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Ruhm

Ein Roman in neun Geschichten. Ausgezeichnet mit dem Prix Cévennes du roman 2010

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Artikeldetails zu Ruhm

AutorDaniel Kehlmann

Untertitel Ein Roman in neun Geschichten. Ausgezeichnet mit dem Prix Cévennes du roman 2010

  • bol.de-Verkaufsrang3.487
  • ISBN-103-499-24926-X
  • ISBN-139783499249266
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten202
  • Veröffentlicht01.11.2010
  • Gewicht171g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Ruhm

Atemberaubend und verblüffend. The Independent

Kurzbeschreibung zu Ruhm

Ein Schriftsteller mit der unheilvollen Neigung, Menschen, die ihm nahestehen, zu Literatur zu machen, ein verwirrter Internetblogger, ein Abteilungsleiter mit Doppelleben, ein berühmter Schauspieler, der lieber unbekannt wäre, eine alte Dame auf der Reise in den Tod: Ihre Wege kreuzen sich in einem Geflecht von Episoden zwischen Wirklichkeit und Schein. Ein Spiegelkabinett voll unvorhersehbarer Wendungen- komisch, tiefgründig und elegant erzählt vom Autor der Vermessung der Welt.

Autorenportrait zu Ruhm

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin und Wien. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman Die Vermessung der Welt, in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Weitere Veröffentlichungen:
Beerholms Vorstellung. Roman. 1997
Unter der Sonne. Erzählungen. 1998
Mahlers Zeit. Roman. 1999
Der fernste Ort. Novelle. 2001
Ich und Kaminski. Roman. 2003
Die Vermessung der Welt. Roman. 2005
Wo ist Carlos Montfar? Über Bücher. 2005
Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008
Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009
Lob. Über Literatur. 2010
Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011
Der Mentor. Theaterstück. 2012

Portrait

Daniel Kehlmann:
Am 13.Januar 1975 in München geboren, wuchs Daniel Kehlmann in einer Familie mit literarischen Wurzeln auf. Sein Vater Michael Kehlmann, selbst Regisseur und Sohn des expressionistischen Schriftstellers Eduard Kehlmann, und seine Mutter Schauspielerin Dagmar Mettler zogen mit ihm 1981 nach Wien. Dort besuchte er das Kollegium Kalksburg und studierte danach Philosophie und Germanistik an der Universität Wien. 1997 debütierte er mit seinem Roman "Beerholms Vorstellung" und ergatterte dafür den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seit 2001 bekam er mehrere Gastdozenturen für Poetik an den Universitäten Mainz, Wiesbaden und Göttingen. Seine Rezensionen und Essays werden in zahlreichen Magazinen und Zeitungen veröffentlicht, unter anderem sind "Der Spiegel", "Guardian", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Volltext" darunter. Den Durchbruch schaffte Daniel Kehlmann 2003 mit seinem fünften Buch "Ich und Kaminski", weitaus erfolgreicher war allerdings "Die Vermessung der Welt", der in über 40 Sprachen übersetzt wurde und der erfolgreichste deutsche Roman der Nachkriegszeit war. Das bestätigt auch die Bestsellerliste der bestverkauften Bücher des Jahres 2006, herausgegeben von der New York Times, auf der "Die Vermessung der Welt" auf Platz 2 stieg. Sein im Jahre 2009 erschienene Roman "Ruhm-Ein Roman neun Geschichten" stieß somit schon auf ein Medienecho noch bevor es erschien. Auch damit schaffte es der junge Autor auf die Bestsellerlisten des Spiegels und Focus. Damit einhergehend ist die Liste der Preise und Auszeichnungen lang. Den Candide-Preis 2005 und im Folgejahr gleich mehrere Titel wie dem Konrad Adenauer-Preis, Doderer-Preis und dem Kleist-Preis. Ebenso ist er neben vielen weiteren auch Träger eines WELT-Literaturpreises und dem Thomas-Mann-Preises. Daniel Kehlmann lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin und Wien.

Autorenportrait

Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin und Wien. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Candide-Preis, dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman Die Vermessung der Welt, in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Weitere Veröffentlichungen:
Beerholms Vorstellung. Roman. 1997
Unter der Sonne. Erzählungen. 1998
Mahlers Zeit. Roman. 1999
Der fernste Ort. Novelle. 2001
Ich und Kaminski. Roman. 2003
Die Vermessung der Welt. Roman. 2005
Wo ist Carlos Montfar? Über Bücher. 2005
Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008
Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009
Lob. Über Literatur. 2010
Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011
Der Mentor. Theaterstück. 2012

Bewertung unserer Kunden zu Ruhm

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50

24.03.2013

„Ein "metaleptisches Spektakel"”

von E. Petojevic aus Kaiserslautern
Ein Spiel auf mehreren Ebenen. Wer es versteht wird es lieben, nur dafür muss man erstmal durch den Dschungel, der überaus unterhaltsam ist.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Der fernste Ort

30

06.08.2012

„Kein Feuer entfacht;”

von einer Kundin oder einem Kunden
Neun Geschichten die am Ende zu einem Roman zusammenfließen- so die Theorie und der große Gedanke dahinter. In der Praxis ist dies natürlich kein leichtes Unterfangen. Mit dem einzigartigen Schreibstil von Kehlmann sind die einzelnen Geschichten nett zu lesen. Doch leider ist bei mir der große Funke ausgeblieben.

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0

02.12.2011

„nicht so ruhmreich”

von Bianca Dobler aus Wien Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
wie der titel verspricht finde ich die lektüre dann tatsächlich
ich war eigentlich doch sehr enttäuscht
hätte mir nach den vorgängern mehr erwartet
die sprache ist nicht mehr so flüssig und wirkt irgendwie künstlich
man quält sich eher über den gottseidank dann doch eher kurzen text

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

24.06.2011

„Neun fesselnde Kurzgeschichten”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Bedeutung des Untertitels „Ein Roman in neun Geschichten“ wird schnell deutlich, wenn man merkt wie eine Erzählung in die nächste hineingreift. Spannende Kurzgeschichten und die raffinierten Verknüpfungen zwischen ihnen machen dieses Buch zum Lesevergnügen. Unbedingt lesen!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

30

10.04.2011

„Gutes Buch für zwischendurch”

von J.G. aus Berlin
Daniel Kehlmann hat mit seinem Werk „Ruhm“ neun Kurzgeschichten geschrieben, die miteinander irgendwie verknüpft sind. Ob das schon einen Roman ergibt, ist aus meiner Sicht fraglich.
Die ironischen und teilweise auch tragischen Kurzgeschichten einzeln für sich betrachtet waren sehr gut und haben sehr zum Nachdenken über Realität, Fiktion, Berühmtsein, Schicksal und den Einfluss bzw. die Auswirkungen von Kommunikationsmedien wie Handy und Internet angeregt.
Besonders gefallen hat mir der an die jeweilige Geschichte angepasste, leichte und abwechslungsreiche Erzählstil.
Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch…

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50

05.04.2011

„Sensationell!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Mainz
jede Geschichte zieht den Leser sofort in sich hinein, fesselt, amüsiert, bewegt. Und das Geniale: alles hängt irgendwie doch mit allem zusammen - die Frage ist jedes Mal nur: wie?

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Vermessung der Welt

50

23.03.2011

„Geschichten voller Selbstironie, Pointen und running gags”

von einer Kundin oder einem Kunden
Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" besteht aus neun Episoden, die in sich abgeschlossen sind, deren ganzer Unterhaltungswert sich jedoch erst dann erschließt, wenn sie im Zusammenhang gelesen werden. In allen Geschichten geht es um Technik, die an entscheidender Stelle versagt : Mal wird eine Telefonnummer doppelt vergeben und führt zu Verwicklungen, mal hat ein Handy, das Rettung bringen könnte, keinen Strom.
Die leichte, abwechslungsreiche und an die jeweilige Geschichte angepasste Sprache macht das Lesen nie anstrengend, sondern führt lässig durch die stimmungsvollen und komischen Szenen.
"Ruhm" ist ein witziges und mit großem Vergnügen zu lesendes Buch.

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50

29.01.2011

„Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der einfallsreiche, ineinandergreifende Erzählreigen bietet trotz einer gewissen Verspieltheit niveauvolle Unterhaltung mit Nachklang. Seit langem konnte mich kein Kurzgeschichtenband mehr so beeindrucken und gefangen nehmen. Wem der Atem oder die Zeit für einen kompakten Roman fehlt, er auf gute Belletristik dennoch nicht verzichten möchte, der sollte hier unbedingt zugreifen.

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40

17.12.2010

„Ein kleines Meisterwerk”

von einer Kundin oder einem Kunden
Setzen Sie sich hin nehmen Sie sich Zeit, den ich verspreche Ihnen, Sie möchten kein Detail verpassen.

Daniel Kehlmanns kleines Meisterwerk ist eine wundervolle Anhäufung von kritischer Betrachtung unser heutigen Welt in Bezug auf Kommunikationsmedien, die Suche eines jeden nach sich selbst und den schattenseiten des Ruhms. Einfach toll !!!

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50

12.11.2010

„Technisches Meisterwerk”

von einer Kundin oder einem Kunden
Als ich begann Kehlmanns Roman zu lesen, war ich mir nicht über die bewusste Erzähltechnik im Klaren. Jeder Satz, jede Figur und sogar jedes Wort ist hier von Bedeutung. Wie auf Spurensuche wartet man gerade zu auf das nächste Detail.
Liebevoll benutzt Kehlmann seine Macht als Autor, referiert seine eigenen Personen über sich selbst, während diese über ihre Erschaffungen walten. Die Frage nach der Wirklichkeit darf man sich nicht mehr stellen, man kann sonst gar nicht mehr aufhören, seine Genialität zu bewundern.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

12.11.2010

„Ein interessanter Roman in neun Kurzgeschichten”

von einer Kundin oder einem Kunden
In neun Kurzgeschichten, die alle auf gewisse Weise miteinander verbunden sind, erschafft Daniel Kehlmann ein Bild unserer modernen Mediengesellschaft. Er beschreibt auf ironische, teilweise auch tragische Weise, wie das Handy oder das Internet Einfluss auf unseren Alltag nehmen und wie sie unser Leben völlig auf den Kopf stellen können, wenn sie einmal nicht funktionieren. Es ist spannend, zu sehen, wie die verschiedenen Stricke zusammenführen, wobei es am Ende aber kein großes glückliches Aufeinandertreffen gibt. Allgemein ist der „Roman“ nicht sehr aufmunternd. Das soll er auch überhaupt nicht sein, schließlich soll dem Leser nicht vorgegaukelt werden, was nicht ist. Besonders interessant ist die Metaebene, die der Autor schafft, indem er mit seinen Figuren kommuniziert. Er lässt sie sich an ihn wenden und vermischt so die verschiedenen Erzählebenen. So werden aus ein paar Kurzgeschichten sehr lesenswerte Geschichten, die Kehlmann schafft.

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50

10.11.2010

„Mit Ruhm bekleckert”

von einer Kundin oder einem Kunden
In jeder der Geschichten ist ein Detail versteckt, das auf eine der anderen Geschichten verweist. Zunächst, doch im Laufe des Romans greifen die Kurzgeschichten, mehr oder weniger, ineinander über.
Da ist zum Beispiel ein Filmstar, der immer wieder auftaucht, aber sein Darstellerleben irgendwie gründlich satt hat. Dann haben wir eine Kriminalautorin, die vertretungsweise eine Reportagereise nach Zentralasien unternimmt und es gibt eine alte Frau namens Rosalie, die sterben soll. Und in genau dieser Geschichte finde ich -ganz besonders- den Dialog zwischen dem Autor und seiner erfundenen Figur Rosalie ganz außergewöhnlich und bemerkenswert. Sie bettelt ihren Schöpfer an, er möge ihr doch das Leben lassen. Das Spiel zwischen Realität und Fiktion ist grandios. Und das ist auch der Punkt, der Daniel Kehlmanns Werk so einzigartig macht. Diesen Roman muss man gelesen haben!

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