Neukunde?

Hier starten

Erweiterte Suche
Willkommen auf Skios

Willkommen auf Skios

Roman

buch
EUR 17,90 *
auf Merkliste

versandkostenfrei

Sofort lieferbar

Artikel weiterempfehlen

Wird oft zusammen gekauft

EUR 17,90 *
EUR 13,99 *

Zusammen jetzt für
31,89

jetzt beide kaufen

Kunden, die Willkommen auf Skios gekauft haben, kauften auch:

Artikeldetails zu Willkommen auf Skios

AutorMichael Frayn

Untertitel Roman

  • ISBN-103-446-23976-6
  • ISBN-139783446239760
  • Verlag Hanser
  • ÜbersetzerAnette Grube
  • Einbandartgebunden
  • Seiten288
  • Auflage8. Auflage
  • Veröffentlicht30.07.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht447g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelSkios

Mehr Artikel von

Kurzbeschreibung zu Willkommen auf Skios



Ein herrlich schräges Lesevergnügen über vertauschte Männer, Manuskripte und Matronen: Auf einer Ferieninsel in Griechenland bereiten sich die Gäste einer amerikanischen Stiftung auf die Ankunft des diesjährigen Gastredners vor. Dr. Norman Wilfred, Autorität auf dem Gebiet der Szientometrie, erweist sich als erstaunlich jung und gutaussehend und ist alles andere als ein verknöcherter Gelehrter. Das findet insbesondere Nikki, die attraktive rechte Hand von Mrs. Toppler, der Mäzenin. Als Nikkis leichtsinnige Freundin Georgie auf einem anderen Teil der Insel auf einen kahlen, missmutigen und orientierungslosen Mann namens Dr. Norman Wilfred trifft, bricht der nackte Wahnsinn aus - englischer Humor pur!


Autorenportrait zu Willkommen auf Skios



Michael Frayn, 1933 in London geboren, studierte Philosophie in Cambridge und war Reporter und Kolumnist beim Guardian und beim Observer. Bei Hanser erschienen zuletzt Das Spionagespiel (Roman, 2004) und Celias Geheimnis. Die Kopenhagen-Papiere (2001). Frayn ist auch als Übersetzungen (u.a. von Tschechow) und als Dramatiker international erfolgreich. Er wurde mit vielen wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2004 wurde ihm für seine Aufarbeitung bedeutender Ereignisse der deutschen Zeitgeschichte innerhalb seines OEuvres das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Herbst 2012 erscheint bei Hanser sein neuester Roman Willkommen auf Skios.


Portrait

Michael Frayn:
Michael Frayn, geboren 1933, verfasste nach seinem Philosophie-Studium neben seiner journalistischen Tätigkeit für den "Manchester Guardian", den Londoner "Observer" und die BBC eine Reihe von vorwiegend satirischen Romanen und Theaterstücken um bürgerliche Konvention, Snobismus, Heuchelei und überkommene Strukturen wie z.B. "Der nackte Wahnsinn" (1982). Sein Roman "Headlong" wurde für den Booker-Prize nominiert. Daneben übersetzte Frayn Werke von Anouilh, Tolstoij, Trifonov, Tschechow. Sein erster Film "Clockwise" kam 1986 (Hauptrolle: John Cleese) heraus. Sein zweiter Film "First and Last" gewann 1990 den "International Emmy Award". Für seinen Roman "Das Spionagespiel" erhielt Frayn 2002 den Whitbread Novel Award.

Autorenportrait



Michael Frayn, 1933 in London geboren, studierte Philosophie in Cambridge und war Reporter und Kolumnist beim Guardian und beim Observer. Bei Hanser erschienen zuletzt Das Spionagespiel (Roman, 2004) und Celias Geheimnis. Die Kopenhagen-Papiere (2001). Frayn ist auch als Übersetzungen (u.a. von Tschechow) und als Dramatiker international erfolgreich. Er wurde mit vielen wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. 2004 wurde ihm für seine Aufarbeitung bedeutender Ereignisse der deutschen Zeitgeschichte innerhalb seines OEuvres das Bundesverdienstkreuz verliehen. Im Herbst 2012 erscheint bei Hanser sein neuester Roman Willkommen auf Skios.


Bewertung unserer Kunden zu Willkommen auf Skios

Wie ist Ihre Meinung zu „Willkommen auf Skios”?

Geben Sie Ihre Bewertung ab.

12

40

26.03.2013

„Is' was, Doc - Reloaded”

von mia-w aus Berlin
Nach 288 atemlosen Seiten dieser rasanten Verwechslungskomödie mag sich mancher erschöpfte Leser fragen: Worum ging es denn hier gerade eigentlich?

Nun: Auf den ersten Blick natürlich - wie es sich für eine Verwechslungskomödie gehört - um eine Verwechslung: Zwei sich ganz und gar unähnliche britische Gentlemen werden auf dem Flughafen einer kleinen griechischen Insel Opfer einer Verwechslung. Im Folgenden begegnen dem Leser die wohlbekannten, aber reizvoll neu gemischten Zutaten einer solchen Komödie: Drei zum Verwechseln ähnliche Koffer, zwei zum Verwechseln ähnliche griechische Taxifahrer, ein Haufen neurotischer Wissenschaftler, ein Schwung mental instabliler junger Damen, eine rasende Putzfrau, zwei esoterisch verklärte Deutsche, ein verzagter 'writer in residence', resolute Einheimische, ein zum Abendkleid umfunktioniertes Moskitonetz - und mittendrin zwei Herren, die nicht wissen, wohin und woher. Zwischendurch werden Komplotte geschmiedet, die Weltherrschaft geplant, zechprellende Fahrgäste verfolgt, Antiken geschmuggelt, Geld gewaschen und eine Kulturstiftung um ein Haar in Schutt und Asche gelegt - und das in bester 'Is' was, Doc'-Manier auf schlappen 288 Seiten.

Kein Wunder, dass der eine oder andere erschöpfte Leser am Ende noch einmal verschnaufen und in Ruhe rekapitulieren muss. Was sich lohnt - denn auf den zweiten Blick offenbaren sich noch mehr Geheimnisse und noch tiefere Abgründe tun sich auf:

Michael Frayn, eigentlich als Autor eher seriöser und dramatischer Werker bekannt, zieht mit großer Freude und typisch britischer 'stiff upper lip' den Wissenschaftsbetrieb, die intellektuelle Elite, Besitzer von neuem und alten Vermögen und letzlich auch sämtliche anwesenden Männer und Frauen als Vertreter der menschlichen Spezies durch den Kakao. Ziemlich britisch, stellenweise ziemlich bösartig - aber immer unterhaltsam.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

07.01.2013

„"Phoksoliva?"”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Michael Frayns "Willkommen auf Skios" ist genau das Richtige für Sie, wenn Sie nach Jonassons "Hundertjährigem" in ein tiefes Humor-Loch gefallen sind.

Auf der griechischen Mittelmeerinsel Skios treffen zwei Männer ein, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: der dröge Wissenschaftler Dr. Norman Wilfred und der charmante, gerissene Oliver Fox, ein Trickbetrüger der eloquentesten Sorte. Wilfred soll für einen hochdotierten Vortrag am Flughafen abgeholt werden, Fox sieht die hübsche Assistentin, die das "Dr. Norman Wilfred"-Schild hochhält und gibt sich kurzerhand als Wilfred aus. Nun soll Fox einen Vortrag über Szientometrie halten und Wilfred landet in der Pampa - Auftakt eines munteren Reigens, in dem diverse Pässe, diverse Koffer, ein Moskitonetz und ein griechisches Taxifahrer-Brüderpaar namens Stavros und Spiros Hauptrollen spielen. Eine turbulent-schräge Verwechslungskomödie auf beachtlichem intellektuellen Niveau.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

18.10.2012

„"Ob ich ihn kenne?" sagte er. "Ich bin er."”

von einer Kundin oder einem Kunden
Flughafen. Empfangshalle. Ankömmling Oliver Fox lächelt, als er eine wartende, hübsche junge Frau mit Schild sieht. Und sie erwidert das Lächeln. Und genau dieses Lächeln ist der heureka!-Moment. Der berühmte Schneeball, der zu einer tosenden Lawine von Verwechslungen wächst. Und das auf Skios!

"Großer Gott, dachte Oliver, als er das Lächeln sah. Sie hält mich für ihn!
Und auf einmal wusste er, dass es so war. Er war tatsächlich Dr. Norman Wilfred."

Nikki, Assistentin der Fred-Toppler-Stiftung, hat den diesjährigen Ehrengast aussuchen und einladen dürfen. Die Karriereleiter einige Sprossen nach oben - denkt SIE. Dr. Norman Wilfred genießt weltweit Renommee, ein großer Star! Jetzt muss sie ihn nur noch vom Flughafen abholen. Und gerät an einen Hochstapler.
Aber alle spielen mit! Die (einfluss- und) reichsten Männer der Welt sind unter der skios´schen Sonne versammelt, eigens um den gewichtigen Gast reden hören zu können. Und sie lieben ihn.
Der angeblich rechtmäßige Inhaber seiner Identität indes, landet nach abenteuerlicher Taxifahrt in der Pampa und versteht die Welt nicht mehr.

"Morgen? Aber das war gestern gewesen. Morgen war heute. '... es ist alles ein bisschen durcheinandergeraten ...'"

Ein herrlicher Quatsch und ein Heidenspaß! Michael Frayn lässt in WILLKOMMEN AUF SKIOS, einen delinquenten Hochstapler, eine hoch-seriöse Stiftung (zur Förderung europäischer Kultur) und dessen Gönner trivialisiseren und an der Nase herumführen. Eine Folge von Irrtümern, Zufällen und Missverständnissen, Ignoranz und Inkompetenz, kulminieren schließlich in einem absoluten Tohuwabohu.

Schenken Sie sich ein Bad ein, lassen Sie sich ein Glas Wein einlaufen, lesen Sie WILLKOMMEN AUF SKIOS!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

05.10.2012

„Willkommen im Chaos”

von Allizze
Nikki Hook will hoch hinaus. Momentan ist sie PA von Mrs. Fred Toppler, doch das reicht ihr nicht, Nikki will Direktorin der Stiftung werden. Allerdings muss dafür bei der diesjährigen Hausparty der Stiftung alles glatt laufen. Sogar den Gastredner hat sie selbst ausgesucht, aber nun fürchtet sie, dass er doch genauso langweilig sein wird wie seine Vorgänger. Am Flughafen jedoch sind alle Zweifel wie weggewischt, denn Dr. Norman Wilfred ist ein absoluter Glückstreffer. Blöd nur, dass er so gar nicht er selbst ist.

Das Cover wollte mir zunächst nicht so recht einleuchten, kommt der einzig erwähnte Esel im Buch doch eher einer Randbemerkung gleich. Doch letztlich könnte das Motiv passender und zugleich absurder nicht sein. Denn ohne den Esel wäre die ganze Geschichte nie passiert.

Sprachlich bewegt sich „Willkommen auf Skios“ auf einem hohen Niveau, ohne dass man dies wirklich zu spüren bekommt: keine ausschweifenden Sätze oder komplizierte Umschreibungen. Mit Raffinesse und reichlich Witz wird hier Gesellschaftskritik geübt und gleichzeitig unheimlich viel Verwirrung gestiftet, bis niemand mehr weiß wer wer ist – nicht einmal die verwechselten Personen selbst. Frayn spielt mit Oliver, Norman und Nikki und sogar mit dem Leser wie es ihm gerade passt, fast wie ein Kind mit Bausteinen: Hier etwas aufbauen, dort etwas einreißen und aus den gefallen Steinen etwas Neues formen.

Was zunächst wie die allwöchentliche Sat.1-Liebeskomödie anmutet, entpuppt sich schnell zum intelligenten und äußerst amüsanten Krimi (wenn auch mit deutlich weniger Leichen). Von mir eine klare Empfehlung!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

08.09.2012

„Identitätsdiebstahl neu definiert”

von Tina Bauer aus Neustadt an der Weinstraße
Ein Verwirrspiel der etwas anderen Art. Als Dr. Norman Wilfried auf der Ferieninsel als renommierter Gastredner landet, ist keiner da, der in wie gewohnt in Empfang nimmt. Nur ein kleiner etwas heruntergekommener Taxifahrer steht einsam und verlassen dort. Er wedelt mit seinem Schild und Dr. Wilfried fühlt sich angesprochen. Trotz vermisstem Koffer ist er sich selbst dankbar, das er seine wichtige und anspruchsvolle Rede in seinem Handgepäck hat. Auf dem zur vermeintlichen Stiftung gerät er in ein Verwechslungsspiel, vergewaltigt fast eine junge Frau, stürzt Hänge hinunter und findet sich unter Ziegen wieder.... Oliver Fox hat es sich einfach gemacht, denn er hat den Service in Anspruch genommen, der eigentlich für Dr. Wilfried gedacht war und er hält bis zur letzten Sekunde, auf dem Weg zum Rednerpult, seine gestohlene Identität aufrecht, denn er ist ein Meister des Identitätsklaus

Identitätsdiebstahl neu definiert!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.09.2012

„super witzig”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein toller Roman. Witzig, ladet zum Schmunzeln ein, unterhaltsame Lektüre mit englischem Humor, vielen Verwechslungen und Verwirrungen. Lesenswert!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

28.08.2012

„Willkommen auf Skios”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es ist ein Buch, dass ich nie im Leben in der Buchhandlung mitgenommen hätte. Dieses Vorurteil von vermutetem Altherren-seicht-Humor hätte umgehend bei mir Einzug gehalten. Eventuell hätte ich mal drüber nachgedacht, es meinem Schwiegervater mitzubringen.
Wie gut das es Leseproben gibt, sonst wäre mir ein gutes Buch durch die Lappen gegangen. Die Geschichte ist zwar nicht zum Kaputtlachen, dafür aber sehr amüsant in der Unterhaltung. Ich habe keine sinnlosen Beschreibungen oder ellenlange Passagen entdeckt, will sagen: Keine Langeweile!
Die Geschichte ist herrlich inszeniert und der Leser fiebert förmlich mit, wie die einzelnen Charaktere sich wieder aus iheren Situationen herausmanövrieren können. Manche wirken dabei hilflos, manche ansteckend - aber immer sympatisch komisch. Leiht es Euch mal bei Schwiegervatern aus!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

20.08.2012

„köstliche Verwechslungskomödie”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Alle Jahre wieder treffen sich Geldadel und allerlei,sonstige, selbsternannte Prominenz auf Skios.
Sie folgen der Einladung von Mrs. Fred Toppler, die einmal mehr einen prominenten Gastredner für ihre illustren Freunde gewinnen konnte. Als Nikki, rechte Hand und ehrgeizige Privatsekretärin von Mrs. Toppler auf dem Flughafen den falschen, wesentlich attraktiveren "Dr. Wilfried" einpackt, ist das Chaos perfekt und der echte Dr. Wilfried schon in Fahrt und Richtung Pampa unterwegs.
Köstliche Verwechslungskomödie.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

19.08.2012

„erfrischend spritzig”

von Ivonne Wiese aus Berlin
Ein überraschend frisches spritziges Buch.

Auf der griechischen Insel Skios soll ein alljährlicher Vortrag einer Stiftung gehalten werden. Dabei kommt es zu allerhand Verwechslungen.

Das Buch lebt von den ungemein vielen und skurillen Charakteren, die von einer tollpatschigen Situation in die nächste geraten ohne selber etwas dafür zu können. Der Autor schafft es mit aberwitzigen Momenten und Konstellationen ein ausgeklügeltes Verwechselspiel zu beschreiben. Timing ist dabei alles. Und weil das so gut ist, verpassen sich alle ständig und die Situation wird ewig nicht aufgeklärt. Richtigböse ist man dabei niemandem, alle haben ihre Macken und liebenswerten Züge. Trotzdem ist man am Ende erleichert, als es dann doch noch zackig zum Showdown kommt. Der Schreibstil ist flüssig, die Wortwahl spritzig und die Dialoge zeugen von Situationskomik. Ein amüsantes Buch für Zwischendurch.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

17.08.2012

„Willkommen auf Skios”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe das Cover dieses Buches gesehen und fühlte mich angesprochen!
Michael Frayn hat sympathische Charaktere geschaffen und eine Geschichte die Spaß macht.
Herrlicher Humor, tolle Unterhaltung!
Diesem Buch wünsche ich viele Leser.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

07.08.2012

„Sehr schräg und very british”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eigentlich war ich auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Dabei fiel mir Michael Frayns neuestes Buch „Willkommen auf Skios“ in die Hände. Dieses Buch des hochdekorierten englischen Autors ist auch ein ausgesprochen witziges Buch, aber es geht doch in eine ganz andere Richtung.

Michael Frayn schreibt eine sehr schräge und sehr englische Komödie. Ort der Handlung ist die kleine griechische Insel Skios. Dort gibt es eine internationale Stiftung, die sich der Erhaltung der europäischen Kultur verschrieben hat. Und jedes Jahr gibt es ein großes Fest, bei dem ein berühmter Gastredner auftritt. Dieses Jahr soll es der berühmte Wissenschaftler Dr. Norman Wilfred sein, dessen Spezialgebiet die Szientometrie ist. Die Organisation dieser Veranstaltung liegt in den Händen der tüchtigen jungen Engländerin Nikki, die sich große Hoffnungen macht die neue Direktorin dieser Stiftung zu werden. Sie fährt zum Flughafen und soll den Gastredner abholen. Und schon nimmt das Chaos seinen Lauf. Denn der vermeintliche Dr. Norman Wilfred ist jemand ganz anderes. Es ist Oliver Fox, der sich einfach nur zu Nikki hingezogen gefühlt hat. Er behauptet nie, dass er Dr. Norman Wilfred ist, aber er behauptet auch nicht das Gegenteil. Nikki nimmt ihn mit und er bezaubert die ganzen illustren Gäste der Veranstaltung. Aber auf dem Flughafen bleiben der echte Dr. Norman Wilfred und die junge Frau, mit der Oliver Fox eigentlich das Wochenende verbringen wollte, zurück. Und so beginnt ein Spaß für den Leser, denn anscheinend ist niemand die Person, die sie sein soll und einige Personen sind auch gar nicht dort, wo andere sie vermuten. Es entspinnt sich eine herrliche Verwechslungskomödie, bei der alles auf den großen Höhepunkt hinausläuft.

Michael Frayn hat aber nicht nur eine herrlich verrückte Verwechslungskomödie geschrieben, sondern er stellt auch unsere heutige Gesellschaft bloß. Menschen treffen sich zu großen Veranstaltungen, um sich zu präsentieren. Worum es bei diesen Veranstaltungen geht, ist ihnen völlig egal. Und sie hören gar nicht mehr richtig zu. Wenn sie etwas glauben wollen, dann lassen sie sich hiervon nicht beirren, auch wenn die Realität deutlich eine ganz andere Sprache spricht. Michael Frayn hält uns hier auf sehr amüsante Weise den Spiegel vor. Man kann herrlich lachen, aber man kann auch ein wenig in sich gehen und schauen, ob man selbst auch so oberflächlich ist.

Der Stil und der Humor haben mich sehr an James Hamilton-Paterson („Heilige der Trümmer“ u.a.) erinnert. Seine Romane sind ähnlich verrückt und abgedreht.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.08.2012

„Helenische Begegnungen”

von POR
Auf der Inseln Skios in Griechenland ist das Leben noch in Ordnung. Die Reichen haben kein Problem damit, dass rings um sie auch Armut besteht. Diese wird einfach in die 2. Reihe verschoben.
Auch Nikki Hoch, die Managerin des Areals und Assistentin der Stifterfamilie Toppler blendet gerne das Leben aus. Da ist sie lieber träumerisch mit einem fiktiven Gast unterwegs und verliebt sich auch gleich in ihn. Als der dann tatsächlich auf der Insel ankommt kann sie es nicht glauben, dass er tatsächlich gut aussieht. Aber letztlich ist alles nur Schein und auch dieser Gast ist nicht der für den er gehalten wird.
Die junge Nikki, die gerne träumt aber ihren sicheren Arbeitsplatz nicht verlieren will, trifft auf einen Hochstapler wider Willen. Oliver Fox lässt sich treiben, er trifft er übernimmt die Entscheidungen seines jeweiligen Gegenüber und passt sich an. Mimikry in menschlicher Form.
Der echte Gast und Vortragende Dr. Norman Wilfred irrt inzwischen auf der Insel umher und gerät immer mehr in den Bannkreis, der sich um sein alter ego Oliver Fox auf der Insel ausbreitet. Und gerade in dem Moment, wo die Aufklärung des Durcheinanders ansteht, da kommt es zum Knalleffekt.
Michael Frayn ist ein 1933 in London geborener renommierter Prosa- und Theaterautor. Geschickt zieht er an den Handlungssträngen, die zwischen seinen Figuren gespannt sind. Jeder kennt jeden, oder glaubt es zu tun. Die Unterhaltung dominiert, sie zieht sich jedoch nicht ins Burleske oder schmierenkomödiantische alter Seifenopern der 60iger wie Boeing-Boeing mit Toni Curtis, sondern verweilt subtil auf einer pseudo-wissenschaftlichen Ebene.
Überhaupt erscheint mir der Roman in seinen Grundzügen ein ausgeschmücktes Theaterstück zu kaschieren. Die Natur kommt nur als Nebenschauplatz vor. Es ist karges Land, das zu Fuß oder mit dem Taxi durchquert wird, um von einem Dialog zum nächsten zu kommen. Somit steht einer zweiten Verwendung des Textes auf der Bühne nicht viel im Weg.
Angesichts der Lage in Griechenland stellt sich mir die Frage, ob Frayn hier nicht das das Leben der Reichen paraphrasiert und zeigt, dass dieses Leben auch kein Honiglecken darstellt. Aber das ist jetzt schon eine Erklärung in metamorphorischen Sinn.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

03.08.2012

„Griechische Komödie”

von Stefan Mayrhofer
Eine griechische Insel namens Skios. Dort arbeitet Nikki Hook als Assistentin in der Fred-Toppler-Stiftung, wo der Höhepunkt der alljährlichen Hausparty bevorsteht: der Fred-Toppler-Vortrag. Hierfür hat Nikki den berühmten Dr. Norman Wilfred verpflichtet, der über Szientometrie referieren soll. Doch Dr. Norman Wilfred, der sich bereits im Anflug auf Skios befindet, scheint in einer Sinnkrise zu stecken, denn von Vorfreude ist bei ihm gar nicht zu sehen. Gleichzeitig mit Dr. Wilfred landet der wesentlich jüngere und besser aussehende Oliver Fox auf Skios. Oliver ist mit Georgie verabredet, die er erst kurz zuvor kennen gelernt hat und jetzt eine Woche mit ihm und ihrem Freund Patrick auf der Insel verbringen möchte. Als Oliver die am Flughafen wartende Nikki erblickt, gibt er sich kurzerhand als Dr. Norman Wilfred aus. Und auch Nikki ist begeistert, schließlich hatte sie einen viel älteren Herrn erwartet. Aber das ist erst der Auftakt zu einer turbulenten Verwechslungskomödie…

Michael Frayn, hochdekorierter englischer Theaterautor und Übersetzer, ist mit „Willkommen auf Skios“ das Kunststück gelungen, einen niveauvollen Slapstick-Roman zu schreiben, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Nähe zur Bühne ist auch diesem Buch anzumerken, teilweise liest sich der Roman wie ein Theaterstück, und das ist im positiven Sinne gemeint. Die streckenweise skurrile Handlung wird mit ungeheurem Sprachwitz, viel Situationskomik und einem ständigen Augenzwinkern beschrieben, und auch die Hauptcharaktere kommen sehr schön mit ihren Stärken und Schwächen zur Geltung. Und beim Showdown kommt dann doch alles ganz anders als erwartet…

Fazit: Dass das Ganze keine hochtrabende Literatur ist, sollte jedem klar sein, der zu diesem Buch greift, aber eine Menge Lesespaß ist garantiert!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

02.08.2012

„Monty Python...”

von einer Kundin oder einem Kunden
...das war mein erster Gedanke spätestens nach den ersten 50 Seiten dieses wunderbaren Buches ( soweit ich zwischen Bauchhalten, Tränenwischen, Vomsofarutschen - vor lauter Lachen dazu kam ).Micheal Frayn ist ein echter Schelm. In dieser turbulenten Verwechslungskomödie auf der griechischen Insel Skios zieht er alle Register des englischen Humors.
Komische Unterhaltung auf bestem Niveau.
Ich wünsche Michael Frayn viele Leser.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

02.08.2012

„... und der Esel, das bist Du”

von Volker M. Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Oliver Fox ist ein Verführer. Seine blonden Haare, die rehbraunen Augen und dann erst das unwiderstehliche Lächeln. Die Frauen lieben ihn und er hasst sich dafür. Denn jetzt hat er es schon wieder getan: Oliver Fox verwandelt sich in jemand ganz anderen, just in dem Moment, als er aus dem Flughafen von Skios tritt. Eine hübsche Blondine hält ein Schild vor ihm in die Höhe und blickt ihn so erwartungsvoll an, da kann er einfach nicht widerstehen, zumal er gerade auf der Flucht vor einer anderen Frau ist. "Dr. Norman Wilfred" steht auf dem Schild, in feinen, deutlichen Buchstaben und der Name gefällt Oliver irgendwie. Als er dann in den Wagen zu der lächelnden Blondine steigt, nimmt eine haarsträubende Geschichte ihren Lauf, die nicht nur Oliver Fox' und Dr. Norman Wilfreds Leben nachhaltig verändern wird.

Michael Frayn ist eher mit ernsten Stoffen bekannt geworden, allerdings hat er sich vor allem als Komödienautor seine ersten Sporen verdient, insofern kehrt er mit "Willkommen auf Skios" zu seinen Wurzeln zurück. Und es muss ihm einen teuflischen Spaß gemacht haben, seine Protagonisten nach allen Regeln der Verwechslungskunst zu beuteln. Wer in die Mühlen seiner Geschichte gerät, dem wird übel mitgespielt und der Plot ist so raffiniert eingefädelt, dass der Leser erst ahnt, welche Katastrophe als nächstes ihren Lauf nimmt, wenn es schon wieder fast zu spät ist. In der einen Katastrophe liegt immer der Keim für die nächste und der Showdown kulminiert in geradezu apokalyptischem Chaos. Das ist schlichtweg meisterhaft konstruiert und Frayns trockener Humor passt zu der Story wie ein pastellfarbener Hut auf den Kopf der Queen: Very british und sehr, sehr stilsicher. Seine Dialoge werden mit dem Florett gefochten, nicht mit dem deutschen Säbel.

Michael Frayn macht sich hemmungslos lustig über die internationale Elite und ihre postenschnorrenden Schmarotzer, den ungebildeten Geldadel genauso wie den dünkelhaften Erbadel, die bigotte Scheinheiligkeit der Mächtigen und deren ungezügelten Hedonismus. Das Luxusleben auf dem Anwesen der Fred-Toppler Stiftung, hermetisch abgekapselt von der Realität auf der Insel, verläuft in römischer Dekadenz und wenn hier überhaupt Griechen auftauchen, dann nur als schlitzohrige Taxifahrer und Schrankenwärter. Ja, und natürlich Mr. Papadoploulou. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

"Willkommen auf Skios" ist eine filmreife Verwechslungskomödie, die dem Leser einen Höllenspaß bereitet, während die Protagonisten ihrerseits durch die Hölle gehen. Verdient haben es alle. Und Schadenfreude ist nun mal die reinste Freude.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

01.08.2012

„Genial!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Super Witziges Buch mit viel englischem Humor eine reine Verwechslungskomödie. Auf der kleinen griechischen Ferieninsel Skios wird das jährliche Fest einer internationalen Stiftung vorbereitet zu der, der berühmte Dr. Norman Wilfred eingeladen wird. Als Nikki den Gast am Flughafen abholen möchte fängt es an ein anderer Herr steigt in Ihr Auto und gibt sich für diesen Dr. aus. Wer eine lustige anspruchsvollere Lektüre sucht ist hier genau richtig!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

31.07.2012

„Noch keinen Urlaub gebucht?”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Mechernich
Reisen sie mit Michael Frayn nach Skios!
Dort gibt es eine Menge britischen Humor, nervige Taxifahrer die neben den eigenen Fahrzeugen auch irgendwie das Schicksal steuern, einen skurrilen Akzent und leicht naive Menschen.


Die junge Nikki arbeitet als persönliche Assistentin von Mrs. Fred Koppler, der Gründerin der Fred Koppler Stiftung.
Es steht eine kleine Feier voraus, bei welcher die Stiftung präsentiert und ein Vortrag eines berühmten Experten für Wissenschaftsmanagement, Dr. Norman Wilfried gehalten wird.
DR. Norman Wilfried, der in einem Flieger nach Griechenland sitzt, auf dem Weg zu der Feier der Stiftung , ist sich währenddessen selbst nicht sicher ob ihm der Job den er erledigt wirklich gefällt und ob es nicht vielleicht wichtigere Sachen gibt die er tun könnte.
Bei einem letzten Kontrollgang über das Gelände stellt Nikki sicher dass alles wie geplant abläuft wenn der Redner kommt.
Als Sein Flieger landet, befindet sich ein seltsamer Mann namens Oliver Fox ebenfalls wie DR. Norman Wilfried an der Gepäckausgabe des Flughafens in Griechenland. Man weiß nicht wer Er ist, was er macht und was er vorhat.
Da er selbst niemanden hat, der ihn am Flughafen abholt, blickt er sehnsüchtig auf die Schilder derer, die ihre Freunde, Bekannten oder Familienangehörige abholen.
Als er das Schild mit der Aufschrift „DR. Norman Wilfried“ entdeckt beschließt er sich als dieser auszugeben.
Sein Vorhaben scheint zu funktionieren, da die junge Nikki selbst nicht weiß, wie der echte DR Norman Wilfried aussieht und sie Oliver abkauft, dass er eben dieser ist.


Das Schicksal will es so, dass der falsche DR. Norman Wilfried trotz seiner Ahnungslosigkeit bewundert wird und seine falsche Identität niemand zu bemerken scheint.
Vielleicht ist es ja auch gut, dass die beiden Männer die Rollen getauscht haben denn beide machen Irrwitze Erfahrungen auf der Insel.


Der Roman ist humorvoll und dabei auch kritisch, was mir sehr gut gefällt.
Ich kann nur empfehlen dieses Buch zu lesen – Ich muss zwar sagen, das Cover lädt nicht zum Kauf ein aber der Inhalt ist umso farbenfroher.
Falls Sie das Buch in der Bahn lesen sollten schämen sie sich hoffentlich nicht für unergründliches, plötzliches, lautes Lachen – denn genau das könnte ihnen passieren.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

31.07.2012

„Ach war das schön!”

von Xirxe aus Hannover Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Endlich mal wieder eine Komödie im besten Sinne des Wortes. Kein lauter Schenkelklopfer, eher eine 'Schmunzelgeschichte' da man das Grinsen nicht wieder wegbekommt, bevor man das Buch aus der Hand legt.
Dr. Norman Wilfred, ein berühmter Wissenschaftler, reist auf die kleine griechische Insel Skios, um dort bei der Fred-Toppler-Stiftung (die die zivilisierten Werte fördert, was immer die auch sein mögen) einen Vortrag zu halten - der Höhepunkt der jährlichen Hausparty. Gleichzeitig erreicht auch Oliver Fox die Insel, ein charmanter Hochstapler, der nichts anderes macht, als der zu sein, den sich andere wünschen. Dies führt zwangsläufig zu diversen Ärgernissen, wenn sich offenbart, dass er doch nur - Oliver Fox ist. Auf Skios ist er nun Dr. Norman Wilfred und wird freudig von Nikki, der rechten Hand der Vorsitzenden der Fred-Toppler-Stiftung, in Empfang genommen, ebenso wie von allen anderen Gästen. Währenddessen landet der echte Dr. Norman Wilfred in der Pampa, wenngleich in äußerst luxeriöser Umgebung.
Wie sich nun ein Missverständnis ans andere reiht, Koffer vertauscht werden und wieder zurück vertauscht, Männer in fremden Schlafzimmern landen und Frauen Nächte im Bad verbringen, drei Frauen hinter einem Mann her sind und hinter einem anderen keine einzige, ist einfach ein köstlicher Spaß. Zudem wirft der Autor einen äußerst genauen wie auch ironischen Blick auf die vermutlich(?) typischen Anwesenden einer solchen Veranstaltung - High Society, der es ums Sehen und Gesehenwerden geht, während gleichzeitig legale, halblegale und illegale Geschäfte getätigt werden. Der Einzige, der tatsächlich versteht, worum es bei dem Vortrag gehen soll, wird schlicht mundtot gemacht und eher als Spielverderber betrachtet.
Eine wirklich schöne Lektüre, die einem einige äußerst vergnügliche Stunden bereitet.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

30.07.2012

„Tohuwabohu auf Skios!”

von einer Kundin oder einem Kunden
So oder so ähnlich sollte der neue Roman von Michael Frayn eigentlich heißen, denn auf der kleinen griechischen Insel stellt sich der Willkommensgruß eher als eine ironisch-hinterhältige Einladung ins Chaos heraus.
Zahlreich sind die Gäste der Fred-Toppler-Stifung nach Skios gekommen, um den diesjährigen Gastredner Dr. Norman Wilfried zu bestaunen. Die dubiose Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Künste zu fördern, die Kultur zu pflegen… einfach der Welt die zivilisierten Errungenschaften… tja, was eigentlich? Im Grunde genommen ist das egal, denn viel wichtiger ist, dass es sowohl einen exklusiven Yachthafen als auch exklusive nach griechischen Wichtigkeiten benannte Gästehäuser und vor allem exklusive Kanapees samt Champagner gibt! Man muss nur den öden Vortrag eines Szientometrikers überstehen! Womit sich die »Szientometrie« beschäftigt, bleibt dabei auch eher Nebensache.
Das Tohuwabohu beginnt am Flughafen, als sich der junge gutaussehende Lebenskünstler Oliver Fox als Dr. Norman Wilfried ausgibt, weil er einen Schlafplatz für die Nacht braucht. Er geht jedoch in dieser Rolle geradezu auf und bezirzt einfach alle – vor allem die Mäzenin Mrs. Toppler und deren Assistentin Nikki. Der echte etwas spröde Dr. Norman Wilfried hingegen irrt unterdessen auf der Insel umher und muss sich mit ungeahnt-irdischen Problemen auseinander setzen: Frauen, Ziegen, griechischen Taxis, fehlenden Koffern und letztlich seiner fehlenden Reputation. Das Leben verläuft eben nur halb so geordnet, wenn man den Menschen in der griechischen Hitze ohne Hut und Bügelfalte erst begreiflich machen muss, wer – und vor allem wie respektabel man ist! Natürlich spitzt sich das Spektakel zu einem fulminanten Showdown zu, der seinesgleichen sucht.
Die Protagonisten sind außerordentlich prägnant und überspitzt gezeichnet und es ist ein Vergnügen ihren skurrilen Spuren entlang der Insel zu folgen. Über Längen erinnern die kurzen Kapitel und damit einhergehende Perspektivwechsel an den Bühnenauf- und -abgang von Figuren einer rasanten Theaterkomödie. Da überrascht es auch nicht, dass Michael Frayn seine größten Erfolge als Bühnenautor feierte. Für Freunde des britischen Humors ist dieser Roman ein echter Genuss!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

29.07.2012

„Willkommen in Absurdistan”

von einer Kundin oder einem Kunden
Michael Frayn, einer der gefeiertsten Theaterautoren Englands,hat mit "Willkommen auf Skios" einen urkomischen und hintersinnigen Slapstickroman geschrieben. Alles beginnt mit einer Verwechslung auf dem Flughafen einer griechischen Ferieninsel:ein junger, gutaussehender Hochstapler nimmt kurzerhand die Identität eines renommierten Wissenschaftlers an, der als Gastredner einer internationalen Stiftung erwartet wird. Zwei junge Damen auf den Fersen des Hochstaplers,eine ehrgeizige Assistentin und die Gäste der Stiftung vervollständigen das Ensemble,dessen Weltbild und Ziele innerhalb weniger Tage aufs Gründlichste erschüttert werden. Am Ende fragen sich die Protagonisten verwirrt, was geschehen ist, wer sie eigentlich sind bzw. ob sie noch sein wollen,was sie einmal waren.
Kluge und witzige Unterhaltung.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

12

Häufig gestellte Fragen

  • Wie viele PAYBACK Punkte kann ich für ein Produkt sammeln?

    Für jeden vollen Euro Warenwert erhalten Sie 1 PAYBACK Punkt.
  • Wo sehe ich, wie viel PAYBACK Punkte ich für ein Produkt sammeln kann?

    Die für ein Produkt zu sammelnden Punkte finden Sie in der Detailansicht eines Artikels (rechts unter "Bonusprogramm"), ebenso im Warenkorb und in der Bestellübersicht.
  • Wie kann ich bei bol.de bezahlen?

    Wählen Sie im Bestellprozess oder unter "Mein Konto" im Punkt "Zahlungsart" Ihre gewünschte Zahlungsweise aus. Näheres erfahren Sie in unserer Hilfe.

BonusprogrammHilfe

Payback

17 Punkte sammeln