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Bei Tränen Mord

Bei Tränen Mord

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Artikeldetails zu Bei Tränen Mord

AutorAngelika Lauriel

Untertitel Roman

  • ISBN-103-8392-1287-1
  • ISBN-139783839212875
  • Verlag Gmeiner Verlag
  • ReiheFrauenromane
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten278
  • Veröffentlicht09.07.2012
  • GenreRoman
  • Gewicht304g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Bei Tränen Mord

Ein skurriler Krimi, der geschickt intelligent-witzige Frauenliteratur mit einer echten Whodunit-Geschichte verknüpft. Unbedingt lesen!

Kurzbeschreibung zu Bei Tränen Mord



Frühsommer in Saarlands heimlicher Hauptstadt Saarlouis. Die toughe Callcenter-Mitarbeiterin Lucy versteht die Welt nicht mehr. In ihrer Nähe sterben mehrere Menschen durch eigenartige Unfälle und alle haben sie kurz zuvor wüst beschimpft. Bald gilt sie als Hauptverdächtige. Die Tatsache, dass sie Kriminalkommissar und Traumtyp Frank Kraus genauso unwiderstehlich findet wie er sie, erleichtert die Ermittlungen nicht gerade. Ist Lucy etwa psychisch gestört? Oder war am Ende doch alles nur Zufall?


Autorenportrait zu Bei Tränen Mord

Angelika Lauriel, geboren 1967 in Saarbrücken, studierte Englisch und Französisch und lebte zeitweise in Frankreich, England und Italien.1998 wird der erste ihrer drei Söhne geboren. Nach und nach beginnt das Schreiben ? neben gelegentlichen Übersetzungsaufträgen und ehrenamtlichen Tätigkeiten in Spielkreis, Kindergarten und Schule ? einen wichtigen Platz im Leben der Autorin einzunehmen. Heute lebt Angelika Lauriel mit ihrer Familie im Saarland. Die Autorin hat bereits zwei Kinderkrimis veröffentlicht.

Portrait

Angelika Lauriel:
Angelika Lauriel, geb. 1967 in Saarbrücken, studierte Englisch und Französisch und lebte zeitweise in Frankreich, England und Italien.1998 wird der erste ihrer drei Söhne geboren. Nach und nach beginnt das Schreiben neben gelegentlichen Übersetzungsaufträgen und ehrenamtlichen Tätigkeiten in Spielkreis, Kindergarten und Schule einen wichtigen Platz im Leben der Autorin einzunehmen. Heute lebt Angelika Lauriel mit ihrer Familie im Saarland.

Autorenportrait

Angelika Lauriel, geboren 1967 in Saarbrücken, studierte Englisch und Französisch und lebte zeitweise in Frankreich, England und Italien.1998 wird der erste ihrer drei Söhne geboren. Nach und nach beginnt das Schreiben ? neben gelegentlichen Übersetzungsaufträgen und ehrenamtlichen Tätigkeiten in Spielkreis, Kindergarten und Schule ? einen wichtigen Platz im Leben der Autorin einzunehmen. Heute lebt Angelika Lauriel mit ihrer Familie im Saarland. Die Autorin hat bereits zwei Kinderkrimis veröffentlicht.

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40

30.12.2012

„Bei Tränen Mord”

von SusanneB aus Baden-Württemberg
Eigentlich ist Lucinda Schober, die Protagonistin in Angelika Lauriels Roman "Bei Tränen Mord", keine Heulsuse. Eigentlich! Aber jedes Mal, wenn sie in ihrem Job im Callcenter "Mediaboutique" in Saarlouis von einem ihrer Kunden beleidigt wird, geschieht eine Katastrophe. Ihr Chef, Herr Dürrbier, hat es besonders auf sie abgesehen, denn immer wieder muss sie die sogenannten "Horrorlisten" abtelefonieren. Das sind Listen mit besonders unangenehmen und schlimmen Kunden, bei denen Beleidigungen und Beschimpfungen quasi vorprogrammiert sind. So kommt es bei Lucinda unweigerlich zu Tränenausbrüchen. Komisch ist dabei nur, dass genau den Kunden, die Lucinda am Telefon beleidigt und beschimpft haben, danach plötzlich etwas Schlimmes passiert. Die Leute haben Unfälle oder kommen sogar auf unerklärliche Weise zu Tode. Und jedes Mal ist Lucinda in ihrer unmittelbarer Nähe.
Das ist auch für den Polizeikommissar Frank Kraus ein Rätsel, der die ungewöhnliche Unfall- und Todesserie bearbeitet. Sein Problem ist zudem, dass Lucinda ihn fasziniert, obwohl sie doch eigentlich eine Verdächtige ist. Die beiden ziehen sich unweigerlich an und kommen sich immer näher. Gleichzeitig reißen die mysteriösen Unglücke nicht ab, mit denen Lucinda scheinbar in Verbindung steht. Frank geht schließlich doch eine Beziehung mit Lucinda ein und steht gleichzeitig vor einem Rätsel.

Mein Fazit:

Eine außergewöhnliche Krimigeschichte um die Mitarbeiterin eines Callcenters in Saarlouis. Mir gefielen die lokalen Bezüge zum Saarland und auch der saarländische Dialekt, den die Autorin gekonnt eingestreut hat und der dem Roman ein gewisses Lokalkolorit verleiht. Besonders gut gefielen mir die unterschiedlichen Figuren, die alle ihre ganz persönlichen Eigenheiten mitbringen und so alles andere als stereotyp wirken. Alle haben mit ihren speziellen Problemen zu kämpfen und zusätzlich noch mit der merkwürdigen Unfallserie, die immer einen Zusammenhang mit Lucinda Schober zu haben scheint.
Ich bin kein ausgesprochener Krimifan und folge auch nicht dem Trend der "Regionalkrimis", der in den letzten Jahren aufgekommen ist. Aber "Bei Tränen Mord" hat mir alles in allem gut gefallen. Ich finde, die Geschichte ist eine gelungene und außergewöhnliche Mischung verschiedener Genres, zum einen ein Frauenbuch, das typische Frauenthemen aufgreift, zum anderen ein Lokalkrimi, dem eine besondere Idee zugrunde liegt. Auch sprachlich fand ich das Buch durchaus überzeugend.

Der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt, ist, dass ich relativ früh eine Ahnung bekam, wer der Täter ist. Und diese Ahnung hat sich am Ende dann auch bestätigt. Das fand ich ein wenig schade, denn da wäre ich ganz am Ende der Geschichte gerne noch mal überrascht worden. Allerdings schmälert dies allein nicht den positiven Gesamteindruck des Buches. Ich habe "Bei Tränen Mord" gerne gelesen.

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40

12.11.2012

„Ein witziger Genre-Mix”

von Zabou1964 aus Krefeld
Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich bei Facebook. Diverse positive Meinungen von Lesern ließen mich neugierig werden. Das Cover konnte mich bereits begeistern. Es zeigt eine Hälfte des Gesichtes einer jungen Frau mit verlaufener Wimperntusche. Die Inhaltsangabe versprach einen Genremix zwischen Frauenroman und heiterem Krimi. Meinen Entschluss, dieses Werk zu lesen, habe ich nicht bereut.

Lucy arbeitet in einem Call-Center. Sie ist Single und mit ihrem Leben soweit zufrieden. Wenn es nicht immer wieder Kunden gäbe, die vollkommen aus der Rolle fallen und sie am Telefon beschimpfen. Eigentlich ist sie keine Heulsuse, wie sie immer wieder betont, aber ab und an kommen ihr doch die Tränen bei den verbalen Attacken, denen sie häufig ausgesetzt ist. Nach und nach geschehen immer mehr seltsame Unfälle. Deren Opfer haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben alle kurz zuvor mit Lucy telefoniert und sie zum Weinen gebracht. Dem ermittelnden Polizisten Frank wird schnell klar, dass es sich nicht um Unfälle handelt und dass der Täter in Lucys Umfeld zu suchen ist. Sie selbst schließt er als Täterin aus, denn sie ist für ihn viel mehr ...

Die Geschichte wird abwechselnd aus Lucys und Franks Perspektive beschrieben, wobei Lucys Sicht der Dinge in der Ichform verfasst ist. Besonders gut haben mir die Zwiegespräche ihrer inneren Stimmen – der Heulsuse und Lady Tough – gefallen. Als immer mehr Anrufer zu Schaden kommen, beginnt Lucy langsam aber sicher an ihrem Verstand zu zweifeln. Mir war dagegen relativ schnell klar, wer hinter diesen ominösen Unfällen steckt. Aber das tut dem Unterhaltungswert der Geschichte keinen Abbruch. Denn auch die zarten Bande zwischen Frank und Lucy gestalten sich recht kurzweilig. In Frank habe ich mich während des Lesens sogar ein wenig verliebt.

Die Story spielt in Saarlouis. Einige Beschreibungen ließen ein Bild der mir unbekannten Stadt vor meinem Auge entstehen. Besonders gelungen fand ich die nicht zu häufigen Dialoge im saarländischen Dialekt. Obwohl ich diesen überhaupt nicht beherrsche, hatte ich keine Schwierigkeiten zu verstehen, worum es geht.

Die Schilderungen der einzelnen, zum Teil skurrilen Figuren, wie z. B. Lucys Chef oder einem Schuster, der Lucys ruinierte Manolos (sehr teure Designerschuhe) repariert, haben mich immer wieder schmunzeln lassen. Einige Charaktere waren bis ins Klischeehafte überzeichnet, was für mich eine gute Satire ausmacht. Ich werde mir in Zukunft jedenfalls überlegen, wie ich mich gegenüber Call-Center-Mitarbeitern verhalten.

Dies war meine erste Begegnung mit der Autorin. Ich hoffe, dass es schon bald weitere Werke von ihr geben wird. Über eine Fortsetzung der Geschichte um Lucy und Frank würde ich mich besonders freuen.

Fazit:
Eine perfekte Mischung aus heiterem Frauenroman, Krimi und Satire, die ich sehr gerne weiterempfehle. Ich vergebe vier von fünf Sternen.

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50

19.08.2012

„ChickLit mit Krimi-Touch”

von Angélique Sa aus Rendsburg
Dies ist kein Krimi im herkömmlichen Stil eher ChickLit mit Krimi-Touch, was mir sehr gut gefallen hat.
Im Umkreis von Lucy, eine Call-Center-Mitarbeiterin, passieren immer wieder Unfälle, einige sogar mit tödlichem Ausgang und immer ist Lucy in der Nähe. Mit allen Opfern hatte Lucy ein paar Tage vorher lautstarke Differenzen am Telefon. Sie gerät durch diesen Umstand in Verdacht und zweifelt auch manchmal an ihren Verstand.
Durch die Unfälle lernt Lucy den gutaussehenden Kommissaren Frank Kraus kennen und lieben.

Der Schreibstil von Angelika Lauriel gefällt mir gut, sie beschreibt die Personen lebensecht und die Situationen wie aus dem Leben gegriffen.
Was ich echt witzig an diesem Buch finde, dass es immer abwechseln aus zwei Perspektiven erzählt wird. Durch die Ich-Form bei Lucy fühlt man sich näher bei ihr und bekommt alle Gedanken und Gefühle von ihr mit. Die Er-Form bei Frank vermittelt uns auch seine Gedanken und Gefühle aber etwas distanzierter.

Die Autorin hat witzige Einfälle und setzt sie auch gut um. Es ist ja eigentlich ein ernstes Thema mit diesen Unfällen, aber schmunzeln muss ich trotzdem. Es ist so eine Art Selbstjustiz, aber manch einer kann gut einen Denkzettel vertragen. Natürlich lache ich nicht bei den tödlichen Unfälle.
Dies ist eine leichte Sommerlektüre mit einem Krimi-Touch.
Wer ChickLit-Krimis lesen mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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