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ebooks

Göttlich verliebt

Josephine Angelini

EUR 15,99 *
auf Merkliste

50

08.04.2013

„Liebe und Verzweiflung”

Dass Helen immer wieder von Ihrer Vergangenheit eingeholt wird, ist kein Geheimnis, doch im dritten Band der Göttlich-Reihe wird dem Leser erstmalig die ganze Tragweite dessen eröffnet. Helen hat immer wieder Visionen ihrer früheren Leben z.B. als Helena von Troja und erkennt nach und nach den großen Plan der Parzen, in dem alle ihre Freunde zentrale Rollen gespielt haben und auch wieder spielen sollen. Denn bis dieser vollkommen in die Tat umgesetzt ist und die Scions die Götter gestürzt haben, wiederholt sich die Geschichte immer und immer wieder. Der erste Schritt zum Showdown ist bereits getan – die Häuser haben sich vereint, die Götter des Olymps sind frei und der Tyrann hat die Bühne betreten. Oder etwas doch nicht? Niemand möchte wirklich daran glauben, dass Orion als Erdbebenbeschwörer wirklich der Tyrann sein soll, doch alle Zeichen sprechen gegen ihn. Uns als hätte Helen mit der Sorge um ihren komatösen Vater und dem bevorstehenden Krieg gegen die Götter nicht genug, quält sie die Liebe zu Lucas nach wie vor. Insbesondere, da sich nun nach und nach erfährt, dass ihre Liebe in allen vorangegangenen Leben zwar auch schon unter keinem guten Stern stand aber zumindest möglich war. Nun aber ist er ihr Cousin und damit ist es schier undenkbar, mit ihm zusammen zu sein. Soll Helen sich Orion zuwenden, um zwar nicht die reinste und größte Liebe zu erfahren aber zumindest eine andere?
Göttlich verliebt schaukelt sich immer weiter hoch, bis zum furiosen Finale. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, die zwar von aufmerksamen Lesern schon im Vorfeld erkannt werden, deswegen aber nicht minder viel Lesespaß bringen. Diese Lektüre hat alles, was das Herz eines Bücherwurms begehrt: Spannung, Rätsel, Überraschungen und viele tiefgreifende Emotionen. Wer die anderen Bücher gelesen hat, wird dieses gar nicht weglegen können und alle anderen müssten jetzt direkt 3 Bände auf der Liste der Pflichtlektüren haben.

50

08.04.2013

„Liebe und Verzweiflung”

Dass Helen immer wieder von Ihrer Vergangenheit eingeholt wird, ist kein Geheimnis, doch im dritten Band der Göttlich-Reihe wird dem Leser erstmalig die ganze Tragweite dessen eröffnet. Helen hat immer wieder Visionen ihrer früheren Leben z.B. als Helena von Troja und erkennt nach und nach den großen Plan der Parzen, in dem alle ihre Freunde zentrale Rollen gespielt haben und auch wieder spielen sollen. Denn bis dieser vollkommen in die Tat umgesetzt ist und die Scions die Götter gestürzt haben, wiederholt sich die Geschichte immer und immer wieder. Der erste Schritt zum Showdown ist bereits getan – die Häuser haben sich vereint, die Götter des Olymps sind frei und der Tyrann hat die Bühne betreten. Oder etwas doch nicht? Niemand möchte wirklich daran glauben, dass Orion als Erdbebenbeschwörer wirklich der Tyrann sein soll, doch alle Zeichen sprechen gegen ihn. Uns als hätte Helen mit der Sorge um ihren komatösen Vater und dem bevorstehenden Krieg gegen die Götter nicht genug, quält sie die Liebe zu Lucas nach wie vor. Insbesondere, da sich nun nach und nach erfährt, dass ihre Liebe in allen vorangegangenen Leben zwar auch schon unter keinem guten Stern stand aber zumindest möglich war. Nun aber ist er ihr Cousin und damit ist es schier undenkbar, mit ihm zusammen zu sein. Soll Helen sich Orion zuwenden, um zwar nicht die reinste und größte Liebe zu erfahren aber zumindest eine andere?

Göttlich verliebt schaukelt sich immer weiter hoch, bis zum furiosen Finale. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, die zwar von aufmerksamen Lesern schon im Vorfeld erkannt werden, deswegen aber nicht minder viel Lesespaß bringen. Diese Lektüre hat alles, was das Herz eines Bücherwurms begehrt: Spannung, Rätsel, Überraschungen und viele tiefgreifende Emotionen. Wer die anderen Bücher gelesen hat, wird dieses gar nicht weglegen können und alle anderen müssten jetzt direkt 3 Bände auf der Liste der Pflichtlektüren haben.

40

26.11.2012

„Kämpfst du für deine Überzeugung?”

Gaia Stone, die jugendliche Hebamme, ist den Fängen der Enklave zwar entkommen, doch kam sie dabei vom Regen in die Traufe. Das schier endlose Ödland erstreckt sich in jede Richtung und nicht nur sie ist ausgezerrt und dem Ende nahe, sondern auch ihre kleine, neugeborene Schwester atmet kaum noch. Kurz vor dem nahenden Ende werden die beiden Flüchtlinge gerettet und in den berüchtigten toten Wald gebracht. Kaum, dass Gaia sich bewusst wird, wo sie hingekommen ist, bricht die Wahrheit über sie zusammen: Sie floh vor einer grausamen Diktatur und landete in einer anderen. Auch hier werden Kinder den Eltern geraubt, wenn diese nicht in einer Ehe gezeugt wurden. Als wäre das noch nicht genug, sind hier die Frauen an der Macht und das rücksichtslose Oberhaupt der Gemeinschaft diktiert jedem Individuum, wie es zu leben hat. Zunächst scheint es, als gäbe Gaia nicht auf, um ihren Idealen treu zu bleiben – auch als Treueschwur ihren toten Eltern gegenüber. Doch schon bald soll die junge Hebamme im bestehenden System gebrochen werden. Wird sie sich beugen oder doch weiter kämpfen?
Im zweiten Teil der Geschichte erfährt die Hauptdarstellerin ein weiteres Mal, was es heißt, für das Wohl aller auf die eigenen Bedürfnisse zu verzichten und sich unterzuordnen. Auch wenn es zunächst so scheint, als würde sich die Story des ersten Bandes wiederholen, ist die Ausrichtung und Grundsituation doch eine ganz andere. Neben einer nervenaufwühlenden Dreiecksbeziehung steht auch der Umsturz des Systems im Zentrum der Geschichte. Hoffnung und Verzweiflung, Glück und Bedrückung stehen im krassen Gegensatz zueinander und passen trotz allem harmonisch in das gesamt Geschehen. Beim ersten Teil lief es wohl besonders Müttern mit eigenen Kindern kalt den Rücken hinunter. Der zweite Teil ist aber für Frauen, Männer, Mädchen und Jungs gleichermaßen prägend.

50

26.11.2012

„Bleibst du deinen Idealen treu?”

Gaia Stone, die jugendliche Hebamme, ist den Fängen der Enklave zwar entkommen, doch kam sie dabei vom Regen in die Traufe. Das schier endlose Ödland erstreckt sich in jede Richtung und nicht nur sie ist ausgezerrt und dem Ende nahe, sondern auch ihre kleine, neugeborene Schwester atmet kaum noch. Kurz vor dem nahenden Ende werden die beiden Flüchtlinge gerettet und in den berüchtigten toten Wald gebracht. Kaum, dass Gaia sich bewusst wird, wo sie hingekommen ist, bricht die Wahrheit über sie zusammen: Sie floh vor einer grausamen Diktatur und landete in einer anderen. Auch hier werden Kinder den Eltern geraubt, wenn diese nicht in einer Ehe gezeugt wurden. Als wäre das noch nicht genug, sind hier die Frauen an der Macht und das rücksichtslose Oberhaupt der Gemeinschaft diktiert jedem Individuum, wie es zu leben hat. Zunächst scheint es, als gäbe Gaia nicht auf, um ihren Idealen treu zu bleiben – auch als Treueschwur ihren toten Eltern gegenüber. Doch schon bald soll die junge Hebamme im bestehenden System gebrochen werden. Wird sie sich beugen oder doch weiter kämpfen?
Im zweiten Teil der Geschichte erfährt die Hauptdarstellerin ein weiteres Mal, was es heißt, für das Wohl aller auf die eigenen Bedürfnisse zu verzichten und sich unterzuordnen. Auch wenn es zunächst so scheint, als würde sich die Story des ersten Bandes wiederholen, ist die Ausrichtung und Grundsituation doch eine ganz andere. Neben einer nervenaufwühlenden Dreiecksbeziehung steht auch der Umsturz des Systems im Zentrum der Geschichte. Hoffnung und Verzweiflung, Glück und Bedrückung stehen im krassen Gegensatz zueinander und passen trotz allem harmonisch in das gesamt Geschehen. Beim ersten Teil lief es wohl besonders Müttern mit eigenen Kindern kalt den Rücken hinunter. Der zweite Teil ist aber für Frauen, Männer, Mädchen und Jungs gleichermaßen prägend.

40

26.11.2012

„Kämpfst du für deine Überzeugung?”

Nachdem das Erdöl ausging und die Erderwärmung fast sämtliche Wasservorräte verdunsten ließ, rotten sich die übrig gebliebenen Menschen in einer Gemeinschaft zusammen, die ganz klar in zwei Teile gegliedert ist: die Bewohner der Enklave – verschanzt hinter Mauern - und die übrigen Bewohner des kleinen Vorortes. Für die junge Gaia Stone ist das Gefüge unmissverständlich klar. Die Bewohner der Enklave geben den Dorfbewohnern Wasser und Nahrung, wofür diese wiederrum bedingungslosen Gehorsam schwören. Obwohl oder gerade weil ihre eigene Mutter als Hebamme frisch geborene Babys den Müttern wegnimmt und an die Enklave abgibt, zweifelt Gaia das System nicht an. Erst als ihre eigenen Eltern ohne Begründung eingesperrt werden, kommen der frisch gebackenen Hebamme Zweifel. Sie entschließt sich Kurzerhand ihre Eltern zu befreien und findet dabei nicht nur an unerwarteter Stelle wahre Freunde, sondern lernt auch die abgrundtief dunkle Seite der Enklave kennen.
Die Stadt der verschwundenen Kinder steckt voller Ideale und politischen Themen. Es geht um Unterdrückung, gegenseitige Abhängigkeit, Grausamkeiten zum Wohle des Fortbestehens der Menschheit und nicht zuletzt dem Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen und für die eigene Überzeugung zu kämpfen. Man gebe Gaia Stone ein Podest, ein Mikrofon ein paar Zuhörer – sie würde alle in ihren Bann ziehen. Eine umwerfende Hauptfigur, die auch die brillantesten Nebencharaktere in den Schatten stellt.

buch

Raum

Emma Donoghue

EUR 19,99 *
auf Merkliste

50

12.10.2012

„Ein "Raum" voller Freude und Qual”

Dem fünfjährigen Jack geht es gut. Er hat seine Spielsachen, seine Bücher und vor allem seine Ma, die sich jeden Tag ganz viel Zeit für ihn nimmt. Sie spielen Spiele, machen Sport und essen jeden Tag zusammen. Jacks Welt ist klein und fein – genaugenommen ganze 12 Quadratmeter klein. Denn Jack ist das Resultat von Vergewaltigung und Freiheitsberaubung seiner Mutter und lebt seit seiner Geburt mit ihr in „Raum“. Für den Jungen ist alles in Raum in echt – Bäume, Kinder und Vanilleeis ist alles Fernseher, also nicht in echt. Nur bei Old Nick ist er sich nicht so sicher, denn der kommt abends um 9 Uhr immer in Raum und ist das irgendwie in echt aber die übrige Zeit müsste er ja Fernseher sein. Genau kann Jack das nicht sagen, weil er Old Nick noch nie gesehen hat. Wenn er kommt, muss Jack im Schrank bleiben und mucksmäuschenstill sein. Er zählt dann die Quietschgeräusche vom Bett. So war es schon immer, doch Jack ist jetzt 5 Jahre alt geworden und seine Ma eröffnet ihm plötzlich, dass es außerhalb von Raum auch noch die echte Welt gibt – die lügt doch. „Raum“ ist ein einzigartiges Buch, was unter die Haut geht. Gar nicht unbedingt, weil es sich um die Geschichte einer Jugendlichen handelt, die entführt, eingesperrt und vergewaltigt wurde, was an sich schon furchterregend genug ist. Es ist viel mehr der Umstand, dass die Story aus Sicht ihres 5-jährigen Sohnes Jack erzählt wird – inklusiv kindlicher Wortwahl und Sprachfehlern. Wenn der unbedarfte Junge mit seiner Ma „Geschrei“ spielt, sind es die Hintergründe zwischen den Zeilen, die dem Leser Gänsehaut verursachen. Das Buch ist zermürbend, bewusstseinsverändernd und herzzerreißen aber vor allem eines – absolut fesselnd.

50

24.09.2012

„Wahre Liebe kennt keine Grenzen - das furiose Ende der Reihe ”

Regel Nr. 1: Verspreche nichts, was du nicht halten kannst. Regel Nr. 2: Regel Nr. 1 gilt insbesondere dann, wenn man eine Fee ist.
Der Winterprinz Ash, seines Zeichens eine leibhaftige Fee, hat sich aus Liebe nicht an diese Regeln gehalten und versprach der eisernen Königin Meghan, einen Weg zu finden, um an ihrer Seite im eisernen Reich zu überleben. Da Eisen aber für normale Feen tödlich ist, hat sich der Prinz eine Aufgabe gestellt, die scheinbar unmöglich ist und was mit einer Fee geschieht, die ein Versprechen nicht einhält, ist schlicht und ergreifend furchtbar. Ash macht sich also zusammen mit seinem Freund / Erzfeind Puck auf die Reise, einem Gerücht hinterherjagend, dass es für Feen die Möglichkeit gibt, zu Menschen zu werden. Ein Abenteuer beginnt, bei dem er auch auf die teilweise unerwartete Hilfe von alten Bekannten angewiesen ist und wahrlich wundersame Orte bereist.
Der vierte und letzte Teil der Plötzlich Fee-Reihe befasst sich mit der Odyssee, auf die sich Ash begeben muss und ist passenderweise auch aus der Sicht des Winterprinzen geschrieben. Daraus ergibt sich eine wunderbare neue Sicht auf das Nimmernie und die bereits bekannten Figuren aus den Büchern. „Frühlingsnacht“ hat mich beim Lesen irgendwie an die unendliche Geschichte erinnert, was ein großes Lob auf die Geschichte ist. Im Grunde sind es viele kleine Geschichten, je eine für jede Station auf der langen Reise, zusammengefasst in einer großen Story. Fazit: Ein gelungener Abschluss für alle Fans des Nimmernie und Verfechter der wahren Liebe.

50

21.09.2012

„Wahre Liebe kennt keine Grenzen - das furiose Ende der Reihe ”

Regel Nr. 1: Verspreche nichts, was du nicht halten kannst. Regel Nr. 2: Regel Nr. 1 gilt insbesondere dann, wenn man eine Fee ist.
Der Winterprinz Ash, seines Zeichens eine leibhaftige Fee, hat sich aus Liebe nicht an diese Regeln gehalten und versprach der eisernen Königin Meghan, einen Weg zu finden, um an ihrer Seite im eisernen Reich zu überleben. Da Eisen aber für normale Feen tödlich ist, hat sich der Prinz eine Aufgabe gestellt, die scheinbar unmöglich ist und was mit einer Fee geschieht, die ein Versprechen nicht einhält, ist schlicht und ergreifend furchtbar. Ash macht sich also zusammen mit seinem Freund / Erzfeind Puck auf die Reise, einem Gerücht hinterherjagend, dass es für Feen die Möglichkeit gibt, zu Menschen zu werden. Ein Abenteuer beginnt, bei dem er auch auf die teilweise unerwartete Hilfe von alten Bekannten angewiesen ist und wahrlich wundersame Orte bereist.
Der vierte und letzte Teil der Plötzlich Fee-Reihe befasst sich mit der Odyssee, auf die sich Ash begeben muss und ist passenderweise auch aus der Sicht des Winterprinzen geschrieben. Daraus ergibt sich eine wunderbare neue Sicht auf das Nimmernie und die bereits bekannten Figuren aus den Büchern. „Frühlingsnacht“ hat mich beim Lesen irgendwie an die unendliche Geschichte erinnert, was ein großes Lob auf die Geschichte ist. Im Grunde sind es viele kleine Geschichten, je eine für jede Station auf der langen Reise, zusammengefasst in einer großen Story. Fazit: Ein gelungener Abschluss für alle Fans des Nimmernie und Verfechter der wahren Liebe.

buch

Starters

Lissa Price

EUR 15,99 *
auf Merkliste

40

04.09.2012

„Ein Blick in eine tragische Zukunft”

Eine schon oft gefürchtete Zukunftsvision wird in „Starters“ zur Realität: Ein Weltkrieg ufert dermaßen aus, dass biologische Waffen zum Einsatz kommen und Sporen in der Luft sind, die unweigerlich zum Tode führen. Sehr junge und sehr alte Menschen sind besonders anfällig und erhalten die erste Lieferung eines Impfstoffes. Die zweite Lieferung soll es nie mehr geben, denn kurz danach sterben sämtliche nicht geimpften Menschen an den Sporen. Rentner regieren und Kinder ohne Angehörige landen auf der Straße. Sie dürfen nicht wählen, keine Wohnung mieten, nicht einmal arbeiten. Die Gesetze, die heutzutage die Minderjährigen schützen sollen, zwingen die Jugendlichen im besagten Roman zum Leben auf der Straße. Ebenso ergeht es auch Callie, die sich trotz alledem geschworen hat, sich gegen alle Hindernisse zu wehren und ihren kleinen Bruder Ethan zu beschützen. Ständig auf der Flucht vor den Marshalls, hungernd und in leerstehenden Gebäuden kampierend, schlagen sich sie mit Mühe und Not durch. Und eben aus dieser Not heraus nimmt Callie einen zweifelhaften Job an – sie leiht ihren Körper über die mysteriöse Body Bank an alte, reiche Menschen aus. Was sich schon von vornherein suspekt anhört, wird im Storyverlauf noch verworrener, denn Callie wacht immer wieder in ihrem Körper auf, ohne zu wissen was sie in den letzten Stunden getan hat.
Ohne lange Umschweife nimmt die Geschichte direkt zu Anfang Fahrt auf und endet in einem einzigen Gedanken: Ich will noch mehr lesen! Das ausgeklügelte Gesellschaftskonstrukt in einer Zukunft, die gar nicht so abwegig scheint, ist einfach fesselnd. Mit jeder Seite kommt der Leser den Machenschaften und Intrigen der Body-Bank immer mehr auf der Spur und damit auch dem wahren Beweggründen der Mieterin von Callies Körper. Eine in sich geschlossene Enthüllungsstory, die zum Ende dann aber doch neue Fragen aufwirft. Ein toller Auftakt und Übergang in den Nachfolger „Enders“.

50

01.08.2012

„Die Spannung bleibt!”

Die Hungerspiele sind vorbei – zumindest für dieses Jahr. An der Gesamtsituation hat sich zwar nichts geändert aber Katniss und Peeta haben überlebt und sind wieder glücklich mit ihren Familien vereint. Hinzu kommt, dass sie aufgrund des Sieges bei den Spielen keine Hungersnot mehr leiden müssen. Und doch gibt es keine Verschnaufpause für die beiden vermeintlich Liebenden. Präsident Snow lüstet nach Rache für die Sabotage der letzten Hungerspiele und die Zuschaustellung der eingeschränkten Macht des Kapitols. Die einzige Verteidigungsmöglichkeit für die beiden Tribute besteht darin, dass sie ihre gespielte Liebe weiter zur Schau stellen. Denn wird der Betrug öffentlich, wäre dies auch ein offener Akt gegen die Herrschaft des Kapitols. Präsident Snow muss den Aufstand, der sich regt, im Keim ersticken. Und was wäre hierzu besser geeignet als die altbekannten Hungerspiel – doch diesmal trifft es die alten Sieger aus allen Distrikten und in Katniss`Distrikt gibt es nur drei!

Der zweite Band der Panem-Trilogie startet mit einer düsteren Stimmung. Obwohl die schrecklichen Spiele vorüber sind, ist die Gefahr durch das Kapitol größer denn je. Zu allem Übel muss sich Katniss auch noch über ihre Gefühle im Klaren werden. Sowohl der liebevolle und ruhige Peeta als auch der wilde und aufregende Gale buhlen um die neugebackene Heldin Panems. Die angedeutete Liebesgeschichte tritt immer wieder zwischen den Zeilen hervor und ergänzt das wilde Spektakel um einen romantischen Faktor. Obwohl auch wieder die Hungerspiele im Fokus der Handlung stehen, ist doch alles erfrischend bzw. erschreckend anders. Die Teilnehmer der Spiele sind schon erfahren und Katniss schließt sich mit einigen von Ihnen zusammen, um aus der Arena auszubrechen. Doch wem ist wirklich zu trauen?

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