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Name:
Susanne Kaminski
Ort:
Dinslaken
Rezensionen:
3 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 1

nicht hilfreich: 0

Rang:
9683

Susanne Kaminskis Rezensionen

20

28.03.2013

„Strandkorbgeschichten Sylt”

„Strandkorbgeschichten Sylt“

Sylt… es riecht nach Nordsee, nach Strand, nach Wind und Sonne, nach Mondänität …

Der Einband des Buches ist toll gestaltet und macht Lust auf fröhliche, humorvolle oder
spannende Geschichten, wie der Wind und die Sonne halt sind und die man erwartet,
wenn man sich in einem Strandkorb räkelt.
Die Strandkorbgeschichten umfassen eine breite Bandpalette von mystischen, geheim-
nissvollen und nachdenklichen Geschichten der Autoren. Einige Geschichten sind
fesselnd verfasst und machen Lust auf mehr. Bei einigen Geschichten hatte ich den
Eindruck, dass das Ende nicht wirklich das Ende ist und der Leser sich dieses selber
denken sollte.
Die Anthologie kann zügig gelesen werden, ist kurzweilig, aber eine Sehnsucht nach
der Insel konnte ich bei mir leider nicht feststellen, da in vielen Geschichten der Bezug
zur Insel Sylt nicht „herüberkam“.

Fazit:
Eine vielseitige Anthologie, die durchaus im Strandkorb gelesen werden kann,
aber nicht unbedingt mit der Insel Sylt konform ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

buch

Ostfriesenmoor

Klaus-Peter Wolf

EUR 9,99 *
auf Merkliste

50

27.02.2013

„Ostfriesenmoor”

„Ostfriesenmoor“

Endlich hat die lange Wartezeit ein Ende und ich halte es in den Händen!
- „Ostfriesenmoor“ -

Der Autor Klaus-Peter Wolf wird „als letzter Dinosaurier“ seiner Art bezeichnet, da er seine
Entwürfe ganz – old school mäßig – mit dem Füllfederhalter zu Papier bringt.
Aber das macht er sehr gut, denn sein neuestes Werk um seine Kommissarin Ann Kathrin
Klaasen, die in Ostfriesland ihre Fälle löst, ist ihm auch in ihrem siebten Fall „Ostfriesenmoor“ mehr als gelungen.

Wieder einmal rieche ich die Nordsee…,
Ostfriesland und seine Menschen tauchen vor meinem geistigen Auge auf….

Die überaus lebendige Darstellung des Autors von den Schauplätzen, den jeweiligen Lokalitäten, der Schönheit des Landes und des Meeres machen einfach nur Lust auf Ostfriesland.

„Holger Bloem beobachtet im Uplengener Moor ein Kranichpärchen und entdeckt die Moorleiche durch seinen Fotoapparat. Leider muss er seine grausige Entdeckung Rupert melden (dem Kollegen, den keiner wirklich braucht, den aber jeder hat), da weder Ann Kathrin Klaasen noch Frank Weller auf dem Polizeirevier sind.
Ann Kathrin ist mit der Entführung eines Babys beschäftigt.“
Aber wie hängen diese Fälle zusammen – besteht überhaupt ein Zusammenhang -?
Die Polizei muss handeln.

Die Handlungspersonen haben sehr authentische Charakterzüge und schaffen es dem Leser entweder sofort ans Herz zu wachsen oder eine Abneigung ihnen gegenüber hervorzurufen.
Wieder einmal schafft es der Autor Klaus-Peter Wolf seinen Romanfiguren Leben einzuhauchen und den Leser vom ersten Satz an in seine Handlungen hineinzuziehen. -
Charaktere darzustellen, die greifbar und fühlbar sind.
Den Leser unblutig bis ins Mark treffen und große Einblicke in tiefe menschliche Abgründe aufzeigen, das kann Klaus-Peter Wolf.

Auch diesmal gibt es einige Protagonisten, die es im tatsächlichen Leben des Autors gibt.
Sie sind wunderbar in die Geschichte integriert und machen daher vielleicht vieles so authentisch und greifbar.

Bis fast zum Ende bleibt die Ungewissheit, wer hinter diesem grausamen Monster steckt. Von Kapitel zu Kapitel fügen sich die Puzzlestücke zusammen.

Fazit:
Auch im siebten Fall um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihres Lebensgefährten und Kollegen Frank Weller ist von Langeweile, Geplänkel und Spannungslosigkeit wirklich keine Rede.
Aber Vorsicht!! Es besteht absolute „Suchtgefahr“!
Die 490 Seiten geballte Spannung und … ein „Vorgeschmack“ auf den nächsten, neuen Fall, lassen genüssliche, spannende Lesefreuden aufkommen, aus denen man nicht so gerne wieder
erwacht.

Danke Klaus-Peter Wolf für diesen spannenden Fall und die Vorfreude, dass es einen achten Fall mit der Hauptkommissarin Ann Kathrin gibt.


buch

Ostfriesenangst

Klaus-Peter Wolf

EUR 8,99 *
auf Merkliste

50

09.03.2012

„"Ostfriesenangst"”

„Ostfriesenangst“

Man riecht die Nordsee…, Ostfriesland und seine Menschen tauchen vor dem „geistigen“ Auge auf und der Leser wird in den Bann gezogen…, in einen Krimi, der spannend und fesselnd ist und den man am liebsten in einem „Rutsch“ lesen möchte!
Ein Kriminalroman, der nicht nur für Nordsee-Fans ein absolutes „Muss“ ist, - obwohl man die Seeluft schon schmecken kann-.
„Ostfriesenangst“ ist nun bereits der sechste Band um die Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihrem Lebensabschnittsgefährten und Kollegen Frank Weller.
Von Langeweile, Spannungslosigkeit oder Abgedroschenheit kann wirklich keine Rede sein.
Wieder einmal schafft es der Autor Klaus-Peter Wolf seinen Romanfiguren Leben einzuhauchen und den Leser vom ersten Satz an in die Handlung hineinzuziehen.
Sei es die mir sehr sympathische Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen, Frank Weller, der oft einen etwas tölpelhaften, aber liebenswerten Eindruck erweckt, der „Marzipan-Süchtige“ Chef Ubbo Heide oder Kollege Rupert, der jedes Klischee eines Kollegen erfüllt, den man lieber nicht hätte. Die Charaktäre sind authentisch dargestellt und jeder Leser, der identifikationsbereit ist, spürt die Emotionen, die ausgehen.
Der Autor behandelt Thematiken, die sehr zeitgemäß sind:
- der Frust der Schüler auf ihren Lehrer
- Wellers Auseinandersetzungen mit dem „Social Network“ (facebook)
- die Wut und den Unmut der BKA`ler auf Gerechtigkeit
- das Leben in einem Hauptkommissar-Haushalt
Klaus-Peter Wolf gestaltet Verwirrung und Wege, die sich wie ein Puzzle zusammenfügen. Die Bandbreite ist groß gefächert, aber keineswegs unübersichtlich und es ist ein Lese-Genuss, wie die Fäden der Geschichte zusammenlaufen und ineinander gehen.
Einige Protagonisten gibt es im Leben des Autors tatsächlich und sie sind wunderbar in der Geschichte integriert. Liebenswert erwähnt Klaus-Peter Wolf diesmal auch einige seiner Krimi-Kollegen/Kolleginnen und verweist auf ihre Bücher. Das macht den Autor sehr sympathisch.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten „Fall“, den Ann Kathrin Klaasen lösen wird!
Danke, Klaus-Peter, für die bisher erschienen, spannenden Fälle, die ich allesamt „verschlungen“ habe!