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Opfertod

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Artikeldetails zu Opfertod

AutorHanna Winter

Untertitel Thriller. Originalausgabe

  • ISBN-103-548-28366-7
  • ISBN-139783548283661
  • Verlag Ullstein Taschenbuchverlag
  • ReiheUllstein-Bücher,...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten317
  • Veröffentlicht17.02.2012
  • Gewicht299g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Opfertod

"Hanna Winter blickt in ihren Thrillern in die Abgründe der menschlichen Seele.", Frankfurter Rundschau
"Hanna Winter steht für eiskalte Mordgeschichten und spannende Lektüre.", Frankfurter Rundschau

Kurzbeschreibung zu Opfertod



Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören... Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.


Autorenportrait zu Opfertod



Hanna Winter arbeitete nach dem Studium der Journalistik als Redakteurin. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Mit ihrem ersten Thriller, Die Spur der Kinder, ist ihr auf Anhieb ein Beststeller gelungen.


Portrait

Hanna Winter:
Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren und arbeitete nach dem Publizistikstudium als Redakteurin. Ihr erster Thriller Die Spur der Kinder landete auf Anhieb auf den Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.

Autorenportrait



Hanna Winter arbeitete nach dem Studium der Journalistik als Redakteurin. Heute lebt sie als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Mit ihrem ersten Thriller, Die Spur der Kinder, ist ihr auf Anhieb ein Beststeller gelungen.


description

Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören? Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre...

Bewertung unserer Kunden zu Opfertod

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12

40

04.04.2013

„ Spannend mit kleinen Schwächen”

von Nina2401 aus Sankt Augustin
In Berlin treibt ein Serientäter sein Unwesen, die Abstände der Morde werden immer kürzer und die Ermittler tappen im Dunklen. Die Profilerin Lena Peters wird ins Team geholt und alle Hoffnungen liegen auf ihr.

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, es wird kontinuierlich Spannung aufgebaut. Viele kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und ein ziemlich abartiger Killer ließen mich durch die Seiten fliegen. Zwischendurch gab es immer mal wieder ein paar Häppchen aus Lenas dunkler Vergangenheit, so dass ich mir so nach und nach ein gutes Bild von ihr machen konnte. Die einzelnen Kapitel sind mit genauen Zeitangaben versehen, ein gutes Stilmittel um noch mehr Spannung zu erzeugen.

Nachdem Lena von ihren neuen Kollegen aus dem Fall gemobbt wird, ermittelt sie auf eigene Faust weiter. Mit dem Expolizisten Wulf Benning bekommt sie einen schrulligen Partner an ihre Seite. Auch sein Privatleben liegt in Trümmern und auch da bekomme ich Einblicke. Das war mir dann doch ein bisschen zu viel Privates. Natürlich ist es wichtig, auch etwas abseits vom Fall zu erzählen, aber hier ging es leider ein wenig auf Kosten der Spannung. Da es der erste Teil einer neuen Serie ist, habe ich es noch akzeptiert, da ja erst einmal alle Charaktere gebührend vorgestellt werden müssen.

Das Ende hat mir dann leider nicht so gut gefallen. Es kam mir so vor, als müsste mit aller Gewalt ein explosiver Showdown her und das ist leider nicht gelungen und das hatte dieses spannende Buch auch gar nicht nötig. Einige Dinge waren sehr unglaubwürdig und für mich nicht nachvollziehbar. Außerdem ging mir manches viel zu schnell. Aber … den 2. Teil werde ich auf jeden Fall noch lesen, denn bis auf das Ende hat mir das Buch gut gefallen!

Fazit: Spannender Auftakt einer neuen Serie um das skurrile Dreamteam aus Profilerin und Exbulle.

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50

11.09.2012

„Opfertod”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Kassel
Ein neuer Star am Himmel der Ermittler ist aufgegangen. Eine Absolut sympatische und selbstbewusste Lena Peters wird uns hier vorgestellt, mit der wir wohl noch einige schwere Wege zu gehen haben. Die Autorin hat es geschafft, hier eine Figur zu erschaffen, die mir als Leser sofort klar vor Augen steht und mich mit ihr mitbangen lässt. Auch die anderen Protagonisten bleiben mir stehts vor Augen. Leider manchmal noch ein wenig flach aber trotzallem ausbaufähig. Ich hoffe, dass ein größeres Bild in den nächsten Büchern gezeichnet wird.

Durch den gewohnten, flüssigen Schreibstil Winters, gelangt der Leser hier sehr schnell in eine Geschichte um einen Mörder der kalt und brutal mordet. Ist auch das Motiv erst ein wenig spät klar und der Antrieb ein wenig unschlüssig, so muss ich doch sagen, dass die einzelnen Passagen über oder mit unserem Mörder ziemlich erschreckend geschrieben sind. Immer wieder überläuft mich eine Gänsehaut. Hätte man die Taten oder Opferfindungen ein wenig mehr ausgearbeitet, wäre es noch ein wenig erschreckender geworden. An sich haben wir aber hier einen durchaus durchdachten und lesenswerte Thriller vorliegen.

Ich bin schon jetzt gespannt, welcher neue Mörder sich angekündigt hat und welche Rolle wohl Lukas spielt bleibt bisher nur zu erahnen. Aber eins ist klar: Lena steht im Mittelpunkt und wird gewohnt taff und bereit die Ermittlungen aufnehmen.

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50

23.08.2012

„Hanna Winter verspricht Hochspannung”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Gundelfingen a.d.Donau
Vorab muss ich sagen, dass ich schon die beiden ersten Bücher von Hanna Winter verschlungen habe, da mir ihr flüssiger Schreibstil sehr zusagt. Inhaltlich versprechen ihre Thriller Hochspannung gepaart mit sympathischen Ermittlern. Ich habe mich also schon sehr auf ihr neues Buch gefreut. Auch die neue Ermittlerin, Profilerin Lena Peters, hat Vorgeschichte und gefällt mir gut. Sie tritt in Berlin eine neue Stelle an. Ihr erstes Treffen mit ihrem neuen Chef ist schon ein gelungener Einstieg, der auch das Persönliche nicht zu kurz kommen lässt. Als sie nach dem Joggen heimkommt, schlägt sie ihn nieder, da sie ihn ja nicht kennt und der über ihre Terrasse in ihre Wohnung eindringen möchte. Da in Berlin in Mordserie mit bereits 12 toten Frauen vor sich geht, wollte er sofort Kontakt zu ihr aufnehmen. Inhaltlich wurden allen Opfern mit chirurgischer Präzision Körperteile abgetrennt. Auch Lena, die mit einem ehemaligen Polizisten selbst ermittelt, gerät noch ins Visier des Täters. Für durchgängige Hochspannung hat Hanna Winter damit genug gesorgt. Ich habe auch das dritte Buch verschlungen. Absolute Leseempfehlung.

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50

22.08.2012

„Selten so ein gutes Buch gelesen”

von Janine2610

Wahnsinn! An diesem Buch habe ich absolut nichts negatives auszusetzen.
Ich fand's aufregend interessant und hochspannend von der 1. bis zur
allerletzten Seite.
Hanna Winter schreibt faszinierend flüssig und fesselnd über einen kranken
Killer, der vor nichts und niemandem zurückschreckt.
Während immer mehr unschuldige Frauen tot und verstümmelt aufgefunden
werden, versuchen Lena, eine Kriminalpsychologin und Bellinger, ein Expolizist,
verzweifelt auf eigene Faust, den Täter zu fassen.
Als sich herausstellt, dass es der Mörder dann auch noch auf Lena's "schöne,
grüne Augen" abgesehen hat, scheint es für die ehrgeizige Kriminalistin schon
beinahe zu spät zu sein...

Ich habe wirklich selten so ein gutes Buch gelesen, das muss ich ehrlich zugeben.

Hierzu fällt mir jetzt nichts weiter mehr ein, außer, dass in diesem Fall 5 Sterne
schon fast ein bisschen zu wenig sind! ;-)

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40

18.08.2012

„Artifex der Stümmler”

von Bücherwurm78 aus Kammerberg
Lena Peters, eine Profilerin, tritt in Berlin eine neue Stelle an. Als sie nach dem Joggen heimkommt, schlägt sie einen Mann nieder, der auf ihrer Terasse in ihre Wohnung eindringen möchte, dies ist ausgerechnet ihr neuer Chef Volker Drescher. Dieser hat sie als Profilerin eingestellt, da in Berlin in Mordserie mit bereits 12 toten Frauen vor sich geht. Allen Opfern wurden mit chirurgischer Präszision Körperteile abgetrennt.

Opfertod ist der 3. Thriller von Hanna Winter und der erste um die Kriminalpsychologin Lena Peters. Er hat mir gut gefallen, obwohl ich "Die Spur der Kinder" und "Stirb" noch ein bisschen besser fand.
Ich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen, was wohl auch an der flüssigen Schreibweise lag. Allerdings war das Buch auch nicht so lang, so dass ich denke, dass vielleicht die Jagd nach dem Serienmörder noch ein bisschen länger und erweitert hätte werden können.
Die Hauptperson Lena Peters komt symphatisch rüber und hat selbst eine schwere Vergangenheit. Aus dieser wird wohl in den Nachfolgebüchern auch noch mehr ans Licht kommen.
Im Gesamten finde ich, dass Opfertod ein gelungener Auftakt zu einer Serie ist und ich freue mich schon auf mehr.

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30

01.08.2012

„Opfertod”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Kriminalpsychologin Lena Peters zieht für ihre neue Stelle nach Berlin. Neue Umgebung, neue Kollegen und ein Mordfall, der es in sich hat, machen den Neustart für die junge Frau nicht gerade einfach. Als die Mordeserie in ihrer Grausamkeit und ihrer Häufigkeit zu eskallieren droht, scheitert sie an den Kollegen, die sich voller Neid beäugen und Intrigen spinnen. Doch Lena gibt nicht auf und sieht sich schon bald in einem Netz voller Hass und Tod gefangen, dem sie sich kaum entziehen kann.

Das Cover zeigt eine Taube. Die schneeweißen Flügel ausgebreitet, an den Spitzen Blut. Der Rest ist in schwarz gehalten, wodurch die Taube noch besser in den Vordergrund tritt. Optisch gefällt es mir gut, aber der Bezug zu dem Buch erschließt sich mir leider nicht.

Gewohnt spannend und mitreißend entführt Hanna Winter ihre Leser in ihr neues Werk. Für mich ungewohnt ist diesmal ein Hang zum Theatralischen, den ich in ihren bisherigen Büchern nicht finden konnte. Ihre Protagonistin Lena Peters hat Schlimmes widerfahren und meistert ihr Leben nur mit Müh und Not. Dass sie ausgerechnet Polizeipsychologin geworden ist, scheint auf den ersten Blick merkwürdig, macht aber im Laufe des Buches immer mehr Sinn. In diesem Band verzichtet die Autorin auch auf Schilderung der Örtlichkeiten und der Umgebung im Allgemeinen. Zu Beginn störte mich dies ein wenig, da ich mir gerne im Geist die Szenen ausmale, aber dies gab sich nach einiger Zeit. Eher minimalistisch und mehr auf ihre Hauptprotagonistin konzentriert, weicht das Buch von ihren anderen Werken ab. Aber manchmal ist es einfach an der Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren.

Mein Fazit: Nicht ganz so stark, wie ihre anderen Bücher, aber da es sich um den Auftakt einer Serie handelt, mag sich dies in den Folgebänden noch geben.

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30

06.06.2012

„die Polizeipsychologin mit der mangelhaften Menschenkenntnis”

von coffee2go
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Die Kriminalpsychologin Lena Peters wird vom Polizeichef Volker Drescher in einem schwierigen Fall eines Serientäters hinzugezogen. Schon nach kurzer Zusammenarbeit mit dem Team wird Lena von einer Kollegin aus Eifersucht ausgetrickst und wieder vom Fall abgezogen. Da Lena ein Opfer aus ihrer Kindheit persönlich kennt, lässt sie sich allerdings nicht ausbremsen und ermittelt auf eigener Faust weiter und dies wird für Lena nicht ungefährlich, denn schon bald hat es der Täter auch auf sie abgesehen.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil von Hanna Winter ist in sehr einfacher, leichter Sprache, sodass man das Buch sehr schnell lesen kann; für meinen Geschmack schon fast etwas zu schnell. Die Hauptcharaktere werden gut eingeführt und bieten eine Vielzahl an unterschiedlicher Charaktere mit Fehlern und Schwächen, die sie sympathisch wirken lassen. Die Polizeipsychologin Lena ist einerseits eine sehr tapfere und energische Frau, auf der anderen Seite beweist sie nicht gerade eine gute Menschenkenntnis und lässt sich zuerst von einer Kollegin austricksen und gerät dann ahnungslos in die Hände des Täters. Hier hätte ich mir von einer Polizeipsychologin schon mehr berufliche Qualifikation erwartet. Auch die Handlung an sich ist nicht gerade neu: Ein Serientäter, der nach einem bestimmten Muster Frauen tötet und sich dann ein weibliches Opfer aus dem Ermittlungsteam schnappt – gab es auch schon recht häufig, hat aber nicht gestört. Vor allem aber am Ende des Buches war die Aufklärung des Falles für mich recht unrealistisch. Nachdem das Polizeiteam tage- und wochenlang immer zwei Schritte hinter dem Täter waren, treffen sie dann in allerletzter Sekunde die richtigen Entscheidungen und klären den Fall innerhalb von wenigen Stunden vollständig auf. Trotzdem haben mir die persönlichen Beziehungsgeschichten der Charaktere untereinander gut gefallen und für mich das Buch aufgewertet.

Titel und Cover:
Das Cover ist optisch ansprechend gestaltet und auch die abgestürzte Taube tritt aus dem Cover etwas hervor und ist etwas aufgeraut, sodass es auch kinästhetisch anregend ist, das Buch in Händen zu halten. Einen Bezug der weißen Taube zum Inhalt des Buches konnte ich allerdings nicht herstellen.

Mein Fazit:
Ein netter erster Fall mit der Kriminalpsychologin Lena Peters und ihrem alten/neuen Kollegen Belling. Von diesem Duo würde ich gerne noch weitere Ermittlungsfälle lesen und vielleicht zeigt Lena dann etwas mehr psychologisches Geschick als in ihrem ersten Fall.

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50

08.05.2012

„Opfertod”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Buseck
Das Cover des Buches finde ich zwar gelungen, aber nichts besonderes.

Zur Geschichte: Die Profilerin Lena tritt ihren neune Job an. Dort wird sie mit einem Serienmörder konfrontiert, der Frauen entführt und einzelne Körperteile als Pokal behält. Ihr neuer Vorgesetzter Drescher macht ihr ebenfalls das Leben schwer. Für Lena wird dieser Fall zur Bewährungsprobe. Sie wird sogar zwischenzeitlich vom Dienst suspendiert. Doch Lena wäre nicht Lena, würde sie nicht auf eigene Faust weiter ermitteln. Unterstützung bekommt sie von dem ehemaligen Kommissar Belling, der sich ebenfalls an diesem Fall festgebissen hat. Im Laufe der Ermittlungen finden die beiden heraus, das Lenas Vorgängerin auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Doch Lena findet sie. Doch lest selbst, ob es Lena gelingt den Fall zu lösen.

Meine Meinung: Wieder ein gelungener Roman von Hanna Winter. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend und interessant. Während dem Lesen wird man ständig mit neuen Situationen konfrontiert, wodurch es nie langweilig wird. Die Beschreibung der einzelnen Tatorte ist nicht ganz so brutal, wie in einigen anderen Thrillern, das macht das Buch auch wiederum für Fans des nicht so harten Thrillers interessant. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der Serie um Lena Peters und ihren Freund Belling.

Fazit: Ein äußerst spannender Thriller, der absolut lesenswert ist.

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30

27.04.2012

„Todeskünstler”

von einer Kundin oder einem Kunden aus St. Ingbert
Wer sich auf den Klappentext verlässt und auf den Seelenbrecher wartet wird enttäuscht. Denn wie sich beim Lesen herausstellt, hat der Täter ganz andere Ambitionen als „zusehen, wie ihre Augen brechen“. Und auch in der Kurzbeschreibung wird leider nur ansatzweise auf die eigentliche Story eingegangen, wodurch bei mir falsche Erwartungen geweckt wurden.

Es geht um einen Serienmörder, der seine weiblichen Opfer scheinbar wahllos auswählt und in immer kürzeren Abständen zuschlägt. Die Profilerin Lena Peters unterstützt das Polizeiteam um Volker Drescher bei den Ermittlungen, wird dann allerdings nach nur kurzem Einsatz wieder gefeuert. Da sie der Fall nicht loslässt ermittelt sie auf eigene Faust weiter und erhält Unterstützung vom (ebenfalls) suspendierten Wulf Belling.

Die Story ist spannend geschrieben und in kurze Kapitel gegliedert, die sich recht zügig lesen lassen. Allerdings pendelt sich die Geschichte durch die recht schnell nacheinander passierenden Ereignisse auf einem Level ein, wodurch ein Spannungsaufbau der im Finale gipfelt nicht gegeben ist. Auch erscheint mir der ein oder andere Sprung (z.B. Lena’s Besuch bei ihrer Vorgängerin in der Psychiatrie in Schottland oder ihr Überfall nachts in einer Gasse) etwas zu weit hergeholt. Auch das viel zu abrupte Ende und die Erklärung, warum auf einmal alles so schnell und reibungslos lief scheinen mir unglaubwürdig.

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40

16.04.2012

„Opfertod”

von anyways aus Greifswald, Hansestadt
Das erste Treffen zwischen Lena Peters, Kriminalpsychologin, und ihrem neuen Chef Kriminalkommissar Volker Drescher verläuft mehr als unglücklich. In der Annahme ein Dieb lauert ihr vor ihrer neuen Wohnung auf, setzt sie den vermeintlichen Übeltäter beherzt mit einem kleinen Spaten außer Gefecht. Dabei wollte Drescher sie erst einmal kennenlernen und schon ein kurzes Briefing bezüglich eines neuen Falles, zu dem Lena extra hinzugezogen wurde, geben. Nachdem Drescher mit Eis und Whiskey versorgt ist, setzt er Lena über den Serientäter, der seit geraumer Zeit in Berlin junge Frauen unterschiedlicher Herkunft und Aussehen tötet und ihnen verschiedenste Körperteile amputiert, in Kenntnis. Obwohl Lena von Anfang an ein skeptisches Gefühl, bezüglich der Akzeptanz ihrer Person durch Drescher hat, willigt sie ein mitzuarbeiten. Doch die Zusammenarbeit ist recht kurz, denn durch eine Intrige innerhalb des Teams ist Lena schneller wieder draußen. Allein nimmt sie die Ermittlungen auf, zu Hilfe kommt ihr ein pensionierter Beamter. Genauso eigenwillig wie Lena und deshalb der Perfekte Partner, denn Hilfe kann sie gebrauchen.





Nach „Die Spur der Kinder“ und „Stirb“ schickt Hanna Winter sich an eine Reihe um die Kriminalpsychologin Lena zu beginnen. Die Charaktere ihrer beiden Protagonisten sind ihr gut geglückt. Fast meine ich der brummige Wulf Belling ist mir sympathischer und authentischer dargestellt. Die Figur der Lena gibt es in ihrer Darstellung so ähnlich schon in anderen Thriller-Reihen. Auch die eigentliche Story ist nicht ganz so neu sondern für meine Begriffe nur neu interpretiert und auf den Großraum Berlin angesiedelt. Trotzdem versteht es Hanna Winter den Leser zu fesseln und ihm schauerliches Lesevergnügen zu bescheren.

Ihr Schreibstil ist flüssig und durch die diesmal sehr kurz gehaltenen Kapitel (darauf musste ich mich erst einstellen) recht schnell zu lesen.



Fazit: Ein solider Thriller, mit ausbaufähigen Protagonisten und einer guten nicht ganz neuen Story.

Ich bin auf ihr nächstes Buch gespannt.

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30

13.04.2012

„wer suchet, der findet nicht immer...”

von Mandy B
Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören… Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Und schon bald sitzt siein der Falle, denn sie kennt das Böse. Sie hat es studiert. Doch jetzt begegnet sie dem Seelenbrecher!



Dem Klappentext nach wartete ich mit jeder Seite, die ich las, auf diesen Seelenbrecher und die Darlegung seiner Motive für die zahlreichen Morde und Verstümmelungen an jungen Frauen in Berlin. Leider, leider muss diesen Klappentext ein Mensch geschrieben haben, der entweder nur die erste mögliche gedankliche Version von Hanna Winter kannte oder eben dieses Buch nie auch nur aufgeschlagen oder gar gelesen hat.

Das Gute an diesem Buch ist, dass Hanna Winter einen sehr angenehmen Schreibstil hat, der ein Garant für kurzweiligen Lesespaß ist. Ich wurde gut unterhalten und hab mich leicht durch die Geschichte gelesen, ohne Langeweile zu spüren oder genervt zu werden. Die Handlung ist abwechslungsreich und spannend, jedoch hat sie fast zu viele Stränge, um eine flüssige und stimmige Geschichte zu erzählen.

Mir gefallen die feinzügig gezeichneten Charaktere, auch wenn es mich mittlerweile stört, dass ALLE Ermittler vom Schicksal gebeutelt sind und in der Vergangenheit so viel Schlimmes erlebt haben. Man könnte meinen, die Motive zur Berufswahl ALLER Polizisten, die es gibt, wären ehrenhaft oder aus eigenen schlimmen Erfahrungen geboren - und sorry... das ist NICHT glaubhaft!

Das Cover ist sehr ansprechend und hätte mich auch im Buchladen zum Hingucken bewegt - einen Zusammenhang zum Buch konnte ich dabei aber nicht erkennen.

Alles in allem hätten ein stimmiger Plot und ein paar weniger Handlungsstränge mehr zur Spannung und Glaubhaftigkeit beigetragen (ein paar eingeführte Charaktere weiß ich immer noch nicht einzuordnen oder gar in der Handlung unterzubringen - manche Taten zum Ende des Buches erscheinen mir wirr und einzig einem mächtigen Finale dienend eingearbeitet zu sein).

Eine nähere Beleuchtung des Motives oder eben, wie es dazu kommen konnte, hätte mir einen gelungenes Ende bereitet, so war es nur "ein Finale", wie man es eben schon so oft erlebt hat... die Geschichte wurde so lang und ausführlich aufgebaut, dass einfach 10 Seiten für die Auflösung zu knapp und wenig erklärend sind!

Schade ... aber manchmal ist einfach weniger (Handlungsdrumherum) mehr... und ein "mehr" am Ende eben das i-Tüpfelchen, das hier gefehlt hat...

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40

11.03.2012

„Opfertod”

von Dante
Lena Peters, Kriminalistin und Kriminalpsychologin wird als Profilerin zu den laufenden Ermittlungen einer Mordserie hinzugezogen. Seit einiger Zeit verunsichert ein Serienmörder, der sich selbst „Artifex“ nennt, die Straßen von Berlin. Unter dessen Opfern sind ausschließlich junge Frauen zu finden, denen er mit schier chirurgischer Präzision unterschiedlichste Körperteile entfernt.

Ihr Einstieg gestaltet sich jedoch alles andere als einfach. Nachdem Lena ihren neuen Vorgesetzten Volker Drescher niederschlägt und am ersten Arbeitstag zu spät kommt, verläuft auch ihre erste Vernehmung des jüngsten Opfers alles andere als planmäßig. Als reiche das allein nicht aus, erfährt Lena, das vor ihr eine andere Profilerin an dem Fall gearbeitet hat, die nun spurlos verschwunden scheint und deren Ermittlungsakten auf wundersame Weise nicht auffindbar sind. Nach und nach verstärkt sich Lenas Gefühl, das in der Mordkommission nicht alles rund läuft. Zu guter letzt wird sie bereits nach zwei Tagen, nach einem Konflikt von Drescher gefeuert.

Als Lena einige Tage später das neue Opfer des „Stümmlers“ als ihre alte Freundin Suzanna identifizieren kann, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Unverhoffte Hilfe erhält sie dabei von dem Ex-Polizisten Wulf Belling, den sie durch Zufall kennengelernt hat, und der ebenfalls im Alleingang ermittelt. Ohne es zu merken kommt Lena Artifex näher als ihr lieb ist…

Fazit:

Mit den beiden Protagonisten Lena und Wulf hat die Autorin zwei lebensnahe und sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten geschaffen. Die Geschichte ist durchgehend angenehm, fließend und mit einer guten Portion Spannung zu lesen. Ehe man sich versieht ist man selbst an der Jagt beteiligt und erhält Gelegenheit in Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten und des Antagonisten einzutauchen. Ein wirklich gelungener Einstieg in eine mit Spannung zur erwartenden Serie! Wenn man die die beiden vorigen Romane von Hanna Winter nicht gelesen hat, würde man es jetzt wahrscheinlich nachholen. Es war mir eine große Freude, dieses Buch vorab lesen zu dürfen.

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40

09.03.2012

„Erster Fall für Lena Peters”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Profilerin Lena Peters wird zur Unterstützung der Mordkomission nach Berlin berufen. Lena soll helfen einem Serienmörder, der seinen ausschließlich weiblichen Opfern immer einzelne Körperteile entfernt und daher von der lokalen Presse nur als "Der Stümmler" bezeichnet wird, das Handwerk zu legen.

Hierbei stößt sie aber immer wieder auf Widerstand und Ungereimtheiten in den Reihen der Berliner Mordkommision. So fehlt beispielsweise die Akte ihrer Vorgängerin, die bereits an diesem Fall gearbeitet hatte und einige wesentliche Fakten zusammengetragen hatte. Als Lena in dieser Sache weiter ermittelt, geht sie allerdings einen Schritt zu weit und wird daraufhin von dem Fall abgezogen.

Als jedoch eine Freundin von Lena Opfer des Stümmlers wird, ermittelt Sie auf eigene Faust weiter und trifft dabei auf den ehemaligen Polizisten Wulf Belling, der Sie bei Ihren Ermittlungen unterstützt.

Hanna Winter gelingt es mittels eines spannenden und schnörkellosen Erzählstils den Leser zu fesseln, wobei die kurzen Kapitel und die leicht verständliche Schreibweise es einem ermöglichen dieses Buch schnell zu lesen.

Leider flacht das Buch zum Ende hin ab. Einige Fragen bleiben offen und es erscheint als hätte die Hauptdarstellerin den komplexen Fall eher durch Glück als durch den Einsatz Ihrer eigenen Fähigkeiten gelöst.

Alles in allem ist "Opfertod" jedoch ein gelungener Serienauftakt der auf mehr hoffen lässt und in jedem Fall ein empfehlenswertes Buch.

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50

25.02.2012

„Hochspannung mit Gruselfaktor!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Selten habe ich ein Buch aus deutscher Feder gelesen, das so mitreißend und spannend geschrieben ist. Hanna Winter gelingt es auch in ihrem 3. Thriller, einen regelrecht zu fesseln. Ort des Geschehens ist Berlin (und eine Heilanstalt in Schottland). Hauptfigur ist die junge, hochintelligente Profilerin Lena Peters. Sie besitzt einen messerscharfen Verstand und ist eine Einzelgängerin, die eine dunkle Vergangenheit hat. Lena kommt sehr sympathisch rüber und ist somit das krasse Gegenteil von ihrer Zwillingsschwester. Später freundet sie sich mit Wulf Belling an, einem suspendierten Kommissar, der später so etwas wie ihr Partner wird. Wie schon die Vorgänger von Hanna Winter konnte ich auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einer Nacht durchlesen müssen - so etwas passiert mir sonst allenfalls bei US-Autoren. Einfach super!

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30

22.02.2012

„Spannender Thriller mit kleinen Schwächen”

von einer Kundin oder einem Kunden aus München
Das Buch Opfertod von Hannah Winter lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Ich habe bisher noch kein anderes Buch der Autorin Hanna Winter gelesen, aber ihr Schreibstil ist sehr überzeugend und genau nach meinem Geschmack. Man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein und empfindet gleich eine gewisse Sympathie für die Hauptdarstellerin. Die Profilerin lässt zu Beginn kein Fettnäpfchen aus, denn wer schlägt seinen zukünftigen Chef schon einen Tag vor Arbeitsbeginn nieder und verschläft am nächsten Tag auch noch die wichtige Besprechung? Auf der anderen Seite ist sie sehr klug und wortgewandt und weiß mit ihren Freunden und Feinden umzugehen.

Solche originellen Einlagen lassen den Leser des öfteren schmunzeln, aber dennoch nicht den eigentlichen Fall mit dem Serienmörder aus den Augen verlieren, der von Anfang an viel Spannung verspricht. Es geschehen immer mehr Morde und der Täter mordet in immer kürzeren Abständen. Man ist ständig am mitfierbern ob der Mörder rechtzeitig gestoppet werden kann und was sein eigentliches Motiv für die grausamen Verstümmelungen ist.

An dieser Stelle kommen wir zur anderen Seite meines Bucheindruckes. Mir kam die Auflösung des Falls und auch die Motive und Zusammenhänge des Mörders am Schluss doch sehr kurz vor und auch nicht immer wirklich schlüssig. Die Autorin hat sehr viel Liebe und Detail in ihre Hauptdarstellerin und ihre persönliche Geschichte gelegt, dass der eigentliche Fall oft etwas zu kurz kommt. Viele der persönlichen Ereignisse und Begegnungen von Lena Peters spielen für das Buch und dessen Handlung auch keine Rolle und man fragt sich, was die Autorin damit bezwecken wollte. Da Hannah Winter am Schluss ganz klar auf eine Fortsetzung der Geschichte anspielt, könnte ich mir aber vorstellen, dass diese Informationen über die Profilerin im nächsten Buch wichtig werden und wieder aufgegeriffen und fortgesetzt werden könnten.

Alles in allem hat es mir aber dennoch Spaß gemacht das Buch zu lesen und auch das Cover erscheint, trotz Taschenbuchausgabe, sehr hochwertig durch die Perforierung.

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50

21.02.2012

„Super spannend!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus berlin
Nach Hanna Winters Bestsellern DIE SPUR DER KINDER und STIRB war ich so begeistert, dass ich mir sofort das 3. zulegen musste. OPFERTOD. Tatsächlich ist auch das extrem spannend und nichts für schwache Nerven! Mich hat die Geschichte um die junge Profilerin Lena Peters sehr gefesselt. Das passiert mir sonst nur bei US-Schwergewichten, wirklich erstaunlich.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Die Spur der Kinder Stirb

40

20.02.2012

„Spannend”

von Sayuri
Der Thriller Opfertod ist der dritte Roman der Autorin Hanna Winter und der erste, um die Kriminalpsychologin Lena Peters. Man bekommt auf den etwa 300 Seiten einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle Lenas, und wir erfahren so einiges über ihre schwere Vergangenheit. Diese holt die Profilerin immer dann ein, wenn der Druck auf sie besonders hoch ist oder sie durch Blut an Tatorten an ein traumatisches Ereignis in ihrer Kindheit erinnert wird.
Erst sehr spät wird sie zu einer Mordserie gerufen aber bevor sie so richtig starten kann, muss sie den Fall auch schon wieder abgeben. Angetrieben von persönlichen Interessen, verfolgt sie den Fall jedoch weiter, auf der Suche nach dem „Stümmler“, der Frauen in immer kürzeren Abständen tötet und ihnen ein Körperteil grausam entfernt.
Hilfe bekommt sie vom Ex-Polizisten Belling, ein klassisches Bild: frisch verlassen, nicht mehr der jüngste und auch nicht mehr der sportlichste, aber mit großem Sympathie-Faktor. Zusammen nähern sie sich dem Mörder – zu nah?

Hanna Winter versteht es auch in diesem Roman, Spannung aufzubauen. Die kurzen Kapitel rasen beim Lesen nur so an einem vorbei, man bekommt kaum Gelegenheiten zum Verschnaufen. Leider gewährt die Autorin dem Leser gleichzeitig kaum Zeit und Möglichkeiten, sich selbst Gedanken um den Mörder zu machen, zu viel wird von ihr vorgegeben, zu wenig Verdächtige gibt es.
Doch die Charaktere machen das wieder wett und werden von Winter genau und klar beschrieben, mit ihren Stärken, aber auch Schwächen. Lena und Belling sind mir richtig ans Herz gewachsen, genau wie Lenas Nachbar.
Ich hätte mir gewünscht, noch etwas mehr über das Innerste des Mörders zu erfahren, da sind die Schilderungen etwas knapp ausgefallen. Viel zu schnell war die Story auch schon wieder vorbei, zwar mit Ausblick auf ein Wiedersehen mit Lena Peters, doch fast überrumpelnd, als hätte sich die Autorin die 318 als oberste Grenze gesetzt und 10 Seiten vorher hat sie festgestellt, dass ihr das Papier ausgeht.

Alles in allem nicht so gut wie ihre Vorgängerromane, aber dennoch empfehlenswert und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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40

18.02.2012

„Er sieht sich als Künstler”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Inhalt:
Fast jede Nacht verschwinden Frauen in Berlin. Ihre toten Körper werden wenig später zerstückelt gefunden. Die Mordkommission hat nun die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht und zieht die junge Profilerin Lena Peters hinzu. Lena soll sich in die Gedankengänge des Täters einarbeiten und seine nächsten Schritte vorhersehen. Doch dazu kommt es kaum, denn eine neue Herausforderung jagt die nächste. Während Lena ihre Kleinkämpfe mit dem Leiter der Mordkommission austrägt, sucht der Verstümmler bereits nach seinen nächsten Opfern…

Leseeindrücke:
Präzise formulierte Sätze und eine schnell fortlaufende Handlung machen dieses Buch gut lesbar und spannend. Hanna Winter ergibt sich nicht in endlosen Details und Beschreibungen. Sie treibt die Handlung schnell voran, ohne dass der Leser lange über Abläufe nachdenken kann. An manchen Stellen erschien mir der Sprung in eine neue Situation jedoch recht abrupt, z.B. bei Lenas Kündigung. Das kam so schnell, dass ich es nicht kommen sah. Zwischenmenschliche Beziehungen werden nur kurz angetippt, ohne sie weiter auszuführen. Wenn man bedenkt, dass dies das erste Buch einer Reihe ist, so ist das wahrscheinlich eine sinnvolle Strategie. Ich hatte keine Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen und ihr zu folgen. Für mich war es eine angenehme und recht schnell lesbare Lektüre.

Fazit:
Gute Unterhaltung! Schnelles Einlesen und Verfolgen der Geschichte!

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30

16.02.2012

„Etwas enttäuscht...”

von c-bird
Die Kriminalpsychologin Lena Peters kommt nach Berlin, um die Polizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Ein Serienmörder, der es auf Frauen abgesehen hat, geht um. Bereits zwölf Opfer hat er schon getötet und auf grausame Weise verstümmelt, indem er diverse Leichenteile zurückbehält. Doch bereits nach zwei Tagen ist Lena raus aus dem Fall, weil ihr Vorgesetzter sie beim Durchwühlen seines Schreibtisches erwischt. Doch Lena macht weiter, schließlich ist eines der Opfer eine Schulfreundin aus vergangenen Tagen. Bei ihren privaten Ermittlungen steht ihr Wulf Belling, ein Expolizist zur Seite.

Nach "Die Spur der Kinder" und "Stirb" hatte ich mich sehr auf Hanna Winters drittes Buch gefreut. Doch leider bin ich etwas enttäuscht.
Vieles wirkte auf mich zu konstruiert, zu viele Zufälle, wie beispielsweise das Zusammentreffen mit dem Ex-Polizisten. Dass die Profilerin erst nach dem zwölften Opfer hinzugezogen wird, fand ich auch sehr merkwürdig. Die meisten Figuren sind sehr problembehaftet, weniger wäre da vielleicht mehr gewesen. Das Ende war etwas schnell herbeigeführt, überhaupt hätten ein paar Seiten mehr dem Buch gut getan. Es sind einfach zu viel Handlung und Ereignisse auf den knapp 320 Seiten.

Die Protagonistin Lena Peters, eine intelligente junge Frau, die die Dinge auf ihre Weise regelt, fand ich durchaus sympathisch. Auch sie kämpft mit ihrer dunklen Vergangenheit, über die man als Leser erst nach und nach etwas erfährt. Aber auch die anderen Charaktere fand ich gut gezeichnet, man konnte sich ein gutes Bild von den einzelnen Figuren machen.

Ein sehr schön flüssiger Erzählstil, der sehr angenehm zu lesen ist, wertet das Buch um einiges auf. Die Kapitel sind oftmals sehr kurz und tragen dazu bei, dass man eigentlich sehr schnell mit dem Buch durch ist. Spannung ist auf jeden Fall gegeben, wenn auch nicht auf höchstem Niveau.

Der letzte Satz im Buch macht klar, es geht weiter mit Lena Peters. Ich werde ihr eine zweite Chance geben.

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30

14.02.2012

„Kurzweiliges Lesevergnügen!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Driedorf
Der Schreibstil ist sehr flüssig und somit lässt sich das Buch super leicht lesen. Der Spannungsbogen ist von Beginn an vorhanden aber als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Dieses Mal ist mir die Einteilung der „kurzen“ Kapitel negativ aufgefallen. Der Lesefluss wurde dadurch meist unterbrochen und an manchen Stellen wäre es ratsam gewesen die einzelnen Kapitel zusammenzufügen. Der Schluss war etwas zu knapp bemessen und hätte noch etwas mehr ausgebaut werden können. Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und ist mir sofort ins Auge gefallen aber einen Zusammenhang mit der Geschichte konnte ich nicht feststellen. Der Klapptext hat mich irritiert und passt nicht zum BUCH! Hanna Winter bringt die Protagonisten sympathisch und authentisch rüber. Aber mich stört, dass mittlerweile jede Story mit den fast gleichen Charakteren ausgestattet ist. Serienmörder, Ermittler und Polizisten mit gescheiterten Existenzen, Drogen, Zerstücklung…

Trotz allem ein kurzweiliges Lesevergnügen!

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