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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Roman

buch
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Artikeldetails zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des...

AutorRachel Joyce

Untertitel Roman

  • bol.de-Verkaufsrang14.141
  • ISBN-103-8105-1079-3
  • ISBN-139783810510792
  • Verlag Fischer Krüger
  • ÜbersetzerMaria Andreas-Hoole, Maria Andreas
  • Einbandartgebunden
  • Seiten378
  • Auflage10. Auflage
  • Veröffentlicht14.05.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht608g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Unlikely Pilgrimage of Harold Fry

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Rezensionen der Redaktion zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des...

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.07.12
Ein weiser, kämpferischer, Glück spendender Roman. Diese wunderbare Geschichte über das Aufbrechen, das Finden und das Entdecken. Er ist eine Schablone des Lebens. Hier findet man Geborgenheit in Worten, hier fühlt man sich verstanden, weil die Geschichte so viel vermittelt. Ein Buch, das einem hilft, die Welt mit anderen Augen zu sehen und es flüstert einem zu: Glaube kann Berge versetzen.

Kurzbeschreibung zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des...

Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.
"Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben." Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.
Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman - über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

Beschreibung der Redaktion zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des...

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.

Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.



»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«

Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.



Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.





Auf der Longlist des Booker-Preises 2012.

Autorenportrait zu Die unwahrscheinliche Pilgerreise des...

Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. Ihr erster Roman, >Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry<, wurde für den Booker-Preis nominiert, mit dem Specsavers National Book Award für das beste Debüt prämiert, eroberte in über 30 Ländern die Bestsellerlisten und wird verfilmt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

Autorenportrait

Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. Ihr erster Roman, >Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry<, wurde für den Booker-Preis nominiert, mit dem Specsavers National Book Award für das beste Debüt prämiert, eroberte in über 30 Ländern die Bestsellerlisten und wird verfilmt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

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50

12.06.2012

„Harold läuft und läuft und läuft”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Eigentlich möchte der fünfundsechzigjährige Harold das Antwortschreiben auf den Abschiedsbrief seiner ehemaligen, an Krebs erkrankten Kollegin nur zum nächsten Briefkasten bringen. Aber das geschieht nicht. Er läuft an dem Briefkasten vorbei und auch an dem nächsten und übernächsten.
Tief in Harold entsteht der Wunsch diese Karte persönlich zu überbringen. Und so läuft er immer weiter, er der sich nie viel bewegt hat.
Bilder seines Lebens tauchen unvermittelt vor ihm auf und plötzlich läuft Harold auch um und für sein eigenes Leben.
Ich habe diesen Mann gerne auf seinem Weg begleitet, jeder Schritt brachte ihn mir und meinem eigenen Leben näher.

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50

12.06.2012

„Absolutes lese-Muss!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Halle (Saale)
Ein tolles Buch über einen Mann, der zu einer Reise aufbricht, ohne diese zu planen und dabei zu sich selbst und zu seiner Frau zurückfindet.
Harold ist 65, Rentner und lebt mit seiner Frau Maureen in einem kleinen Haus im Süden Englands. Eines Tages bekommt er einen Brief von seiner alten Arbeitskollegin und sehr guten Freundin Queenie, die ganz im Norden Englands im Hospiz liegt, weil sie an Krebs erkrankt ist. Harold möchte ihr antworten und beschließt auf dem Weg zum Briefkasten, dass er den brief selbst hinbringen muss: Queenie soll auf ihn warten!
Fazit:
Mich hat dieses Buch tief bewegt, ich habe gelacht und geweint auf dieser wundervollen Reise mit Harold 1000km durch England!
Man erfährt dabei Harolds und Maureens Lebensgeschichte, die geprägt ist von tiefer Liebe und teilweise falschem Stolz. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll mit der richtigen Prise Ironie und Witz, aber auch tiefer Traurigkeit an den richtigen Stellen.
Eine absolute Leseempfehlung!

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50

07.06.2012

„Harold läuft oder Der Trost von Fremden.”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold Fry, fünfundsechzig, fünfundvierzig Jahre verheiratet, seit sechs Monaten pensioniert. Seit dem ist er nie weiter gelaufen als bis zum Auto. Überhaupt sind spontane Entschlüsse Harolds Sache nicht. Bis zu jenem schicksalsschweren Abschiedsbrief, einer ehemaligen Kollegin, irreversibel erkrankt, der sein Leben verändern wird. Mit der Absicht ein mehr als knapp beschriebenes Antwortskärtchen zum Briefkasten zu schaffen, verabschiedet er sich von seiner Frau, ebenfalls knapp, mit "Tschüss dann". Eintausendneun Kilometer (quer durch England) und siebenundachtzig Tage später wird er am Ziel sein.

Harold läuft und läuft und läuft. Allen Widrigkeiten alterstypischer Wehwehchen zum Trotz. Das beglückende Freiheitsgefühl unterwegs zu sein, in der Natur, Kraft seiner zwei Beine. Stiller Stolz. Begegnungen mit Menschen, deren Geschichten ihn überraschen und bewegen. Allein sein. Dann wieder von großer Einsamkeit überwältigt. Harold setzt einen Fuß vor den anderen und ebenso unaufhörlich arbeitet die Maschinerie seiner Erinnerungen. Er sieht die Fehler, die Widersprüche, die falschen Entscheidungen in seinem Leben. Die lieblose Ehe, die unerträglichen Vorwürfe, getrennte Zimmer, die paar Worte, die nur die Oberfläche streifen. Hat Harold als Ehemann, als Vater (sein Sohn spricht kein Wort mit ihm), als Freund und sogar als Sohn versagt?

Und es geht dem Leser wie unserem Helden, ist das Buch ersteinmal aufgeschlagen gibt es kein Halten mehr. Wir legen zwar keine knapp eintausend Kilometer zurück, dafür aber doch dreihundertachtundsiebzig Seiten, ohne Rast.
Ein alter Mann, der so offen von seiner Vergangenheit spricht, seinem Scheitern, der nach Wiedergutmachung verlangt, während ihm die Tränen über die Wangen laufen, wieder und wieder, ist so herzergreifend bitter und traurig, dass ich DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY zu meinem persönlich anrührendsten Buch des Jahres erkläre. Ich muss weg!

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50

04.06.2012

„Der Weg ist das Ziel”

von einer Kundin oder einem Kunden
Seit Harold Fry Pensionär ist, weiß er eigentlich nichts mit sich anzufangen. Er und seine Frau Maureen haben sich nicht mehr viel zu sagen, und leben so neben einander her. Als eines Tages ein Brief von einer ehemaligen Kollegin eintrifft, beschließt Harold der todkranken Queenie ein paar Zeilen zuschreiben. Doch statt den Brief einzuwerfen, geht er am Briefkasten vorbei, ebenso am Postamt und an jeder weiteren Einwurfstelle. Harold kommt zu dem Schluss, dass er den Brief persönlich überbringen muss und macht sich zu Fuß auf den weiten Weg von Südengland bis an die schottische Grenze.
Auf seiner Reise lernt er die unterschiedlichsten Menschen kenn, doch vor Allem sich selbst.
Eine sehr bewegende Geschichte, die noch lange nachklingt.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

30.05.2012

„Ein wunderbarer Roman aus England”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold ist nun Rentner und seine Ehe mit Maureen ist irgendwie eingeschlafen. Sie leben nebeneinander und haben sich eigentlich nichts mehr zu sagen. Eines Tages trifft ein Brief ein und Harold kann es kaum glauben.

Eine ehemalige Kollegin der Brauerei schreibt ihm und löst in Harold eine fixe Idee aus. Er will die alte Dame Queenie Hennessy zu Fuß besuchen, denn er glaubt fest daran, dass sie solange auf ihn wartet, bis er Schottland erreicht hat.

Während Harold ohne Kompass, Karte und guter Wanderkleidung ziellos in Richtung Schottland läuft. Versucht Maureen ihre innere Leere vor ihrer Umwelt zu verbergen. Harold ist eigentlich ein Mensch, der kaum ein Ziel ernsthaft verfolgt. Als seine Frau plötzlich im Fernsehen ihren Mann sieht, merkt sie, dass er es diesmal ernst meint.

Dieser wundervolle Roman zeigt dem Leser eine Ehe, die nur aus alltäglichen Ritualen besteht. Seine unglaubliche Reise bringt für die Eheleute eine neue Sichtweise ihres Lebens und ihrer Liebe.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

30.05.2012

„Tolles Buch!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Illerkirchberg
Man leidet, freut, trauert, fühlt mit Harold.
Ein ganz wundervolles Buch!
Im angenehm flüssigen Schreibstil, nimmt uns Harold mit auf seine Pilgerreise, die ihn über sich hinaus wachsen lässt...

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50

29.05.2012

„Eine Reise, die alles verändert”

von Julia Klode
Ein Brief, der sein Leben verändert.
Eine Reise, die das Leben vieler verändert.

Harold Fry, Rentner, der in seinem Alltagstrott (im Sessel sitzen und ab und zu Rasenmähen) versinkt, bekommt einen Brief einer alten Freundin: Sie hat Krebs und liegt im Sterben.
Harolds Antwort: Das tut mit leid, alles Gute.
Harolds Reaktion: Er will den Brief abschicken, geht am ersten Briefkasten vorbei, geht am zweiten Briefkasten vorbei, am dritten und so weiter, bis er sich schon auf der Reise vom Süden Englands in den Norden England befindet.
Zu Fuß.
Auf dem Weg zu der sterbenden Qeenie, im festen Glauben, sie so heilen zu können.

Auf seiner Reise begegnet er vielen Menschen, die ihm helfen, die ihn bewundern, aber er begegnet auch sich selbst, seiner Vergangenheit, dem Versagen, und dem Wunsch alles zu ändern.

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein sehr warmherziges, berührendes, trauriges und doch schönes Buch über das Leben, über Vergebung, Schmerz und Hoffnung.

Die Autorin Rachel Joyce selber sagt über ihren ersten Roman:
„Ich habe versucht, eine Geschichte zu schreiben, die nicht ganz den Regeln entspricht. Bei der die Leserinnen und Leser vielleicht zu wissen glauben, wo sie waren, um dann festzustellen, dass sie gar nicht dort gewesen sind. Letzten Endes wollte ich das Unwahrscheinliche wahrscheinlich machen“.

Liebe Frau Joyce: Mission geglückt!

Liebe Leserinnen und Leser, begeben Sie sich auf die Reise mit Harold Fry, bewundern Sie Ihn, hören Sie ihm zu und Sie werden sich selbst entdecken.

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50

28.05.2012

„Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold will eigentlich nur einen Brief zur Post bringen. Seine ehemalige Arbeitskollegin Queenie wird sterben und er möchte ihr noch eine Nachricht schicken. Doch Harold überlegt es sich anders. Er macht sich zu Fuß auf den Weg zu Queenie. Völlig unvorbereitet und von sich selber überrumpelt beginnt Harold seine "unwahrscheinliche Pilgerreise". Ein schönes Buch, das Mut macht, sich mit manchen scheinbar aussichtslosen Situationen doch nicht einfach abzufinden. Auch wenn man nicht weiß, wohin der Weg dann geht.

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50

23.05.2012

„Einzigartig!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Buch das zu Herzen geht, das berührt, das nachdenklich stimmt und einen auch immer wieder zum Schmunzeln bringt. Eine absolute Leseempfehlung; flüssig geschrieben; lädt an vielen Stellen zum Innehalten ein….
„Er erkannte, dass für einen Menschen, der sich von Altem löst und weiterzieht, Neues, Fremdes Bedeutung bekommt. Und da schien es ihm besonders wichtig, dass er sich weiter an seine ureigenen Instinkte hielt, an diese innersten Regungen, die ihn, Harold, ausmachten und von anderen unterschieden……“

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50

22.05.2012

„Ein Buch für Suchende - sehr berührend”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Rachel Joyce ist eine britische Autorin, die bisher über 20 Hörspiele für die BBC verfasst hat. Mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ liegt ihr erster Roman vor, der gleich so vielversprechend war, dass er in 30 Sprachen erscheint.

Rachel Joyce erzählt darin die Geschichten von dem Ehepaar Harold und Maureen Fry, ihrem gemeinsamen Sohn David und Harolds Arbeitskollegin Queenie. Harold und Maureen sind Ende Sechzig und schon seit Ewigkeiten verheiratet. Ihre Ehe scheint schal geworden zu sein, jeder geht seiner eigenen Wege. Dies ändert sich als Harold einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie bekommt. Queenie liegt im Sterben und möchte sich mit diesem Brief von Harold verabschieden und ihm danken für etwas, was er damals für sie getan hat. Harold ist erschüttert. Er schreibt ihr einen Antwortbrief, wobei ihm die Worte für seine eigentlichen Gefühle fehlen. Und dann macht er sich auf den Weg, um diesen Brief einzuwerfen. Er geht am ersten Briefkasten vorbei, er geht am zweiten Briefkasten vorbei, usw. Als er mittags Hunger bekommt, macht er Rast in einer Tankstelle und kommt mit der jungen Frau dort ins Gespräch. Dieses Gespräch rüttelt ihn so auf, dass er ganz spontan beschließt zu Fuß zu Queenie zu gehen und sich persönlich von ihr zu verabschieden. Dabei gibt es nur einen Haken. Harold wohnt ganz im Süden von England in Kingsbridge und Queenie liegt in einem Hospiz ganz im Norden in Berwick. Die beiden trennen nur 1000 km. Völlig unvorbereitet startet Harold seine Reise, die sich nach und nach zu einer Pilgerreise entwickelt und immer mehr Eigendynamik gewinnt.

Rachel Joyce erzählt diese Reise wunderbar mit viel Gefühl und viel Humor. Es ist nicht nur eine rein körperliche Reise, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise zurück zu sich selbst. Während dieser Reise denkt Harold nämlich viel über die Vergangenheit nach. Nach und nach erfahren wir einiges über seine Kindheit und die anfangs wunderbare Liebesgeschichte mit seiner Frau. Wir erfahren viel über David, der anscheinend Mutters Liebling ist und über die Kollegin Queenie. Harold geht an seine körperlichen Grenzen und überlegt diverse Male, ob es nicht sinnvoller wäre, die Reise abzubrechen. Er lernt viele interessante Menschen kennen, die ihm und er ihnen neue Impulse gibt. Zwischendrin erfahren wir auch mehr von Maureen und ihrer Sicht der Dinge. Auch für sie wird diese Reise zu einem Wendpunkt in ihrem Leben.

Ein sehr berührender und ungewöhnlicher Roman, der zum Innehalten und Nachdenken anregt. Wie gehen wir mit uns und unseren Mitmenschen um? Brauchen wir wirklich all diese Dinge, mit denen wir uns umgeben? Wäre ein offenes Gespräch nicht oftmals viel besser? Nach der Lektüre dieses Buches ging es mir ähnlich wie nach Hape Kerkelings Buch über seine Pilgereise auf dem Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“. Ich wünschte, ich würde mir auch mal diese Zeit des Innehaltens gönnen.

Dieser Roman ist ein Roman für Suchende. Er ist hervorragend für Leser von dem bereits erwähnten Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ und Paulo Coelho „Der Alchimist“ geeignet.

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50

21.05.2012

„Lesevergnügen mit Nachdenken”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Elsteraue
Es fällt schwer zu sagen was dieses Buch vermittelt: Lachen, Weinen, Hoffnung, Nachdenken - eine ungewöhnliche wunderschöne Geschichte mit Menschen die man einfach liebhaben muss. Wie wir alle haben sie große und weniger große Probleme und natürlich Macken. Das Buch hat einen schweren Inhalt und ist trotzdem mit einer Leichtigkeit geschrieben das man Mühe hat es aus der Hand zu legen. Unbedingt lesen.

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50

21.05.2012

„Ein schmerzhaft-schöner Weg”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte beginnt im Süden Englands, mitten in dem eintönigen und perspektivlosen Leben des Rentners Harold Fry. Viel scheint nicht passiert zu sein in seinem Leben, dass er mit seiner Frau Maureen teilt, die ihn seit vielen Jahren tief verachtet.
Eines Tages erhält Harold unverhofft den Brief seiner ehemaligen Kollegin Queenie, die sich in wenigen Worten von ihm verabschieden möchte, da sie im Sterben liegt. Harold formuliert freundlich eine ebenso kurze Antwort und macht sich auf den Weg zum nächsten Briefkasten. Mit diesem Gang zum Briefkasten beginnt etwas, was Harold selbst nicht überblicken kann, denn statt den Brief einzuwerfen, findet er sich plötzlich auf einer völlig ungeplanten Pilgerreise wieder, die ihn von der englischen Südküste bis hinauf an die schottische Grenze, zu Queenies Hospiz führt.
In 87 Tagen und 1000 Kilometern öffnet sich Harold beim Laufen seiner schmerzhaften, zwanzig Jahre lang verdrängten Vergangenheit und offenbart dem Leser langsam und und vorsichtig die wahren Gründe dieses Marsches, wie auch seine wahre innere Stärke.
Die daheim gebliebene Maureen, die sich von Harolds spontanem Entschluss zunächst einmal mehr tief verletzt fühlt, beginnt ihrerseits, sich der Vergangenheit zu stellen und findet die lange verlorene Achtung vor ihrem Mann zurück. Immer wieder kommt es im Verlauf der Geschichte zu überraschenden, unerwarteten Wendungen, alles entwickelt sich ganz anders als erwartet.
Während der weiche und sanfte Harold zunächst eher konturlos erscheint, gewinnt er mit jedem Schritt, den er geht, mehr und mehr an Format und ist bald schon nicht mehr der Mann, der nur zum Briefkasten gehen wollte.
Eine Geschichte, die einen in ihrer Tiefe und Traurigkeit mitnimmt und mitten ins Herz greift, ohne jemals rührselig oder kitschig sein. Für mich schon jetzt mein Lieblingsbuch des Jahres.

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50

20.05.2012

„Auf dem Fußweg der Hoffnung...”

von M. Koppauer aus Erlangen
"'Eigentlich ist es ein schöner Tag', sagte er laut, obwohl niemand da war. Er hatte ja sonst nichts zu tun, da konnte er genausogut zum nächsten Briefkasten laufen. Bevor er es sich anders überlegen konnte, bog er um die Ecke. (...) 'Sie braucht nur durchzuhalten. Denn ich werde sie retten, wissen Sie. Ich werde laufen, und sie muss weiterleben.'" (S. 12/22)

Nachdem der pensionierte Handelsvertreter Harold einen Brief einer alten im Hospiz lebenden Freundin erhält, in dem sie ihm schreibt, dass sie an Krebs erkrankt sei, macht er sich zum Briefkasten an der Ecke auf, um ihr einen kurzen Abschiedsbrief zu schicken. Dann trifft er jedoch die Entscheidung, den Brief lieber zum Postamt zu bringen. Und so verlässt er seine Straße, in die er so bald nicht zurückkehren wird. Denn in seinem Kopf brodelt eine Idee a la "Schrödingers Katze" auf und er begibt sich - zu Fuß - auf den Weg von Kingsbridge (Devon, England) nach Berwick (Schottland), mit der Hoffnung, dass Queenie so lange leben wird, wie er zu ihr unterwegs ist.

Ein gefühlvoll erzählter und beeindruckender Debutroman der Britin Rachel Joyce, die von einem ganz normalen Mann erzählt, der auf seiner Reise zu sich selbst findet und noch darüber hinaus wächst.

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50

18.05.2012

„Sehr berührend!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold, mit Maureen verheiratet, will eigentlich nur einen Brief zum Briefkasten bringen. Doch es kommt alles ganz anders. Und so wandert er mehr oder minder spontan in seinen Segelschuhen ohne Vorbereitung in 87 Tagen 1000 km quer durch England. Man möchte mit ihm wandern! Aber beim Lesen dieses wunderbaren Buches kommt man ihm immer näher! Sehr spannend und zu Herzen gehend!

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50

17.05.2012

„Eine unglaubliche Pilgerreise”

von einer Kundin oder einem Kunden
Kann man als Rentner in Segelturnschuhen von Südengland nach Schottland spontan zu Fuss gehen, ohne Gepäck, ohne Essen, ganz allein mit sich und seinen Gedanken und Erinnerungen?
Harold Fry versucht es, um einer ehemaligen sterbenskranken Freundin Lebewohl sagen zu können.
Humorvoll, verträumt und manchmal etwas traurig erzählt uns dieser Roman die Lebensgeschichte von Harold und seine Reise zu sich selbst.
Mein Lesetipp für den Sommer!

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40

16.05.2012

„Eine Pilgerreise als Neubeginn”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold ist seit kurzem Rentner und weiß eigentlich nichts mit sich und seinem neuen Leben anzufangen. Da erhält er einen Brief von seiner früheren Kollegin Queenie Hennessy, die ihm mitteilt, dass sie an Krebs erkrankt ist und bald sterben wird.Harold will ihr antworten, aber auf dem Weg zum Briefkasten fragt er sich, ob so ein Brief ausreicht. Und so läuft er immer weiter quer durch England, um Queenie im Hospiz zu besuchen.

Für Harold eine Reise, die ihn gedanklich in die Vergangenheit führt. Wie konnte er sich gefühlsmäßig so weit von seiner Frau Maureen entfernen? War sein Verhalten seinem Sohn gegenüber immer richtig?
Aber auch Maureen muss ihr Leben, jetzt wo Harold unterwegs ist, überdenken.
Und da ist ja auch das Geheimnis, das Harold, Queenie Hennessy und Maureen verbindet.
Ein Buch das Mut macht. Für einen Neubeginn ist es nie zu spät.

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40

15.05.2012

„So bewegend....”

von einer Kundin oder einem Kunden
"Sie glaubten an ihn.Sie hatten zugehört,was er sagte, und hatten beschlossen, das Offensichtliche zu ignorieren und an etwas Größeres und unendlich Schöneres als das real Sichtbare zu glauben." Nach diesem Satz auf Seite 36 begann auch ich an Harold Fry zu glauben. Mit jeder zurückgelegten Meile wuchsen er, seine Wegbegleiter und ihre Lebensreisen mir mehr an`s Herz.

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50

15.05.2012

„Neubeginn”

von einer Kundin oder einem Kunden
Harold begibt sich auf eine Reise - es wird eine Lebensreise. Dies ahnt der Leser, Harold noch nicht.
Harold macht es sich nicht leicht. Er weiss bald um seine Versäumnisse, Verletzungen. Er weiss um so mehr von und um sich, und kann Queenie begegnen, und nicht zuletzt auch Maureen. Sie wartet auf ihn, sie ist für ihn da - trotz allem.
Es ist berührend von Harold und seinen Geistern aus der Vergangenheit zu lesen. Wir lesen auch von Menschen, die meinen Harold begleiten zu können.
Am Ende der Reise kann Harold neu anfangen und vieles kann neu beginnen.

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50

15.05.2012

„Pilgern einmal anders”

von einer Kundin oder einem Kunden
Eigentlich wollte Harold Fry nur den Brief an seine unheilbar kranke Arbeitskollegin einwerfen. Nachdem er beim nächstgelegenen Postkasten beschließt, doch noch ein Stück weiter zu gehen, wird daraus eine Fußreise bis ans andere Ende Großbritanniens. Während dieser herausfordernden Pilgerreise begegnet er den unterschiedlichsten Menschen samt deren Problemen und Ansichten. Sehr lesenswert!

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50

15.05.2012

„Unterwegs”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Harold Fry, seit einem halben Jahr in Rente, begibt sich auf eine Pilgerreise. Nur weiß er anfangs noch nicht, dass sie eine ist. Seine alte Kollegin Queenie hat sie geschrieben: Sie ist unheilbar krank und wird sterben. Da fängt Harold an zu laufen. Von Südengland nach Schottland, er geht einen Weg von 1000 Kilometern. Er läuft und hofft, dass Queenie auf ihn wartet. Vor vielen Jahren hat sie ihm einmal sehr geholfen, und er möchte sich dafür endlich bei ihr bedanken.
Während seiner Reise begegnet Harold vielen verschiedenen Leuten, die ihm alle auf ihre eigene Art und Weise helfen. Nachdem in den Medien über seine Reise berichtet wurde, bekommt er auch Mitwanderer, was ihm allerdings nicht so besonders gefällt. Unterwegs hat Harold viel Zeit, um über sein Leben nachzudenken. Er erinnert sich vieles über seine unglückliche Jugend, seine Ehe mit Maureen, seinen Sohn David. Er bereut einiges, aber entdeckt, dass es auch vieles gibt, worüber er sich im nachhinein freuen kann. Ein paar Mal will er fast verzweifelt aufgeben, aber er kommt am Ziel. Ist er noch rechtzeitig?
Dieses Buch hat mich sehr gerührt und berührt. Rachel Joyce hat wirklich eine außergewöhnliche Geschichte geschaffen, die nachdenklich macht. Begleiten auch Sie Harold auf seiner Reise und entdecken Sie sich selbst neu!

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