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6529

Rezensionen

40

06.08.2007

„Wanderung IV”

Oh ja, Roald Dahl. Ein Meister seines Fachs, ein Genie geradezu, wenn ich das so sagen darf. Dieser Stil... diese Bilder hinter Wörtern... diese Akrobatik - ja, Roald Dahl kann es. Und nicht nur in der Kinder- und Jugendliteratur (siehe z. B. "Küsschen, Küsschen", "Kuschelmuschel" oder "Steigen aus... Maschine brennt...")! Ich muss sagen, das Gewicht meines Regales erschließt sich zu 10 Prozent aus Dahl-Romanen. Und das bedaure ich keineswegs! Nein, auch der heitere Jugendroman "Danny oder Die Fasanenjagd" steht dort, und dies Buch ist so meisterhaft kunstvoll wie "Charlie und die Schokoladenfabrik", "Sophiechen und der Riese", "James und der Riesenpfirsich" oder "Matilda". Kein Wunder, dass so viele von Dahls Büchern verfilmt wurden ("Charlie und die Schokoladenfabrik", "Charlie und der gläserne Fahrstuhl", "Matilda" u.v.m.).
Danny ist ein Junge, wie man ihn liebhaben muss. Einer, der auf der chwelle zwischen Bewusstseinserwachen und Kindheit steht, einer, der erfährt, wächst, liebt, hasst und nachzudenken beginnt. Die Welt, in der er lebt, ist wie in einem Traum: Sein Vater und er, nur die beiden, in einem Bauwagen. Fabelhaft. Das einzig störende an der Geschichte ist die Charakterisierung Dannys selbst. Man wird sich zwar seines Charakters durch den Lauf der Handlung bewusst, nicht jedoch werden einem Eigenheiten des Burschen, Vorlieben, Ängste und so weiter vorgelegt. Des halb gebe ich dem Werk nicht ganz 5 Sterne und muss sagen: Dieses Buch ist wahrhaftig empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

30

05.08.2007

„Wanderung I”

Meine Wanderung durch die literarische Welt beginnt hier. Das Buch "Der schreckliche Anfang", dem ersten Band der sogenannten "Reihe betrüblicher Ereignisse" von einem Autoren unter dem Pseudonym "Lemony Snicket". Was soll ich schon sagen? Genial vielleicht? Das wäre übertrieben. Das Buch mag lesenswert sein, nicht jedermanns Sache jedoch. Vielleicht kommt es der einen oder anderen Person als pädagogisch wertvoll vor, dass der Autor jeden einzelnen Begriff, der möglicherweise nicht sehr leicht zu verstehen ist, detailliert erklärt - und das noch mit ein bisschen Witz und Ironie - aber ich denke trotzdem, dass eben das älteren Lesern schnell störend vorkommt. Mir zum Beispiel. Ich habe die Reihe bis zum bitteren (oder erstaunlichen) Ende durchgelesen und musste immer wieder genervt aufseufzen, wenn Lemony Snicket mir zum x-ten Male das Wort "stumpfsinnig" erklärt.
Was mir jedoch sehr gefallen hat, ist, muss ich sagen, der britisch angehauchte Galgenhumor, untermalt von so einigen sprächlichen französischen Vorlieben des Autors. Allerdings wirkt es lächerlich, dass die drei Hauptpersonen nach dem pariser Dichter Beaudelaire und eine andere Nebenrolle nach Edgar Allan Poe benannt ist. Anderen erscheint aber eben das auch als gerade ein besonderer Reiz. Im Laufe der Reihe betrüblicher Ereignisse geht es bedauernswerterweise noch so weiter wie beim ersten Band, die Handlung wiederholt sich und jedes erste Kapitel der folgenden Bücher kann übersprungen werden, da der Autor einem erst einmal auflisten muss, was bisher geschah, wie die Hauptpersonen heißen, wie die Nbenpersonen und was ihre besondere Charaktereigenschaft ist. Ich gebe der Reihe betrüblicher Ereignisse und besonders nun dem ersten and derselben von Lemony Snicket deshalb drei von fünf Sternen: Ganz gut, aber auch nicht mehr.

buch

Faust 1

Johann Wolfgang Goethe

EUR 2,10 *
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50

05.08.2007

„Jung so schön wie alt”

Ach, welch blasser Duft von Literatur umgibt uns heute, welch ein Bad in Parfüm war verglichen damit eine Welt zur Zeit der Geburt des größten Werkes seiner Zeit aus der Feder des größten Dichters seiner Zeit: Faust!