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Muttersohn

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Artikeldetails zu Muttersohn

AutorMartin u. v. a. Walser

Untertitel Roman

  • ISBN-103-498-07378-8
  • ISBN-139783498073787
  • Verlag Rowohlt Verlag
  • Einbandartgebunden
  • Seiten504
  • Auflage2. Auflage
  • Veröffentlicht15.07.2011
  • GenreRoman
  • Gewicht611g
  • SpracheDeutsch

Rezensionen der Redaktion zu Muttersohn

"Eine mutige Glaubenserforschung." (Münchner Merkur)

"Martin Walser war noch nie so gut wie jetzt." (FOCUS)

"Ein heiteres, altersweises Spiel, das von Normen und Begrenzungen nichts mehr wissen will." (DIE ZEIT)

Autorenportrait zu Muttersohn

geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden Pour le Mrite ausgezeichnet und zum Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Portrait

Martin u. v. a. Walser:
Martin Walser, 1927 in Wasserburg (Bodensee) geboren, lebt heute in Nußdorf (Bodensee). 1957 erhielt er den Hermann-Hesse-Preis, 1962 den Gerhart-Hauptmann-Preis und 1965 den Schiller-Gedächtnis-Förderpreis. 1981 wurde Martin Walser mit dem Georg-Büchner-Preis, 1996 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg und 1998 mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Autorenportrait

geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden Pour le Mrite ausgezeichnet und zum Officier de l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Bewertung unserer Kunden zu Muttersohn

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40

08.09.2011

„Muttersohn”

von einer Kundin oder einem Kunden
„Muttersohn“ ist ein auftrumpfender Roman über Liebe und Glauben.
Im Mittelpunkt dieser mutigen „Glaubensforschung“ steht Percy. Er ist Pfleger im psychiatrischen Landeskrankenhaus Scherblingen und lebt in seiner ganz eigenen Welt. Seine Mutter Josefine, Fini genannt, vermittelt ihm über Jahre die Botschaft, dass zu seiner Zeugung kein Mann erforderlich gewesen war. Percy glaubt die Wundererzählung. Martin Walser sagt dazu: „Wenn man das glaubt, kann man alles glauben“. Mit diesen Ansichten und den Glauben an die Botschaft der Mutter wird er berühmt. Auch wird er bewundert durch seine freien Reden ohne ein Manuskript. Die zweitwichtigste Figur im Roman ist Professor Feinlein. Auch er entwickelt eine mitreißende Glaubensstärke. Das zentrale Zitat des Romans stammt von ihm: „Wir glauben mehr als wir wissen“.
Es ist eine empfehlenswerte heiter beschwingte Geschichte ohne Normen und Begrenzungen.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

31.08.2011

„„Ich sage nicht, was ich weiß. Ich sage, was ich bin“”

von einer Kundin oder einem Kunden
Anton Percy Schlugen wächst in dem Glauben auf, dass zu seiner Zeugung kein Vater vonnöten war. Er ist fest davon überzeugt, da es ihm seine Mutter so erzählt hat.
Schon allein dadurch gelangt er zu einer gewissen Berühmtheit.
Schauplatz des Romans ist ein psychiatrisches Landeskrankenhaus, wo Anton arbeitet.
Ihm wird ein besonders verzwickter Fall anvertraut, an dem die gesamte Ärzteschaft verzweifelt. Genau diesem Mann schreibt seine Mutter seit Jahren Briefe, die sie alledings nie abschickt.

Ein Roman über die Kraft der Liebe, die Macht des Glaubens und die Magie der Sprache.

Niemand schreibt so schwerelos über die ersten und letzten Fragen unserer Existenz, wie Martin Walser.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

14.08.2011

„Glaube und Liebe”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein psychiatrisches Landeskrankenhaus in Scherblingen ist der Haupthandlungsort des Romans. Wovon er handelt, lässt sich schwer in drei Sätze fassen. Protagonist ist der unerschütterliche Krankenpfleger Percy Anton Schlugen, zu dessen Zeugung (laut seiner Mutter Fini, die im Roman auch noch eine tragende Rolle spielt) kein Mann von Nöten war und der dank dieser Tatsache schon eine kleine Berühmtheit ist.
Die Kernthemen sind der Glaube und die Liebe, des Weiteren wartet der Roman mit allerlei skurrilen Personen auf: verschiedene Muttersöhne und -söhnchen, ein homosexueller Nazi, der Arno Schmidt verehrt, ein Patient, der eine Anthologie abgelehnter Dichter herausbringen will, ein alternder Professor und viele andere.
Ein sogleich zärtliches, brutales, bizarres und humorvoll-ironisches Buch, voller Facetten. Zugegeben, man braucht Zeit um in die Welt Walsers einzutauchen, aber es lohnt sich diese Zeit aufzubringen, denn dann möchte man Percy und alle anderen so schnell nicht mehr verlassen.

2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

03.08.2011

„Genial”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein sehr lesenswertes Stück. Egal ob jung oder alt. Das perfekte Buch für jeden.

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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