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Hundszeiten

Laura Gottbergs fünfter Fall. Roman

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Artikeldetails zu Hundszeiten

AutorFelicitas Mayall

Untertitel Laura Gottbergs fünfter Fall. Roman

Abbildungsvermerk 2010. 19 cm

  • ISBN-103-499-24623-6
  • ISBN-139783499246234
  • Verlag Rowohlt Taschenbuch
  • Reiherororo Taschenbücher
  • EinbandartTaschenbuch
  • Seiten412
  • Veröffentlicht02.01.2010
  • GenreRoman
  • Gewicht335g
  • SpracheDeutsch

Kurzbeschreibung zu Hundszeiten

Heiße Nächte in den Isar-Auen Es ist Sommer in München. Kommissarin Laura Gottberg nutzt die Kühle der frühen Morgenstunden für lange Spaziergänge an der Isar. Dort lernt sie eines Morgens den jungen Obdachlosen Ralf kennen, der im Fußgängertunnel unter dem Friedensengel sein Lager aufgeschlagen hat. Ralf erweist sich bald als ein skurriler, aber durchaus sympathischer Gesprächspartner. Und so ist Laura starr vor Schreck, als sie zu einem Tatort an der Isar gerufen wird: Ein Obdachloser wurde brutal zu Tode geprügelt... «Ein Krimi als Liebeserklärung an die bayerische Metropole.» (Falter)

Autorenportrait zu Hundszeiten

Bevor Felicitas Mayall sich ganz der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Journalistin bei der "Süddeutschen Zeitung". Wenn sie nicht gerade in Italien für ihre Geschichten recherchiert oder mit ihrem Ehemann Paul durch dessen australische Heimat wandert, ist sie in ihrem Haus in der Nähe von München anzutreffen. Nachtgefieder ist der siebte Band in der erfolgreichen Krimiserie um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg.

Portrait

Felicitas Mayall:
Felicitas Mayall begann ihre Karriere als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung. Inzwischen lebt sie als freie Autorin in Prien am Chiemsee. Der erfolgreiche erste Band der Serie um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg Nacht der Stachelschweine wurde von der Presse begeistert aufgenommen.

Autorenportrait

Bevor Felicitas Mayall sich ganz der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Journalistin bei der "Süddeutschen Zeitung". Wenn sie nicht gerade in Italien für ihre Geschichten recherchiert oder mit ihrem Ehemann Paul durch dessen australische Heimat wandert, ist sie in ihrem Haus in der Nähe von München anzutreffen. Nachtgefieder ist der siebte Band in der erfolgreichen Krimiserie um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg.

Bewertung unserer Kunden zu Hundszeiten

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40

13.05.2012

„Tatort München”

von einer Kundin oder einem Kunden
Diesmal spielt Italien eine untergeordnete Rolle und Felicitas Mayall beweist, dass sie auch in einem unnormal heissen München die passende Atmosphäre erzeugen kann. Angelo weilt endlich mal in München, wo Laura in dem für sie nach wie vor suspekten Fall Dobler weiter ermittelt und in einen neuen Fall verwickelt wird, in dem Obdachlose erschlagen werden und Neonazis an der sommerlichen Isar randalieren.

So wenig Laura und Angelo in ihrer Beziehung weiterkommen, so sehr entwickelt sich Mayalls Krimireihe: Mit jedem neuen Fall steigert die Autorin Spannung und Komplexität im positivsten Sinne. Weiter so!

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40

24.06.2010

„Hundszeiten”

von einer Kundin oder einem Kunden
Felicitas Mayall hat mich bereits mit ihrem ersten Krimi "Die Nacht der Stachelschweine" in ihren Bann gezogen! Im aktuellen Band packt sie ein heißes "Eisen" an: Neonazis machen die Metropole an der Isar unsicher und Kommissarin Gottwald bringt nicht nur der heiße Sommer ins Schwitzen. Wieder ein wunderbar spannender Krimi, der perfekt zu einem lauen Sommerabend passt!

War diese Bewertung hilfreich? Ja, Nein

50

19.04.2010

„Obdachlose, Neonazis und ein toter, grüner Frosch”

von Bellexr aus Mainz
Am Isarufer wird die Leiche eines Obdachlosen gefunden. Da alle Spuren darauf hinweisen, dass es mehrere Täter waren, fällt der Verdacht schnell auf eine Gruppe Rechtsradikaler, die sich regelmäßig an der Isar treffen, grillen, Hasslieder grölen und Obdachlose terrorisieren. Hauptkommissarin Laura Gottberg übernimmt den Fall, obwohl sie gleichzeitig noch mit dem ungeklärten Tod eines Rentners beschäftigt ist. Mehr durch Zufall lernt Laura kurz vor dem Mord bei einem morgendlichen Spaziergang den Wohnungslosen Ralf kennen. Sie freundet sich mit ihm etwas an und hofft später, durch Ralf mehr über die Umstände des Mordes an seinem Kollegen zu erfahren, jedoch erweist sich dieser als eine ziemlich harte Nuss.

Eine schwüle Hitze liegt über München, die alle Aktivitäten auf ein Minimum zurückschraubt und die Aggressivität der Menschen fördert; so muss die Polizei immer mehr bei Gewalttätigkeiten eingreifen. Auch Laura ist genervt von der Hitze, fühlt sich einsam und vermisst ihre Kinder, die in England Urlaub machen. Und natürlich Angelo, der in Siena versucht, die letzten offenen Fragen im Fall Altlander zu klären. Im Fall Dobler kommt Laura nicht richtig weiter, obwohl der alte Herr Mayer ihr ein Geheimnis anvertraut und ihr Kollege Baumann fällt wegen einer Viruserkrankung zeitweilig aus. Ein kleiner Lichtblick ist da die Begegnung mit dem Wohnungslosen Ralf wie auch die Treffen mit ihrem Vater Emilio.

Felicitas Mayall knüpft mit dem vorliegenden Krimi fast nahtlos an Wolfstod: Laura Gottbergs vierter Fall an und führt so auch die Ermittlungen im Fall Dobler und Altlander realistisch fort. Deswegen ist es auch empfehlenswert, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn immer mal wieder kurz auf vorherige Geschehnisse eingegangen wird.

Spannung baut sich während der Geschichte immer wieder schnell auf, um dann aber auch regelmäßig etwas abzufallen und der Story so mehr Platz für das Zwischenmenschliche zu lassen. Und das braucht dieses Buch auch, da die Autorin hier die Themen Neonazis sowie die NS-Zeit aufgreift und diese einfühlsam, realistisch und überzeugend beschreibt. So schafft sie eine hervorragende Balance, die den Krimi zu jeder Zeit sehr lesenwert macht.

Der Krimi ist von Anfang an atmosphärisch sehr dicht und stimmig umgesetzt und mit einem guten Schuss Lokalkolorit versetzt. Die Beschreibungen der Autorin sind so bild- und lebhaft, dass man das Gefühl hat, selbst dieser unerträglich schwülen Hitze ausgesetzt zu sein, mit der Laura und gesamt Deutschland in jenem August zu kämpfen hat.

Natürlich erzählt die Autorin auch die Beziehung zwischen Laura und Angelo weiter und wechselt in ihren Erzählsträngen oft zwischen München und Siena. So lernt man automatisch wieder ein wenig mehr über das Leben der Beiden und ihre Gefühle zueinander kennen und nimmt wieder einmal wie selbstverständlich an ihrem Leben teil.

Fazit: Für mich ist "Hundszeiten" der bisher beste Krimi von Felicitas Mayall, auch wenn er vielleicht nicht ganz den Spannungsgrad von "Wolfstod" oder "Wie Krähen im Nebel" erreicht. Hier überzeugt eindeutig die Rahmenhandlung.

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50

11.01.2010

„Ein empfehlenswerter Krimi mit viel Herz aus München”

von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent Top 100 Rezensent
„Hundszeiten“ von Felicitas Mayall ist der fünfte Fall mit ihrer ebenso sympathischen wie toughen Kommissarin Laura Gottberg. Diesmal führen ihre Ermittlungen sie nicht nur an die Grillplätze der Isar und zu den Obdachlosen der bayerischen Landeshauptstadt. Sie wird mit der Münchener Neonazi-Szene konfrontiert, und auch die Vergangenheit unter dem Naziregime holt sie noch einmal ein.

Gleichzeitig ist „Hundszeiten“ aber auch eine atmosphärisch-stimmungsvolle Beschreibung der drückenden Hitze in der Großstadt – und ihrer Auswirkungen auf die Gemüter ihrer Bewohner. Neben all dem vergisst Felicitas Mayall aber auch das Privatleben ihrer Heldin nicht und lässt die Beziehung zu ihrem Freund, dem italienischen Commissario Guerrini, weiter wachsen. „Hundszeiten“ ist ein empfehlenswerter Krimi mit viel Herz aus München.

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