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Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

Der Schwarmkrieg

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Artikeldetails zu Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

AutorTroy Denning

Untertitel Der Schwarmkrieg

Abbildungsvermerk 18,5 cm

  • ISBN-103-442-26568-1
  • ISBN-139783442265688
  • Verlag Blanvalet
  • ReiheBlanvalet Taschenbücher
  • ÜbersetzerRegina Winter
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten414
  • Veröffentlicht11.08.2008
  • Gewicht346g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelStar Wars: The Swarm War. Dark Nest 3

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Leseprobe aus Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

Der Untergang


Die Rückkehr des dunklen
Die Bombe steckte halb vergraben im roten Sand. Eine Manifestation der Brutalität und unmäßigen Angst ihrer Hersteller in Durastahl. Sie war in einem langen, flammenden Taumel aus dem Orbit gestürzt und hatte sich dann mit dem hinteren Ende voran in die Düne gegenüber dem Nest gebohrt. Ihr Hitzeschild glühte immer noch von der Eintrittsreibung, und das Gehäuse war so versengt, dass die Zeichen an der Seite nicht mehr zu lesen waren.
Doch Jaina und Zekk brauchten keine Typenbezeichnung, um zu wissen, dass sie eine Chiss-Megawaffe vor sich hatten. Das Ding war so groß wie ein Beldon, mit einer Ausbuchtung an der Nase, in der sich alles Mögliche befinden konnte, von einer Ladung, die sogar Baradium durchdrang, bis zum Zünder eines Sprengkopfs von planetenzerstörender Kraft.
Als sich abzeichnete, dass die Bombe nicht explodieren würde - jedenfalls noch nicht -, wagte Jaina schließlich auszuatmen.
"Wir müssen uns dieses Ding näher ansehen", sagte sie.
Zusammen mit Jacen, Zekk und den anderen drei Jedi ihres Teams stand sie im Eingang des Iesei-Pfeilschiffhangars und starrte finster den dreihundert Meter entfernten steilen, sandigen Hang der gegenüberliegenden Düne hinauf zu der Bombe. Alle paar Sekunden schlug ein Turbolaserschuss aus dem Orbit ein, der einen rontogroßen Krater aus rosa Glas in die Düne schmolz und eine zehn Stockwerke hohe Staubwolke aufwirbelte, die ihnen die Sicht nahm.
"Wir müssen wissen, was die Chiss im Ärmel haben", stimmte Zekk zu.
"Wir müssen nur eins: raus hier!", entgegnete Jacen. "Oder bin ich der Einzige, der immer noch den Machtruf spürt?" "Nein ...", begann Zekk.
"... wir spüren ihn auch", beendete Jaina den Satz.
Der Ruf hatte vor ein paar Stunden eingesetzt, mitten in einem StealthX-Angriff, der die Einsatzgruppe der Chiss jedoch nicht hatte zurückschlagen können. Der Ruf kam aus Richtung der bekannten Galaxis, und seine Dringlichkeit wuchs mit jeder Stunde. Er rief die Jedi-Ritter nach Ossus und verlangte, dass sie sofort in die Akademie zurückkehrten.
"Wir spüren es alle", sagte Tahiri. Sie runzelte die vernarbte Stirn, dann wandte sie sich Tesar und Lowbacca zu. "Zumindest denke ich das."
Der Barabel und der Wookiee nickten zustimmend.
"Es ist schwer zu ignorieren", bemerkte Tesar.
"Das sollten wir auch nicht", erwiderte Jacen. "Es muss etwas Schlimmes passiert sein, wenn mein Onkel uns alle auf diese Weise ruft. Selbst Luke Skywalker kann nicht so fest an der Macht ziehen, ohne selbst darunter zu leiden."
"Mag sein", meldete sich Jaina zu Wort. "Aber es wird nur wenige Minuten dauern, sich die Bombe anzusehen. Ich denke, so viel Zeit haben wir noch."
"Es muss eine Art Geheimwaffe sein", fügte Zekk hinzu. "Wir brauchen eine R-9-Einheit ..."
"... und ein paar Prüfgeräte", schloss Tesar. Er und Lowbacca wandten sich zum Hangar um, wo sich ein paar Dutzend Killiks mit rosigen Thoraxen und grün gefleckten Bäuchen den ramponierten StealthXs des Teams widmeten. Sie reparierten sie und tankten sie auf, bewaffneten sie aber nicht wieder. Die StealthX hatten schon seit dem Vortag keine Schattenbomben mehr, und der Vorrat des Nestes an Gas, das die Bomben antrieb, war seit dem Morgen ebenfalls erschöpft. "Wir suchen zusammen, was wir brauchen, und holen euch dann ein."
Jacen trat ihnen rasch in den Weg. "Nein."
Tesars Nackenschuppen richteten sich auf, und Lowbacca sträubte sich sein Fell. Beide Jedi starrten wortlos auf Jacen hinunter.
"Denkt doch mal nach - es sind Chiss", sagte Jacen. "Es könnte eine Falle sein. Diese Bombe soll vielleicht gar nicht explodieren, bis wir versuchen sie uns näher anzusehen."
Tesar und Lowbacca klackten in den Kehlen und sahen dann über ihre Schultern hinweg zu der Bombe. Sie waren noch keine Angehörigen des Nestes, aber Jaina und Zekk konnten ihre Gedanken deutlich genug wahrnehmen, um zu erkennen, dass Jacens Argument bei den beiden wirkte. Ebenso wie natürlich bei Tahiri. Sie brauchte keine Geistesgefährtin zu sein - Jaina und Zekk wussten ohnehin, dass Jacen sie in seinen Bann gezogen hatte. Sie rieb immer wieder ihre Unterarme über ihm, und wenn er sie ansah, musste sie plötzlich blinzeln.
Zekk gab ein mürrisches Knurren von sich, dann sagte Jaina: "Wir wünschten, du hättest am Nachschubdepot Thrago so klar gedacht."
"Wir wissen nicht, ob mein Denken tatsächlich so unklar war", sagte Jacen. "Jedenfalls noch nicht."
Zekk runzelte die Stirn. "Unser Überfall sollte den Krieg verzögern ..."
"... und nicht auslösen", beendete Jaina den Satz.
Jacen zuckte die Achseln. "Die Zukunft ist ständig in Bewegung." Er sah weg, dann fügte er hinzu: "Es ist zu spät, um ungeschehen zu machen, was nach dem Überfall passierte. Wir sollten Onkel Lukes Ruf respektieren und sofort nach Ossus zurückkehren."
"Und Iesei im Stich lassen?", fragte Zekk. Jaina und Zekk waren noch nicht lange genug bei Iesei, um sich seinem Kollektivgeist anzuschließen - tatsächlich schien es ihre geistige Verbindung zueinander sogar zu schwächen, bei einem anderen Nest als Taat zu leben -, aber Iesei fühlte sich für sie wie ein Nest von Geschwistern an, und sie waren durch den Willen der Kolonie an diese Insekten gebunden. "Während die Chiss sich darauf vorbereiten, hier zu landen?"
"Auch wenn wir bleiben würden, könnten wir das Nest nicht retten", wandte Jacen ein. "Es ist besser zu gehen, solange wir das noch können."
"Warum hast du es so eilig?", fragte Jaina.
Als Jacens einzige Reaktion in einem Aufflackern von Zorn bestand, versuchte sie die Antwort durch die Machtverbindung zu erspüren, die sie als Zwillinge teilten, aber sie konnte auch dort nichts wahrnehmen. Ebenso wenig wie Zekk, der immer noch das meiste von dem teilte, was sie dachte und spürte. Seit dem Überfall auf Thrago hatte Jacen sie beide ausgeschlossen. Vielleicht weil Jaina und Zekk so wütend auf ihn geworden waren, als er einen rücksichtslosen Schuss abgesetzt und damit den Überfall beinahe in ein Massaker verwandelt hatte. Oder Jacen verbarg etwas - Jaina und Zekk wussten es nicht. Sie wussten nur, dass sein Rückzug aus der Zwillingsverbindung einer der schwerwiegendsten Gründe war, wieso sie ihm nicht mehr trauten.
Einen Augenblick später gab Jacen schließlich eine Antwort. "Ich habe es eilig, weil es einfach das Vernünftigste ist.

Rezensionen der Redaktion zu Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur. (Cinema)

Kurzbeschreibung zu Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

Das furiose Finale einer großen Trilogie!


Der Konflikt zwischen den Chiss und den Killiks ist zum offenen Krieg geworden. Jetzt droht er, die ganze Galaxis in Brand zu setzen, und die Killiks würden im Fall ihres Sieges nicht zögern, alle Lebewesen der Galaxis ihrem Kollektivgeist hinzuzufügen. Luke Skywalker sammelt die Macht der Neuen Jedi um sich - doch nicht einmal er weiß, ob sie die entsetzlichen Pläne der Killiks vereiteln können ...


. Star Wars ist und bleibt ein unvergleichliches Kultspektakel!
. Mega-TV-Serie in Produktion!


Autorenportrait zu Star Wars. Dunkles Nest 03. Der Schwarmkrieg

Troy Denning wurde 1958 geboren und hat sich auch als Spiele-Entwickler und -Designer einen Namen gemacht, ehe er zu schreiben begann, wobei der größte Teil seiner Romane in den »Forgotten Realms« angesiedelt ist. Mittlerweile hat er jedoch auch bereits über ein halbes Dutzend Star-Wars-Romane verfasst. Er lebt in Wisconsin, und wenn er nicht an neuen Abenteuern von Luke Skywalker und seinen Freunden schreibt, bewegt er sich gerne in der freien Natur oder praktiziert verschiedene Kampfsportarten.

Portrait

Troy Denning:
Troy Denning wurde 1958 geboren und hat sich auch als Spiele-Entwickler und -Designer einen Namen gemacht, ehe er zu schreiben begann, wobei der größte Teil seiner Romane in den "Forgotten Realms" angesiedelt ist. Mittlerweile hat er jedoch auch bereits ein knappes halbes Dutzend Star-Wars-Romane verfasst. Er lebt in Wisconsin, und wenn er nicht an neuen Abenteuern von Luke Skywalker und seinen Freunden schreibt, bewegt er sich gerne in der freien Natur oder praktiziert verschiedene Kampfsportarten.

Autorenportrait

Troy Denning wurde 1958 geboren und hat sich auch als Spiele-Entwickler und -Designer einen Namen gemacht, ehe er zu schreiben begann, wobei der größte Teil seiner Romane in den »Forgotten Realms« angesiedelt ist. Mittlerweile hat er jedoch auch bereits über ein halbes Dutzend Star-Wars-Romane verfasst. Er lebt in Wisconsin, und wenn er nicht an neuen Abenteuern von Luke Skywalker und seinen Freunden schreibt, bewegt er sich gerne in der freien Natur oder praktiziert verschiedene Kampfsportarten.

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21.01.2008

„Ein sozusagen längst überfälliges Finale”

von Mario Pf. aus Oberösterreich Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
Aufgrund des kürzlich ausgebrochenen Grenzkonfliktes zwischen den Killiks und den Chiss wurden alle Jedi nach Ossus beordert. Doch Jaina Solo und Zekk weigern sich und bleiben weiterhin bei den Killiks. In der Jedi-Akademie auf Ossus ruft Luke Skywalker zur Einigkeit auf und fordert alle Jedi auf, den Orden zu verlassen, wenn sie sich nicht voll und ganz ihren Pflichten als Jedi-Ritter widmen können. Danni Quee und Tenel Ka sehen sich gezwungen aus dem Orden auszutreten und noch immer weiß niemand, wer der wahre Vater von Tenel Kas Tochter Allan ist. Bei der wenig später angesetzten Jedi-Rats-Besprechung kommt es erneut zu einer hitzigen Diskussion. Wobei Jacen Solo davon ausgeht, dass die einzige Möglichkeit ein Übergreifen des Krieges auf die gesamte Galaxis zu verhindern, darin besteht Alema Rar, Lomi Plo und selbst Raynar Thul zu töten. Da der Rat keinen klaren Entschluss fassen kann, begeben sich Han und Leia auf eigene Faust zurück zu den Killiks, wo sie von einem bevorstehenden Angriff auf die Galaktische Allianz erfahren...

Zum Abschluss von "Das Dunkle Nest" avanciert "Der Schwarmkrieg" zum eigentlichen Highlight der Trilogie. Dabei greift Troy Denning jedoch etwas zu tief in die Trickkiste und nimmt sich in diesem lang ersehnten Finale relativ viele künstlerische Freiheiten. So wird aus der Schwester der Nacht Lomi Plo die geradezu unbesiegbare ungesehene Königin des dunklen Nestes, während das sehr konstruiert wirkende Storyelement, der Zugriffscodes für R2-D2s Speicherkern wohl rein den Zweck erfüllen dürfte, einen Bezug zu Anakin Skywalker herzustellen. Zweifellos sollen Jacens außergewöhnliche Fähigkeiten und die gereifte Beziehung zu Tenel Ka die viel gerühmte Vorschau auf Wächter der Macht sein. Dass sich Luke Skywalker nun zum Großmeister des Jedi-Ordens aufschwingt, um den neuen Jedi-Rat zu einen, ist in Anbetracht der Länge der Käfer-Trilogie ziemlich verspätet. Noch dazu wo diese "Beförderung" kaum reale Auswirkungen zeigt.

Rückblickend lässt sich sagen dass "Das Dunkle Nest" ein bedeutungsloser Konflikt ist, der genauso gut in ein Buch gepresst hätte werden können. Als Verlängerung von "Das Erbe der Jedi-Ritter" ist die einzige Besonderheit darin, den erwachsenen Jacen Solo beim Einsatz seiner einzigartigen Machtkräfte bestaunen zu können, während der Jedi-Orden Jacens "Everything goes"-Philosophie, wie sie in der englischen Originalausgabe bezeichnet wird, auf seinen Gebrauch der Macht anwendet. Wächter der Macht revidiert so manche Entwicklung aus Das Dunkle Nest und reduziert die Trilogie auf den Rang eines Lückenbüßers, wie wenig davon Auswirkungen auf die neunteilige Nachfolgereihe hat, ist bestürzend und für Fans mehr als ärgerlich. Der Krieg der Sterne endete nicht mit dem Sieg über die Killiks und auch nicht mit dem dunklen Nest oder den Entwicklungen aus Wächter der Macht, Jacen Solos Vision, vom endlosen Krieg, ewigen Konflikt und fortdauerndem in der Galaxis hat sich also auf eine gewisse Weise doch erfüllt.

Fazit:
Endlich kommt die Dunkles Nest-Trilogie zur Sache und zum lang ersehnten Abschluss, der noch dazu ziemlich plump umgesetzt wurde.

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