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Die Bucht des grünen Mondes

Roman. Originalausgabe

buch
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Artikeldetails zu Die Bucht des grünen Mondes

AutorIsabel Beto

Untertitel Roman. Originalausgabe

Abbildungsvermerk Mit 1 4-farbige Karte

  • ISBN-103-499-25701-7
  • ISBN-139783499257018
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten541
  • Veröffentlicht01.12.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht405g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Die Bucht des grünen Mondes

Eine Liebe, so mächtig wie der Amazonas. Berlin, 1896: Für die junge Fabrikantentochter Amely bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem deutlich älteren Verwandten verheiraten will. Kilian Wittstock ist märchenhaft reich - und er lebt am anderen Ende der Welt. Als einer der mächtigsten Kautschukbarone beherrscht er das Amazonasgebiet. Schweren Herzens macht sich Amely auf die Reise über den Ozean. In Manaus erwartet sie ein fremdes, exotisches Leben voller Luxus und ein ebenso exzentrischer wie brutaler Ehemann. Erst als ein dramatisches Ereignis sie mit dem Indianer Aymho zusammenführt, erfährt Amely, was Liebe bedeutet. Aymho weckt in ihr tiefe Gefühle und nie geahnte Leidenschaft. Doch ihr gemeinsames Glück ist bedroht durch ein Geheimnis, das Aymho in sich trägt.

Autorenportrait zu Die Bucht des grünen Mondes



Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können.


Portrait

Isabel Beto:
Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können.

Autorenportrait



Isabel Beto arbeitete als Malerin, bevor sie anfing zu schreiben. Die Farben Südamerikas haben sie schon immer besonders fasziniert, und sie liebt es, ganz in ihren Geschichten und Bildern abzutauchen und so fremde, exotische Welten erleben zu können.


description

Manaus, 1896: Gegen ihren Willen wird die junge Berlinerin Amely mit einem reichen Verwandten in Brasilien verheiratet. Der deutlich ältere Kilian Wittstock ist einer der verschwenderischen Kautschukbarone, die zu dieser Zeit das Amazonasgebiet beherrschen. Amely ist seiner Brutalität hilflos ausgeliefert. Bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sie von einem Indianer entführt wird. Im Urwald, wo das Leben am atemberaubendsten und am gefährlichsten ist, lernt Amely, was Liebe bedeutet, und sie beschließt, um ihr Glück und ihre Zukunft in Brasilien zu kämpfen.

Bewertung unserer Kunden zu Die Bucht des grünen Mondes

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12

50

01.07.2012

„Ein beachtenswertes Debüt”

von Zabou1964 aus Krefeld
Die junge Amely wächst wohlbehütet bei ihrem Vater, einem Fabrikanten von Fahrrädern, im Berlin des späten 19. Jahrhunderts auf. Sie steht kurz vor ihrer Verlobung mit Julian, einem Angestellten ihres Vaters, als sie erfährt, dass ihr Vater sie mit einem wesentlich älteren Verwandten verheiraten will, der zudem noch in Brasilien lebt. Kilian Wittstock ist einer der Kautschukbarone, die durch die Ausbeutung der brasilianischen Bevölkerung zu unermesslichem Reichtum gekommen sind. Amely erwartet nicht nur ein fremdes Land voller Exotik und ein Leben im Luxus. Ihr Ehemann erweist sich als brutaler Patriarch, der ihr das Leben zur Hölle macht. Durch einen Zufall lernt sie den Indio Aymáho kennen, der ihr ihre neue Heimat auf ganz andere Art und Weise zeigt. Doch ihre Liebe wird überschattet von der Gefahr, die durch die Gier der Kautschukbarone droht.

Auf dieses wunderbare Buch bin ich durch die außergewöhnliche Gestaltung aufmerksam geworden. Das Cover zeigt eine Bucht mit türkisfarbenem Wasser, umrandet von grünen Pflanzen. Über dem Nachnamen der Autorin ist ein Tukan abgebildet. Der Buchschnitt ist mit grünen Verzierungen geschmückt.

Der außergewöhnliche Handlungsort Brasilien und die Zeit der Kautschukbarone haben mich zudem gereizt, dieses Buch zu lesen. In der Biografie Isabel Betos steht, dass sie die Farben Südamerikas schon immer fasziniert haben. Diese Begeisterung hat sie in der Geschichte exzellent zum Ausdruck gebracht. Ich fühlte mich, als sei ich mit Amely im Dschungel und habe durch ihre Augen die fremde und exotische Welt kennenlernen dürfen. Aber auch die Welt der Kautschukproduzenten mit ihrem Prunk und Protz, der im Bau der Oper von Manaus ihren Höhepunkt fand, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Mir war diese Oper bisher nur aus dem Film „Fitzcarraldo“ mit Klaus Kinski bekannt. Es war sehr interessant, etwas mehr über den Bau dieses Monuments zu erfahren.

Das Leben der Indianer ist dem der Yanomami nachempfunden, wie die Autorin in einem Nachwort erklärt. Selbst die Sprache der Indianer hat sie recherchiert. Die Passagen, die im Urwald spielen, haben mich absolut fasziniert. Sie haben mir einen Einblick in eine vollkommen fremde Welt ermöglicht. Ein Glossar wäre allerdings sehr hilfreich gewesen, um die fremden Begriffe nachschlagen zu können. Da die Autorin aber alles im Text erklärt hat, bin ich auch ohne zurechtgekommen.

Sehr eindrucksvoll wird auch die Entwicklung der Figuren beschrieben, allen voran natürlich die Amelys. Aus dem verschüchterten Berliner Mädchen wird nach und nach eine erwachsene und selbstbewusste Frau, die ihren Weg mit allen Mitteln gehen will. Aber auch die Wandlung Kilians vom zunächst netten Ehemann zum Scheusal oder die Aymáhos vom skeptischen Indio zum Vertrauten und Geliebten Amelys ist der Autorin wunderbar gelungen. Ich habe mit den Figuren gelebt, gelitten und geliebt.

Dieser Roman ist das Debüt der Autorin. Aber bereits im Dezember wird es ein neues Buch aus ihrer Feder geben, das ich auf jeden Fall auch lesen werde.

Fazit:
Ein großartiges Debüt Isabel Betos, das mich mit Spannung und Romantik in eine komplett fremde und exotische Welt entführt hat. Ich hoffe, es werden noch sehr viele Bücher dieser Autorin erscheinen.

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20

08.04.2012

„Gute Recherche - schwache Story”

von J.G. aus Berlin
Amely ist die Tochter eines wohlhabenden Fabrikanten, der nach neuen Entwicklungsmöglichkeiten seines Geschäfts sucht. Da kommt es ihm gerade recht, dass der reiche, um viele Jahre ältere, in Brasilien lebende Kilian Wittstock, um die Hand seiner Tochter Amely anhält. Auch die Tatsache, dass die Verlobung zu Julius ansteht, stellt kein Hinderungsgrund für den Vater dar. So kommt eins zum anderen und sie befindet sich auf dem Weg nach Brasilien. Dort muss sie schnell feststellen, dass Kilian kein liebevoller Ehemann ist und eher zur Brutalität neigt. Für ihn stehen Reichtum und die Gewinnung von Kautschuk im Vordergrund. Als Amely aber eines Abends flüchten will, wird sie von einem Indio in den Dschungel entführt. Zwischen ihnen entsteht eine Liebesbeziehung voller Emotionen und Leidenschaft. Aber auch er trägt ein Geheimnis in sich...

Das einzig Positve an diesem Buch erscheint mir die Recherche. Die Informationen um das Leben der Indios, rund um den Kautschuk, dessen Bedeutung und die Gefahr des Schmuggelns, und das Leben der Einwanderer vor Ort sind sehr aufschlussreich und interessant.

Aber leider ist die Story sehr schwach. Die Zeitsprünge machen teilweise keinen Sinn. Befindet man sich in der Gegenwart, kommt in die 2 Monate zurückliegende Vergangenheit und ist aufeinmal wieder in der Gegenwart, ohne dass man überhaupt was gemerkt hat. Sehr verwirrend. Außerdem ist der Charakter der Amely keineswegs überzeugend, die Entwicklung des Charakters ist nicht schlüssig und zu sprunghaft. Zu Anfang ist sie eher naiv und sehr prüde. Nach ihrer Rückkehr aus dem Urwald wird sie einerseits selbstbewußt dargestellt, aber andererseits auch weiterhin sehr naiv. Ihr Handeln ist teilweise nicht nachvollziehbar. Absolut unrealistisch empfand ich auch, dass sich Rupert nicht an seine Vergangenheit erinnern konnte. Merkwürdig...

Auch die Anhäufung von Zufällen am Ende machten auf mich keinen guten Eindruck, viele Abschnitte dieses Buches sind überflüssig.

Die Story, rund um eine tolle und interessante Recherche von einem Stück Kolonialgeschichte, ist zu wenig durchdacht und unrealistisch...

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

27.02.2012

„Grausam ist der Weg zum Paradies!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Oberösterreich
Ende des 19. Jahrhunderts wird Amely einem sehr reichen Kautschukbaron in Brasilien versprochen. Amely ist am Boden zerstört und verlässt ihr geliebtes Berlin. Gemeinsam mit ihrem Dienstmädchen macht sie sich auf in das unbekannte Brasilien.
Ihre Ankunft hätte aber keinen schlechteren Zeitpunkt haben können. Kilians Sohn ist gestorben und somit hat er alle drei Söhne verloren.
Die Hochzeit wird schnell vollzogen und Amely lernt den viel älteren Kilian von seiner brutalen Seite kennen. Einzig und allein seinen Kautschuk scheint er zu lieben, dafür lässt er die Einheimischen versklaven.
Amely hält es nicht mehr länger aus und versucht sich das Leben zu nehmen. Doch in diesem Moment taucht ein Indianer auf, der sie zu seinem Volk bringt. Amely lernt Dinge die sie nie für möglich gehalten hat und findet sogar die Liebe zu einem Indianer, der aber nicht der ist, der er zu glauben scheint. Kilian erschließt immer wieder neue Kautschukwälder und somit ist der Lebensraum der Indianer bedroht. Um dies zu verhindern, trifft Amely eine schwere Entscheidung, sie verlässt ihre Liebe, um ihn und seinen Stamm zu retten. Der Plan, den sie sich ausgedacht hat, schlägt aber fehl.


Meinung:


Das Buch trifft genau meinen Geschmack! Die Autorin versteht es die Umgebung detailreich zu beschreiben, dabei aber nie zu überladen oder ausschweifend zu wirken. Ich fühlte mich wirklich, als würde ich im Dschungel dabei sein. Man lebt und leidet mit Amely mit und während dem Lesen hat mich immer eine leichte Nervosität gepackt, ob Amely ihr Liebe wiedersehen und ob es ein Happy End geben wird. Es hat mich gefesselt und so richtig in seinen Bann gezogen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Charaktere nicht berechenbar waren. Niemand war nur gut oder nur böse. Es war eine gelungene Mischung, die das Buch noch interessanter machte, da man auf Wendungen stieß, die man so nicht vermutet hätte. Besonders die Wendung mit dem Indianer war interessant.

Amely muss sehr viel über sich ergehen lassen und man merkt, dass sie zur damaligen Zeit als Frau nichts zu sagen hatte. Sie entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit und man fiebert mit ihr echt mit. Das Buch zeigt auch gut den brutalen Umgang mit den Einheimischen und veranschaulicht das Leben der armen sowie reichen Bevölkerung.

Mit dem Buch hält man keinen kitschigen Liebesroman in Händen, sondern viel mehr einen spannenden, mitreißenden, unbeschönigten und lebendigen Roman. Man kann herrlich mit Amely mitleiden und die Erzählweise fesselt. So lebendig hat schon länger kein Roman mehr auf mich gewirkt und ich war mittendrin statt nur dabei.

Schonungslos und hart wird man in das Brasilien zur Zeit des Kautschuk-Booms gezogen und man kann gar nicht anders als sich fesseln zu lassen. Ich bin von dem Buch restlos begeistert! Die Charaktere sind nicht linear und es ergibt sich dadurch eine Unberechenbarkeit. Die Geschichte wird lebendig und schonungslos erzählt und man fühlt sich wie in einer anderen Welt! Einfach nur gut und ich möchte sehr gerne wieder etwas von Isabel Beto lesen, da sie genau meinen Geschmack getroffen hat!

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50

15.02.2012

„Die Bucht des grünen Mondes”

von Sibylle Meyer aus Rotenburg (Wümme)
Im Mittelpunkt steht Amely, die aus Berlin nach Manaus verheiratet wird. Dort erlebt sie neben dem Kulturschock einiges Aufregendes, was sie reifen und mit anderen Augen sehen läßt. Neben dem fremden Manaus und ihrem gewaltbereiten Ehemann verbringt sie einige Monate im Busch, wo sie bei den Indios lebt und lernt, daß Glück auch eine andere Art des Lebens bedeuten kann.

Ein sehr schönes Buch mit viel Herz und Spannung. Es fließen viele gute Beschreibungen ein, so daß ich oftmals das Gefühl hatte, dabei zu sein, aber nicht übertrieben ausschweifend.

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50

10.02.2012

„Toller Roman voller Exotik und Grausamkeiten”

von Curculio aus Deutschland
Im ausgehenden 19. Jahrhundert boomt der Kautschuk, nicht nur wegen des sich langsam durchsetzenden Automobils. An ihrem Geburtstag erfährt Amely, dass sie mit dem deutschen Kautschuk-Baron Kilian Wittstock in Brasilien verheiratet werden soll. Für sie bricht eine Welt zusammen, muss sie doch nicht nur ihren Verlobten verlassen, sondern auch über den Atlantik mitten in den Dschungel ziehen. Angekommen in Manaus wird sie sofort mit dem dortigen Alltag konfrontiert – Gewalt und Armut sind an der Tagesordnung, im Gegensatz dazu herrscht bei den Reichen eine Dekadenz sondergleichen. Amelys Vorsätze sich mit ihrem neuen Mann zu arrangieren, sind aufgrund seines wankelmütigen und exzentrischen Charakters bereits von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Ihr Leben wird zur Qual. Dann trifft sie auf den Indio Aymáho, der um seinen Stamm zu retten nach Manaus aufgebrochen ist. Für Amely ist ihr erstes Treffen mit ihm ein Schock und von da an verändert sich ihr Leben grundlegend. Und für beide steht einiges auf dem Spiel...

Die Darstellungen des „Paris der Tropen“ sind wirklich erschreckend. Schon gleich zu Beginn mit der Ankunft Amelys wird das mehr als deutlich: Elend, Armut, Hinrichtungen. Im Gegensatz dazu steht die beispielslose Verschwendungssucht der Oberschicht. Krasser könnten die Unterschiede nicht sein. Unterstrichen wird dies noch durch die sehr eindringlichen Beschreibungen der Autorin. Die Sklaven führen ein elendes Leben, die Indios, die nicht rechtzeitig fliehen können, werden getötet, versklavt oder führen ein jämmerliches Leben in der Gosse. Amely stellt die typische preußische Gattin dar, doch auch ihre Disziplin hilft ihr nichts gegen den alltäglichen Wahnsinn. Man leidet mit Amely mit, die ihrem Ehemann ausgeliefert ist und der es sichtlich schwer fällt, sich an dieses ausufernde Leben zu gewöhnen. Lange hält sie das nicht aus. Nach ihrem Zusammentreffen mit Aymáho muss sie sich zwangsläufig anpassen um zu Überleben. Diese Veränderung geht natürlich nicht von heute auf morgen vonstatten und so fiebert man immer mit ihr, wie sie sich als gestärkter Charakter doch noch durchsetzen kann. Sehr eindrücklich wird auch das Leben eines Indio-Stammes beschrieben. Im Gegensatz zu den Bildern Manaus, ist es eine wahre Wohltat, ihrem Alltag fernab jeglicher Sorgen um Geld und Macht zu verfolgen. Dennoch liegt ein drohender Schatten auf ihrem Dasein, der schließlich auch zu einem sehr spannenden Ende führt.

Fazit: Ein farbenprächtiger Roman, der nicht nur den exotischen Dschungel Brasiliens und seiner Einwohner eindrücklich in Szene setzt und zum Träumen einlädt, sondern auch unverblümt die Schattenseiten des Kautschuk-Booms mit all seinen Absurditäten zeigt. Die Gegensätze könnten krasser nicht sein. Spannung darf natürlich nicht fehlen und so fiebert man bis zuletzt mit Amely und Aymáho mit. Ein atemberaubender Roman!

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50

21.01.2012

„grausam und dennoch romantisch”

von lilli15 aus HC

Hierbei handelt es sich um einen historischen Roman aus der Zeit, als die Töchter noch aus finanziellen Gründen verheiratet wurden. Und genau das passierte Amely, sie musste Deutschland verlassen um in Brasilien einen reichen älteren Mann zu heiraten.
Ein für sie aussichtsloses Leid begann, wie sie es bis dahin für unmöglich hielt.
Womit sie allerdings nicht gerechnet hatte, sie verliebte sich augenblicklich in dieses Land, an die ständige Wärme und diese vielen Farben und exotischen Tiere.

Dies wird von der Autorin so toll beschrieben, das man sich sofort als Leser mittendrin befand.
Schön zu lesen ist auch die Entwicklung Amelys von einem ängstlichen Mädchen zu einer reifen und mutigen Frau. Erst muss sie das Leben an Kilians Seite meistern und später, was für sie ja sicherlich der Kulturschock ohnehin war, sich an ein Leben im Dschungel gewöhnen. Dort lernt sie eine andere Seite des Zusammenlebens kennen, wie sie es bisher noch nicht kannte. Und ausgerechnet da findet sie auch ihre große Liebe und lüftet ein großes Geheimnis.

Ich würde das Buch an jene weiterempfehlen, welche sich gerne einmal in eine exotische Welt zurückziehen möchten um den Alltag zu entfliehen. Ich habe das Lesen dieses Buches sehr genossen, da es ein wenig Abenteuerlust mit einer Portion Romantik vereint und die Beschreibung der brasilianischen Regenwälder den Leser dorthin entführen.
Lesen sollte man auch das Nachwort, aber bitte nicht vorher, sonst ist ein Geheimnis schon gelüftet.........

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50

13.01.2012

„Nicht Geld regiert die Welt, sondern die Liebe!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Eine historische Geschichte zum Träumen, zum Mitleiden, zum Verlieben und Nachdenken, die einen sehr aktuellen Hintergrund hat.

Das Cover ist wunderschön und das Grün passt sehr gut zum Thema Südamerika. Der Titel klingt sehr verlockend und produziert in meinem Kopf gleich schöne Bilder. Die Idee mit der verzierten Schnittkante war mir neu und ich bin immernoch sehr begeistert davon.

Der Klappentext ließ mich an " Vom anderen Ende der Welt" von Liv Winterberg denken, aber beim Lesen stellte ich dann schnell fest, dass es diesmal nicht die Idee der Protagonistin ist den Kontinent zu verlassen, sondern die des deutschen Vaters, der seine Tochter an einen reichen Mann in Brasilien versprochen hat.

Der Einstieg war schon sehr gut und ich befand mich gleich im Zeitalter, denn ich konnte mir schnell einfühlen, wie es auf den Völkerschauen war (ich habe aber auch in Zoohistorischen Büchern bereits viele Bilder davon gesehen). Meine Fantasie war schnell angeregt, wie es weitergehen könnte...

Die Geschichte beinhaltet auf der einen Seite die Europäer und wie sie miteinander und mit Fremden umgehen, auf der anderen Seite die Fremden, wie sie mit den Europäern umgehen und dann noch die komplett fremde Welt der "Wilden". Ich fand es sehr, sehr, sehr spannend.

Sehr gut ist beschrieben, wie arrogant sich die Europäer aufführen und ihre Geldgier über das Leben und die Lebensräume von anderen stellen. Nicht nur damals, sondern auch heute noch (und gerade extrem aktuell) ist das Thema "Geld regiert die Welt und dafür wird die Natur komplett geopfert" ein sehr heikles und auch spannendes Thema.
Das Buch beinhaltet immer wieder Kehrtwenden, die Entwicklung der Geschichte ist bisher immer wieder anders verlaufen als ich mir anfangs ausgemalt habe und das mochte ich wirklich sehr. Nichts ist langweiliger als ein Buch bei dem man schon ahnt wie es weitergeht und endet. Aber "die Bucht des grünen Mondes" bietet immer wieder neue Aspekte!

Ich erwischte mich immer wieder, dass ich nach bestimmten Begriffen googlete, weil ich es so interessant fand... die Pflanzen, die Tiere, die Drogen oder die Geistergestalten... und dabei stelle ich immer wieder fest, dass das nicht alles von „Isabel Beto“ ausgedacht, sondern lupenrein recherchiert ist.

Die Entwicklung der Hauptfigur Amely gefällt mir sehr gut, sie wird immer stärker und selbstbewusster und versucht diese gewaltvolle, dekadente, verlogene Welt zu zerstören und für die liebevolle, ursprüngliche, naturverbundene Welt der Indianer kämpft.
Beim Lesen dachte ich auch oft an Europäische Menschen, die in solchen Dschungeln groß geworden sind und darüber Bücher geschrieben haben, so wie Sabine Kuegler oder Catharine Rust, deren Bücher ich auch verschlungen habe.

Den letzten Teil mochte ich von allen Teilen am Wenigsten, das ganze Ende war nicht so nach meinem Geschmack. Trotzdem bin ich schwer verliebt in dieses Buch und in die Welt von Amely und Aymaho und das Buch bekommt von mir 5 Punkte, weil zwar das Ende von mir nur 4 von 5 Punkten bekommt, aber die ganze Geschichte, das Cover, der Titel etc. mehr als 5 Punkte verdient!!!

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50

13.01.2012

„Nicht Geld regiert die Welt, sondern die Liebe!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Eine historische Geschichte zum Träumen, zum Mitleiden, zum Verlieben und Nachdenken, die einen sehr aktuellen Hintergrund hat.

Das Cover ist wunderschön und das Grün passt sehr gut zum Thema Südamerika. Der Titel klingt sehr verlockend und produziert in meinem Kopf gleich schöne Bilder. Die Idee mit der verzierten Schnittkante war mir neu und ich bin immernoch sehr begeistert davon.

Der Klappentext ließ mich an " Vom anderen Ende der Welt" von Liv Winterberg denken, aber beim Lesen stellte ich dann schnell fest, dass es diesmal nicht die Idee der Protagonistin ist den Kontinent zu verlassen, sondern die des deutschen Vaters, der seine Tochter an einen reichen Mann in Brasilien versprochen hat.

Der Einstieg war schon sehr gut und ich befand mich gleich im Zeitalter, denn ich konnte mir schnell einfühlen, wie es auf den Völkerschauen war (ich habe aber auch in Zoohistorischen Büchern bereits viele Bilder davon gesehen). Meine Fantasie war schnell angeregt, wie es weitergehen könnte...

Die Geschichte beinhaltet auf der einen Seite die Europäer und wie sie miteinander und mit Fremden umgehen, auf der anderen Seite die Fremden, wie sie mit den Europäern umgehen und dann noch die komplett fremde Welt der "Wilden". Ich fand es sehr, sehr, sehr spannend.

Sehr gut ist beschrieben, wie arrogant sich die Europäer aufführen und ihre Geldgier über das Leben und die Lebensräume von anderen stellen. Nicht nur damals, sondern auch heute noch (und gerade extrem aktuell) ist das Thema "Geld regiert die Welt und dafür wird die Natur komplett geopfert" ein sehr heikles und auch spannendes Thema.
Das Buch beinhaltet immer wieder Kehrtwenden, die Entwicklung der Geschichte ist bisher immer wieder anders verlaufen als ich mir anfangs ausgemalt habe und das mochte ich wirklich sehr. Nichts ist langweiliger als ein Buch bei dem man schon ahnt wie es weitergeht und endet. Aber "die Bucht des grünen Mondes" bietet immer wieder neue Aspekte!

Ich erwischte mich immer wieder, dass ich nach bestimmten Begriffen googlete, weil ich es so interessant fand... die Pflanzen, die Tiere, die Drogen oder die Geistergestalten... und dabei stelle ich immer wieder fest, dass das nicht alles von „Isabel Beto“ ausgedacht, sondern lupenrein recherchiert ist.

Die Entwicklung der Hauptfigur Amely gefällt mir sehr gut, sie wird immer stärker und selbstbewusster und versucht diese gewaltvolle, dekadente, verlogene Welt zu zerstören und für die liebevolle, ursprüngliche, naturverbundene Welt der Indianer kämpft.
Beim Lesen dachte ich auch oft an Europäische Menschen, die in solchen Dschungeln groß geworden sind und darüber Bücher geschrieben haben, so wie Sabine Kuegler oder Catharine Rust, deren Bücher ich auch verschlungen habe.

Den letzten Teil mochte ich von allen Teilen am Wenigsten, das ganze Ende war nicht so nach meinem Geschmack. Trotzdem bin ich schwer verliebt in dieses Buch und in die Welt von Amely und Aymaho und das Buch bekommt von mir 5 Punkte, weil zwar das Ende von mir nur 4 von 5 Punkten bekommt, aber die ganze Geschichte, das Cover, der Titel etc. mehr als 5 Punkte verdient!!!

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50

13.01.2012

„Nicht Geld regiert die Welt, sondern die Liebe!!! ”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Berlin
Eine historische Geschichte zum Träumen, zum Mitleiden, zum Verlieben und Nachdenken, die einen sehr aktuellen Hintergrund hat.

Das Cover ist wunderschön und das Grün passt sehr gut zum Thema Südamerika. Der Titel klingt sehr verlockend und produziert in meinem Kopf gleich schöne Bilder. Die Idee mit der verzierten Schnittkante war mir neu und ich bin immernoch sehr begeistert davon.

Der Klappentext ließ mich an " Vom anderen Ende der Welt" denken, aber beim Lesen stellte ich dann schnell fest, dass es diesmal nicht die Idee der Protagonistin ist den Kontinent zu verlassen, sondern die des deutschen Vaters, der seine Tochter an einen reichen Mann in Brasilien versprochen hat.

Der Einstieg war schon sehr gut und ich befand mich gleich im Zeitalter, denn ich konnte mir schnell einfühlen, wie es auf den Völkerschauen war (ich habe aber auch in Zoohistorischen Büchern bereits viele Bilder davon gesehen). Meine Fantasie war schnell angeregt, wie es weitergehen könnte...

Die Geschichte beinhaltet auf der einen Seite die Europäer und wie sie miteinander und mit Fremden umgehen, auf der anderen Seite die Fremden, wie sie mit den Europäern umgehen und dann noch die komplett fremde Welt der "Wilden". Ich fand es sehr, sehr, sehr spannend.

Sehr gut ist beschrieben, wie arrogant sich die Europäer aufführen und ihre Geldgier über das Leben und die Lebensräume von anderen stellen. Nicht nur damals, sondern auch heute noch (und gerade extrem aktuell) ist das Thema "Geld regiert die Welt und dafür wird die Natur komplett geopfert" ein sehr heikles und auch spannendes Thema.
Das Buch beinhaltet immer wieder Kehrtwenden, die Entwicklung der Geschichte ist bisher immer wieder anders verlaufen als ich mir anfangs ausgemalt habe und das mochte ich wirklich sehr. Nichts ist langweiliger als ein Buch bei dem man schon ahnt wie es weitergeht und endet. Aber "die Bucht des grünen Mondes" bietet immer wieder neue Aspekte!

Ich erwischte mich immer wieder, dass ich online nach bestimmten Begriffen suchte, weil ich es so interessant fand... die Pflanzen, die Tiere, die Drogen oder die Geistergestalten... und dabei stelle ich immer wieder fest, dass das nicht alles von „Isabel Beto“ ausgedacht, sondern lupenrein recherchiert ist.

Die Entwicklung der Hauptfigur Amely gefällt mir sehr gut, sie wird immer stärker und selbstbewusster und versucht diese gewaltvolle, dekadente, verlogene Welt zu zerstören und für die liebevolle, ursprüngliche, naturverbundene Welt der Indianer kämpft.
Beim Lesen dachte ich auch oft an Europäische Menschen, die in solchen Dschungeln groß geworden sind und darüber Bücher geschrieben haben, so wie Sabine Kuegler oder Catharine Rust, deren Bücher ich auch verschlungen habe.

Den letzten Teil mochte ich von allen Teilen am Wenigsten, das ganze Ende war nicht so nach meinem Geschmack. Trotzdem bin ich schwer verliebt in dieses Buch und in die Welt von Amely und Aymaho und das Buch bekommt von mir 5 Punkte, weil zwar das Ende von mir nur 4 von 5 Punkten bekommt, aber die ganze Geschichte, das Cover, der Titel etc. mehr als 5 Punkte verdient!!!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Sabine Kuegler: Dschungelkind Liv Winterberg: Vom anderen Ende der Welt Catherine Rust: Das Mädchen vom Amazonas

50

29.12.2011

„Abenteuerlich spannend”

von Janine2610

Schon ab der ersten Seite des Buches bin ich abgetaucht
in eine Welt voller Abenteuer, Spannung, Brutalität, Gewalt,
aber auch Leidenschaft, Erotik und ebenfalls einem Hauch
Historik. - Genauso wie ich es mir nach der Leseprobe gedacht
habe.
Ich glaube in diesem Buch ist für jeden etwas dabei, also
ich bin ganz hin und weg davon. Für mich steht fest, dass
es nichts Geringeres als 5 Sterne verdient hat.

Meiner Meinung nach eines der besten Bücher, dass ich
im Jahr 2011 gelesen habe.
Einfach großartig und absolut empfehlenswert!

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50

25.12.2011

„Romantik und Spannung”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Altdorf
Spannung und Romantik
Das Cover des Buches ist traumhaft, besonders die Verziehrungen an Rande. Ich bin die letzten 2 Tage eingetaucht in die Welt von Amely, Klian und Ruben. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Es ist in sich wieder in 3 kleine Bücher unterteilt, und zwar "In die Stadt des brennenden Geldes": In diesem Teil des Buches wird Amely mehr oder weniger zur einer Heirat mit einem reichen Kautschukbaron gezwungen. Die reist nach Manaus, wird dort mit Kilian verheiratet und lernt ihren Mann, der auch brutal ist, von allen Seiten kennen. Als sie es nicht mehr aushält, will sie vor ihrem Mann fliehen. Es beginnt das 2. Buch: Das Land des Sonnenfalken: Hier lernt Amely das Leben im Urwald kennen und ist zum ersten Mal glücklich. Sie lernt Aymoho kennen. Gemeinsam müssen sie viele Abenteuer überstehen. Im 3. Buch: Die Bucht des grünen Mondes: Amely kommt nach über 1 Jahr wieder zu ihrem Mann zurück. Dieser will sie jedoch nach Berlin schicken und sich scheiden lassen. Mehr wird jedoch nicht verraten. Das Buch war wirklich großartig, ich kann es nur jedem , der Frauenromane und Liebesgeschichten mag, weiterempfehlen. Der Schreibstil von Isabel Boto hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, es folgen noch weiter Bücher von ihr.

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Das Gold der Maori, Mit dir an meiner Seite

50

25.12.2011

„Romantik und Spannung”

von einer Kundin oder einem Kunden
Spannung und Romantik
Das Cover des Buches ist traumhaft, besonders die Verziehrungen an Rande. Ich bin die letzten 2 Tage eingetaucht in die Welt von Amely, Klian und Ruben. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Es ist in sich wieder in 3 kleine Bücher unterteilt, und zwar "In die Stadt des brennenden Geldes": In diesem Teil des Buches wird Amely mehr oder weniger zur einer Heirat mit einem reichen Kautschukbaron gezwungen. Die reist nach Manaus, wird dort mit Kilian verheiratet und lernt ihren Mann, der auch brutal ist, von allen Seiten kennen. Als sie es nicht mehr aushält, will sie vor ihrem Mann fliehen. Es beginnt das 2. Buch: Das Land des Sonnenfalken: Hier lernt Amely das Leben im Urwald kennen und ist zum ersten Mal glücklich. Sie lernt Aymoho kennen. Gemeinsam müssen sie viele Abenteuer überstehen. Im 3. Buch: Die Bucht des grünen Mondes: Amely kommt nach über 1 Jahr wieder zu ihrem Mann zurück. Dieser will sie jedoch nach Berlin schicken und sich scheiden lassen. Mehr wird jedoch nicht verraten. Das Buch war wirklich großartig, ich kann es nur jedem , der Frauenromane und Liebesgeschichten mag, weiterempfehlen. Der Schreibstil von Isabel Boto hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, es folgen noch weiter Bücher von ihr.

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50

22.12.2011

„Die Bucht des grünen Mondes”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Altdorf
Spannung und Romantik
5.Die Leseprobe hat wirklich nicht zu viel versprochen. Das Cover des Buches ist traumhaft, besonders die Verziehrungen an Rande. Ich bin die letzten 2 Tage eingetaucht in die Welt von Amely, Klian und Ruben. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Es ist in sich wieder in 3 kleine Bücher unterteilt, und zwar "In die Stadt des brennenden Geldes": In diesem Teil des Buches wird Amely mehr oder weniger zur einer Heirat mit einem reichen Kautschukbaron gezwungen. Die reist nach Manaus, wird dort mit Kilian verheiratet und lernt ihren Mann, der auch brutal ist, von allen Seiten kennen. Als sie es nicht mehr aushält, will sie vor ihrem Mann fliehen. Es beginnt das 2. Buch: Das Land des Sonnenfalken: Hier lernt Amely das Leben im Urwald kennen und ist zum ersten Mal glücklich. Sie lernt Aymoho kennen. Gemeinsam müssen sie viele Abenteuer überstehen. Im 3. Buch: Die Bucht des grünen Mondes: Amely kommt nach über 1 Jahr wieder zu ihrem Mann zurück. Dieser will sie jedoch nach Berlin schicken und sich scheiden lassen. Mehr wird jedoch nicht verraten. Das Buch war wirklich großartig, ich kann es nur jedem , der Frauenromane und Liebesgeschichten mag, weiterempfehlen. Der Schreibstil von Isabel Boto hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, es folgen noch weiter Bücher von ihr

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50

20.12.2011

„Brasilianische Legende”

von Brilli aus Hagen
Berlin 1896. Für die junge Fabrikantentochter Amely verändert sich das Leben von einem Moment zum anderen als sie erfährt, dass ihr Vater sie aus geschäftlichen Interessen mit Kilian Wittstock verheiraten will. Der um viele Jahre ältere Wittstock lebt in Brasilien, gehört zu den Kautschukbaronen und ist ebenso grenzenlos vermögend wie brutal, unbeherrscht und grausam.Der Verlust seiner Frau und die Ermordung seines Sohnes Ruben haben ihn verbittert. Amely beginnt ihr Leben in Brasilien, eine fremde, gefährliche Welt erwartet sie dort. Ihre Ehe bringt sie in die Klasse der herrschenden, korrupten und machtmissbrauchenden Schicht der Gesellschaft. Ihre Bereitschaft zur Liebe, die sie Kilian nicht schenken kann, führt sie gefühlsmäßig auf gefährliche Pfade, zu Menschen, die ausgebeutet und missbraucht werden, deren Leben weniger wert ist als ein Kautschukbaum, deren Stolz aber genährt wird aus uralten Traditionen und bewacht wird von den Göttern der unberührten Natur. Hier kommt sie einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur - ungeheuerlich und gefährlich. Ihr Liebe findet den Mann ihrer Seele, eingebunden in die Kultur der Eingeborenen. Wird er seine Wurzeln dort lösen können oder findet sie eine Brücke in seinen Lebensraum?
Isabel Beto führt uns mit buntschillerndem Wortschatz auf einem stetig anwachsenden Spannungsbogen in eine fremde Welt! Wir tauchen ein in die Farben und Töne Brasiliens mit aller unentdeckter Faszination und sind einfach verzaubert. Wunderschön!

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40

20.12.2011

„Die Bucht des grünen Mondes”

von tiger
Amely, eine junge Fabrikantentochter aus Berlin, wird von ihrem Vater mit dem fast doppelt so alten Verwandten Kilian Wittstock, einem reichen Kautschukbaron in Brasilien, verheiratet. Es ist eine Heirat, die nur einem Zweck dient: Der Vater will seine Fabrik von der Produktion von Fahrrädern auf Autos umstellen und ist deshalb auf den Schwiegersohn angewiesen.

In Brasilien erlebt Amely die Hölle: eine brutale Ehe, versklavte Indianer. Sie beschließt zu fliehen und wird vom Eingeborenen Aymáho entführt. Die Zeit im Dschungel bei den Indianern ist voll von Leidenschaft und Gefühlen.

Mein Fazit:

Diese Buch besticht als erstes durch die gelungene Optik. Das Titelbild ist wunderschön, der Seitendruck (Efeuranke) ist eine peppige Idee, die dem Buch etwas besonderes verleiht.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich.

Positive Überraschung: Die Liebesgeschichte ist nicht zu hoch dosiert, hält sich mit dem restlichen Inhalt die Waage.

Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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50

18.12.2011

„Brasilianische Legende”

von Brilli aus Hagen
Berlin 1896. Für die junge Fabrikantentochter Amely verändert sich das Leben von einem Moment zum anderen als sie erfährt, dass ihr Vater sie aus geschäftlichen Interessen mit Kilian Wittstock verheiraten will. Der um viele Jahre ältere Wittstock lebt in Brasilien, gehört zu den Kautschukbaronen und ist ebenso grenzenlos vermögend wie brutal, unbeherrscht und grausam.Der Verlust seiner Frau und die Ermordung seines Sohnes Ruben haben ihn verbittert. Amely beginnt ihr Leben in Brasilien, eine fremde, gefährliche Welt erwartet sie dort. Ihre Bereitschaft zur Liebe, die sie Kilian nicht schenken kann, führt sie gefühlsmäßig auf gefährliche Pfade und bringt ungeheuerliche Entdeckungen. Aus dem jungen, unwissenden Mädchen wird eine mutige, lebenstüchtige Frau.
Isabel Beto führt uns mit buntschillerndem Wortschatz auf einem stetig anwachsenden Spannungsbogen in eine fremde Welt! Wunderschön!

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50

17.12.2011

„Die Welt der Indios und Kautschukbarone”

von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath
Ende des 19. Jahrhunderts wächst Amely wohlbehütet als Tochter eines Fabrikanten in Berlin auf. Eines Tages teilt der Vater ihr völlig unerwartet mit, dass er aus geschäftlichen Gründen eine Ehe zwischen ihr und dem mehr als doppelt so alten Kilian Wittstock arrangiert hat. Wittstock ist ein außerordentlich reicher Kautschukbaron und lebt in Manaus im fernen Brasilien. Amely bleibt keine Wahl, sie wird vor vollendeten Tatsachen gestellt. Alles ist bereits organisiert und sie muss in das ihr vollkommen fremde Land auswandern. Amely ist entsetzt, dass sie in Zukunft im tiefen Dschungel am Rio Negro leben soll. Alles andere als begeistert fügt sie sich in ihr Schicksal und macht gute Miene zum bösen Spiel. Sie nimmt sich vor, ihren zukünftigen Mann lieben zu lernen und glücklich zu werden. Doch das ist nicht so leicht, wie sie sich vorgestellt hat, denn Kilian entpuppt sich als egozentrischer, unnachgiebiger und zu Gewalt neigender Zeitgenosse. Nicht nur von Kilian´s Verhalten ist Amely erschreckt, sondern auch von der unglaublichen Dekadenz der Reichen Manaus ( Geldscheine werden zum Anzünden von Zigarren verwendet ) und deren ignoranten und erbarmungslosen Einstellung gegenüber Sklaven und Eingeborenen.

Als sie es schließlich nicht mehr aushalten kann, flüchtet sie und trägt sich mit dem Gedanken ihren Unbillen ein Ende zu setzen. In diesem Augenblick begegnet ihr Aymáho, Mitglied eines Indiostammes namens Yayasacu, der sie aufgreift und mit in den tiefsten brasilianischen Dschungel schleppt. So lernt sie eine ihr vollkommen fremde, andersartige und sehr naturverbundene Welt kennen und immer mehr verstehen. Zwischen ihr und Aymáho entwickelt sich eine tiefe, aufrichtige Liebe. Doch das Leben im Urwald bei einem Indiostamm ist wahrhaftig nicht leicht für die junge Frau. Vieles befremdet sie, stösst sie regelrecht ab. Gibt es eine Chance für die beiden in unterschiedlichen Kulturen beheimateten Liebenden oder müssen sich ihre Wege zwangsläufig wieder trennen ?

Der Grundgedanke zu diesem Buch ist sicherlich nicht neu. Über Themen wie Zwangsehe mit einem brutalen Mann, Auswanderung in fremde Welten und die Suche nach dem eigenen Glück wurde schon sehr häufig geschrieben. Und dennoch hat mich dieser ansprechende Roman von Anfang an in seinen Bann gezogen. Der lebendige, bildhafte, fast schon malerische Schreibstil lässt eindrucksvolle und anschauliche Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Mehr über das so andersartige Leben der Indios im Dschungel zu erfahren, war höchst interessant, ebenso wie die unfassbare Dekadenz der reichen Kautschukbarone und deren gleichgültig grausames Verhalten gegenüber der Eingeborenen schockiert hat.

Das Ganze, verpackt in eine wirklich spannende und abenteuerliche Geschichte, in der auch natürlich die Liebe nicht fehlen darf ( die aber zum Glück nicht allzu sehr in den Vordergrund rückt ) , hat einen abwechslungsreichen, lesenswerten Roman entstehen lassen. Die Leseprobe hat für mich mehr gehalten , als sie versprochen hat.

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50

11.12.2011

„Abenteuer am Amazonas”

von Sternschnuppentänzerin
Inhalt:
Die junge Amely wird mit dem wesentlich älteren Kilian, Kautschuk-Baron in Brasilien, zwangsverheiratet. Was schlimm beginnt, entwickelt sich bald zu einer schrecklichen Situation. Obwohl sich Amely anfangs noch halbherzig Mühe gibt, Kilian zu mögen, reicht es ihr bald, als er beginnt gewalttätig zu werden. Durch eine schicksalshafte Begegnung mit dem Indianer Aymàho ändert sich ihr Leben. Sie erfährt was Liebe ist und was wirklich hinter dem Begriff Sklaverei steckt.

Eigene Meinung:
Der Schreibstil ist sehr schön, bildlich und sehr detailliert, der gesamte Text liest sich flüssig. Manchmal hat Isabel Beto eine etwas plumpe Wortwahl, dass den Sätzen bzw. meinen Vorstellungen zum Teil ihre Eleganz nahm. Ich weiss nicht, ob es ihre Absicht war um zu zeigen wie es wirklich war oder ob es eher ein Versehen war, jedenfalls passt es meiner Meinung nach nicht zum Ton, den sie angeschlagen hat. Die Autorin kann sehr anschaulich ein Ortsbild beschreiben, bei dem man sich jede Farbe, jedes Geräusch, jeden Duft vorstellen kann. Obwohl es zum Teil schon recht ausschweifend beschrieben ist, ist es meiner Meinung nach nie zu langatmig. Leider bleiben die Personen ein wenig grob beschrieben, was zwar der Fantasie Freiraum lässt, doch manchmal ein wenig irritierend ist, da immer wieder etwas Neues hinzukommt. Amely dagegen ist sehr gelungen, es zeigt eine naive, junge Deutsche, die meint sie kennt die Welt. Es ist sehr schön dargestellt, wie sie mit ihrer Unwissenheit zu kämpfen hat und wie sie sich hält. Wie würden wir uns verhalten, wenn wir plötzlich im Urwald wären? Wären nicht die meisten ein ängstliches, nervliches Wrack? Da ihre Gefühle so schön beschrieben sind, kann ich mich gut mit ihr identifizieren, mich in sie hineinversetzen.
Was ich auch sehr gelungen finde, ist das aufeinanderprallen der Kulturen/ Völker und der Konflikt der Entwicklung. Die Indios, die an ihre Götter, an die Natur glauben und die Christen, die an den einen Gott glauben, die Indios mit ihren Jahrhunderte alten Bräuchen und Ritualen und die heutige Zivilisation mit den neusten Automobilen, Warmwasser aus der Leitung usw. Auch der Unterschied, von den wenigen Reichen, die sich in den höheren Kreisen bewegen und die breite, arme Masse ist sehr schön dargestellt. Isabel Beto schafft es, beide Seiten zu beschreiben und die Kluft dazwischen aufzuzeigen. Es ist heute noch ein aktuelles Thema und man sieht, dass man schon früher alles tun durfte, wenn man Geld hatte.
Einen weiteren Pluspunkt finde ich auch, dass alles sehr gut recherchiert wurde und angenehm verpackt ist.

Fazit:
Ein eindrückliches, kurzweiliges Buch, das viel zu schnell gelesen ist. Ein Roman, der einem in eine andere, reale Welt entführt und mit seinen Farben hilft, die grauen Farben des (momentan bewölkten und herbstlichen) Alltags hinter sich zu lassen.

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50

04.12.2011

„die Bucht des grünen Mondes”

von Elohym78 aus Horhausen (Westerwald)
Die junge Amely ist mit ihrem Leben in Berlin glücklich und zufrieden. Ihr Leben plätschert vor sich hin, ohne nennenswerte Höhe und Tiefen. Einzig ihre Verliebtheit zu Julius, einem Angestellten ihres Vaters, lockert den tristen Alltag auf. Als der Vater Amely eröffnet, dass sie mit Kilian Wittstock, einem reichen Kautschukbaron im Amazonasgebiet verheiratet werden soll, bricht für sie eine Welt zusammen. Amely tritt die Reise an und landet nicht nur in einer grünen Hölle mit unerträglicher Hitze, auch ihr Ehemann ist unerträglich. Sie versucht sich in ihr neues Leben einzugewöhnen, scheitert aber kläglich. Als Amely dann auch noch von dem Indianer Aymáho entführt wird, der sich auf einem persönlichen Kreuzzug gegen Kilian Wittstock befindet, scheint ihr Leben entgültig zu entgleisen.

Das Cover zeigt die Unendlichkeit des Regenwaldes, gefangen in einem Flusslauf. Ich finde es sehr schön gewählt, wenn es auch nicht ganz zum Titel des Buches passt. Der Titel lautet Mond und das Cover erstrahlt im warmen Licht der Sonne. Trotzdem wird deutlich, dass es mit viel Liebe und Sorgfalt gestaltet wurde.

Isabel Beto hat einen unglaublich kraftvollen, leidenschaftlichen Roman geschaffen. Die Figuren, die Natur, selbst der geschichtliche Hintergrund strotzen vor Leben. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und machen das Lesen zu einem wahren Genuss. Ihre Charaktere hat die Autorin wunderbar ausgearbeitet. Keiner ähnelt sich und sie scheinen förmlich aus dem Buch herauszuspringen, den Leser bei der Hand zu greifen und mit sich zu ziehen. Die wilde, aber wunderschöne Natur des Amazonasgebietes schildert sie dermaßen lebhaft und bildgewaltig, dass man die Schreie der Aras, die hohe Luftfeuchtigkeit und die permanente Gefahr der wilden Tiere spürt.

Den geschichtlichen Hintergrund arbeitete Isabel Beto hervorragend mit in ihren Roman ein. Der Kautschukboom, die Ausbeute der Ureinwohner, den Sklavenhandel, den Bau des Teatro Amazonas, all dies ist wirklich passiert, so fantastisch es dem Leser auch manchmal scheinen mag.

Mein Fazit: Ein Buch zum Träumen!

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30

02.12.2011

„Liebesschwüre im Dschungel”

von Carolin
Amely, die Tochter eines Fahrradfabrikanten, lebt im Jahre 1896 glücklich in Berlin, denn schon bald wird sie mit Julius verlobt sein. Doch vorher noch muss ihr Vater ihr einen schockierenden Beschluss eröffnen: Sie wird mit Kilian Wittstock, einem in Brasilien sehr erfolgreichen Kautschukbaron und doppelt so alt wie sie, vermählt. Kurz darauf muss sie aufbrechen, nur Bärbel darf sie als Begleitung mitnehmen. Amely ist zu Tode betrübt, sie wird aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen und muss in einer ganz anderen Welt einen fremden Mann heiraten. In Brasilien angekommen ist sie überwältigt von der Vielfalt des Dschungels. Schon bald lernt sie ihren zukünftigen Ehemann kennen, doch ihr Entreffen am Haus inmitten der Kautschukwälder wird von einer Tragödie überschattet: Kilian Wittstocks Sohn Gero erlag einem Schlangenbiss. Von Trauer gepeinigt empfängt er also Amely. Schon bald wird die Hochzeit angesetzt, denn Amely soll ihm schnellstmöglich einen neuen Sohn schenken. Zwischen den Eheleuten keimt keine Zuneigung, die Brutalität Kilians nimmt nur weiter zu, als Amely das Baby verliert. In dieser scheinbar ausweglosen Situation verliebt sie sich in Felipe, einen Arbeiter Kilians und großen Abenteurer. Felipe, der dabei war als Ruben, Kilians anderer Sohn, von Indios erschlagen und skalpiert wurde. Von eben solchen Indios wird Amely dann entführt, als sie beschlossen hatte, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Anfangs verängstigt, wächst sie bei den Yayasacu zu einer starken Frau heran und findet die Liebe ihres Lebens in dem wilden Jäger Aymáho, der ein unglaubliches Geheimnis wahrt. Ihr neues, glückliches Leben wird aber bald schon wieder von Kilian bedroht, denn neue Kautschukwälder sollen ausgerechnet dort erschlossen werden, wohin sich der Stamm nach einem Unwetter flüchten will. Ein furchtbares Gemetzel beginnt und Amely beschließt, dass sie den Yayasacu nur helfen kann, indem sie zu Kilian zurückkehrt und gegen die Kautschukausbeute arbeitet...in diesem Haus voller Lügen und Intrigen muss sich Amely schließlich derselben Mittel bedienen um zu überleben...und schließlich steht ein Sohn vor seinem Vater...

Viel, viel Gefühl steckt in diesem Buch - meiner Meinung nach oft ein bisschen zu viel. Zu häufig fand ich die Wendungen (und das happy [?] end zu dramatisch), manche Handlungsstränge waren vorhersehbar, andere unlogisch und viele Dialoge einfach überflüssig gefühlsduselig. Auf der anderen Seite stehen aber zauberhafte Beschreibungen der vor Leben strotzenden brasilianischen Landschaft und detaillierte Abhandlungen über die unglaublich dekandente Gesellschaft der Kautschukstadt. Auch das Thema des Romans - das Ausbeuten der Indios und die Sklaventreiberei in den Kautschukwäldern- fand ich interessant und ungewöhnlich. Im Großen und Ganzen konnte ich aber vor allem der Hauptperson Amely nichts abgewinnen, sie blieb mir bis zuletzt immer ein bisschen unsympathisch - und so nahm mich auch der Roman nicht sonderlich ein. Ein bisschen weniger Kitsch und ein bisschen mehr Dschungelleben und Persönlichkeit hätten meiner Meinung nach mehr aus dem Thema herausholen können.

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