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Ort:
Gernsbach
Rezensionen:
5 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 2

nicht hilfreich: 0

Rang:
6403

Rezensionen

50

08.08.2010

„Autentischer Geschichtenerzähler”

Robert Francis, ein bärtiger Schlaks aus L.A. ist gerade mal 23 Jahre jung, hätte aber jetzt schon genügend Material für hochspannende Memorien zusammen. Sein Vater ist ein Musikliebhaber mit einer riesigen, mehrere zehntausend Exemplare umfassenden Sammlung von Platten, CDs und Noten.
Seine Mutter ist Mexikanerin, Ranchera-Musikerin und kommt aus einem der gefährlichsten Nester südlich des Rio Grande und seine zwei älteren Schwestern sind beide Sängerinnen, eine davon ist mit dem Sohn von Rock-Legende Ry Cooder verheiratet.

Ry schenkte Robert mit neun Jahren auch seine erste Slide-Gitarre, Unterricht bekam er u.a. von Ex-Red Hot Chili Peppers-Saitengenie John Frusciante. Sein Debütalbum hat Robert Francis mit neunzehn veröffentlicht, nachdem er schon lange vorher die Schule hingeschmissen und einige Drogeneskapaden erfolgreich durchgestanden hatte.


Super CD, ich hör sie im Auto, zu Hause und auf dem i Pod... egal wann egal wo.
R. Francis hat eine schöne Barstimme und erzählt seine Geschichten autentisch.... Viel Spass damit.

Ausserdem kommt er nach Baden-Baden zum SWR 3 New Pop Festival im September. NICHT VERPASSEN!!!

50

08.08.2010

„Hammer die Jungs”

Hurts kommen aus Manchester, für mich die Musik-Hauptstadt Englands. Der Manchester-Sound ist oft geprägt durch Melancholie und einem Hang zum Düsteren. In den 80ern bestimmt durch Joy Division, heute durch den Sound von Elbow oder den Doves. Hurts bringen die 80er-Sounds und ihren modernen Pop-Klang zusammen. Für Sänger Theo Hutchcraft und Keyboarder Adam Anderson sah die Welt vor einem Jahr noch nicht nach gefüllten Konzerten aus. Keinen Job, keinen Plattenvertag. Dann kauften sich die beiden ihre feinen Anzüge, danach wurden sie sofort ernst genommen und ihre Musik auch

Wer sie live sehen will sollte im September nach Baden-Baden zum SWR 3 New Pop kommen.

buch

Ausgelöscht

Cody McFadyen

EUR 19,99 *
auf Merkliste

30

08.08.2010

„Ein Muss für alle Smoky Barrett”

Der vierte Teil der Smoky Barrett Serie und natürlich kommt man als Fan auf seine Kosten und erfährt wie es mit Smoky und ihren Freunden weitergeht.
Wie immer gibt es natürlich auch einen Fall zu lösen:

Auf der Hochzeit ihrer Kollegin und Freundin Callie erhält FBI-Agent Smoky Barrett ein besonderes Geschenk. Eine kahlgeschorene Frau, die sich als eine sieben Jahre verschollene Polizistin herausstellt, wird aus einem Lieferwagen gestoßen. Die Spur führt schnell zu ihrem einstigen Ehemann, dem bezüglich des Verschwindens seiner Frau nie etwas nachgewiesen werden konnte. Weitere Opfer häufen sich und die Ermittler stoßen auf einen mysteriösen Serientäter, der übers Internet Kontakt zu Männern aufnimmt, die ihre Frauen loswerden wollen. Unvorstellbares Grauen müssen die Frauen in der Gefangenschaft erdulden und Smoky wird bald selbst zum Opfer. Ist ihr Wunsch, den Täter tot zu sehen so groß, dass sie alle Regeln über den Haufen wirft?

Wie gesagt ein Muss für den Somky Barrett Fan. Allerdings kann Cody McFadyen nicht an Blutlinie und Todeskünstler anknüpfen. Es wiederholt sich sehr viel, was der Fan bereits weiss und mir persönlich schon im dritten Teil "Das Böse in uns" nervend auffiel.

Neben der Wiederholung wer Smoky und ihr Team ist, wie so wurde, woher die Narben stammen kommen dann noch die Wiederholung der Fahrten durchs Valley hinzu, was das Lesevergnügen etwas schmälert, da man rasch die ersten 200 Seiten durchgelesen hat und sich fragt, was gab es nun gross Neues...
Hoffentlich kann Cody McFadyen mit dem fünften Teil an den Todeskünstler anknüpfen.

buch

Der Chinese

Henning Mankell

EUR 10,95 *
auf Merkliste

20

08.08.2010

„Spannender Anfang....”

Zu Beginn des neuen Mankell Romans wird man gefesselt: Wieso werden in Schweden 18 Menschen umgebracht? Eine Richterin, deren Familie betroffen ist, fängt an zu recherchieren und entdeckt Schreckliches...
Doch dann folgt ein Bruch: die Geschichte wird unterbrochen und man erfährt wie Chinesen im frühen Amerika als Sklaven zur Eisenbahnarbeit herangezogen wurden (Sklaverei, Ausbeutung, Umgang beim Eisenbahnbau etc.)
Wer es mag sich in Geschichte zu verlieren findet dann hier genau das was er sucht. Wer allerdings einen Thriller erwartet muss sich erst einmal durch den langweiligen Geschichtsunterricht quälen, bevor es dann dem Ende zu geht.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.