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Artikeldetails zu Souvenirs

AutorDavid Foenkinos

Untertitel Roman

  • ISBN-103-406-63947-X
  • ISBN-139783406639470
  • Verlag C. H. Beck
  • ÜbersetzerChristian Kolb
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten332
  • Veröffentlicht25.07.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht405g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelLes Souvenirs

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Rezensionen der Redaktion zu Souvenirs

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 13.08.12
David Foenkinos hat eine Sprache, die einen verzaubert. Seine Geschichten sind voll von schönen Sätzen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Er hat mit Nathalie küsst die deutschen Leser im Sturm erobert. Nun legt er nach. Souvenirs ist eine Geschichte über das Altern in unserer Gesellschaft, über das Finden von sich selbst, über die Ziele im Leben, die man bis ins hohe Alter haben kann, über das Glück, Menschen zu haben, die einem etwas bedeuten, über die Liebe, und welch Herkulesaufgabe es ist, diese auch zu behalten, über die Ehe und deren eigene Wege, und über Kinder, und wie sie das Leben beeinflussen. Souvenirs wird eine wunderbare Erinnerung in Ihrem Lesealbum sein.

Kurzbeschreibung zu Souvenirs



Der junge Held dieses Romans lebt in einem Zustand "permanenter Unschlüssigkeit", als kurz hintereinander sein Großvater stirbt, seine Großmutter nicht nur ins Altenheim, sondern auch wieder in die Schule, sein Vater in Rente und seine Mutter nach Russland geht. Irgendetwas ist in seine Familie gefahren. Was bleibt ihm anderes übrig, als in den Tiefen der Pariser Nacht seine ruhmreiche Zukunft als Schriftsteller hinter der Rezeption eines kleinen Hotels vorzubereiten? Wenn sich alles verändert, was bisher unverrückbar schien, braucht man schließlich etwas, was einem Halt gibt. Eine Frau zum Beispiel. Doch wo finden? Auf einer Beerdigung etwa? Wohl kaum. Am Ende kommt doch wieder alles anders. David Foenkinos' neuer Roman ist ein anrührendes, packendes und komisches Buch über das Altern und die alles überdauernde Kraft der Liebe und des Lebens. Dem Anschein einer sich immer starker verändernden Welt hält der Autor die wesentlichen Dinge unseres Lebens entgegen, die sich wohl nie ändern werden. Manchmal erkennt man das aber erst im Nachhinein. Deswegen ist "Souvenirs" auch eine kleine Schatztruhe der Erinnerungen, die, wenn man sie öffnet, Erinnerungsbilder von Serge Gainsbourg, Marcello Mastroianni, Vincent van Gogh und vielen anderen enthält.


Portrait

David Foenkinos:
David Foenkinos, 1974 geboren, Schriftsteller und Regisseur, studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. Er erhielt mehrere Literaturpreise, u. a. den Prix Roger Nimier für seinen Roman „Das erotische Potential meiner Frau".
Christian Kolb:
Christian Kolb ist Fachjournalist, Dozent und Unternehmensberater. Er hat als Seminarreferent und als Berater umfangreiche Erfahrung im Bereich Führungspsychologie gesammelt. Außerdem unterstütz er Führungskräfte beim richtigen Umgang mit Ängsten und hilft Unternehmen bei der Gestaltung einer angstfreien Arbeitsatmosphäre.

Bewertung unserer Kunden zu Souvenirs

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50

03.04.2013

„Jede Erinnerung ist ein kleines Souvenir”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der junge Held dieses Romans lebt in einem Zustand permanenter Unschlüssigkeit und versucht trotzdem sein Leben halbwegs zu meistern. Als Nachtportier in einem Pariser Hotel, erhofft er sich eine Zukunft als Schriftsteller. Doch als sich in seiner Familie viele Veränderungen kurz hintereinander ereignen, wird er zum handeln gezwungen. Sein Großvater stirbt, seine Großmutter flüchtet aus dem Altenheim, sein Vater geht in Rente und seine Mutter reist daraufhin nach Russland. Der Familiäre Halt beginnt zu wackeln und sich zu verändern und wo soll er nun die unverrückbare Konstante finden, die er in seinem Leben durch die Familie erhalten hat? In einer Frau? Doch wie findet man diese?
Ein wunderschöner, anrührender und origineller Familienroman, über das Älter werden, alt sein und den Weg zu lieben und geliebt zu werden.

Das besondere an diesem Buch ist, das jedes Kapitel mit Erinnerungen von Persönlichkeiten, wie Serge Gainsbourg, Vincent van Gogh und Figuren aus diesem Roman gefüllt ist. Eine kleine Schatztruhe voller Souvenirs.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

30.09.2012

„Souvenirs - eine "andere" Familiengeschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Ich-Erzähler in Foenkinos Roman "Souvenirs" arbeitet als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel, damit er seiner Bestimmung, einen Roman zu schreiben, nachkommen kann: hier findet er Zeit, Muße und Inspiration durch die Gäste, die kommen und gehen. Jedoch noch während er auf der Suche nach dem richtigen "Stoff" für sein Buch ist passiert ihm das richtige Leben: sein Großvater, für ihn ein Held seiner Zeit, rutscht auf einem Stück Seife aus und verstirbt an den Folgen des Sturzes. Auf einmal kann auch seine Großmutter nicht mehr allein für sich sorgen und wird in ein Heim gesteckt, wo sich die immer noch geistig rege Dame nicht so recht einleben will. Und auch seine Eltern wollen sich nach zahlreichen Ehejahren trennen, nun gerade im Ruhestand, können sie scheinbar miteinander nichts mehr anfangen, die verschiedenen Erwartungen an das Leben laufen voneinander weg, nicht aufeinander zu. Und da trifft er die eigene große Liebe, wo er sie nicht erwartet oder gesucht hat...
Ein liebevoller Roman, in dem jede Person der ganzen Familie seine eigene Würde und auch Liebenswürdigkeit hat. Jedes Alter und jede jeweilige Lebenssituation mit allen Ängsten, Hoffnungen und Erwartungen und dem Wunsch, die Erwartungen der anderen nicht zu sehr zu enttäuschen und sich selbst treu zu bleiben wird dem Leser nahegebracht.
Souvenirs sind Erinnerungen, schöne und manchmal weniger schöne, die ein Leben ausmachen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

01.09.2012

„Poetischer Familienroman”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Held des Romans scheint einem abgeschmackten Klischee zu entspringen und ist es gottlob am Ende nur ein ganz kleines bisschen. Er möchte Schriftsteller werden und sucht sich darum einen Job als Nachtportier in einem kleinen Pariser Hotel. Die nächtliche Arbeit und die vermeintlich inspirierende Stille sollen für den nötigen Auftrieb sorgen, um endlich den ersten Satz seines Romans zu ersinnen…soweit der Plan. Doch das Leben hält sich nicht an Pläne und seine Familie schon gar nicht: Als die Großmutter aus dem Altenheim flieht, beginnt sein Leben erst richtig und damit der Stoff für diesen wunderbaren Roman.
David Foenkinos beschreibt auf unsagbar komische und melancholische Weise die Geschichte einer Familie und deren Suche nach dem Leben, der Liebe, dem Abenteuer und letztlich dem Stoff für einen Roman, der im Gedächtnis bleibt. Absolut lesenwert!

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50

24.08.2012

„Sehr komisch und sehr originell”

von einer Kundin oder einem Kunden
...finde ich den "Familienroman" von Foenkinos welcher überraschenderweise auch noch eine Liebesgeschichte wurde.

Denn zu Beginn der Geschichte sucht er eine Frau auf einem Friedhof?! - leider erfolglos - so ist auch seine Schriftstellerei, welche er als Nachtportier eines Pariser Hotels an der Rezeption mehr oder weniger betreibt.

Lange findet er keine Frau, erlebt aber viele komische Situationen mit seiner Grossmutter, beschreibt seine Beziehung zu den Eltern und bespickt das ganze Buch mit sehr originellen Erinnerungsbildern. Diese stehem immer mehr oder weniger im Zusammenhang mit den gerade erzählten Episoden und gehen von Nietzsches Erinnerungen über Marcello Mastroianni zu "Erinnerungen des Mannes, der an einem Rasthof an der A13 nachts an der Kasse arbeitete".

Der ganze Erzählstil ist einfach und unterhaltend, leicht selbstironisch, knackig und doch gefühlvoll und oft mit einem speziellen Humor durchwoben, so zum Beispiel:

Beim Besuch seiner Mutter in einem Rehabilitationszentrum für psychisch Erkrankte vor dem Kaffeeautomaten mit dem Vater - "Ich sagte Ja und trank den scheusslichen Kaffee. Er schmeckte irgendwie nach Persönlichkeitsstörung; seinem Aroma nach zu urteilen, wäre er lieber einen Tomatensaft geworden. Mit der Krankheit fertig zu werden, war an sich schwer genug, warum musste man mit diesem dubiosen Gesöff doppelt bestraft werden?"

Einfach ein Buch zum Schmunzeln und GENIESSEN!

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40

22.08.2012

„Poetischer Familienroman”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
David Foenkinos, Autor von "Nathalie küsst" erfreut uns mit einem neuen Roman.
Der Ich-Erzähler will unbedingt Schriftsteller werden und nimmt deswegen einen Job als Nachportier in einem Hotel an.
Erinnerungen an den Großvater durchziehen das Buch und die Geschichte der Großmutter, die eines Tages aus dem Altersheim flüchtet und sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit macht.
Wuderbar poetisch und leichtfüßig erzählt Foenkinos die Geschichte dieser Familie.

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40

22.08.2012

„Erinnerungsstücke”

von einer Kundin oder einem Kunden
Souvenier (frz.), "sich erinnern", auch "Erinnerungsstück". Und um eben jene Erinnerungsstücke des Lebens, die von einem besonderen Moment in die eigene Zukunft mitgenommen werden und einen fortwährend prägen, handelt der neue Roman des französischen Romanicers David Foenkinos.
Erzählt wird er von einem namenlos bleibenden Ich-Erzähler, der auf der Suche nach der passenden Inspiration für seine Schriftstellerkarriere die Arbeit als Nachtportier in einem Pariser Hotel annimmt. Während die Geschehnisse vor Ort sich jedoch eher in Grenzen halten, entwickelt sich seine Familiensituation in kurzer Zeit auf rasante Weise fort: Einige Zeit nach dem Tod seiner Großvaters wird seine widerwillige Großmutter von ihren Söhnen in ein Pensionistenheim verfrachtet und nach der Pensionierung seiner Mutter, müssen auch seine Eltern neue Formen des funktionierenden Zusammenlebens finden. All das bildet den Hintergrund für die Suche des Erzählers nach seiner eigenen Position im Leben. Wie weit ist er noch der Sohn, um den sich seine Eltern kümmern und wo beginnt seine Rolle als selbsttätig kümmernden Enkel seiner zu unrecht bevormundeten Großmutter?
Der Roman wird zusätzlich bereichert durch eine besondere Form von Souvenirs: So unterbrechen kurze Erinnerungsstücke von in etwa einer Seite Länge die Haupterzählung. Darin wird ein Blick in die Vergangenheit von Figuren geworfen, die im Roman eigentlich nur am Rande erwähnt werden und in diesen kurzen Erinnerungspassagen ins Rampenlicht gerückt werden und Themen aus dem Leben des Erzählers aufnehmen und indirekt kommentieren.
Die große Stärke dieses Buchs liegt in der Fähigkeit des Autors, für die Gefühle seiner Figuren eine Sprache und sprachliche Bilder sowie Vergleiche zu finden, die den LeserInnen diese Emotionen unmittelbar verständlich und greifbar machen. Auf diese Weise entsteht ein über weite Strecken sehr berührender Roman um die tragende Bedeutung von Erinnerungen und ihrem unentwegten Fortwirken in unserem Leben, die Frage nach den Rollen, die man für andere Menschen im Leben einnimmt und die sich scheinbar beständig im Kreis drehende Suche nach der einen, erfüllenden Liebe.

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50

14.08.2012

„Souvenirs. So oder so ist das Leben!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der junge Held des Romans „Souvenirs“ von dem französischen Schriftsteller David Foenkinos lebt sein Leben in permanenter Unschlüssigkeit. Während das Leben um ihn herum gelebt wird ist er auf der Suche seines Sinns in dieser Welt. Den sieht er in der ruhmreichen Karriere eines Schriftstellers. Doch der Mensch lebt nicht vom Wort allein, so verdingt er sich als Nachtportier in einem mittelmäßigen Pariser Hotel. Zeit genug sich in seinen Träumen und Wünschen zu verlieren.

Mit anrührender, packender und recht komischer Art und Weise erzählt er von den Dingen, die um ihn herum geschehen. Liebevoll schildert er die Zeit mit seinem verstorbenen Großvater. Als seine Großmutter in ein Altenheim abgeschoben wird ist er oft mehr oder weniger freiwillig an ihrer Seite. Die Mutter entflieht der Mittelmäßigkeit des Alltags, in dem sie immer wieder Reisen ins Ausland macht, vor allem nach Russland. Das Verhältnis zu seinem Vater ist mehr als unterkühlt. So ist unser junger Held auf der Suche nach einem Halt in seinem Leben, am besten in der Gestalt einer hübschen Frau nach der er sich vor Liebe verzehren kann und die ihn bedingungslos annimmt, aber wo findet er diese?

Dieser originelle Familienroman erzählt dem Leser etwas über das Altern, die Ehe und über den Wunsch einfach geliebt zu werden. Die Freude über diese schöne Geschichte klingt noch lange nach.

David Foenkinos studierte Literaturwissenschaften an der Sorbonne und Jazz am CIM. In Frankreich ist er ein gefragter erfolgreicher Autor. Seine Bücher wurden weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

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50

02.08.2012

„Souvenirs”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach „Nathalie küsst“ hat es David Foenkinos erneut geschafft mich völlig zu begeistern. In seinem neuen Roman „Souvenirs“ begleitet er seinen Protagonisten in eine Welt voller rührender Erinnerungen. Vom Verlust eines geliebten Menschen, den stetigen Veränderungen des Lebens ,über die Entdeckung der ersten wahrhaftigen Liebe.
Poetisch, bewegend und dabei gleichzeitig komisch verarbeitet hier Foenkinos eine Geschichte die jedem zu empfehlen ist! Großartig!

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50

31.07.2012

„Mitreißend und fesselnd!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eigentlich will der junge Mann, der uns hier sein Leben erzählt nur eins: Schriftsteller werden! Dazu nimmt er eine Stelle in einem kleinen Hotel in Paris als Nachtportier an. Doch wie immer im Leben kommt alles ganz anders... Ein großartiger Familienroman mit ergreifenden Ereignissen!

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50

29.07.2012

„""Also, ich bin begeistert!"”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Ich habe einen Sonntag lang mit Foenkinos Helden geweint und gelacht und dafür das Haus nicht verlassen.... Mehr will ich gar nicht schreiben - lesen Sie selbst."

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40

26.07.2012

„So spielt das Leben.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der Tod des Großvaters bringt eine Kette von Geschehnissen in Gang von denen der Hauptprotoganist und Enkel des Verstorbenen nicht verschont bleibt. Seine Großmutter zieht widerwillig in ein Pflegeheim ein, bis sie von dort verschwindet. Und genau durch diese Anreihung von Schicksalsschlägen soll der Hauptcharakter seine Traumfrau kennenlernen.

Mit einer Leichtigkeit verbindet Foenkinos die Geschehnisse miteinander. Er geleitet uns von einem Szenario ins Nächste und zeigt uns wie das Leben spielen kann.

Ein Buch für jede Altersgruppe, da vordergründig die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen ist. Ein tolle Geschenkidee!

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50

19.07.2012

„Familiengeschichte leicht gemacht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Foenkinos gleitet in seinem neuen Buch von einer Familiengeschichte in die andere und bearbeitet heikle Themen unserer heutigen Zeit ganz locker und leicht nebenher. Dabei kommt ihm sicherlich sein französischer Esprit zu gute. Ein Buch für alle Lebenslagen und ein schönes Buch zum Verschenken - ohne Altersbeschränkung, denn hier kommen alle Generationen dran!

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40

19.07.2012

„Familiengeschichte leicht gemacht”

von einer Kundin oder einem Kunden
Foenkinos gleitet in seinem neuen Buch von einer Familiengeschichte in die andere und bearbeitet heikle Themen unserer heutigen Zeit ganz locker und leicht nebenher. Dabei kommt ihm sicherlich sein französischer Esprit zu gute. Ein Buch für alle Lebenslagen und ein schönes Buch zum Verschenken - ohne Altersbeschränkung, denn hier kommen alle Generationen dran!

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40

18.07.2012

„Wie das Leben so spielt”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der Protagonist der Geschichte ist Nachtportier in einem pariser Hotel. Das passt, meint er, zu seinem eigentlichen Berufswunsch, nämlich Schriftsteller. Nur, dass er nichts zu erzählen hat, bis es in seiner Familie drunter und drüber geht. Sein Großvater stirbt, seine Oma wird in ein Altenheim geschoben, sein Vater verkraftet seine Rente nicht und seine Mutter muss in die Geschlossene. Was tun um Halt zu bekommen? Eine Frau wäre gut aber woher nehmen wenn man Nachtportier ist?

Die Geschichte kommt leichtfüssig daher und alle Erzählsprengel bilden nach und nach eine spannende und anrührende Familiengeschichte. Zwischen den Kapiteln sind viele Erinnerungen ( Souvenirs) verschiedensten Personen, bekannte Größen aus Film und Musik oder Personen aus dem Roman, eingestreut.

Wunderbare Sommerlektüre die zum Nachdenken und zum Schmunzeln einläd!

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30

17.07.2012

„Erinnerungen eines jungen Autoren”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
David Foenkinos hat in Deutschland spätestens seit „Nathalie küsst“ seinen Durchbruch geschafft. Und dementsprechend groß war natürlich auch meine Erwartung, als ich seinen neuen Roman in den Händen hielt. Häufig behandeln die Autoren ja immer wieder ein und dasselbe Thema. Dies ist aber bei David Foenkinos beiden letzten Romanen nicht der Fall. Denn dieses Mal beschäftigt er sich viel mehr mit dem Thema des Alterns und der Suche nach dem Glück.

David Foenkinos erzählt die Geschichte aus der Sicht eines jungen Mannes, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Autor zu werden. Allerdings fehlt ihm dazu die Lebenserfahrung und eigentlich hat er gar nichts zu berichten. Er kann keine großen Liebschaften vorweisen und hat seine Freunde vernachlässigt. Er sucht sich Arbeit als Nachtportier in einem Hotel, denn dann kann er nachts auch an seinem Roman arbeiten. Außerdem meint er, dass so ein Job zu einem Autoren passt. Doch leider fällt ihm auch dort nicht wirklich etwas ein. Doch das ändert sich, als das Leben seiner Familie aus den Fugen gerät. Erst stirbt sein geliebter Großvater väterlicherseits. Dann entscheiden sein Vater und seine beiden Onkel über den Kopf ihrer Mutter hinweg, dass sie zu ihrer eigenen Sicherheit in ein Altenheim soll. Doch seine Oma hat ihren eigenen Kopf und gibt ihre Eigenständigkeit noch nicht kampflos auf. Und auch bei seinen Eltern ist nicht alles so, wie es sein sollte. Und plötzlich lernt er auch noch eine Frau kennen. Und plötzlich hat er mehr Stoff für sein erstes Buch als er sich gedacht hat.

David Foenkinos beschreibt die Geschichte in diesem Roman so, als ob der junge Autor erst seine Gedanken für seinen Roman sammelt. Es ist eine lose Aneinanderreihung von Erinnerungen. Erinnerungen an seine Großvater und seine Großmutter, ihre Liebesgeschichte. Die Geschichte der Ehe seiner Eltern. Erst im letzten Drittel wird es eine kleine Liebesgeschichte. Dazwischen werden immer wieder kleine Schnipsel mit Erinnerungen von bekannten Persönlichkeiten aus Film und Musik reingeschnitten. Ich persönlich war von diesem Buch etwas enttäuscht. Ich habe „Nathalie küsst“ geliebt. Bei „Souvenirs“ hat mir der rote Faden, eine richtige Handlung, gefehlt. Er hat sehr viel Stoff gesammelt, aus dem man sehr viel mehr hätte machen können. So ist „Souvenirs“ ein federleichtes Buch geworden, was sich mit einfachen alltagsphilosophischen Weisheiten zum Thema Alter und den Widrigkeiten des Lebens befasst.

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40

11.07.2012

„Autobiografisch”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Großvaters. Für den Enkel als Erzähler der Geschichte zeichnet sich damit der Beginn von vielen großen und kleinen Brüchen in seiner Familie ab: Die Großmutter kommt nicht mehr allein zurecht und wird von ihren Söhnen in ein Altenheim verfrachtet, der Vater geht in Rente hat außer Schuldgefühlen keinen Lebensinhalt mehr, die Mutter scheint mit dem Ruhestand ruhelos zu werden und macht eine Reise nach der anderen und der Erzähler schließlich versucht sich erfolglos in seiner Rolle als werdender Schriftsteller. Stück für Stück tauchen wir in die Geschichten ein und was zusammenlos erscheint, hat spätestens am Ende des Buches, als sich vieles geändert und manches zurück in seine Bahnen gefunden hat, seinen tieferen Sinn. Schön zu lesen – wie das Leben so spielt- ohne Plan und dann scheinbar doch vorherbestimmt

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