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Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten. Blanvalet Taschenbücher, Band 26584

Deutsche Erstausgabe

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Artikeldetails zu Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

AutorJim Butcher

Untertitel Deutsche Erstausgabe

Abbildungsvermerk 2010. 21 cm

  • ISBN-103-442-26584-3
  • ISBN-139783442265848
  • Verlag Blanvalet
  • ReiheBlanvalet Taschenbücher
  • ÜbersetzerAndreas Helweg
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten637
  • Veröffentlicht08.02.2010
  • Gewicht712g
  • SpracheDeutsch
  • OriginaltitelCodex Alera 02. Academ's Fury

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Leseprobe aus Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

Wenn der Anfang aller Weisheit in der Erkenntnis liegt, dass man nichts weiß, so besteht der Anfang allen Begreifens in der Einsicht, dass jedes Ding, das existiert, eine simple Wahrheit verkörpert: Große Dinge entstehen aus kleinen.
Aus Tintentropfen entstehen Buchstaben, Buchstaben bilden Wörter, Wörter häufen sich zu Sätzen, und Sätze schließlich geben Gedanken Ausdruck. So geht es auch mit Pflanzen, die aus einem einzigen Samen sprießen, und jede Mauer wird aus vielen Steinen zusammengefügt. Aber auch auf die Menschen trifft dies zu, denn die Sitten und Traditionen unserer Vorfahren bilden das Fundament unserer Städte, unserer Geschichte und unserer Lebensweise.
Ob nun toter Stein oder Lebewesen oder das wogende Meer; ob in Zeiten des Friedens oder während welterschütternder Ereignisse, an Markttagen oder in verzweifelten Schlachten, ein Gesetz gilt für alles gleichermaßen:
Große Dinge sind aus kleineren erschaffen.
Dabei wächst die Bedeutung mit der Größe, sie nimmt stets vom Kleinen zum Großen zu - doch nicht immer ist sie auf den ersten Blick ersichtlich.
Aus den Schriften von Gaius Secundus, Erster Fürst von Alera


Der Wind heulte über die sanft gewellten, nur spärlich bewaldeten Hügel im Lande der Marat, des Einen und Großen Volkes. Er trieb harte, raue Schneeflocken vor sich her. Der Eine ritt über den Himmel, doch verbargen die Wolken sein Antlitz.
Zum ersten Mal seit dem Frühjahr war Kitai kalt. Sie drehte sich blinzelnd um und schützte mit einer Hand die Augen vor dem Schneegestöber. Um die Hüfte trug sie einen knappen Schurz, einen Gürtel, in dem ihr Messer steckte, und einen Jagdbeutel. Sonst hatte sie nichts am Leib. Die Böen zerzausten ihr das dichte weiße Haar, dessen Farbe sich kaum von der des Schnees unterschied.
"Beeil dich", rief sie.
Ein gewaltiges Schnauben ertönte, dann kam eine riesige Gestalt in Sicht. Wanderer, der Gargant, war selbst im Vergleich zu seinen Artgenossen ein Riese, seine Schultern ragten zweimal mannshoch auf. Er hatte bereits sein zotteliges schwarzes Winterfell bekommen, daher störte ihn die Kälte nicht. Die Krallen, länger als ein aleranischer Säbel, gruben sich mühelos und ohne Hast in den gefrorenen Boden.
Kitais Vater, Doroga, saß auf dem Rücken des Garganten und schwankte auf seiner geflochtenen Satteldecke hin und her. Er trug ebenfalls einen Lendenschurz, außerdem eine ausgeblichene rote Tunika aus Alera. Seine Brust, seine Arme und seine Schultern waren so stark mit Muskeln bepackt, dass er die Ärmel seines Gewands hatte abreißen müssen - doch da es ein Geschenk gewesen war, wäre es ihm unhöflich vorgekommen, sie einfach wegzuwerfen. Deshalb hatte er sich ein Stirnband daraus geflochten und das weiße Haar damit zurückgebunden. "Ich verstehe; wir müssen uns beeilen, damit das Tal nicht vor uns davonläuft. Vielleicht hätten wir im Windschatten bleiben sollen."
"Du bist nicht so witzig, wie du denkst", meinte Kitai und starrte ihren Vater finster an.
Doroga lächelte, was die Falten in seinem breiten, flachen Gesicht vertiefte. Er packte Wanderers Sattelseil und schwang sich mit einer Leichtigkeit, die man ihm bei seiner Körpermasse nicht zugetraut hätte, vom Rücken des Tieres. Unten klopfte er dem Garganten auf das Vorderbein. Wanderer hockte sich hin und käute gelassen wieder.
Kitai ging voraus in den Wind, und obwohl sie kein Geräusch hinter sich hörte, wusste sie, dass ihr Vater ihr folgte.
Kurze Zeit später erreichten sie den Rand einer Felswand, die jäh in die Tiefe abfiel. Wegen des Schneegestöbers konnte man nicht das ganze Tal einsehen, doch in den Pausen zwischen den Böen reichte der Blick wenigstens bis zum unteren Ende der Steilwand.
"Schau", sagte sie.
Doroga trat neben sie und legte ihr abwesend den Arm um die Schultern. Kitai hätte sich niemals in Anwesenheit ihres Vaters anmerken lassen, dass sie zitterte, nicht bei diesem jämmerlichen Herbstschnee, dennoch schmiegte sie sich an ihn, dankbar für die Wärme. Sie beobachtete ihn, wie er hinunterspähte und auf eine kurze Windstille wartete, um den Ort sehen zu können, den die Aleraner den Wachswald nannten.
Kitai schloss die Augen und erinnerte sich. Damals waren die toten Bäume mit Kroatsch bedeckt gewesen, einer dicken, gallertartigen Masse. Deshalb hatte es so ausgesehen, als habe Der Eine den Wald mit dem Wachs vieler Kerzen begossen. Das Kroatsch überzog alles, den Boden und auch bis zu einer gewissen Höhe die Wände, die den Talkessel einschlossen. Hier und dort saßen Vögel und andere Tiere im Kroatsch gefangen, wie versiegelt; sie lebten noch und lagen reglos da, bis sie aufgeweicht waren und sich aufgelöst hatten wie Fleisch, das man über kleiner Flamme gart. Blasse Wesen, so groß wie wilde Hunde, durchscheinend und spinnenartig mit vielen Beinen, lauerten beinahe unsichtbar im Kroatsch, während andere leise und flink und fremdartig über den Waldboden huschten.
Diese Erinnerung jagte ihr einen Schauer über den Rücken, aber sie biss sich auf die Unterlippe und zwang sich, ihn zu unterdrücken. Als sie ihren Vater anblickte, gab der vor, nichts bemerkt zu haben.
Im Tal unten hatte, so weit ihr Volk zurückdenken konnte, niemals Schnee gelegen. Dort war es zu warm, selbst im Winter, als wäre das Kroatsch ein riesiges Tier, das die Wärme seines Körpers an die Luft abstrahlte.
Jetzt war der Wachswald mit Eis bedeckt, und überall herrschte Fäulnis. Die alten toten Bäume überzog eine Schicht aus braunem, widerwärtigem Teer. Der Boden war gefroren, auch wenn Kitai an der einen oder der anderen Stelle noch Flecken von moderndem Kroatsch entdeckte. Mehrere Bäume waren umgekippt. Und der hohle Hügel in der Mitte war eingestürzt und verrottet. Der Gestank drang sogar bis hier hoch, zu Kitai und ihrem Vater.
Doroga schwieg eine Weile, ehe er sagte: "Wir sollten hinuntersteigen. Und herausfinden, was geschehen ist." "Ich war schon unten", erwiderte Kitai.
Ihr Vater runzelte die Stirn. "Es ist töricht, so etwas allein zu unternehmen."
"Wer von uns dreien hier hat es lebend wieder nach oben geschafft und war dabei am häufigsten unten?"
Doroga lachte grunzend und sah sie voller Zuneigung und Wärme an. "Vielleicht war es doch nicht so töricht." Dann wurde er wieder ernst, und erneut verhüllten Wind und Schneeregen das Tal. "Was hast du entdeckt?"

Rezensionen der Redaktion zu Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.05.11
In den USA ist Jim Butchers Fantasy-Saga Codex Alera eine Sensation. Die Leser sind begeistert. Codex Alera ist eine Kreuzung aus Gladiator, Troja und Underworld. Jim Butcher mischt das Römische Reich mit knackigen Fantasy-Elementen, fiesen Kreaturen und gewaltigen Monstern. Hochspannung, Kampf und Leidenschaft, große und kleine Momente, die man nicht mehr vergisst, in einer Welt die fasziniert. Codex Alera macht süchtig. Werden Sie Herr über die Elemente und stürzen Sie sich mit Tavi und seinen Mitstreitern und Gegnern in eine gewaltige kämpferische wie politische Schlacht. Jim Butcher rückt mit seiner Codex-Alera-Saga zu den Fantasy-Giganten George R. R. Martin, Terry Goodkind und Raymond Feist auf.

Kurzbeschreibung zu Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

»Eine einzigartige Fantasy-Saga!« Publishers Weekly


Zwei Jahre sind seit der gescheiterten Invasion der Marat vergangen. Und während Tavi, der noch immer keine Magie wirken kann, dem Ende seiner Ausbildung zum kaiserlichen Spion entgegenfiebert, droht Alera bereits neue Gefahr. Denn ausgerechnet als Kaiser Gaius Sixtus schwer erkrankt und das Reich ohne Führung ist, bewegen sich die Furcht erregenden Vord auf die Hauptstadt zu - uralte Schreckensgestalten, für deren Wiedererweckung nicht zuletzt Tavi mitverantwortlich ist ...


Autorenportrait zu Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

Neben dem Schreiben gilt Jim Butchers größte Leidenschaft dem Kampfsport. Der international erfolgreiche Bestsellerautor lebt mit seiner Familie in Missouri, USA.

Portrait

Jim Butcher:
Jim Butcher, 1971 in Missouri geboren, arbeitet hauptberuflich als Computertechniker, nachdem er bereits im Management eines Fast-Food-Restaurants und eine Zeit lang als Staubsaugervertreter tätig war. Jim Butcher lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Missouri.

Autorenportrait

Neben dem Schreiben gilt Jim Butchers größte Leidenschaft dem Kampfsport. Der international erfolgreiche Bestsellerautor lebt mit seiner Familie in Missouri, USA.

Bewertung unserer Kunden zu Codex Alera 02. Im Schatten des Fürsten....

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50

17.09.2011

„Top!!!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Weißenthurm
Im Schatten des Fürsten startet zwei Jahre nach dem Krieg in Kaserna. Der zweite Teil überragt den ersten bei weitem weil der von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselt, es geht direkt los mit intrigen und kämpfen. Kann es allen nur empfehlen. Bin gespannt auf den 3ten :-)

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50

26.05.2010

„Top!”

von einer Kundin oder einem Kunden aus Edewecht
Die langweilige Einleitung aus Band 1 it vorüber! Es gibt Spannende und tolle Szenen und trotzdem bleibt es immer humorvoll! Häufiger Szenenwechsel lässt die Spannung immer wieder ansteigen und man ist wirklich gespannt wie es weitergeht! Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen! Einfach Fantastisch!

0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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50

12.03.2010

„Angriff der Vord.”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-10 Rezensent Top 10 Rezensent
2 Jahre sind seit dem dramatischen Kampf um das Calderon Tal vergangen und Tavi ist nun in der Hauptstadt um eine Ausbildung zum Kursor zu machen. Der Machtkampf um die Krone ist noch immer nicht entschieden, da taucht eine neue Bedrohung am Himmel von Alera auf. Können die Gegner ihre Streitereien beiseitelegen, oder wird es am Ende keinen Thron mehr geben um den man kämpfen kann? – Im Schatten des Fürsten ist der zweite Band aus dem Codex Alera und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Auch diesmal schafft es Jim Butcher, der Handlung ein ständiges hin und her zu geben, sodass man dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich frei mich auf Band 3 „Die Verschwörer“!!!

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50

23.02.2010

„Der Kampf um Alera geht weiter!”

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
Zwei Jahre nach den Ereignissen des ersten Bandes ist der Hirtenjunge Tavi ein angehender Spion von Aleras Fürst. Als die Vord, ein alter Feind, das Reich bedrohen ist Tavi wieder mitten im Geschehen und ein Kampf scheint unausweichlich.

Spannung, Action und Gefühle, so muss Fantasy geschrieben werden. Jim Butchers Codex Alera ist eine Empfehlung für jeden der gute Fantasy lesen möchte.

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