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Jack Taylor fliegt raus

Jack Taylor fliegt raus

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010

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Artikeldetails zu Jack Taylor fliegt raus

AutorKen Bruen

Untertitel Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010

Abbildungsvermerk 20,5 cm

  • ISBN-103-85535-044-2
  • ISBN-139783855350445
  • Verlag Atrium Verlag
  • ÜbersetzerHarry Rowohlt
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten302
  • VeröffentlichtAugust 2009
  • Gewicht325g
  • SpracheDeutsch, Englisch
  • OriginaltitelThe Guards

Mehr Artikel von

Kurzbeschreibung zu Jack Taylor fliegt raus

„Der neue Ian Rankin …“
Publishers Weekly
„… eher der neue Jim Thompson …“
The Irish Times
„…jedenfalls herrlich Irisch …“
The Washington Post
„… und ein ganzes Genre steht Kopf!“
Irish Independent
„Deshalb fällt es mir auch schwer, hier nur von einem Krimi zu reden. Es handelt sich vielmehr um ein zartes Meisterwerk, in dem ein bisschen gemordet wird.“
James Crumley

Als Polizist lauert Jack Taylor – nur mit einer Thermoskanne voll Brandy mit einem Schuss Kaffee bewaffnet – Verkehrssündern auf. Als ein schwarzer Mercedes an ihm vorüberrauscht, hält er den Wagen an. Das Rückfenster gleitet nach unten. Auf der Bank sitzt ein hoher Regierungsbeamter des Finanzministeriums. Und Jack schlägt zu.
Daraufhin fliegt Taylor raus. Und macht als Privatdetektiv weiter. Er bezieht sein neues „Büro“ im Grogan’s, dem einzigen Pub in Galway, in dem er noch nie Hausverbot hatte. Eigentlich ein ernsthafter Ort für ernsthaftes Trinken. Doch schon bald hat Jack seinen ersten Fall an der Backe.

Beschreibung der Redaktion zu Jack Taylor fliegt raus

Als Polizist lauert Jack Taylor nur mit einer Thermoskanne voll Brandy mit einem Schuss Kaffee bewaffnet Verkehrssündern auf. Als ein schwarzer Mercedes an ihm vorüberrauscht, hält er den Wagen an. Das Rückfenster gleitet nach unten. Auf der Bank sitzt ein hoher Regierungsbeamter des Finanzministeriums. Und Jack schlägt zu.
Daraufhin fliegt Taylor raus. Und macht als Privatdetektiv weiter. Er bezieht sein neues Büro im Grogan's, dem einzigen Pub in Galway, in dem er noch nie Hausverbot hatte. Eigentlich ein ernsthafter Ort für ernsthaftes Trinken. Doch schon bald hat Jack seinen ersten Fall an der Backe.

Autorenportrait zu Jack Taylor fliegt raus

Ken Bruen, geboren 1951, hat am Trinity College in Dublin über Metaphysik promoviert. Er arbeitete 25 Jahre als Englischlehrer in Afrika, Japan, Südost-Asien und Südamerika, bis er zu schreiben begann und mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter der renommierte Shamus-Award, der ihm gleich zwei Mal verliehen wurde. Jack Taylor fliegt raus ist u.a. in Russland, den USA, Italien, Dänemark und Japan erschienen. Ken Bruen lebt in Galway.

Portrait

Harry Rowohlt:
Harry Rowohlt, geboren am 27. März 1945 in Hamburg, lebt heute als Autor, Übersetzer und begnadeter Vortragskünstler in Hamburg-Eppendorf. Nebenbei brilliert er unregelmäßig als Penner Harry in der Fernsehserie "Lindenstrasse". 1999 erhielt er den Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Im Herbst 2000 wurde Harry Rowohlt mit dem "Goldenen Hörbuch" für 250.000 verkaufte Tonträger von "Pu, der Bär" ausgezeichnet. Im Januar 2001 erhielt er den Satirepreis "Göttinger Elch".
Ken Bruen:
Ken Bruen, 1951 im irischen Galway geboren, promovierte am Trinity College in Dublin über die "Metaphysik im urbanen Umfeld", unterrichtete Englisch in Singapur, Japan, Südamerika und Saudi-Arabien, arbeitete als Wachmann im World Trade Center, saß in Rio sechs Monate im Gefängnis und war ein halbes Jahr lang mit einer griechischen Millionärstochter verheiratet. Seine mehr als dreißig Romane sind in über sechs Sprachen übersetzt worden.

Autorenportrait

Ken Bruen, geboren 1951, hat am Trinity College in Dublin über Metaphysik promoviert. Er arbeitete 25 Jahre als Englischlehrer in Afrika, Japan, Südost-Asien und Südamerika, bis er zu schreiben begann und mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurde, darunter der renommierte Shamus-Award, der ihm gleich zwei Mal verliehen wurde. Jack Taylor fliegt raus ist u.a. in Russland, den USA, Italien, Dänemark und Japan erschienen. Ken Bruen lebt in Galway.

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50

30.01.2011

„Alkohol trifft Tristesse... und macht süchtig!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Schuld ist ein dem Alkohol verfallener irischer Ex-Polizist, der sich – vom Dienst suspendiert – als Privatdetektiv versucht. Dieser Jack Taylor ist wirklich ein komischer Kauz, dem ich nach der ersten Seite schon so verfallen war wie er einem sahnigen Pint Guinness... (gut, dass dies der erste Band einer ganzen Reihe ist!) Zu gern hätte ich ihn das ein oder andere Mal einfach aus seiner Kneipe gezerrt und ihn kräftig durchgeschüttelt – verschenkte Liebesmüh, wie der Romanverlauf beweist.

Trotz allem ist Jack Taylor einer, der nicht nur das Trinken mit einem hohen Maß an Ernsthaftigkeit betreibt. Er lässt auch bei seinem ersten Fall nicht locker – wenngleich er ihn auf eher ungewöhnliche Weise aufklärt. Am Ende löst er auch noch einen persönlichen Fall – mit aller Ernsthaftigkeit und ohne jeglichen Kompromiss!

Jack Taylor hat Suchtpotenzial (dazu trägt selbstverständlich auch die grandiose Übersetzung von Harry Rowohlt bei!!) – lesen, lieben, mitleiden!

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50

05.08.2010

„Jack Taylor fliegt raus”

von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Krimi von einem Iren, Ken Bruen, und dann auch noch übersetzt von Harry Rowohlt, da kann man nicht enttäuscht werden. Kurz, prägnant und voll vom typisch irisch-schwarzen Humor.
Hauptakteur Jack Taylor hat es geschafft bei der Polizei rauszufliegen. Jetzt verdingt er sich als Privatdetektiv und sein Büro befindet sich im Grogan‘s, dem einzigen Pup in Galway in dem er kein Lokalverbot hat.
Wer jetzt darauf schließt, dass es sich um einen Krimi handelt wird enttäuscht werden. Vielmehr ist es eine gut gelungene Charakterstudie eines bücherliebenden, durch Alkohol gezeichneten und gescheiterten Ex-Polizisten.
Schnell hat er seinen ersten Fall „an der Backe“ und durch seine herbe, rücksichtslose Art bei der Recherche macht er sich nicht gerade beliebt bei seinen ehemaligen Kollegen. Prompt bekommt er eins auf die Nase und muss sich erst mal wieder seinem geliebten Alkohol zuwenden.
Süffisant, gepaart mit viel trockenem Humor und auch manchmal einem weinenden Auge ist dieser Roman eine sehr kurzweilige Unterhaltung.

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50

17.06.2010

„Ein extravaganter Krimi der Sonderklasse !”

von einer Kundin oder einem Kunden
Jack Taylor ist die schrulligste Figur, die mir in letzter Zeit in Büchern begegnet ist.
Jack Taylor ist ein Ex-Polizist, Gelegenheitsdetektiv, Säufer und Bücherliebhaber im irischen Galway, der versucht zwischen Lesen und Saufen den mysteriösen Tod eines jungen Mädchens aufzuklären; ein Fall, der von der Polizei als Selbstmord zu den Akten gelegt wurde.
Der Schreibstil dieses Buches ist wunderbar zynisch und lakonisch, irisch-weise und humorvoll; in kurzen Kapiteln weiß der Autor Ken Bruen mehr zu erzählen als andere auf 100 Seiten.
Der Besonderheit dieses Krimis wird auch der Übersetzer gerecht: Harry Rowohlt. Ihm ist es zu verdanken, dass der grimmige Humor, die Schlagfertigkeit und die weisen Betrachtungen der Alltagsmiseren nicht verloren gingen.
„Jack Taylor fliegt raus“ ist uneingeschränkt zu empfehlen für Liebhaber exzentrischer Krimis und für Irland-Fans !

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50

07.03.2010

„Der erste Band einer großartigen Reihe!”

von einer Kundin oder einem Kunden
Die Hauptfigur dieser irischen Krimi-Reihe ist eigentlich der Privatdetektiv Jack Taylor. Die wirklichen Hauptdarsteller heißen aber Guinness und Jameson, die hin und wieder auch Gesellschaft von ihren Freunden Gin und Brandy bekommen... und eine pint gehört sowieso zur Grundausstattung.
Übersetzt hat das Ganze - wie könnte es auch anders sein - der wunderbare Harry Rowohlt und das allein sollte als Qualitätsmerkmal genügen.
Faszinierend an den Büchern von Ken Bruen ist nicht so sehr die Krimi-Handlung - im Gegenteil, die handelnden Personen veranstalten eigentlich ein ziemliches Chaos. Was diese Literatur so großartig macht, ist die Sprache, die Dialoge, die Weisheiten die zwischen zwei pints mal so eben an die Oberfläche kommen... ich bin begeistert!
Nachdem Sie Ken Bruen gelesen haben, werden Sie sich umso mehr auf den nächsten St.Patrick's Day freuen - slainte!

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Jack Taylor liegt falsch (9783855350452)

50

09.01.2010

„Ein Privatschnüffler jenseits aller Ermittler-Romantik”

von einer Kundin oder einem Kunden
Der ehemalige Polizist ist mit Beginn der Geschichte bereits rausgeflogen und versucht sich nun als Privatermittler seine Guinness zu verdienen. Schwierig, weil Schnüffeln im Leben anderer Leute überhaupt nicht das Ding von Jack Taylor ist. Ein Büro hat er auch nicht, seine Stammkneipe muss herhalten. Aber irgendwie ergibt sich ein Auftrag, bei dem es um eine Selbstmordwelle von Teenagern geht.

Jack Taylor verstrickt sich darin aber gewaltig. Er irrt sich, verliebt sich, verliert sich selbst und andere Menschen. Vor allem verliert er immer wieder die Kontrolle über seine Alkoholsucht. Dieser Mann hat nichts mit dem sonst so sympathischen Bild des verbitterten, unrasierten und immer verkaterten Einzelgänger-Kommissars zu tun.

Diese Figur, die sehr kauzigen und sehr knappen Dialoge und viele überraschende Wendungen haben mich bewegt und gefesselt.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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40

06.09.2009

„Ermittler mit gewisser Note”

von einer Kundin oder einem Kunden
Es gab zuletzt einige Ermittler der etwas anderen Art, aber Jack Taylor ist sicherlich ein besonderer Charakter der Krimiliteratur der letzten Jahre.
Er ist bekennender Säufer, der aus dem Polizeidienst entfernt wurde und nun versucht seinen Lebensunterhalt als Privatermittler zu verdienen. Der vermeintliche Selbstmord auf den er von der trauernden Mutter angesetzt wird, ist bestenfalls ein gleichwertiger Erzählstrang neben den Problemen, die Jack Taylor sonst noch hat und das macht den besonderen Charme der Geschichte aus. Dank der brillanten Übersetzung von Harry Rowohlt verlieren die kurzen, knackigen Kapitel keinen Deut und es macht einfach Spaß Jack durch seine Heimatstadt Galway zu folgen.
Nichts für Leser des Krimimainstreams, sondern eher für jene, die das Besondere zu schätzen wissen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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