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Die Wälder am Fluss

Kriminalroman

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Artikeldetails zu Die Wälder am Fluss

AutorJoe R. Lansdale

Untertitel Kriminalroman

  • bol.de-Verkaufsrang8.167
  • ISBN-103-8321-6152-X
  • ISBN-139783832161521
  • Verlag DuMont Buchverlag
  • ÜbersetzerMariana Leky
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten365
  • Veröffentlicht07.07.2012
  • GenreKrimi
  • Gewicht362g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelThe Bottoms

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Rezensionen der Redaktion zu Die Wälder am Fluss

Lansdale steht ebenbürtig in der Tradition großer Südstaatenerzähler wie Faulkner und Twain, und Die Wälder am Fluss ist sein Meisterwerk. ROBERT SCHEKULIN, BUCHHANDLUNG AM SCHWARZEN KLOSTER FREIBURG

Kurzbeschreibung zu Die Wälder am Fluss

Anfang der Dreißigerjahre entdeckt der elfjährige Harry in Texas die Leiche einer Schwarzen. Zusammen mit seiner Schwester macht er sich auf die Suche nach dem Mörder. Lansdales Held, der an Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, enthüllt sich die Düsternis eines Faulknerschen Südens voll Aberglaube, Gewalt und Rassismus.

Portrait

Joe R. Lansdale:
Joe R. Lansdale hat zahlreiche Romane und Stories in den Genres Krimi, Horror und Western verfaßt und zahlreiche Anthologien herausgegeben. Er wurde mit dem British Fantasy Award, dem American Mystery Award, dem Edgar Award und sechsmal mit dem Bram Stoker Award ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Nacogdoches, Texas.
Mariana Leky:
Mariana Leky, geboren 1973 in Köln, studiert nach einer abgebrochenen Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Ihre Erzählungen gewannen schon Preise beim Allegra-Wettbewerb und beim Niedersächsischen Literaturwettbewerb Junge Literatur. 2003 erhielt sie den Förderpreis Literatur des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Bewertung unserer Kunden zu Die Wälder am Fluss

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50

08.10.2012

„Sehr empfehlenswert!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Der elfjährige Harry führt ein recht glückliches und unbedarftes Leben im Texas der Dreißiger Jahre. Doch eines Tages entdecken er und seine jüngere Schwester Harry die Leiche einer Schwarzen, grausam zugerichtet. Da Harrys Vater, der einen Friseursalon im Ort betreibt, gleichzeitig auch der "Dorfsheriff" ist, bekommt Harry die "Ermittlungen" aus nächster Nähe mit. Und er muss feststellen, dass es Leute wie seinen Vater gibt, die den Farbigen wohl gesonnen sind, aber auch Vertreter sehr rassistischer Natur, unter anderem die Anhänger des Ku-Klux-Clans, die schnell dabei sind, den Mörder auf der Seite der Schwarzen zu suchen...
Ein ganz großartiger Roman über die Dreißiger Jahre im Süden der USA, der die Problematik des Rassenhasses aus der Sicht eines Kindes thematisiert.

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50

20.05.2012

„Wer Lansdale nicht liest, ist selber schuld...”

von Julia Klode
Die Wälder am Fluss: Abenteuer, Krimi, Kritikroman.

Joe Lansdale hat einen recht ruhigen, aber deswegen nicht unspannenden Roman über Texas der 30er Jahre verfasst.
Unser Held: Ein 11- Jähriger mit dem Herzen und dem Glauben am rechten Fleck wie sein Vater und wie auch schon in „Ein feiner dunkler Riss“ begegnet uns auch in „Die Wälder am Fluss“ Rassismus und Hass, Freundschaft und Hoffnung.

Lansdales Romane gehören für immer in die Krimi- Bestenliste, können gar nicht oft genug gelobt werden.
Lansdale schreibt Klassiker der Neuzeit, mit großartigen Charakteren und Atmosphäre, die einen nicht mehr loslässt und einem den Glauben in das Gute in einer Welt voll von Schlechtem wiedergibt.

Vielleicht ist dem einen oder anderen aufgefallen: Ich liebe diese Romane und diese Art von Krimis- es sind nicht die blutrünstigen 0815- Thriller die ich liebe, sondern genau Krimis wie diese, in denen die Personen einem ans Herz wachsen, wo Abenteuer mit Thriller verschmilzt, genau solche Krimis sind es, die die Krimiwelt braucht!

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50

05.08.2011

„Mehr als ein Kriminalroman”

von einer Kundin oder einem Kunden
Sehr gut geschrieben, irre gut beschrieben wird die damalige Zeit, die Menschen, ihr Leben, ihre Anschauungen. Konflikte zwischen Schwarz und Weiß. Beeindruckend geschrieben, spannend - ein voller Lesegenuss für mich gewesen.
Uneingeschränkt empfehlenswert!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

27.05.2011

„Wirklich gut!”

von Julia Badziong aus Krefeld
Texas in den Jahren 1933 und 1934. Der elfjährige Harry entdeckt mit seiner Schwester Tom eine Leiche. Sie ist an einen Baum gefesselt, wurde missbraucht und hat diverse Schnittwunden. Zusammen mit seinem Vater und Tom macht sich Harry auf die Suche nach dem Mörder und gerät immer tiefer in die Welt von Rassismus und des Ku Klux Klans.

Eine Mischung aus die Jury und Tom Sawyer, wirklich gut zu lesen und spannend obendrein!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

40

16.05.2011

„Texas kann sehr kalt sein”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Elfjähriger sucht Mörder. Ist zwar alles schon da gewesen - Tom Sawyer lässt grüssen - aber nicht in dieser Form. Noch dazu handelt es sich bei dem Opfer um einen Schwarzen. Und da der Roman zu Beginn der dreissiger Jahre spielt, ahnt der geneigte Leser sicherlich, dass das damals kein Honiglecken war, im Königreich der Rancher und des Hochmuts- sprich: Texas - fast allein gegen alle zu sein. Aberglaube, Gewalt und Rassismus - alles grauslich, aber toll gemixt.

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

21.01.2011

„Eine der großen Stimmen des amerikanischen Südens...”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Endlich! Sie mögen William Faulkner, Mark Twain, Cormac McCarthy und William Gay? Sie lesen gern literarische Krimis? Dann lesen Sie unbedingt 'Die Wälder am Fluß', das jetzt bei Dumont in einer Neuauflage erscheint.

Joe R. Lansdale gehört in Amerika zu den Großen des Kriminal- und Schauerromans, in Deutschland hat er eine eingeschworene Fangemeinde, den wirklichen Durchbruch aber nie geschafft. Seine Bücher bieten brillanten Stoff für Verfilmungen, die sicherlich helfen würden, diesem Autoren die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ihm gebührt.

Amerika in der Großen Depression der dreißiger Jahre. Wir sind in Texas, am Sabine River (wo auch Lansdale selbst groß geworden ist), und erfahren durch die Ich-Erzählung des jungen Harry Crane eine Geschichte, die auf mehreren Ebenen spielt: vordergründig ein Detektivroman, gleichzeitig aber auch Gesellschaftsroman aus dem vom Ku-Klux-Clan terrorisierten Süden und zudem Schauerroman mit allen Ingredienzen und Mythen der amerikanischen Südstaaten.

'Die Wälder am Fluss' ist sicherlich Lansdales unspektakulärster und ruhigster Roman, - allerdings sein bester auf Grund der enormen Vielschichtigkeit. Unbedingt entdecken!!

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