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Die Radikalität des Alters

Einsichten einer Psychoanalytikerin. Vorw. v. Alice Schwarzer

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AutorMargarete Mitscherlich

Untertitel Einsichten einer Psychoanalytikerin. Vorw. v. Alice Schwarzer

  • ISBN-103-596-18956-X
  • ISBN-139783596189564
  • Verlag Fischer Taschenbuch...
  • ReiheFischer Taschenbücher...
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten267
  • Veröffentlicht23.02.2012
  • Gewicht215g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Die Radikalität des Alters



Mit über neunzig Jahren wendet sich Margarete Mitscherlich, die Grande Dame der deutschen Psychoanalysedie unermüdliche Aufklärerin, mit großer Entschiedenheit nochmals den großen Fragen ihres Lebens zu: Dem Vergessen und Verdrängen und der Unfähigkeit der Deutschen zu trauern; der Emanzipation im weitesten Sinne, also der Befreiung von Denkeinschränkungen, Vorurteilen, Ideologien, aber auch im engeren Sinne der Emanzipation der Frau und ihrer Stellung in der Gesellschaft; den Geschlechterrollen, männlichen und weiblichen Werten.

Zugleich reflektiert Margarete Mitscherlich das Älter- und Altwerden und beschreibt mit großer Offenheit, wie es ihre Sicht auf die Dinge prägt. In einem sehr persönlichen Stück beschreibt sie schließlich mit dem geschulten Blick der Psychoanalytikerin ihr Leben und Lebenswerk. Ein bewegendes Zeugnis lebendiger Zeitgeschichte.


Autorenportrait zu Die Radikalität des Alters

Margarete Mitscherlich-Nielsen, geb. 1917 in Dänemark, ist Psychoanalytikerin, Medizinerin und Autorin zahlreicher Bücher. Die Tochter eines dänischen Arztes und einer deutschen Lehrerin studierte Medizin und Literatur in München und Heidelberg und wurde 1950 in Tübingen zum Dr. med. promoviert. 1947 traf sie in der Schweiz den Arzt und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich (1908?1982), den sie 1955 heiratete. Gemeinsam bemühten sie sich nach dem Krieg um die Wiederbelebung der Psychoanalyse in Deutschland. 1960 war sie Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt, wo sie fortan vorrangig arbeitete, und fungierte viele Jahre als Herausgeberin der Zeitschrift ?Psyche?. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte Margarete Mitscherlich 1967 das bahnbrechende Buch ?Die Unfähigkeit zu trauern?. Es folgten u.a. ?Die friedfertige Frau? (1985), ?Die Zukunft ist weiblich? (1987) und ?Über die Mühsal der Emanzipation? (1990). Margarete Mitscherlich lebt in Frankfurt am Main.

Portrait

Margarete Mitscherlich:
Margarete Mitscherlich, geboren 1917; Studium der Literatur und Medizin in München und Heidelberg. Ab 1951 Zusammenarbeit mit dem Arzt, Psychoanalytiker und Sozialpsychologen Alexander Mitscherlich. In den fünfziger Jahren psychoanalytische Ausbildung in Heidelberg, Stuttgart und London. 1960 Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main. Zahlreiche Bücher, unter anderem »Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens« (gemeinsam mit Alexander Mitscherlich, 1967); »Die friedfertige Frau« (1985); »Über die Mühsal der Emanzipation« (1990).

Autorenportrait

Margarete Mitscherlich-Nielsen, geb. 1917 in Dänemark, ist Psychoanalytikerin, Medizinerin und Autorin zahlreicher Bücher. Die Tochter eines dänischen Arztes und einer deutschen Lehrerin studierte Medizin und Literatur in München und Heidelberg und wurde 1950 in Tübingen zum Dr. med. promoviert. 1947 traf sie in der Schweiz den Arzt und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich (1908?1982), den sie 1955 heiratete. Gemeinsam bemühten sie sich nach dem Krieg um die Wiederbelebung der Psychoanalyse in Deutschland. 1960 war sie Mitbegründerin des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt, wo sie fortan vorrangig arbeitete, und fungierte viele Jahre als Herausgeberin der Zeitschrift ?Psyche?. Gemeinsam mit ihrem Mann veröffentlichte Margarete Mitscherlich 1967 das bahnbrechende Buch ?Die Unfähigkeit zu trauern?. Es folgten u.a. ?Die friedfertige Frau? (1985), ?Die Zukunft ist weiblich? (1987) und ?Über die Mühsal der Emanzipation? (1990). Margarete Mitscherlich lebt in Frankfurt am Main.

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