und 2014 wird dann hoffentlich der Abschlussband erscheinen.

Die drei Bände sollen jeweils einen Wendepunkt der Geschichte des 20. Jahrhunderts darstellen. Bei Band 1 war das Thema der 1. Weltkrieg. Beim 2. Band ist es der 2. Weltkrieg. Und natürlich treffen wir die Familien wieder, die wir im 1. Band kennengelernt haben. Die Helden in dem 2. Band sind allerdings zumeist die Kinder der Familien aus dem 1. Band. Und so wandert die Geschichte wieder zwischen Deutschland, England, Russland und der USA hin und her.

Sicherlich kann jeder, der weiß, wie man etwas recherchieren muss, ein Gerüst für solchen Roman zusammenstellen. Aber dieses Gerüst mit Leben zu füllen, Personen zu schaffen, mit denen man mitleidet, die man verabscheut oder bedauert, das kann nicht jeder. Und das auch noch über die verschiedensten Länder verteilt. Ken Follett ist hierin ein Meister. Dieser 1023 Seiten starke Roman ist niemals langweilig. Ich habe mich bei jeder Person, die ich aus dem 1. Band kannte, gefreut sie wiederzusehen. Ich habe neue Personen kennengelernt und hoffe, dass ich sie auch im 3. Band wiedertreffen werde.

Etwas enttäuscht war ich darüber, dass er diesmal, anders als im 1. Band, nicht so auf die diplomatischen Verwicklungen eingegangen ist. Gerade der 1. Teil, der den Zeitraum von 1933 und der Machtergreifung Hitlers bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges 1939 umfasst, lässt viele Schlüsselereignisse einfach links liegen. Gerade dass, was in Deutschland passiert ist, wird z.T. einfach übergangen. Es gibt wenig über die Verfolgung der Juden, die Reichskristallnacht und das Attentat auf Hitler fehlen völlig. Dafür erfährt man allerdings einiges mehr über den Krieg der USA gegen die Japaner und die Entwicklung der Atombombe. Insgesamt hätten man mit diesem Stoff natürlich weit mehr als 1023 Seiten füllen können, um wirklich auf all diese Geschehnisse ausreichend eingehen zu können. Man sieht allerdings in diesem Band, wo die Sympathien von Ken Follett liegen. Die USA und Großbritannien kommen deutlich besser weg als Deutschland und die UDSSR.

Vielen Dank an Ken Follett! Er versteht es wirklich meisterhaft, Geschichte und die dazugehörigen Hintergründe so zu beschreiben, dass jeder, egal ob Mann oder Frau, ungebildet oder mit Hochschulabschluss, sie versteht und mit den Hauptpersonen mit fiebert. Beim Lesen erhält man eine Geschichtsstunde und ist doch trotzdem immer bestens unterhalten.

Ich persönlich kenne nur einen Autoren, der es bisher geschafft hat, gesellschaftliche Umbrüche so geschickt verpackt darzustellen und dabei alle Gesellschaftsschichten und politischen Gruppierungen einzubinden - John Dos Passos mit seinen Romanen „Manhattan Transfer“ und der Trilogie „USA“. Leider sind diese beiden großartigen Bücher vergriffen.

Ich bin ja mal gespannt, welches Thema der 3. Band umfassen wird?

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

01.10.2012

„Weltkrieg im Lesesessel”

von Jonas
Schon oft hat Ken Follett sein Können unter Beweis gestellt. Seine historischen Romane sind kaum zu überbieten, was sich auch auf die Verkaufszahlen niederschlägt. Seine Romane erfreuen sich weltweit grosser Beliebtheit.
Liest man sich in dieses Werk, versteht man einmal mehr weshalb. Von der ersten Seite an wird man gepackt und um siebzig, achtzig Jahre in der Zeit zurückgeschleudert. Man fühlt sich dort zuhause. Keineswegs steht man aussen vor, als Eindringling aus der Zukunft, man leidet mit, man liebt und lebt mit den Hauptpersonen seiner Geschichte.
Diese wird wieder sehr aufgesplittert und auf viele verschiedene Personen verteilt, die in ganz unterschiedlichen Welten leben. Die einen im nationalsozialistischen Deutschland, die andern in der kommunistisch, stalinistischen Sowjetunion und der Rest im freien Westen, dem Vereinigten Königreich und der USA.
Die Story des Vorgängerwerkes „Sturz der Titanen“, wird mit einigen Jahren Zeitsprung wieder aufgegriffen und weitergeführt. Dabei geht es wiederum nicht wirklich um die Schicksale der einzelnen Personen, nicht um die stringente und packende Handlung, als vielmehr um das Bild jener Zeit, das Follett gekonnt zeichnet. Er gibt dem dramatischsten Kapitel der Weltgeschichte ein Gesicht, er zeigt anhand von verschiedenen Personen, was dieses Zeitalter für die Menschen bedeutete. Dabei spricht er die bekanntesten nur kurz an (Stalingrad, Kampf um Berlin, Pearl Harbor, D-Day) und widmet sich den unbekannteren Teilen (Bombenkrieg, Verfolgung, politische Verhandlungen, innenpolitische Machtkämpfe).
Ich bin überwältigt von diesem Buch und empfehle es nur allzu gerne weiter. Nie zuvor wirkte unsere Geschichte so lebendig und eindringlich, nie zuvor begriff ich so gut, was es hiess, in dieser Zeit zu leben.

3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

29.09.2012

„Herrliche Fortsetzung”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Mit diesem Buch hätte ich mich am liebsten irgendwo verkrochen, bis ich es ganz durchgelesen hatte. Aber leider ging das nicht. Ich musste ja auch noch arbeiten, und die Familie hätte sich bestimmt auch ganz schön beschwert. Die ganzen 1000 Seiten sind einfach wunderbar. Keine Sekunde langweilig. Nein, ganz im Gegenteil sogar: fesselnd, faszinierend und berührend.
Der 2. Teil von Ken Folletts Jahrhundert-Saga wurde dem 2. Weltkrieg gewidmet, von den Anfängen des Naziterrors 1933 bis in den späten 40-er Jahren am Anfang des Kalten Krieges. Diese Geschichte ist uns natürlich nicht neu, aber Follett beschreibt sie uns aus der Perspektive ganz wunderbarer Menschen. Die Familie von Ulrich in Deutschland, die Williams in Großbritanien, die Familie Dewar in den USA, die Peshkovs in Moskau und in den USA: Sie alle haben ihr eigenes Schicksal, das teilweise mit dem der anderen verknüpft ist.
Winter der Welt ist ein großer Roman, der wirklich alles in sich hat, das ein Leser sich wünschen kann. Für mich bestätigt sich Ken Follett hiermit als einer der ganz großen Schriftsteller unserer Zeit.

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50

20.09.2012

„Weltgeschichte hautnah erleben”

von einer Kundin oder einem Kunden
„Für mich ist der Maßstab des Erfolgs, Millionen von Lesern zu verzaubern“, so ein Zitat von Ken Follett. Mit seinem neuen Epos „Winter der Welt“ setzt er die Jahrhundertsaga fort. Der zweite Band ist im 20. Jahrhundert angesiedelt, beginnt mit Carla, einer der drei zentralen Figuren in Folletts Roman, die 1933 die ersten Anzeichen der menschlichen und geschichtlichen Tragödie die mit der Machtergreifung Hitlers beginnt, erlebt und entsetzt über das Unrecht, in den Widerstand geht. Folletts Gespür für die Erzählkunst, seine genaue Recherche der Geschichte sowie seine Kunst Figuren zum Leben zu erwecken, lassen die gut 1.000 Seiten wie im Flug vergehen. Der Roman verleiht einer der düstersten Epochen der Menschheit dennoch Hoffnung, Heldentum und Liebe.

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50

07.09.2012

„Mitreissend”

von einer Kundin oder einem Kunden
Unheimlich spannend und steht dem Vorgänger "Sturz der Titanen" in nichts nach. Der Schreibstil von Follet versetzt Sie sofort in das Buch hinein und ihre Fantasie blüht auf.

1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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