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Die Unfähigkeit zu trauern

Die Unfähigkeit zu trauern

Grundlagen kollektiven Verhaltens

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Artikeldetails zu Die Unfähigkeit zu trauern

AutorAlexander Mitscherlich

Untertitel Grundlagen kollektiven Verhaltens

Abbildungsvermerk Neuausg. 1977.

  • ISBN-103-492-20168-7
  • ISBN-139783492201681
  • Verlag Piper
  • ReiheSerie Piper
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten381
  • Auflage22. Auflage
  • VeröffentlichtApril 2011
  • Gewicht379g
  • SpracheDeutsch

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Rezensionen der Redaktion zu Die Unfähigkeit zu trauern

-Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermaßen bewußt, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt Vierzigjährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Worte wie -Minderwertigkeitsgefühl- oder -Unbewußtes- mögen sich zwar in unserer Sprache eingebürgert haben, doch zum Beispiel ein Begriff wie -Übertragung- begegnet vollkommenem Unverständnis.- (Margret Boveri)

Kurzbeschreibung zu Die Unfähigkeit zu trauern

»Es wäre ein Gewinn, wenn das Interesse an dem Thema auch Leser, die sich bisher mit Psychoanalyse überhaupt nicht beschäftigt haben, dazu führen würde, einen ersten Schritt in diese in Deutschland lange Zeit unterdrückte Gedanken- und Erkenntniswelt zu machen. Wer die Jahre vor 1933 noch einigermaßen bewusst, wenn auch jugendlich miterlebt hat, kann heutzutage nur staunen, wie ahnungslos die Generation der jetzt 40-Jährigen diesem ganzen Komplex gegenübersteht. Worte wie >Minderwertigkeitsgefühl< oder >Unbewusstes< mögen sich zwar in unserer Sprache eingebürgert haben, doch zum Beispiel ein Begriff wie >Übertragung< begegnet vollkommenem Unverständnis.« Margret Boveri

Portrait

Alexander Mitscherlich:
Alexander Mitscherlich wurde am 20. September 1908 in München geboren. Er studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie in München sowie Medizin in Berlin, Zürich und Heidelberg. Von 1933 bis 1937 wurde er wegen Widerstandsarbeit mehrfach verhaftet, 1937 sogar acht Monate in Nürnberg gefangen gehalten. Nach seiner Promotion arbeitete er als Neurologe an der Universität Heidelberg, nach seiner Habilitation an der medizinischen Polyklinik in Zürich. Ab 1947 war er Herausgeber der Zeitschrift "Psyche". 1949 gründete er an der Universität Heidelberg die Abteilung für Psychosomatische Medizin, die bald zu einer eigenen Klinik ausgebaut wurde. In Frankfurt am Main gründete Mitscherlich 1960 das Sigmund-Freud-Institut, dessen Leiter er bis zu seiner Emeritierung war. Von 1966 bis 1973 war er Professor für Psychologie an der Universität Frankfurt/Main. Er wurde zunehmend zum engagierten Kritiker der bundesdeutschen Nachkriegsgesellschaft. 1969 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mitscherlich starb am 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main.

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