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Name:
Verena R.
Ort:
Vöcklabruck
Rezensionen:
20 Rezensionen
Bewertung:

hilfreich: 1

nicht hilfreich: 1

Rang:
2161

Verena R.s Rezensionen

12

40

09.08.2010

„Packend!”

Auf unerklärliche Weise verschwinden immer wieder kleine Kinder, so auch Sophie, die Tochter von Fiona Seeberg. Als wieder ein Junge verschwindet, will Fiona unbedingt herausfinden, was mit Sophie und den anderen Kindern passiert ist. Doch plötzlich verhält sich auch noch ihr Verlobter Adrian seltsam…
Kommissar Piet Karstens und seine Kollegin stecken mitten in den Ermittlungen, um die verschwundenen Kinder wieder zu finden, aber: Handelt es sich hierbei womöglich um viel mehr Kinder, als bisher angenommen?

Das Buch ist wahnsinnig spannend und fesselnd geschrieben. Schon das Cover ist meiner Meinung nach sehr passend gestaltet, sodass einem das Buch sofort ins Auge sticht. Mir gefiel sehr gut, dass die Geschichte nicht nur aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird, sondern aus der Sicht von Personen, die jeweils einen ganz anderen Bezug zur Geschichte haben. Auch sehr positiv fiel mir auf, dass das das Buch nicht viele allzu brutale Stellen mit allzu grausigen Details beinhaltet. Hartgesottenen Lesern von Thriller und Horrorbüchern werden diese wohl fehlen, aber für jene, die es nicht zu brutal bevorzugen, ist dieser Thriller genau richtig.
Etwas komisch fand ich allerdings, dass der Schreibstil von Hanna Winter und gewisse, winzige Details der Handlung sehr stark an eine Reihe von Monika Feth erinnern. Aber davon abgesehen ist das Buch spitze!

buch

Cleo

Helen Brown

EUR 17,90 *
auf Merkliste

50

09.08.2010

„Ein Lobpreis auf die Katze”

Rob und seine Eltern Helen und Steve sind traumatisiert: Der ältere Sohn Sam wurde von einem Auto angefahren und starb. Kurze Zeit nach der Tragödie bekommen die drei jedoch neuen Familienzuwachs: das Kätzchen Cleo. Eigentlich sollte sie Sams Geburtstagsgeschenk werden, doch daraus wird jetzt nichts. Stattdessen hilft sie der kleinen Familie, ihr Leben neu in die Hand zu nehmen, ohne Sam je ganz zu vergessen. Cleo schafft es nicht, weitere kleinere und größere Tragödien zu verhindern, aber sie beschert ihnen dafür auch unglaubliche Momente des Glücks. Sie beweist sich sogar als Krankenschwester, Lebensretterin und Heiratsvermittlerin, bevor sie, uralt und nach mehreren Umzügen, im Kreis ihrer Familie stirbt.

Die Geschichte setzt sich sehr gut und intensiv mit dem Thema Tod und Trauer auseinander, ohne dabei zu rührselig und traurig zu werden. Sie zeigt meiner Meinung nach sehr gut, dass trauern nicht gleichbedeutend sein muss, mit sich abkapseln, nur schwarze Kleidung zu tragen und mit niemandem mehr zu sprechen; sondern dass man trotz Trauer weiterhin ein „normales“ Leben führen und Spaß haben und lachen darf. Und dass man deswegen, oder wenn man einmal für zwei Stunden nicht an den Verstorbenen denkt, noch lange kein schlechtes Gewissen haben muss.
Die Sprache ist sehr feinfühlig und die meiste Zeit sehr detailreich, letzteres besonders bei den Passagen, in denen das Verhalten und Aussehen von Cleo beschrieben werden.
Die Geschichte ist durchgehend aus der Ich- Perspektive der Mutter Helen geschrieben, was dem Leser einen genauen Blick in die Welt ihrer Gedanken und Gefühle bietet.
Jeder der dieses Buch gelesen hat und noch keine Katze zuhause hat, wird sich eine Katze wie Cleo wünschen, die einen wirklich zu verstehen scheint. Die, die eine Katze zuhause haben, werden sich wohl oft denken „Oh ja, genau wie meine Katze“ oder „Oh Gott, gut, dass meine Katze so etwas nicht macht“.
Das Buch ist wahnsinnig toll, mit einem Happy End, ohne dass dieses überzogen oder kitschig wirkt. Außerdem ist es bestimmt nicht nur für Katzenfans und Katzenbesitzer beeignet.

50

12.06.2010

„Hochspannung bis zur letzten Seite!”

Als der wegen zweifachen Mädchenmordes zu 10 Jahren Haft verurteilte Tobias Sartorius aus dem Gefängnis entlassen wird, will er auf jeden Fall herausfinden, wer die zwei Mädchen damals wirklich getötet hat und geht dabei sogar das Risiko ein, zu erfahren, dass tatsächlich er selbst Laura und Stefanie getötet hat. Doch kurz nachdem er in sein Heimatdorf Altenhain zurückgekommen ist, wird seine Mutter von einer Brücke gestoßen und sie überlebt nur knapp. Als erneut ein Mädchen verschwindet, nämlich Amelie, die auf eigene Faust ermittelt hat und fest von Tobias´ Unschuld überzeugt ist, beginnt das ganze Dorf eine Hexenjagd auf Tobias. Allerdings ist niemand im ganzen Dorf ganz unschuldig an den Ereignissen vor zehn Jahren. Und nicht nur, dass sie alle den wahren Mörder gedeckt haben, auch ganz andere Sachen kommen endlich ans Tageslicht…
Ich habe zwar (noch) kein anderes Buch von Nele Neuhaus gelesen, aber dieses hat mich überzeugt, dass auch die anderen toll sein müssen und dass Nele Neuhaus eine fantastische Autorin ist. Sie versteht es gekonnt, ca. jede zweite Seite die Sichtweisen der erzählenden Personen zu wechseln, ohne dass die Spannung nachlässt oder man verwirrt wird.
Was mir außerdem beim Lesen dieses Buches sehr positiv aufgefallen ist, dass oft, wenn die Ermittler etwas Neues erfahren bzw. einen Schritt weiterkommen, nicht immer sofort erklärt wird, was dies ist, sondern dem Leser ein paar Seiten lang die Möglichkeit gegeben wird, selbst herauszufinden, was es ist, wodurch man sich noch mehr in die Geschichte einfühlen kann.
Ein großes Lob an die Autorin für dieses gelungene Werk!

50

08.05.2010

„Wunderschöne Familiensaga”

Das Buch erzählt von der schwierigen Beziehung zwischen dem wohlhabenden Richard Finborough und dem armen Dienstmädchen Isabel Zeale zu Beginn des 20. Jh.. Trotz aller Schwierigkeiten werden die beiden ein Paar und heiraten kurz darauf. Das glückliche Paar bekommt drei Kinder: Philip, Theo und Sara und nimmt auch Ruby bei sich auf. Jedoch fallen auf die glückliche Ehe einige dunkle Schatten, denn Isabel belastet ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit…
Und auch ihren Kindern fällt es nicht immer leicht, ihren Platz im Leben und ihr Liebesglück zu finden.

Eine wunderschöne Geschichte, die Judith Lennox in diesem Buch beschreibt. Was die Geschichte meiner Meinung nach sehr lebendig wird ist, dass später nicht nur, wie zu Beginn, aus Richards und Isabels Sicht erzählt wird, sondern auch der Sicht von allen ihren Kindern. Auch sehr gut gefällt mir, dass das Buch nicht nur, wie auf dem Klappentext beschrieben, die Geschichte von Richard und Isabel, sondern eben auch die ihrer Kinder. Wer eine romantische Familiensaga für ein paar gemütliche Stunden vor dem Kamin und einer Tasse Tee sucht, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.

buch

Seelen

Stephenie Meyer

EUR 24,90 *
auf Merkliste

0

03.05.2010

„Schade...”

Ich habe mir dieses Buch privat besorgt und ich kann eigentlich nur Eins sagen: Frau Meyer, ich bin enttäuscht! Dieses Buch ist eines der ganz wenigen, die ich nicht bis zum Schluss geschafft habe.

Die Handlung ist sehr verwirrend und sehr kompliziert geschrieben.

Als großer Fan der Twilight-Bücher bin ich wirklich sehr enttäuscht von diesem Buch und würde es nicht weiter empfehlen!

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buch

Hochsaison

Jörg Maurer

EUR 8,95 *
auf Merkliste

50

07.04.2010

„Nicht nur für Schisprungfans!”

Beim Neujahrsspringen stürzt der Skispringer Åge Sørensen schwer. Und das ausgerechnet, als Olympia-Funktionäre zuschauen. Wurde der Springer etwa beschossen? Kommissar Jennerwein muss jedoch nicht nur dieses Verbrechen aufklären, nein, eine ganze Reihe von Zwischenfällen erschüttert die kleine Stadt...

Das Buch beginnt mit einem Brief vom zukünftigen Täter an den Kommissar, wo er schreibt, dass er eine Tat begehen werde, er wisse aber noch nicht welche, und wobei er sich scheinbar immer wieder über den Kommissar lustig macht.

Dann ist ein Sprung zum Neujahrsspringen in Österreich. Zuerst wird vom dänischen Schispringer Åge Sørensen berichtet, der es das erste Mal ins Finale geschafft hat. Dann aber schockiert sein schrecklicher Sturz die Zuschauer.
Dazwischen werden einige, teils etwas skurille, Geschehnisse der Geschichte des Schispringens erzählt, was das Ganze etwas auflockert. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder von zahlreichen weiteren Briefen vom Täter an den Kommissar.
Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt, was das Buch meiner Meinung nach sehr vielfältig macht.
Das Buch wird sehr spannend erzählt und auch die Lachmuskeln werden gut trainiert! =))

Ich kann dieses Buch wirklich mit guten Gewissen an alle Leseratten weiter empfehlen!

12