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Name:
marimirl
Ort:
Wien
Rezensionen:
40 Rezensionen
Bewertung:

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Rang:
1083

marimirls Rezensionen

1234

buch

The Host

Stephenie Meyer

EUR 9,70 EUR 8,70 *
auf Merkliste

40

21.06.2010

„Leider etwas langwierig!”

Wie vermutlich viele Leser bin ich auf “The Host” (deutscher Titel “Seelen”) von Stephenie Meyer durch Twilight gestoßen. Erst war ich etwas skeptisch, da es sich so gar nicht um mein Genre handelt.Wie auch Stephenie Meyers andere Bücher handelt es sich um ein Jugendbuch. Davon merkte ich aber eigentlich gar nichts, also keinerlei sprachlichen oder inhaltlichen Einschränkungen.

“The Host” erzählt uns die Geschichte einer Seele, die in einem menschlichen Körper lebt. Diese Seelen leben auf vielen verschiedenen Planeten, um das dortige Leben zu übernehmen, sprich sie besetzen die Körper der Ureinwohner. Ich habe oft gehört, dass die Seelen Außerirdische sind. Wahrscheinlich würden wie sie so bezeichnen, weil sie von einem anderen Planeten kommen. Hier begleiten wir im Speziellen die Seele “Wanderer”, welche im Körper Melanies lebt. Wir befinden uns auf dem Planeten Erde. Wanderer ist ein besonderer Fall, da sie auf einige Schwierigkeiten bei der Kontrolle über ihren Körper stößt.

Am Anfang des Buches war ich etwas verwirrt. Ich wusste nicht genau, was hier vor sich geht, um was es genau geht. Aber das würde ich nicht unbedingt negativ bewerten, denn ich fand die ersten Seiten äußerst interessant und spannend. Ich kam sogar ins Grübeln ob Science Fiction nicht vielleicht doch etwas für mich wäre (solange sie nicht im Weltall spielt, sondern auf der Erde). Dann allerdings fand ich einige Passagen ziemlich langatmig, weshalb ich ewig für das Buch brauchte. Ich fand zwar alles ganz interessant und nett, aber die Spannung fehlte mir ein Wenig. An und für sich ist die Idee hinter der Geschichte gut, aber es wird alles viel zu ausführlich erzählt. Eigentlich mag ich diese Details, denn die waren es auch, die ich an Twilight so besonders fand. Aber wenn nach 300 Seiten noch immer nichts großartiges passiert und ich zwar wissen will, wie es endet, aber den Weg dort hin schier unendlich erscheint, dann wurde meiner Meinung nach doch etwas übertrieben.

Später passierte dann doch noch etwas mehr, allerdings war es nach wie vor etwas schleppend. Ihr müsst euch vorstellen, ich habe ein Monat für dieses Buch gebraucht, weil es mich nicht mitreißen konnte. Abbrechen war keine Option gewesen, denn es hat mir ja gefallen. Die Stimmung, die Sprache, das alles fand ich gut. Doch ich hatte nicht dieses Gefühl, dass ich unbedingt weiter lesen muss.

Wie auch bei Twilight spielt Liebe hier eine Rolle, allerdings nicht in dem selben Ausmaß. Es geht viel mehr um Freundschaft, Loyalität und Zusammenhalt. Das Buch vermittelt die Botschaft, dass es egal ist, woher wir kommen oder ob wir anders sind.

Das Ende kam dann überraschend, aber hat mir doch sehr gut gefallen. Vielleicht hätte ich nur den Anfang und den Schluss lesen sollen? Nein, also sollte es wirklich noch eine Fortsetzung geben, dann werde ich sie auf jeden Fall lesen. Denn die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, und auch die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen. Aber ein paar Seiten weniger und alles wäre noch viel besser.

50

21.06.2010

„Buchtipp!!!”

” A Thousand Splendid Suns” von Khaled Hosseini erzählt die Geschichte zweier Frauen, die in Afghanistan leben. Mariam und Laila haben es nicht leicht. Sie gehören zwei verschiedenen Generationen an, die beide die selben Geschehnisse erleben müssen. Zu Zeiten des Krieges müssen sie mit großen Verlusten und Einschränkungen in ihrer Lebensweise klar kommen.

Viel mehr möchte zum Inhalt hier nicht sagen, da das Buch meiner Meinung nach von den vielen Überraschungen lebt. Ständig kommt es zu unerwarteten Wendungen, die die Geschichte einerseits spannender, andererseits aber auch realistischer machen. Hier hat man nicht das Gefühl, man lese ein Standardwerk, nein, hier liest man eindeutig etwas, was von Herzen kommt und was auf genau diese Art und Weise auch wirklich geschehen hätte können.

Der größte Pluspunkt sind die Charaktere. Vor allem Laila und Mariam sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die beiden wirken so real, dass man sie am liebsten in den Arm nehmen würde. Sie taten mir sehr Leid, weil sie doch viel Schlechtes erleben mussten.

Ein Nebeneffekt des Buches ist natürlich, dass man einen Einblick in das Leben in Afghanistan bekommt. Vor allem aber erfährt man viel über das Leben der Frauen. Ich kenne mich nicht besonders gut mit den politischen Ereignissen aus, daher fand ich auch gut, dass alles relativ genau erklärt wurde und dennoch nicht Überhand nahm. Denn im Vordergrund steht hier die Geschichte der beiden Frauen, die aber natürlich durch politische Ereignisse geprägt ist.

Das Buch lag ziemlich lange auf meinem SUB, vor allem weil ich Angst hatte, es könnte zu schwierig sein. Aber das ist es definitiv nicht. Es ist sehr angenehm zu lesen. Die Sprache ist angenehm und wie gesagt, man braucht sich keine Sorgen wegen der Politik machen. Das hat der Autor alles gut gelöst.

An dieser Stelle würden jetzt normalerweise die negativen Aspekte kommen, aber mir fallen beim besten Willen keine ein.

Dieses Buch hat mich begeistert und berührt. Ein wahrer Buchtipp!

50

21.06.2010

„Unglaublich witzig!”

“Für jede Lösung ein Problem” von Kerstin Gier ist, wie die Farben des Covers erahnen lassen, ein Frauenroman. Alles dreht sich um Gerri, eigentlich Gerda, die mit ihrem Leben unzufrieden ist. Dazu kommt, dass ihre Familie sie stets wissen lässt, dass man mehr von ihr erwartet. Daher beschließt sie sich umzubringen. Doch davor schreibt sie noch vielen einen Abschiedsbrief. Doch wie werden die Betroffenen reagieren, wenn sie Gerris Meinung lesen und dann ist Gerri gar nicht tot?

Ich habe ein lustiges Buch erwartet, welches ich mal schnell zwischendurch lesen kann. Und ich wurde in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Das Buch ist wirklich wahnsinnig witzig, auch wenn man sich zwischendurch immer wieder denkt, dass das doch eigentlich alles bescheuert ist. Ich musste sehr viel lachen. Kerstin Giers Humor ist wirklich zum Biegen und konnte mich überzeugen.

Natürlich ist vieles vorhersehbar und nach einer gewissen Anzahl von Seiten kann man sich auch denken, wie es ausgehen wird. Aber in diesem Genre erwarte ich keine großen Überraschungen, weshalb das für mich kein Minuspunkt ist. Im wahren Leben kann man sich ja auch meistens denken, was passieren wird.

Gerrie, die Hauptperson wirkt ziemlich sympathisch, wenn auch etwas schusselig und naiv. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich natürlich um die Liebe, aber auch um ihre Familie und ihren Beruf. Das sind auch die drei Hauptgründe für ihren Selbstmordversuch.

Anfangs war ich etwas verwirrt, da es einen seltsamen Zeitsprung gibt, den ich wohl nicht ganz mitbekommen habe. Aber das klärte sich nach einiger Zeit und war nicht weiter schlimm.

Da ich das Buch an nur einem Tag verschlungen habe, was für mich eher untypisch ist, kann ich es nur weiterempfehlen an alle, die einen lustigen Ausgleich zwischendurch benötigen und einfach mal wieder lachen wollen.

0

26.04.2010

„Abgebrochen”

Leider musste ich das Buch nach ca. 120 Seiten abbrechen, weil es mir überhaupt nicht gefiel. Ich hatte große Erwartungen, weil ich mir ein ähnlich großartiges Buch wie Chocolat erhoffte. Die Autorin kam aber bei Weitem nicht an diesen Erfolg heran.

Das Buch spielt in zwei Zeiten. 1999 kauft sich der Protagonist ganz spontan ein Haus in Frankreich. Immer wieder blickt er zurück in die Vergangenheit, als er als Kind/Jugendlicher viel Kontakt mit einem älteren Mann hatte, zu welchem er eine gute Beziehung hatte bis dieser plötzlich verschwand.

Die Zeitsprünge haben mich sehr gestört. Es spielen immer nur ca. 5 Seiten in einerm Jahr, dann kommt der nächste Wechsel. Das ging mir zu schnell, denn ich hatte kaum Zeit um in einem Jahr anzukommen. Außerdem erkannte ich keinen tieferen Sinn in der Geschichte. Ich konnte mich in die Personen nicht hineinfühlen. Schließlich las ich das Buch nur noch, ohne viel zu spüren und denken. Daher fand ich es unnötig mich weiterhin damit zu quälen - es war leider wirklich jedes Mal eine Qual das Buch in die Hand zu nehmen.

50

10.04.2010

„Buchtipp!”

“Das Leben kleben” von Marina Lewycka wird aus der Sicht einer soeben verlassenen Frau erzählt. Georgie wirft ihren Mann hinaus, und er geht wirklich. Damit hatte sie nicht gerechnet. Durch Zufall lernt sie eine ältere Dame kennen – ob diese aber die Bezeichnung Dame verdient hat? Mrs. Shapiro ist Jüdin, lebt alleine in einem Haus und geht auf Lebensmittel-Schnäppchenjagd im Supermarkt. Georgie beginnt viel Zeit mir ihr zu verbringen, wodurch sie neue Bekanntschaften macht und viel über das Leben lernt.

Ganz wichtig ist, dass man das Buch nicht mit einem Frauenroman verwechselt. Nach dieser Beschreibung erwartet man wahrscheinlich eine dieser typischen Geschichten, die davon erzählen, wie eine Frau mit einer Trennung umgeht. Dieses Buch ist anders. Natürlich liest man von der Trennung, aber eigentlich geht es um Konflikte und Frieden – nicht nur bezogen auf Beziehung, sondern auf die gesamte Gesellschaft. Georgie befasst sich unter anderem intensiv mit dem Konflikt zwischen Israeli und Palästinensern.

Mir hat “Das Leben kleben” ausgesprochen gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Sprache ist flüssig, was das Lesen sehr entspannend macht. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet. Man kann sich gut in sie hinein versetzen und entwickelt rasch Sympathien für sie. Vor allem Georgie und Mrs. Shapiro sind mir sehr ans Herz gewachsen. Anfangs hat es mich nur etwas gestört, dass ich den Namen Georgie immer mit einem Mann assoziiert habe, doch im Nachhinein betrachtet, ist das eigentlich vollkommener Blödsinn.

In meinen Augen schafft es die Autorin, ernste und lustige Themen sehr gut miteinander zu verbinden. Das Buch regt zum Nachdenken an, bringt die Leser zum Lachen und Weinen. Man erfährt vielleicht Neues über den Nahost-Konflikt, oder über religiöse Verschwörungen, gleichzeitig aber lacht man über Georgies Beziehungsprobleme. Das Buch hat eine klare Botschaft: Egal, um welche Art von Konflikt es sich handelt, es gibt immer eine Lösung und einen Weg dorthin.

Besonders gut gefällt mir auch das Cover des Buches, es hat etwas Besonderes. Um noch ein Wort zum Titel zu verlieren: Georgie schreibt für ein Klebstoffmagazin. Dabei stellt sie fest, wie ähnlich sich die Zusammensetzungen von Klebstoffen und Beziehungen doch sind.

Für mich handelt es sich um einen klaren Buchtipp. Ich möchte auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen.

buch

The Nanny Diaries

Emma McLaughlin

EUR 11,16 EUR 10,00 *
auf Merkliste

30

19.03.2010

„keine rosarote Erzählung”

Ich kann mich nicht mehr an alle Details erinnern, aber ich weiß, dass mich das Buch nicht unbedingt wirklich begeistert hat. Es war nett, es hat mich stellenweise zum Schmunzeln gebracht, aber nicht zum Lachen (dabei lache ich doch so gern )

Was mich an dem Buch gestört hat, war, dass es mich nicht mitreißen konnte. Ich habe es in Valencia (Städtereise 5 Tage) gelesen, weil ich nach stundenlangem Sightseeing nichts anderes zu tun hatte. Allerdings hatte ich nie das Gefühl, ich müsse jetzt unbedingt wissen, wie es weiter geht. Ich denke, wenn ich es daheim gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich um ein Vielfaches länger dafür gebraucht.

Dabei ist die Geschichte sicher nicht langweilig und schon gar nicht schlecht, aber die Spannung lässt zu wünschen übrig.

Mit dem Thema Nanny wird durchaus kritisch umgegangen. Man bekommt keine rosarote Erzählung geliefert, sondern bekommt einen Einblick, wie anstrengend der Beruf sein kann, beziehungsweise dass es nicht immer dabei bleibt, dass man bloß Nanny ist.
Aber genau damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte mir, es wäre ein lustiges Buch (irgendwie habe ich das auch aufgrund des Covers angenommen) und war dementsprechend etwas enttäuscht. Ich mag zwar ernste, kritische Bücher genauso, aber ich war nicht darauf eingestellt, und auch gerade nicht für eine derartige Überraschung zu haben.

Fazit: Ein guter Zeitvertreib, vielleicht um im Urlaub am Strand zu lesen, aber viel mehr auch nicht, außer man überlegt sich gerade, Nanny zu werden.

buch

Me and Mr Darcy

Alexandra Potter

EUR 8,00 *
auf Merkliste

40

19.03.2010

„angenehmes Buch”

Ich hab das Buch im Jänner gelesen, und obwohl das nur 2 Monate her ist, ist mein Kopf leider nicht mehr in der Lage sich an Details zu erinnern, darum kann ich nur grob schreiben, wie es mir gefallen hat.

Ich fand das Buch recht angenehm zum Lesen, nicht besonders anspruchsvoll, aber das stört mich sowieso nicht. Am Anfang als Mr. Darcy zum ersten Mal auftauchte, war ich etwas verwirrt, wusste nicht, wie ich das finden sollte,
denn eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass etwas so unrealistisches passiert. Dass Mr. Darcy erscheint und als "Einbildung" oder was auch immer die Reise begleitet, machte mich anfangs doch stutzig, weil mir das etwas zu wenig realistisch war.
Aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und Gefallen daran gefunden.

Das Ende war zwar wenig überraschend, aber das sehe ich jetzt nicht unbedingt als Minuspunkt, da das in solchen Büchern nunmal so ist.

Ich muss zugeben, dass ich "Pride and Prejudice" nicht gelesen habe (aber es steht in meinem Regal), aber ich habe die BBC-Ausgabe auf DVD gesehen und daher konnte ich doch einige Parallelen entdeckt. Allerdings weiß ich nicht, ob diese auch einen wahren Jane Austen Fan begeistern könnten.

buch

New Moon

Stephenie Meyer

EUR 10,49 EUR 9,40 *
auf Merkliste

30

19.03.2010

„Edward fehlt ”

Der erste Teil hat mir ja wahnsinnig gut gefallen, da er mich einfach mitgerissen hat und ich am liebsten immer und überall weiter gelesen hätte.

Ich war schon skeptisch bevor ich begann den 2. Teil zu lesen, schließlich liest man nicht viel Gutes. Ein Teil meiner Befürchtungen wurde leider auch wahr.

Der Anfang und das Ende des Buches waren wie auch der erste Teil wunderschön zum Lesen, voller Gefühle und Spannung. Dazwischen allerdings, und das macht halt leider den Großteil des Buches aus, bereute ich es zeitweise mir schon die restliche Bände gekauft zu haben. Durch die Abstinenz von Edward gerät die Geschichte etwas ins Stocken, Jacob nimmt zwar einen Teil seinen Platzes ein, aber es ist halt nur Jacob, nicht Edward.
Stellenweise musste ich wirklich mit mir kämpfen weiterzulesen. Das beweist mal wieder, wie wichtig ein einzelner Charakter für ein Buch sein kann.

Aber das Ende macht vieles wieder gut, zumindest motiviert es doch noch weiterzulesen. Daher habe ich gleich mal mit "Eclipse" begonnen.

buch

Eclipse

Stephenie Meyer

EUR 10,49 EUR 9,40 *
auf Merkliste

40

19.03.2010

„verliert langsam an Reiz”

Nachdem Edward wieder aufgetaucht ist, gefiel mir dieser Teil um einiges besser als der zweite. Allerdings konnte er nicht ganz mit dem ersten mithalten. Das mag aber auch daran liegen, dass die Geschichte irgendwie an Reiz verliert, wenn man zu lange daran liest. Darum lege ich jetzt eine Pause ein, bevor ich mit Breaking Dawn beginne.
In Eclipse spielt die Liebe, die Beziehung zwischen Bella und Edward wieder eine größere Rolle, und mal ehrlich, deswegen liest man doch dieses Buch. Besonders die Streitigkeiten zwischen Edward und Jacob, das Hin und Her Bellas Gefühle machen die Geschichte wieder spannender.

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