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Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga, Band 6

Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Weltbild Leserpreis 2006

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Artikeldetails zu Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga,...

AutorDiana Gabaldon

Untertitel Roman. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Weltbild Leserpreis 2006

Abbildungsvermerk 23,5 cm

  • ISBN-103-7645-0057-3
  • ISBN-139783764500573
  • Verlag Blanvalet
  • ReiheHighland-Saga
  • ÜbersetzerBarbara Schnell
  • Einbandartgebunden
  • Seiten1301
  • Veröffentlicht05.09.2005
  • GenreRoman
  • Gewicht1472g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelA Breath of Snow and Ashes (Highland 6)

Leseprobe aus Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga,...

PROLOG


Die Zeit hat viele Eigenschaften, die man auch Gott nachsagt. Da ist die Tatsache, dass sie schon immer existiert hat und nie ein Ende nimmt. Da ist die Vorstellung der Allmacht – denn gegen die Zeit hat schließlich nichts Bestand, oder? Kein Berg, keine Armee. Und dann heilt die Zeit natürlich alle Wunden. Lässt man einer Sache nur genug Zeit, so erledigt sich jedes Problem; jeder Schmerz lässt nach, jede Strapaze findet ein Ende, jeder Verlust Linderung. Asche zu Asche, Staub zu Staub. Bedenke, Mensch, dass du aus Staub bist und wieder zu Staub werden wirst. Und wenn die Zeit Gott ähnlich ist, muss die Erinnerung wohl der Teufel sein.


ERSTER TEIL


Kriegsgrollen
1


Zwiegespräch mit Unterbrechungen


Der Hund witterte sie zuerst. Da es so dunkel war, spürte Ian Murray nur, wie Rollo neben seinem Oberschenkel plötzlich den Kopf hob und die Ohren spitzte. Er legte dem Hund die Hand auf den Hals und fühlte seine warnend gesträubten Haare. Sie waren so gut aufeinander eingespielt, dass er gar nicht bewusst »Menschen« dachte, sondern gleich die andere Hand an sein Messer legte und reglos dalag. Atmete. Lauschte.
Im Wald war kein Laut zu hören. Bis zur Dämmerung waren es noch Stunden, und die Luft war so still wie in einer Kirche, während Nebel wie Weihrauch langsam vom Boden aufstieg. Er hatte sich zum Ausruhen auf den umgestürzten Stamm eines riesigen Tulpenbaums gelegt, denn er wurde lieber von Waldläusen gekitzelt als von Feuchtigkeit durchdrungen. Er ließ die Hand auf dem Hund liegen und wartete.
Rollo knurrte, ein leises, unablässiges Grollen, das Ian kaum hören, aber gut spüren konnte, weil sein Arm die Vibrationen weiterleitete und jeden Nerv seines Körpers in Alarmbereitschaft versetzte. Er hatte nicht geschlafen – er schlief kaum noch des Nachts –, doch er hatte geruht, zum Himmel aufgesehen und war in seine übliche Diskussion mit Gott vertieft gewesen. Die Ruhe war mit Rollos Bewegung dahin. Ian setzte sich behutsam auf und schwang die Beine seitlich über den halb verwesten Baumstamm. Sein Herz schlug jetzt schnell.
Rollos Ausdruck blieb unverändert warnend, doch sein großer Kopf wanderte jetzt und folgte etwas Unsichtbarem. Es war eine mondlose Nacht; Ian konnte die schwachen Umrisse der Bäume und die beweglichen Schatten der Nacht sehen, sonst aber nichts.
Dann hörte er sie. Etwas Lebendiges zog vorüber. Ein gutes Stück entfernt, aber es kam mit jeder Sekunde näher. Er stand auf und trat leise in die Schwärze am Fuß einer Kastanie. Ein Schnalzen mit der Zunge, und Rollo stellte das Knurren ein und folgte ihm, lautlos wie der Wolf, der sein Vater gewesen war.
Ians Ruheplatz überblickte einen Wildwechsel. Die Männer, die dem Pfad folgten, waren nicht auf der Jagd.
Weiße. Das war allerdings seltsam, sehr seltsam. Er konnte sie nicht sehen, doch das brauchte er nicht; der Lärm, den sie machten, ließ keine Verwechslung zu. Auch Indianer bewegten sich nicht unbedingt lautlos, und viele der Highlander, unter denen er gelebt hatte, konnten sich wie Geister im Wald bewegen – doch er hatte nicht den geringsten Zweifel. Metall, das war es. Er hörte Zaumzeug klingeln, Knöpfe und Schnallen klirren – und Gewehrläufe.
Eine ganze Menge. Sie waren jetzt so nah, dass er sie zu riechen begann. Er beugte sich ein wenig vor und schloss die Augen, um so viele Anhaltspunkte zu erschnüffeln, wie er konnte.
Sie transportierten Pelze; jetzt fing er den Geruch von getrocknetem Blut und kaltem Fell auf, der Rollo wahrscheinlich geweckt hatte… Aber keine Fallensteller, bestimmt nicht. Fallensteller reisten einzeln oder zu zweit.
Arme Männer, und schmutzig dazu. Keine Fallensteller und keine Jäger. Um diese Jahreszeit war Wild leicht zu finden; fast bei jedem Schritt sprang ein Kaninchen vom Boden auf, und in den Flüssen wimmelte es von Fischen – doch diese Männer rochen nach Hunger. Und dem Schweiß der Trunksucht. Dicht bei ihm jetzt, vielleicht drei Meter von der Stelle entfernt, an der er stand. Rollo prustete leise, und Ian krallte ihm erneut die Hand in den Nacken, doch die Männer machten zu viel Lärm, um es zu hören. Er zählte die vorüberziehenden Schritte, die rumpelnden Wasserflaschen und Patronendosen, die Grunzlaute der Fußlahmen und die Seufzer der Erschöpften.
Er kam auf dreiundzwanzig Männer, und sie hatten ein Maultier – nein, zwei Maultiere dabei; er konnte das Ächzen voll bepackter Satteltaschen und das nörgelnde, schwere Atmen hören, das typisch für ein beladenes Maultier war, stets am Rand des Jammerns.
Die Männer hätten sie niemals entdeckt, aber ein verirrter Luftzug trug Rollos Geruch zu den Maultieren hinüber. Ohrenbetäubendes Quieken erschütterte die Dunkelheit, und vor ihm explodierte der Wald in einem Durcheinander aus rumpelnden Geräuschen und Schreckensrufen. Ian rannte schon, als hinter ihm Pistolenschüsse krachten.
»A Dhia!« Etwas traf ihn am Kopf, und er fiel der Länge nach hin. War er tot?
Nein. Rollo schob ihm besorgt seine feuchte Nase ins Ohr. Sein Kopf summte wie ein Bienenstock, und Ian sah gleißende Lichtblitze vor seinen Augen.
»Ruith«, keuchte er und schubste den Hund an. »Lauf weg! Los!« Der Hund zögerte und winselte tief in seiner Kehle. Ian konnte ihn nicht sehen, doch er spürte, wie das große Tier einen Satz machte und sich umdrehte, sich wieder drehte, unentschlossen.
»Ruith!« Er rappelte sich auf alle viere auf und drängte Rollo. Schließlich gehorchte der Hund und lief davon, so wie es ihm beigebracht worden war.
Ihm selbst blieb keine Zeit zum Weglaufen, selbst wenn er auf die Beine gekommen wäre. Er ließ sich auf den Bauch fallen, drückte Hände und Füße fest in das verrottende Laub und wand sich wie verrückt, um sich einzugraben.
Ein Fuß traf ihn zwischen den Schulterblättern, doch das Keuchen, mit dem ihm der Atem verging, wurde von den feuchten Blättern erstickt. Es spielte keine Rolle, sie machten solchen Lärm. Wer auch immer auf ihn getreten war, bemerkte ihn gar nicht; er bekam noch einen betäubenden Hieb versetzt, als der Mann in Panik über ihn hinwegrannte – sicher hielt er ihn für einen umgestürzten Baumstamm.
Die Schüsse verstummten. Die Rufe nicht, doch er verstand sie nicht. Er wusste, dass er flach auf dem Gesicht lag, kalte Nässe im Gesicht und den Geruch abgestorbenen Laubes in der Nase – doch er hatte das Gefühl, aufrecht zu stehen, aber ziemlich betrunken zu sein, während sich die Welt langsam um ihn drehte. Nachdem der erste, akute Schmerz vergangen war, tat sein Kopf nicht mehr sehr weh, doch er schien ihn nicht heben zu können.
Ihm kam dumpf der Gedanke, dass niemand davon erfahren würde, wenn er jetzt hier starb. Es würde seiner Mutter Kummer bereiten, dachte er, nicht zu wissen, was aus ihm geworden war.
Die Geräusche wurden leiser, geordneter jetzt. Eine Stimme brüllte nach wie vor, doch es klang, als erteilte sie Befehle. Sie entfernten sich. Ihm kam der vage Gedanke, dass er rufen könnte. Wenn sie sahen, dass er weiß war, halfen sie ihm ja vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.
Er blieb still. Entweder lag er im Sterben oder nicht. Wenn es so war, gab es keine Hilfe. Wenn nicht, brauchte er keine. Nun ja, ich habe ja darum gebeten, nicht wahr?, dachte er und nahm sein Zwiegespräch mit Gott wieder auf, seelenruhig, als läge er noch auf dem Stamm des Tulpenbaums und blickte in die Tiefen des Frühlingshimmels. Ein Zeichen, habe ich gesagt. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass du es so prompt schicken würdest.


2
Die Hütte der Holländer
März 1773


Niemand hatte von der Existenz der Blockhütte gewusst, bis Kenny Lindsay, der am Fluss unterwegs war, die Flammen gesehen hatte.
»Es wäre mir gar nicht aufgefallen«, sagte er zum zirka sechsten Mal. »Wenn es nicht dunkel geworden wäre. Wäre es heller Tag gewesen, hätte ich nichts davon gemerkt, nichts.« Er wischte sich mit zitternder Hand über das Gesicht, unfähig, den Blick von den Leichen abzuwenden, die am Waldrand aufgereiht lagen. »Sind das Wilde gewesen, Mac Dubh? Sie sind nicht skalpiert worden, aber vielleicht –«
»Nein.« Jamie legte das rußverschmierte Taschentuch sanft wieder auf das blaue Gesicht eines kleinen Mädchens, das zu ihm aufstarrte. »Keiner von ihnen ist verletzt. Das musst du doch gesehen haben, als du sie ins Freie gebracht hast?«
Lindsay schüttelte mit geschlossenen Augen den Kopf und erschauerte heftig. Es war später Nachmittag und ein kühler Frühlingstag, doch die Männer schwitzten alle.
»Ich habe nicht hingesehen«, sagte er schlicht.
Meine eigenen Hände waren wie Eis, so taub und gefühllos wie die gummiartige Haut der toten Frau, die ich gerade untersuchte. Sie waren bereits über einen Tag tot; die Totenstarre war schon vorbei, und sie waren jetzt schlaff und kühl, doch das kalte Wetter des Gebirgsfrühlings hatte sie bis jetzt vor den entwürdigenden Widerwärtigkeiten der Verwesung bewahrt.
Dennoch atmete ich flach; die Luft war bitter vom Brandgeruch. Hier und dort stieg eine Rauchsäule von der verkohlten Ruine der winzigen Hütte auf. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Roger gegen einen Baumstamm trat und sich dann bückte, um darunter etwas vom Boden aufzuheben.
Kenny hatte lange vor Tagesanbruch an unsere Tür gehämmert und uns aus unseren warmen Betten geholt. Wir waren in aller Eile hergekommen, obwohl wir wussten, dass wir für jede Hilfe zu spät kamen. Einige der Pächter von den Siedlungsstätten in Fraser’s Ridge hatten uns begleitet; Kennys Bruder Evan stand mit Fergus und Ronnie Sinclair unter den Bäumen zusammen, wo sie sich leise auf Gälisch unterhielten.
»Weißt du, was sie erwischt hat, Sassenach?« Jamie hockte sich mit sorgenvollem Gesicht neben mich. »Zumindest die Toten unter den Bäumen.«
Er wies kopfnickend auf die Leiche vor mir. »Was die arme Frau hier umgebracht hat, weiß ich selbst.«
Der lange Rock der Frau regte sich im Wind und gab ihre langen, schlanken Füße preis, die in Lederpantoletten steckten. Ebenso schlanke Hände lagen reglos an ihren Seiten. Sie war hoch gewachsen gewesen – wenn auch nicht so groß wie Brianna, dachte ich und sah mich automatisch nach dem leuchtenden Haar meiner Tochter um, das sich am anderen Ende der Lichtung zwischen dem Geäst bewegte.
Ich hatte die Schürze der Frau hochgeschlagen, um ihren Kopf und ihren Oberkörper zu bedecken. Ihre Hände waren rot, die Fingerknöchel von der Arbeit rau, die Handflächen voller Schwielen, doch aus ihren festen Oberschenkeln und ihrem schlanken Körperbau schloss ich, dass sie nicht älter als dreißig war – wahrscheinlich viel jünger. Niemand konnte sagen, ob sie hübsch gewesen war. Ich schüttelte den Kopf als Antwort auf seine Bemerkung.
»Ich glaube nicht, dass sie durch das Feuer gestorben ist«, sagte ich. »Da, ihre Beine und Füße sind unversehrt. Sie muss in das Herdfeuer gefallen sein. Ihr Haar hat Feuer gefangen, das dann auf die Schultern ihres Kleides übergesprungen ist. Sie muss so dicht an der Wand oder am Kaminabzug gelegen haben, dass die Flammen übergesprungen sind, und dann ist das ganze, verfluchte Haus in Flammen aufgegangen.«
Jamie nickte bedächtig, die Augen auf die Tote gerichtet.
»Aye, das klingt plausibel. Aber was ist es gewesen, das sie umgebracht hat, Sassenach? Die anderen sind ein wenig angesengt, aber keiner von ihnen ist so verbrannt. Doch sie müssen schon tot gewesen sein, als das Haus Feuer gefangen hat, weil keiner von ihnen hinausgelaufen ist. Eine tödliche Krankheit womöglich?«
»Das glaube ich nicht. Sie sehen nicht… Ich weiß es nicht. Lass mich noch einen Blick auf die anderen werfen.«
Ich schritt langsam an der Reihe regloser Körper entlang, deren Gesichter mit Tüchern zugedeckt waren, und beugte mich einzeln darüber, um erneut unter die improvisierten Leichentücher zu spähen. Es gab unzählige Krankheiten, die in dieser Zeit rasch zum Tode führen konnten – da es keine Antibiotika gab und keine Möglichkeit der Flüssigkeitszufuhr außer durch Mund und Rektum, konnte ein simpler Durchfall einen Menschen innerhalb von vierundzwanzig Stunden umbringen.
Ich bekam solche Dinge oft genug zu Gesicht, um sie zu erkennen, genau wie jeder andere Arzt, und ich war seit über zwanzig Jahren Ärztin. Dann und wann sah ich in diesem Jahrhundert Dinge, die mir in meinem eigenen nicht begegnet waren – vor allem grauenvolle Parasitenerkrankungen, die mit dem Sklavenhandel aus den Tropen kamen –, doch es war kein Parasit, der diese armen Seelen auf dem Gewissen hatte, und keine mir bekannte Krankheit hinterließ solche Spuren bei ihren Opfern.
Sämtliche Leichen – die Frau mit den Verbrennungen, eine viel ältere Frau und drei Kinder – waren innerhalb der Wände des brennenden Hauses gefunden worden. Kenny hatte sie gerade rechtzeitig ins Freie gezogen, bevor das Dach einstürzte, und war dann losgeritten, um Hilfe zu holen. Alle tot, bevor das Feuer ausbrach; daher mussten sie auch buchstäblich alle gleichzeitig gestorben sein, denn das Feuer hatte doch gewiss schnell zu schwelen begonnen, nachdem die Frau tot auf ihren Herd gefallen war?
Die Opfer lagen ordentlich unter den Zweigen einer riesigen Rotfichte aufgereiht, während die Männer daneben ein Grab auszuheben begannen. Brianna stand mit gesenktem Kopf neben dem kleinsten Mädchen. Ich kniete mich neben die winzige Leiche, und sie kniete sich mir gegenüber hin.
»Was ist es gewesen?«, fragte sie leise. »Gift?«
Ich sah überrascht zu ihr auf.
»Ich glaube schon. Wie bist du darauf gekommen?«
Sie warf einen Blick auf das blau angelaufene Gesicht unter uns. Sie hatte versucht, dem Mädchen die Augen zu schließen, doch sie quollen unter den Lidern hervor und verliehen dem Kind einen Ausdruck verblüfften Grauens. Ihre kleinen, groben Gesichtszüge waren, vor Qual verzerrt, erstarrt, und sie hatte Spuren von Erbrochenem in den Mundwinkeln.
»Pfadfinderhandbuch«, sagte Brianna. Sie sah sich nach den Männern um, doch keiner von ihnen war nah genug, um uns zu hören. Ihr Mund zuckte, und sie wandte den Blick von der Leiche ab und hielt mir ihre geöffnete Hand entgegen. »›Iss niemals einen Pilz, den du nicht kennst‹«, zitierte sie. »›Es gibt viele giftige Sorten, und sie zu unterscheiden, ist Aufgabe der Experten‹. Roger hat sie gefunden. Sie wachsen in einem Ring da drüben neben dem Baumstamm.«
Feuchte, fleischige Hütchen, blassbraun mit weißen, warzenartigen Flecken, die offenen Lamellen und schlanken Stiele so hell, dass sie im Schatten der Fichte beinahe zu phosphoreszieren schienen. Sie hatten ein hübsches, erdiges Aussehen, das ihre Tödlichkeit Lügen strafte.
»Krötenschwämme«, sagte ich halb zu mir selbst und nahm ihr mit spitzen Fingern einen der Pilze aus der Hand. »Agaricus pantherinus – so wird man sie zumindest nennen, sobald jemand dazu kommt, sie ordentlich zu benennen. Pantherinus, weil sie so schnell tödlich wirken – wie eine Raubkatze.«
Ich konnte sehen, wie sich Briannas Unterarm mit Gänsehaut überzog und sich ihre weichen, rotgoldenen Härchen aufstellten. Sie ließ ihre Hand kippen und warf die übrigen tödlichen Pilze auf den Boden.
»Welcher denkende Mensch isst denn Giftpilze?«, fragte sie und wischte sich mit einem leichten Schauder die Hand am Rock ab.
»Ein Mensch, der es nicht besser weiß. Vielleicht ein Mensch, der Hunger hat«, antwortete ich leise. Ich hob die Hand des kleinen Mädchens auf und zeichnete die zarten Knochen ihres Unterarms nach. Ihr Bäuchlein war leicht aufgetrieben, ob durch Unterernährung oder postmortale Veränderungen, konnte ich nicht sagen – doch ihre Schlüsselbeine waren so scharf wie Sensenklingen. Die Leichen waren alle dünn, wenn auch nicht total ausgehungert.
Ich blickte in die tiefblauen Schatten des Berghangs oberhalb der Hütte. Es war noch zu früh im Jahr, um auf Erntezüge zu gehen, doch im Wald gab es Nahrung im Überfluss – für jene, die sie erkennen konnten.
Jamie trat neben mich, kniete sich hin und legte mir seine kräftige Hand leicht auf den Rücken. Trotz der Kälte zog sich ein Schweißrinnsal über seinen Hals, und sein dichtes, rotes Haar war an den Schläfen dunkel.
»Das Grab ist fertig«, sagte er mit leiser Stimme, als könnte er das Kind erschrecken. »Ist es das, was das Kind umgebracht hat?« Er wies nickend auf die verstreuten Pilze.
»Ich glaube schon – und die anderen auch. Habt ihr euch hier umgesehen? Weiß irgendjemand, wer sie waren?«
Er schüttelte den Kopf.
»Keine Engländer; die Kleider sind falsch. Deutsche wären sicher nach Salem gegangen; sie lassen sich am liebsten bei ihresgleichen nieder. Vielleicht sind es Holländer gewesen.« Er deutete auf die Holzpantinen an den Füßen der alten Frau, die vom langen Tragen fleckig und rissig geworden waren. »Es sind keine Bücher oder Schriftstücke übrig geblieben, falls es je welche gegeben hat. Nichts, was uns ihren Namen verraten würde. Aber –«
»Sie waren noch nicht lange hier.« Eine leise, gebrochene Stimme ließ mich aufblicken. Roger war zu uns gekommen; er hockte an Briannas Seite und wies mit dem Kinn auf die schwelenden Überreste der Blockhütte. Daneben war ein kleiner Garten in die Erde gescharrt worden, doch die wenigen Pflanzen, die dort zu sehen waren, sprossen gerade erst aus dem Boden, und ihre zarten Blätter hingen schlaff und vom Frost geschwärzt herunter. Es gab keine Nebengebäude, keine Spur von Vieh, kein Maultier oder Schwein.
»Frisch emigriert«, sagte Roger leise. »Keine Leibeigenen; das hier war eine Familie. Sie waren es nicht gewohnt, im Freien zu arbeiten; die Hände der Frauen sind voller Blasen und frischer Narben.« Er rieb sich selbst unbewusst mit der Hand über das leinenbekleidete Knie; seine Handflächen waren inzwischen genauso mit glatten Schwielen überzogen wie Jamies, doch er war einmal ein dünnhäutiger Gelehrter gewesen; er erinnerte sich noch gut an die Schmerzen seiner Einarbeitung.

Kurzbeschreibung zu Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga,...

Die Geschichte von Claire und Jamie geht weiter...


Man schreibt das Jahr 1772, und die Vorzeichen der Rebellion häufen sich. In Boston wird der Tee knapp, und im dünn besiedelten North Carolina gehen abgelegene Blockhäuser in Flammen auf. Doch nur Jamie Fraser weiß die Signale zu deuten - dank der Frau an seiner Seite: Claire Randall, einer Zeitreisenden aus dem 20. Jahrhundert. In der Kolonie gärt es, und Gouverneur Josiah Martin bittet Jamie, das Hinterland für König und Vaterland zu einen. Doch es sind nur noch drei Jahre, bis der Krieg losbricht, an dessen Ende die Unabhängigkeit stehen wird - und sich die Königstreuen entweder unter der Erde oder im Exil befinden. Schon einmal musste Jamie in seiner geliebten schottischen Heimat bitter dafür bezahlen, dass er auf der Verliererseite eines Konfliktes stand - nun droht sich in der Neuen Welt für ihn die Geschichte zu wiederholen. Über all dem jedoch hängt die ganz persönliche Drohung eines winzigen Zeitungsausschnitts aus dem Jahr 1776, der von der Zerstörung des Hauses auf Fraser's Ridge berichtet - und vom Feuertod eines gewissen James Fraser und seiner gesamten Familie. Jamie hofft, dass sich seine Frau ausnahmsweise mit ihrer Vorhersage irrt und ihre Liebe kein sinnloses Opfer der Flammen wird...


Endlich - der sechste Roman der legendären Highland-Saga




Beschreibung der Redaktion zu Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga,...

Die Geschichte von Claire und Jamie geht weiter!
Man schreibt das Jahr 1772, und die Vorzeichen der Rebellion häufen sich. In Boston wird der Tee knapp, und im dünn besiedelten North Carolina gehen abgelegene Blockhäuser in Flammen auf. Doch nur Jamie Fraser weiß die Signale zu deuten - dank der Frau an seiner Seite: Claire Randall, einer Zeitreisenden aus dem 20. Jahrhundert.
In der Kolonie gärt es, und Gouverneur Josiah Martin bittet Jamie, das Hinterland für König und Vaterland zu einen. Doch es sind nur noch drei Jahre, bis der Krieg losbricht, an dessen Ende die Unabhängigkeit stehen wird - und sich die Königstreuen entweder unter der Erde oder im Exil befinden. Schon einmal musste Jamie in seiner geliebten schottischen Heimat bitter dafür bezahlen, dass er auf der Verliererseite eines Konfliktes stand - nun droht sich in der Neuen Welt für ihn die Geschichte zu wiederholen. Über all dem jedoch hängt die ganz persönliche Drohung eines winzigen Zeitungsausschnitts aus dem Jahr 1776, der von der Zerstörung des Hauses auf Fraser's Ridge berichtet - und vom Feuertod eines gewissen James Fraser und seiner gesamten Familie. Jamie hofft, dass sich seine Frau ausnahmsweise mit ihrer Vorhersage irrt und ihre Liebe kein sinnloses Opfer der Flammen wird ...

Autorenportrait zu Ein Hauch von Schnee und Asche. Highland-Saga,...

Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman Feuer und Stein wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans der Highland-Saga wurden.
Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona. Ihr Sohn Sam Sykes ist mit seiner Fantasy-Saga Die Tore zur Unterwelt in die schriftstellerischen Fußstapfen seiner Mutter getreten.

Portrait

Diana Gabaldon:
Diana Gabaldon, wurde 1952 in Arizona geboren und besitzt mexikanische und amerikanische Wurzeln. Während ihrer Schulzeit hat sie sich nie fürs Schreiben interessiert, weshalb Diana Gabaldon auch Tiefseebiologie, Zoologie und Ökologie studierte. Bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie, als Computerspezialistin und schrieb Storylines für Walt Diesney Comics. Ab 1980 begann Diana Gabaldon zu schreiben, ob Bücher über Computer, Rezensionen oder Artikel. Bereits ihr erster Roman "Feuer und Stein" (1991) wurde international zu einem riesigen Erfolg. Die Highland- Saga rund um die zeitreisende Krankenschwester Claire und den schottischen Rebellen Jamie verzauberten Millionen von Lesern. Die beiden treffen sich im Schottland des 18. Jahrhunderts und verlieben sich ineinander. Die zweite Romanreihe von Diana Gabaldon, die "Lord John Saga" besitzt ebenfalls großes Hitpotential, nicht zuletzt, da Lord John den Lesern als treuer Freund des Helden der ersten Saga, Jamie, bekannt sein dürfte. Zuletzt belegten in Deutschland "Das flammende Kreuz" und "Das Meer der Lügen" Spitzenplätze auf allen Bestsellerlisten. Diana Gabaldon lebt mit Mann und drei Kindern in Scottsdale, Arizona.

Meinung der Redaktion
Die Romane von Diana Gabaldon sind genau recherchiert historische Leckerbissen mit einer Ansammlung Spannung, Humor, Romantik und einer Prise Erotik. Die große Anzahl treuer Fans erwarten jeden neue Veröffentlichung mit Spannung und warten gebannt, wohin die Reise erneut führt.

Autorenportrait

Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman Feuer und Stein wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans der Highland-Saga wurden.
Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona. Ihr Sohn Sam Sykes ist mit seiner Fantasy-Saga Die Tore zur Unterwelt in die schriftstellerischen Fußstapfen seiner Mutter getreten.

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20

24.08.2010

„Nicht so toll wie die Vorgänger”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ich habe lange gebraucht um dieses Buch mit rund 1300 Seiten endlich zu lesen. Leider erreicht es nicht die Vorgängerbücher, die ich in einem Rutsch gelesen hatte.

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20

15.02.2007

„Je länger - Je langweiliger”

von einer Kundin oder einem Kunden
Je mehr Bände es zu Claire und Jamie gibt umso langweiliger wird es

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50

18.10.2006

„SUPER!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch ist wunderschön und absolut süchtig machend. Diana Gabaldon schafft es, dass man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legt!! Claire und Jamie sind einfach wunderbar. Eine große Liebe!!!
Es macht einfach Spaß die Geschichte dieser beiden zu verfolgen. Ich freue mich schon auf die Fortzsetzung...

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30

21.06.2006

„Erreicht die Vorgänger leider nicht”

von S.P. aus Wuppertal
Der sechste Band der ansonsten sehr lesenswerten und gut geschriebenen Highland-Saga erreicht leider nicht annähernd das Niveau und die Spannung der Vorgänger!
Es fehlt der wirkliche rote Faden, mittlerweile wurde fast jedes Mitglied der Fraser-Familie vergewaltigt (muss das wirklich sein?) und das gesamte Werk wirkt wie ein Zwischenstück zum, hoffentlich wieder, wirklich großen Ende.
Diana Gabaldon verkauft sich hier, meiner Ansicht nach, weit unter Wert.

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50

01.06.2006

„Herrlich”

von einer Kundin oder einem Kunden
Hach, ich liebe diese Highland-Saga. Auch dieses Buch ist ein Knüller. Leider nur 1300 Seiten lang. Für mich kanns immer so weitergehen. Spannend und tragisch und bezaubernd. Ich hoffe, dass es noch einen Teil dieser tollen Geschichte gibt.

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50

09.05.2006

„Endlich”

von Mellie aus dem Sauerland
ist der 6. Band da! Habe schon sehr lange daruf gewartet! War sehr neugierig, wie die Geschichte weiter geht! Das Buch war mit 1302 doch etwas lang!

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50

21.02.2006

„Super!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Halberstadt
Mit Spannung habe ich den sechsten Roman erwartet und wurde nicht enttäuscht. Ich hoffe, dass noch viele Fortsetzungen folgen werden.

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50

31.01.2006

„Viel besser als der 5. Band”

von einer Kundin oder einem Kunden
Nach dem für mein Empfinden relativ schwachen 5. Band (der einzige, den ich nur einmal gelesen habe) endlich wieder Jamie und Claire wie wir sie lieben. Wunderbar mitreißend, romantisch und kurzweilig. Und ein interessantes Ende, das auf mehr hoffen läßt!

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50

26.01.2006

„Echt spitze”

von Undine Turczynski aus Suhl
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen,
Es ist genauso spannend wie seine Vorgänger, Ich kann es nur empfehlen!!!

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30

23.01.2006

„sehr langatmig”

von Petra Ernst
Schade - habe mich lange auf diesen Band gefreut. Aber es entsprach nicht meinen Erwartungen. Man hätte gut auf 300 Seiten verzichten können. Handlungen wiederholen sich und es zieht sich über Seiten.

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30

07.01.2006

„Wie alle Folgebände nicht so gut wie der Erste”

von Iris aus Lüdenscheid
Auch hier plätschert die Handlung so vor sich hin ohne wesentliche Highlights. Der Esprit des ersten Bandes der Liebesgeschichte zweier Menschen aus unterschiedlichen Zeitperioden ist hier nicht mehr da, Im Vordergrund steht die Idee, wie die Hauptpersonen mit dem Wissen um die Zukunft umgehen und mit welchen Schwierigkeiten im 18. Jahrhundert die Kolonisten in Amerika zu kämpfen hatten mit vielen detaillierten Beschreibungen.
Nervig ist hierbei die teilweise lieblose und schlechte Übersetzung (für das Wort Prädestination gibt es das schöne deutsche Wort Schicksalsergebenheit!), die teilweise sogar das Verständnis einzelner Passagen erschwert. Hier hat der Leser oft das Gefühl, der Übersetzer habe sich wenig Mühe gegeben und englische Vokabeln 1 zu 1 ins Deutsche übernommen (s. Beispiel oben, außerdem das Wort Juwelkraut und etliche Beispiele mehr), anstatt sich die deutschen Begriffe heraus zu suchen.

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50

27.12.2005

„Geil ”

von Knuddel
Schuldigung das ich das wort geil benutze aber ich finde kein passendes wort für diesen roman er ist einfach fantastisch .... wow


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40

04.11.2005

„spannend bis zur letzten Seite”

von Susanne aus Erlangen
Diana Gabaldon hat es auch diesmal wieder geschafft, mich bis zur letzten Seite zu fesseln. Ich fühle mich ohne weiteres in das Amerika des 18. Jahrhunderts zurückversetzt. Die Lebensweise der Siedler und der Indianer sind anschaulich und ergreifend dargestellt. Die Geschichte um Jamie und Claire erfährt viele überraschende Wendungen und die "Lösung" bleibt bis zum Schluß offen.
Lediglich im Mitellteil gibt es ab und an mal etwas langatmige Kapitel, die wie Füllstoff wirken.

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50

24.10.2005

„Endlich geht es weiter...”

von Julia
... und es hat sich gelohnt diesen Roman zu kaufen! Nun, zum einen MUß man einfach wissen wie es weitergeht. Aber zum anderen ist dieser Teil auch wieder deutlich besser, als der doch etwas langweilige und langatmige 5te Teil! Mir hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen, endlich wieder in diese Welt einzutauchen!

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50

10.10.2005

„Einfach nur genial!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Genau das, was ich erwartet habe und noch viel mehr. Es ist der Schlussstein der Highlander-Saga; alles, was in den 5 Bändern erzählt wurde, wird nochmals aufgegriffen und wenn nötig aufgelöst. Ein wunderschöner Schluss!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: die restlichen 5 Bänder der Highlander-Saga

50

07.10.2005

„weiß gar nicht was das soll”

von Fulubu
Ich habe lange darauf gewartet (wie viele andere auch) und ich muß sagen "Ein Hauch von Schnee und Asche" hat meine Erwartungen übertroffen. Eine spannende Episode löst die andere ab. Ich habe gelacht, geweint, war schockiert, erleichtert, habe mitgefiebert und werde es mit Sicherheit noch ein- oder zweimal lesen. In diesem Band ist Claire auch nicht mehr so unverwundbar, was mich manchmal gestört hatte und Jamie nicht mehr so gnadenlos perfekt.
Mein Urteil: Mit Ausnahme von Band 1, das beste ihrer Bücher.

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30

06.10.2005

„Die Erwartungen werden nicht erfüllt”

von Petra Maschmann aus Hamburg
Ich habe gespannt auf den 6. Band gewartet, wollte wissen wie es weiter geht. Leider ist "die Luft raus" und die Handlung plätschert eher langweilig dahin. Über Seite 200 bin ich noch nicht gekommen.

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30

05.10.2005

„Man soll aufhören, wenn's am schönsten ist. . . ”

von Karin Siegel aus Berlin
Schade . . . Diana Gabaldon hätte spätestens nach dem 4. Band aufhören sollen. Genauso wie schon in Band 5 dümpelt die Handlung in "Ein Hauch von Schnee und Asche" vor sich hin und es passiert eigentlich - nichts ! Nun ja, jedenfalls nichts, was sich nicht auf ein Fünftel der Seiten des Buches komprimieren ließe. Muss man beim Lesen unbedingt merken, dass der Autor nach der Anzahl seiner geschriebenen Worte bezahlt wird ? ? D.Gabaldon hat eine wirklich tolle Story entwickelt, aber walzt sie jetzt dermaßen aus, dass es dünner nicht mehr geht. Als treuer "Jamie und Claire-Fan", der die ersten drei Bände förmlich verschlungen hat, bin ich ziemlich enttäuscht . . .

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40

25.09.2005

„Genau wie erwartet !”

von Andrea aus Neuenrade
Es geht interessant und spannend weiter.

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50

23.09.2005

„Wirklich sehr spannend!”

von Janett Baldauf
Ich habe den 6. Band gerade zu Ende gelesen und könnte ihn kaum aus den Händen legen. Da ich Band 4 + 5 gar nicht so gut fand, bin ich doch jetzt wieder voll entschädigt worden. Spannnd bis zum Schluss. Viele Geschichten werden endlich aufgelöst und ich war so einige male in Tränen aufgelöst.
Ich hoffe, diese Highland-Saga wird niemlas enden. Auch wenn ich gelesen habe, dass es der letzte Band ist, wünsche ich mir wieder etwas von unseren Helden zu lesen, wie Brianna & Roger + Familie ....

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