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Next. Goldmanns Taschenbücher, Band 46672

Roman

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Artikeldetails zu Next. Goldmanns Taschenbücher, Band...

AutorMichael Crichton

Untertitel Roman

Abbildungsvermerk 19 cm

  • ISBN-103-442-46672-5
  • ISBN-139783442466726
  • Verlag Goldmann Taschenbuch
  • ReiheGoldmanns Taschenbücher
  • ÜbersetzerKlaus Timmermann Ulrike..., Klaus Timmermann
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten539
  • Veröffentlicht01.07.2008
  • GenreRoman
  • Gewicht436g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelNext

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Leseprobe aus Next. Goldmanns Taschenbücher, Band...

Vasco Borden, neunundvierzig Jahre alt, zupfte am Revers seines Anzugs und rückte sich die Krawatte zurecht, als er über den weichen Teppich der Hotelhalle schritt. Anzüge waren seine Sache nicht, wenngleich dieser marineblaue speziell maßgeschneidert war, um die auffällige Muskelmasse seines Körpers ein wenig zu kaschieren. Borden war ein Koloss, ein Meter zweiundneunzig groß, ein ehemaliger Footballspieler, der sich als Privatdetektiv auf die Rückführung flüchtiger Personen spezialisiert hatte. Und im Augenblick folgte Vasco seiner Zielperson, einem dreißigjährigen Nachwuchsforscher mit Halbglatze, der der Firma MicroProteonomics in Cambridge, Massachusetts, abhandengekommen war, auf dem Weg in den Hauptkongresssaal.
Der Kongress BioChange 2006 mit dem enthusiastischen Untertitel »Die Zukunft beginnt jetzt!« fand im Venetian Hotel in Las Vegas statt.
Die zweitausend Teilnehmer rekrutierten sich aus allen Bereichen der Biotechnologie, darunter Investoren, Human Resource Manager, die stets auf der Suche nach geeigneten Wissenschaftlern waren, Spezialisten für Technologietransfer, Vorstandsvorsitzende und Juristen mit dem Fachgebiet »Geistiges Eigentum«. Auf die eine oder andere Weise war nahezu jede Biotechfirma in den USA hier vertreten.
Einen besseren Ort hätte sich der Flüchtige für das Treffen mit seiner Kontaktperson nicht aussuchen können. Der Mann sah völlig unscheinbar aus. Er hatte ein argloses Gesicht und ein Unterlippenbärtchen, ging leicht gebeugt und wirkte schüchtern und ungelenk. Aber Tatsache war, dass er sich mit zwölf
transgenen Embryonen in einem kryogenischen Dewar-Gefäß aus dem Staub gemacht und sie quer durchs Land hierher geschafft hatte, wo er sie seinem bislang unbekannten Auftraggeber überreichen wollte.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Jungwissenschaftler es leid war, sich mit seinem Gehalt zu bescheiden. Und auch nicht das letzte Mal.
Der Flüchtige ging zum Anmeldetisch, um sich seinen Kongressausweis abzuholen, den er sich um den Hals hängte.
Vasco hielt sich in der Nähe des Eingangs und zog sich seinen eigenen Ausweis über den Kopf. Er hatte sich gut vorbereitet und tat jetzt so, als studierte er mit großem Interesse den Veranstaltungsplan.
Die wichtigen Vorträge fanden alle im großen Ballsaal statt. Es gab Seminare zu Themen wie »Feinabstimmung von Recruitingverfahren« und »Gewinnstrategien zur Bindung von Forschungspotenzial«, »Führungskräfte und Kapitalbeteiligung«, »Corporate Governance und Börsenaufsicht«, »Entwicklungstendenzen der Patentämter«, »Privatinvestoren: Segen oder Fluch?« und schließlich »Schutzmaßnahmen gegen Betriebsspionage«.
Vasco arbeitete überwiegend für Hightechfirmen. Er war schon öfter auf solchen Kongressen gewesen, auf denen es entweder um Wissenschaft und Forschung oder um Business ging. Hier ging es um Business.
Der Flüchtige, der Eddie Tolman hieß, ging an ihm vorbei in den Ballsaal. Vasco folgte ihm. Tolman marschierte an einigen Reihen entlang nach vorn und ließ sich auf einen Sitz sinken, wo niemand in der Nähe saß. Vasco schob sich in die Reihe dahinter und konnte Tolman schräg über die Schulter blicken. Der junge Tolman sah auf seinem Handy nach, ob er irgendwelche Textnachrichten hatte, dann entspannte er sich offenbar, blickte auf und hörte dem Vortrag zu.
Der Mann am Rednerpult hieß Jack B. Watson und war einer der bekanntesten kalifornischen Risikokapitalgeber, eine legendäre Figur in der Welt des Hightechinvestments. Watsons Gesicht, wie immer sonnengebräunt und ungeheuer attraktiv, war in Nahaufnahme auf dem Bildschirm hinter ihm zu sehen, sodass es den ganzen Raum dominierte. Watson hatte sich mit seinen zweiundfünfzig Jahren gut gehalten, und er pflegte eifrig seinen Ruf, ein Kapitalist mit Gewissen zu sein. Mit diesem Renommee waren ihm etliche skrupellose Geschäftsabschlüsse gelungen: In den Medien war er immer nur zu sehen, wenn er mal wieder eine besonders fortschrittliche Schule besuchte oder Stipendien für sozial benachteiligte Kinder vergab.
Doch in diesem Saal, da machte Vasco sich nichts vor, war den Zuhörern vor allem Watsons Ruf als knallharter Geschäftsmann im Bewusstsein. Er fragte sich, ob Watson wohl so skrupellos war, sich mit illegalen Mitteln zwölf transgene Embryonen zu beschaffen. Vermutlich ja.
Im Augenblick jedoch verbreitete Watson gute Stimmung. »Die Biotechnologie boomt. Hier bahnt sich ein Wachstum in einer Größenordnung an, wie es die Computerbranche vor dreißig Jahren erlebte. Das größte Biotechunternehmen, Amgen in Los Angeles, beschäftigt derzeit siebentausend Mitarbeiter. Die Universitäten von New York bis San Francisco, von Boston bis Miami erhalten pro Jahr staatliche Fördermittel von weit über vier Milliarden Dollar. Risikokapitalgeber investieren in Biotechfirmen bis zu fünf Milliarden Dollar im Jahr. Die Aussicht auf die Entwicklung bahnbrechender Heilmittel durch Stammzellen, Zytokine und Proteonomik lockt die besten Köpfe auf dieses Gebiet. Und da die Weltbevölkerung mit atemberaubender Geschwindigkeit altert, blicken wir in eine immer leuchtendere Zukunft. Doch das ist noch längst nicht alles!
Wir sind an dem Punkt angelangt, wo wir die großen Pharmaunternehmen das Fürchten lehren können. Diese schwerfälligen, aufgeblähten Konzerne brauchen uns, und das wissen sie auch. Sie brauchen Gene, sie brauchen Technologie. Sie gehören der Vergangenheit an. Wir sind die Zukunft. Wir sind das große
Geld!«
Dröhnender Applaus brandete auf. Vasco verlagerte seine Körpermasse auf dem Sitz. Die Zuhörer klatschten, obwohl sie genau wussten, dass dieser Halunke ihre Firma in Sekundenschnelle vernichten würde, falls das seiner Bilanz guttat.
»Natürlich haben wir noch einige Hindernisse zu überwinden. Manche Leute - für wie moralisch überlegen sie sich auch halten mögen - stellen sich gerne dem Fortschritt der Menschheit in den Weg. Sie wollen nicht, dass Gelähmte wieder gehen, dass Krebspatienten ins Leben zurückfinden, dass kranke Kinder gesund werden und unbeschwert spielen. Diese Bedenkenträger haben ihre Gründe. Religiöse, ethische oder gar>praktischeErneuter donnernder Applaus. Vasco schielte zu dem Flüchtigen hinüber. Der junge Tolman starrte schon wieder auf sein Handy. Offenbar wartete er auf eine SMS. Und das höchst ungeduldig.
Hatte sein Kontaktmann sich verspätet? Das würde erklären, warum Tolman nervös war. Vasco wusste nämlich, dass der Kerl irgendwo einen Thermosbehälter aus Edelstahl versteckt hatte, in dem die Embryonen in Flüssigstickstoff gelagert waren. Der Behälter war nicht in Tolmans Zimmer. Das hatte Vasco bereits durchsucht. Seit Tolmans Abreise aus Cambridge waren fünf Tage vergangen. Das Kühlmittel würde nicht ewig halten. Und falls die Embryonen auftauten, wären sie wertlos. Wenn Tolman also keine Möglichkeit hatte, seinen Flüssigstickstoff aufzufüllen, dann saß er auf heißen Kohlen, denn er würde das Dewar-Gefäß möglichst schnell seinem Käufer übergeben wollen.
Es musste bald passieren. Innerhalb der nächsten Stunde, davon ging Vasco aus.


»Natürlich werden manche versuchen, den Fortschritt zu behindern«, sagte Watson am Rednerpult. »Selbst unsere besten Unternehmen werden in sinnlose, unproduktive Rechtsstreitigkeiten hineingezogen. Eine meiner Start-up-Firmen, die ich unterstütze, BioGen in Los Angeles, führt zurzeit einen Prozess, weil ein Kerl namens Burnet sich einbildet, er müsse die Verträge nicht einhalten, die er selbst unterzeichnet hat. Weil er es sich inzwischen anders überlegt hat. Burnet legt es darauf an, den medizinischen Fortschritt zu blockieren, wenn wir ihn nicht bezahlen. Ein Erpresser, der von einer Anwältin vertreten wird, die seine Tochter ist. So bleibt die Sache wenigstens in der Familie.« Watson schmunzelte. »Aber wir werden den Burnet-Prozess gewinnen. Weil sich der Fortschritt nicht aufhalten lässt!«

Kurzbeschreibung zu Next. Goldmanns Taschenbücher, Band...

Ein rasanter Gen-Thriller, hochbrisant und brandaktuell


Drei Milliarden Dollar sind Frank Burnets Zellen wert. Drei Milliarden, um die er von der Universitätsklinik in L. A. betrogen wurde. Die Forscher entwickelten aus seinen Immunzellen eine Zelllinie, die zum Sieg über den Krebs beiträgt, und verkauften die Rechte daran an BioGen Research Inc., ohne Burnets Einverständnis einzuholen. Doch eines Tages sind alle Zelllinien im Labor kontaminiert und Geschäftsführer Diehl bleibt nur eine Chance, um die BioGen vor dem Konkurs zu retten: Er muss Burnet erneut Gewebe entnehmen, doch der ist schon auf der Flucht ...


Autorenportrait zu Next. Goldmanns Taschenbücher, Band...

Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin; seine Romane, die in über 36 Sprachen übersetzt werden, verkauften sich mehr als 200 Millionen Mal, dreizehn davon wurden verfilmt. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen "Next", "Welt in Angst", "Timeline", "Jurassic Park" und "Andromeda". Crichton, Schöpfer der Serie Emergency Room, ist bis heute der einzige Künstler, der es schaffte, mit Film, Fernsehserie und Roman gleichzeitig die ersten Plätze der Charts zu belegen. Crichton, der seit Mitte der Sechzigerjahre Romane schrieb, griff immer wieder gekonnt neueste naturwissenschaftliche und technische Forschungen auf. Im November 2008 starb Michael Crichton im Alter von 66 Jahren. Bis zuletzt hat er an seinem neuen Wissenschaftsthriller "Micro" geschrieben.

Portrait

Michael Crichton:
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin. Alle seine Romane "Andromeda", "Der große Eisenbahnraub", "Jurassic Park", "Enthüllung", "Die Wiege der Sonne", "Sphere", "Timeline" und viele mehr wurden auch als Filme weltweite Erfolge. Crichton ist der Schöpfer der weltweit erfolgreichen Fernsehserie "ER Emergency Room". Michael Crichton erlag am 4. November 2008 einem Krebsleiden.
Klaus Timmermann:
Klaus Timmermann, geboren 1955, arbeitet als Übersetzer angloamerikanischer Literatur in Düsseldorf.

Autorenportrait

Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin; seine Romane, die in über 36 Sprachen übersetzt werden, verkauften sich mehr als 200 Millionen Mal, dreizehn davon wurden verfilmt. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen "Next", "Welt in Angst", "Timeline", "Jurassic Park" und "Andromeda". Crichton, Schöpfer der Serie Emergency Room, ist bis heute der einzige Künstler, der es schaffte, mit Film, Fernsehserie und Roman gleichzeitig die ersten Plätze der Charts zu belegen. Crichton, der seit Mitte der Sechzigerjahre Romane schrieb, griff immer wieder gekonnt neueste naturwissenschaftliche und technische Forschungen auf. Im November 2008 starb Michael Crichton im Alter von 66 Jahren. Bis zuletzt hat er an seinem neuen Wissenschaftsthriller "Micro" geschrieben.

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20

27.07.2009

„absolut enttäuschend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Die Beschreibung hört sich spannend an, doch die Umsetzung ist miserabel. Crichton verliert sich in x Handlungssträngen, die zum Schluß nicht mal alle aufgelöst werden. Einige kommen gar nicht mehr vor. Man hat den Eindruck, daß er unbedingt alles in das Buch stopfen will, das er an Material gesammelt hat. Alles in allem auch recht seicht geschrieben. Kann ich nicht empfehlen.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Michael Cordy. Lucifer.

50

04.10.2008

„Spannend bis zuletzt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Im Buch sind abwechselnd verschiedene Kurzgeschichgen beschrieben, die sich teilweise miteinander im Verlauf verbinden lassen. Alle Geschichten fand ich äusserst spannend, handeln diese doch über die Zukunft der Genetik, dazugehörende Gesetzeslücken, Ethik in der Forschung etc.

Ich hatte vorgängig eine Kritik gelesen, wonach die Geschichten nicht beendet würden, was jedoch zu meiner positiven Ueberraschung falsch war.

Das Buch konnte ich nur ungern beiseite legen und verschlang es in 3 Tagen trotz ca. 550 Seiten!

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Break Point (Michael A. Clarke) + diverse Bücher von Robert Ludlum und Dan Brown

20

21.01.2008

„Ein hochbrisantes Thema leider nicht sehr attraktiv umgesetzt”

von Mario Pf. aus Oberösterreich Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Nach seinem letzten Bestseller "State of Fear", welcher den Klimawandel und damit einhergehenden Öko-Terrorismus seitens radikaler Umweltschützer thematisiert hat, widmet sich Michael Crichton nun erneut der Thematik genetischer Manipulation, aber anders als in Jurassic Park befasst sich Crichton diesmal mit einem realistischeren Szenario.

Ohne dass er es erfährt verkauft die Universitätsklinik von Los Angeles die Rechte an einer Zelllinie Frank Burnets an das Unternehmen BioGen Research Inc. Burnet, der vor wenigen Jahren eine Krebserkrankung überwinden konnte versucht daraufhin das Besitzrecht an seinen Zellen einzuklagen, verliert jedoch den Prozess als ihm vorgeworfen wird den medizinischen Fortschritt zu behindern. Zwar ist die Wissenschaft lange noch nicht so weit, funktionierende Gentherapien einsetzen zu können, aber das beeinflusst die Gerichtsverhandlung keineswegs.

Kurz darauf wird die Burnet-Zelllinie jedoch kontaminiert und alle Gewebeproben dadurch wertlos. Der Verlust des wertvollsten "Produktes" ist zu diesem Zeitpunkt nicht das einzige Problem BioGens, denn ein vermeintliches Wundermittel gegen Drogensucht entpuppt sich als tödliches Gift. Anderenorts stellt sich heraus, dass ein ursprünglich gescheitertes Experiment einen wundersamen Ausgang genommen hat und ein genetisch veränderter Affe die menschliche Sprache erlernt hat.

Um BioGen vor dem Untergang zu bewahren greift der Firmenchef zu radikalen Methoden und setzt ein Kopfgeldjäger auf Frank Burnet aus, was aber nicht nur Burnet sondern auch seine Tochter und deren Sohn ihn höchste Gefahr bringt. Eine Reihe verhängnisvoller Entwicklungen nimmt nun ihren Lauf...


Neben dem eigentlichen Haupthandlungsstrang um Frank Burnet verfügt Next gleich über mehrere sehr unterschiedliche Nebenhandlungen. Gegen Ende wird jedoch nur eine handvoll dieser Nebenhandlungen aufgelöst, was wohl eigentlich dazu motivieren sollte das Buch noch einmal durchzulesen, ob man nicht doch etwas übersehen hat. Schade, aber gerade dieser Trick vermittelt Next eher den Eindruck einer Kurzgeschichtensammlung, die nur durch eine gemeinsame Handlung und bestimmte Charaktere zusammengehalten wird.

Dessen ungeachtet brilliert Next durch die umfangreiche Darstellung der Genforschung und ihrer Auswirkungen. So zeigt Crichton nicht alleine die utopischen Möglichkeiten der genetischen Manipulation von Tieren, sondern befasst sich auch mit der bodenständigeren Anwendung in Gentests für Vaterschaftsklagen und Sorgerechtsstreitigkeiten. Sein Hauptanliegen, welches durch Frank Burnet verdeutlicht wird, ist jedoch die Kommerzialisierung der Genforschung, bei der unter dem Vorwand des medizinischen Fortschritts Gene patentiert werden und eine Blockade der Forschung vorangetrieben wird.

Stilistisch lässt sich bemängeln, dass Crichton mit seinen zig Nebenhandlungen dem Leser wohl doch etwas zu viel zumutet, denn viele Charaktere sind äußerst leblos und verschwinden ebenso sang und klanglos wie sie aufgetaucht sind. Schon nach den ersten Kapiteln verstärkt sich dabei der Eindruck, dass man aus Next gut und gerne 2 oder 3 Bücher hätte machen können, aber spannungstechnisch scheitert selbst das Gesamtwerk. Erst kurz vor dem Finale vereinen sich die wichtigsten Handlungsstränge und erschaffen zumindest etwas Spannung, doch das Ende ist dann gleich umso vorhersehbarer.

Fazit:
Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die Kommerzialisierung der Genforschung, das schlussendlich an einem Gewirr von Nebenhandlungen und unvollständigen Ende scheitert.

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