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Nicht Schuldig!

Wie ich zum Opfer der US-Justiz wurde

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Artikeldetails zu Nicht Schuldig!

AutorJens Söring

Untertitel Wie ich zum Opfer der US-Justiz wurde

  • ISBN-103-426-27579-1
  • ISBN-139783426275795
  • Verlag Droemer/Knaur
  • ÜbersetzerUlrike Strerath-Bolz
  • Einbandartgebunden
  • Seiten399
  • Veröffentlicht01.03.2012
  • Gewicht580g
  • SpracheDeutsch

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Kurzbeschreibung zu Nicht Schuldig!

Seit einem Vierteljahrhundert sitzt der Deutsche Jens
Söring in den USA im Gefängnis - für ein Verbrechen,
das er nicht begangen hat. Als junger Student legte
er aus blinder Liebe ein falsches Geständnis ab,
um seine damalige Freundin vor der Todesstrafe zu
bewahren. Am Ende lautete das Urteil: zweimal
lebenslänglich.
Sörings Fall sorgte für internationale Schlagzeilen.
Nun berichtet er von dem fatalen Fehler, der sein
Leben zerstörte, von der Hoffnungslosigkeit des
amerikanischen Haftalltags und von seinem bis heute
andauernden Kampf um die Freiheit. Authentisch, packend und eindringlich erzählt:
Jens Sörings Lebensgeschichte geht unter die Haut.

Autorenportrait zu Nicht Schuldig!

Jens Söring wurde 1966 in Bangkok geboren. Der Sohn eines deutschen Diplomaten wuchs in den USA auf, wo er ein Hochbegabtenstipendium für die Universität Virginia bekam. Dort lernte er Elizabeth Haysom kennen, die heute wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern im Gefängnis sitzt. 2001 lehnte der Oberste Gerichtshof Sörings Revision endgültig ab, 2009 tauchten neue DNA-Spuren auf, die Söring entlasten. Jedes Jahr stellt er einen Antrag auf Begnadigung, die nächste Anhörung ist im Frühjahr 2012.

Portrait

Ulrike Strerath-Bolz:
Ulrike Strerath-Bolz hat 1978 am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium in Duisburg-Marxloh Abitur gemacht.§Die promovierte Skandinavistin und Anglistin lebt als freie Übersetzerin, Lektorin und Autorin in Friedberg/Bayern.

Autorenportrait

Jens Söring wurde 1966 in Bangkok geboren. Der Sohn eines deutschen Diplomaten wuchs in den USA auf, wo er ein Hochbegabtenstipendium für die Universität Virginia bekam. Dort lernte er Elizabeth Haysom kennen, die heute wegen Anstiftung zum Mord an ihren Eltern im Gefängnis sitzt. 2001 lehnte der Oberste Gerichtshof Sörings Revision endgültig ab, 2009 tauchten neue DNA-Spuren auf, die Söring entlasten. Jedes Jahr stellt er einen Antrag auf Begnadigung, die nächste Anhörung ist im Frühjahr 2012.

description

»Jeden Morgen, wenn ich die Augen aufschlage und die dicken Gitterstäbe vor meinem Fenster sehe, muss ich an den Abend denken, an dem mein Absturz begann.« Es ist der 30. März 1985, als Jens Sörings Leben zerstört wird, noch bevor es richtig begonnen hat. An diesem Tag sterben Nancy und Derek Haysom, die Eltern seiner damaligen Freundin Elizabeth. Sie werden brutal ermordet ? von ihrer eigenen Tochter. Aus blinder Liebe und dem verzweifelten Wunsch heraus, Elizabeth vor dem elektrischen Stuhl zu bewahren, begeht der 18-jährige Jens Söring einen fatalen Fehler: In der falschen Annahme, als Sohn eines deutschen Diplomaten Immunität zu genießen, nimmt er die Tat auf sich. Obwohl er sein Geständnis schon bald widerruft und die Beweise ihn entlasten, wird er von einem US-Gericht in einem unfairen Prozess zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Seitdem, seit nunmehr 26 Jahren, kämpft er darum, seine Unschuld zu beweisen und endlich wieder ein Leben in Freiheit zu führen.

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50

22.03.2012

„Trauige Geschichte”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wien
Dieses Buch geht echt unter die Haut man fühlt richtig mit.Er wollte das Leben seiner Freundin, seiner großen Liebe retten. Die ihre Eltern ermordet hatte.Die US-Justiz hat kein Interesse daran Fehlurteile einräumen zu müssen, lässt Söring wieder und wieder als Verlierer dastehen. Er kämpfte 26 Jahre lang um seine Unschuld...eine echt berührendte trauige Geschichte

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50

19.03.2012

„Justizopfer + Politisierung = Schande”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Chemnitz
Am Anfang der Traum von einer Liebesgeschichte, die nach wenigen Monaten, exakt am 30.März 1985, zum Albtraum wird. Denn an diesem Samstag wird zwei Menschen auf brutale Art und Weise ihr Leben genommen. Das juristische Nachspiel dauert bis in die jüngste Gegenwart. Pünktlich zum Auftakt des Präsidentenwahljahres in Amerika nun auch noch die Politisierung dieses Falles. Schwer zu glauben, dass es das im Land der Freiheit, der unbegrenzten Möglichkeiten, der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit tatsächlich gibt. Zumindest liefert seit rund zweieinhalb Jahrzehnten der Bundesstaat Virginia dafür Tatsachen, dass es sich bei diesen Freiheiten und Möglichkeiten im Mordfall Haysom und Jens Sörings damit verbundenem Schicksal um die dunkle Kehrseite der Medaille handeln könnte.

Es ist die wahre Geschichte eines Doppelmordes und einem, der es nicht getan hat. Jens Söring nimmt uns mit auf die Reise durch die letzten 26 Jahre seines Lebens, einem Leben hinter amerikanischen Gefängnismauern. Er berichtet von seinem bisher aussichtslosen Kampf um Freiheit oder wenigstens Haftüberstellung nach Deutschland. Da war er schon einmal ganz nah dran. Anfang 2010. Der scheidende Gouverneur Kaine hatte sozusagen in letzter Minute der Haftüberstellung nach Deutschland stattgegeben. Der neue Gouverneur McDonnell hat sie dann in den ersten Minuten seines Amtes gestoppt und die Entscheidung seines Vorgängers verworfen.

Im Kapitel 21 auf Seite 387 seines Buches schreibt Jens Söring über eine "böse Macht" und "Satan". Das liest sich wie esoterischer Hokuspokus - zunächst. Nach der Lektüre des Buches jedoch und Recherchen im Internet kommt man um die Akzeptanz des Vorhandenseins zumindest einer bösen Macht bzw. mehrerer böser Mächte, die da in Virginia an höchst offizieller Stelle agieren, nicht mehr herum. Das Buch macht zutiefst traurig, aber auch wütend. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Vor allem aber gibt es starke Impulse, sich für Jens Söring zu engagieren.

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50

18.03.2012

„Dieses Buch ist "A Must Have"”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Willich
Faszinierende aber auch betroffen machende Geschichte. Ich habe dieses Buch in einem durch verschlungen. Jedem der diese Geschichte liest - vielen bestimmt auch schon aus diversen Zeitungs- und namhaften Fernsehsendungen bekannt - wird sicherlich einmal mehr bewußt, welche unglaublichehn Ungerechtigkeiten es auf der Welt gibt und wie abgebrüht doch (in diesem Fall amerikanische) Polizisten und Politiker sein können. Für eine Karriere und der damit verbundenen Kohle, zerstört man einfach mal das Leben eines 18 jährigen - hochintelligenten jungen Deutschen. Und man hat wirklich den Eindruck - gerade die Super-Intelligenz und das absolut einwandfreie Verhalten in den vergangenen 26 !! Jahren im Gefängnis von Jens, bringt die für die immer noch andauerende Haft Verantwortlichen noch mehr auf die Palme. Denn: Die meisten Insassen in amerikanschen Gefängnissen haben weder die intellektuelle, noch finazielle Chance sich gegen die teilweise Willkür zu wehren. Jens Soering hat glücklicherweise einen inzwischen prominenten und recht großen Unterstützerkreis - seine einzige Chance nicht im Gefängnis sterben zu müssen. Wer sich informieren möchte:www.jenssoering.de. Und dann: Mithelfen - nur gemeinsam kann etwas erreicht werden - und es ist wirklich nicht schwer, teuer oder aufwendig etwas zu tun. Ich wünsche Jens Soering alle Kraft dieser Welt und nutze meine Möglichkeiten um zu helfen!

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50

01.03.2012

„Glaubwürdig”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Dortmund
Was für ein Alptraum: Unschuldig im Gefängnis zu sitzen. Dieses Schreckgespenst ist Jens Sörings Realität, sein Leben. Seit fast 26 Jahren schon.
Er wollte ein Leben retten, das Leben seiner Freundin, seiner großen Liebe. Dummerweise unterliefen ihm dabei gravierende Fehler, für die er in den USA bis zu seinem Tod mit seiner Freiheit büßen soll. Bis dahin kann es noch lange dauern: Söring ist heute 45 Jahre alt. Verurteilt für einen Doppelmord, den er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht begangen hat. In einem Verfahren, das nicht rechtsstaatlichen Ansprüchen entspricht. Eine Wiederaufnahme, die aufgrund neuer entlastender Beweise und Erkenntnisse eigentlich zwingend geboten wäre, wird ihm verwehrt. Die US-Justiz hat kein Interesse daran, Fehlurteile einräumen zu müssen, lässt Söring wieder und wieder als Verlierer dastehen. Aber der Mann hat einen enormen Kämpferwillen, gibt nicht auf. Kämpft, kämpft, kämpft. Seit fast 26 Jahre schon.
Und er schreibt. Beeindruckend. Aber auch erschütternd.
„Ich bin unschuldig!“ Sagt er. Glaubwürdig: Was er zu seiner Entlastung vorbringt, kann er belegen, ist in öffentlich einsehbaren Unterlagen nachzulesen.
Ein tragisches Schicksal. Gekonnt zu Papier gebracht. Ohne Selbstmitleid, ohne Druck auf die Tränendrüse. Das macht "Nicht schuldig!" umso lesenswerter. Ergreifendes Buch, sehr zu empfehlen!

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50

25.02.2012

„NICHT schuldig”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Am Ende war ich zutiefst berührt und zu 100% sicher, Jens Söring ist NICHT schuldig.
Auf jeden Fall ein sehr spannendes und empfehlenswertes Buch!!!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

24.02.2012

„NICHT schuldig!!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Wuppertal
Dieses Buch erzählt Jens Sörings ungewöhnliche Geschichte, die es schafft, den Leser zu fesseln, zu beeindrucken und nicht mehr loszulassen. Am Ende des Buches ist man sich sicher, er sitzt zu Unrecht seit 26 Jahren in Virginia/USA im Gefängnis.

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